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4.0 von 5 Sternen Wild, abgefahren und laut!
"Maya" ist - wie bereits im Titel gesagt - irrsinnig laut und wild. War der Vorgänger noch durchaus für breitere Massen, so ist "Maya" sehr speziell. M.I.A. experimentiert hier mit allen möglichen Sounds, sie sind wild zusammengeworfen - wie z.B. Dancehall, Reggae, EDM, Techno... ein echt abgefahrener Mix. Aber mit Vorsicht zu...
Vor 5 Monaten von Mr. Hamburg veröffentlicht

versus
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schock frei Haus
Alles wofür ich M.I.A. in der letzten Dekade so liebte, fehlt auf diesem Album: markante Hooks, originelle Tunes, treibende Grooves und brilliante Tracks, die auf panische Art und mit lockerer Hand verwoben in ein geniales und visionäres panglobales Chaos münden. Dieses Album ist eine halbgare Kakophonie aus digitalem Elektroschrott. Der Abstieg vom...
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 von Isabella


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4.0 von 5 Sternen Wild, abgefahren und laut!, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maya (Audio CD)
"Maya" ist - wie bereits im Titel gesagt - irrsinnig laut und wild. War der Vorgänger noch durchaus für breitere Massen, so ist "Maya" sehr speziell. M.I.A. experimentiert hier mit allen möglichen Sounds, sie sind wild zusammengeworfen - wie z.B. Dancehall, Reggae, EDM, Techno... ein echt abgefahrener Mix. Aber mit Vorsicht zu genießen: Wer sich "Paper Planes 2" wünscht, wird es nicht finden. Dafür aber sehr empfehlenswert für Liebhaber wilder Club-Musik!

Anspieltipps:
1. It takes a muscle
2. It iz what it iz
3. Teqkilla
4. Steppin' up
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Natürlich kann ..., 12. Juli 2010
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
... wer über Mathangi "Maya" Arulpragasam, kurz M.I.A. und ihre neue Platte schreibt, den Wust an aufgeregtem pseudopolitischem - tja: Content nicht ganz außer Acht lassen. Seit Beginn ihrer Karriere im Jahre 2005 gilt ihre mediale Attitüde als diskussionswürdig, sie selbst je nach Betrachtungswinkel mal als selbstgerechte Salonaktivistin oder streitbare Kämpferin gegen Globalisierung und Weltenarmut. Dass sie zusammen mit dem Sohn des Time-Warner-Chefs Edgar Bronfman im weißen Nobelviertel von L.A. residiert und sich nicht ganz ohne eigenes Zutun zur revolutionären Sexikone stilisieren läßt, erhöht den Irritationsgrad und hält sie im Gespräch, genauso wie ihre leicht angezickten Äußerungen über Kolleginnen wie Lady Gaga.

Eigentlich könnte sie gut auf dieses ganze Ballyhoo verzichten, sagen zumindest diejenigen, die ihr grundsätzlich wohlmeinende Absichten unterstellen und den täglich getwitterten Schwachsinn nicht höher bewerten als einen Fliegenfurz. Denn abseits aller Nebengeräusche macht diese Frau zusammen mit diversen Produzenten seit mehreren Jahren und drei Alben noch immer die interessanteste und aufregendste Musik der Jetztzeit und ist meilenweit davon entfernt, als bloßes Popsternchen wahrgenommen zu werden. Auch "MAYA" ist, wie seine Vorgänger "Arular" und "Kala", wieder ein aufregendes Patchworkmonster geworden, vollgestopft mit elektronisch verschnittenem Baile-Funk, Dance, erstaunlichen Meta(l)morphosen und Industrial, wie gewohnt eingebettet in raues und aggressiv pumpendes Beatgewitter. Nach knapper Einleitung setzt ein träges und schwermetallisches "Steppin' Up" den ersten Glanzpunkt, gefolgt vom schnelleren und fast poppigen "XXXO". Das gut sechsminütige "Teqkilla" spielt die komplette Klaviatur der M.I.A.'schen Stilmixtur herunter, verrückt, verwegen und gewaltig - fast folgerichtig bezieht sie sich bei der Frage nach ihren aktuellen Vorbildern auch auf die beiden Lieblingskinder der elektronischen Indieszene Crystal Castles und Sleigh Bells.

