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415
4,6 von 5 Sternen
The Vampire Diaries - Die erste Staffel - Teil 1 [2 DVDs]
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426 von 444 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wow, was bin ich voller Vorurteile gewesen, als ich "Vampire Diaries" als Lückenfüller angefangen habe. Ich kenne die Bücher nicht und war eher uninteressiert an dieser Serie, weil ich einen peinlichen "Twilight"-Abklatsch erwartet habe. Wie man sich täuschen kann ...

Ja, auch ich gehöre zur "Bis(s)"-Fraktion. Jedenfalls habe ich das, bis mir durch den ganzen Hype und die eher schwache filmische Umsetzung alles zum Hals raushing.
Nichtsdestotrotz liebe ich die Vampir-Mythologie (nicht erst seid Beginn meines "Buffy"-Fiebers), weshalb ich zuletzt auch an der grandiosen "True Blood" Serie hängengeblieben bin, die wohl eher für das erwachsene Publikum zugeschnitten ist.
Um die Wartezeit auf neue Folgen zu überbrücken, hab ich mit "Vampire Diaries" angefangen - wie schon erwähnt, ohne große Erwartungen.

Ohne um den heißen Brei herumzureden: die Parallelen zwischen "Vampire Diaries" und "Twilight" lassen sich nicht von der Hand weisen, wobei die Romane von Lisa J. Smith bereits Ende der Neunziger erschienen sind. Wer hier von wem abgelunzt hat, sei mal dahin gestellt. Trotz allem erweist sich die Serie als um Längen besser als "Twilight". Und zwar deshalb:

- DIE CHARAKTERE. Vielleicht aufgrund des Seriencharakters, auf alle Fälle sind Elena, Stefan und Damon vielschichtiger, überraschender und echter als ihre eher schablonenhaften Kollegen aus "Twilight". Hier gibt es kein klares "Gut" oder "Böse", jeder hat seine Abgründe, von denen einige tiefer sind, als man anfänglich zu wissen glaubt.

- DIE STORY. Anders als in der jugendfreien Variante wird hier nicht depressiv herumgeschmachtet, sondern gehandelt. Elena ist kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht, die Menschen, die sie liebt, zu beschützen, und verkriecht sich auch nicht, wenn sie allein einer Gefahr gegenübersteht. Wo Bella hilflos auf Edwards Rettung wartet, hat Elena lieber selbst eine Waffe bei der Hand. Das Geflecht zwischen den einzelnen Haupt- und Nebencharakteren und deren düsterer Vergangenheit ist dabei so dicht gesponnen, das ständig neue unerwartete Wendungen auftreten. Wo "Twilight" etwas zu steril wirkt, ist "Vampire Diaries" sehr viel authentischer.

- DIE MYTHOLOGIE. "Vampire Diaries" bietet hier im Grunde nichts Neues. Vampire können Gedanken manipulieren (es sei denn, ihre Opfer schützen sich mithilfe von Eisenkraut), sie sind unglaublich stark und schnell und müssen in Häuser hineingebeten werden, bevor sie diese betreten können. Trotz allem sind sie aber nicht zwangsläufig so überirdisch schön, dass jeder von ihrem bloßen Anblick dahinschmilzt und sie sind auch nicht mit marmorner Glitzerhaut ausgestattet. Diese Vampire hier haben Fänge und halten sich an den ironischen Anti-Twilight-Slogan: "Vampires don't sparkle".

