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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen86
4,1 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:23,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 8. Oktober 2010
Mittlerweile habe ich die ersten vier Kapitel durch und gebe dem Spiel jetzt schon die volle Punktzahl - einfach deswegen weil es mich von Minute Eins an vollends überzeugt hat. Ja, die Steuerung und Kameraführung sind machmal nicht optimal - vor allem wenn Monkey von null auf gefühlt 100 losrennt obwohl man eigentlich an einer Mine vorbeischleichen wollte... alles egal. Was dieses Spiel ausmacht ist einmal die tolle Atmosphäre in einem New York der Zukunft, das durch Mech-Angriffe und natürlichen Verfall nicht mehr so aussieht, wie man New York kennt. Alles ist halb zerstört, überwuchert von Efeu, zerfallen, nur noch die Überreste von Zivilisation sind zu erkennen - eine seltsam fremde und doch auch vertraute Welt. Super!

Zum anderen ist die Beziehung von Monkey und Trip eine ganz besondere. Zu Beginn des Spiels nimmt Trip Monkey sozusagen "gefangen", indem Sie ihm ein Stirnband anlegt mit dem Sie ihn kontrollieren kann. Zunächst ist Monkey verständlicherweise stinksauer, doch nach und nach wachsen die beiden zu einem unschlagbaren Team zusammen denn: sie sind aufeinander angewiesen. "I die, you die." fasst Trip dies passenderweise zusammen. Nur zusammen können die beiden überleben. Ein großes Kompliment hier an die Charakterdesigner. Während Monkey erstmal wie ein primitiver Muskelprotz wirkt und Trip vor allem ängstlich aus der Wäsche guckt, wird nach und nach klar, dass Monkey unter der rauhen Schale ein durchaus großes Herz und vor allem eine gute Portion Humor hat. Trip hingegen wirkt zart und zerbrechlich, beweist aber immer wieder Mut und Zähigkeit - und ihre technischen Fähigkeiten sind überragend. Die Unterhaltungen der beiden, das Minenspiel, die Blicke die sie sich zuwerfen... klasse. Hier können sich einige andere Games eine große Scheibe abschneiden - nur allzu selten habe ich als Spieler das Gefühl, es mit echten Persönlichkeiten zu tun zu haben, mit denen man mitfühlt, mitleidet und sich freut, wenn sie es dann doch schaffen.

Am Gameplay habe ich nicht viel auszusetzen. Zwar läuft das ganze relativ linear ab, meistens schickt Trip erstmal eine "Aufklärungsdrohne" los, markiert wichtige Punkte und zeigt mehr oder weniger den Weg auf, wie das Level zu lösen ist. Dann läuft man mit Monkey los, klettert über rostige Rohre, schaltet Mechs aus (die Kämpfe sehen sehr cool aus, besonders die "Finishing Moves" wenn der letzte Gegner besiegt wurde). Da man eigentlich immer in der Unterzahl ist, muss man die Kämpfe durchaus taktisch planen, denn nur allzu schnell haucht Monkey sein Leben aus, wenn drei oder mehr Mechs auf ihn einprügeln oder sogar noch Verstärkung holen wollen. Zum Glück kann man mit gesammelten roten "Orbs" den Kampfstab, das Schild, den Lebensbalken etc. aufleveln, und das ist auch auf jeden Fall nötig. Auf jeden Fall positiv hervorzuheben ist auch das Teamwork, so kann man Trip z.b. anweisen, eine Art Holo-Ablenkung zu aktivieren, damit sich die Mechs darauf konzentrieren und Monkey unbeschadet zum nächsten wichtigen Punkt rennen kann. Ebenso kann Monkey die Gegner auf sich lenken, damit wiederum Trip sicher zur nächsten Deckung rennen kann. Darüber hinaus müssen manchmal Leitern für den Partner heruntergelassen werden, Monkey nimmt Trip auf den Rücken und trägt sie oder wirft sie über Abgründe oder auf Vorsprünge. An bestimmten Punkten erlebt Monkey "Flashbacks" und sieht die ehemaligen Bewohner New Yorks in ihrem früheren Leben. Mal sehen wozu das gut ist :-)

Insgesamt bin ich schwer begeistert von Enslaved - Odyssey to the West und bin gespannt wie's weitergeht.

