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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire, Werwölfe & Walküren!
Rezension:
Auf ihrer Reise nach Paris trifft Emmaline auf Lachlain - und ist nicht gerade begeistert von ihm. Er nimmt sie als Geisel und will sie mit auf seine Burg schleppen. Doch Emmaline ist auf der Suche nach ihrem Vater, und die Spur führt sie direkt in die Stadt der Liebe. Als die beiden von Vampiren angegriffen werden, wird ihnen klar, dass etwas nicht...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2011 von Nazurka

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nacht des Übergebens
Die Story lässt sich leicht zusammenfassen: Ein soziopathischer Vergewaltiger, der zufällig eine Art Werwolf ist, entführt eine Frau, die ebenso zufällig eine Mischung aus Walküre und Vampir ist. Nachdem er sie etwa zwei Dutzend Mal sexuell belästigt und fast vergewaltigt hat, vergewaltigt er sie "richtig" und es gefällt ihr...
Veröffentlicht am 11. September 2011 von Tala Attyl


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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire, Werwölfe & Walküren!, 25. Oktober 2011
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Rezension:
Auf ihrer Reise nach Paris trifft Emmaline auf Lachlain - und ist nicht gerade begeistert von ihm. Er nimmt sie als Geisel und will sie mit auf seine Burg schleppen. Doch Emmaline ist auf der Suche nach ihrem Vater, und die Spur führt sie direkt in die Stadt der Liebe. Als die beiden von Vampiren angegriffen werden, wird ihnen klar, dass etwas nicht stimmen kann und sie einigen sich auf einen Deal. Und während Emmaline nicht nur in ihrer Persönlichkeit aufblüht, sondern auch die Leidenschaft Lachlains entdeckt, sieht auch er sich mit seinem Hass gegenüber Vampiren und dem Schicksal konfrontiert.

Die Geschichte um die Protagonisten Lachlain und Emmaline wird durchaus interessant dargestellt. Dass sie nicht, wie die Prototypen, direkt in Liebe zueinander verfallen, stellt einen besonderen Reiz beim Leser dar. Emmaline wird als Halbvampirin dargestellt, die sich ihr gesamtes Leben lang anhören musste, was sie zu tun und zu lassen hatte. Dass sie zur Hälfte auch eine Walküre ist, tut ihr übriges, denn ihr Clan will sie um jeden Preis beschützen und an sich binden. Emmalines Ängste, Fehler zu machen und ihre Hinnahme zu jedweder Entscheidung, die über ihren Kopf hinweg beschlossen wird, zeigt noch ihren jungen und naiven Charakter, der sich mit der fortschreitenden Geschichte jedoch deutlich weiterentwickelt und sie zu einer jungen Frau heranwachsen lässt, die ihre eigenen Entscheidungen zu treffen vermag und sich auch gegenüber Beschlüssen anderer mit einem "Nein" wiedersetzen kann.
Auch Lachlain, dessen Rache durch den Hass an Vampire getrieben wird, sieht sich in seinem Schicksal mit dieser Situation konfrontiert und überfordert. Dass seine Seelenverwandte ausgerechnet eine Vampirin darstellt, hätte er sich im Traum nicht ausmalen können. Und obwohl er zunächst mit Misstrauen und Grobheit an sie herantritt, kristallisiert sich schon bald heraus, dass auch er durchaus in der Lage ist, sich ihr gegenüber nicht wie ein wildes Tier zu verhalten, obwohl doch seine Leidenschaft wahrlich stark ist.

Der Hauptplot der Geschichte stellt im wesentlichen den Kampf um die Vorherrschaft dar. Vampire, Werwölfe, Walküren - sie alle haben Ziele und Pläne, ihre Territorien auszuweiten und Kriege und Übergriffe auf die jeweiligen anderen Clans sind kein überraschender Akt der Verzweiflung. Während Lachlain sich mit der Ausrottung der Vampire beschäftigt, sind die Walküren doch eher dazu geneigt, sich und ihresgleichen vor allem zu beschützen und ziehen selten offen in den Krieg, wenn es sich für sie nicht lohnen würde.
Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil durchaus, die Gefühle der Charaktere, sowie den Plot authentisch darzustellen und auch die Entwicklung beider genannter Dinge sich nachvollziehbar und vorhanden. Mit trockenem Humor und Sarkasmus wird der Leser einige Male zum Schmunzeln oder Lachen verführt. Trotz dessen, dass einem der Protagonist Lachlain vielleicht nicht von Anfang an sympathisch wirkt und der Tatsache, dass im Hauptgeschehen doch manche Details noch ungeklärt bleiben, oder die Vorgänge der Handlung nur unzureichend detailliert und authentisch dargestellt werden, bietet sich jedoch vor allem Lesern der Dark Fantasy ein auszureichendes Lesevergnügen, dass dominiert wird von Leidenschaft, Spannung und wilder Erotik.

