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19
4,4 von 5 Sternen
Order of the Black
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2011
Als das achte Black Label Society Album "Order of the Black" 2010 erscheint, hat Bandkopf Zakk Wylde eine schwere Zeit hinter sich. Zunächst beendet Metal Legende Ozzy Osbourne nach über zwanzig Jahren die Zusammenarbeit mit dem zotteligen Flitzefinger aus den USA, dann muss Zakk auch noch aufgrund eines Blutgerinnsels stationär behandelt werden. Nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus sucht sich der Meistergitarrist zwei neue Mitstreiter, wird in Will Hunt am Schlagzeug und John DeServio am Bass fündig und beginnt mit der Arbeit am Nachfolger zum 2006er Erfolgsalbum "Shot to hell".

Die 13 Songs auf "Order of the Black" bewegen sich textlich und musikalisch voll im Rahmen des Albumtitels. An jeder Ecke lauert die Apokalypse, die Reiter der Finsternis überziehen das Land, Beelzebub taucht auf und verlangt nach Unterwerfung oder Depressionen schleichen sich aus dem Hinterhalt an. Wie immer ist die ganze Angelegenheit nichts für zarte Gemüter - diesmal auch wieder was das Musikalische betrifft. Komponist Zakk Wylde zeigt sich fokussiert, driftet nicht wie so oft auf seinen Soloalben in uninspiriertes Geschrubbe ab, sondern hält die 13 Songs angenehm lebendig. Sicher, das Rad erfindet der Amerikaner auch auf diesem Album nicht neu, dennoch gehört es zu den besseren Black Label Society Veröffentlichungen. Im Gegensatz zum Vorgänger "Shot to hell", auf dem Zakk seine Wildheit noch in zähnefletschenden Midtempo Songs kanalisiert, machen er und seine Mitstreiter diesmal keine Gefangenen. Von Beginn an regiert erbarmungslos der Eisenhammer, die bösen Riffs werden dem Hörer wütend um die Ohren geknallt, es dampft und qualmt an allen Ecken. Besondere Highlights sind dabei die beiden brachialen Singles "Parade of the dead" und "Crazy horse" sowie der düstere "Overlord", das schwere "War of heaven" und das brutale, Double Bass getränkte "Godspeed Hellbound". Hier präsentiert sich der Komponist Zakk Wylde in Topform, genau so will man den bärtigen Hühnen hören: verschwitzt, wüst, ungezügelt. Besonders "Godspeed Hellbound" hat es mir angetan. Ein echt fetter Headbanger und schon jetzt ein Klassiker in der Bandgeschichte. Überhaupt ist das gesamte Werk wieder eher dem Metal zuzordnen, die Southern Rock Einschläge sind wenn, dann nur noch dezent hörbar.

Wie gewohnt haben Wylde und seine Crew auch dieses Mal wieder leisere Töne am Start. "Darkest Days" ist die obligatorische depressive Klavier Ballade, die einen sofort packt. Zakk Wylde ist niemand, der sich mit den ruhigeren Songs kalkulierte Verkaufserfolge erhofft, die Traurigkeit sprudelt direkt aus seinem Herzen.
"Time waits for no one" ist noch etwas langsamer, wartet mit einigen netten Harmonien auf, ist letztlich aber doch etwas zu belanglos. Das hat man vom knorrigen Waldschrat schon wesentlich inspirierter gehört.
Dass er es besser kann, beweist er mit der Abschluss Nummer "January". Knapp 2.30 Gänsehaut, ein trauriger, kleiner Song mit großem Refrain. Richtig stark! Auch "Shallow grave" hat seine Stärken.

Ansonten bewegt sich das Album im brachialen Midtempo, die Songs sind okay, aber nicht weltbewegend. Wie man das eben kennt von Black Label Society. Dennoch muss gesagt werden, dass Zakk Wylde dieses mal wesentlich weniger nervig nöhlt als sonst, seine Stimme klingt klar und kraftvoll. Über die gesamte Albumdistanz gesehen vielleicht die stärkste Gesangsleistung, die er bisher mit BLS gebracht hat. Auch die ansonsten etwas zu inflationär eingesetzte Gitarren-Quietscherei wurde diesmal songdienlich reduziert.

