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4.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluß, 5. September 2011
Von 
Marco Klomfas (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Suicide Kings ist der zwanzigste Band der Wild Cards-Reihe und nach Inside Straight und Busted Flush der Abschluss der Committee-Trilogie. Wie schon in früheren Bänden wird auch hier die Geschichte als "Mosaic Novel" vorgelegt, in der die Autoren die anfangs weitestgehend unabhängig von einander wirkenden Geschichten ihrer Charaktere schreiben, diese dann aber als Kapitel einer größeren Gesamtgeschichte angeordnet werden.
Suicide Kings greift nicht nur Charaktere und Handlungsbögen der vorangegangenen beiden Bände auf, sondern führt auch einige Handlungsstränge zuende, die teilweise weitaus älter sind, tatsächlich sogar bis in die ursprüngliche Wild Cards-Anthologie von 1986 zurückreichen.
Als Hauptcharaktere agieren in diesem Band die ehemaligen American Hero-Stars und jetzigen Committee-Mitarbeiter Gardener, Rustbelt, Jonathan Hive und Amazing Bubbles, sowie Noel Matthews alias Double Helix (ein Name, der eigentlich nie verwendet wird) und Tom Weathers/Mark Meadows. Auch wenn es einige Gastauftritte von Charakteren aus der Frühzeit der Serie gibt, liegt das Hauptaugenmerk, mit Ausnahme des Radical und Cameo in einer wichtigen Nebenrolle, wie in den anderen Bänden dieser Trilogie auf den Charakteren der neuen Generation. Und wie die beiden Vorgänger ist auch hier die Handlung an realweltliche Ereignisse angelehnt; in diesem Fall weniger an Reality Shows als an den Kriegen und Gräueltaten in Zentralafrika.
Tatsächlich ist Suicide Kings ein deutlich deprimierenderes Buch als Inside Straight und Busted Flush. Für die meisten Figuren beginnt die Handlung mit einem Status Quo, in dem sie aufgrund von Hilflosigkeit oder empfundener Sinnlosigkeit unzufrieden sind, bevor sie aufgrund unterschiedlicher (und im Fall von Bubbles ziemlich an den Haaren herbeigezogener) Motivationen den Weg nach Afrika finden, um dort die Wahrheit über die Vorkommnisse vor Ort zu erfahren. Wie in einem Wild Cards-Buch zu erwarten, gibt es hier einige spektakuläre Szenen und Kämpfe, in denen die Figuren ihre Kräfte anwenden und ebenfalls wie in einem Wild Cards-Buch zu erwarten, kommen nicht alle Charaktere unbeschadet - oder überhaupt - aus der Handlung heraus.
Wie oben bereits geschrieben, führt dieses Buch einige Handlungsstränge zuende; oft, indem sie mit ihrem Anfang verbunden werden (etwa wenn die überlebenden American Hero-Kandidaten über das Schicksal eines anderen Charakters abstimmen oder wenn Popinjay nahezu wörtlich "so it ends where it all began" sagt), aber auch, indem einige Verstrickungen und Fallstricke vorangegangener Bücher mit den Charakteren enden, an die sie geknüpft waren.
Und so hinterlässt Suicide Kings nach seinem eher deprimierenden Anfang ein recht wehmütiges Gefühl, dass das Ende viele Neuanfänge ermöglicht, aber über die Verluste nicht hinwegtäuscht. Jetzt bleibt nur abzuwarten, ob die nächsten Bände (von denen der erste zum Zeitpunkt dieser Rezension bereits erschienen ist), die mit neuen Charakteren in vertrauteren Gefilden (Jokertown) spielen sollen, einige der Figuren und Handlungsstränge wieder aufgreifen, oder gänzlich unabhängige Storypfade beschreiten werden.
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Suicide Kings (Wild Cards)
Suicide Kings (Wild Cards) von Wild Cards Trust
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