Fazit:

Für Leser der Romantic oder Dark Fantasy ein packender Roman, der über die Entwicklung der Protagonisten mit sich selbst und ihren Gefühlen, erzählt. Dem Leser wird nichts vorweg genommen, dennoch fehlt es zur vollen Punktzahl an Detailarbeit und Tiefe. Wer sich für Vampire und Werwölfe interessiert, ist hier jedoch an der richtigen Stelle!

Pro & Contra

+ Leidenschaftliche Protagonistin mit Macken
+ Humor & Sarkasmus
+ sympathische Hautprotagonistin
+ Interessante Darstellungsweise der Clans und ihrer Beziehung zueinander

0 Eine Geschichte, wie man sie öfters schon mal gelesen hat
0 keine innovativen Ideen

- Detailarbeit kommt zu kurz
- Auflösung mancher Geschehnisse nicht nachvollziehbar/zu kurz gekommen

Bewertung:

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4,5/5

Insgesamt: 4 Sterne!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Nacht des Begehrens
02. Kuss der Finsternis
03. Versuchung des Blutes
04. Tanz des Verlangens
05. Verführung der Schatten
06. Zauber der Leidenschaft
07. Eiskalte Berührung
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erster Teil der IAD-Serie, 20. Oktober 2011
Von 
Vio - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Wie man an den Rezensionen hier erkennen kann, liebt man dieses Buch entweder oder man hasst es.

In meinem Fall war es Liebe von den ersten Seiten an! Nie zuvor hatte ich einen erotischen Fantasyroman gelesen (übrigens sind auch die Hörbücher, gelesen von Vera Teltz, gelungen, die Übersetzerin, Bettina Oder leistet ebenfalls großartige Arbeit) und war hellauf begeistert, sodass ich dieses Buch gierig in einem Zug verschlungen und es gleich darauf nochmal gelesen habe. Im Anschluss habe ich sämtliche Teile, die auf Deutsch oder im Original auf Englisch bereits erschienen waren, bestellt und mit ebenso viel Enthusiasmus gelesen, was recht erstaunlich war, wurden doch von Anfang an auch verabscheuungswürdige Taten beschrieben.

So beginnt das Buch sehr brutal, indem es Werwolfkönig Lachlain MacRieve nach 150 Jahren der Folter durch die Vampire der Horde endlich gelingt sich zu befreien, als er den Duft der ihm vom Schicksal zugedachten Gefährtin wahrnimmt. Dem Wahnsinn nahe findet er seine Gefährtin ausgerechnet in der zarten, schüchternen Halbvampirin Emmaline Troy. Er fällt über die junge Frau her, bedrängt sie auf jede nur erdenkliche Weise, vergewaltigt sie beinahe und zwingt sie schließlich ihn von Paris aus in seine schottische Heimat zu fahren.

Ich empfinde es als grauenerregend, zu beschreiben, dass Lachlain Emma (fast) vergewaltigt und sie sich aus Sehnsucht nach körperlichem Kontakt (sie ist bei ihren Tanten, den Walküren, zwar sehr liebevoll aufgewachsen, hat sich aber dennoch als Halbvampirin als Außenseiterin gefühlt und ist noch nie eine Beziehung zu einem Mann eingegangen) trotzdem nach seinen Berührungen sehnt, diesen ersten Teil des Buches würde ich am liebsten umändern!
Doch auch danach gelingt es Lachlain nur langsam die Kontrolle über sich selbst wiederzugewinnen, seinen Zorn zu überwinden und Emma besser zu behandeln. Sie muss erst auf das Balkongeländer eines vielstöckigen Hotels flüchten und damit drohen nach unten zu springen, bevor er zur Vernunft kommt und aufhört sie sexuell zu belästigen.

Und genau hier beginnt für mich das Schöne an diesem Roman. Lachlain, der zu Beginn vorhat, sich an Emma für all das durch die Vampire erlittene Leid zu rächen, muss lernen die junge, selbstironische Frau zu achten anstatt sie abgrundtief zu verachten und über sie herzufallen, wann immer es ihm beliebt, zudem muss er sich an ein neues Zeitalter mit all seinem verwirrenden Fortschritt gewöhnen, während Emma lernen muss sich durchzusetzen und im Verlauf der Handlung an Selbstbewusstsein gewinnt.

