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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen toller 5.1 Sound nettes Spiel
Da mein Mann und ich (abwechselnd)wirklich alle Nebenquests lösen wollen sind wir bereits seid 2 Tagen am Spielen und nicht einmal halb durch. Man muss nun mit wirklich (fast) jedem reden und freundschaft schließen um Quests zu bekommen. Die Questpunkte sind wichtig, denn genau jene sind es mit denen man auf der Heldenstraße Eigenschaften kauft...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2010 von Magdalena + Hans

versus
61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rückschritt
Die gesamte "Fable"-Reihe war von Lionhead vor Jahren als Revolution im Rollenspielgenre angekündigt worden - endlich sollte man nicht mehr nur stupide Monster vermöbeln und Unmengen an Gegenständen sammeln, endlich sollte die Handlungsfreiheit nicht mehr nur daraus bestehen, den muskulösen Helden - wenn man möchte - in Frauenkleidern...
Veröffentlicht am 22. November 2010 von Steve Ostein


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61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rückschritt, 22. November 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Die gesamte "Fable"-Reihe war von Lionhead vor Jahren als Revolution im Rollenspielgenre angekündigt worden - endlich sollte man nicht mehr nur stupide Monster vermöbeln und Unmengen an Gegenständen sammeln, endlich sollte die Handlungsfreiheit nicht mehr nur daraus bestehen, den muskulösen Helden - wenn man möchte - in Frauenkleidern herumstolpern zu lassen. Leider wurden diese vollmundigen Ankündigungen nicht wirklich konsequent umgesetzt, aber zumindest entstand eine Trilogie aus abwechslungsreichen und zurecht beliebten, einsteigerfreundlichen Action-Rollenspielen mit einigen innovativen Elementen, beispielsweise den vielen Möglichkeiten, sich zwischen einer "guten", moralischen Vorgehensweise und brachialem, "bösen" Gerüpel zu entscheiden.

Am konsequentesten wurde dies in Fable 2 erreicht, wo sich diese Entscheidungen wie ein roter Faden durchs Spiel zogen und den Helden sowie seine Welt auch äußerlich und grafisch gut sichtbar veränderten. Neben den Hauptquest gab es viele Nebenbeschäftigungen, seien es kleine "Minijobs" oder die Möglichkeit, eine Familie zu gründen und zu versorgen.

All dies ist auch in Fable 3 vorhanden. Es gibt viele kleine Nebenquests, kleinere Beschäftigungen, man kann Immobilien kaufen und seine Mieter auspressen, Frauen und Männer heiraten, betrügen, verwöhnen, verlassen, seine Kinder ins Waisenhaus abgeben....Auch Fable 3 ist der hübsch aussehende, humorvolle Sandkasten, in dem man sich auch abseits der Hauptgeschichte gerne austobt.
Das ist alles gut und schön und motiviert anfangs zum Weiter- und nochmals spielen. Allerdings nutzt es sich, vor allem wenn man Teil 2 bereits ausgiebig gespielt hat, auch schnell ab und besitzt wenig Spieltiefe. Die sogenannten "Dialoge" mit den Einwohnern Albions wurden auf 3 Gebärden reduziert (Gut, Böse und neutral). Die Minispiele bestehen immer noch aus recht eintönigem Button-Drücken. Den Nebenquests fehlt es ab Abwechslung, häufiger muss man nur wohin laufen und dort gegen jemanden kämpfen beziehungsweise einen Gegenstand oder eine vermisste Person "bergen". Das Kaufen und Einrichten von Immobilien ist zwar nett, aber offen gesagt eher etwas für Sims-Spieler. Das Führen einer Ehe oder das Versorgen der Kinder besteht auch nur aus dem Führen der Gebärden-Dialoge und dem gelegentlichen Besorgen eines begehrten Gegenstandes oder Spielzeuges. Kurzum: all diese Nebenbeschäftigungen sind zwar schön und gut, besitzen aber kaum Tiefe und werden schnell eintönig.

