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93 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte wiederholt sich
Eminem ist objektiv betrachtet der weltbeste Rapper. Auf die Frage, ob nicht Jay-Z der Titel zusteht, gibt's eine Antwort: "Renegade". Dennoch schuf Eminem im Gegensatz zu Jay-Z nicht so oft die weltbeste Rapmusik. Hauptgrund war seine auf Dr. Dre und sich selbst beschränkte Produzentenwahl. Em's Eigenproduktionen waren während der Zusammenarbeit mit dem Funky...
Veröffentlicht am 16. Juni 2010 von Ivan187

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In diesem Moment is EminEm Mainstream geworden
Vorweg: Das Album ist kein schlechtes Werk. Eminem legt auch wieder eine solide Rap-Leistung hin.

ABER: Die Beats sind so flach und gewöhnlich, die Melodien hören sich nur begrenzt unterschiedlich an und dieses "Klar, das ist Eminem-Style" ist nicht mehr zu spüren, abgesehen von seiner markanten Stimme. Die Lieder sind nichts besonderes mehr,...
Veröffentlicht am 4. Juni 2011 von TermeX


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93 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte wiederholt sich, 16. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery [+1 Bonus] (Audio CD)
Eminem ist objektiv betrachtet der weltbeste Rapper. Auf die Frage, ob nicht Jay-Z der Titel zusteht, gibt's eine Antwort: "Renegade". Dennoch schuf Eminem im Gegensatz zu Jay-Z nicht so oft die weltbeste Rapmusik. Hauptgrund war seine auf Dr. Dre und sich selbst beschränkte Produzentenwahl. Em's Eigenproduktionen waren während der Zusammenarbeit mit dem Funky Bass Team auf den ersten Alben amtlich, mit Luis Resto als Co-Produzent ging's kontinuerlich bergab und fand nach "Encore" seinen Tiefpunkt im katastrophalen "The Re-Up". Die kreative Krise begleitete eine persönliche, Eminem verschwand in der Versenkung und hielt Fans lange um seine Lage in Ungewissheit. Dann, nach jahrelangem Kampf gegen Tablettensucht und Schreibblockaden setzte der Elvis des 21. Jahrhunderts mit zwei Alben im Gepäck 2009 zum Comeback an. Mit "Relapse" kehrte sein zwischenzeitlich zum Serienkiller avanciertes Alter-Ego Slim Shady zurück und lieferte ein überragendes Style-Massaker auf einer toxischen Soundmixtur aus Dr. Dre's Labor.
Zumindest reichte die Musik wieder qualitativ an Eminem's Skills heran, die Kohärenz des Albums erinnerte entfernt an das Kaliber eines "Purple Tape". Em präsentierte erneut eine beeindruckende Pallette an Flows und Reimtechniken und liess in Sachen Hooks selbst einen Mann vom Fach wie 50 Cent alt aussehen. Trotzdem beschwerten sich Fans wie Kritiker massiv über die inhaltliche Leere; ausser BTM, altbekanntem Promi-Bashing und fabelhaft erzählten, aber etwas übertriebenen Mordszenarien ging da nicht wirklich viel. Den berüchtigten schwedischen Akzent abgelegt, versprach Em mit dem symbolisch von "Relapse 2" zu "Recovery" umbenannten Nachfolger wieder Songs mit emotionalem Tiefgang und, festhalten... auch noch von verschiedenen Produzenten! Diese einzig logische künstlerische Weiterentwicklung war längst überfällig, denn bisher schaffte es von ausserhalb lediglich Mark The 45 King einen Beat auf Eminem's Alben zu platzieren. Die neue musikalische Richtung für "Recovery" dagegen weist neben Executive Producer Dr. Dre ein Team aus zehn renommierten und aufstrebenden Rhythmusarchitekten. Sieht aus, als wär's die Richtige.

