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TOP 500 REZENSENTam 28. Juni 2008
nach eastern promises also wieder ein film der sich mit der russenmafia auseinander setzt.
diesmal aus der sicht eines partysüchtigen clubbesitzers und seiner familie, die allesamt polizisten sind.
das diese beiden "interessenfelder" bald aufeinder prallen dürfte niemanden verwundern.
letztendlich kommt dabei ein richtig guter film heraus, der hochkarätig besetzt, auch durch story und dialoge überzeugen kann.
die darsteller, machen ihre sache sehr ordentlich, allen voran natürlich joaquin phoenix, mark wahlberg, eva mendes und robert duvall.
die gewaltsequenzen wurden ordentlich in szene gesetzt und die filmmusik ist klasse.
alles in allem also ein empfehlenswerter film, der zwar gerade zu anfangs einige schwächen hat, aber immer besser wird.
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am 15. Juli 2008
Burt Grusinsky(Robert Duvall) ist Polizeichef in New York. Wir schreiben das Jahr 1988. Grusinskys Söhne Joseph(Mark Wahlberg) und Bobby(Joaquin Phoenix) sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein könnten. Während Joseph ebenfalls Polizist ist und an der Seite seines Vaters gegen die russische Drogenmafia kämpft, leitet Bobby, unter dem Mädchennamen seiner Mutter, einen russischen Nachtclub. Genau dort spielen sich die Drogengeschäfte ab und der hauptverdächtige Dealer Vadim geht in Bobbys Club ein und aus. Während einer Razzia im Club lässt Joseph nicht nur seinen Bruder festnehmen, sondern legt sich auch mit Vadim an. Kurze Zeit später wird Joseph auf offener Straße angeschossen. Das bringt Bobby ins Wanken. Er lässt sich auf einen Deal mit der Polizei ein, um Vadim das Handwerk zu legen. Der Plan geht schief und Bobby gerät mit seiner Freundin Amanda(Eva Mendez) ins Visier der Mafia. Ihr Leben scheint keinen Pfifferling mehr wert zu sein. Als dann noch Bobbys Vater Burt einem Anschlag zum Opfer fällt, wechselt Bobby vollends die Seiten. Er wird Polizist und macht sich auf die Jagd nach Vadim. Eine Jagd, deren Ausgang mehr als ungewiss ist.

James Gray hat mit Helden der Nacht einen klar strukturierten, soliden Thriller der alten Schule produziert. Die Story ist klar und geht voran. Man hat keinerlei Schwierigkeiten dem Drama zwischen Vater und Söhnen zu folgen. Hier und da ist vielleicht ein bisschen viel Patina aufgetragen, aber die schauspielerischen Leistungen von Robert Duvall, Joaquin Phoenix, Eva Mendez und Mark Wahlberg lassen diese kleinen Unstimmigkeiten vergessen. Helden der Nacht ist einer dieser Thriller, die wir schon oft gesehen haben, keine neue Geschichte, kein alternatives Konzept, keine Experimente. Für Thrillerfreunde allerbeste Hausmannskost, die einen zwei Stunden lang vor den Fernseher bannt. Das Ende des Films ist für meinen Geschmack etwas unspektakulär, aber darüber lässt sich streiten. Für mich an allererster Stelle: Joaquin Phoenix in der Rolle des Bobby Green. Seit Walk the Line wissen wir, wie gut Phoenix spielen kann. In Helden der Nacht gibt er uns davon wieder einmal eine grandiose Kostprobe.
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am 16. November 2010
Die Spannung in diesem Thriller hält sich in Grenzen. Die Ausgangsituation: der Vater (Robert Duval) selbst Polizist hat einen guten (Mark Wahlberg) und einen bösen Sohn (Joaquin Phoenix). Es ist nicht uninteressant zu sehen, wie der Böse sich vom Saulus zum Paulus wandelt. Dass als Motiv hierfür die enge Bindung zwischen den beiden Brüdern dienen soll, ist anfänglich nicht so recht nachvollziehbar. Joaquin Phoenix spielt jedoch diese schillernde Persönlichkeit recht überzeugend: lustbetont, gewaltbereit, gefühlvoll passt er sich dem halbseidenen Milieu an, in dem er sich bewegt. Eigentlich stand er ja aber immer schon mit einem Bein im Lager der Guten. Der letzte Schritt überrascht also nicht sonderlich. Das familiäre Umfeld wird stimmig dargestellt und die Wackelkamera schafft Aufregung. Eva-Augenweide-Mendes kommt als schmückendes Beiwerk wieder zum Einsatz. Der deutsche Titel übertreibt heldenmäßig etwas. Da die Geschäfte in einem Nachtclub abgewickelt werden, stimmt schon eher 'Uns gehört die Nacht'. Am Ende kann man sich mit dem Wissen beruhigt zu Bette legen: hier hat das Gute gesiegt. Na wer sagt's denn, wenigstens im Film.
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am 13. Juli 2008
Bobby Green (Joaquin Phoenix) ist Leiter eines Nachtclubs, der einem russischen Geschäftsmann gehört. Von seiner Familie, d. h. seinem Vater Burt Grusinsky (Robert Duvall) und seinem Bruder Joseph (Mark Wahlberg), beides Polizisten, hat er sich mehr oder weniger gelöst, was sich schon darin ausdrückt, dass er den Mädchennamen seiner toten Mutter angenommen hat.