Zwar würde ich mich zu den Fans zählen (ich besitze alle Alben) doch als das Werk erschienen ist, habe ich es zunächst nicht gekauft, da es mich beim ersten Hören nicht wirklich überzeugen konnte. Doch wenn man dem Album Zeit gibt, hat es durchaus seine Stärken. Mehr als drei Sterne sind für Zakks ungestümen Rotz-Metal dennoch nicht drin, dazu sind die knapp 50 Minuten letztlich zu wenig abwechslungsreich. Gute Unterhaltung ist es allemal - mehr aber nicht. Aber das ist ja auch nicht schlecht.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hier ist es also, das neue album von black label society und auch das erste nach dem rauswurf von zakk bei ozzy sowie seiner überstandenen ernsthaften erkrankung. und es ist zumindest für mich erstaunlich bockstarck geworden. zakk ist wieder etwas mehr zu den wurzeln zurück gegangen. was das heißt? nun ja, die songss rocken heftiger und haben meiner meinung nach einfach wieder mehr biß. nicht daß die letzten alben schlecht waren. aber es wurde doch etwas ruhiger und kommerzieller. aber achtung, es sind natürlich auch wieder die gottgleichen balladen vorhanden. das album ist also so wie man es von black label gewohnt ist schön abwechslungsreich. und verdammt nochmal die produktion ist wunderbar geworden, schön erdig und kraftvoll. über den gesang von zakk braucht man nichts zu sagen, einfach TOP!!!
also jeder der black label etwas abgewinnen kann sowie jeder der auf kraftvollen hard rock steht sollte das album zumindest angetestet haben.
von mir eine ganz klare kaufempfehlung!!!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2010
Ständig höre ich folgendes über das aktuelle BLS-Album:

"nichts Neues, wenig einfallsreich, BLS-Standardalbum"

Wer das behauptet soll sich die BLS-Diskografie doch bitte noch einmal anhören oder die Band wechseln. Wo Zakk Wylde draufsteht ist auch Zakk Wylde drin. Soll er sich jedes Mal neu erfinden? Er bleibt sich treu, was bei vielen Bands wünschenswert ist.

Das neue Album ist ein stilistischer Streifzug durch die BLS-Gefilde seit Pride and Glory sowie Book of Shadows. Sehr musikalische Stücke, wie "Darkest Days", "Time waits for No One", "Shallow Grave" oder das Blind Faith-Cover "Can't find my way home" hätten sicherlich auf "Hangover Music" Platz gefunden, passen hier jedoch sehr gut rein.

"Chupacatra" zeigt wieder einmal, dass der Gitarrenberserker auch Hausmusik beherrscht.

"January" erinnert mich ein bisschen an "Spoke in the Wheel" von "Sonic Brew".

Stücke wie "Parade of the Dead" oder "Godspeed Hellbound" treten hingegen mächtig Hinterteile.

Generell bin ich von Zakks Stimme positiv überrascht. Sie hört sich im Vergleich zu den vorigen Alben musikalischer, ungezwungener und weniger hart an.

Gegen die Produktion ist nichts einzuwenden. Der Gitarrensound ist beinhart, die Stimmen gut abgemischt, der Bass wummert wie gewohnt. Wem das zu viel ist soll die Anlage leiser drehen.

Für BLS-Neulinge ist dieses Album perfekt, da es genau den BLS-Stil widerspiegelt.
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am 4. November 2013
Dieses Album sollte m.M. in keiner gut sortierten Rock/Metal-Sammlung fehlen !
Zakk und seine Jungs geben hier richtig gas und der geneigte Hörer bekommt mächtig was auf die Ohren.
Schon der opener "Crazy Horse" macht gehörig Spaß und lässt erahnen was in den nächsten gut 50 Minuten auf einen einhämmert und mit dem genialen "Overload" geht es auch genau so weiter!
Es sind auch einige Balladen auf der Scheibe die wirklich gelungen sind und Qualitativ ähnlich gut sind wie das zeitlose "In this River" (vom Album Mafia)"House of Doom" oder das herrliche "Damage Is Done" (beide vom Album Hangover Music).
Insgesamt ist dieses Album aber eines der lautesten und schnellsten von BLS.

Fazit: Zakk Wylde macht seinem Nachnamen hier alle Ehre und hämmert extrem wild in die Seiten seiner Gitarre und lässt dabei auch noch derart geniale Riffs auf seine Hörer/Fans los das es einfach nur Spaß macht ihm zu zuhören und das ganze direkt ins Blut und ins Ohr geht.
Order of the Black ist zwar kein tiefgründiges Meisterwerk aber eine ehrliche und extrem kurzweilige Platte die immer wieder ihren Weg in meinem Player findet und am besten mit einem kühlen Blonden genossen wird ! ;)

5/5 Sternen

Danke für's lesen und viel Spaß
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am 15. Mai 2015
.... könnte dies das Highlight sein. Nun ja, vielleicht deswegen, weil sich hier alle Elemente, schroffe Härte und rohe Balladen, gut bündeln. Die Produktion ist fett, die Soli klirren, die Riffs sitzen, Zakk's Stimme thront wohlig.... Aber das ist relativ. Das Zeug von Zakk ist grundsätzlich herrlich und auch die ruhigeren Alben haben ihren Reiz. Hier gibt es eben mehr den Schredderstoff, das fällt schon auf, aber auf die Balladen wird eben auch nicht verzichtet. Klar, das Album ist jetzt nicht so viel anders als die anderen Scheiben von Zakk.... