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Kundenrezensionen

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am 17. September 2010
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... wenn der dazu führt, dass man nicht das Handtuch wirft, sondern zum Nachdenken angeregt wird und etwas/sich bestenfalls weiter entwickelt, war der Pikser wohl richtig dosiert. Ein bisschen Erdung ... Diesen schlußfolgernden Eindruck kann man jedenfalls aus einigen aktuellen Verlautbarungen Thomas Quasthoffs im Zusammenhang mit dem Erscheinen seines neuen Albums "Tell It Like It Is" gewinnen.

Rückblick:
Quasthoff war gewiss nicht der Erste und Einzige, der nach der - wie bereits allein vom vorberechneten additiven Markt aus Jazz- und Klassikfans her im Grunde fast nicht anders zu erwarten - zwar preisgekrönten, letztlich jedoch eher zwiespältigen Annahme seines ersten Albums "The Jazz Album - Watch What Happens" daran erinnert wurde, dass es das Leichte ist, was schwer zu machen ist. Schon so manche Koryphäe des klassischen Gesangs hat sich, ungeachtet sehr schöner Songauswahl, an Jazz & Co. (oder wie es die nmz zu einem seiner Auftritte so überaus reizend betitelte: den "Kompositionen aus der Spaßecke") die Stimmbänder gestoßen - nur mal zwei andere Namen herausgegriffen: Jessye Norman Roots-My Life,My Song und Renee Fleming Haunted Heart. Selbst eine von diesen Damen entfernt agierende Barbra Steisand, von der man schon Jazztöne gehört hatte, legte unter Diana Kralls Fittichen mit Love Is the Answer/Deluxe Version trotz manch hübscher Tönungen leider alles andere als ein mich beglückendes "Jazz"-Album hin. Und bitte, man möge bei solcherlei Betrachtungen nicht immer allein "Jazzpuristen" in die stachelige Waagschale werfen. Ich z. B. bin absolut keiner.

Eine weitere Lehre aus dem "Jazz-Vorspiel": Was für den einen als gut und richtig gilt, muss nicht gleichermaßen auf den anderen transportierbar sein. Heißt: Es kann sich durchaus als nachteilig erweisen, sich allzu sehr auf ein zwar im Jazz erfahrenes, jedoch individuell fremdes Interpretationsverständnis einzulassen. Quasthoff zufolge war damals in erster Linie das aufoktroyierte Brönnersche Understatement schuld am nicht durchweg lauthals geäußertem Jubel über das Ergebnis. Mag sein, im gewissen Maße vielleicht. Jemand ohne nennswerte stimmliche Bandbreite und/oder mit relativ begrenzten Möglichkeiten muss halt eine entsprechende Nische finden - ganz für sich selbst und ggf. mit speziellem Repertoire. Damit steht Brönner nicht alleine. Man denke nur beispielsweise an andere Topinstrumentalisten wie Chet Baker und den sich auf weit breiterem Terrain tummelnden Nils Landgren oder durchaus Randy Newman, von dem Quasthoff gleich zweifach covert. Das schließt Punktlandungen keinesfalls aus: vgl. z. B. Landgrens Sentimental Journey (Streicher inklusive - ! = Fleshquartet) oder was wäre der schrullige "Monk" ohne Newmans herrlich verknautschten Titelsong. Ein "Short People"-Duett mit Newman wär sicherlich überaus spannend geworden. Quasthoff ist grundlegend anders als die genannten Beispiele, was zudem die Erwartungshaltung ändert. Trotzdem oder gerade deshalb: Eine wenig selbstkritische Betrachtung für einen alten Hasen wie Quasthoff, der eigentlich um ein Besseres wissen sollte. Und vor allem gab es live doch wohl ganz andere Jazztöne zu hören - youtube-Anspieltipp: mit Bobby McFerrin.

Nun gut, Schwamm drüber. Richten wir den Blick nach vorn bzw. die Ohren auf das jetzt Gebotene.
Und das lässt sich hören:

Die chartsbewährte Titelauswahl ist ein emotional vielfältiger Streifzug durch R & B, Memphis-Soul, Swamp Rock, Jazz und Pop, sie zieht sich von den 50ern bis in die späten 80er hinein - my favorites things nennt Quasthoff sie. Trotz also recht unterschiedlicher Basis vermittelt das Ganze ein rundes, kompaktes und doch lockeres Hörgefühl. Von dieser Musikauswahl bis zu den ausgeführten Interpretationen passt vieles besser - zueinander und vor allem zu Quasthoffs Timbre und stimmlichen Qualitäten, anscheinend ebenso wie zu seinem Temperament. Wenngleich er hin und wieder nicht ganz an die Topinterpretationen der bereits zahlreich gecoverten Titel herankommt und dies selbst zugibt, so zeigt Quasthoff doch endlich losgelassenes Bauchgefühl, das für die entsprechende Stimmigkeit sorgt. Fernab verkrampfter Gestelztheit grooved, rockt und swingt das alles hier um funkige Einsprengsel herum, ist lebendig, beweglich (sogar super tanzbar!) und mitunter fließt ein verführerisch lasziver, fast sexy wirkender Ton durch Soul/Blues. Ja, das ist nach meinem Empfinden weit eher das Gebräu, aus dem mir Funken entgegen stieben. Über einige Details mag ich mich gewiss nicht streiten.

