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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein verlassenes Hotel mitten im Schnee...garantiert ohne Handyempfang
Ein tolles Winterwochenende mit dem Snowboard erleben: Fünf Norweger, im Alter zwischen 20 und 25, fahren mit ihrem Auto inmitten einer wunderbaren Berglandschaft. Sie wollen ausserhalb der gängigen Schlepplifte, fernab vom Massentourismus ihren ultimativen Fun haben und nehmen für ihre sportlichen Aktivitäten eine Route ausserhalb gängiger Wege...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von Ray

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Slasher ohne echte "Neuerungen"
"Cold Prey" habe ich mir aufgrund der doch recht vielen, positiven Kritiken gekauft und, weil Slasher aus den nordischen Ländern immer mal wieder echte Perlen des Genres bereithalten können.
"Cold Prey" ist handwerklich soweit ganz in Ordnung, die Schauspieler sind - für diese Art Film - recht glaubwürdig und im Gegensatz zu anderen Slashern nicht...
Veröffentlicht am 15. August 2010 von S. Hartlieb


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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein verlassenes Hotel mitten im Schnee...garantiert ohne Handyempfang, 5. August 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Ein tolles Winterwochenende mit dem Snowboard erleben: Fünf Norweger, im Alter zwischen 20 und 25, fahren mit ihrem Auto inmitten einer wunderbaren Berglandschaft. Sie wollen ausserhalb der gängigen Schlepplifte, fernab vom Massentourismus ihren ultimativen Fun haben und nehmen für ihre sportlichen Aktivitäten eine Route ausserhalb gängiger Wege. Belohnt werden sie mit imposanter und erhabener Natur.
Ingunn (Viktoria Winge) und Mikael (Erdre Martin Midstigen) sind frisch verliebt und lernen sich gerade erst kennen. Die toughe Jannicke (Ingrid Bolse Berdal) ist schon länger mit ihrem Freund Eirik (Thomas Alf Larsen) zusammen, sie scheut aber die immer inniger werdende Bindung irgendwie.
Das fünfte Rad am Wagen ist Morten (Rolf Kristian Larsen), der nach eigenen Aussagen seit Jahren mit seiner rechten Hand glücklich liiert ist und heimlich für Jannicke viel, viel mehr empfindet...
In der Weite des unerschlossenen Berglands erkunden sie jungfräuliche Pisten. Doch bei einem Sturz verletzt sich Morten und kann nicht mehr laufen. In der Wildnis funktioniert das Handy nicht, doch zum Glück entdecken sie in der schneebedeckten Einöde ein verlassenes Hotel. Dort scheint schon lange niemand mehr zu leben. Letzte Zeitungsartikel, die sie dort finden, sind aus dem Jahr 1975. Auch das Tonband spielt alte Schlagersongs von Wencke Myhre oder Kirsti Sparboe...und genau dort müssen oder wollen sie übernachten und am anderen Morgen Hilfe holen. Was sie nicht ahnen: Sie sind nicht alleine...
Die zweitgrößte Stärke von "Cold Prey" des norwegischen Regisseurs Roar Uthaug ist seine winterliche Location. Irgendwie passen Schneelandschaften und Horror ganz gut zusammen, wie man seit Carpenters "Das Ding" oder kubricks "The Shining" weiss.
Noch besser ist aber die Auswahl der fünf Darsteller, die allesamt sehr glaubwürdig sind und auch wesentlich interessanter sind als die Vielzahl anderer Teenies aus ähnlichen amerikanischen Filmen.
Durch die relativ lange Einführung der Figuren ist nach einer halben Stunde, wenn der Horror losgeht, tatsächlich eine hohe Identifikation erreicht. Überhaupt hebt sich der Film wohltuend vom Genredurchschnitt ab, weil er seine Spannung nicht durch Blut und Schockerszenen, sondern vor allem durch Suspence und Atmosphäre bezieht und vor allem im Mittelteil kräftig anzieht und phasenweise kaum aushaltbaren Thrill bietet.
Natürlich ist die Geschichte wenig überraschend. Berghütte, fünf potenzielle Opfer und ein Killer. Somit konventionelle, genreübliche Zutaten. Selbst der Schluss nicht ganz befriedigend gelungen. Allerdings hatte der Film ausserordentliche Spannungsmomente und einige Szenen, die man nicht so schnell wieder vergisst....daher eine sehr gelungene Genrearbeit.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser nach einem guten Rezept gekocht, als schlecht selber kreiert, 17. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod [Blu-ray] (Blu-ray)
"Cold Prey" bietet absolut nichts, was man nicht schon in zig anderen Slashern gesehen hat. Der Unterschied ist nur, dass "Cold Prey" es aber in so gut wie allen Fällen einen kleinen Zacken besser macht als 99% der anderen Slasher.