- DIE SCHAUSPIELER. Über die darstellerischen Fähigkeiten von Kristen Stewart, Rob Pattinson und co. kann man wohl bis zum St.-Nimmerleins-Tag debattieren. Fest steht: bei "Vampire Diaries" wurde richtig, richtig gut gecastet. Die zuvor eher unbekannte Nina Dobrev überzeugt auf ganzer Linie mit ihrem ungekünstelten, sehr natürlich wirkendem Spiel. Hier hat mal eine Jungschauspielerin den Mut, losgelöst von großen Vorbildern eine glänzende Darstellung abzuliefern. Ebenso ein Glückstreffer ist wohl Paul Wesley als Stefan. Er ist fast so, wie Edward in "Twilight" hätte sein können. Er sieht halt nicht nur gut aus, er hat Charisma und davon jede Menge. Seine Art wirkt frisch und unverbraucht und seine darstellerische Leistung ist einfach super. Zuletzt wäre da Ian Somerhalder als Stefans durchtriebener Bruder Damon, die beiweitem interessanteste Rolle in der Serie. Man, was sind mir die Augen aus dem Kopf gefallen. Ich kannte Ian bisher nur als Boone aus "Lost". Wer hätte ahnen können, dass dieser Schauspieler einen dermaßen vielschichtigen, weil gleichzeitig furchteinflößenden, hassens-, bemitleidens-, und irgendwie liebenswerten Charakter spielen kann. Meine Hochachtung!

- DAS DREHBUCH. Ich muss es einfach klipp und klar sagen: Stephenie Meyer kann schreiben, Melissa Rosenberg kann es (zumindest innerhalb der Twilight-Saga) definitiv nicht. Was hab ich mich über das "Twilight"-Drehbuch geärgert. Eine dermaßen schlechte Roman-Adaption hatte ich lange nicht mehr gesehen - wo Meyers Text locker und jugendlich rüberkommt, ist er im Film verkrampft und uncool. Wo das Buch romantisch ist, trieft es stellenweise im Film derartig von Schmalz, dass es kaum noch zum Aushalten ist.
Ich kenne, wie gesagt, die Bücher zu "Vampire Diaries" nicht, die Drehbücher zur Serie sind jedoch 1a. Die Dialoge sind spritzig und unverbraucht und, was ich der Serie am meisten zugute halte, der Zuschauer wird für voll genommen. Es gibt nie einen Moment, wo eine offensichtliche Tatsache den Protagonisten ewig nicht klar wird, während man vor dem Bildschirm sitzt und denkt: "Wann schnallt sie's endlich? Das muss ihr doch längst klar geworden sein!" (Ein stilistisches Mittel, das man aus vielen amerikanischen Serien kennt und meine Nerven schon oft überstrapaziert hat.) Nicht so in "Vampire Diaries". Elena ist überhaupt nicht auf den Kopf gefallen und eine großartige Identifikationsfigur.

Puuuh, so viel zu meinem Vergleich. Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass "Vampire Diaries" all das besser macht, was bei "Twilight" in den Sand gesetzt wurde. Die Serie ist natürlich lange nicht so blutig und freizügig wie das erwachsenere "True Blood", jedoch beiweitem spritziger, cooler und vor allem glaubhafter als sein großer (Kino-)Bruder "Twilight".
"Vampire Diaries" sticht angenehmt aus dem ganzen Vampir-Einheitsbrei, der zur Zeit fabriziert wird, hervor und ist längst nicht so "teeniehaft", wie ich im Vorfeld befürchtet hatte.
Fünf Sterne! :)
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2012
Um das von vornherein zu klären, ich bin Männlich, hetero, schon lange kein Teeny mehr und Vampire Diaries hat mich einfach nur begeistert.

Als mir die Serie empfohlen wurde war ich eher skeptisch, da ich die Befürchtung hatte ich würde Twilight in Serienform serviert bekommen.
Dem war aber ganz und gar nicht so!
Klar, eine Liebesgeschichte zwischen der Anfangs ziemlich niedergeschlagenen, hübschen Protagonistin Elena und dem blassen, geheimnisvollen aber dennoch (für Frauen) gutaussehenden Vampir Stefan als roter Faden der Serie bekräftigt die Vorurteile vorerst. Allerdings wird dieser rote Faden schnell ziemlich dünn und rückt enorm in den Hintergrund was der Serie wirklich gut tut, da sie so zu etwas wirklich fantastischen geworden ist.