Trotz etlicher Kritikpunkte, die ich an diesem Buch und an der IAD ("Immortals after dark") - Reihe habe [ *) das immer gleiche Schema von zwei grundverschiedenen Persönlichkeiten aus verfeindeten "Faktionen", die sich ineinander verlieben, weil vom Schicksal so gewollt und nach zahlreichen Missverständnissen und Problemen doch noch zueinander finden;
*) die Protagonisten sind immer umwerfend schön, fast immer reich und legen häufig zu viel Wert auf Geld, Juwelen etc.;
*) vom ersten Kennenlernen bis zum Treuschwur vergehen nur wenige Wochen, dann sind alle noch so schwerwiegenden Probleme aus dem Weg geräumt;
*) sämtliche bisher erschienen Bücher spielen parallel zueinander beziehungsweise kurz nacheinander; ...], bin ich wie gesagt eine begeisterte Leserin dieser Geschichten, weil sie modern, schnell, romantisch, sexy und gut geschrieben (und übersetzt) sind und bei aller Fantasie doch für alle Menschen nachvollziehbare Probleme behandeln, wie Liebe und Hass, Annäherung an- und Entfernung voneinander, Streit, Missverständnisse und Versöhnung und schlussendlich den Entschluss zusammen zu bleiben, an seinen Problemen zu arbeiten, nicht an der eigenen Position festzuhalten, sondern mit Einfühlungsvermögen und Respekt auf den anderen einzugehen und sich miteinander ein neues Leben aufzubauen.

Die bisher erschienen Bücher sind:
1. Nacht des Begehrens (Walküre/Vampirin Emma Troy & Werwolf Lachlain MacRieve),
2. Kuss der Finsternis (Walküre Kaderin & Vampir Sebastian Wroth),
3. Versuchung des Blutes (Hexe Mariketa & Werwolf Bowen MacRieve),
4. Tanz des Verlangens (Geist/Phantom Néomi Laress & Vampir Conrad Wroth),
5. Verführung der Schatten (Walküre Holly Ashwin & Dämon Cadeon Woede),
6. Zauber der Leidenschaft (Zauberin Sabine & Dämon Rydstrom Woede),
7. Eiskalte Berührung (Walküre/Eisfeyde Daniela & Vampir Murdoch Wroth sowie Walküre Myst & Vampir Nikolai Wroth; der Roman enthält auch die erste im Original erschienene Geschichte "Unsterbliche Sehnsucht"),
8. Flammen der Begierde (Walküre Lucia & Lykae Garreth MacRieve),
9. Sehnsucht der Dunkelheit (Hexe Carrow Graie & Vampir-Dämon Malkom Slaine)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vampiküre und der Hund :-))), 11. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Ich habe mich gewehrt...
Lange...
Nicht NOCH eine Serie, die ich verfolgen MUSS...
Aber... es hat nicht geklappt... MYst!!!

So viele gute Schreiberlinge haben den Inhalt hier schon erzählt - ich spare dem Leser dieser Rezi den Aufguss :-)

Meine Meinung:
Köstlich! Einfach nur köstlich!
Nachdem im Amazonen-Fred so lange von diesem Buch gesprochen und geschwärmt wurde, habe ich es mir auch besorgt, obwohl ich vor einiger Zeit Nr. 2 (die Story von Kaderin) angelesen und für nicht sooooo gut gefunden habe. Allerdings ist mir jetzt auch klar warum - Reihenfolgelesen ist hier gefragt - sonst verliert man den Überblick,. Ich ärgere mich jetzt schon, nicht die Geschichte von Myst und Nicolai als erstes gelesen zu haben.
Aber die kommt als nächstes dran!

Emmaline und Lachlain sind ein tolles Paar. Die süße, kleine Vampiküre/Walpirette oder wie auch immer man sie nennt und der große böse Wolf. Einfach nur göttlich. Die Story an sich ist schon wieder so verquer und abgedreht, das sie genau dadurch besticht ud den Leser an die Buchseiten fesselt.
In Kombination mit den wirklich leckeren Nebencharakteren wie Garreth und Bowe sowie den durchgeknallten Walküren habe ich jetzt schon Freude daran, die anderen 'Coupels' zu erlesen. Und zum Glück bin ich ja jetzt erst eingestiegen - will heißen, ich kann ohne Wartezeit schmöckern, bis der Arzt kommt, da bisher zwölf Bücher veröffentlich sind (die ersten 8 sind schon auf dem Weg zu mir :-) )
Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Protagonisten, die stetig voranschritt und mich als Leser total überzeugt hat. Gepaart mit einer fein gezeichneten mystischen Welt hat mich dieses Buch klar überzeugt. Ich bin seeeeehr gespannt, ob dieses Level von der Autorin gehalten werden kann...