Bei "Lovealot" bekommt die NYT-Redakteurin Lynn Hirschberg noch einmal eine unmißverständliche Erklärung für M.I.A.'s Verhaltensmuster, welches sie dank spontan geposteter Mobilnummer schon leidvoll kennenlernen durfte: "I love a lot, but I fight the one that fight me". Nach lässigen Reggae-Anleihen bei "It Takes A Muscle" dann der nächste Höhepunkt - zu "Born Free" und dem dazugehörigen, ebenso genialen wie umstrittenen Videoclip von Romain Gavras ist schon mächtig viel geschrieben worden, der Song selbst ist ebenso brutal wie die ihn begleitenden Bilder - ein Statement, eine Provokation, nicht weniger. Noch härter, aber wesentlich konventioneller dann "Meds & Feds", ein Gitarrenmashup, gegen den das soulig klagende "Tell Me Why" fast wie ein Fremdkörper wirken muss.

Dennoch, es bleibt dabei: Es gibt derzeit kaum jemanden, der eine lebendigere, pulsierendere Verpackung für politisch korrekte Straßenkampfpropaganda anbieten kann als die egozentrische Tamilin. Deshalb und in Anbetracht ihres scheinbar unerschöpflichen Talents mag man sich gern den Worten ihres Labelchefs anschließen: "Es geht letztlich [nur] darum, den Moment zu erwischen, in dem man die populäre Kultur ein Stück bewegen kann. Maya kann die Position der Nadel verändern. Ich will dahin, wo sie mich hinbringen wird."
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstmal nervtötend & radikal und mit überraschenden Pop-Hits und Balladen, 26. Juli 2010
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
Das Debüt Arular war nach ihrem Vater benannt, das zweite Album Kala trug den Namen ihrer Mutter, das dritte Album Maya trägt M.I.A.`s eigenen Namen. Gut möglich, dass das nächste Album nach ihrem Mann Ben und das Album darauf dann nach ihrem Sohn Ikhyd betitelt wird.
Bereits die ersten beiden Alben von Mathangi "Maya" Arulpragsam enthielten sehr gewöhnungsbedürftige, eigenwillige Musik. Maya ist noch sperriger, leider auch schwächer. Kaum noch verspielte Weltmusik, dafür um so mehr Politik und Elektronik.
Für Christina Aguileras Album Bionic Bionic hat sie den sehr eingängigen Popsong Elastic Love mitgeschrieben - es lohnt sich ihn zu hören!
Im Paper Planes Video trug Maya ein Metallica-Shirt. Offensichtlich kokettiert sie nicht nur mit Heavy Metal, sondern mag diese Musik. Born free jedenfalls klingt so krass und brutal wie das Video aussieht, würden Slayer Dance-Musik machen, dann würde sie wohl so klingen. Als Tochter eines tamilischen Freiheitskämpfers ist das Video zu Born Free, in dem US-Truppen Rothaarige internieren und exekutieren, zumindest für mich, keine Gewaltverherrlichung sondern ein Statement gegen Gewalt. Metallicas Video zu One war freilich weniger missverständlich: "Here comes the armless, legless wonder of the 20th century!".
XXX0 ist ein kitschfreies, sehr eingängiges Liebeslied. Space ist relaxt und wunderschön, mal keine verzerrte Stimme, sondern einfach nur schöner Gesang. Diese drei Songs haben das Zeug Hits zu werden, insofern enthält dieses Album mehr potentielle Chart-Erfolge als Kala. Dann aber gibt es Lieder wie die Gitarren-Attacke Feds and Meds und GANZ GRAUENHAFT: Steppin up. Bohrmaschinen in einem Rocksong? Hätte ja funktionieren können, bei den Chemical Brothers liess sich 1997 sogar eine Kreissäge in einem tatsächlich grossartigen, meditativen Song integrieren (The private psychedelic reel aus dem Album Dig your own hole) Dig Your Own Hole. Mayas Handwerkersong ruft mir die Tocotronic-Aufforderung ins Gedächtnis: Mach es nicht selbst! ;-)

Das Booklet sieht aus wie immer bei M.I.A.: knallbunte Collagen inklusive Lyrics. Die vier Bonus-Songs und das Hologramm-Cover der Limited Edition sind nette Beigaben, aber entbehrlich.

Durchwachsenes, erstmal extrem anstrengendes Album, das mehrere Durchläufe braucht. M.I.A. is back with Bohrer Power und mit ihrer ersten sehr gefühlvollen Ballade (Space).