Es ist hier nicht wie in vielen anderen Serien so, dass nur die ersten und letzten zwei Folgen viel Spannung beinhalten, sondern durchweg das Bedürfnis besteht weiterschauen zu wollen. Nicht nur am Staffel Ende findet sich ein Cliffhanger sondern oft auch mitten in der Staffel in mehreren Folgen. Das einzige Schlechte ist wirklich die Suchtgefahr, da man ständig wissen möchte wie es weiter geht und dadurch den Ausschaltknopf auf der Fernbedienung schwer findet.

Das Sahnehäubchen der Serie ist meiner Meinung nach ganz klar der (böse) Bruder Damon Salvatore. Eigentlich müsste man ihn aufgrund seiner Taten die er am Anfang im Dauerlauf und später nur noch sporadisch begeht nichts anderes als Hassen. Allerdings gleicht sein Sarkasmus, seine Ironie und die gelegentliche Gleichgültigkeit die er an den Tag bringt, alles wieder aus. Damons Dialoge(teilweise auch mit schwarzen Humor versehen) und die dazu passenden Mimiken, haben mich mehr als einmal laut auflachen lassen. Seine Art und vor allen die Entwicklung die er in der Serie durch macht, lässt einen im Laufe der Serie eine richtige Symphatie zu diesen Charakter aufbauen.

Es erscheinen oft neue und zurückkehrende Gesichter, die den Verlauf der Ereignisse teilweise von Grund auf ändern und spannenden neue Fragen aufwerfen. Es gibt wie oben schon mal erwähnt, nicht nur einen einzelnen roten Faden, da sich die Hauptstory(abgesehen von verliebten Vampiren in eine menschliche schöne Frau) im Laufe der 22 Episoden auch gerne mal ändert. Am Anfang der ersten Staffel scheint Damon das größte Problem der Serie dazustellen und später stellt sich heraus, dass Mystic Falls noch viel schlimmeres bevorsteht. Dieser Aspekt lässt diese Serie nie langweilig werden, da ständig spannende Dinge geschehen.

Ich würde von daher jedem der sich gerne in die Welt der Fantasie entführen lässt, empfehlen sich diese Serie anzuschauen. Ich habe keine Sekunde bereut und kann es kaum erwarten die nächste Staffel zu sehen.

Lg
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2010
Da hier bisher hauptsächlich die Tatsache besprochen wurde, dass Staffel 1 von Vampire Diaries in zwei Teilen erscheint, werde ich mal versuchen, eine Rezension abzugeben, die den Titel auch verdient, und die sich tatsächlich mit der Serie befasst.

Ich habe die Rezension am 11.01.2011 überarbeitet, weil ich noch etwas tiefer gehen und einige Dinge hinzufügen wollte!

Vampire Diaries ist eine gut gelungene Vampirserie vor netter Kulisse, mit jugendlichen Darstellern, die sich in die Reihe der Teeny-Vampir-Stories einreiht. Erst war ich skeptisch, dass es sich dabei nur um einen Twilight-Abklatsch handeln könnte, aber dann habe ich erfahren, dass die zugrunde liegenden Bücher von L.J. Smith schon Anfang der 90er Jahre auf den Markt kamen, also lange vor Twilight. Fans der Bücher werden sich allerdings erstmal wundern, da die Serie in einigen Punkten deutlich von den Büchern abweicht. Das ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass die Serie für das amerikanische Zielpublikum zugänglicher gemacht werden sollte, daher wurde sie etwas amerikanisiert und es wurde mehr Identifikationspotential geschaffen.