Résumé:
Buch eins hat mich so überzeugt, dass ich die nächsten auch schon bestellt habe.
5 Sterne und Freude auf die nächsten Bände!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire, Walküren, Werwölfe, ..., 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Inhalt:
Nach 150 Jahren Gefangenschaft und Folter durch die Horde der Vampire wittert der König der Lykae Lachlain eines Tages draußen seine Gefährtin und schafft es nur mit viel Willenskraft sich zu befreien. Als er entdeckt, dass seine zukünftige Königin eine Vampirin ist, will er dies zunächst nicht wahrhaben, und nimmt sie zunächst erstmal gefangen, ohne ihr den Grund zu nennen. Die für eine Unsterbliche noch relativ junge Halbvampirin Emmaline ist verstört von diesem ruppigen Kerl, der sie in ihr Hotelzimmer schleppt und sich ihr in der Dusche aufdrängt. Da sie jedoch Angst hat, sich ihm zu widersetzen, stimmt Emma zu, Lachlain in seine Heimat Schottland zu bringen, in der Hoffnung, dass er sie danach gehen lassen wird. Ihre langsam wachsenden Gefühle für den wilden Lykae versucht sie dabei zu ignorieren.

Meine Meinung:
"Nacht der Begierde" ist der Auftakt zu Kresley Coles "Immortals After Dark"-Reihe über Vampire, Werwölfe, Walküren und anderen mythischen Wesen. Erzählt wird die Geschichte in der Er-/Sie-Perspektive mit wechselnden Sichtweisen. Den Hauptteil übernehmen dabei Emma und Lachlain, ein paar Abschnitte werden auch aus der Sicht von Emmas walkürischen Tanten erzählt. Manchmal war mir allerdings nicht immer gleich klar, ob denn nun Emma oder Lachlain diesen Abschnitt übernimmt, da teilweise von beiden Gedanken aufgetaucht sind.

Die beiden Protagonisten hat Kresley Cole in ihrer Geschichte gut ausgearbeitet und auch ihre Nebencharaktere bleiben nicht blass. Emma, halb Vampirin und halb Walküre, ist ein einzigartiges Geschöpf, schon allein weil es kaum noch weibliche Vampire gibt. Die Verbindung zwischen Vampiren und Walküren ist ebenso außergewöhnlich, da die beiden Rassen verfeindet sind. Da Emmas Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist und sie ihren Vater nie kennen gelernt hat, ist sie bei ihren walkürischen Tanten aufgewachsen. Dort hat sie zwar zu Kämpfen gelernt, doch wirklich Talent hat sie bisher nicht gezeigt. Sie bezeichnet sich selbst als Feigling. Erst als ihre Gefühle für Lachlain wachsen, wird sie stärker und selbstbewusster.

Lachlain ist der König der Lykae und wurde 150 Jahre lang von der Vampir-Horde gefangen gehalten und gefoltert. Da ist es natürlich kein Wunder, dass er nicht gut auf Emma zu sprechen ist, als er den Vampir in ihr erkennt. Dadurch wirkt er am Anfang ziemlich grob und rücksichtslos, doch wie sollte er auch wissen, dass sie nicht zur Horde gehört? Er ändert sich jedoch, als er langsam zu begreifen beginnt, dass das Universum ihm wirklich Emma als seine Gefährtin geschickt hat.

Emmas Tanten, allesamt Wallküren, treten hier eher als Nebenfiguren auf, doch haben sie auch alle ihren eigenen Charakter. Es gibt eine Bogenschützin, die Schmerzen erleidet, sobald sie ein Ziel verfehlt, eine etwas durchgeknallte Seherin, eine die gar keine Gefühle mehr empfindet, und noch einige mehr. Zum Ende hin werden auch einige Lykae vorgestellt, wie Lachalins besten Freund Bowe, der unter dem Verlust seiner eigenen Gefährtin leidet, sein Bruder Garreth, der immer noch auf der Suche ist, und seine Verehrerin Cassandra, die nicht akzeptieren will, dass sie nicht Lachlains auserwählte Gefährtin ist.

Da es sich bei "Nacht des Begehrens" um einen Romantic Fantasy Roman handelt, gibt es natürlich eine Liebesgeschichte mit erotischen Szenen drin, doch erscheint diese, soweit man das in dieser mystischen Welt sagen kann, durchaus realistisch. Zwischen Lachlain und Emma existiert nicht direkt eine Liebe auf den ersten Blick, da er keine vampirische Gefährtin akzeptieren will und sie ziemlich abgestoßen von der Grobheit Lachlains ist. Doch da es sich hier um auserwählte Gefährten handelt, fühlen sich die beiden voneinander angezogen und lernen einander zu verstehen.

