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238 Rezensionen
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es braucht Zeit
Aber es lohnt sich.

Ich habe das Album seit release und hab mich dass komplette folgende Wochenende mit nichts anderem beschäftigt. Jetzt habe ich gerade Zeit und Lust eine Rezension zu verfassen.

Also dann:

Satelite 15' The Final Frontier

Ist erstmal überraschend, da das Intro hier als Teil des ersten Songs verkauft...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2010 von Lore

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Final Frontier von Iron Maiden
Ich bin jetzt schon seit über 30 Jahren Iron Maiden Fan und auch Eddie begleitet mich schon eine halbe Ewigkeit auf meiner Kutte, den Album Covern,Postern usw.
Wegen Steve Harris habe ich begonnen Bass zu spielen,auch habe ich die Band schon mehrmals live erlebt und immer noch fiebere ich jeder Neuveröffentlichung der Briten freudig entgegen.
Aber mit...
Vor 9 Monaten von Evil Schnullerbacke from Hell veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Album...wieder mal...., 27. August 2010
Nach 20 maligen Durchhören von The Final Frontier in den letzten 2 Wochen kann ich eigentlich nur sagen das auch dieses Album wieder mal toll geworden ist. Kann die negativen Resonanzen hier auch nicht wirklich verstehen, das liegt einfach wohl zu sehr daran das die neue Maiden Platte immer noch sehr mit den alten Sachen aus den goldenen 80er verglichen wird.
Aber es stimmt eigentlich fast alles, Dickinson singt superklasse.... ich sage nur The Talisman...was für ein Dampfhammer Song.. allererste klasse, das ist schon Fear of the Dark Niveau. Aber auch andere wie Isle of Avalon.. Starblind.. When the Wild Wind Blows.. The Final Frontier...alles gute Songs. Schwachstellen gibt es kaum...abgesehen vom zu langen spacigen Intros am Anfang und einigen Passagen die vielleicht etwas zu langatmig geraten ist..ansonsten aber Daumen hoch..hoffentlich ist es nicht das letzte Album.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ist die Zeit für die Rente schon gekommen?, 20. August 2010
Mit den letzten Alben zeichnete sich bei Maiden fast schon ein gewisses Schema bzgl. der Qualität ab:

X-Factor - Durchaus gute Platte (ob Blaze nun hin oder her)
Virtual XI - Griff ins Klo (wobei The Clansman gar nciht so schlecht ist)
Brave New World - Sehr starkes Reunion-Album mit Bruce und Adrian
Dance Of Death - Erschreckend schwach. Mieser Sound und viele Füller
AMOLAD - Bis auf BruceŽs schwächelnde Stimme absolut starkes Album
The Final Frontier - ????

Nun, nach diesem Schema war nun leider wieder ein schwächeres Album zu befürchten. Allerdings war die Hoffnung groß, dass Maiden 4 Jahre nach AMOLAD genug Zeit hatten um ein wirklich gutes Album zu machen.
Nun ja, was dabei raus gekommen ist...

1. Satelite 15...The Final Frontier:
Nach den ersten 30 Sekunden gefiel mir das Intro noch ausgsrochen gut. Nette Abwechslung zum typischen Maiden-Sound. Aber wie so viele andere Hörer auch kann ich nur sagen, dass die Schmerzgrenze nach 4.30 wirklich maßlos überschritten ist. Und was kommt dann? Ein ganz passabler Song, der allerdings durch nen grauenvoll einfallslosen Refrain total verhunzt wird (Immer wieder "The Final Frontier...". So was ist doch kein Chorus für ne Band die in Vergangenheit Hymnen erschaffen hat). (5/10)