Ich war nach dem ersten Durchskippen dennoch ein wenig geschockt. Den stampfenden Hardcoresound auf "Relapse" gewohnt, irritierte es mich, zwischen straighten Rap-Nummern ein wildes Gemisch aus clubbigen Shynties, Black Sabbath- und Haddaway(!)-Samples und radiofreundlichen SingSang-Hooks vorzufinden, gegen die selbst "We Made You" klingt wie Motown Soul. Man ahnt erst nichts Verdächtiges, wenn die ersten Takte des Openers "Cold Wind Blows" erklingen und Em sein altbekanntes "Dededum-dum-dadum" dahinsummt. Ohne vorliegende Credits vermutet man sogar eher den Doc an den Boards anstatt Just Blaze, der sich mit klatschenden Snares und düsteren Pianoklängen sehr vom Dre'schen Sound inspiriert zeigt. Eminem wärmt sich auf mit Beschimpfungen und Provokationen wie "Might aswell let my lips pucker/Like Elton John, cause I'm just a mean c**ks*cker" oder "Won't stop til the world stop spinnin'/And Michael J. Fox come to a stand still during an earthquake". In-House Producer DJ Khalil lacet für "Talkin' 2 Myself" die obligatorische Kobe-Hook auf einem epischen Instrumental, das fast zur Nebensache wird bei dem, was Em da vom Stapel lässt: "I almost made a song dissin' Lil Wayne/I was jealous of him 'cause the attention he was gettin'/I felt horrible about myself, he was spittin' and I wasn't" und "You start dissin' people for no reason?/Especially when you can't write a decent punchline even?/You're lyin' to yourself, you're slowly dyin', you're denyin'/Your health is declinin' with your self esteem, you're cryin' out for help". Puh. So viel Ehrlichkeit ist der Rapkonsument von heute gar nicht mehr gewohnt, unfassbar.
Der über die Jahre zum Starproducer mutierte D12-Buddy Kon Artis versorgt seinen Boss mit einem zu Lyricists wie ihm am Besten passenden Soundteppich: Erdiges Vocalsample, brettharte Drums, ein wenig Detroit-Vibe und Em's mit rauer Stimme eindringlich vorgetragene Punchlines in übermenschlich komplexen Reimschemata machen "On Fire" zu einem Highlight. Khalil Nr. 2, die fetzige Rocknummer "Won't Back Down" wartet auf mit P!nk, die ruhig ein Bisschen mehr Gas hätte geben können, Eminem stiehlt ihr ein wenig die Show. Während sie auf dem aggressiv vorwärts preschenden Bassmonster etwas untergeht, zerlegt Em das Vieh mit virtuoser Leichtigkeit in noch nie gehörten Rhymepatterns und schreit nach mehr. Seine Darbietung auf dem Song kann durchaus als Manifest dieses ewig seinesgleichen suchenden Ausnahmetalents betrachtet und jeden um die Ohren gekloppt werden, der meint Rap sei nicht so kunstvoll wie Gesang. Nach dem etwas merkwüdigen, aber okayen Spasstrack "W.T.P." von Supa Dups und Ozzy auf Emile's "Going Through Changes" gibt der kanadische Senkrechtstarter Boi-1nda zwei Kostproben seiner Kunst: Als erste Single trifft die Wahl perfekt auf die rebellische Hymne "Not Afraid", in der ein von sphärischen Synthies begleiteter Eminem sich ergreifend persönlich an seine Fans wendet und u.a. für "Relapse" entschuldigt. Mit "Seduction" liefert Boi-1nda ein weiteres Albumhighlight, auf dem Em andere Leute Freundinnen Groupie-Dienste verrichten lässt. Das Instrumental klingt jedoch wie eine Offenbarung: Nachschallende Snares, hypnotische Streicher, verspieltes Piano und ein magisch über dem Beat schwebender Em machen aus dem Song ein Hörgenuss.
Bei Just Blaze' zweitem Beitrag wird's kritisch. Hat er sich denn nicht genug blamiert, als er für T.I. allen Ernstes O-Zone's unsägliches "Dragostea Din Tei" samplete? "What Is Love" ist zwar nicht ganz so peinlich, aber manche Sachen müssen einfach nicht sein. Gerade für "Nobody listen to Techno"-Eminem trashigen Eurodance zu verwerten zeugt nicht gerade von musikalischem Feingefühl. Schade eigentlich, denn "No Love" ist ansonsten ziemlich Bombe. Weezy krächzt sich einen ab, wird von Em mitsamt Evisu und Bandana verspeist, das elektrisierende Synthiegerät zeigt auch Wirkung. Neben wirbelsturmartiger Flowabfahrt haut Em Sprüche raus wie: "Get these wack c**ks*ckers off stage/Where the f**k is Kanye when you need him?". Trotzdem ist die Hook für mich unhörbar, ich verabscheue Kirmestechno. Die Amis sollen bitte weiter Soul, Jazz und Funk samplen, von guter elektronischer Tanzmusik haben die, bis auf Ausnahmen in Detroit und LA, absolut keine Ahnung. Ich kenne kaum Produzenten, die sich derart zum Negativen wandelten wie Just Blaze, der mit Kanye West fast als Einziger während des jahrelangen Dirty South-Booms regelmässig mit souligen Sample-Granaten Hits landete. Jetzt baut er Beats aus Eurodance, der mit Abstand abscheulichsten Musik des Universums. Was kommt als Nächstes? Samplet er Scooter für's neue Jay-Z-Album? Geht nicht, sowas! Im Grunde ist Just Blaze die einzige wirkliche Enttäuschung auf "Recovery". Von den fünf angekündigten Beiträgen sind drei übrig geblieben, zwei davon fahren einen komischen Style, der Dritte ist zwar gut, klingt aber wie Dre. Wie ein Kind hatte ich mich darauf gefreut, Eminem Just Blaze' energische NeoBoomBap-Bretter wie "Exhibit C" oder "Return Of The Real" killen zu hören, und wat is? "You're Never Over" ist zwar kein skandalöser Fehlschlag, kommt aber auch in diesem käsigen Soundgewand, wobei Em's schief gesungene Hook etwas von seinem verlorenen jugendlichen Charme beherbergt.
An "Space Bound" will ich mich gar nicht lange aufhalten, ich reagiere allergisch auf Jim Jonsin, er versaute das Cypress-Album und wegen ihm geht mir selbst T.I. mittlerweile auf'n S*ck. Auch der dritte Khalil-Track "25 To Life" sagt mir wenig zu. Beide Songs haben einen leicht hippiehaften "Gittarre-am-Lagerfeuer"-Vibe, der im Rap nicht klar geht. Allerdings kann auch niemand ausser Em solche Tracks machen ohne sich zu blamieren, was nur für seine enorme Vielseitigkeit spricht. Im Grunde sind diese Songs nicht objektiv wack, sondern Geschmacksache, daher möchte ich ihnen ihr Hitpotenzial nicht absprechen. Richtig angenehm ist die positive Energie auf dem bizzar betitelten "Cinderella Man", zu dem Script Shepherd aus dem Just Blaze-Umfeld Beat und Vocals beisteuert. Eminem's übersprudelne Brillanz wird diesmal von melodischen E-Gitarrenriffs auf an "'Til I Collapse" erinnernden Stomps und Claps im Queen-Style begleitet. Die Rihanna-Kollabo ist bei Weitem nicht so schlimm, wie befürchtet und wird wahrscheinlich monatelang weltweit die Charts toppen und auf einschlägigen Sendern totgespielt werden. Zum Schluss wird der ohnehin schon von Eindrücken überwältigte Hörer noch mit drei alles wegfetzenden Granaten beschmissen: Der einzige Dre-Beat auf "Recovery", das elegante "So Bad" besticht durch eine eingängige Melodie aus königlichen Horns, Piano und Strings und ist die erste Dr. Dre-Produktion mit einem gepitchten Vocalsample. Em geht drauf völlig auf und veredelt das Teil mit exzellenten Versen, Hook, Bridge und Scratchgeräuschen. Das Beste hat DJ Khalil zum Schluss aufgehoben und bringt auf "Almost Famous" genau den brachialen Brecher, den ich sonst von Just Blaze erwartet hatte. Ein alles niederwalzendes Monstrum von Beat, eine sehr nice gesungene Hook von Liz Rodrigues und ein wahnsinniger Eminem, der die immense Energie noch übertrumpft. Und als wäre das nicht genug, kommt auf einem titellosen Bonustrack Mobb Deep's Havoc mit einem phänomenalen, wie individuell für Em maßgeschneidertem Uptempobrett um die Ecke, welches der Protagonist dann mit einem High Speed-Amok-Flow zerreisst und damit das Album mehr als würdevoll abschliesst.