Zum Beispiel stammen die Brüder Stefan und Damon Salvatore nicht mehr aus dem Italien der Renaissance, sondern aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges (womit sie in der Serie deutlich jünger sind, als in den Büchern). Elena, die weibliche Hauptfigur, hat keine vierjährige Schwester, sondern einen Bruder im Teenageralter, der nur etwas jünger ist als sie selbst. Aus Tante Judith wurde Tante Jenna, und auch sie wurde deutlich "verjüngt". Meredith, eine Hauptfigur in den Büchern, wurde in der Serie gleich ganz weggelassen. Elena's beste Freundin Bonnie hat nun keine irischen Wurzeln und rote Haare mehr, sondern ist afroamerikanischer Abstammung. Dass Elena im Buch blond und in der Serie brünett ist, fällt da schon gar nicht mehr weiter ins Gewicht. Weiterhin hat der Ort der Handlung einen anderen Namen (aus Fells Church wurde Mystic Falls), Familienverhältnisse wurden geändert (Matt und Vickie waren im Buch nicht miteinander verwandt), und wohl wichtigster Punkt ist, dass die Vampirbrüder Stefan und Damon Salvatore in den Büchern niemals vorher in dem Ort gelebt haben, in dem die Geschichte spielt, weshalb die erste Begegnung zwischen Elena und Stefan dort keine Absicht, sondern Zufall war. All das tut der Serie allerdings keinen Abbruch, denn auch die Handlung unterscheidet sich grundlegend von den Büchern. Die wichtigsten Grundlagen wurden übernommen, und sozusagen eine neue Geschichte drum herum geschaffen, was auch wirklich gut gelungen ist.

Die Geschichte an sich ist nicht neu, ein Highschoolmädchen (Elena) verliebt sich in den neuen Schüler (Stefan), wobei sie nicht weiss, dass Stefan ein Vampir ist und sie genauso aussieht wie seine frühere große Liebe Katherine. Elena und ihr Bruder Jeremy haben beide vor einigen Monaten ihre Eltern durch einen Autounfall verloren, wodurch ihr Leben sich total verändert hat. Sie leben nun bei ihrer Tante, und versuchen jeder auf seine Art, damit fertig zu werden (auch die Tante ist der neuen Situation nicht immer gewachsen). Elena stellt fest, dass sich ihre Prioritäten verschoben haben, sie ist nicht mehr die selbe wie vorher. Da sie sich niemandem mitteilen kann, schreibt sie ihre Gefühle in einem Tagebuch nieder. Ihr Bruder Jeremy flüchtet sich hingegen in Alkohol und Drogen, und verliebt sich in Vickie, die einen schlechten Ruf hat. Stefan ist nach Mystic Falls zurück gekommen, um ein "normales Leben" zu führen, und weil er Elena kennen lernen will. Er hat Menschenblut abgeschworen und ernährt sich von Tieren, und verkörpert somit den grüblerischen, guten Vampir. Aber auch Stefan's Bruder Damon, der ihm nach Mystic Falls gefolgt ist, hat ein Auge auf Elena geworfen, denn auch er war in Katherine verliebt. Durch eine Intrige von ihr wurden die Brüder erst zu Vampiren (und zu erbitterten Rivalen). Damon ist nicht wie Stefan, er tötet wahllos Menschen und hat Spaß daran, seine dunkle Vampirseite auszuleben. Außerdem genießt er es, seinem Bruder das Leben zur Hölle zu machen. Das denkt man zumindest anfangs, denn im Laufe der Geschichte erfahren wir mehr über die Hintergründe, und es stellt sich heraus, dass nicht immer alles so schwarz und weiß ist. Stefan und Damon haben magische Ringe, welche sie vor dem Tageslicht schützen, so dass sie sich gefahrlos im Sonnenlicht bewegen können.

Es entwickelt sich die klassische Dreiecksgeschichte, guter Bruder und böser Bruder buhlen um das selbe Mädchen. Natürlich findet Elena irgendwann die Wahrheit über die Brüder heraus, und muss sich nicht nur zwischen beiden entscheiden, sondern auch wie sie mit dem neuen Wissen umgehen soll. Elena's beste Freundin Bonnie findet heraus, dass sie eine Hexe ist und magische Fähigkeiten hat, was sie ins Visir von Damon bringt, der mit ihrer Hilfe Katherine wieder zurück holen will. Auch Bonnie macht im Laufe der Serie eine interesannte Entwicklung durch.