Nachtrag: Mittlerweile bin ich (leider schon) durch mit dem Spiel und würde gerne nochmals 10 Sterne vergeben, wenn ich nur könnte. Vor allem nachdem man New York verlässt und mit Pigsy (der Monkey ziemlich auf den Zeiger geht :-) ) ein weiterer Charakter zeitweise dazukommt, nimmt Enslaved nochmal richtig Fahrt auf. Eigentlich wollte ich mir schön viel Zeit lassen, aber das Spiel ließ mich einfach nicht mehr los... bei einer Szene später im Spiel wurden mir sogar die Augen feucht. Nach New York kommen noch weitere tolle Gegenden wie Trips Heimatdorf, eine Mech-Fabrik, eine Landschaft mit riesiger Windmühle oder eine giftige Sumpflandschaft. Alles schön abgefahren, stimmig und auch grafisch wunderschön in Szene gesetzt. Der spektakuläre Endkampf ist wahrlich episch zu nennen - und auch hier spielt Pigsy eine gewichtige Rolle. Danach kommt noch ein hammermäßiger Epilog... aber ich will nicht zu viel verraten.

Nachtrag 2: ich hab's getan und Enslaved nochmals auf "Hard" durchgezockt. Den kompletten Sonntag hab ich verzockt. Und jede Minute davon wieder geliebt... Und da ich immer noch nicht alle Masken und Orbs finden konnte, steht wohl noch ein dritter Durchgang an :-)

Grandioses Spiel! Ich bin immer noch komplett fasziniert und möchte Monkeys und Trips Welt eigentlich noch gar nicht verlassen... Hoffentlich wird Enslaved ein richtig großer Erfolg - ich will einen Nachfolger :-)
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am 8. Oktober 2013
Enslaved hat eigentlich keine 3D Funktion , aber das DLC Enslaved : Piksys Perfect 10 , welcher mitlerweile für nur noch 4,99 Euro im PSN Store erhältlich ist . Dieser bringt ein 3D Patch mit , mit den man nach dem Download und der Installierung auf der Festplatte der Ps3 auch das Hauptspiel in 3D Bewundern kann . Außerdem bringt der Download eine komplett neue Geschichte mit den Nebendarsteller von Enslaved (Piksy) mit , welche ebenfalls in 3D Spielbar ist . Kein anderes 3D Spiel bieter mehr Tiefe und Dinge die aus den Bildschirm ragen (Popouts) wie Enslaved (ich kann das Behaupten , da ich alle Ps3 3D Games kenne ). Enslaved in 3D zu Spielen ist ein ganz besonders Erlebniss mit Suchtfaktor . Ich kann nur jeden 3D Fan dazu Raten dieses Spiel in 3D zu Spielen , ihr werdet Begeistert sein , so wie ich es war bzw. bin . Das Spiel hat eine schöne Grafik , einen klasse Soundtrack , eine tolle Atmospähre und 2 hervorragende Hauptdarsteller und hat einen hohen Wiederspielwert , zumindestens für mich , weil schließlich ist das ja auch Geschmackssache . Enslaved ist ein absoluter Geheimtip auch ohne 3D , aber ein noch größerer mit . 1a Kaufenmpfehlung .
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am 5. Dezember 2010
Zugegeben ich hatte mir von dem Spiel ein klein wenig mehr erwartet da die Rezensionen so gut waren. Habe es soeben durchgespielt und fand es nicht ganz so gut wie Castlevania und auch recht weit entfernt von der Story Tiefe die Nier bietet. Enslaved ist eine dennoch gelungene Mischung aus Mad Max mit einer Prise Matrix.

Zu beginn als Monkey zu rennen begann dachte ich mir das geht gar nicht. Der Typ heißt nicht nur so , der sieht aus und rennt auch so wie einer noch dazu mit einem lächerlichen Stofffetzen am Gesäß - man reiche mir eine Schere. Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber an ihn und begann recht schnell Sympathien für ihn zu entwickeln. Dazu trägt sicherlich bei, dass den Entwicklern beim Charakterdesign wirklich ein guter Wurf gelungen ist, man kann den Figuren wirklich vom Gesicht ablesen was sie fühlen und was sie denken. Klasse gemacht.