Das wäre kein wirkliches Problem, wenn die Hauptgeschichte spannend wäre. Der Ansatz ist ordentlich: in der ersten Spielhälfte soll man eine kleine Revolutionsarmee zusammentrommeln und muss zu diesem Zwecke für verschiedenste, vom König unterdrückte Fraktionen Aufgaben erledigen. Diese bestehen meistens aus Kämpfen. Diese sehen in Fable 3 klasse aus, sind aber angesichts dessen, das der Held nicht sterben kann, keine wirkliche Herausforderung. Theroretisch könnte man sich mit einem Stock bewaffnet und einer Unterhose bekleidet durch Fable 3 prügeln und hätte trotzdem Erfolg. Man geht nur kurz K.O. und verliert etwas Fortschritt bei der Heldenentwicklung, die übrigens im Vergleich zum Vorgänger ebenfalls stark vereinfacht wurde.
Dazu kommt, daß die von mir eingangs erwähnten moralischen Entscheidungen in dieser ersten Spielehälfte keinerlei Rolle spielen. Man kann theoretisch halb Albion ermorden und beleidigen und wird weiterhin der großartige Held sein, der die Revolution anführt. Nicht mal mehr das Aussehen verändert sich, geschweige denn das Verhalten der Bewohner (die in Teil 2 noch erschrocken von der Straße rannten und die Preise anhoben, wenn man sich daneben aufführte). Im Gegenteil: man kriegt sogar Geschenke, weil laut Anleitung die Bewohner soviel Angst haben, daß sie einen damit besänftigen wollen.
In Teil 2 sind dann die Gut/Böse - Entscheidungen gebündelt. Man ist jetzt selber König und muss sich zwischen den Wünschen der Bürgern und dem Füllen der Staatskasse entscheiden, schliesslich braucht man Geld, um eine äußere Bedrohung abzuwenden. Dieser Teil ist richtig spaßig. Leider hat Lionhead auch hier nicht die Konsequenz, wirkliche Folgen der Entscheidungen zu zeigen. Klar, wer das Geld ausgibt und nichts durch eigenes ersetzt, wird am Ende ein leeres Land regieren. Und wer sämtliche Versprechen bricht, wird zwar die Invasion abwenden, aber ein Dreckloch regieren. Wie gesagt: nette Idee, mich hat sich aber nicht zum 2. Durchgang motivieren können. "Verlieren" im klassischen Sinne kann man hier durch Fehlentscheidungen auch nicht, da man den Oberbösen am Ende in einem weiteren der vielen Kämpfe (bei denen man wie gesagt nicht sterben kann) besiegt.

Neben diesen Schwächen und Verschlimmbesserungen nerven noch viele kleinere Dinge. Beispielsweise habe ich den Eindruck, daß das Aussehen des Helden bei Weitem nicht mehr so veränderbar ist wie in den Vorgängern. Viele Kleider, Frisuren etc. muss man als DLC kaufen. Das halte ich für eine riesige Unart, ist aber leider mittlerweile weit verbreitet. Wie bereits erwähnt, ist die Heldenentwicklung stark vereinfacht - man sammelt Erfahrung und kauft neue Fähigkeiten. In Teil 2 konnte man ja noch entscheiden, ob man eher auf Magie, Feuerwaffen oder Nahkampf setzt. Das die Waffen sich großartig verändern sollen, je nachdem wie man spielt, ist a) angesichts der langweiligen Kämpfe egal und b) nicht wirklich gut sichtbar. Schliesslich und endlich gibt es einige kleinere Grafikfehler und den erwähnten Savegame-Bug, der zwar selten auftritt, aber umso ärgerlicher ist, da man keine unterschiedlichen Savegames anlegen kann und somit der gesamte Fortschritt futsch ist.

Zusammenfassend bleibt auch Fable 3 ein solides Action-Rollenspiel. Es gibt viel zu tun, es sieht gut aus, es hat eine brauchbare Story. Im Vergleich zum Vorgänger ist es aber ein deutlicher Rückschritt.
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen toller 5.1 Sound nettes Spiel, 30. Oktober 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Da mein Mann und ich (abwechselnd)wirklich alle Nebenquests lösen wollen sind wir bereits seid 2 Tagen am Spielen und nicht einmal halb durch. Man muss nun mit wirklich (fast) jedem reden und freundschaft schließen um Quests zu bekommen. Die Questpunkte sind wichtig, denn genau jene sind es mit denen man auf der Heldenstraße Eigenschaften kauft!!!

Grafik ist fantastisch, besser als bei Fable 2. Reisen nun sehr einfach da es ein Karten & Portsystem gibt die auch die Übersicht über Quests wesentlich erleichtert. Endlich sieht der Weibliche Spieler auch nicht mehr nach einer längeren Zeit wie eine fette Kuh aus sondern bleibt in seinen weiblichen Formen erhalten!

Bugs wie "Hund steht in der Luft statt in Schlucht zu fallen" so wie div Kleinkram kann ich verzeihen. Was mir wirklich sehr positiv aufgefallen ist, ist der gute Sound! Endlich mal ein Spiel das wesentlich mehr drauf achtet aus welcher Richtung die Stimme kommt als allgemein üblich. Die Rear-Lautsprecher haben gut was zutun und der Dolby Sound ist klasse! Geht man an Leuten vorbei wandern die Stimmen wirklich von vorn zur Seite auf die hinteren Lautsprecher!

Objektiv können wir beide das Spiel nicht bewerten da wir sehr starke Fable Fans sind und auch sofort diesen Teil innig lieben! Bei Spielen ist es eben auch wie bei Musik, ein Großteil ist persönliche Geschmackssache!!!
1 Stern ziehen wir dennoch ab, denn es muss ja nicht sein das extrem viele Quests nur darin bestehen irgendwo ein Päckchen zu holen und woanders ab zu geben!!!! Klar gibt es auch mehr im Spiel und viel Unterhaltung aber hunderte male ein Paket holen und bringen ist schon zu aufdringlich doof. Ebenso zweifelt man am Designer wenn man bei verhungernden Menschen lachend tanzen muss um deren Freundschaft zu erringen. Da währe schon etwas besseres sinnvoll gewesen als wie ein Clown herum zu albern um Kumpel eines verhungernden zu werden.