Währenddessen häufen sich im Ort die Todesfälle, was bei einigen Leuten den Verdacht aufwirft, dass die Vampire, die sie vor Jahren vertrieben zu haben glaubten, wieder zurück sein könnten. Also müssen Stefan und Damon sich besonders vorsehen, um ihre Identität nicht preiszugeben.

Die Serie spielt in einer typisch amerikanischen Kleinstadt, und spielt geschickt mit Vergangenheit und Gegenwart. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und tiefgründig. Es tauchen auch öfter neue geheimnisvolle Charaktere auf, und wer Vampirgeschichten mag, dürfte hier kurzweiliges Vergnügen finden. Natürlich gibt es auch negative Punkte. So finde ich persönlich, dass magische Ringe oder ähnliche Talismane etwas zu verschwenderisch verwendet werden, aber darüber und über einige logische Schwachpunkte konnte ich zumindest bisher immer noch gut hinwegsehen.
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104 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2010
Ich habe diese Serie angefangen zu schauen, weil meine Tochter so gespannt darauf war und ich die Folgen - der Sendezeit wegen - für sie aufnehmen musste (genauso, wie ich die "Twilight"-Bücher gelesen habe, um die Begeisterung derselben Tochter zu begreifen). Inzwischen sind wir beide in verschiedenen Punkten einer Meinung:

1. Stephenie Meyer hat die "Vampire Diaries"-Bücher von Lisa J. Smith definitiv gelesen und kräftig kopiert - und ja, "Vampire Diaries" war zuerst da, fast zwanzig Jahre früher.
2. Die Serienmacher von "Vampire Diaries" haben sich zum Glück nicht genau an die Bücher gehalten, denn die sind ungefähr so mittelprächtig geschrieben wie die "Twilight"-Bestseller.
3. Die Salvatore-Brüder stecken die Cullens jederzeit in die Tasche.
4. Pro7 ist unverschämt, wenn es die erste Staffel nach nur 11 Folgen in eine frühzeitige Sommerpause abwürgt, obwohl es insgesamt 22 Folgen gibt.

Ansonsten: Glaubhafte Charaktere, die binnen weniger Folgen jede Ähnlichkeit mit den "Twilight"-Helden und die anfänglichen Unebenheiten der Handlung abwerfen wie Kinderkrankheiten und einem das Gefühl geben, hier werde endlich die "richtige" Geschichte erzählt... eine erfrischend natürliche Heldin, die ihren Vampirschatz nicht kuhäugig anhimmelt, sondern ihm auf Augenhöhe begegnet, und ein Held, der nicht ständig finster brütet, sondern durchaus Humor beweist (und neben seinem Bruder besteht, aber dazu später). Daneben haben wir einen interessanten Cast von "Normalmenschen", die in dem kleinen Kaff Mystic Falls immer tiefer in die alte Legende verstrickt werden, eine zauberhafte Freundin der Heldin, die tatsächlich zaubern kann - und ach ja, schon sind wir bei "später", denn da ist ja auch noch Damon.

Der "böse Bruder" des "guten" Vampir-Helden Stephan hätte ein grässliches Klischee werden können, gerät dank seinem Darsteller Ian Somerhalder aber zum "Joker" der Serie: unverschämt gut aussehend, zynisch, brutal, dabei auch noch gefährlich charmant, erschreckend liebenswürdig und so vielschichtig, dass er trotz aller lustvoll zelebrierter Boshaftigkeit nicht ganz in die Schurken-Schublade passt (ich verdanke ihm übrigens einen fürchterlichen Lachanfall in einer der ersten Folgen, als er sich stirnrunzelnd ein "Twilight"-Buch zumutet, Edward als "Waschlappen" bezeichnet und sich augenzwinkernd die guten alten Vampirroman-Zeiten einer Anne Rice zurückwünscht).