Die Grafik ist wie mehrfach erwähnt einfach top und nach dem starren Kamera korsett von Castlevania genoss ich es innezuhalten und den Blick ab und an schweifen zu lassen. Auch dafür ein dickes Plus.

Ab und zu hatte ich Freezes, Slowdowns aber so kleine technische Mängel haben mich noch nie gestört, jedenfalls behindern sie den Spielfluss nicht.

Was mich schon störte war die teilweise schlechte Abmischung der Sprachspur mit den Umgebungsgeräuschen, vielleicht ist es im O-Ton besser, und der Fehler ist bei der Synchronisation passiert, für mich unverständlich denn so etwas sollte einfach nicht passieren. da frage ich mich ob die sich nicht anhören was sie gerade vertonen ?? Schade denn gerade bei den leisen Zwischentönen zwischen trip und Monkey verstand ich einiges nicht.

gameplay : auch daran habe ich nichts zu bemängeln, und für Casual Gamers : auf leicht jederzeit zu schaffen. Oft muss man das Fadenkreuz einsetzen und auch wenn ich kein großer fan davon bin, das zielen gelingt fast immer.

fazit : gutes Spiel, kleine Tonmängel, für meinen geschmack etwas zu kurz, aber immer einen kauf wert. Vielleicht gibt es ja ein enslaved 2, darüber würde sicher nicht nur ich mich freuen.
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am 11. Dezember 2014
Ensalved bot mir eine gehörige Packung Spaß und überraschte immer wieder neuen Details.
Geruckelt hat bei mir (PS3 erste Generation) gar nichts, diverse Rezensionen kann ich nicht nachvollziehen.

Die Kämpfe und Kletterpassagen sind nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht langweilig.
Einzist negativ fand ich die Grafik, obgleich 3D doch etwas pixelig.
Für kleines Geld bekommt man hier mal etwas anderes als die gewohnten Shooter, Rennspiele, MMOG's ... 4 Sterne!
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am 24. Oktober 2010
Nun habe auch ich "Enslaved" durchgespielt und bin sehr angetan von dem Spiel. Es gibt sehr viele positive Aspekte, die dieses Spiel zu einem absoluten Pflichtkauf für Action-Adventure-Fans macht, leider aber auch eine negative Aspekte, welche den geneigten Spieler aber nicht davon abhalten sollten, sich "Enslaved" zuzulegen.
Im Folgenden die Einzelheiten...

Die Graphik:
Kommen wir gleich zu einem Bewertungspunkt, der etwas zuviel Schatten enthält. Zunächst zum Positiven: Die Spielwelt ist unglaublich schön und atmosphärisch designed. Ein wahres Kunstwerk. Im Spiel befinden wir uns in einem postapokalyptischen Amerika, in dem wir zahlreiche verrottete Hochhäuser, nahezu völlig zerstörte Brücken oder riesige Schrottberge zu sehen bekommen. Dabei wirkt alles in sich stimmig und real. Lediglich der nahezu inflationäre Einsatz von unterschiedlichsten Farben / Farbtönen trübt hier den Gesamteindruck. Zwar habe ich absolut nichts dagegen, wenn eine postapokalyptische Spielwelt nicht allzu trist aussieht, hier haben es die Entwickler meines Erachtens dennoch etwas übertrieben.
Von der rein technischen Seite gibt es leider nicht sooooo viel Gutes zu berichten. Es kommt oft vor, dass Texturen bei Kamerawechseln deutlich erkennbar nachgeladen werden (dauert meist etwa eine halbe Sekunde), und auch wenn man mit Monkey auf eine Wand zu läuft, kommt dies teilweise vor. Wenn die Texturen erstmal nachgeladen sind, stellt man mitunter fest, dass diese dennoch etwas verwaschen sind. Im Großen und Ganzen gehen die Texturen aber völlig in Ordnung, da dieser Mangel nur bei näherem Zoomen deutlich wird. Desweiteren gibt es immer wieder Tearing und (sehr selten) auch mal leichte Einbrüche in der Framerate.
All diese Kritikpunkte sind zwar vorhanden, jedoch haben sie meinen Spielspaß keineswegs beeinträchtigt. Die Liebe zum Detail, mit der die Designer bei der Gestaltung der Spielwelt zugange gewesen sind, wiegen die Mängel mit Leichtigkeit wieder auf. Nicht selten bin ich einfach mal eine Weile stehengeblieben, nur um die Landschaften zu bestaunen.