Fable ist ohne zweifel ein tolles Spiel das leider mit ein paar aufdringlichen Patzern ins Auge fällt. Auch gibt es auffällig ähnliche Aufgaben die man bereits im zweiten Teil schon hatte (gehen die Ideen etwa schon aus ????).

Versöhnt hat und die tolle Atmo, der super Sound mit der wunderschönen Begleitmusik.

Und vergebt uns wenn wir mit 41 Jahren als 2 Oldies dem Spiel 4 Sterne geben weil wir es einfach lieben! Denn unseren Geschmack hat es voll getroffen! Ich rate nur jedem nicht immer alles auf die Goldwage zu legen was Softwarehäuser versprechen. Am Ende kann jeder nur mit Wasser Kochen. Herausgekommen ist ein Spiel das zumindest über dem Durchschnitt liegt. Wenn wir es bedienen und spielen können (als Oldies) kann es gewiss jeder. Super Syncronsprecher und ganz in Deutsch runden die Sache ab.

Magdalena Hartmann
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zurücklehen und genießen, 7. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Schönen Guten Tag,

Nachdem ich Fable 3 nach etlichen Stunden abgeschlossen hatte, dachte ich, ich schau mal bei Amazon.de vorbei und schaue mir an, wie erfreut die Leute über Fable 3 sind.
Der erste Schock: Fable 3 im Durchschnitt unter 4 Sternen?! Wuuuuuuuaaaaaaas?! Da dachte ich mir die Leute haben gepennt während sie gespielt haben, denn das Spiel ist alles andere als schlecht, kurz und misslungen!
Nun gut, villeicht wurde das Rad nicht neu erfunden und Fable 3 erinnert schon an Fable 2, aber bei Call of Duty juckt das doch auch Keinen! Dort heißt es jedes Jahr nur: HAMMER!!!! KAUFEN!!!!....

Ich fand einige Dinge bei Fable 2 irgendwie doof. Das Menü, das Aussehen des Helden und die relativ unwichtigen Entscheidungen ohne wirkliche Folgen.

Bei Fable 3 allerdings wurde all das beseitigt und wirklich ideenreich erneuert. Das Menü ist ein Unterschlupf in dem man sich frei bewegen kann (muss man gesehen haben), der Held/ die Heldin sieht, wenn man ein paar Veränderungen vornimmt, richtig gut aus. Die Entscheidungen sind hart und haben enorme Folgen! Vor allem im zweiten Teil des Spiels bestimmt ihr wie Fable 3 auszusehen hat! Hier könnte man eine blöde Entscheidung getroffen haben, aber so ist das Leben. Eine dumme Entscheidung meinerseits war es, das Alkohollimit aufzuheben. Jetzt laufen etwa 50% der Dorfbewohner betrunken durch die Gegend und kotzen auf die Straße. Klingt lustig, ist es aber nicht -_-

Die Story ist echt genial und mich hat sie wirklich gefesselt! Präsentation vorbereiten? leider nein! --und schon läuft die Box^^ Manche Leute kann ich verstehen, denn Fehlentscheidungen können heftig enden. Zu heftig für meinen Geschmack. Wenn man allerdings aufpasst und sich wirklich Gedanken macht, passiert eine solche Fehlentscheidung nicht.

Grafik, Gameplay, usw. muss ich eigentlich nicht weiter erläutern. Wer Fable 2 kennt, kennt auch Fable 3, aber das ist doch garnicht schlecht, denn so kommt man gleich zurecht und fühlt sich in Albion heimisch. Quests gibt es meiner Meinung nach genug und das Sammeln von bestimmten Objekten ist auch nicht zu kurz gekommen. Auch cool ist die Siegesstraße. Hier lauft ihr einen Weg entlang und öffnet mit euren "Erfahrungssiegeln" Truhen mit neuen Fähigkeiten. Das muss man auch gesehen haben um es wirklich zu verstehen. (evtl. findet man auf youtube.com etwas)

Natürlich habe ich nicht alles erwähnt, aber für ein Fazit reicht es wohl: Fable 3 ist ein humorvolles, schönes und fesselndes Spiel, das meiner Meinung nach so ziemlich alles richtig macht! Individualität wird hier groß geschrieben, denn die Anpassungsmöglichkeiten eures Helden und der Welt(!) kennen fast kein Ende. Okay, mehrere Spielstände für einen Helden gibt es immernoch nicht, aber das ist kein Beinbruch. So spürt man wenigstens die Folgen eurer Entscheidungen und lädt nicht einfach neu. Das Alkoholproblem nervt mich aber dennoch -_-

Also meinerseits wars das und jetzt legt das Spiel in den Einkaufswagen!