Fazit:
"Nacht des Begehrens" von Kresley Cole ist ein spannender Romantic Fantasy Roman mit Liebe auf den zweiten Blick. Ich habe das Buch gerne gelesen, doch es hat mir noch ein bisschen das "gewisse Etwas" gefehlt, so dass es "nur" 4,5 von 5 Sternen von mir gibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immortals After Dark 01: Emmaline & Lachlain, 25. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Lachlain, König der Werwölfe, war 150 Jahre im immerwährenden Feuer gefangen gehalten worden. Von den Vampiren dazu verdammt, unzählige Male in den Flammen zu sterben hielten ihn nur seine Rachepläne und der Gedanke an seine zukünftige Gefährtin bei Verstand. Als er sie nach seiner Flucht in Form der ängstlichen und zurückhaltenden Emmaline findet, ist er außer sich vor Wut: das Schicksal hat ihm ausgerechnet eine Angehörige seiner schlimmsten Feinde aufgebürdet. Denn Emmaline ist halb Vampir und so gar kein Fan des unbeherrschten Lykaes, der sie auf seine Burg in Schottland entführt...

Im Auftakt zu Kresley Coles "Immortals-After-Dark"-Reihe kommt so einiges an übernatürlichen Lebewesen auf den Leser zu. Denn hier kommen nicht nur Vampire und Werwölfe zu Wort, es gibt auch Ghule, Geister, Hexen und Walküren. Doch diese Vielfalt macht das Buch keines Wegs unübersichtlich, denn hauptsächlich Konzentriert sich die Autorin ganz auf Emmaline und Lachlain. Die schüchterne Emma wuchs mir sofort ans Herz. Und auch der ungehobelte Lachlain hat sich seinen Platz darin schnell erkämpft.
Flüssig, unverblümt und äußerst Spannend erzählt, ließ mich diese Geschichte nicht mehr los. "Nacht des Begehrens" ist eins der Bücher, über die man prima die Zeit vergisst, denn die Autorin lässt den Leser zwischen den Kapiteln nicht oft durchatmen. So habe ich Emmas und Lachlains Geschichte wie im Fluge verschlungen.
Wie Titel und Cover schon aussagen, ist der Fanasy-Roman mit einer guten Prise Erotik gespickt. Und zwar meiner Meinung nach in genau der Richtigen Menge.

Fazit: Ein Buch das sich super flüssig und flott lesen lässt und Lust auf Mehr von Kresley Coles Mysthischen Wesen macht. Absolute Leseempfehlung von mir!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans von erotischer Fantasy ein absolutes MUSS!!!, 17. April 2012
Von 
S. Geiser "Fantasy" (Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Ich bin, was Bücher angeht, recht anspruchsvoll. Anspruchsvoll in der Hinsicht, dass ich mir genau vorstelle, was ich gerne lesen würde, meine Erwartungen aber nur selten wirklich erfüllt werden. Als letztes hat Lynn Ravens "Der Kuss des Kjer" mir dieses Gefühl eines für mich perfekten Buches geliefert. Und ich danke Ms Cole dafür, dass ich nach dem Lesen von "Nacht des Begehrens" nun endlich einmal wieder sagen kann: "Perfekt!" :-)

Aber das ist natürlich alles Geschmacksache, deshalb werden wir hier mal wieder ein wenig objektiver. Mir hat die Fantasywelt, die Kresley Cole da erfunden hat, sehr gut gefallen. Walküren, Vampire, Werwölfe, alle mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften, geben eine gute Mischung ab. Auch die Story fand ich sehr spannend, zum einen natürlich die Geschichte zwischen Emma und Lachlain und dann auch noch das Böse, dass sich da am Himmel zusammenbraut und das natürlich aufgehalten werden muss. Bei mir kam jedenfalls zu keiner Gelegenheit Langeweile auf.
Auch die Charaktere waren mir alle sehr symphatisch bzw. empfand ich als sehr gelungen. Am meisten angetan hat es mir natürlich Lachlain, dieser etwas düstere, äußerst männliche und anziehende Werwolf. Und, Gott sei Dank, er ist NICHT zur Weichflöte mutiert, als er seine Emma getroffen hat, sondern hat die ganze Zeit über diese düstere und etwas überhebliche Art behalten. Ein Bad Boy darf ruhig bad bleiben. Und auch Emmas Wandel von der fast schon verstörten hin zur selbstbewussten Frau ging sehr natürlich und nicht zu ruckartig von statten. Emmas Tanten waren meiner Meinung nach eine gelungene Abwechslung, da deren witzige und sarkastische Art alles ein wenig aufgelockert hat, vor allem Nix hat es mir angetan. Nur Emmas Ziehmutter Annika hätte man am liebsten manchmal ins Gesicht geschrien "Ach Mensch, jetzt lass doch das Mädel mal machen!", vor allem auf Schluss hin, aber das ist zu verkraften. Auch Lachlains alter Freund Bowen mit seiner sehr lockeren und trockenen Art war mir sehr symphatisch. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit ihm. ;-) Und, was natürlich nicht fehlen darf, die Erotik! Kennt ihr diese "angedeutete" Erotik, bei der sich die Hauptcharaktere leidenschaftlich küssen, die Tür fällt zu, und ein neues Kapitel beginnt? Mit dem nächsten Tag? Und man sitzt nur da und denkt sich so: "Hallo?!" Ist hier nicht der Fall. Mehr brauche ich dazu glaub ich nicht zu sagen... ;-)