Die Musik / Der Sound:
Auch hier gibt es leider nicht nur Licht. Die deutschen Synchronsprecher sind sehr gut (vor allem Monkey!), der Soundtrack klingt einfach phantastisch. Das Problem: Balancing. Es kommt sehr oft vor, dass die Sprecher in den Zwischensequenzen viel zu leise abgemischt wurden, stellenweise kann man wirklich kein einziges Wort verstehen. Wenn man wiederum selbst spielt und die Charaktere lediglich Kommentare oder Hinweise zum Besten geben, sind die Stimmen im Zusammenspiel mit Soundeffekten und Musik perfekt ausbalanciert. Hier sollte unbedingt so schnell wie möglich ein Patch nachgeschoben werden!
Letztendlich bin ich schon nach kurzer Spielzeit dazu übergegangen, Untertitel einzuschalten.
Die Musik wurde von Nitin Sawhney komponiert und bietet eine große Vielfalt an dramatischen und ruhigen Stücken. Eingespielt wurde die Musik von einem Orchester (die Prager Philharmonie, wenn ich richtig informiert bin). Für den Soundtrack gibt es von mir volle Punktzahl!

Die Story:
Diese dürfte den meisten Lesern hier ohnehin schon bekannt sein, deswegen nur ganz kurz - bei der Flucht aus einem Sklaventransport treffen die beiden Hauptprotagonisten Monkey und Trip aufeinander. Bei der Flucht wird Monkey bewusstlos. Trip nutzt die Gelegenheit und setzt ihm ein Sklavenstirnband auf. Sie möchte, dass er sie zu ihrem Heimatdorf bringt. Da die Welt jedoch von gefährlichen Robotern ("Mechs") bevölkert wird, die auf alles ballern, was irgendwie lebt, ist Trip auf die Hilfe von Monkey angewiesen. Und diese Hilfe holt sie sich dank des Stirnbandes.
Dass die Story nicht so einfach gestrickt ist, wie es jetzt scheint, versteht sich von selbst und so kommt es schließlich im letzten von 14 Kapiteln zu einem großen Showdown, in dem es zu großen Gefühlen kommt.
Tatsächlich lässt sich sagen, dass die Story und vor allem das Verhältnis zwischen Monkey und Trip das Herzstück von "Enslaved" ist. Es ist einfach wunderbar, mitzuerleben, wie sich aus der reinen Zweckgemeinschaft zwischen den Beiden eine warme Freundschaft entwickelt. Oder sogar mehr? Nun, das müsst ihr schon selbst herausfinden ;) ... ach ja: Trotz all der Ernsthaftigkeit und Melancholie, die der Plot bietet, kommt der Humor vor allem im letzten Drittel des Spieles nicht zu kurz.

Das Gameplay:
Habt ihr die "Uncharted"-Serie gespielt? Dann fühlt ihr euch bei "Enslaved" sofort heimisch. Es gibt zahlreiche Kletterpassagen (die allerdings sehr simpel gehalten sind und erst gegen Spielende etwas Geschick erfordern), einige ebenfalls eher simpel gehaltene Rätsel und natürlich Kämpfe.
Gekämpft wird mit einem Stab, der im späteren Spielverlauf auch Munition verschießen kann. Die Kampfschauplätze bieten viele Deckungsmöglichkeiten. Allerdings sollte man sich mit Monkey nicht zu lange an ein und derselben Stelle aufhalten, da die meisten Deckungen zerstörbar sind - dabei gibt es durchaus Unterschiede je nach Material. Im Nahkampf kann Monkey eine begrenzte Anzahl von Schlägen blocken, wenn die Gegner aus der Ferne schießen, kommt eine Art Schutzschild zum Einsatz, welches ebenfalls eine begrenzte Anzahl von Treffern abfängt. Das Schild wird nach kurzer Zeit wieder aufgeladen.
Die Roboter haben teilweise Schwachstellen. Dies wird durch Symbole über den Figuren dargestellt. Mal ergibt sich dadurch die Möglichkeit, einen Roboter auf einen anderen zu schleudern und dadurch eine Explosion zu verursachen, oder man schnappt sich den Gewehrarm eines Gegners und kümmert sich damit um den Rest. Zwischendurch kann Monkey auch Geschütztürme besetzen und von dort die Gegner auf's Korn nehmen.
Hier noch eine ungefähre Gewichtung aller drei Gameplay-Komponenten:
Rätsel 20%
Klettern 35%
Kämpfen 45%