"Recovery" ist objektiv betrachtet besser als "Relapse". Das Album ist geprägt von einem zeitgemäßen Sound, kreativen Konzepten und aussagekräftigem Inhalt, wobei "Relapse" in Sachen Hooks und Kohärenz punktet. Da ich den "Kill You"-Eminem allerdings immer mehr gefeiert habe, als den auf "Sing For The Moment" und mich nach wie vor vehement weigere, Musik vorrangig nach lyrischem Inhalt zu bewerten, kann ich als Hardcore Dre-Fan mit "Relapse" mehr anfangen. Ich kann das Ding an einem Stück durchhören, während bei "Recovery" hier und da mal die Skiptaste zum Einsatz kommt. Aber das bin nur ich, und ich finde das undemokratisch, eine objektive Bewertung zu stark vom persönlichen Geschmack abhängig zu machen. Andererseits verstehe ich nicht, warum "Relapse" von der Fangemeinschaft derart weggedisst wurde, während bei "Recovery" ein allumfassender Enthusiasmus herrscht, und nehme Eminem seine populistischen Aussagen diesbezüglich ein wenig übel. Sind denn nicht beide Alben auf ihre Art genial? Jetzt mal ehrlich, hat jemand schon mal so gut gemachten Horrorcore gehört, wie auf "Relapse"? Oder in letzter Zeit so anspruchsvolle Popmusik wie auf "Recovery"? Ist ein Künstler, der zu Beidem fähig und mit Beidem erfolgreich ist, nicht der derbste Mutterf**ker des Planeten?
Ich finde, beide Alben hätten bei einer besseren Industrielage auch ein wunderbares Doppelalbum ergeben, mit einer "Slim Shady-" und einer "Marshall Mathers Disc", oder was auch immer. Betrachtet man sie und ihre Vorgeschichte im historischen Kontext, zieht man unfreiwillig Parallelen zu Eminem's Karrierestart und stellt fest, dass seine Geschichte sich auf wundersame Weise genau zehn Jahre später wiederholt. Überaus bemerkenswert. Ich jedenfalls könnte als Endverbraucher zufriedener gar nicht sein, da mir Eminem alle jahrelangen Wünsche erfüllt hat, als hätte auf einem seiner Trips meine Stimme gehört: Ich wollte immer Slim Shady zurück auf mehr Dre-Beats, aber auch mal andere Produzenten und dass er auf seinen deepen Songs genau so ausserirdisch krass rappt, wie auf allem Anderen. Innerhalb eines Jahres schaffte er all das, besser geht's eigentlich kaum. Es sei denn, für's nächste Album gibt's für den straighten Stuff DJ Premier, Pete Rock und Alchemist und für den Pop-Kram Kanye, Pharrell und einen dreckigen 2003er Timbaland. Wenn's den nicht mehr gibt, darf's auch Swizz Beatz sein. Da kann er sich aber Zeit mit lassen, jetzt her mit diesem gottverdammten "Detox" Album!
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55 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eminems "Recovery", 14. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass die Alben eines gewissen Marshall Mathers stets zu den "most anticipated", den heiß erwarteten Alben des Jahres gehören. Das Album stellt in so fern ein Novum in der Discographie von Em dar, als dass er hier erstmals ein Album fast komplett von Leuten produzieren lassen hat, die nichts mit der Shady/Aftermath-Clique zu tun haben. Vielleicht auch eine Reaktion auf das teilweise etwas eintönige, von Dr. Dre produzierte Vorgängeralbum "Relapse". Zu den einzelnen Songs:

"Cold Wind Blows" ist eine hervorragende Einstimmung aufs Album, Slim Shady versprüht ein Feuerwerk von gefühlten 5000 Schimpfwörtern und zeigt auf dem klatschenden Beat sofort, wer raptechnisch den Ton angibt.

"Talkin to Myself" aus der Feder von DJ Khalil ist ein leicht rockig anmutender, mit harten Drums unterlegter Song. Den Refrain singt Kobe, den der ein oder andere wohl auch durch den Clubbanger "Imma do it" von Fabolous kennt. Am Ende des Songs zollt Mr. Mathers Rappern wie Lil' Wayne, T.I. und Kanye West Respekt.

"On Fire" ist dann ein Song, wie er auch auf Relapse hätte sein können, zumindest erinnert die Instrumentalisierung daran. Der etwas lustlose Refrain sowie der eintönige Beat mit dem Chor im Hintergrund führen leider dazu, dass das Lied nicht zu meinen Favoriten gehört.

"Won't back down" (DJ Khalil) mit Rock-Göre Pink ist ein vor Energie strotzender harter Drum-Beat, bei dem Eminem auch wieder extrem gut abgeht. Erinnert sehr an Drop The World mit Lil' Wayne, was auch schon sehr rocklastig war.

"Not Afraid" ist die 1. Single des Albums und stieg als zweiter Rapsong der Geschichte von 0 auf 1 der US-Charts ein (der andere war Puff Daddys "I'll be missing you"). Produzent Boi-1da hat bereits Drake's Hit "Forever" produziert. Mr. Mathers flowt hier über mit Synthesizern im Hintergrund unterlegten minimalistische Drums. Die Synthies geben dem Song eine mystische Note, vor allem wenn man die Lyrics über Eminems Erlebnisse der letzten Jahre beachtet. Der gesungene Refrain gibt dem Song dann noch den nötigen Feinschliff. Eines der Highlights des Albums!

Bei "W.T.P." (White Trash Party) verrät der Titel schon einiges über den Inhalt, der Song ist typisch für Shady. Insgesamt ein schnellerer Song, der wohl auch im Club durch den treibenden Beat gut abgehen würde.

"Going through Changes" beginnt mit einem alten gesampleten gesungenen Refrain von Black Sabbath, ehe der Mid-Tempo Beat einsetzt und später noch von einer Gitarre dezent unterstützt wird. Wie der Titel schon sagt, rappt Em über die im Leben unvermeidlichen Veränderungen und seine teilweise einsamen Stunden in denen er Zeit hatte über sein Leben nachzudenken.

Bei "No Love" sollten sich die Hörer festhalten: Superproducer Just Blaze hat den Klassiker "What is Love" von Haddaway als Sample verwendet und eine wahre Bombe daraus gebastelt! Sehr ruhig beginnend, entfaltet das Sample verbunden mit den düsteren Synthesizern und den energischen Stimmen der Rapstars Lil Wayne und Eminem seine volle Wirkung. Für mich der vielleicht beste Song des Albums, zumal derartige Samples sowieso mein Ding sind.

"Seduction" (ebenfalls Boi-1da) beginnt mit pompösen Synthesizern und einem mid-tempo Beat, während ein Piano dezent im Hintergrund die Melodie unterstützt. Wie üblich singt Em die Hook wieder selber. Eine sehr merkwürdige, geheimnisvolle Stimmung der Track verbreitet. Inhaltlich ist das ganze ein Anti-Liebessong, wenn man genau hinhört.

"Space Bound", produziert von Hitmaker Jim Jonsin, ist ein durch Gitarrenklänge sehr smoother, ruhiger Beat, welcher jedoch Richtung Refrain an Energie gewinnt. Der Refrain ist nicht von Eminem gesungen, sondern von Steve McEwan. Ein sehr gefühlvoller Song, der wirklich super ins Album passt!

"So Bad" ist dann ein echter Dr. Dre-typischer Brecher. Die dumpfen Bläser und der Bass erinnern sehr an "My Mom" von Relapse. Der Song besticht jedoch durch Marshalls Texte, die perfekt mit den Instrumentals harmonieren. Er lässt ein wenig sein Alter-Ego Slim Shady raushängen: "I'm so bad, I'm so good that I'm so bad, I guarantee I'm the greatest thing you ever had'" Guter Track!