Zur Übersetzung kann ich leider nichts sagen, ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was ich allen nur wärmstens empfehlen kann! Ich glaube, manche Dinge kommen im Original einfach besser rüber, der schottiche Akzent von Lachlain zum Beispiel ("I'm going tae be inside you tonight. Best relax."). Außerdem gefällt mir das englische Cover besser. ;-)

Zusammenfassend kann man sagen: Wer auf spannende und romantische Fantasyromane mit einem guten Schuss Erotik steht, der sollte dieses Buch zumindest einmal ins Auge fassen. Ich freue mich sehr, dieses Buch gefunden zu haben, und bin schon gespannt auf die nächsten Bände (obwohl ich nicht weiß, wie man dieses Buch noch toppen kann)!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Roman mit kleinen Schwächen, 25. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Inhalt

150 Jahre lang wurde der Werwolf Lachlain, König der Lykae, von Vampiren in den Katakomben unter den Straßen von Paris gefangen gehalten. Dort war es gezwungen, immer und immer wieder im Feuer zu sterben. Doch plötzlich wittert er den Duft seiner Gefährtin, der einen Frau, die für ihn bestimmt ist. Mit Hilfe dieser Hoffnung schafft er es, sich zu befreien.

Zu sagen, er wäre schockiert ist noch untertrieben, als Lachlain feststellt, dass seine Gefährtin die Vampirin Emma ist. Genau genommen ist Emma sogar halb Vampir, halb Walküre. Sie selbst ist auch alles andere als begeistert von der Vorstellung, ihre Freiheit für einen mehr als ungehobelten Werwolf aufzugeben, der sie einfach mit sich schleppt und fortan als sein Eigentum bezeichnet.
Doch bald haben die beiden größere Probleme als die Frage nach persönlicher Freiheit, denn in der Welt des Mythos braut sich etwas fürchterliches zusammen...

Kritik

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil es übermäßig viele positive Kritiken bekommen hat. Dies war mein erstes Buch von Kresley Cole, obwohl die Autorin auch für ihre historischen Liebesromane bekannt ist.

Zunächst muss ich sagen, dass ich mich mit dem Buch anfangs sehr schwer getan habe. Dass Lachlain Emma einfach mit sich schleppt und sofort sie und alles, was sie besitzt als sein Eigentum ansieht, fand ich nicht besonders lesenswert. Meine persönliche Grenze war dann fast erreicht, als er Emma auch noch zu sexuellen Handlungen zwingt, die sie eigentlich gar nicht wollte. Sowas mag ich einfach nicht lesen. Dementsprechend hatte ich die Wahl: Das Buch abbrechen oder herausfinden, warum es doch fast allen anderen Lesern so gut gefallen hat.

Bis etwa zur Hälfte des Buches war mir Lachlain sehr unsympathisch, während Emma mir gleich sympathisch war. Weil sie sich nichts gefallen lassen wollte. Die Charaktere des Buches sind interessant gezeichnet. Kresley Cole versteht es sehr gut, ihre Figuren nicht in schwarz-weiß-Malerei abdriften zu lassen, sondern entwirft komplexe Charaktere, die gute und schlechte Seiten haben. Vor allem widmet sie sich auch ausgiebig den Nebenfiguren, wodurch man natürlich neugierig auf die weiteren Bände der Serie wird.

Sehr interessant ist vor allem, welche Welt die Autorin kreiert hat. Alle mythischen Geschöpfe, wie Vampire, Werwölfe, Feen etc. leben als eigene Bevölkerungsgruppe, die sich Mythos nennt. Natürlich wissen die Menschen nicht von deren Existenz. Innerhalb des Mythos sind fast alle Gruppen miteinander verfeindet, weshalb sich eine Art Krieg anbahnt, in welchem die Herrschaft innerhalb des Mythos entschieden werden soll.
Sehr positiv überrascht hat mich, dass Kresley Cole einmal nicht nur die herkömmlichen" Gestalten wie Vampire und Werwölfe für ihre Geschichte nutzt, sondern darüber hinaus auch die Walküren. Diese sind äußerst interessante Geschöpfe, welche bisher vor allem auch sehr unverbraucht in der paranormalen Literatur sind. Das ist richtig erfrischend zu lesen.