Was macht den Film aber dann besser als das Gro seiner Genre-Kollegen? "Cold Prey" lässt sich Zeit!
Es passiert erst mal fast 45 Minuten lang relativ wenig, was man als Slasher-Stoff bezeichnen würde. Diese Zeit nutzt der Film aber sehr geschickt, um dem Zuschauer seine Figuren nahe zu bringen und um eine schöne Gruselatmosphäre aufzubauen. Anders als eben in den meisten Slashern ist bei "Cold Prey" die Zahl der potenziellen Opfer sehr überschaubar. Da ist es wichtig, dass man jede einzige Figur mag und dass man nicht will, dass sie das Zeitliche segnet. Das gelingt hier bestens. Es gibt keine Bauernopfer und keine "Gott-sei-Dank-ist-der/die-jetzt-tot"-Figuren. Somit fiebert man, wenn dann nach zirka der Hälfte des Filmes das Sterben beginnt ganz anders mit.

Die Auflösung am Ende ist dann zwar nicht revulotionär, dennoch aber schön gemacht und dem Film sehr angemessen.

Slasher-Fans kommen hier also, trotz der FSK-16-Freigabe, durchaus auf ihre Kosten und bekommen ein kleines Genre-Juwel geboten, dass eben jenes einleitende Sprichwort mal wieder bestätigt: lieber nach einem guten Rezept gekocht, als schlecht selbst zusammengestellt. Hier geht das bestens auf!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte warm anziehen, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Ein überzeugender Film ist Cold Prey - Eiskalter Tod au jeden fall.
Die Darsteller sind meiner Meinung nach sehr gut, so dass man mit ihnen mit fiebert.
Die Story ist auch sehr Spannend mit guter Kamera und sehr tollen Kulisse, hier würde alles Top gemacht.
Der helle Schnee gab ne gute Atmosphäre, war mall anders als andere Thriller.

Zur Story: Fünf Jugendliche wollen für sich Snowboard fahren auf unbewachten Pisten. Einer von ihnen fällt und bricht sich dass Bein. Aua!!
Weill es bis zum Auto zu weit ist Beschliessen sie sich in ein unbewohntes Hotel zu gehen. Wahr das ne Kluge Entscheidung?

Sehen sie selbst.

Spannung ist hier garantiert.
Ich kann ihn wärmstens empfehlen. 5*****
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 4. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Also da kann ich nur sagen: Super!
Die Schauspieler sind Top, da kann man nichts dagegen sagen.
Es kommt während des Films eine super Spannung auf und er ist richtig gruselig. Die Leichen sind nicht zu brutal, aber werden trotzdem gut gezeigt.
Das Ende ist einfach genial.
Alles, was man zu diesem Film sagen kann, in ein paar kurzen Sätzen zusammengefasst.
P.S. Eine einzige Stelle finde ich so ekelhaft, dass ich gleich die Augen zugemacht habe. Ein junger Mann hat gleich am Anfang einen offenen Bruch, und das sieht richtig ekelhat aus!