"25 to Life" beginnt mit der von einer Frau gesungenen Hook, ehe ein mit Gitarren unterlegter, schneller Beat einsetzt der wiederrum auf den gesungenen Chorus zusteuert, der dann erst nur mit Claps unterlegt wird, um gefolgt von harten Synthesizern Eindruck zu schinden. Die Instrumentalisierung ist durchaus ungewöhnlich bei diesem Lied: Seichte Gitarrenklänge wechseln sich mit heftigen schnellen Synthesizern ab, ehe am Ende sogar ein Piano hinzukommt. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, denn es ist ein Juwel des Albums. Produzent: DJ Khalil

Wer anhand des Titels "Cinderella Man" einen ruhigeren oder kitschigen Song erwartet, hat sich getäuscht: Wuchtige Drums klatschen einem ähnlich wie "Till I Collapse" von der Eminem-Show das Trommelfell weich. Eine E-Gitarre im Hintergrund tut ihr Übriges. Ein Kracher, der die Anlage zum Beben bringt.

Es folgt mit "Almost Famous" ein wirklich toller Song: der unruhige Beat und die verstörende weibliche Stimme im Chorus lässt erahnen wo der Song hinzielt: Eminems gedankliche Reise von den Anfängen bis zu den ersten Momenten in Dre's Studio, als er almost famous war. "You wanna be famous? Be careful what you wish for!"

Ja das ist doch' Rihanna? Tatsächlich! Die Pop-Diva singt die Hook des vorletzten Songs des Albums. "Love the Way you Lie" wurde von Alex the Kid produziert. Sonst eine etwas dünne Stimem, passt Rihannas Gesang hier wirklich und ergänzt sich erstaunlich gut mit Eminems fester , eindringlicher Stimme. Definitiv ein Song der (falls er als Single kommt) in den Charts oben einsteigen wird.

In den ersten Sekunden von "You're never over" wundert man sich erstmal, was dieser merkwürdige Gesang von Marshall da zu suchen hat, denn es klingt ein wenig wie der misslungene Versuch einer Boyband eine ordentliche Hook zu singen. Dann setzen die Synthesizer und die flotten Drums ein und der Song wird deutlich besser. Man gewöhnt sich auch an den Refrain, denn die Parts dazwischen sind wirklich hörenswert. Hier wird übrigens Cry Little Sister von Gerard McMann als Sample verwendet.
Eventuell gibt's noch einen versteckten Track :) Und der ist nicht schlecht!

"Recovery" präsentiert sich als rundum durchdachtes Album, auf dem Em an die Qualität älterer Scheiben anknüpfen kann. Auf vielen Songs explodiert er geradezu, feuert eine Salve nach der andern ab. Sehr angenehm ist auch, dass der nervige Akzent von "Relapse" nun gänzlich verschwunden ist. Auch hat er die (manchmal kindisch anmutenden) Spaß-Singles weggelassen, auch wenn sie ein Markenzeichen Eminems waren ("Real Slim Shady", "Without Me" etc'). Dies ist ebenfalls ein Indiz dafür, dass dieses Album wie ein moderner Neubeginn in seiner Diskographie sein könnte. Lyrisch ist es wieder ein Beweis wie sehr sich seine Inhalte vom üblichen Mainstream-Rap abheben, dafür gebührt Mr. Mathers Respekt. Das Album ist wieder sehr persönlich gehalten, er versucht nicht irgendjemandem nachzueifern oder zwanghaft irgendwelche sinnfreien Hits zu schreiben. Die Selbstironie die ihn oftmals auszeichnet, tritt diesmal nicht so offensichtlich zu Tage wie auf anderen seiner Alben, dennoch kann man sie oft genug hören. Glücklicherweise hat Eminem genau das gemacht, was ich bei dem Vorgängeralbum vermisst habe: er hat andere Produzenten außerhalb von Aftermath ins Boot geholt. So kommt auch der moderne, abwechslungsreiche und frische Sound zustande. Für so ein gelungenes Album sollte man ruhig mal 5 Sterne übrig haben.
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43 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges, wütendes, explosives Rap-Statement, 10. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Als Eminem letztes Jahr nach 5 Jahren Pause ein neues Soloalbum herausbrachte, war man erleichtert dass er die Abwärtsbewegung die spätestens bei "Encore" deutlich wurde, endlich stoppen konnte und sogar wieder besser wurde. "Relapse" war ein solides Album, dem zwar die ganz großen Hits fehlten, das aber dennoch viele überzeugen konnte und von Presse und Publikum meist gut aufgenommen wurde. Das Album war zwar kommerziell nicht so erfolgreich wie die Vorgänger, machte aber Hoffnung dass es noch weitergehen würde. Zumal Eminem schon bei der Veröffentlichung einen Nachfolger ankündigte. Das er aber jetzt nach nur einem Jahr mit "Recovery" so eine Granate raushaut, ist wirklich unglaublich. Man fragt sich nur wo der Mann diese Energie hernimmt, zumal er bei "Encore" schon fast ausgebrannt wirkte. Es war zwar schon durchgesichert, dass er mit seinem letzten Album nicht wirklich zufrieden war und deshalb eifrig an einem neuen Projekt arbeite, aber wer hätte ernsthaft damit gerechnet dass er wirklich noch mal das Niveau seiner Glanzzeit erreichen würde.