Ein zusätzlich hilfreicher Umstand bei der Entstehung dieses Albums ergab sich wohl aus einer im Showbiz eher unüblichen Reihenfolge: eine angabegemäß wegen Indisposition Quasthoffs der CD-Aufnahme vorgezogene Tour. Unterstellbarer Vorteil: Man konnte Auswahl und Darbietung hörerreflektiert ausprobieren, infolge dessen optimieren und rundum weit mehr in die Songs hineinwachsen als es sonst möglich gewesen wäre. Es ist ohne weiteres denkbar, dass dies zur unbeschwerten Lockerheit der Einspielung beitrug, hörbarer Spaßfaktor inbegriffen.

Frischer und entschlackter als damals wirkt und ist zudem das gesamte Back.
Im Kern stützt sich Quasthoff durchweg auf virtuose Spitzeninstrumentalisten der deutschen Jazzszene:
Frank Chastenier (p, syn - aktuell: Songs I've Always Loved),
Dieter Ilg (b - aktuell: Otello),
Wolfgang Haffner (dr - aktuell:Round Silence)
und Bruno Müller (g - diverse z. B. Jeff Cascaro Mother and Brother).
Die Herren werden in unterschiedlicher Weise formiert - spielen von klassischer Jazzformation bis zu solistischer Begleitung - und in einigen Stücken ergänzt mit Christian Grabandt (tp - aktuell: Ol' Man River) und Walter Gauchel (sax - vgl. Berlin Contemporary Jazz Orchestra) sowie Martina Frank (voc).

Für die Arrangements zeichnet der renommierte deutsche Pop- und Jazzarrangeur Wieland Reissmann verantwortlich, der z. B. auch am Erfolg von Pe Werners Im Mondrausch Anteil hatte. Um die Produktion kümmerte sich dieses Mal ein Amerikaner: Jay Newland, der bereits jede Menge weitgehend jazzige Chartstürmer "auf dem Gewissen" hat.

Im Klassik-Magazin Crescendo war 2007 über Quasthoffs Jazz-Album zu lesen: authentisch, erstaunlich lässig und selbstverständlich.
Irrtum, meine Herrn, das funktioniert erst jetzt.
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am 14. November 2010
Thomas Quasthoff hat sein Musikerleben in den 70er Jahren in den Klubs von Hannover gemeinsam mit seinem Bruder begonnen, wie er beim Konzert in seiner Heimatstadt Hannover vor Vorstellung seiner neune CD erzählte.
Nun ist er wieder da - bei der Leichtigkeit des Singens, bei der Lust am Miteinander in der Band. Das teilt sich beim Hören mit. Die Musik nimmt im Herzen Platz und läßt den Gedanken Raum zum umherschweifen. Ein Genuss für LiebhaberInnen von Jazzsmusik und schönen Stimmen.
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am 30. Oktober 2013
Eine wirklich gute CD, wenn man Jazz-Fan ist. Eigentlich sich sowohl als Hintergrundmusik für Feiern als auch direkt zum anhören. Wer T. Quasthoff kennt, der wird auch dieses Album mögen.
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am 12. Februar 2014
Schöne Interpretation alter Soul -und Pophits in spitzen Besetzung. Sollte man sich anschaffen vor dem Hintergrund das Herr Quasthoff nun nichts dieser Art mehr veröffentlichen wird!
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am 30. Dezember 2015
Habe Thomas Quasthoff bei der Verleihung der Martin Buber Plakette in Kerkrade (NL) persönlich kennengelernt. Habe die CD einem amerikanischen Freund zu Weihnachten geschenkt.
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am 19. August 2013
Was für eine wundervolle kraftvolle und vielseitige Stimme.Herr Quasthoff ist ein mensch, der uns eigt, was in us steckt, wenn wir nur selber genug an uns glauben
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am 24. Oktober 2013
Jederzeit und uneingeschränkt zu empfehlen! Sehr gute Qualität und reibungslose Bearbeitung. Unschlagbar zu diesem Preis und bei dem guten Service!
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am 21. Januar 2011
Dass die CD gut ist, dachte ich mir ja schon... Aber ich bin begeistert, dass sie noch wesentlich toller ist! Quasthoff hat einfach eine super Stimme! Das geht unter die Haut! Eine Cd für Leute, die ECHTEN GESANG mögen! Und nicht nur "elektronisches Gemixe". Die Songs kennt man ja eigentlich schon, aber dann kann man um so besser mitsummen.
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am 9. Juli 2015
egal, ob er nun Schubert singt oder Sinatra - zu schade, dass er nur mehr sporadisch live auftritt wie beim Jazzfest in Wien.
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am 30. August 2014
Es lief alles wie vereinbart, neue gute qualität, Zeitplan war in OK, alles super! Danke schön für den schnellen Handel.
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