Die Limited Edition:
Normalerweise schreibe ich hierfür eine extra Rezension, da aber der Inhalt sehr gering ausfällt, verzichte ich diesmal darauf.
Die LE bietet neben dem Spiel ein Artbook sowie eine Soundtrack-CD.
Das Artbook wird in einem hochwertigen Hardcover-Einband ausgeliefert, welches viele interessante Zeichnungen zu Charakteren, Landschaften und Gegnern beinhaltet. Sehr schön anzusehen, allerdings hätte ich mir hier noch einige informative Texte gewünscht.
Die Soundtrack-CD ist im Artbook mit drin und es gibt auch eine Tracklist. Reingehört habe ich noch nicht, allerdings gehe ich berechtigterweise davon aus, dass hier natürlich die Originalkompositionen aus dem Spiel zu hören sind. Alleine dadurch wird schon der Kauf der LE nahezu völlig gerechtfertigt, denn die Musik ist - wie schon erwähnt - wirklich großartig!
Die Spielhülle selbst kommt mit einer eigenen Covergestaltung daher, wobei auch auf der Rückseite keinerlei Infotexte zum Spiel zu finden sind (diese sind ja schon auf der Pappverpackung). Auch hier kann ich sagen, dass die Idee super ist.

Mein Fazit:
Kaufen, kaufen, kaufen!
Klar, "Enslaved" hat so seine Macken, aber die Story, die Atmosphäre, die Musik haut alles wieder raus! Danke, Ninja Theory, für ein solch wundervolles Spiel.
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am 13. Oktober 2010
Als Aktion-Highlight des Jahres bezeichnet, landete das Abenteuer von Monkey und Trip direkt am Erscheinungstag in meiner PS3. Nach knapp 18 Stunden Spielzeit ist das Abenteuer auf dem Schwierigkeitsgrad "schwierig" und einmal auf "einfach" durchgespielt. 90% der Trophäen so gesammelt.

Die Story ist recht interessant, wird in Kapitel 14 aber leicht überdreht (ähnlich wie bei dem Film Hancock, der gut anfängt und dann abdreht). Auf "schwierig" ist das Spiel recht leicht zu durchspielen, für Genre-Kenner und Viel-Spieler gibt es kaum Herausforderungen. Die Kletterpartien sind streng linear. Ein Runterfallen unmöglich. Also einfach nur "X" drücken und Monkey übersteht jede Kletterpartie ohne Probleme.

Das Kampfsystem ist altbewährt. Entweder "Quadrat" für einfache Angriffe oder "Dreieck" für schwere Angriffe drücken. Leider sind Kamerawinkel und Angriffswinkel zum Teil schlecht balanciert, so dass man leicht den Überblick verlieren kann, wo sich eigentlich grad die Gegner befinden.

Das Upgraden von Schild, Stab, Gesundheit und Kampf erfolgt durch gesammelte Tech-Orbs (rote Energie-Kugeln). Leider wirkt sich das Aufleveln kaum auf das Spiel aus. Ich habe keine großen Unterschiede gemerkt, außer, dass die Feuerkraft des Stabes stärker wurde.

Die Grafik ruckelt zum Teil und der Bildaufbau ist auch manchmal gut mitzuverfolgen. Ganz schlimm war es, als das Boot plötzlich weg war, Trip saß in der Luft, Monkey stand in der Luft - das "Boot" fuhr los, Monkey viel ins verseuchte Wasser und war tot. Neustart des Levels - sehr ärgerlich und sowas darf nicht passieren.

Fazit: Netter Spass für Zwischendurch. An die Uncharted-Reihe kommt das Spiel bei Weitem nicht ran.