Nun treibt sich in Bobbys Nachtclub ein Mitglied der russischen Mafia herum, der die italienische Mafia im Rauschgifthandel vom Markt drängen will. Joseph und Burt bitten Bobby, als V-Mann tätig zu sein, was dieser ablehnt. Erst als Joseph bei einem Attentat schwer verletzt wird, ändert Bobby seine Meinung.

"Helden der Nacht" (der Originaltitel "We Own The Night" bezieht sich auf ein Motto der Polizei, der in den 80er Jahren im Kampf gegen die im Wachsen entstandene russische Mafia seinen Ursprung hat. Tatsächlich spielen die meisten Szenen des Films in der Nacht bzw. im Dunkeln. Tageslicht gibt es nur selten, wie z. B. beim finalen Showdown) ist in erster Linie natürlich ein Crime-Thriller, bei dem aber noch viele psychologische Elemente eingebaut wurden, wie die Bruder-Bruder, Sohn-Vater-Beziehungen und auch die Liebesbeziehung von Bobby zu Amanda (Eva Mendes), die sich nach und nach von ihm zurückzieht (weil sie den Druck nicht mehr aushält), nimmt einen großen Raum ein.

Schade ist nur, dass es der Regisseur und Drehbuchautor James Gray es nicht geschafft hat, aus diesen ganzen Zutaten einen durchweg spannenden Film zu machen. Wie eine so konfliktbeladene Story kunstvoll umgesetzt werden kann, da sollte Gray mal genauer bei Martin Scorsese und dessen "Departed" hinschauen. Der Film hat deutliche Längen und enttäuscht auch bei den schauspielerischen Leistungen, was bei einer solch hochkarätigen Besetzung erstmal merkwürdig anmutet, doch Robert Duvall und Mark Wahlberg geben eher eine Routinevorstellung ab, was mir besonders bei Mark Wahlberg leid tut, denn sein Charakter gibt nach dem von Joaquin Phoenix eigentlich am meisten her.

Phoenix ist es dann auch, der den Film rettet. Die nicht ganz überzeugende Wandlung vom hippen Nightclubleiter zum Helden kann er dem Zuschauer glaubhaft machen. Die zweitstärkste Leistung gibt mit Abstrichen Eva Mendes ab, die für mich neben ihrem tollen Aussehens auch noch eine richtige Schauspielerin abgibt. Ihre Amanda dürfte in ihrem gesamten Ouevre ihre schwierigste Rolle sein (Eine Charakterdarstellerin wie Susan Sarandon ist sie deswegen selbstverständlich noch nicht).