(noch ein Tipp den ich loswerden will: Sorgt am Anfang des Spiels, bevor ihr König werdet, dafür, dass euer Immobilienimperium ordentlich Kohle auf euer Konto bringt, denn ansonsten habt ihr gegen Ende des Spiels echt keinen Spaß mehr! Deshalb sind wohl einige am jammern und schreiben schlechte Rezensionen ;) Ich spreche hier von ca. 7 Mio. Gold. Klingt viel, ist es aber nicht wenn ihr genug Häuser nach und nach kauft und die Mieten bzw. Preise normal einstellt.)

Peace
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32 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles bleibt gleich und ändert sich!, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich spiele mittlerweile seit nunmehr drei Tagen Fable 3 und habe mich nun entschlossen eine Rezension zu schreiben da es doch einige Unterschiede zum 2ten Teil gibt. Erst einmal die Unterschiede in Kurzform was die Steuerung angeht.

Zaubern Teil 2: Im zweiten Teil waren die Zauber so angelegt das man sie übereinander stapeln musste, der stärkste Zauber war ganz oben der schwächste unten. Wollte man also den stärksten Zauber wirken musste man die anderen vier durchlaufen. Problematisch war auch das man insgesamt nur maximal 5 Zauber parat hatte. Wollte man also einen schnellen Feuerball zaubern so musste der auf den schwächsten Platz gelegt werden, benötigte man dann noch einen mächtigen Feuerball belegte er ausserdem den 4ten oder 5ten Platz. Teilweise reduzierten sich die sofort verfügbaren Zauber also auf zwei bis drei, was wirklich extrem schlecht war.

Zaubern Teil 3: Im dritten Teil erwirbt man die Zauber durch Handschuhe und kann ihn dann wirken. Allerdings hat man nur mit dem Feuerball Zauber die Möglichkeit viele verschiedene Effekte zu erzielen. Zielt man mit dem linken Stick auf einen Gegner so schießt man einen Feuerball der sofort da ist. Ohne den Stick zu bewegen entlädt sich der Feuerball in einer Art kreisförmigen Welle die alle Gegner um einen herum verletzt und zurückstößt. Zielt man auf einen Gegner und hält die Zaubertaste gedrückt so lädt sich der Zauber auf und wird mächtiger, das gilt für alle Versionen. Hierdurch ist man unglaublich flexibel da man die Zauber nicht umschalten muss. Es kommt einfach darauf an wie man den Zauber wirkt. Wenn man zwei verschiedene Handschuhe besitzt, beispielsweise Feuer und Blitz, so wirkt man automatisch beide Arten von Zaubern wenn man einen Zauber wirkt. Man wirft also Feuerbälle und Blitze simultan, ein Heidenspaß :-) Natürlich gibt es auch andere Kombinationen allerdings habe ich noch nicht alle gefunden.

Waffen Teil 2: Im zweiten Teil war man gezwungen immer wieder neue Waffen zu kaufen die sich dann verbessern ließen mit Edelsteinen etc.

Waffen Teil 3: Im dritten Teil entwickeln sich die Waffen mit dem Helden während des Spiels. Je nachdem wie man kämpft verändert sich die Waffe, leider habe ich bis jetzt noch nicht alle Auswirkungen gesehen aber generell kann man sagen werden die Waffen mächtiger und vor allem verändern sie ihr aussehen je nach dem Verhalten des Helden: Gut oder Böse. Trotzdem können diese Waffen zusätzlich aufgewertet werden und man kann ihnen Namen geben die dann angezeigt werden.

Talente erwerben und andere Sachen: Häuser kaufen, Laute spielen, Holz hacken, mit Menschen flirten, Kinder bekommen etc. alle diese Sachen kann man nun kaufen indem man auf der Heldenstraße, einer Art virtuellem Weg den der Held geht, Heldensiegel ausgibt die er durch seine Taten erwirbt. Die Siegel reichen allerdings nicht für alles so muss man sich also entscheiden welche Art von Charakter man sein will. Hierbei gilt zu beachten das die jeweiligen Fähigkeiten in Stufen unterteilt sind und diese jeweils zusammengefasst in einem Abschnitt liegen. Diese Abschnitte liegen jeweils hinter einem Tor das man beim Voranschreiten öffnet. Man kann zusammengefasst sagen das alle Fertigkeiten der Stufe 1 hinter dem ersten Tor liegen und die der Stufe zwei hinter dem zweiten etc. Um das zu veranschaulichen ein Beispiel: Hinter dem ersten Tor kann man Nahkampfwaffen auf Stufe 1 für 40 Siegel erwerben, ebenso wie Zauber. Man kann aber auch Siegel ausgeben um bestimmte Interaktionen auf Stufe 1 zu lernen wie zum Beispiel umarmen etc. das kostet dann so 5 Siegel. Hinter dem zweiten Tor kann man sich dann entscheiden seine Fähigkeiten weiter zu erhöhen oder andere zu nehmen die freigeschaltet wurden. Es ist also gut möglich einen Magier zu spielen der ein bisschen mit Nahkampfwaffen umgehen kann und der sich aber ansonsten voll und ganz auf Magie spezialisiert. Außerdem ist es möglich seine Fähigkeiten im Bereich der Arbeit auf demselben Wege zu verbessern, man kann also seine Fähigkeiten als Schmied ausbauen und kommt dann sehr viel schneller an Geld wenn man schmiedet. Auch das Häuser kaufen muss man als Talent erwerben, auch hier gibt es Ausbaustufen. Jeder Held wird also ziemlich einzigartig werden. Insgesamt ist dieses System sehr durchdacht und macht einen guten Eindruck.