Dazu kommen immens spannende Folgen mit sorgsam eingestreuten Knalleffekten und fiesen Cliffhangern (wie gesagt, nach den ersten Folgen, die noch etwas schaumgebremst waren), mit zunehmend gut geschriebenen Dialogen und einem Plot mit wachsendem Suchtfaktor. Einfach großartig - mehr davon! Ich kann den Beginn der zweiten Staffel (und das Ende der ersten) kaum erwarten.

EDIT 25. September 2010: Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die erste Staffel zwar im Oktober diesen Jahres erscheint, aber leider nur die ersten zehn Folgen - obwohl der Rest der Staffel ab 13. Oktober bei Pro 7 ausgestrahlt wird und die übrigen Folgen inzwischen sicher auch synchronisiert vorliegen. Die vernünftige Lösung wäre gewesen, den Erscheinungstermin der DVD-Box um ein paar Monate nach hinten zu verschieben und den Fans damit das gesamte Staffelvergnügen zu gönnen. Statt dessen versucht man, mit einer halben Staffel schon früher Kohle zu machen und verärgert damit das Publikum. Soviel geldgieriger Unverstand bekommt einen Stern Abzug - an der Serie liegt es wahrhaftig nicht. Die Sache fuchst mich gewaltig - als jemand, der fließend Englisch spricht, wäre ich sicher auch mit dem Original glücklich geworden, aber dann versteht meine Tochter nur die Hälfte. Also gezwungenermaßen noch ein Jahr auf die deutsche Fassung warten (wieso so lange? Damit sich noch ein paar Dumme finden, die die Stummelversion kaufen?) und ärgern, ärgern, ÄRGERN...
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2010
Beste Vampir-Serie ! Die Bücher sind gut aber die Serie ist der knaller. Heiße Vampire spannende Folgen und ein bisschen Romantik aber nicht zu übertrieben. Wer die nicht sieht verpasst wirklich was. Ian Sommerholder war in Lost nur eine Nebenfigur überzeugt hier aber mit der Rolle des Vampirs Damon. Und er ist wie geschaffen für die Rolle ! Also Leute schaut es euch an und lasst euch fesseln.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2010
Ich habe letztes Jahr den Trailer gesehen und wusste - DAS muss ich sehen.
Ich verfolge die Serie so ziemlich von Anfang an mit und bin absolut begeistert.
Eine wunderbare Besetzung und super schöne Geschichte!
Wer die Romane dazu kennt, stellt schnell fest, dass die Serie sehr vom Original abweicht - was allerdings nicht zum Nachteil wird.

Eine lebendige, spannende und oftmals auch witzige Serie - alles, was sich ein Vampirfan wünscht.
Auch für Fans von anderen Sparten dürfte diese Serie trotzdem interessant sein - reinblicken lohnt sich auf jeden Fall.

Seit Mitte Januar läuft Vampire Diaries nun auch in Deutschland und die Synchro ist meiner Meinung nach nicht immer so ganz geglückt.
Trotzdem werde ich mir diese DVD-Box auf jeden Fall anschaffen, man kann ja immernoch zur Originalsprache zurück greifen ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2014
Ich habe schon die Twilightfilme geliebt und Vampire Diaries dauert zum Glück etwas länger. :-)

Da man bei einer Serie nicht allzu viel über die Handlung verraten sollte, schreibe ich etwas zu den Hauptpersonen:

Elena
*********
Elena ist ein gutmütiges, 17-jähriges Mädchen, das für sein Alter schon sehr reif (im Kopf) ist. Sie ist sehr sympathisch und kein bisschen zickig. Gleich zu Beginn der Serie verliebt sie sich in Stefan.

Stefan
**********
Stefan ist ein "junger" Vampir und sehr fürsorglich. Scheinbar ganz anders als sein Bruder Damon...

Damon
**********
Der schöne Damon macht im Laufe der Serie eine Entwicklung durch; man merkt schnell, dass in ihm mehr steckt, als das gefühllose A*, das er gerne raushängen lässt.