Filme über die russiche Mafia scheinen ja momentan Mode zu sein. Im Vergleich zu "Tödliche Versprechen" schneidet "Helden der Nacht" aber klar schlechter ab und so kommen die vier Sterne eher wegen meiner Sympathie zu den Hauptdarstellern, die ich allesamt schätze, zustande. Ansonsten, wenn ich wirklich objektiv wäre, hätten es drei Sterne auch getan, zumal das Bonusmaterial mit einem "Making Of" recht mickrig ist.
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am 25. Juli 2011
Bobby hat alles was er will: einen Club, Drogen, eine tolle Freundin, kurz:
ein Leben aus Party, Sex und Drogen.
Dafür nimmt er es in Kauf, das schwarze Schaf seiner Familie zu sein, in der Vater Albert und Bruder Joseph erfolgreiche Polizisten sind, während er kein Cop geworden ist und sich mit Drogen vollpumpt.
Als eines Tages sein Bruder zu ihm kommt und verlangt, dass er einen Stammgast seines Clubes beschattet, verneint er und so kommt es zu einer großen Razzia, während der dieser Gast nicht belangt werden konnte. Kurz darauf wird Joseph niedergeschossen und schwer verletzt.
Da erkennt Bobby für welche Seite er sich entscheiden muss...

Der Film ist die meiste Zeit sehr ruhig, aber intensiv, gut gespickt mit ein paar Actionszenen.

Über die Charaktere erfährt man nicht viel, man erfährt z.B. nicht, wie Bobby in dieses Milieu kam und warum er sich von seiner Familie losgesagt hat.
Alles bleibt eigentlich nur auf die Handlung des Films bezogen, was ich sehr schade finde, denn ich hab gern immer ein bisschen Hintergrundwissen dabei.

Die Locations sind gut gewählt, allerdings wird gesagt, dass der Film in den 80er Jahren spielen soll, das ist dann meiner Meinung nach nicht so gut getroffen worden, aber gut, darüber kann man hinwegsehen.

Der Film bleibt wirklich bis zum Schluss spannend, auch wenn es natürlich einige Male etwas vorhersehbar war, bleibt aber bei dem Thema nicht aus *gg*

Die Schauspieler spielen gewohnt eindrucksvoll, nur Wahlberg blieb etwas hinter seinen gewohnten Leistungen zurück, was ich etwas enttäuschend fand.

Phoenix nimmt man seine Zerissenheit wie immer total ab, er ist wie gemacht für solche Rollen.
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am 26. August 2008
Durchschnittlicher Cop-Film mit vorhersehbarer Handlung. "Papa" Duvall ist allmählich zu alt für die des erfahrenen Chief. Wenn er sich auf einen Stuhl setzt um die aktuelle Lage im Fall zu diskutieren meint man fast er komme nicht mehr hoch. Von Herrn Wahlberg ist nicht viel zu sehen, da der Fokus auf Herrn Phoenix gelegt wird, der aber den ganzen Film hindurch wie eine Schlaftablette schauspielert. Das er vom bösen Sohn, der einen Nachtclub leitet in denen die bösen Russen Ihre Drogengeschäfte abwickeln, zu einem guten Cop heranreift ist auch zu konstruiert. Alles schonmal besser dagewesen. Geht so...
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am 29. Juni 2008
Eine mehr als gute Story, überzeugende Darsteller, "Helden der Nacht" hat das Potential zu einem richtigen Geheimtipp. Nachdem ich den Film angeschaut habe, kann ich nicht verstehen, dass er bislang so wenig Beachtung gefunden hat. Absolut sehenswert!

Leider fällt das Bonusmaterial mit lediglich einem Making-Of (55:34 min) sehr mager aus, aber daran hat man sich ja mittlerweile schon gewöhnt.
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am 1. Januar 2010
Grundsätzlich betrachtet bietet We own the night" nicht viel Neues: eine Familie von Cops mitsamt einem missratenen vergnügungssüchtigen Sprössling, der es zum Nachtclubmanager gebracht hat, gerät mit einem russischen Mafiaclan aneinander - und los geht die Ballerei.