Grafik: Die Grafik hat sich um einiges verbessert, die Charaktere sehen alle sehr gut aus und auch der Held, die Heldin macht einiges her. Die Landschaften sind sehr gut gelungen und passen sich gut in den Fable Stil ein.

Kleidung: Kann man färben und sehr flexibel zusammenstellen.

Tätowierungen: Sind auch wieder dabei und es gibt eine große Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten da man die Bereiche jetzt einzeln auswählen kann: Linker Oberarm, rechter Oberarm etc.

Ich bin auf jeden Fall hellauf begeistert und kann jedem das Spiel nur weiterempfehlen. Zur Story möchte ich nichts sagen um nicht zu Spoilern, der Held hat aber eine Verbindung zum zweiten Teil.
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47 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unterschätzt, missverstanden, überlegen: FABLE !, 29. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Noch bevor ich das Spiel selber testen konnte, habe ich mir etliche "professionelle" Tests und Kritiken durchgelesen.
Diese bewegten sich von unterdurchschnittlich bis mittelmäßig in ihrer finalen Bewertung. Von einem Rückschritt war die Rede.
Inzwischen habe ich einige Spielstunden mit dem dritten Fable Abenteuer hinter mir und konnte nicht anders, als ein eigenes Fazit abzugeben (für einen Detailvergleich zum Vorgänger empfehle ich die Rezension von meinem Vorredner -Faenwolf-).

Es ist mir unbegreiflich warum Peter Molyneux, und die Entwicklerschmiede "Lionhead" im Allgemeinen, immer wieder derart niedergemacht werden. Anstatt Einheitsbrei, wie "Enslaved", "Spiderman: Dimensions" oder "Dante's Inferno" zu produzieren (Alle mit ungerechtfertigt hohen Wertungen), gelingt es Ihnen einzigartige Spiele zu erschaffen, die tatsächlich so etwas wie Herz besitzen.
Ich nehme an, diese so genannten "Kritiker" sind ebenfalls dafür verantwortlich, das Filme wie "Transformers" und "Avatar" Rekorde an der Kinokasse aufstellen.

Wer also, wie ich, auf der Suche nach einem warmherzigen, traumhaft schönen Spiel ist, das erst beginnt wo andere Videospiele Enden, ist mit Fable 3 perfekt beraten.
Sehr selten, wenn überhaupt, gibt es ein Spiel das eine derartige Liebe zum Detail aufweist.
Das Spieldesign, sowie der Humor und die Fülle an Interaktionsmöglichkeiten sind unvergleichlich.
Selbst das Aussehen der Welt, die Entwicklung der Städte, ist durch die eigenen Entscheidungen beeinflussbar.

Mein einziger Kritikpunkt ist der relativ niedrige Schwierigkeitsgrat.

Absolute Kaufempfehlung. Lang lebe Lionhead ;-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu leicht!, 31. Januar 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Für mich ist bei einem Rollenspiel immer die Geschichte wichtig. Sie sollte mich in das Spiel reinziehen und motvieren.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und wurde schön erzählt.

Der große Minuspunkt und deshalb nur 2 Sterne: Das Spiel ist einfach zu leicht!!!! Da kann auch die Geschichte nichts retten, wenn es einfach keine Herausforderung gibt.

Ich habe mich nur auf Magie spezialisiert und hatte keine Probleme. Ich habe auch immer ordentlich aufgeladen (Knopf gedrückt halten) und bin trotzdem nicht gestorben.

Also die Kämpfe waren langweilig, bis auf die ersten zwei Boskämpfe, die haben mich noch ein wenig gefordert.

Ganz am Schluß bin ich dann doch gestorben, hätte ich vermeiden können mit meinen Tränken etc., jedoch hat es mich einfach nicht gefreut.