Erst mal fällt auf das das Album vollkommen anders ist als "Relapse", auf dem er ja meist relativ entspannt in Midtempo-Nummern rappte. "Recovery" ist vielseitiger und erinnert am ehesten an die "Eminem Show", hat aber dennoch einen ganz eigenen Charakter. Es ist eindringlicher, radikaler und auch spektakulärer. Auf der einen Seite sind die Refrains sehr melodisch und werden oft noch von Gaststars unterstützt, auf der anderen Seite rappt Eminem so hart und kompromisslos wie selten zuvor. Auf mehreren Songs explodiert er geradezu in wütenden Rap-Attacken, besonders in der zweiten Hälfte des Albums dreht er richtig auf. Bei einigen der besten Tracks wie "25 to Life" oder "Love the Way You Lie", hat man den Eindruck das er die weichen Stimmen der Gastsängerinnen nur deshalb für die Refrains einsetzt, um einen möglichst starken Kontrast für seine eigenen brachialen Rap-Salven zu schaffen. Der merkwürdige Akzent vom letzten Album ist komplett verschwunden, wodurch er wieder sehr direkt wirkt und auch besser verständlich ist. Es gibt nur wenige Alben die einen bereits beim ersten anhören ins Ohr gehen, aber "Recovery" enthält einige so großartige Stücke, das es einen einfach aus dem Stand umhaut. Man kann Eminem mögen oder nicht, aber der Typ ist absolut echt, hat verdammt viel drauf und kann einen mit seinem neuen Album wieder richtig begeistern.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Referenz, 24. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Ist schon ne verrückte Welt. Da meldete MinM sich erst vor gut einem Jahr nach mehrjähriger Pause mit RELAPSE zurück, präsentierte das Album als offizielles Comeback nach Totalabsturz und gefiel mit philosophischen, mitunter sehr bitteren Texten, der gewohnten, bis dato unübertroffenen Wortgewalt und den bewährten, meiner Meinung nach stets etwas Überhand nehmenden Dre-Beats.
Da runzelte ich schon heftig die Stirn, als ich Anfang des Jahres hörte, dass das nächste Album bereits in den Startlöchern stand. Eminems Statement dazu: "Vergesst mein letztes Album, es ist mir peinlich und wenn ich könnte, würde ich das Release ungeschehen machen".
"Peinlich"... warum? Marshall Mathers stand immer für Authentizität. Wenn ihm nach Jahren der Drogensucht nach einer Platte wie RELAPSE war, ist das doch vollkommen in Ordnung, und der gemeine Fan war (bzw. ist) mit dem Produkt mehr als zufrieden.
Ich will ganz ehrlich sein; RECOVERY (ich finde den Titel nach RELAPSE sehr kritisch, nicht zuletzt, weil die beiden Album sehr zeitnah veröffentlicht wurden) stand ich seit Ankündigung sehr skeptisch gegenüber. "Was soll denn da jetzt großartig an neuem Stoff kommen?", dachte ich.
Doch gleich während des ersten Hördurchgangs wich meine Voreingenommenheit purer Begeisterung. Denn was Shady nach dem für meinen Geschmack wieder etwas zu stark nach Dre klingenden Intro abliefert, bildet meine neue Referenz in seiner Discographie. Gleich mit Track 2 "Talkin 2 myself" lässt Eminem Taten folgen und deklassiert den unmittelbaren Vorgänger in allen Belangen. Ein paar wohldosierte, akribisch ausgewählte Featurings (z. B. Lil Wayne & Rihanna) geben dem Album eine völlig eigene, bisher unerreichte Note.
Eminem begeistert mit unfassbaren Rhymes, sorgt dabei oftmals für eine gehörige Gänsehaut. Dabei ist RECOVERY trotz seiner Ernsthaftigkeit herrlich verspielt. Einen Europop-Klassiker wie Haddaways "What is love" neu zu interpretieren und daraus einen uneingeschränkt empfehlenswerten Rap-Track zu zaubern, verdient größten Respekt und zeigt auf, dass Mr. Mathers noch immer ein Rapper und Produzent eigener Klasse ist.
RECOVERY funktioniert, ohne jemals den Kommerzsektor zu betreten, als erstklassiges Rap-Album, bietet aber auch genügend tanzbare Flows, stets begleitet von Eminems einmaligen Rhymes.

Einfach ein erstklassiges Album!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bravo! Ne Hiphop-CD unter meiner Metal-Sammlung!, 31. August 2010
Von 
Belphega "Lioness" (Tirol) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Liebe Amazon-Leser

Ich bin ja richtig froh, dass mich mein Umfeld momentan nicht sieht. Nicht, dass ich mich für die Musik die gerade läuft schämen würde - nein - mein Umfeld würde nur einen absoluten Schock bekommen. Seit fast 10 Jahren, höre ich nichts mehr, was nicht mindestens annähernd mit Rock zutun hat. Mein Liebslingsgenre ist Melodic-Black-Metal und mein Wecker früh am Morgen lässt Grindcore ertönen. Ich steh auf gegrunzte und gegröhlte Texte und harte Gitarrenriffs, die auf Double-Basses gleiten!