Anspieltipps: XXX0, Born free, Space
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schock frei Haus, 18. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya (Audio CD)
Alles wofür ich M.I.A. in der letzten Dekade so liebte, fehlt auf diesem Album: markante Hooks, originelle Tunes, treibende Grooves und brilliante Tracks, die auf panische Art und mit lockerer Hand verwoben in ein geniales und visionäres panglobales Chaos münden. Dieses Album ist eine halbgare Kakophonie aus digitalem Elektroschrott. Der Abstieg vom Kritikerliebling zur verrissenen Popprinzessin ist schon gewaltig. Zurecht wie ich finde. Denn der tiefe Fall von M.I.A. hat nicht nur damit zu tun, daß sie aus Rache für die sehr überzogene Darstellung einer verwöhnten Wohlstandssozialromantikerin kindischerweise die Telefonnumer eines NY-Times Redakteurs bei Twitter veröffentlichte. Nein, es hat insbesondere und ganz gehörig etwas mit diesem grausamen Album zu tun. Die hymnischen Lobpreisungen ihres Labelchefs für diesen unterirdischen Müll zeigen eigentlich wie realitätsfern und am Ende die gesamte Musikindustrie inzwischen ist. Schade. Daß M.I.A. mit diesem Produzententeam im Hintergrund mal so weit daneben liegt, hätte ich nach Kala nicht für möglich gehalten.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen It Iz What It Iz! And it'z LOUD., 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
Was wurde nicht alles diskutiert über das kontroverse Video zu "Born Free" und dann auch über "XXXO". Zu Mainstream, zu massentauglich sei die erste Single des neuen M.I.A. Albums, das den einfachen Titel "MAYA" trägt.
Doch was Maya Arulpragasam einem hier auftischt ist alles Andere als leichte Kost. Schrille, laute Sirenen, Kettensägen und fast schon Industrial-Beats, bei denen einem das Gehör im wahrsten Sinne weggefetzt wird. Sie hat immer noch viel zu sagen, sie ist immer noch wütend. "While we become workers, you become golfers" so heißt es in "Meds And Feds", dessen Sample der Sleigh Bells mit messerscharfen Gitarren daher kommt. Dazu wummert immer wieder eine Zeile aus den Boxen: "I just give a damn!"
Hört sich so rebellische Musik des 21. Jahrhunderts an? Ist das der neue Punkrock? Oder ist Mayas Sound einfach allen voraus und absolut einzigartig? Sicher ist auf jeden Fall eins, Maya lässt sich nicht verbiegen ("You want me be somebody who I'm really not" XXXO) und erst recht nichts verbieten, schon gar nicht ihre Meinung und schon gar nicht von Personen, die die Menschenrechte mit Füßen treten.
Wie also verpackt eine Künstlerin wie M.I.A. ihre Aussagen über "information politics", das ihrer Meinung nach das Hauptthema des Album sei?
"Steppin' Up", "Teqkilla" oder auch "Story To Be Told" sind die schwere Kost, die es zu schlucken gilt. Sie hören sich so unbequem, dass sich "Born Free" schon fast wie ein wahrer Hit anfühlt, wobei "Hit" in Verbindung mit einem Suicide Sample mehr als widersprüchlich ist. Auf der anderen Seite findet man aber auch eingänge Songs, ja wahrlich electropoppige Nummern auf dem Album. "It Takes A Muscle" ist mit seinem catchy Reggae-Beat im Vergleich zum Großteil der Songs eine lockere Ausruh-Sommer-Freude Nummer. "It Iz What It Iz", "Internet Connection" und vor allem das träumerisch groovende "Believer" stellen sich erst im Nachhinein als Leckerbissen heraus. Nur davor muss mit "Illygirl" noch einmal in den sauren Apfel gebissen werden. Ein nervöser, treibender Beat und dazu M.I.A. wie sie immer wieder singt: "I'm illegal" und sie weiß wovon sie spricht, denn seit Kurzem lebt sie mit einem befristeten Visum in Los Angeles.
Vorab hat sich das Album über das Internet schon millionenfach verbreitet und demnach bleibt es spannend, ob und wie Mayas Kampf für ein bisschen mehr Gerechtigkeit Gehör findet. Eins steht jetzt schon fest: M.I.A. is back with power power!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend, 27. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
Bin großer M.I.A.-Fan, aber dieses Album ist eine große Enttäuschung! Die Lieder sind so crazy, das man keines davon ganz anhören kann... ich weiss nicht auf was für einen Tripp sie dabei war... aber das hat nichts mit Ihren normalen Lieder zutun.
Die Beats sind einfach nur Krach. Hoffentlich kommt bald ein Album der alten M.I.A. wieder raus! Absolut nicht zu empfehlen dieses Album!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Love it a lot!, 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
Mayas drittes Album, benannt nach der Künstlerin selbst, steht ganz im Zeichen der vielen Eindrücke die sie während des vorrausgegangenen Umherreisens gesammelt hat und Themen wie dem Internet und der Informationspolitik in Zeiten von Google,Facebook,Twitter,etc.
Provokativ und politisch wie eh und je (z.B. "Lovalot", oder das Video zu "Born Free"), stellt das Album aber auch eine starke Veränderung im Vergleich mit dem zuvor erschienenen Album "Kala" dar. So müssen Titel wie "Steppin Up" und "Teqkilla" regelrecht als Sounderlebnis bezeichnet werden, wird einem doch von Vibrationen, Bass und rasenden Beats alles geboten. Sicherlich kann dies recht gewöhnungsbedürftig und erschlagend wirken, lässt man sich aber darauf ein, wird man hier auf eine wilde unterhaltsame Fahrt mitgenommen, die sich bis zum Ende des Albums in vorantreibender Rythmik äußert.
Dennoch finden sich hier aber auch mit Liedern wie "XXXO" oder "Lovalot", Titel die das Potenzial dazu haben auf Repeat zu laufen. :)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Album, das man öfters hören muss, 12. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
Dieses Album ist gewöhnungsbedürftig, keine Frage. Aber wenn man sich die Zeit nimmt, die Tracks öfters hört, wird man belohnt. Es sind ein paar Perlen dabei, wenn auch ein paar Ausfälle. Am besten gefällt mir das allerletzte Lied (der Bonus-Tracks), eine schöne Ballade. Ich gebe den Tip: Ein paar Mal anhören, nicht gleich weiterzappen, und dieses Album kann einem Freude bereiten. Etwas zuviel Elektronik, das würde ich auch unterschreiben. Trotzdem 4-5 Punkte. :-)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen M.I.A. - Maya, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya (Audio CD)
Da ist es also: Das neue M.I.A.-Album. Von ihrer Provokation und Frechheit hat M.I.A. auf Maya nichts verloren, ganz im Gegenteil. Das fiel auch schon im bekannten Born Free mit passenden(nicht auf der CD) - wie ich finde hervorragenden ' Video auf und zieht sich fast durch die komplette Scheibe.