Also, kurz: Geschichte Interssant; Schwierigkeitsgrad: LANGWEILIG
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Laaaaaaaangweilig!, 31. Mai 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe mich sehr auf Fable3 gefreut, da ich den Vorgänger total geliebt und diesen stundenlang gespielt habe.
Eigentlich ist Teil 3 genauso wie Teil 2, außer ein paar kleine Veränderungen und einer neuen Story - der Rest ist absolut gleich und das war auch bei mir der Haken.
Habe ich beim Vorgänger noch wie blöd jeden Kampf gemeistert, gekauft, getauscht, Schätze gesucht... nur um später festzustellen, dass es eigentlich überhaupt keinen Sinn macht, da die Kämpfe superleicht sind, ich mir also gar keine neuen Waffen kaufen brauch sprich eigentlich auch gar nichts machen muss, um Geld zu verdienen... so wurde mir bei Teil 3 ganz schnell klar, dass sich an dieser Sinnlosigkeit überhaupt nichts geändert hat. Es machte überhaupt keine Freude und Spaß Schätze aufzuspüren, weil ich mit dem gefundenen Kram eh nichts anfangen kann. Geld braucht man nur um Dinge zu kaufen, um noch mehr Geld zu machen, aber man hat nicht wirklich etwas davon. Waffen brauchen nicht aufgerüstet zu werden, weil die Kämpfe so etwas von leicht sind. Einfach druff und irgendwann ist der Feind besiegt. LANGWEILIG!
Irgendwann bin ich an den Feinden einfach vorbei gelaufen... weil dieses Gehacke ging mir nur noch auf die Nerven. Auch fand ich die Quest nicht gerade spannend. Man läuft von A nach B und meist auch wieder zurück, aber es ist so leicht und damit wieder so langweilig. Ich habe mich nach kurzer Zeit geärgert, dass die "Schnelle Reise" manchmal nicht zur Verfügung stand und man den ganzen Weg langlaufen musste. An Feinden und Schätzen bin ich nur noch vorbeigejagt.
Entscheidungsfreiheit hat man noch weniger als bei Teil 2.
Fazit: 2 Sterne - wenn man den Vorgänger nicht kennt, dann evtl. einen mehr!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider wieder nur eine Blendgranate, 9. November 2010
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Fable 3 ist ein schönes und unterhaltsames Spiel, welches sich durch sein Fantasy meets Steampunk meets Räuberpistole und britischem Humor ersteinmal angenehm vom üblichen Orks wollen Mittelerdenlookalike erobern abhebt.

Wer den zweiten Teil gespielt hat, fühlt sich sofort zuhause, denn Albion hat sich zwar stark verändert, ist aber in Grundzügen noch erkennbar. Grafisch wurden leider keine großen Sprünge nach vorne gemacht, ein Technikwunder sollte man also an dieser Stelle nicht erwarten, schön sieht es aber immer noch aus.

Kommen wir zum Gameplay: Auch dieses ist weitestgehend identisch zum Vorgänger, auch wenn es etwas cineastischer inszeniert wurde. Alle Missionen spielen sich eigentlich nach dem gleichen Schema: Auftrag abholen, dem wegweisendem goldenen Pfad folgen (der leider desöfteren streikt) und Horden von Monstern vermöbeln, was etwas lockerer von der Hand geht als im Vorgänger. Rätsel? Nada. Eigentlich schade, denn damit hätte man etwas mehr Tiefgang in die Missionen bringen können.

Die Hauptquest an sich ist cool gemacht, die erzählte Geschichte packender und nachvollziehbarer als in Teil 2. Während der Hauptmission fällt es auch sehr schwer, das Gamepad aus der Hand zu legen und auch das man zu zweit auf einen nicht gesplitteten Bildschirm zocken kann, steigert den Spielspaß.

Ist man erstmal König und muss dauern Entscheidungen zwischen Gut und Böse treffen, wird es noch fesselnder. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich: Geil! Viel besser als der zweite Teil! Diesmal hat Peter tatsächlich nicht zuviel versprochen. Ständig ist man im Zwiespalt, ob man seine gnädigen Versprechen erfüllt oder ein Tyrann wird, um die Staatskasse gegen den nahenden Angriff zu füllen. Das macht Spaß!

Doch dann kommt der Knackpunkt: Hat man sich grade so richtig schön eingespielt, ist die Hauptquest plötzlich vorbei, und selbst wenn man hohe Schulden hat und auf den Angriff des übermächtige Feindes nicht vorbereitet ist, weil man nur gottesgleiche Samariterentscheidungen getroffen hat, ist es mit ein wenig Gekloppte getan, das übermächtige Böse kann man vernichten und dabei noch bequem mit der zweiten Hand den Kaffebecher halten. Viel zu leicht! Viel zu kurz!

Da dachte ich noch, ich spiel mal fröhlich weiter, regiere Albion, hebe oder senke die Steuern, spiele noch reichlich spannende Nebenquests, es gibt bestimmt noch viel zu tun. Doch hier enttäuscht das Spiel nun auf ganzer Linie. Die verbliebenen Missionen sind meist im Stile, bringe Paket von A nach B und metzel ein paar Monster nieder. Die höchste Stufe der Charakterentwicklung hat man nach der Haupthandlung schon inne, was die Motivation weiter zu machen doch stark bremst.