2. El Dorado:
Als ich die Vorab-Single vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört hab fand ich sie erschreckend schwach, weils einfach zu typisch Maiden war, und nach 14 Alben der Luft irgndwo raus war. Nun muss ich sagen, dass der Song doch gar nicht so schlecht ist. Wie gesagt, typisch Maiden, aber dafür immerhin rein auf die Stärken konzentriert. Und die Killers-ähnlichen Bassläufe zu Beginn der Strophen sind klasse. Leider find ich den Song nen Ticken zu lang, und der Intro- und Outro-Krach passen IMO nicht auf eine Studio-Version. Sowas sollte man nur live machen. (7/10)

3. Mother Of Mercy:
Unspektakulärer Song. Hier schwächelt Bruce auch wieder ein wenig (wenn auch nicht so sehr wie auf AMOLAD). Die Dynamik im Song ist zwar in Ordnung, aber vom Hocker reißt mich hier gar nichts. (6/10)

4. Coming Home:
Hier merkt man deutlich, dass Bruce als Songwriter beteiligt war. Und da seine letzten 3 Soloalben allesamt brilliant waren, kommt auch hier eine gewisse Magie rüber. Leider hält der Song nicht die Spannung über die komplette Länge, und am Ende wirds ein wenig eintönig, aber dennoch ein grund solider Song und eine schöne Halb-Ballade. (8/10)

5. The Alchemist:
Auch ein ganz solider Song, aber ich muss gestehen, ich hab das Album nun 4-5 mal gehört, und ich gab fast keine Ahnung mehr wie Melodie oder Refrain waren. Sprich, der Song geht unter und bleibt nicht hängen. Immerhin fällt er jedoch nicht so negativ auf wie manch anderer...Positiv jedoch auf jeden Fall, dass es ein schneller Song ist der auch mal wieder rasch auf den Punkt kommt ohne aufgeblasen zu wirken. (7/10)

6. Isle Of Avalon:
Genau wie bei The Alechmist bleibt auch hier fast gar nichts hängen. Hinzu kommt jedoch, dass der Song wieder etwas länger ist und durch den pseudo-progressiven Aufbau eher langweilt als fesselt. Hier hat man deutlich das Gefühl, als ob einfach ein paar Riffs zusammengebastelt worden sind, nur im einen möglichst langen Song zu schaffen. (5/10)

7. Starblind:
Der einzige Song auf dem Album, der den Anspruch einer gewissen Progressivität noch in gewisser Weise standhält. Leider schwächelt Bruce hier wieder ein wenig, und der ebenso schwache Sound macht den etwas komplexeren Song auch ein wenig kaputt. (7/10)

8. The Talisman:
Guter Song, wenn man sich die ca. 2 Minuten des Intros wegdenkt. Das Intro soll zwar nen gewissen mittelalterlichen Flair vermitteln, ist aber leider langweilig und unspektakulär, und hat aus rein musikalischer Sicht nichts mit dem Rest des Songs zu tun. Vergleich man das Intro mal z.B. mit dem Akustik-Outro von "The Prophecy" vom Seventh Son-Album, dann tun sich da Welten auf. (7/10)

9. The Men Who Would Be King:
Alles schon zwanzig Mal von Maiden gehört, und fast immer besser als hier. Typischer Füller, der zwar kein Totalausfall ist, aber an den sich wohl schon bald niemand mehr erinnern wird. (6/10)

10. When The Wild Wind Blows:
Tja, der Knackpunkt des Album ;-) Viele halten den Song für eine typisch geniale Steve Harris Nummer. Nach mehrmaligen Hören muss ich sagen: ja, klingt original nach ner Steve Harris Nummer, nur leider nach eine absolut schlechten.
Wie gewohnt ein ruhiges Intro mit einer leicht schunkeliger, leicht folkloristischen Stimmung. Und das Intro zieht sich und zieht sich.....und zieht sich und zieht sich...
Dann, wenn endlich mal Abwechslung in den Song kommt passiert was? Der Song bleibt im Midtempo hängen (Fear Of The Dark z.B. hat richtige Dynamik). Lange und vor allem sehr langweilige Intrumentalpassagen mit Solos, die nach spontanten Jam-Solos klingen, und nicht nach den genialen Smith/Murray-solos aus "der guten alten" Zeit.
Die Melodien im Song hat man so oder so ähnlich schon x-mal vorher gehört. Ok, es sind markante Harris-Melodien, aber warum nicht mal was neues? Und warum das ganze dann auf 10 Minuten strecken?
Und dann endet der Song EXAKT so wie man es am Anfang erwartet.
Gut das nach 10 Minuten endlich Schluß ist. Ach ja, und auch wenn Virtual XI nich grad toll war, The Clansman ist ein wesentlich besserer Song als der hier.... (5/10)

