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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen19
4,3 von 5 Sternen
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am 21. August 2012
Das war mein erster Film mit einer Tonspur für Blinde. Da ich den Film vorher schon einmal gesehen hatte wusste ich, dass dort keine Inhalte vorkamen, die ich meinen Kindern ersparen musste (von der FSK-Bewertung losgelöst).

Ich habe daher gefahrlos ein kleines Experiment durchführen können, welches ich jedem sehr empfehlen kann. Zuerst haben wir uns den Film in der Blindenfassung nur angehört und da außer mir den Film noch niemand kannte, lag die Vorstellung ausschließlich an den guten Szenenbeschreibungen. Allerdings fiel mir dabei auf, dass auch kleine Dinge beschrieben wurden (z.B. das Bild mit Buster Keaton über dem Bett), die mir vorher an dieser Stelle noch gar nicht aufgefallen waren.

Am darauffolgenden Abend sahen wir uns den Film dann "normal" an und es war ein richtiges Aha-Erlebnis, weil die Personen doch noch ganz anders waren als in der Vorstellung. Meinen Kindern hat das jedenfalls sehr gut gefallen und sobald ich wieder einen solchen Film kaufe, wird es wiederholt.

Auch inhaltlich gefällt mir der Film sehr gut. Das liegt hauptsächlich daran, weil er nicht den Mainstream-Geschmack bedient :-)
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am 30. Juni 2012
Es dauert fast den ganzen Film hindurch, bis er ganz nah bei ihr ist, der pedantische Spießer Phillip (Bastian Trost) und die lebenslustige Cellistin Lina (Katharina Schüttler). Sie sind im höchsten Maße inkompatibel. Er, ein Banknotenprüfer (sic!), steht sich selbst im Wege, 'weigert sich zu fühlen, was er nicht denken kann'. Und sie von ihrer Blindheit behindert, rührend hilflos aber voller Lebenslust.
Lange Zeit ist es eine traurige Liebesgeschichte mit vielen grotesken Elementen und vielen komischen Situationen. Allein schon die Schildkröte, die Polizisten, die einarmige, alte Cellistin und die Musik (humda, humda') unterstreichen das Skurrile an dem Film. Aber auch feinsinnige Parallelen zum Fernsehprogramm (Buster Keaton) oder manche Stellen im Dialog. So fragt Phillip sie 'Stört es sie, das Licht an zu lassen?' Später versucht er sie durch eine Pantomime zu beeindrucken.
Mit einer überraschenden Wendung verliert sich die Depression und schließt sich früheren Schmunzlern an. Das liegt aber auch an den beeindruckenden Darstellern. Katharina Schüttlers leerer Blick überzeugt total und der verklemmte Pedant ist so gut, dass er Mitleid einfordert.
So kommt es, dass in diesem leisen Film aus unterschiedlichen Gefühlsebenen heraus eine Sympathie entsteht, die sich über das Ende freuen kann. Wer den Witz mag, die Aufnahmen genießt, wird vom Plot nicht unbeeindruckt bleiben.
Rührend anders!
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"Ganz nah bei dir" ist einer der ungewöhnlicheren Liebesfilme, aber meiner Meinung nach einer der besten Liebesfilme des Jahres.

Der etwas sonderbare Weltverweigerer Phillip lebt zurück gezogen in seiner eigenen Welt. Tagsüber untersucht er im Keller der Zentralbank Geldscheine auf ihre Echtheit. Die Abende verbringt er an der Bar einer lokalen Kleinkunstbühne und sieht sich dort in seinem Werturteil bestätigt: Die Menschen sind völlig durch den Wind. Tag für Tag läuft sein Leben immer nach dem gleichen Schema ab. Bis... Ja bis die blinde Cellistin Lina in sein Leben stolpert...

Almut Getto gelang mit ihrer zweiten Regiearbeit ein toller Film der leisen Töne. Es ist eine Liebesgeschichte, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt, großartig in Szene gesetzt, mit einer tollen schauspielerischen Leistung. Der Cast wurde mit etwas unbekannteren Schauspielern besetzt. Dies tut der glaubhaften Darstellung allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil. Bastian Trost spielt absolut genial den etwas verschrobenen Phillip. Phillip ist in seiner eigenen Welt angekommen. Sein Alltag ist immer dasselbe, egal ob Montag, Mittwoch oder zum Beispiel Samstag. Tagsüber arbeitet er bei der Zentralbank, wird dort von einem Kollegen nahezu täglich nur ausgenutzt, muss Doppelschichten schieben. Abends sitzt er einsam und allein an der Bar, trinkt sein Bier, lauscht den Darbietungen anderer. Ab und zu tritt er auch selbst auf. Dennoch ist er sehr allein und einsam. Dieses zurückgezogene Leben wird plötzlich aufgebrochen, als Lina in sein Leben tritt. Lina verkörpert absolut überzeugend Katharina Schüttler. Lina, Cellistin in einem Kammermusikensemble, ist blind. Lina findet Gefallen an Phillip, mag es in seiner Nähe zu sein. Phillip erschreckt es, dass es ihm genauso geht. Er ist sich sehr unsicher wie er sich ihr gegenüber verhalten soll. Hat Angst, etwas falsch zu machen. Aber auch bei ihm entwickeln sich Gefühle für sie.

Die DVD enthält auch sehr interessantes Bonusmaterial. Enthalten sind u. a. verschiedenste Interviews mit den Hauptdarstellern und der Regisseurin sowie eine Hörfilm-Fassung für Blinde. Zudem liegt der DVD, für Gegner der FSK-Logos, ein Wendecover bei.