Das sind die 3 Hauptpersonen; natürlich gibt es noch jede Menge andere Personen wie Elenas Freunde & Familie oder auch Bösewichte.

In der Serie geht es um diese 3 Hauptpersonen und die Stadt, in der sie leben: Mystic Falls. Viele Szenen spielen sich in Elenas Schule ab und wie gesagt, es treten noch viele andere Personen auf.
Man gewinnt jede von ihnen lieb, auch die scheinbar ganz Bösen. Das ist es, was mir so gut an dieser Serie gefallen hat: Alle Charaktere sind total facettenreich und es wird nicht schwarz-weiß gezeichnet: "Menschen gut-übernatürliche Wesen böse".

Ich bin total Vampire Diaries-süchtig und auch mein Freund hat sich mit mir alle Folgen angesehen.
Das kann man übrigens über Amazon Instant Video kostenlos tun.
Nun warten wir auf Staffel 5 und die Spinoff-Serie The Originals (über die Urvampire).

Ich empfehle diese Serie allen emotionalen und Action-liebenden Menschen ab 16. Für jüngere Zuschauer halte ich es nicht geeignet, da mit dem Vampirthema sehr offen umgegangen wird, d.h. auch mal Blut fließt. Natürlich ist Vampire Diaries moralisch fragwürdig - ich denke, erwachsene Zuschauer können da besser differenzieren.

Vampire Diaries ist DIE Vampirserie - da kann keine andere mithalten! :-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zu dem Serieninhalt wurde mehr als genug geschrieben, daher erspare ich Euch eine weitere "Fanhymne" ;-).

Ich möchte nun also etwas zu dieser KOMPLETTEN 1. Staffel Ausgabe schreiben, die am 03. Juni 2011 erschien und mich dank Vorbestellung am 03.06.2011 erreischte :-).
Schon im März'11 hatte ich mir diese neue Ausgabe der 1. Staffel vorbestellt. Trotz anfänglich höherem Preis zog ich die komplette 1. Staffel der 2-geteilten Ausgabe vor.

Ohne zu wissen, dass ich mit dieser Entscheidung extra belohnt werde.
Die 6 DVDs sind neben der DVD-Hülle noch in einem Papschuber. Zusätzlich erhält die DVD-Hülle ein kleines, 10-Seiten Heftchen.
Dort werden erst die Hauptdarsteller und Neben(haupt)darsteller aufgeführt, dann folgen die einzelnen Discs mit den jeweiligen Episoden (jede Seite enthält Fotos aus der Serie) die einzelnen Teile werden kurz beschrieben und sind teilweise, zusätzlich makiert.
z.B. Disc 1
Teil 1. Makierung: Audiokommentar der Produzenten/ ...
Teil 2. Makierung: Nicht verwendete Szenen
Teil 5. Makierung: Nicht verwendete Szenen
z.B. Disc 2
Teil 6. Makierung: Nicht verwendete Szenen
Teil 7. Makierung: Nicht verwendete Szenen
Teil 10. Makierung: Nicht verwendete Szenen
Die Makierten Schnitte kann man sich über das Hauptmenü - Episodenauswahl ansehen.

Auf Disc 5 befinden sich, neben Teil 21 u. 22, die Spacials in O-Ton zu dem man deutschen Untertitel zuschalten kann:
- Hinter den Kulissen von Mystic Falls
- Der Vampirmythos heute
- Eine neue Vampirspezies
- Das kleine Vampir-Einmaleins
- Eine dunkle Wahrheit (Webisoden)
- Auf den zweiten Biss (verpatzte Szenen)

Auf der zusätzlichen Disc 6 befindet sich ein gemeinschafts Interview mit den 3 Executive Producers und den 3 Hauptdarstellen. Diese Disc ist ohne Menü und komplett in O-Ton (keine Auswahl von Untertitel möglich).

gesamt Spieldauer ca. 887 Minuten / 22 Episoden à ca. 40 Min. / Format 16:9 (1.78:1) / Dolby Digital.