Also ich bin enttäuscht. Und auch wenn viele meinen, dass Album sei progressiv (in keinster Weise übrigens. Lange Songs sind nicht gleich progressiv), und dass sich die Genialiät erst nach vielen Hörlaufen entfaltet, kann ich dem ganz und gar nicht zustimmen. Vielmehr finde ich es mit jedem weiteren Durchlauf schwächer.
Und noch ein paar Kritikpunkte:
- schwache Produktion von Kevin Shirley (warum lassen Maiden nicht mal Roy Z oder so ran?)
- NickoŽs Drumming wird auch immer schwächer (was aber auch am Sound liegen kann)
- schwache (Lead)Gitarrenarbeit

Fazit: Entweder machen Maiden (dem o.g. Schema zufolge) nun noch ein starkes Abschiedsalbum, oder sie lassen es langsam ganz sein. Die Luft ist raus. Oder aber Maiden nehmen sich mal ein Beispiel an den letzten Solo-Alben von Bruce...
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51 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und die neuen songs zünden doch !!!, 16. August 2010
Zunächst einmal: Ja, auch ich habe mir die Ltd. Edition von THE FINAL FRONTIER geholt, allerdings heule ich garantiert nicht wegen der -zugegeben- etwas billig anmuteneden Verarbeitung der Box rum und vergebe dafür nur !EINEN! Stern... Hier geht es um ein neues MAIDEN Album Leute und nicht darum, dass das Teil sch... im Regal aussieht !!!

So, nun zum Wesentlichen: Seit seiner Veröffentlichung am FR den 13. rotiert der Silberling nonstop in meinem Player und jetzt (genau: JETZT, und nicht nach einmal durchhören...) traue ich mir eine objektive Rezi durchaus zu.
Wobei ich hier nicht auf einzelne Songabschnitte, Laufzeiten oder allzu fachliche Bewertung setze, sondern viel eher das Album als Ganzes beschreiben möchte.

Es stimmt, das britische Metal Monster lässt es tatsächlich um einiges ruhiger angehen, als der geneigte fan es gewohnt ist, allerdings finde ich, dass sich die Songs so viel besser im Kopf festsetzen, da man von vorn herein mitkommt. Viele songs entfachen erst nach der Ruhe den Sturm (für die Metapher hab ich lange gebraucht^^), soll heißen, dass die Maiden typischen Strukturen (geile Melodien, treibendes drumming und die einzigartige Energie) sich trotzdem irgendwann in jedem song entfalten und dem Hörer ein "YEAH GEIL" entlocken^^

Dickinsons Stimme ist mal wieder über -fast- jeden Zweifel erhaben, da sich der Beste ein paar mal etwas überschlägt, wenn er allzu hohe Töne anstrebt ("Mother of Mercy"). Aber das mag jeder sehen, wie er will.

Mr McBrain spielt jeden der songs so präzise, dass ich mich mittlerweile dabei erwische, es ihm auf diversen Möbelstücken gleichzutun (und kläglich scheitere^^). SITZT!

Die Axt Fraktion ist mal wieder Gänsehautgarant! Harris's Bassspiel treibt an und überzeugt, während Murray, Gers und Smith mit wahrer Spielfreude, tollen Harmonien und spitzenmäßigen Soli das Paket perfekt abrunden
(wen wundert's?).