Trotzdem, unbeding anschauen! Super guter Film, der richtig spannend und gruselig ist. Ist richtig guter Horror für Teens, die einen Gruselabend erleben wollen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cold Prey. Eiskalt erwischt!, 20. Oktober 2010
Von 
M. Langen "okadan" (Zülpich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod [Blu-ray] (Blu-ray)
Tiefster Winter in Norwegen, fünf Freunde, ein Geländewagen, alle bewaffnet mit einem Snowboard und auf der Jagd nach abgelegenen Pisten. Piste prompt gefunden und los geht's. Alles 1a bis jetzt, wäre da nicht die Sache mit einem gebrochenem Bein. Kein Mensch weit in breit, dass ist natürlich der Nachteil von abgelegen Pisten. Kein Netz in den Bergen, übel! Zum Glück klappt die Erstversorgung des verletzten super und siehe da, scheint doch ein Gebäude in der Nähe zu sein. Beschlossen dort die Nacht zu verbringen bis zum nächsten Morgen, endet hier eine fast Harmonische Geschichte. Leider gibt es in dem verlassenen Hotel bereits einen (Psychopathischen) Bewohner, der es wohl nicht so mit Gästen hat. Und jetzt geht`s los, denn.......

Die Story ist sicherlich nicht Neu, dennoch lohnend Sie zu verfolgen. Die Norweger haben es drauf. Mit Betrachtung auf das wesentliche wird man hier in keiner Weise enttäuscht.

Bild: Voll breit in satten Farben und bestens scharf wirkt es an einigen Stellen echt Romantisch.

Ton: DTS HD Master Audio 7.1 sogar in Deutsch. Hier sollten die Blockbuster Firmen mal neidisch reinhören.

Bonus: Making of - Kurzfilm (erinnert ein wenig an Braindead), Digitaleffekte, Trailer usw.

In den letzten Jahren kommen immer mehr Nordische Filme auf dem Deutschen Markt.

Auch andere haben es drauf. 5 Sterne, voll überzeugend!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tödlicher Eispickel., 24. Februar 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Fünf Jugendliche, zwei Mädchen und drei Jungen, wollen in Norwegen fernab bekannter Pisten Skifahren. Nachdem man das Auto zurückließ, geht es noch ein gutes Stück per Ski weiter. Die vorgefundene einsame Skipiste löst Gefallen aus, wenn auch nur für kurze Zeit, denn einer der männlichen Jugendlichen stürzt und bricht sich das Bein. Zum Auto ist es weit und die mitgeführten Handys finden kein Netz.

Mit Glück und erschöpft kann man sich zu einem verlassenen Skihotel durchschlagen. Ein Dach über dem Kopf, ein Generator sorgt für Wärme und Licht und etwas Essbares gibt es auch. Fürs erste scheint die Situation gerettet und das verletzte Bein wird ebenfalls versorgt. Hotelzimmer und Betten stehen reichlich zur Verfügung und man richtet sich für die Nacht ein. Ein Streit unter Verliebten führt dazu, das ein Mann seine Freundin verlässt. Am nächsten Tag finden die restlichen nur eine Blutlache in dem Zimmer des Mädchens.

Die Gruppe beginnt Nachzuforschen und findet grausige Utensilien seines Serienmörders. Der Killer ist ebenfalls nicht untätig und schnappt sich jenen, der sich aufmacht, um Hilfe zu holen. Die Verzweiflung wächst und man sucht nach Gegenständen, die geeignet sind sich zu wehren. Eine Frau findet ein Gewehr mit einer Patrone, doch auch diese hauchdünne Option wird vertan. Es scheint, als könne keiner entkommen.

Statt einer Kettensäge benutzt der Bösewicht einen Eispickel. Dennoch ragt dieser Film weit aus der breiten Masse dieses Genres heraus. Die Charakteren der Jugendlichen werden zunächst in Ruhe dargestellt. Das blutige Handwerk des Böse tritt in den Hintergrund vor der Angst davor. Die Bedrohung wird dann auch voll und ganz und raffiniert ausgeschöpft. Einer der besten Filme dieses Genres.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eiskalter slasher aus norwegen., 25. Dezember 2007
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
also das negative vorweg, neue maßstäbe setzt diese norwegische produktion nicht, aber wer erwartet das schon ernsthaft bei einem slasher.
wirklich negativ finde ich die tatsache das man einen hauch mehr gore hätte zeigen können, aber man wollte wahrscheinlich jugendfrei bleiben. ok, ziel erreicht. aber einen stern abzug gibts dafür allemal von mir.