Und ICH hab mir nun das Album Recovery gekauft!
Einzig und allein wegen Rihannas Stimme in "Love the Way you lie", die mich sehr positiv überrascht hat, als ich sie in nem Laden gehört hab. Wie dem auch sei - seit der Eminem Show hab ich keine Hiphop-CD mehr in der Hand gehalten.. ich denke es ist somit eine sehr objektive Rezension die ich abgebe:
___________________________________________

Zum Album:
Ein Wendecover um das Design der CD etwas zu verändern, eine CD die der Schweizer Flagge ähnelt, ein schön gestaltetes Booklet in dem man immer noch nicht sieht dass MM ins Alter geht. 17 Songs auf der CD, wovon nur 16 auf der Rückseite der CD angegeben sind (was Nr. 17 ist hab ich immer noch nicht ganz rausgefunden), Soundqualität perfekt.

Zu den Songs:
16(17) Songs geballte Power. Man sollte die CD mindestens 2x hören bevor man sie fühlen kann. Beim ersten Durchlauf war ich von den ersten Tönen der CD sehr abgeturnt - bis ich mich dazu entschlossen hatte das Lied "Cold wind blows" ganz anzuhören. 180°-Drehung innerhalb der ersten 20 Sekunden.. das Lied entwickelte sich zu einem verdammt emotionsstarken Track und erinnert extremst an Shadys alte Zeiten (~MM LP).

Meinerseits - eine absolute Kaufempfählung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eeeee...nem, 5. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Nun kommen wir zum Army Hip Hop,

Legenden wie Tupac und BIG sind tot, diese Art von Rap wird es nie wieder geben..
50 Cent, Banks, Game und Eminem lassen die Legenden aus den 90ern dennoch ein bisschen weiter leben..

Zum Album von Eminem kann ich nur sagen, es sind gute bis sehr gute Lieder vorhanden, Chartbreaker halt-

Ich muss sagen den alten Eminem gibt es nicht mehr, 8 Mile war Rap,

sein neues Album geht bisschen von der Underground Szene weg..

+ Gute Features vorallem mit Pink und Rihana
+ wirklich sehr viele gelungene Lieder

- Eminem geht Richtung Mainstream, leider kein 8 Mile Style mehr vorhanden
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Solid Recovery, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
This is a very strong compilation from Eminem. I really feel that Eminem put alot of energy in making sure that listeners get a great musical cd. Yes, many of his finest songs on this cds have some strong language. However, the songs that have the most daring lyrics are some of the best songs. All of the songs on this Recovery collection are very cutting-edge and daring (in a fun and exciting way). The following five songs stood out for me the most:
1)W.T.P: A very naughty but exciting song about having a party involving people having fun.
2)Space Bound: A very daring but creative love song about being with someone that you truly have. Eminem sings with such strong conviction that he really excels at singing daring love songs like this with such lyrics as: you take my breath away, you're a supernova. I really enjoyed hearing the side of him of what it feels like through his perspective of what it means to be in love. The only caveat I had with this song is that he sings about literally choking the person he loves if she ever thought about leaving him, with the following words: I put both hands on your throat. Yes, I understand that it is just entertainment (also I am sure that Eminem himself does not condone abusing your partners in any form). My husband even playfully joked with me about there being nothing wrong with choking the person you love if they leave you (please understand that my husband was just joking and is actually a sweet person who is very laidback, and does not condone physical or verbal abuse). However, hopefully countless other couples that hear this song are also going to understand that this song is only entertainment and is no way endorsing the act of killing someone who leaves you.
3)Cinderella Man- A great song about making comebacks in life, and making the most of second chances that you are given. I also like how he subtly drops the concept of time travel with the lyrics "music is my time machine".
4)Love the Way You Lie- This was a great collaboration that Eminem did with Rihanna (I thought that they had strong chemistry together in this song). The video and the song are both a powerful combination and sends a strong message how love can play a strong influence in the challenge threshold that one is willing to endure for someone that means so much to them.
5) So Bad- I admit that this was my favorite song by him. Yes, this musical track can pretty much be titled a "Bad Boy's Anthem". He sings about giving his sexual conquests such good sex that he is going to end up being forever embedded in their memories. The lyrics are very wild but so much fun that you are going to have to listen to the song in order to see for yourself why this song can safely be titled a "Bad Boy's Anthem" and/or a "Player's Anthem". However, I confess that this song was one that I enjoyed so much that it has been played multiple times since I had this cd.

There are other songs on this cd that may appeal more to others. However, to sum it up this cd is very good. After listening to this I definitely plan on tuning into the 2011 Grammy's because I am rooting for him to win some awards.Eminem has definitely put out an enjoyable album to listen to with "Recovery".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eminem is back !, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Das Album ist einfach nur geil; Em hat sich zwar ein wenig verändert trotzdem ist er immer noch auf irgendeine Art der Selbe.
Abgesehen davon hat Recovery coole Feautures am Start z.B: Rihanna, lil Wayne oder Pink.