Dies hier ist ein Maiden Album, wie es Maiden sich vorstellen! Also kein zweites NUMBER OF THE BEAST oder FEAR OF THE DARK, aber trotzdem zu jeder Zeit IRON MAIDEN! Gebt der Scheibe Zeit sich zu entfalten und ihr werdet sehen, dass ihr schon bald wieder mitsingen und Luftgitarre zu den Songs spielen werdet^^

Mein Fazit: Starkes Album, typisch Maiden und super produziert!
Ich vergebe deshalb keine 5 Sterne, weil mir persönlich einige Songpassagen doch etwas arg überreizt und überzogen werden und das "Intro" bei "SATELLITE 15... THE FINAL FRONTIER" definitiv als eigener
(skip-Taste kompatibler^^) Song hätte stehen sollen.

Ansonsten ist alles TOP und ich hoffe, dass die Jungs noch weitere Alben aufnehmen werden (solange es geht) !!!

Meine Anspieltipps: "COMING HOME", "THE ALCHIMIST", "THE TALISMAN" und "WHEN THE WILD WIND BLOWS"

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-UP THE IRONS-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch lange nicht am Ende, 10. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da es schon unendlich viele Rezensionen gibt möchte ich nur ein Pfefferkorn dazulegen.
Mir gefällt,dass die Band sich endlich traut progressive Elemente in Ihre Songs einzubauen.
Klar,dass Maiden eine Institution ist von welcher man eben den Maidensound erwartet und die Fans sind den gewohnt und wollen bedient werden.
Das hat man bei "Brave new World" gemerkt,wobei die Band zeigt dass sie auch anders kann.Die Fans waren aber weniger begeistert.
Das Intro auf "Final Frontier"wird oft bemängelt.Dazu finde ich die Idee sehr gut,die Ausführung des Ganzen dann eher weniger.
Es bleibt zu hoffen dass die Band diesen Weg weitergeht und sich entsprechend weiterentwickelt und nicht wie bei Dance of Death auf der Stelle tritt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kunst alte Zöpfe abzuschneiden..., 22. August 2010
Von 
Stephan Koch (Burgthann) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...und dabei immer noch gut zu sein. Zumindest wenn man mich persönlich fragt, aber der Reihe nach und vielleicht erstmal kurz zu mir persönlich.

Ich bin mit Sicherheit (als ich geboren wurde, war grade Powerslave das aktuellste Album der eisernen Jungfrauen) nicht das, was man als Fan der ersten Stunde betrachten kann, jedoch war und ist mein Interesse an guter Musik ungebrochen, welche ich in Iron Maiden fand. Die Einstiegsdroge war das viel verschmähte "Dance of Death" und so entwickelte ich mich an der Bandhistorie immer weiter und muss nun gestehen "Watt für ne geile Gruppe!" und diese Meinung hab ich immer noch, nachdem ich die kontrovers diskutierte neue Scheibe mehrmals angehört habe.

Nach dem ersten Mal durchhören (ich fahr viel Auto und daraus ergibt sich dann eine Menge Zeit für gute Musik) war das erste Urteil ein gedämpftes "OK...", ich wars jedoch von der Vorgängerscheibe (A Matter of Life and Death) gewohnt, dass man es merhmals hören muss um sich ein finales Urteil bilden zu können...gesagt, getan.

Und ich tue mich ehrlich schwer damit das Album einzuordnen, denn es mit den vergangenen Werken aus den 80ern zu vergleichen halte ich für sträflich, weil es von der Komposition her ganz was anderes ist.

