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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebt diesem "Trip" mit "Monkey" eine Chance!
Ich bin erst mit der Demo vor einigen Wochen auf dieses Spiel aufmerksam geworden. Mir hat schon Ninja Theorys Erstlingswerk "Heaveny Sword" sehr gut gefallen (besonders die Charakterpräsentation) und desshalb hab ich jetzt einfach mal bei diesem Titel zugeschlagen, auch wenn es teilweise bei wichtigen Spielelementen in der Fachpresse einige Kritikpunkte einstecken...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2010 von Warwick

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein kleines Abenteuer...
Das Spiel ist ein liebevoll inszeniertes Abenteuer. Der Verlauf ist mir allerdings ein bisschen zu linear. Das Leveldesign besteht größtenteils aus Schlauchlevels und einem direkt vorgegebenen Weg.

Wer damit kein Problem hat wird mit dem Spiel seine Freude haben da die Geschichte sehr spannend und interessant erzählt wird und man motiviert ist...
Vor 7 Monaten von Kai1180 veröffentlicht


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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebt diesem "Trip" mit "Monkey" eine Chance!, 9. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Ich bin erst mit der Demo vor einigen Wochen auf dieses Spiel aufmerksam geworden. Mir hat schon Ninja Theorys Erstlingswerk "Heaveny Sword" sehr gut gefallen (besonders die Charakterpräsentation) und desshalb hab ich jetzt einfach mal bei diesem Titel zugeschlagen, auch wenn es teilweise bei wichtigen Spielelementen in der Fachpresse einige Kritikpunkte einstecken musste.

Zuerst zur Technik: man erkennt recht schnell, dass die aktuelle Unreal-Engine hier als technisches Gerüst dient. Klar, einige Texturen sind etwas matschig und das für die Engine typische Texturaufpoppen ist immer mal wieder zu erkennen. Trotzdem muss ich sagen, dass Enslaved ein tolles Grafikgemälde eines sprichwörtlichen Großstadtdschungels auf den Fernseher zaubert. Auch wenn Enslaved nicht ganz die grafische Klasse eines Uncharted 2 erreicht, so ist es doch definitiv eines der hübschesten Action-Adventures der letzten Jahre. Alleine schon wegen der tollen Optik kann man hier sorglos zugreifen - wenn man auf diesen Stil steht.

Zu den Charakteren: eine große Stärke von Ninja Theory sind die Charaktere. Schon bei Heavenly Sword wurden Nariko, Kai, Bohan & Co sehr glaubwürdig dargestellt - dies ist bei Enslaved nicht anders. Zwar sind die beiden Protagonisten Trip und Monkey nicht frei von Klischees, aber ihr Zusammenspiel ist bemerkenswert gut gelungen und wird im Gedächtnis des Spielers bleiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, in denen Charaktere durch zuviele Dialoge und überschwellend-aufdringliche Emotionsszenen schon wieder in die Unglaubwürdigkeit abdriften (was unsere japanischen Spieleentwickler ja gerne mal tun), bleibt die Beziehung zwischen Trip und Monkey stets stimmig und nachvollziehbar. Besonders die Momente in denen die beiden einfach nur bestimmte Blicke austauschen sagen mehr als hundert Worte. Hier hat Ninja Theory ganze Arbeit geleistet - auch desshalb hat Enslaved durchaus seine Berechtigung, in einer gut sortierten Spielesammlung zu stehen.

Die Spielmechanik: bei diesem Punkt musste Enslaved bisher die größten Kritikpunkte einstecken. Klar, die Kletterpassagen (von denen es ziemlich viele gibt) sind wirklich einfach - man kann nicht ins leere Springen. Aber durch die tollen Sprunganimationen und den schnellen Spielfluß, welches dieses System erzeugt machen auch diese Passagen richtig Spaß. Auch das Kampfsystem ist sehr simpel gehalten, aber es funktioniert gut. Normaler Angriff, starker Angriff, Blocken, Betäuben - das wars dann eigentlich schon. Es gibt keine ausufernden Kombos wie in Heavenly Sword oder gar God of War - ich persönlich habe dies aber hier auch nicht vermisst. Als nette Dreingabe gibt es ein Upgrade-System, mit dem man Lebens- und Schildenergie sowie verschiedene Attacken verbessern kann. Alles ist hier einfach und funktional gehalten und auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad schlafen auch erfahrene Spieler bestimmt nicht ein. Einzige wirkliche Macke ist ab und zu die Kamera die in dem einen oder anderen Kampf mal für unübersichtliche Stellen sorgen kann.