70 von 100 Punkten.
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am 29. Juli 2014
Die berühmteste chinesische Sage (und Vorlage für „Dragon Ball“), „Die Reise nach Westen“, als steampunkige Postapokalypse-Version mit riesigen Mechas – das kriegt man mit „Enslaved“. Und der Prämisse wird der Titel auch gerecht.
Ein ziemlich schönes, kurzweiliges und vor allem auch kurzes Spiel, das völlig zu unrecht untergegangen ist. Die Geschichte um den von Andy Serkis gespielten Kampf-Akrobaten Monkey (der Son-Goku dieser Variante), der von Cyber-Hackerin Trip (die Bulma) versklavt wird, damit er ihr hilft, die bösen Mechas zu bekämpfen, sollte eine neue Marke für Namco etablieren. Die ersten Schritte einer Reise sozusagen. Doch nicht mal die Mindestverkaufszahlen wurden erreicht, weshalb der viel versprechende Ansatz schon wieder passé sein dürfte. Wie gesagt: Das hat das Spiel nicht verdient und gerade zu Ende der PS3-Konsolengeneration kann man sich den Titel für 'nen gaaaanz schmalen Taler noch nachkaufen. In meiner Sammlung isses übrigens das preiswerteste PS3-Spiel, das ich jemals abgegriffen hab.

Noch ein paar Details: Genre ist – wie bei fast jedem Spiel seiner Generation – Action-Adventure. Und leider gibt es – ebenfalls wie bei fast jedem Spiel seiner Generation –nicht allzu viel zu spielen. Man folgt dem gestreamlineten Pfad und es wird einem nie zu schwer gemacht, damit man auch ja nicht zu sehr gefrustet wird. Ähnlich einem „Uncharted“ wechseln dabei halbwegs taktische Kämpfe mit Sprungpassagen, die einem so ziemlich jeden Fehler durchgehen lassen und Rätseln aus der Grabbelkiste. Dazu hin und wieder mal 'ne Mario-Kart-artige Verfolgungsjagd auf Cloud (der Jin-Du-Jun des „Enslaved“-Universums) und 'n paar ganz nett inszenierte Boss-Fights.
Nichts Außergewöhnliches, aber routiniert gut.
Man merkt leider, dass sich nicht jedes Spiel so ausgetüfteltes Leveldesign leisten kann wie z.B. ein „God of War“, wo Sprungpassagen noch wirklich Sprungpassagen und Rätsel noch wirklich Rätsel sind.

Technisch … Also das Spiel sieht meistens großartig aus. Eines der schönsten Spiele seiner Generation, was vor allem an dem grandiosen Setting liegt. Gleich zu Beginn lässt die Grafik-Engine ihre Muskeln mit einem verdschungelten zerstörten New York City spielen, das vor Details geradezu trieft. Ein wunderschöner Bergdorf-Komplex und ein Roboterfriedhof, bei dem sich künstlich Geschaffenes und Natur in einer harmonischen Symbiose vereinen, runden das Ganze noch ab. Vielleicht die schönste Postapokalypse, die ich bisher erlebt hab. Und in besten Zeiten erinnert die Atmosphäre des Spiels sogar an meinen Atmo-Favoriten für alle Zeiten: Midgar City aus „Final Fantasy VII“.
Ein bisschen mehr Interaktion mit der Welt wäre schön gewesen. Mehr Sidetracking, mehr Exploration.
Die Charaktermodelle und das Motion Capturing sind großartig!
Dem gegenüber stehen Sound-Schlitzer, die leider viel zu typisch für die PS3 sind sowie teilweise echt üble Bugs, die zum Glück selten genug aufgetreten sind, um einem das Spiel nicht zu verderben. Es hielt sich eher noch im WTF-Bereich, wo man für einen Moment was zu bestaunen hatte und beim Neuladen normal weiter zocken konnte. Monkey, der durch die Levelarchitektur gleitet und in einer Art Nimbus für alle Ewigkeit dahin gleitet …

Unterm Strich: Gebt dem Spiel 'ne Chance.
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am 4. April 2013
Das Gameplay - war sehr einseitig... eigentlich macht man nichts Anderes als herumzuspringen und auf Button-smashing Manier die Gegner zu verkloppen, ABER

Sensationell,
war die Geschichte. Mehr als die Begriffe fesselnd und mitreißend kann man nicht anbringen. Die Charaktere Monkey, Trip und auch Pigsy sind unheimlich gut ausgearbeitete, authentische und vor allem liebenswerte Figuren.
Obwohl das Gameplay recht einseitig ist drängt einen die Story immer wieder weiterzuspielen und sie ist es wert.