Das Königreich aufgekauft hat man dann auch schnell und königlich Entscheidungen treffen kann man auch nicht mehr, nix mehr los im Schloss Bowerstone. Ausserdem trat bei mir nach der Haupthandlung ein Bug auf, alle Läden haben sowohl Tags als auch Nachts geschlossen und überall liegen tote Leute rum. Nochmals als fieser Herrscher spielen motiviert nochmals, allerdings merkt man dann, dass man weitaus weniger Freiheiten hat, als das Spiel einem vorgaukeln möchte.

Fazit: Auch Fable 3 hält nur begrenzt, was im Vorfeld versprochen wurde, es ist kein Mammutrollenspiel mit unbegrenzter Freiheit und genialer Charakterentwicklung, sondern ein recht gradliniges Actionadventure, in dem man ein wenig Einfluß auf die Optik der Spielwelt nehmen kann. Fable 3 ist sicher kein schlechtes Spiel, die anfängliche Euphorie weicht aber leider schnell Ernüchterung. Vier Sterne ist es mir aber wert, den für 3 durchgezockte Tage (einmal gut und einmal böse) war es sehr unterhaltend und kurzweilig.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fable 3, 29. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Hi Leutz, zocke seit gestern begeistert Fable 3. Gut, dass ich nicht auf die zum Teil fiesen Bewertungen der üblichen (verdächtigen) Magazine gehört habe. Dann wäre mir ein sehr ambitionierter Titel entgangen. Habe die Vorgänger natürlich auch gespielt, aber nicht sonderlich intensiv. Nun, beim dritten Teil, habe ich endlich das Gefühl, dass Lionhead seine eigenen Ideen auch wirklich umsetzen konnte.

Die Story lass ich außen vor, auch wenn sie spannend und interessant ist. Die kann jeder selber erforschen;-)

Ihr reist als Held oder Heldin durch Albion und versucht die einheimische Bevölkerung für euch zu gewinnen. Das macht ihr natürlich durch Quests. Diese sind bisher, nach ungefähr 7 Stunden Spielzeit, durchaus abwechslungsreich und bestechen mit ihrem famosen Humor. Lionhead sind Engländer, dass merkt man in jeder Spielminute. Der Humor ist teilweise zum schreien komisch. Je nach Geschmack natürlich. Empfindlich Naturen wenden sich schon mal ab. Wie meine Frau.

Übrigens, in manchen Magazinen steht was von 7-9 Stunden Spielzeit. Darüber kann ich als ambitionierter Spieler nur lachen. Ich habe noch nicht mal ein drittel das ersten Teils gezockt. Beim zweiten spielt ihr dann als König. Wie diese Zahlen zustande kommen, (Cynamite) ist mir vollkommen rätselhaft. Direkt Geschäftsschädigend sind solche Äußerungen.

Die Kämpfe, dass Inventar und die Menüs wurden entschlackt und aufgeräumt. RPG Enthusiasten wenden sich angewidert ab. Fable 3 ist kein RPG. Es ist ein Action-Adventure.

Die Möglichkeiten seine Zeit totzuschlagen sind mal wieder endlos. Häuser kaufen, vermieten, einrichten, verkaufen. Berufen nachgehen und ordentlich Monetos dabei verdienen, Frauen oder Männer heiraten, Kinder zeugen/kriegen und selbige ins Heim stecken oder liebevoll hüten, je nach Gesinnung, sind nur einige wenige Möglichkeiten seinen Helden auf Trab zu halten.

Die Grafik ist vollkommen in Ordnung. Irgendwelche massiven Fehler habe ich nicht entdeckt. Ruckler gibts sehr selten. Die Charaktere sind herrlich Abwechslungsreich und besonders die Damen sind teilweise direkt hübsch;-)
Der Sound ist in Ordnung. Unser Held hat diesmal auch eine richtige Sprache. Er oder sie, ist zwar wortkarg, aber wenigstens ist das alberne "Gesprächsimitat" der Vorgänger nun Geschichte.

Der neue Coop-Modus ist ganz witzig. Bisher habe ich drei oder viermal ein Spiel gejoint. Zusammen questen, handeln oder anbandeln macht Spaß und ist eine nette Dreingabe.

Meiner Meinung nach hat Lionhead diesmal vieles anders und fast alles richtig gemacht.

Ich kann Fable 3 jeden Spieler ans Herz legen, der mal die ausgetrampelten Pfade der Viedospielkunst verlassen möchte.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ....das letzte Drecks-Spiel...., 8. Oktober 2011
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fable III (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich habe bereits Fable1 und Fable 2 gespielt und war von beiden Spielen ziemlich begeistert. Aber der dritte Teil dieser Reihe ist einfach nur furchtbar.