Das Leveldesign & Umfang: anfangs ist das Leveldesign sehr simpel und auch optisch noch nicht sehr überzeugend, aber je weiter man mit Trip und Monkey reist, desto toller werden die Schauplätze (hier kann man sich auf jede Menge "Augenschmäuschen" freuen. Prinzipiell sind die Level natürlich alle linear aufgebaut, aber es bleibt immer noch Platz für einige Erkundungen, die das Spiel dann mit weiteren Upgrade-Orbs und Story-Hints belohnt. Man will sich aber auch garnicht zu sehr "verlaufen", denn die treibende Kraft ist das Fortkommen der Protagonisten, das Überwinden verschiedener Hindernisse und Gegner-Gruppen - immerhin ist die verdschungelte Großstadt auch kein Ferienparadies, sondern eine gefährliche, grüne Hölle aus der die beiden schleunigst verschwinden wollen und sollen. Ich denke man sitzt auf jeden Fall gute zehn Stunden an diesem Titel - vielleicht sogar ein paar Stunden mehr (je nach Spielertyp) - das geht für so ein Spiel total in Ordnung. Viel wichtiger ist eh, dass das Leveldesign abwechslungsreich bleibt und das ist bei Enslaved definitiv der Fall - ich habe mich während meiner Spielzeit nie gelangweilt gefühlt.

Fazit: Ja, Enslaved ist in etwa das Gegenstück zu gutem Popcornkino. Nicht extrem anspruchsvoll (auch nicht belanglos einfach), aber zumindest bis zur letzten Minute sehr fesselnd inszeniert und ein Augenschmaus. Egal ob man einfach mal Zwischendurch eine Runde spielen möchte oder einen ganzen Abend lang in die Welt von Enslaved begeben mag - beides funktioniert prima und macht einfach Laune. Ich spreche hier eine klare Kaufempehlung aus; wer grafische tolle Actions-Adventures im Stil von Uncharted schon mochte, kann hier wirklich sorgenfrei zugreifen - und sollte das auch tun.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach fantastisch! Must-have-Titel!, 21. Februar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Nur zufällig wurde ich auf dieses Spiel aufmerksam (leider wurde viel zu wenig Werbung geschaltet und auch die extrem positiven Kritiken der Spielezeitschriften gingen an mir unbemerkt vorbei) und habe es trotz erster Skepsis aufgrund des ungewöhnlichen Settings dann aufgrund der Amazon-Rezensionen bestellt. Was soll ich sagen: Dieses Spiel hat mich vollends begeistert!

Für mich ist Enslaved der Geheimtipp des Jahres und genau das, was ich mir seit langem ersehnt hatte: Ein story-getriebenes, emotional packendes und gleichzeit auf herrlich subtile Weise intelligentes Spielerlebnis, das man zwar in wenigen Abenden durchspielen mag, aber sich noch Jahre danach daran erinnern wird!
Die wunderschöne Gestaltung der Umgebung, die zielsichere und wie aus einem Guß wirkende Optik und die minimalistische und zugleich fantastische Musikuntermalung lassen einen eintauchen in eine andere Welt. An jeder Ecke erkennt man die Detailverliebtheit der Entwickler und man kommt nicht umhin in den fantastisch vertonten (vorallem in der sehr zu empfehlenden englischen Sprachausgabe, dazu einfach die Xbox unter Systemeinstellungen vor Spielstart auf Englisch umschalten) und filmreif geschnittenen Dialogen das ein oder andere Mal ein fettes Grinsen aufzusetzen.
Überhaupt sind die Dialoge und die filigrane Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren das unbestrittene Glanzstück des Spiels - noch nie zuvor habe ich mich so sehr in die Spielfiguren hineinversetzen können. Dies liegt neben der brillianten Vertonung auch an den bisher unübertroffenen Gesichtsanimationen und der intelligenten Inszenierung.