Ich muss zudem zugeben: Songs, die etwas erzählen, Stimmungen transportieren und den Zuhörer auf eine eigene Reise mitnehmen, begeistern mich schon von vornherein, man denke da an das großartige "The Wall" von Pink Floyd und ähnlich halte ich es auch mit "The final Frontier". Der Opener ist träge, episch...für manche sicher nervig, aber es ist ein Sprungbrett in das Album und passt perfekt zu dem Track "The final Frontier", der aus den Boxen herausknallt (und den ich richtig gut finde). Schade ist dann nur, dass Track 2, El Dorado, deutlich zurückfällt. Jedoch ist das nicht weiter schlimm, denn der Rest des Albums nimmt wieder volle Fahrt auf um dann mit dem phänomenalen (aber nicht ganz so phänomenal ist wie z.B. "Brighter than a thousand suns", den imo besten Track von Maiden) "Then the wild wind blows" zu enden.

Und nach mehrmaligen durchspielen, sitzte ich im Auto und denke eher "Wow!". Nein ich habs nicht für möglich gehalten, das ein Album nach mehrmaligen hören wieder an Fahrt gewinnt und genauso wenig dachte ich, dass es möglich sei, dass ich meine Meinung noch dermassen änder (auch wenn mir genau DAS schon bei "A Matter of Life an Death" passierte).

So denke ich: Ein wahrer Maiden Fan, der die Musik nicht nur hört um "Run to the Hills!" mitzugröhlen, sondern sich auch mit den Machwerken im Gesamten auseinandersetzt: Der wird seine wahre Freude an diesem Album haben, so wie ich, der es bedenkenlos empfehlen kann.

Noch ein paar Worte zur Tinbox: Ich habe sie mir extra deswegen gekauft, weil ich sowas "besonderes" gerne in meinen Regal stehen habe, auch wenn es nicht viel zu bieten hat. Trotz allem, und da muss ich als technisch versierter Mensch einer gewissen Rezension hier widersprechen:

Die Java Engine ist eine Laufzeitumgebung für Java Programme...ohne diese können keine Java Programme ausgeführt werden. Die Java Engine ist niemals von alleine in der Lage das DVD ROM Laufwerk anzusteuern, weil es schlicht weg von selbst garnicht kann...das ausgeführte Programm muss ihr das schon sagen und dass Java zu einer Standard Programmiersprache gehört, weiss auch eigentlich jeder, der sich nen bisschen besser damit auskennt.

Also nicht in Panik geraten, wenn ein Java Programm gestartet werden will...es ist definitiv harmlos. Genausowenig wie von einem Heavy Metal Festival namens "Full Blast" die Rede ist, wenn auf dem Aufkleber steht "76 Minutes of Metal at Full Blast". Es ist umgangssprachlich und heisst so viel "76 Minuten Vollgas-Metal", also ein markiger Werbespruch...mehr aber auch nicht.

Unterm Strich: Ich denke, jeder, der ein bisschen mehr mit Maiden am Hut hat, wird diese Scheibe lieben. Sie mit dem wirklich schlechten und lustlosen "No Prayer for the dying" zu vergleichen ist aus meinen Augen absolut Fehl am Platze.

Also: "Up the Irons!" und ich freue mich schon auf das nächste Album der Truppe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nichts neues, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Iron Maiden die ja eigentlich immer für Epische Werke auf ihren Alben bekannt sind,scheitern leider bei diesem Album kläglich.Mein Eindruck ist das es seit "Dance of Death" stetig bergab geht was die Qualität ihrer Alben angeht.Natürlich wird man es kaum schaffen ein zweites "Piece of Mind" oder "Seventh Son of a Seventh Son" aus dem Hut zu Zaubern, aber dieses Werk wirkt nur als ein Schatten ihrer selbst.Sie werden sich eben immer an ihren früheren Werken messen lassen müssen.Die zeitlich langen Songs für die Maiden bekannt sind empfinde ich als zu zäh und künstlich hingezogen.Lange Instrumental Parts wiederholen sich oft und bringen keinen Positiven Effekt beim hören.Kaum ein Song oder ein Gitarrensoli das im Ohr hängen bleibt.Erstaunlich ist aber dennoch das Dickinson kein bisschen seiner Sirenenartigen Stimme verloren hat,auch nach all den Jahren nicht.Trotzdem find ich die Songs gemessen an anderen Bands immer noch im oberen Feld.Besonders "The Man Who Would Be King" und "When The Wild Wind Blows" ragen heraus.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden zeigen es wieder allen!, 22. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
The Final Frontier ist, wie nicht anders zu erwarten war, das Metal-Highlight des Jahres. Bislang? Nein, sicher auch über den Tag hinaus, denn die Songs sind für die Ewigkeit. Zugegeben, manches Stück, hier das Titelstück, zünden nicht beim ersten Durchlauf, aber was die Männer um Dickinson und Harris musikalisch zelebrieren macht ihnen so schnell niemand nach. Wie sagte Lars Ullrich, Drummer von Metallica, im Film "Flight 666" sinngemäß? Sie hatten schon immer die cooleren Songs, die cooleren Shows und die cooleren Artworks. Und auch im Jahr 2010 kommen "Coming Home" und "Where the Wild Wind Blows" daher, als wäre die Zeit seit dem grandiosen Seventh Son Album nicht stehengeblieben, sondern konsequent weiterentwickelt worden.