Glücklicherweise hat der Film Phoenix als Aktivposten, dessen Charakter zunächst mal so gar keine Lust auf gutbürgerliches Engagement gegen die Unterwelt hat, obschon er dabei in seiner Position sehr hilfreich wäre. Lieber beschäftigt er sich mit seiner zauberhaften Frau (Eva Mendes), dem Pokern und dem Koksen, und wird erst aufgerüttelt als sein Bruder (Mark Wahlberg) beinah bei einem Mordanschlag ums Leben kommt. Jetzt muss der Bohemien ran, wobei man Phoenix den Schiss, die Selbstzweifel und den ganzen Unwillen vollkommen abkauft. Als bei der Besichtigung" eines Drogenlabors so einiges danebengeht, sind er und seine Frau de facto auf der Flucht vor russischer Mafiarache, bis ihnen nicht viel mehr als Flucht nach vorn bleibt.

Joaquin Phoenix darf hier seine große Stärke ausspielen, nämlich Charaktere darzustellen, die keine edlen Helden (wie der Titel andeutet) und knallharten Typen sind, sondern trotz ihrer eklatanten Schwächen etwas bewegt bekommen - und wenn es auch noch so weh tut. Alleine deswegen ein sehenswerter Film, in dem Duvall und Wahlberg, so mein Eindruck, von J.P. an die Wand gespielt werden, aber trotzdem einen soliden Job machen.

Gut gefallen hat mir auch die Filmmusik, die die Tragik des Geschehens sehr passend begleitet.
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am 23. Dezember 2008
Dieses Crime-Drama gehört zu den besten Filmen der vergangenen Jahre. Mir ist es unbegreiflich wie man hier nur drei oder weniger Sterne vergeben kann. Die Schauspielleistung, insbesondere von Joaquin Phoenix ist atemberaubend. Seine innere Wut und Hilflosigkeit, die Angst vor einer Entscheidung die unwiederbringlich sein bisher unbeschwertes Leben verändern könnte, ist in jeder Sekunde des Films zu spüren. Er will sich zuerst nicht ändern, äußere Umstände zwingen ihn jedoch dazu, sich für eine Seite zu entscheiden. Zugegebenermaßen ist dieser Charakterwandel schon sehr extrem, aber dennoch nicht unrealistisch, wird doch das Leben seiner Familie bedroht. Auch die Rolle seiner Freundin Amanda, gespielt von Eva Mendes, hat hier einen starken Auftritt. Sie muß sich fragen, wieviel sie bereit ist für die Beziehung aufzugeben.

Darüber hinaus stellt der Film die krasse Brutalität der russischen Mafia, die in den 80ern der New Yorker Polizei das Fürchten lehrte, eingehend dar. Zudem trägt auch der Soundtrack, vor allem die Stücke des polnischen Komponisten Wojciech Kilar, zur Intensität und besonderen Atmosphäre des Films bei.

Alles in allem ist "We own the night - Helden der Nacht" ein gelungener Action-Thriller mit brillianter und perfekt interagierender Starbesetzung. Mein Tipp: Sehen und kaufen!!!
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am 4. Februar 2015
Wer ist denn auf die Wahnsinnsidee verfallen Johnny Cash einen Leonardo DiCaprio spielen zu lassen, der einen Robert De Niro gibt, der einen Kevin Kostner mimt??!

Das hat in dieser Folge fast schon was, doch reicht es als alleiniger Plot - ein anderer ist definitiv nicht zu erkennen - für diese Art von Film nicht aus! Umso mehr bei den mit diesen Namen verbundenen Film-Themen, die zeigen, dass We Own The Night in Variationen bereits gefühlte 798 mal - u.a. The Departed, Casino, The Untouchables - kompetent verfilmt wurde...

....doch, etwas Gutes gibt es: die Bilder zur nächtlich tödlichen Verfolgungsjagd. Etwas muss den einen Stern ja rechtfertigen!
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