Glaubt mir Leute so eine Spielerfahrung, die mich wegen einer Geschichte an die Konsole fesselt, habe ich noch nicht erlebt.
Wer sich also in eine unglaublich gelungene, aber sowohl traurige und unvorhersehbare Geschichte stürzen möchte...
TUT ES!

4 von 5 Sternen und das alles nur wegen der Geschichte!
Ich wünsche mir so sehr eine gute Verfilmung davon, damit man es mit der ganzen Welt teilen kann.
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am 15. März 2012
Enslaved - Odyssey to the West ... ich hab noch nie davon gehört und mich auf Produktrezessionen verlassen... und wurde wieder mal nicht enttäuscht. Ungewohnt und ungewöhnlich gut!

Story:
Einerseits tut man sich Anfangs schwer diese faszinierende Welt zu verstehen doch irgendwie will man dieses Endzeit-Universum immer mehr verstehen. Es hat mich durchweg gefesselt. Hoffentlich gehts irgendwann weiter... leider war dem hier bewerteten Erstlingswerk der kommerzielle Erfolg verwehrt, ungerechterweise.
4,5 von 5

Grafik:
Unreal-Engine... sehr gut mit einigen leichten Nebelschwaden. Hier und da mal ein paar Clipping-Fehler, später Grafikaufbau oder matschige Texturen aber nicht so massiv als das es irgendwo eklatant stört.
4 von 5

Sound:
Hervorragende Synchronisation wenn man sie öfter und klarer hören würde. Leider überlagern Musik oder Soundeffekte oft die Dialoge. Auch ist die Lippenbewegung nicht immer synchron. Verschmerzbar wenn man etwas mit der Fernbedienung hantiert. Die Musik und Sounds an sich sind aber klasse und vermitteln eine tolle Endzeitstimmung.
3,5 von 5

Gameplay:
Die Steuerung ist sehr gut durchdacht allerdings wirken dem einige unüberbrückbare Levelgrenzen oder unsichtbare Wände entgegen. Hat man sich dran gewöhnt ist sie als gelungen zu betrachten. Jedes Element passt wunderbar ineinander. Mal kämpft man sich durch Mech-Armeen, mal schwebt man mit der Cloud umher oder klettert durch verwinkelte Areale.
4 von 5

Motivation:
Bis auf mehrere Schwierigkeitsgrade, aufleveln der einzelnen Upgrades oder Trophäen sammeln nichts aussergewöhnliches. Kein Koop oder 2-Spielermodus obwohl sich dieser vlt. angeboten hätte. Nichtsdestotrotz gut.
4 von 5

Gesamteindruck:
Schönes, zu unrecht kaum beachtetes Sci-Fi- und Endzeit-Abenteuer. Die klitzekleinen Macken sind verschmerzbar wenn man bedenkt mit welcher atmosphärischen Gewalt und mit welcher Hintergrundgeschichte dieses Game aufwartet.
Wer sich dieses Stück Software holt hat definitiv nichts falsch gemacht und wird, wenn er das Ende sieht, es auch nicht bereuen. Einzig der Ärger das einem vielleicht kein zweiter Teil vorgesetzt wird. Aber hoffen kann man ja immer :)
4 von 5
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am 10. Oktober 2010
Da mich die Trailer und Screenshots des Spiels von vornherein neugierig gemacht haben, habe ich mir das Spiel ganz mutig vorbestellt, ohne irgendwelche Reviews dazu gelesen zu haben. Und was soll ich sagen? Volltreffer!

Die Grafik besticht vor allem durch die wunderschönen, farbenfrohen und kreativen Settings, die wirklich atemberaubend sind! Am Anfang des Spiels ist mir allerdings gelegentliches Screen Tearing bei Videosequenzen aufgefallen, was ich ein wenig störend fand. Davon abgesehen habe ich an der Grafik aber wirklich nichts auszusetzen.