Orientalische Anleihen, typische Maiden-Riffs, die solide Rhythmussektion von Steve Harris und Nicko McBrain sowie die vertrackten Momente sind Zeugnis des Könnens, der Spielfreude und - man beachte die Texte - eines ausgezeichneten Songwritings, das lyrische Spannung in musikalische Extraklasse einbettet. Das macht Iron Maiden aus, das macht die Eisernen Jungfrauen auch in Zukunft zu einer Institution im Schwermetall. Ganz so, wie die Jungs um Hetfield und Ullrich.

The Final Frontier ist hoffentlich nicht das Ende einer grandiosen Karriere. Das Album ist ein weiterer Meilenstein. Es erinnert stark an meinen persönlichen Favoriten der Briten, "Seventh Son Of A Seventh Son", ohne dessen Klon zu sein. Daumen rauf! Up the Irons!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Leistung, 22. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Nach bisher über 100 Rezensenten spare ich mir das Aufwärmen von dem vielen bisher Gesagten.

Kurz und knapp: Auch das vierte Album nach der Reunion kann den ersten sieben Studio-Alben núr bedingt das Wasser reichen, ist aber in seiner Liga der Konkurrenz fast ausnahmslos überlegen. Kevin Shirley ist nun mal kein Martin Birch, mit dem Sound muss man leben.

Nach bisher rund 20 Durchläufen würde ich behaupten, das Album "wächst". Vergleichsweise sperrig und nicht immer sofort zündend, ist die Fraktion der "straighten" Headbanger wahrscheinlich mit dem aktuellen Opus von ACCEPT besser bedient.