Überhaupt scheint dieses Spiel am besten mit "subtil" beschrieben zu sein. Die wahren Stärken liegen in den ruhigen Momenten und der leicht melancholischen Atmosphäre. Wer ein Hack-and-Slay im Stil von Devil May Cry oder Castlevania: Lords of Shadow erwartet, ist hier definitiv falsch bedient. Wer aber mutig etwas neues, wahrlich orginelles und kreatives ausprobieren möchte, wird mit Enslaved nicht enttäuscht werden! Ferner vom aktuellen Mainstream Einerlei der Spieleindustrie kann man nicht sein.

Nach etwa 20 Jahren Videospielen habe ich hier zum ersten Mal seit langem wieder eine wahre Perle entdeckt, ein erwachsenes Spiel mit Herz. Dies ist eines der Spiele, die man anführen kann, wenn man jemandem fachfremden zeigen will, dass Computerspiele manchmal auch eine Kunstform sein können. Ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, der meinte, dies sei ein Spiel, das ihn errinnern lasse, warum er Videospiele liebe - besser hätte ich es nicht formulieren können.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Geheimtipp, 17. November 2010
Von 
Rene (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Auf Enslaved wurde ich erst sehr spät aufmerksam und das auch eigentlich nur wegen dem sehr eindrucksvollen Setting - wie sich aber herausstellte, ist Enslaved vermutlich eines der besten Action Adventure der letzten Jahre und ein echter Geheimtipp für ein verregnetes Herbstwochenende. Genau das ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt des Spiels. Selbst auf "schwer" ist das Abenteuer viel zu schnell um und man wünscht sich mehr, viel mehr davon.

Enslaved erinnert spielerisch und optisch sehr stark an "Beyond God & Evil", welches man ebenso zur damaligen Zeit als einen kleinen Geheimtipp bezeichnen konnte. Spielerisch finden sich einige sehr positive Parallelen.

Als Spieler übernimmt man die Rolle von Monkey, einem Muskelprotz mit Herz, der mehr oder weniger zwangsweise Trip, einer jungen Frau, helfen muss den Fängen einer gnadenlosen Maschinenarmee zu entkommen und ihren Vater zu finden.

Grafisch ist Enslaved grandios. Die aktuelle Unreal Engine zaubert eine detaillierte Welt mit großer Weitsicht auf den Bildschirm, die nur in wenigen Sekundenbruchteilen von minimalen Slow-Downs getrübt wird. Fast noch besser ist allerdings der sehr passende Soundtrack und die wuchtigen Soundeffekte, die mehr als einmal an Valves Paradeshooter erinnert haben. Oftmals wird der Spieler nur von Grollen oder Sirenen artigem Summen begleitet, bevor beim nächsten Kampf passende Musik einsetzt.

Spielerisch bietet Enslaved recht leichte Kost, ist dafür aber selbst für Anfänger sehr zugänglich und vor allem stellen sich schnell Erfolgserlebnisse ein. Monkey kann Rennen, Springen und vor allem Klettern, was ein Hauptteil des Spiels ist. Quasi zu jeder Zeit muss der Spieler sich einen Weg hoch, runter oder um etwas herum bahnen und dabei die eine oder andere sehr gewagte Kletterpartie hinlegen. Zwar laufen diese Szenen fast schon alleine ab, da Monkey beim Springen sich selbst den nächsten Halt sucht, aber sie wirken dafür auch um so spannender. Daneben besitzt er noch eine 'Cloud', quasi ein modernes Plasma-Surfbrett, mit dem er sich bei passender Gelegenheit ziemlich schnell durch die Flora bewegen kann. Leider wird dieses viel zu selten eingesetzt.
Ebenso selten wird Trip als taktische Komponente eingesetzt, denn Monkey kann ihr eine Handvoll Befehle geben wie zum Beispiel ein Ablenkungsmanöver zu starten.