Ich hoffe ich konnte mit dieser Rezension eine Entscheidungshilfe zur Anschaffung für die komplette Staffel 1 oder der 2-geteilten Staffel 1 geben.
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75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2010
BESSER GEHTS WOHL KAUM - EROTIK - SPANNUNG - sind einfach eine Mischung die einen GUTEN Vampirfilm oder Serie ausmachen.

Von Folge zu Folge wird VAMPIRE DIARIES besser und spannender. Die erste Staffel umfasst 22 Folgen die in den USA bis Mai 2010 alle ausgestrahlt werden.

Eine gute Nachricht:

Am 16. Januar 2010 verlängerte der US-Sender The CW "The Vampire Diaries" für eine zweite Staffel, die soll ab September 2010 in den USA ausgestrahlt werden.

Inhalt der Serie:

Elena ist eine High-School-Schülerin, die vor vier Monaten ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat. Sie und ihr Bruder Jeremy leben seitdem bei ihrer Tante in einer Kleinstadt. Elena ist an der High School sehr beliebt. Als der neue Mitschüler Stefan Salvatore auf der Bildfläche erscheint, weckt er sofort ihr Interesse. Sein Auftreten ist sehr mysteriös, und Elena hat keine Ahnung, dass es sich bei ihm um einen bereits jahrhundertealten Vampir handelt. Als dann noch Stefans böser Bruder, Damon auf der Bildfläche erscheint, ist dieser sehr angetan von Elena, und das gefällt Stefan gar nicht.

Staffel 01 (22 Folgen):

01 Mein liebes Tagebuch
02 Die Nacht der Kometen
03 Monster
04 Das Gründerfest
05 Im Kerker
06 Verlorene Mädchen
07 Heimgesucht
08 162 Kerzen
09 Geister
10 Der Wendepunkt
11 Lebenslinien
12 Unpleasantville
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
13 Children of the Damned
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
14 Fool Me Once
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
15 A Few Good Men
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
16 The Lost Humans
(Deutscher Titel steht noch nicht fest)
17-22 (Engischer und Deutscher Titel stehen noch nicht fest)

Werde die Liste natürlich vervollständigen sobald die anderen Titel der Folgen fest stehen !!!

Hauptbesetzung:

Nina Dobrev spielt Elena Gilbert/Katherine Pierce
Paul Wesley (Wasilewski) spielt Stefan Salvatore
Ian Somerhalder spielt Damon Salvatore
Katerina Graham spielt Bonnie Bennett
Steven R. McQueen spielt Jeremy Gilbert
Sara Canning spielt Jenna Sommers
Zach Roerig spielt Matt Donovan
Candice Accola spielt Caroline Forbes
Michael Trevino spielt Tyler Lockwood
Kayla Ewell spielt Vicki Donovan

ICH WÜNSCHE ALLEN FANS DER SERIE "The Vampire Diaries" WEITER HIN SPANNENDE UNTERHALTUNG !!! HOFFE ICH HATTE EIN PAAR NEUE INFOS FÜR EUCH !!!

Gruß, Tobi

P.S. Da die DVD-Box erst im September erscheint kann ich über die Ausstattung der Box natürlich nichts sagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2010
... die erste Staffel in 2 Teile zu unterteilen und den ersten teil für einen horrenden Preis zu verkaufen! Das hat diese supergute Serie nicht verdient! Ich hatte zuerst diese DVD gekauft und war entsetzt, als nach der Hälfte Schluss war! Das ist reine Abzocke und ich hoffe, dass dieser Schuss für den Hersteller gewaltig nach hinten losgeht!!!

Meine Empfehlung daher: die komplette erste Staffel im Original zum etwa doppelten Preis für 5 DVD's (anstatt nur 2 auf dieser Version) kaufen - ich glaube dort werden sogar deutsche Untertitel angeboten.
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