MAIDEN gewinnen mit der Scheibe vermutlich keine neuen Fans, Alte werden sie allerdings behalten. Und davon dürften die Herren sicherlich bestens leben können, auch wenn man sich den Luxus eines "nicht hörbaren" dritten Gitarristen leistet.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zündet langsam...aber heftig!, 15. August 2010
Und dann noch heftiger. Also ehrlich gesagt, das Maiden es schaffen würden, ein Album fertigzustellen, welches alle Trademarks verbindet und dennoch eine Weiterentwicklung darstellt hätte ich nicht (mehr) gedacht.
Das vorliegende "The final Frontier" ist definitiv die perfekte Symbiose aus den 80er Alben den experimentellen X-Factor-Ausflügen und der Progressivität des neuen Jahrtausends.
Alleine schon der Mut mit einem, die Vorlieben von Steve Harris widerspiegelnden Opener einzusteigen verlangt mir Respekt ab.
Ich will mich auch gar nicht an einzelnen Songs aufhängen, jedoch soll The Talisman einfach herausgegriffen werden, da hier deutlich wird, was Maiden 2010 ausmacht: Der Song (und jeder Einzelne danach) ist wie ein Gemälde...Details verstecken sich in jeder Nuance der Riffs. Was Dickinson hier abzieht, ist ganz großes Kino. Man bedenke hier seine 52 Lenze.Man hat das Gefühl an etwas Großem teilzuhaben...letztendlich die Magie von jedem Maiden Album.
Gebt dem Album (und Euch) Zeit, dann gibts ne dicke Belohnung zurück!
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76 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Album, 9. August 2010
Von 
Nur noch wenige Tage, dann erscheint das neueste Iron Maiden-Epos, auf das sicher nicht nur ich schon seit einiger Zeit hinfiebere. Da ich beruflich mit Musik zu tun habe, konnte ich mir das Album heute in Dauerschleife anhören. "El Dorado" sowie ein Videotrailer kursieren ja schon seit längerer Zeit im Netz, so dass ich die beiden Tracks nicht weiter kommentieren mag; nur so viel: "El Dorado" ist aus meiner Sicht ok, aber einer der schwächeren Songs (7/10). Der Trailer verarbeitet die aus meiner Sicht stärkeren Songteile des Albumopeners "Satellite 15" - die ersten 4:40 Minuten sind ein mäßiges Intro, danach geht's aber gut los (8/10). Dieser Teil des Trailers gibt den Albumstil ziemlich genau wider. Melodiöse Gitarren, eingängige Refrains, klare Strukturen - eine deutliche Abkehr vom eher sperrigen "AMOLAD" (5/10), das mir nie gefallen hat.

Stellt sich die Frage, ob Maiden diesen Stil auf höchstem Level über die 10 Songs halten können...? Ja, sie können!

"Mother Of Mercy" startet mit einem Intro, das von Bruces exzellentem Gesang getragen und Nickos Cymbals angetrieben wird, bevor der Song nach 90 Sekunden seine volle Power entfaltet und auch mit tollen Soloparts aufwartet. Eine starke Midtemponummer (8/10).

"Coming home" startet mit coolen doppelten Gitarrenspuren, bevor Tempo und Härte rausgenommen werden und Bruce singt (ähnlich wie bei "Revelations" vom "PoM"-Album. Allerdings steigen die Rhythmusgitarren schnell wieder ein. Auch sind zudem viele Gitarrenmelodien eingearbeitet und der Refrain ist erneut gut ausgearbeitet und eingängig. Harte und ruhige Parts wechseln sich bei dieser Midtempo-Nummer ab, bei dem mir besonderes die Gitarrensoli inkl. Einleitung in der Mitte sehr gut gefallen (starten ca. 3:05 Min.) (8/10).

Mit "The Alchemist" folgt ein etwas schnellerer Song, bei dem die einfache treibende Rhythmusgitarre auffällt (a la "Powerslave"-Album, auch wenn das Album natürlich anders produziert ist. "2 Minutes..." meets "The Duellist") (7/10).

Nach diesen drei kürzen Songs - alle unter 6 Minuten - folgt mit "Isle of Avalon" eine 9-Minuten-Nummer, die auch Elemente von "AMOLAD" beinhaltet. Los geht's mit treibender Rhythmusarbeit von Nicko sowie unverzerrten Gitarren und leicht Vocaleinsätzen, versetzt mit Breaks (z.B. bei ca. 1:50). Dieses Intro zieht sich länger hin, wirkt aber nicht langweilig, der Spannungsbogen wird aufrecht erhalten bis ab Minute 3 weitere Elemente hinzugefügt werden. Die Rhythmusgitarren sind dann schön verzerrt, melodische Leads und eine fette Schlagzeugarbeit überzeugen. Ab 4:20 wird das Tempo etwas reduziert und die Gitarristen toben sich aus. Teilweise werden aber auch keyboardsounds im Hintergrund eingeflogen. Der Song ist kein "Hallowed be..." oder "Fear of...", aber er weiß zu überzeugen. Hier treffen "The Legacy" auf "Rime...", "Seventh Son..." und "Caught Somewhere". Ein klares Highlight (9/10)!