Zweiter Hauptteil des Spiels sind die Kämpfe gegen die Roboterwesen. Die Kämpfe laufen zwar alle relativ gleich ab, durch verschiedene Roboterklassen und vor allem durch die kreativen Zwischengegner kommt aber keine Langeweile auf. Um Monkey in den Kämpfen auch später nicht alt aussehen zu lassen, müssen Orbs eingesammelt werden, welche wiederum als interne Währung gegen Upgrades eingetauscht werden können. So kann zum Beispiel Monkey Lebensenergie vergrößert werden oder sein Schutzschild hält mehr Treffer (oder Schläge) aus und regeneriert sich schneller.

Das Spiel ist in etwas mehr als ein Dutzend Kapitel aufgeteilt, die durch kurze ingame Zwischensequenzen verbunden sind.

Pro:

gigantische Grafik
wuchtiger Soundtrack
sehr gutes, schnelles Gameplay ohne Langeweile
opulente Szenerie

Kontra:

zu kurz

Fazit

Enslaved war für mich eine große Überraschung. Ich hatte mit einem guten Action-Adventure gerechnet und statt dessen war es ein wahres Actionfeuerwerk, was man so selten zu sehen bekommt. Die Story ist gut, die Umsetzung spannend und gigantisch in Szene gesetzt und spielerisch macht das leider sehr kurzweilige Abenteuer ungemein Spaß. Ein absoluter Tipp für den kühlen Herbst!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Action-Adventure!, 10. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Ich spiele Enslaved seit 3 Tagen und kann mich nur schwer davon lösen!

Story:
Die Maschinen haben die Macht erlangt und versklaven die Menschen.
Man spielt Monkey, einen sympathischen Muskelprotz, der vor seinen Entführern fliehen kann. Dabei trifft er auf Trip, die schnell erkennt, dass sie auf Monkeys Hilfe angewiesen ist. So verpasst sie ihm prompt ein Sklaven-Stirnband, womit sie Monkey beeinflussen kann. Tut er nicht was sie will, gibts Stromstöße. Somit müssen sie zusammen einen Weg nach Westen finden denn wenn Trip stirbt, stirbt auch Monkey.

Schon zu Anfang wird man sozusagen ins kalte Wasser geworfen, denn die Story beginnt mit einer Flucht aus einem abstürzenden Raumschiff.

Nach kurzer Orientierungs- und Eingewöhnungszeit was die Steuerung angeht, spielt es sich sehr flüssig ohne lange Ladezeiten und mit vielen Videosequenzen, die das Spiel zwischendurch auflockern und Zeit zum Entspannen geben:-)

Die "Endzeit-Landschaft" lässt einen noch tiefer in das Geschehen eintauchen und durch die viele Aufgaben die man zu lösen hat, lernt man diese auch relativ gut kennen!

Fazit:
Ich habe es noch nicht durch gespielt aber die Rezension konnte ich einfach nicht zurück halten.
Das Spiel ist absolut empfehlenswert und macht sehr viel Spaß!

Allerdings ist der Weg durch das Spiel genau festgelegt. Man kann sich zwar frei bewegen aber viel Entscheidungsfreiheit hat man nicht. Spieler die gerne flexibel sind und in die Handlung eingreifen wollen, sind hier eher schlecht bedient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte jeder Gamer besitzen!, 16. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Wie viele andere auch, bin ich nur zufällig durch die Demo auf diesen Titel aufmerksam geworden. Und selbst die kurze Demo hat mich nicht erahnen lassen, was alles in diesem Titel steckt. Wirklich alle Elemente die der ambitionierte Zocker zu schätzen weiss, finden sich wieder.
Super Grafik, fesselnde Story, toller Sound, erstklassige Synchronsprecher, glaubwürdige Charaktere, schöne Kulissen, fette Roboter, coole Kämpfe, Kletterei, etwas Geballer, Upgrades etc.

Wirklich ein wahnsinns Überaschungshit. Gehört definitiv in jede Spielesammlung. Schade, dass sich der Titel so schlecht verkauft hat und eine Fortsetzung deshalb sehr unwahrscheinlich ist. Eigentlich traurig, dass sich Titel wie CoD von selbst verkaufen, während Entwickler von solchen mutigen und ambitionierten Titeln, bei denen man wirklich merkt wie viel Leidenschaft und Herzblut drin steckt, um ihre Zukunft bangen müssen...