Ich kann Recovery einfach nur weiter empfehlen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album des Jahres, 1. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Ich höre normalerweise eher selten amerikanischen rap sondern meist deutschen, allerdings entschloss ich mich nach den meiner Meinung nach sehr beeindruckenden Video zu not afraid, mir das Album zu holen. Ich hab es in keiner weise bereut. Im Gegenteil meine Erwartungen wurden übertroffen. Meiner Meinung nach übertrifft Recovery sogar the Eminem show. Die Songs haben im Gegensatz zu vielen Auf Relapse fast alle einen Hintergrund bzw. ein Konzept. Eminem reimt sich auf beindruckende weise durch viele verschiede Themen bzw. Teile seiner Gefühlswelt. Meiner Meinung nach waren schon frührer seine ernsteren Songs die besten (wobei songs wie Without you natürlich auch stehts gut unterhalten konnten). Auf Relapse und auch auf encore waren mir einfach zu viele Lückenfüller. Die gibt es auf Recovery fast nicht. Wont back down fällt mir als einzigstes Lied ein was mich auf Grund der Hook von Pink ein bischen nervt (aber is natürlich geschmackssche).
Marshall holt sich auf dieser Platte auffallend häufig Damen für die Refrains ins Boot (unter anderem Rihanna und eben Pink). Das gibt den Album natürlich einen gewissen Popigen touch (allerdings leidet darunter nicht die Qualität). Die Beats sind von verschiedene Produzenten (nur 1ner von Dr. Dre). Das tut dem Album gut da es sehr abwechslungsreich ist. In liedern wie talkin to myself kommen zum beispiel rockelemente zum tragen. Die Lieder sind wie schon erwähnt mit viel interessanten und aus dem Leben gegriffenen Inhalt. Eminem rappt teilweise sehr emotional und man merkt wie viel Herz in den Songs steckt. Sie kommen auch sehr ehrlich rüber was bei vielen Konkurente von EM nicht immer der Fall ist.

Favorite Songs:
25 to life : super Sängerin (wer auch immer Sie ist), sehr guter Text und mein absolutes Lieblingslied.
Talkin 2 Myself: guter Sänger beim Refrain (Kobe) und inteligenter Text.
Not Afraid: Die erste Singleauskopplung(super Beat)
So bad: Der alte Eminem unterstützt von Dr Dre Beat
Love the way you lie feat. Rihanna: schöner Refrain und sehr emotionaler Text von Eminem

Fazit: Für mich ein Rap Meisterwerk erster Güte und bisher das Album des Jahres
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guess who's back... jetzt wirklich, 9. Juni 2010
Von 
Mark DeLonge - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Recovery (Audio CD)
Bei einem bekannten Video-Portal wurde das neue Eminem-Album geleakt. Glück für diejenigen, die bezüglich des anstehenden Releases Zweifel an der Qualität der Scheibe bekommen haben, nachdem der Vorgänger Relapse" zwar einige Highlights, leider aber auch n paar mittelmäßige Tracks zu bieten hatte, die den Hörgenuss am Ende trübten.
Seit 2003 bin ich nun Fan dieses meiner Meinung nach besten Rappers der Welt und diese Aussage wurde mit Recovery" endlich wieder bestätigt: Shady's back.
Eminem selbst wollte weg von den lustig bis schräg albernen Songs von Relapse. Er wollte wieder etwas zu sagen haben. Er wollte wieder das Gefühl aufkommen lassen, das er und seine Fans hatten, als die Marshall Mathers LP" und The Eminem Show" eindrucksvoll aufzeigten, wie intelligent, abwechslungsreich und eindringlich Rap gestaltet werden kann. Und deshalb sucht man nach Nummern á la We made you" oder The Real Slim Shady" vergebens. Dafür wartet Eminem einmal mehr mit Refrains auf, die einem im Kopf stecken bleiben, kurz bevor einem dieser von den Reimen verdreht wird. Angesichts des ersten Höreindrucks muss ich einfach das Phrasenschwein füttern: Eminem ist wieder hungrig.
Zum ersten Mal in seiner Karriere hat er auf einem Album mit einer großen Anzahl von Produzenten fernab der Shady/Aftermath-Familie gearbeitet, die die Qualität nicht wie erwartet mindert, sondern den Kosmos des Mr. Mathers um ein paar interessante Nuancen erweitert: Egal ob rockig und im Duett mit P!nk (Won't back down"), fast schon romantisch (Space Bound", I love the way you lie [feat. Rihanna]") oder eher ruhiger und nachdenklich (Not afraid"), es scheint einfach alles irgendwie zu funktionieren. Kein einziges Lied fällt negativ auf, stattdessen geht der Großteil direkt ins Ohr und bringt von dort aus den Kopp zum nicken.
Da kommen Erinnerungen auf, wie man als Teenager Poster aufgehängt und diesen scheinbar wütenden Mann dafür verehrt hat, dass er sich den Scheiß von der Seele getextet hat und einem damit irgendwie aus der Seele gesprochen hat. Und endlich weiß man wieder, warum.
Mir egal, was mögliche Kritiker sagen: Eminem ist zurück und beweist endlich wieder, warum er DER KÜNSTLER der letzten Dekade ist. Ich jedenfalls werde mir die Platte auf jeden Fall kaufen, denn solch eine CD darf in keiner gut sortierten Musik-Sammlung fehlen.
Auf die nächsten zehn Jahre!!
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Recovery
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