Zu der deutschen Synchronisation kann ich leider nichts sagen, da ich grundsätzlich auf englisch spiele. Die englische Synchronisation ist jedoch derartig fantastisch, dass ich sie jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Die Musik fand ich ebenfalls überdurchschnittlich gut, insbesondere der eine Track, der auch im Hauptmenü läuft, vermittelt die Atmosphäre des Spiels sehr schön.

Die Story erstreckt sich über 14 Kapitel plus Epilog und hat mir sehr gut gefallen, da insbesondere die ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden Protagonisten sehr schön und durchaus mit Tiefgang erzählt wird, was sonst in Spielen sehr selten zu finden ist. Auch in punkto Humor kommt man hier nicht zu kurz, da die Dialoge mitunter sehr lustig sind. Einzig das Ende fand ich ein wenig unbefriedigend, was mich doch ein wenig auf ein Sequel hoffen lässt.

Das Charakterdesign fand ich schlichtweg superb und war von den Figuren begeistert. Hauptfigur Monkey wirkt zunächst einmal recht grobschlächtig, ist zudem aber erfrischend sarkastisch und verfügt über überraschend viel Tiefgang. Die Figur der Trip erscheint zerbrechlich, hat jedoch einen unerwartet starken Willen und ausgeprägte technische Fähigkeiten. In vielen Spielen fand ich Charaktere wie ihren eher lästig, da sie nicht aktiv spielbar ist und man ihr Überleben sichern muß (wie z.B. Ashley in "Resident Evil 4" - furchtbarer Charakter..) - Trip hingegen fand ich wahnsinnig sympathisch und kein bißchen nervig, ich hab sie immer gern gerettet.
Nicht zu vergessen auch Nebencharakter Pigsy, der eine große Prise Humor mit ins Spiel bringt und den ich einfach grandios fand.

Das Gameplay ist sehr abwechslungsreich: Monkey nutzt einen Stab, der sowohl als Nahkampfwaffe dient (im Hack'n Slay-Stil wie beispielsweise "Nier" oder "Beyond Good & Evil") oder auch als Schußwaffe (3rd Person Shooter á la "Uncharted" oder "Resident Evil"). Darüber hinaus gibt es ähnlich wie in "Uncharted" Kletterpassagen, die allerdings weniger schwierig zu meistern sind, da Monkey nicht ins Leere springen bzw. daneben greifen kann.
Weiterhin verfügt Monkey noch über eine "Wolke", auf der er wie auf einem Surfbrett durch die Landschaft gleiten kann und ein ums andere Mal Verfolgungsjagden bestreiten muss (sehr ähnlich den Bootsrennen in "Beyond Good & Evil").
Diverse Skills lassen sich im Laufe des Spiels auch upgraden.

Weiterhin kann man in "Enslaved" in jedem Kapitel Masken finden (ähnlich wie Schätze sammeln in "Uncharted" oder Medaillons sammeln in "Resident Evil 4+5") und "Tech Orbs" einsammeln, die zum upgraden der Skills nötig sind. Für das vollständige Einsammeln gibt es auch jeweils eine Trophäe, was für einige sicher auch ein Motivator sein könnte.

Die Spielzeit wird leider nicht angezeigt, schätzungsweise lag diese bei mir bei genretypischen 12 Stunden.

Einziges anzuführendes Manko ist meiner Ansicht nach die Kameraführung, welche voreingestellt ist. Zwar läßt sich die Position jederzeit durch den rechten Analogstick manuell verstellen, allerdings geht sie bei Bewegen des Charakters wieder in die Voreinstellung zurück, was insbesondere bei Kämpfen etwas lästig sein kann. Dennoch ist es für mich nicht störend genug gewesen, um sich negativ auf die Gesamtwertung auszuwirken - da gibt es wirklich weitaus schlimmere Titel!

Fazit: sehr gelungenes Action-Adventure im SciFi-Fantasy-Stil mit toller Story, großartigen Charakteren und sogar etwas Tiefgang. Das Gameplay ist nach meiner Einschätzung eine Mixtur aus "Uncharted" und "Beyond Good & Evil" - hier sollte jeder selbst entscheiden, ob ihm das gefallen könnte. Mir hat es auf jeden Fall super gefallen!
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