Nachdem ich die Story zum Spiel gehört hatte, dachte ich mir dass sich das ganze ja gar nicht mal so schlecht anhört - Revolution starten, König werden und dann das eigene Volk gegen die "ach so große Bedrohung" verteidigen. Nun geht es im Spiel los, dass man versuchen muss andere Völker und Stämme für sich und die Revolution zu gewinnen, indem man ihnen hilft. Man löst also Aufgaben für löst und macht ihnen anschließend dann ein Versprechen, was man für sie tut sobald man selbst König ist. Das geht dann die ganze Zeit so weiter, bis man ungefähr 7 Anführer auf seiner Seite hat und die Revolution startet.
Wer nun glaubt man stürmt mit einer riesigen Armee das Schloss das Königs, der hat sich wohl getäuscht. Mit 4-5 Leuten wird schließlich dann der König mit seinen Soldaten zur Strecke gebracht. Nun ist man selber König und erfährt von der "Dunkelheit", die die Welt bedroht. Man hat von dort an ein Jahr Zeit sich darauf vorzubereiten, allerdings kann man dabei nicht individuell verfahren, sondern muss sich einfach entscheiden ob man seine Versprechen gegenüber den Stämmen, dieman vorher gemacht hat, einhält. Hält man seine Versprechen so kostet dies in der Regel Geld und die Staatskasse leert sich. Dafür allerdings wird man zu einem guten Menschen und das Volk liebt einen. Zuvor heißt es, man muss eine bestimmte Menge Geld haben, um eine große Armee aufzubauen und die Anzahl der Todesopfer zu reduzieren. Dabei steht rechts oben immer wie viele Millionen Menschen zum jeweiligen Zeitpunkt sterben. So wie gesagt, nachdem das Jahr der "Vorbereitung" nach ca. 10 Minuten schon wieder vorbei ist, kommt es zum großen Showdown gegen die Dunkelheit. Mit großen Erwartungen fiebert man der riesen Schlacht zu, wird aber dann enttäuscht wenn man auf nur ca. 5 Gegner trifft.
Dann ist das Spiel auch schon vorbei. Während der ganzen Story hat man zwar die Möglichkeit auch einige Sachen außen herum zu erledigen, wofür es allerdings gar keinen Anreiz, oder die Notwendigkeit gibt. Dies führt mich direkt zum nächsten Punkt:

Das Kämpfen:
Eigentlich drückt man die ganze Zeit nur 2 Knöpfe: Nahkampf und Zaubern, wenn man richtig Gas geben will, kann man auch ab und an mal die Fernkampftaste drücken. Ganz nett ist es eigentlich, dass man Zauber kombinieren kann, allerdings hat man dabei den Eindruck, dass dann einfach die beiden Animationen der Zauber nur gleichzeitig abgespielt werden. Davon dass der Zauber dann stärker ist oder ähnliches merkt man nichts. Man ist die ganze Zeit wahnsinnig übermächtig, egal wie dumm man sich auch anstellt. Ich habe das ganze Spiel mit meinem Anfangswaffen durchgespielt, weil man die Gegner auch damit locker vernichten konnte. Allein dadurch entsteht schon gar kein Anreiz mal nebenbei noch etwas Geld zu verdienen um sich eine bessere Waffe leisten zu können. Einfach die ganze Zeit zaubern drücken und alles erledigt sich von alleine.

Auch der Coop ist leider nicht verbessert worden. Es ist zwar schon eine schöne Sache, dass so ein Spiel überhaupt mit Coop-Modus kommt, allerdings hatte ich gehofft, dass der Modus vom 2. Teil verbessert werden würde, aber Fehlanzeige. Man hat leider keine Möglichkeit einzustellen wie den Coop-Modus bestreiten will und die Story und alles drum herum läuft ab wie im Einzelspieler, nur dass noch ein 2. Charakter herumsteht, der aber wie Luft behandelt wird.
Dann wäre da noch "die Spur" die einem immer zeigt wo man lang laufen muss. Eigentlich eine gute und praktische Erfindung damit man nicht endlos umherirrt - ABER dann muss man das bitteschön auch vernünftig umsetzen und nicht eine Spur in das Spiel einbauen, die alle 30 Sekunden verschwindet und man dann länger damit zu tun hat die Spur wieder zu finden, als die Dauer der ganzen Reise ist. Da renn ich lieber einem Pfeil hinterher der irgendwo auf meinem Bildschirm angezeigt wird...

Fazit
Insgesamt ein unglaublich schlechtes Spiel, dass zwar vom Prinzip her genau die richtigen Ansätze zeigt, aber kein bisschen von dem Umsetzt was man sich davon versprechen könnte. Und meine Erwartungen waren wirklich nicht gerade hoch. Eigentlich drückt man im Spiel immer nur angreifen und ab und zu dann mal "X" für gut und "Y" für böse. Ich könnte das Ganze hier noch viel weiter ausführen und alles beschreiben was mir an dem Spiel nicht gefallen hat, aber das würde wohl den Rahmen dieser Bewertung sprengen. Schade eigentlich dass man nicht null Punkte verteilen kann, hier würde es sich auf jeden fall lohnen.

Achja vielleicht dann doch noch etwas positives: Die Umgebung ist ganz nett gemacht.
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