Diplo hatte in letzter Zeit öfter behauptet, bis auf seine Songs sei das Album Müll. Das ist natürlich kompletter Blödsinn. It takes a muscel und Tell me why sind zwar keine schlechten Songs zu den Highlights gehören sie aber auf keinen Fall. It takes a muscel wikt musikalisch wie ein Sommerlied, ist es aber Textlich nicht.

M.I.A. Ist auf Maya aggressiver und härter geworden. Nur die Diplo Songs und XXXO sind es nicht . Der Höhenpunkt dieser härte ist bei MEDS AND FEDS zu finden. Der Song wird von einen harten Gitarrenriff begleitet, der mich als Metal-Hörer an eine Pogende Meute erinnert.

XXXO ist der Popigste Song und die erste Single aus dem Album. Trotzt des Hit-Potentials M.I.A. würdig und einer der besten Songs.

M.I.A. ist wie immer ungemütlich, was sowohl mit der Musik als auch mit ihren Politischen Texten zu tun hat. Eine Rundum gelungene Scheibe und würdiger Nachfolger. Nichts nervt oder lässt schwächen erkennen. Anders ist das M.I.A im Internet und nicht in der Welt unterwegs war. Dadurch fehlen ein wenig die Musikalischen Einflüsse der Länder, die sie besucht hat, dadurch wirkt die Musik Elektronischer.

Abspieltipps wären:

XXXO
Story to be told
Meds and feds
Born Free.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miss Augenkrebs..., 8. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Maya (Limited Edition) (Audio CD)
... lässts mal wieder ordentlich krachen! Auf der neuen CD wettert die Dame aus Sri Lanka mal wieder gegen das Elend der Welt. Diesmal recherchierte sie allerdings und laut eigenen Angaben nur im Internet. Fazit: Google ist schlecht, Politik ist ungerecht und Kapitalismus sowieso.
Tatsächlich scheint unser aller Suchmaschine Nr.1 wirklich schlecht zu sein. So habe ich über Google vor VÖ von "Maya" wirklich gar nichts im Web gefunden. Frechheit!!!

Textlich geht M.I.A. mal wieder in die Vollen und wird ihrem Ruf als Querulantin gerecht. Was die Sounds betrifft, so kracht und quietscht es hier und da aus den Boxen. Das ist sicherlich beim ersten Hören gewöhnungsbedürftig (v.a. wenn man noch das poppife "Kala" in den Ohren hat), gewinnt aber zunehmend an Faszination, da die M.I.A.-Songs mal wieder von einer unglaublichen Aggressivität zeugen, aber dabei fast immer clubtauglich sind.
Mit dem Artwork hat sie sich mal wieder selbst übertroffen: grelle, schreckliche farben, fürchterliche Klamotten machen das ganze zu einem augenkrebsverursachenden Booklet. Aber auf viel Drumherum hat sie ja noch nie wert gelegt.
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