zum positiven:
cold prey überzeugt auf ganzer linie.
die darsteller sind allesamt symphatisch, die story ist spannend und, wer hätte das gedacht, meine persönliche todes rangliste wurde über den haufen geschmissen. bei den meisten slashern weiss man ja wer der reihe nach stirbt. ausserdem wurden hier ,auch in diesem zusammenhang, einige feste regeln des slasherfilms übergangen, was ich persönlich sehr gut finde.
der film geizt nicht mit frischen ideen und jeder menge spass am thrill.
ausserdem, ein ganz dicker pluspunkt wie ich finde, wirken die dialoge weder aufgesetzt noch lächerlich.
alles in allem ein jugendfreier slasher der gehobenen klasse den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hollywoodkompatibler Kurzweilgrusel ..., 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Regisseur Roar Uthaug liefert mit "Cold Prey" einen ambitionierten Horrorfilm in blockbustertauglicher 2.35:1-Hochglanzoptik ab. Die erstklassige Kameraführung und die gelungene, düstere Bildregie dieses norwegischen Teenage-Horror-Thrillers täuschen ein deutlich höhreres Budget vor, als der Crew tatsächlich zur Verfügung stand. Die Synchronisation und der Schnitt präsentieren sich ebenfalls auf hohem Niveau. Die Handlung in einem Satz: Eine Gruppe Teenager muss in einem verlassenen Hotel in den verschneiten Bergen Norwegens zwangskampieren und sieht sich fortan mit einem Eispickelschwinger konfrontiert, der Gäste nicht sonderlich gern hat. Diese Thematik ist nicht neu, aber Regisseur Uthaug gelingt es, einige Geschehnisse in einer großartigen Intensität zu inszenieren. Selbst abgebrühte Horrorfans könnten hieran Gefallen finden. Die sehr beeindruckenden Naturaufnahmen verleihen dem Film darüber hinaus sehr viel Atmosphäre. Einzige Kritikpunkte: a) Hier und da ist der Film vorhersehbar, b) Doppelnahmen für Hauptdarsteller klingen beknackt, c) Diverse, kleinere Logigfehler wären sicherlich zu vermeiden gewesen. Fazit: "Cold Prey" ist ein visuell überzeugender, spannender und partiell mit kreativen Ideen aufwartender Horror-Thriller ohne neue Erkenntnisse, aber sehr unterhaltend und amüsant. Für DVD-Sammler ein Muss - und für all jene empfehlenswert, die Spaß an gruseligen Filmen ohne überflüssige Kunstblutorgien haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bodenständig mit hohem Stimmungsgehalt, 8. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Ich habe mir Cold Prey vor einiger Zeit "blind" gekauft. Nachdem er einige Wochen bei mir ungesehen im Regal lag, schmiss ich ihn für einen gemütlichen Slasher-Abend ein und machte damit auch meine ersten Erfahrungen mit dem norwegischen Genre-Kino. Was ich mir von dem Film versprochen habe: Eine ruhige Kiste, weder sonderlich schockierend, noch mit überraschend hohem Gore-Gehalt, aber bitte mit der entsprechend düsteren Stimmung im noch unverbrauchten Setting zwischen schneeverwehten Bergen. Also mit Speis und Trank ab auf die Couch...

Zuerst fiel mir das außergewöhnlich gute Intro auf, was die Erwartungen schonmal hoch schürte. Was dann kam hat diese nicht nur ge- sondern auch übertroffen. Was Roar Uthaug hier geschaffen hat ist ein großartiger, bodenständiger Beitrag zum Genre-Kino ("Slasher").

Was ist damit genau gemeint?

Der Film verwehrt sich nahezu vollkommen dem Trend, dem unser neuzeitliches (Heim- und Leinwand-)Kino folgt (exklusive der Ausnahmen, die man entweder durch Zufall findet oder, wenn man weiß wo man zu suchen hat). Er prahlt nicht damit "noch blutiger", "noch gruseliger" oder gar "zu hart für das Kino" zu sein. Damit möchte ich keinesfalls die Filme, welche damit werben kritisieren. Ich selbst bin großer Splatter-, Gore- und Horrorfan - es geht nur darum den Unterschied und das, was Cold Prey besonders macht heraus zu kristallisieren.