Also Leute kauft dieses Spiel! ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Spielerlebnis in einer dystopischen Welt, 21. Januar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Wie bereits in den zahlreichen positiven Rezensionen dargelegt, handelt es sich bei Enslaved: Odyssey to the West um ein unglaublich liebevoll gestaltetes Spiel in einer dystopischen (aber erfrischend farbenfrohen) Zukunft, in der Mechs die Welt weitestgehend übernommen haben und Menschen zur Seltenheit geworden sind. Den starken Charakteren Trip und Monkey gelingt es, sich aus einem Sklaventransport zu befreien und so versuchen sie, sich einen Weg in Richtung Trips Heimatdorf zu bahnen (von Monkeys Seite zunächst nicht ganz freiwillig). Der Spieler schlüpft in die Rolle von Monkey und gemeinsam müssen die beiden vierzehn Kapitel voller Hindernisse, Mechs und kleinerer Puzzles bewältigen, wobei sie später noch durch eine dritte Kraft verstärkt werden.

Die Story ist wirklich wunderbar inszeniert - im Falle von Enslaved ist die Anwendung des Begriffs "cinematisch" auf ein Videospiel wirklich einmal angemessen - und wird durch das gute Voiceacting (Anm.: ich habe Enslaved auf Englisch gespielt) und die tolle Mimik der Charaktermodelle unterstrichen. Sehr schön sind vor allem in den ersten Levels auch die Umgebungsgrafiken im menschenleeren und - abgesehen von den Mechs - von der Natur weitgehend zurückeroberten New York.

Das Gameplay gestaltet sich abwechslungsreich, auch wenn die Jump-and-Run-Einlagen sowie die "Rätsel" vielleicht etwas anspruchsvoller hätten ausfallen können. Spaß macht es trotzdem jederzeit.

Mich hat das Spiel bezüglich Gameplay, Grafikstil und zumindest einem Teil der Charaktere immer wieder an mein Lieblingsspiel der letzten Konsolengeneration, Beyond Good and Evil (inzwischen auf dem Xbox Live Marktplatz in HD erhältlich) erinnert, auch wenn es dessen Qualität vielleicht nicht ganz erreicht. Leider teilt es mit BGE auch das Schicksal, von den Kritikern gelobt worden zu sein, aber kommerziell die Erwartungen nicht zu erfüllen, so dass die Entwickler bereits bestätigt haben, dass Enslaved 2 nicht kommen wird.

Schade, denn die etwas kurz geratene Story (die Kürze sollte gerade beim jetzigen Preis jedoch kein Grund sein, das Spiel nicht zu kaufen) schreit geradezu nach einem Sequel. Meine Hoffnung ist jedenfalls, dass sich nach und nach doch noch eine große Fangemeinde von Monkey und Trip findet und wir so vielleicht in ein paar Jahren doch noch erfahren können, wie es mit den beiden weitergeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein bestes Spiel - bis heute immernoch., 23. Dezember 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Kurze Rezension:

Habe damals die Demo auf der Xbox360 heruntergeladen und diese hat mich dann auch total umgehaun. Wie die entwichkler selbst sagen:
"Das Spiel bekam von der Presse eine derartig gute Bewertung wie bisher keines unserer Spiele. Leider reichten die Verkaufszahlen nicht aus, dass wir nun in der Lage wären ein Enslaved 2 zu erstellen"
--> Was ich persönlich ziemlich schade finde.

Naja Grafik ist jetzt nicht "sooo" die beste aber wie sie die Umgebung gestaltet haben, hat mich echt zerissen - echt gelunegn!
Sehr gutes Gameplay und man bekommt echt eine interessante Story geboten.
Ich bekomm heute noch ab und zu Lust darauf (was nicht bei jedem Spiel ist).
Leider etwas kurz und kein Multiplayer. Ich persönlich finde das man ruhig einen Multiplayer starten könnte. Die Sounduntermalung ist auch wunderschön!

ICH KANN ES NUR EMPFEHLEN! WIRKLICH!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überraschend guter Trip mit Monkey, 22. Mai 2011
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Es gibt viele Titel, die mit viel Tamtam veröffentlicht werden, um die Aufmerksamkeit potentieller Käufer zu wecken. Nicht immer entspricht dann das Endprodukt den Erwartungen. "Enslaved" hingegen wurde ohne großen Hype veröffentlicht (konnte sich deswegen vermutlich auch nicht wie erwartet verkaufen). Und trotzdem (oder gerade deswegen?) kann dieses durch und durch sympathische Spiel beinahe zu 100% überzeugen.

POSITIV:
+ beeindruckende Spielatmospähre in einer postapokalyptischen Welt
+ sehr schöne Grafik und Animationen
+ Monkey und Trip kommen vom ersten Moment an sehr sympathisch rüber.
+ zahlreiche lustige und sehr emotionale Momente sind vorhanden
+ abwechslungsreiches Gameplay mit mit einem gelungenen Mix aus "jump and run"-Einlagen, Actionelementen und kleinen Knobelaufgaben
+ extrem hohe Motivation

NEGATIV:
- die Steuerung ist hakelig
- die Kameraführung ist suboptimal

Gratulation:
"Enslaved" ist es gelungen, mich wirklich dauerhaft zu fesseln! Im Gegensatz zu manch anderen Titeln, die zwar extrem umfangreich sind, in der Storyentwicklung jedoch so manchen Hänger aufweisen, ist "Enslaved" durchweg kurzweilig, spannend und sehr emotional. Das Sahnehäunchen auf allen ist die Beziehung zwischen Monkey und Trip: Stehen sie sich anfangs sehr skeptisch gegenüber, so kommen sie sich mit jedem bewältigten Abenteuer ein Stück näher. Die sehr gelungenen Zwischensequenzen treiben diese gefühlvolle, zwischenmenschliche Geschichte gekonnt voran. So ist es vollkommen logisch, dass man als Spieler unbedingt auch erfahren möchte, ob sich die beiden letztlich bekommen...

FAZIT:
Es gibt eine Welt abseits von Rollenspielen und immer gleichen Ego-Shootern. "Enslaved" ist ein Spiel, das einen anderen Weg beschreitet und alleine schon deswegen viele Käufer verdient hätte. Da es aber auch in beinahe jeder anderen Hinsicht zu überzeugen weiß, kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier lohnt vielleicht auch ein zweiter Teil! (The Way to the new Zivilisation), 12. Mai 2011
Von 
Katrin Maresch "kmaresch" (Lutherstadt Eisleben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Ich bin immer etwas skeptisch, wenn ich so leuchtende Spielbeschreibungen lese und fast ausschließlich gute Kommentare. Doch bei diesem Spiel ist oder sind die Preise nicht für umsonst vergeben worden.
Es ist wirklich ein Kleinod oder auch eine Art Revolution.

Dies möchte ich besonders auf die Grafik und dort besonders auf die Mimiken der Spielfiguren beziehen. Hier, so scheint es gibt es kaum noch ein Unterschied zu vielleicht lebenden Personen. Einfach nur perfekt und wunderschön.
Nun kann in einem Spiel nicht alles perfekt sein, doch über gewisse Dinge kann man hinwegsehen, ich erwähne sie mehr aus dem Grund eines Kompletteindruckes.

- Grafisch gibt es auch bei den Umgebungen ein wenig zu grelle Lichteffekte oder gar Überzeichnungen der doch "knalligen Natur/ Umgebung.

- Bei der Steuerung, die Gesamtheitlich einen ordentlichen Eindruck macht, ist besonders im ersten Level "die Flucht" ein wenig schlecht von der Kamerasicht her. Im Verlauf des Spieles ist es schon wichtig, besonders beim "Endgegner Rhino", den rechten Stick ordentlich zu bewegen, um immer einen optimalen Überblick zu behalten und eventuell den Erfolg einzuheimsen.

- Die Story ist plausibel und durchaus leicht zu verfolgen, auch wenn die Sprachausgabe sehr häufig zu leise und dadurch unverständlich wirkt. Vielleicht kann dies anders eingestellt werden, ich habe bei der deutschen Sprachversion auf "Untertitel" geschalten.

- Die Figuren sind sehr gut animiert und in der Umgebung optimal zu erkennen.

Etwas gemein sind so manche Tech- Orbs und eine Maske versteckt, doch der Vorteil ist man kann jedes Level einzeln und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchspielen. Somit sind fast alle Erfolge machbar, bis auf das Rhino, hier wird schon eine gute Reaktionfähigkeit verlangt (zumindest empfand ich es so!).