Insgesamt ist die größte Schwäche dieses Buches sein Anfang. Im Verlauf der Geschichte wird es jedoch richtig spannend und man beginnt auch, Lachlains Verhalten zu verstehen. Ich werde auf jeden Fall auch weitere Bände der Serie lesen und hoffe, dass diese mir dann von Anfang an gut gefallen.

Fazit

Gelungener paranormaler Liebesroman mit anfänglichen Schwächen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin positiv überrascht, 28. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Etliche Monate vegegnete mir diese Reihe nun schon und bisher habe ich immer einen großen Bogen um sie gemacht. Die Kurzbeschreibung hörte sich an wie jeder andere Vampirroman und hielt nicht gerade Neues bereit. Schließlich habe ich mich, wie immer, doch noch rangetraut und alles was ich sagen kann ist - Wow! Eigentlich hätte mir schon nach den zahllosen begeisterten Lesern klar sein sollen, das es eine gute Reihe ist. Jetzt weiß ich es auch. "Nacht des Begehrens" hat mich wirklich richtig gefesselt und in seinen Bann gezogen. Die Idee zwei Wesen unterschiedlicher Rassen miteinander zu verbinden ist nicht neu, ebenso wenig die eines Vampirs der so gar nicht wie seine Artgenossen ist, aber Kresley Cole hat die Idee wirklich super umgesetzt und sehr symphatische Charaktere geschaffen.

Am Anfang war ich doch etwas verwirrt ob es sich bei dem Mann im Feuer wirklich um Lachlain handelt und auch später habe ich mich gefragt - eben wegen der Kurzbeschreibung - ob ich da etwas falsch verstehe. Mit seinem bisherigen Schicksal hatte ich nun mal gar nicht gerechnet, aber es dauerte nicht lange bis ich mich daran gewöhnt hatte. Emma ist wirklich das genaue Gegenteil von ihm. Als Halbvampirin und durch ihre behütete Kindheit bei den Walküren, ist sie nicht gerade jemand den ich mir an der Seite eines leidenschaftlichen Werwolfs vorstellen würde, aber sie hat mich im Laufe des Buches wirklich überrascht. Schritt für Schritt entwickelt sie sich weiter und schließlich ist sie Lachlain mehr als nur ebenbürtig. Die Beziehung der beiden steht allerdings auf holprigen Füßen.

Lachlain kann nicht glauben das ausgerechnet eine Vampirin seine Gefährtin sein soll, nachdem ihre Rasse ihn Jahrzehnte lang gefoltert hat. Dementsprechend verhält er sich ihr gegenüber auch nicht gerade wie ein Gentlemen sondern eher wie das Gegenteil. Lange Zeit redet er sich ein das er sich getäuscht haben muss, doch seinen Körper kann er nicht belügen und seine Instinkte auch nicht. Er entführt Emma schließlich kurzerhand und bringt sie später dazu ihn nach Schottland, in seine Heimat zu bringen.

Ich würde das Buch gedanklich in zwei Teile teilen. Einmal die Reise der beiden und schließlich die Geschehnisse auf der Burg der Wölfe. Es passieren wirklich viele Dinge, so das ich am Schluss fast das Gefühl hatte, das ihre Reise noch weiter zurück lag als nur ein paar Seiten. Die ganze Zeit über kämpfen Emma und Lachlain gegen ihr Verlangen an und es kommt zu einigen sehr erotischen Szenen, allerdings finde ich es schön das der Akt an sich eine ganze Weile auf sich warten lässt.

Kresley Cole hat mit dieser Reihe eine Welt voller interessanter Wesen geschaffen und erinnert mich sehr an zwei meiner Lieblingsreihen. Wer weiß, wenn diese hier sich ebenfalls so entwickelt, schafft sie es vielleicht auch auf meine Liste. Besonders die Walküren haben es mir angetan. Sie sind wirklich unglaublich in ihrem Verhalten und reagieren nie so wie man es erwartet. Ich musste wirklich sehr oft lachen und habe mich im Allgemeinen sehr gut amüsiert. Deswegen freue ich mich schon darauf in den Folgebänden etwas mehr von ihnen zu lesen, obwohl ich da auch ein wenig skeptisch bin. Ich werde mich wohl einfach überraschen lassen müssen, im nächsten Band geht es schließlich um eine von Emmas Tante und auch noch um die gefühlloseste.