Der Film legt einen sehr großen Wert auf die Darstellung der Charaktere und deren Entwicklung. Insbesondere Ingrid Bolsø Berdal und Tomas Alf Larsen bringen diese Veränderung im Laufe des Films fantastisch rüber. Die von ihnen dargstellten Personen Jannicke und Eirik sind ein sehr gutes Beispiel für die im Film unterschwellig fortschreitende Entwicklung. Wie sehr man durch diese einen emotionalen Bezug zu den Protagonisten herstellt wird erst später klar, wenn die Situation anfängt zu eskalieren. Aber auch alle anderen Schauspieler sollen hier gelobt werden - sie alle spielen Ihre Rollen sehr lobenswert.

Gefallen haben mir auch die Dialoge. Weder sind sie besonders gut, noch ansatzweise schlecht. Sie schaffen es jedoch die jeweilige Stimmung mit zu tragen, sodass die anfängliche locker flockige Stimmung wie auch die spätere Panik sehr gut rüber gebracht werden. Aber eben auch auf die bereits erwähnte bodenständige Art und weise ohne Übertreibungen oder Klischees. Das macht sie in dem Genre-Bereich in dem wir uns mit Cold Prey bewegen fast schon wieder besonders.

Außergewöhnlich ist - wie schon oben erwähnt - das Setting des Films. Die verschneite Landschaft, das Hotel im Nirgendwo und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt: All das fügt sich wunderbar zusammen und erzeugt eine schöne Gruselstimmung, die einen jedoch nie das fürchten lehrt (was jedoch nicht dafür spricht den Film mit der evtl. ängstlichen Freundin zu schauen...das kann dann doch daneben gehen).

Dann sei da noch der Mörder. Hier sei ein Kritikpunkt angebracht. Leider erst zum Ende hin wird klar, dass der Film hier noch einiges Potential nach oben hin gehabt hätte; insbesondere, was die Charakterdarstellung betrifft. Läuft der Mörder die ganze Zeit als komplett vermummte Gestalt herum, sodass man lediglich (aber mit großer Sicherheit) vermuten kann, dass er etwas mit der Geschichte des Hotels zu tun hat, tun sich zum Ende des Films emotionale "Abgründe" auf, die einen mehr überraschen, als so mancher Schreckmoment.

Zum Abschluss sei zusammenfassend zu sagen, dass der Film (oberflächlich betrachtet) nicht überrascht noch besonders ist. Ein Film, der viele bekannte Zutaten benutzt (den einen oder anderen Schockeffekt, etwas Blut, eine Gruppe Jugendlicher,...blablabla) und insofern das Rad nicht neu erfindet. Vielmehr ist er wie ein guter Wein, der erst im Abgang seinen ganzen Geschmack und die Feinheiten offenbart - und um die geht es hier letztendlich. Wo andere Filme sich durch Extreme auszeichnen und insofern zunächst sehr viel offensichtlicher Ihre Wirkung entfalten, muss man Cold Prey Zeit lassen.

Wenn nicht kann man ihn auf jeden Fall auch als nette Kleinigkeit für einen ruhigen Abend betrachten.

Den Film kann ich ganz klar empfehlen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Norwegischer Film ?, 16. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Endlich mal wieder ein Film mit unverbrauchten Schauspielern, die man nicht kennt....woher denn auch....wenn der Film aus Norwegen ist ! Aber ich kann nur sagen: "HUT AB !" Sehr starker und toller Thriller...das Wort Horror möchte ich jetzt nicht in den Mund nehmen. Wenn man nicht die Namen kennen würde, würder man denken, es handelt sich um eine amerikanische Produktion ! Die Story ist einfach toll / stark ! Sie fängt ganz ganz langsam an...man bewundert die schneeverdeckte Berge Norwegens...dann ein Unfall....und man findet in den Bergen ein Hotel, was seit 30 Jahren kein Mensch mehr besucht hat...! Und ist man da ALLEINE...??!! Diesen Film ganz ich nur empfehlen...es lohnt sich !
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Cold Prey - Eiskalter Tod [Blu-ray]
Cold Prey - Eiskalter Tod [Blu-ray] von Roar Uthaug (Blu-ray - 2010)
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