Bleibt nur noch die Empfehlung, holt es euch und bei den jetzigen Preisen ist es nicht zu teuer gekauft und macht Spaß.

A. Maresch
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW !!!, 7. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Enslaved: Odyssey to the West (Videospiel)
Ich muß gestehen, dass es schon länger her ist, dass mich ein Spiel so beeindruckt hat wie Enslaved. Und zwar dermaßen, dass ich über offensichtliche Schwächen dermaßen milde hinwegsehe, wie ich es eigentlich von mir gar nicht kenne. Das Spiel kann man guten Gewissens als Epos bezeichnen. Die Story könnte ohne weiteres verfilmt werden. Das gäbe einen Blockbuster erster Güte.

Als besonders gut gelungen ist hier in erster Linie die Programmierarbeit bezüglich der einzelnen Charaktere zu nennen. Man merkt förmlich, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler hier zu Werke gegangen sind. Ich kenne kein einziges Spiel, in dem insbesondere die Mimik (aber auch die Gestik) der Figuren dermaßen überzeugend gelungen ist. Ich habe im Gegenteil schon Filme gesehen, bei dem mich die echten Schauspieler deutlich weniger überzeugt haben als Monkey, Pigsy und vor allem Trip in diesem Kunstwerk von einem Videospiel. Wenn Trip traurig oder ängstlich ist, möchte man sie nur noch in den Arm nehmen um sie zu trösten. Hier springt sofort der angeborene Beschützerinstinkt an. Ganz, ganz großes Kino!!!

Überhaupt ist die Grafik einfach nur Spitzenklasse. Vor allem die Abschnitte in der vor Jahrhunderten zerstörten (und inzwischen von der Natur zurückeroberten) Ruinenstadt New York City oder der Angriff mit dem Leviathan auf Pyramid brennen ein Grafikfeuerwerk der Spitzenklasse ab. Dazu kommen die ebenfalls gut in Szene gesetzten Kämpfe gegen die Mechs (insbesondere gegen die größeren).

Es gibt sogar das eine oder andere Rätsel zu lösen. Und die haben es sogar in sich. Ich für meinen Teil musste insbesondere bei der Sache mit dem U-Boot-Hangar ganz schön grübeln.

Der Sound kann insgesamt auch überzeugen. Die Sprecher machen (auch auf Deutsch) einen hervorragenden Job. Die Stimmen sind für die jeweiligen Charaktere absolut passend gewählt. Allerdings muß man ganz klar sagen, dass hier der einzige größere Kritikpunkt des Spieles zu finden ist. Die technische Umsetzung des Verhältnisses Stimmen/Effekte passt (insbesondere in den Cut-Scenes zum Ende hin) überhaupt nicht. Beim der finalen Konfrontation mit den Skorpion-Mechs geht es so weit, dass man die Sprecher überhaupt nicht mehr versteht. Ich musste wirklich die Untertitel einblenden. Das ist bei der ansonsten fantastischen technischen Qualität des Spieles eigentlich nicht zu verstehen.

Aber insgesamt stecken die eindrucksvollen Qualitäten des Spieles die kleinen Negativpunkte (vorgenannte Tonprobleme, nicht immer punktgenaue Steuerung und vielleicht auch der selbst auf höheren Schwierigkeitsstufen etwas zu leichte Schwierigkeitsgrad) locker in die Tasche. Im Endeffekt zählt doch der Spielspaß eh viel mehr, als kleinere technische Nachlässigkeiten. Wenn ich mir zum Beispiel die finale Konfrontation mit diesem epischen Bosskampf und den anschließenden Prolog anschaue, dann kann ich sagen, dass es das mit weitem Abstand beste Finale ist, das ich je in einem Videospiel erlebt habe. Einfach grandios!

Daher aus voller Überzeugung 5 Sterne in der Hoffnung auf einen (eben so guten) 2. Teil.
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Enslaved: Odyssey to the West
Enslaved: Odyssey to the West von NAMCO BANDAI Partners Germany GmbH (Xbox 360)
EUR 13,99
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