Fazit:
Der Auftakt zur Immortals after Dark Reihe hat mich aufjedefall positiv überrascht. Die Handlung ist spannend und hat mich mitgerissen, die Charaktere waren mir symphatisch und ich freue mich schon auf die Bücher von manchen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jeden empfehlen der die Women of the Otherworld Reihe von Kelley Armstrong und die Dark Magic Reihe von Sharon Ashwood ebenfalls mochte.

4/5 Sternen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben!, 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Als erster Teil der Romanreihe sehr gut gelungen.
Allerdings handelt im ersten Teil nicht so viel Vampir, sondern mehr Werwolf. Der zweite Teil ist dann weniger Werwolf und mehr Vampir!
Die Schreibweise ist sehr schnell überschaubar und man liest sich schnell in die Geschichte ein.
Für Vampir- und Erotikfans beiderseits sehr gut geeignet.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich sehr viele Vampirromane lese und mir fast jede Woche ein neues Buch besorgen muss. Gute Bücher werden innerhalb von 2 bis 3 Tagen durchgelesen.
Wie auch dieses. Es ist voll mit Spannung und knisternder Erotik.
Dieses Buch macht schnell süchtig und man kann es kaum erwarten, bis man den nächsten Teil in die Finger bekommt.
Ich empfehle aber, dass man erst Teil 1 liest und dann Teil 2. Ich habe mir "Kuss der Finsternis" gekauft ohne zu wissen, dass es schon der zweite Teil war.
Nachdem ich das Buch fertig hatte kaufte ich mir Teil 1 und war sehr enttäuscht. Das zweite Buch übertrifft das erste in düsterer Leidenschaft, Aktion und Spannung alle mal.
Bleibt nur noch eins zu sagen: Viel Spaß beim Lesen!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nacht des Übergebens, 11. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Die Story lässt sich leicht zusammenfassen: Ein soziopathischer Vergewaltiger, der zufällig eine Art Werwolf ist, entführt eine Frau, die ebenso zufällig eine Mischung aus Walküre und Vampir ist. Nachdem er sie etwa zwei Dutzend Mal sexuell belästigt und fast vergewaltigt hat, vergewaltigt er sie "richtig" und es gefällt ihr. Natürlich macht sie sich auch nichts daraus, dass er sie entführt hat, von ihrer Familie fernhält, über sie bestimmt, sie behandelt wie den letzten Dreck und überhaupt in jeglicher Hinsicht wie ein Haustier hält. Nein, sie verliebt sich in ihn, und er natürlich auch in sie. Klingt das in irgendeiner Art logisch? Nein? Ist es auch nicht. Wenn man die ganzen "Sexspielchen" (die wie erwähnt nichts anderes als sexuelle Belästigungen sind) weglässt, findet man leider auch nichts, was einem an dem Buch gefallen könnte.

Der Soziopath war von den bösen, bösen Vampiren 150 Jahre vorher gefangengenommen worden und musste als Folter dauernd verbrennen - was zwar schmerzhaft war, ihn jedoch nicht töten konnte, er ist ja ein Unsterblicher. (An dieser Stelle fragt man sich auch, wie die Vampire seine halbe Familie ausrotten konnten, nicht wahr?)

Also, er loderte da mal wieder gerade eben so im Fegefeuer vor sich hin, als er den Geruch seines zukünftigen Stockholmsyndromopfers aufnahm und natürlich sofort wusste, dass sie seine Seelengefährtin war. Jawohl. Und dann war es nichts leichter, als sich zu befreien. Mal eben ein Bein geopfert und ruckzuck, raus aus der Gefangenschaft. Macht ja nichts, wächst eh alles wieder nach. So passierten übrigens alle "Actionszenen". Drei, vier beschreibende Worte, und schon lagen alle Gegner im Staub, mit Ausnahme der Walküren, der einzige Lichtblick in diesem Buch. Die paar Seiten, die sich mit ihnen (der Adoptivfamilie der "Seelengefährtin") beschäftigten, waren immerhin noch gewissermaßen lustig, da sie alle irgendwie sympathisch durchgeknallt sind und es auch schaffen, sich gegen den Soziopathen und Konsorten durchzusetzen.

Btw... Die superängstliche Seelengefährtin trinkt ein paar Mal Blut von ihrem Kidnapper, entwickelt so eben ein paar Superwomantalente und erledigt den absoluten Superbösewichtvampir en passant. Sehr spannend, gääääähn...

Fazit: Absolut nicht zu empfehlen.
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