Fazit:

Ein kleiner aber überaus feiner Liebesfilm. Warmherzig und märchenhaft. Toll inszeniert, wunderschön in Szene gesetzt. Unbedingt empfehlenswert!
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am 16. März 2011
Ich habe vorhin gelesen, daß der Film den Deutschen Hörfilmpreis und auch den Publikumspreis gewonnen hat. Das freut mich sehr, denn beides hat der Film völlig verdient.
Die Liebesgeschichte ist wunderbar subtil inszeniert und trotz allem hat der Film einen tollen warmen und auch skurrilen Humor. Die blinde Cellistin, von Katharina Schüttler so stark und selbstverständlich gespielt, ist eine der besten Frauenrollen, die ich in langer Zeit gesehen habe. Alles in allem habe ich mich bei GANZ NAH BEI DIR bestens unterhalten gefühlt und als der Film zu Ende war, kam es mir vor, als würde ein schöner Abend mit Freunden zu Ende gehen. Besser gehts nicht.
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am 1. September 2013
Sehr guter und schöner Film mit tollen Schauspielern. Bezaubernd in der Handlung, die nie langweilig wird und dank eines guten Drehbuchs nie platt ist, auch nicht in der Sprache. Der fast kammerspielartige Aufbau des Films fordert von seiner Schauspielern schon ein bißchen was ab. Was mir besonders gut gefallen hat: der Film kommt ganz ohne Vulgärsprache und ohne Sexszenen aus. Das gibt es also doch noch! Meiner Meinung nach wurde der Film zu Recht vielfach ausgezeichnet. Das einzige, was man hätte noch besser machen können - dann wäre der Film tatsächlich perfekt: Die Schildkröte Paul hätte wieder zurück nach Hause finden sollen; wenigstens hat man am Schluß des Films einen Hinweis gegeben über ihren Verbleib und daß sie es dort gut hat. FÜNF STERNE FÜR EINEN TOLLEN FILM!
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am 15. Juni 2014
Der lebensfremde Philipp und die blinde Cellistin Lina. Unterschiedlicher könnten Menschen nicht sein. Er vegetiert vor sich hin, läuft quasi "blind" durch das Leben. Sie sprüht nur so vor Lebensfreude und "sieht" die Schönheiten, verfolgt ihre Träume. Seine einzigen Freunde sind eine Schildkröte und sein Psychologe. Als sie eines Tages unverhofft aufeinander treffen, wird sein Leben auf den Kopf gestellt.
Eine feinsinnige Komödie über den Alltag, die Liebe, das Entdecken, die Welt mit neuen Augen sehen. Ein gelungener Film mit einer bittersüßen Ironie. Man muss öfters mal lachen, aber immer ohne Schadenfreude zu empfinden.
Es ist einfach zu komisch, wie Philipp anfangs die Blindheit von Lina scheinbar ignoriert. Wie er nickt oder den Kopf schüttelt, wenn sie ihn was fragt. Durchaus sehenswert.
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Phillip ist ein eigenbrötlerischer und sehr akribischer junger Mann. In seine zwanghaft sortierte Wohnung lässt er nur seine Schildkröte. Die berufliche Tätigkeit von ihm besteht darin, Geldscheine auf ihre Echtheit zu überprüfen. Sein Privatleben kommt ohne direkten Kontakt zum weiblichen Geschlecht aus, was er auch nicht sonderlich zu vermissen scheint, bis er auf die blinde Cellistin Lina trifft. Zunächst hat es den Anschein, als ob die beiden so gar nicht kompatibel miteinander sind. Doch dann wird Phillips Wohnung komplett ausgeräumt, sein bisheriges Leben aus den Angeln gehoben und ergreift die Flucht hin zu Lina. Zwei ganz gegensätzliche Lebenswelten prallen aufeinander. Ob das wohl gutgehen kann?......

Der Film ist weniger eine Komödie als vielmehr eine skurrile Liebesgeschichte mit Tendenz zum Drama. Es mangelt nicht an Szenen, über die man nur den Kopf schütteln kann, jedoch weniger in schallendes Gelächter ausbricht. Die beiden Hauptdarsteller Bastian Trost und Katharina Schüttler spielen ganz hervorragend und auch bis in die Nebenrollen hinein hat man gut besetzt. Das eine oder andere wirkt ein wenig konstruiert, doch insgesamt ist ein glaubwürdiges und sehr unterhaltsames Werk entstanden.

Extras: Interviews mit Regisseurin Almut Getto ("F*** Fische"(2002), hat lange gedauert, bis sie wieder einen Film gemacht hat) und den beiden Hauptdarstellern; außerdem Trailer

Film: Ein Lichtblick in der deutschen Filmlandschaft, von meiner Seite knapp den 5. Stern.
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am 15. Juli 2013
Nette Geschichte, sehr liebevoll inszeniert. Ein Film, mal ohne sex und crime, wie angenehm! Der zeigt, wie es zwei Menschen gelingt, die ihnen, vom Leben, gesetzten Grenzen zu überwinden, und trotz diverser Komplikationen und Missverständnisse zueinander zu finden. Das Ende war überraschend und anders als erwartet. Fand ich aber gut!
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am 13. Januar 2015
für Leute, die leise Filme mögen! Hab ihn schon 2x gesehen. Es geht darum, wie es einem blinden Mädchen gelingt, einen jungen Mann, der aus lauter Sicherheitsbedürfnis ein vollkommen geregeltes Leben führt, ins Leben zu holen. Sehr schön gemacht.
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am 19. April 2013
Emouvante évocation de la vie d'un jeune homme qui trouve l'amour sans le chercher & se découvre lui-même à l'occasion.
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