Daran schließt sich "Starblind" an, dessen 50-Sekunden-Intro auch zu "Isle Of Avalon" gepasst hätte. Dann bekommt die Nummer aber einen eigenen Charakter, die Gitarre setzt ein und Bruce singt etwas enervierender als auf den vorhergehenden Songs. Sehr geil! Nach 2 Minuten wird das Tempo etwas gedrosselt, auch hier sind die Keys im Hintergrund, aber erneut gelungen eingesetzt. Es folgen mehrere Breaks, um z.B. die Gitarrensoli einzuleiten. All das ist aber eingängier geworden als auf dem Vorgänger. (9/10)

"The Talisman" startet mit einer Akustikgitarre, aber nicht so mies wie einst "The Journeyman". Das Intro hat einen leicht mittelalterlichen Einschlag, wird aber nach 2:20 von einem schönen Gitarrengewitter abgelöst. Dickinson zeigt sich hier wieder als echter Shouter, angetrieben von den Rhythmusgitarren. Die Drums sind mehr im Hintergrund und einfacher gehalten. Bei 3:50 gibt es kurz Doubleleadgitarren, bevor die Rhythms wieder losgehen. "The Talisman" wird durch das Intro eher schwächer, der Song als solches überzeugt.Im Verhältnis zu den vorherigen Nummern ist es dann aber doch "nur" eine 7/10. Hier wäre eine Kürzung des Intros der 9-Minuten-Nummer zu Gute gekommen.

Es folgt "The Man Who Would Be King" (8:28). Auch hier ein ruhiges, von Keyboards untermaltes Intro, das ok, aber nicht herausragend oder störend ist. Erst setzen Bruces melodiöse Vocals ein (nach ca. 40 Sek), dann folgt ein geiler Gitarrenbreak nach ca. 95 Sek, der die eigentliche Songstruktur einleitet. Nach 2:30 regieren gute Rhytmusgitarren, über denen Bruces Stimme thront. Einfach, aber brillant! Die Gitarrensoli setzen nach ca. 4 Minuten ein und werden von spacigen Sounds untermalt - mal was anderes und so von Maiden nie gehört. Dann geht's wieder in klassische doppelläufige Leads über. Insgesamt ist "TMWWBK" natürlich anders als "Fear...", "Phantom..."oder "To Tame a Land", aber mit "Brave New World", "Paschendale" (geile Nummer!) oder "The Clansman" kann der Track definitiv mithalten (9/10).

Abschließend folgt "When the Wild Wind Blows", das erneut ruhig anfängt - etwas Hobbit-like ;-) - und sich dann langsam steigert. Nach 2:15 knallen die Gitarren rein und Bruce ändert seinen gesangsstil von gefühlvoll zu volle Power! Nach 3:42 folgt das nächste Breaks, treibendes Midtempo ist angesagt. Die Gitarren im Hintergrund geben erneut die starken Melodien vor. über die Bruce Dickinson singt, bevor dann die ersten Soli folgen. (9/10)

Fazit
1. Kurz gesagt "The Final Frontier" ist ein geiles Album. Punkt!
2. In den zehn Songs finden sich Elemente, die auch auf "Brave New World", "AMOLAD", "DoD" oder "Powerslave" sein könnten. Aber glücklicherweise fokussieren sich maiden hier auf die starken Momente - zumindest für meinen Geschmack. Statt eines schlechten "Wildest Dreams" ewrinnern mich die Songs an ein geiles "No More Lies", um nur ein Beispiel zu nennen. Insgesamt ist aber "Brav New World" am ehesten als Referenzalbum zu nennen. Wem das gefällt und wer "AMOLAD" zu sperrig fand, der wird hier bestens bedient!
3. Wen es nervt, dass ich hier eine Rezi vor VÖ verfasse, dem sage ich FOAD statt Up the irons! Allen anderen hoffe ich geholfen zu haben!
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The Final Frontier
The Final Frontier von Iron Maiden (Audio CD - 2010)
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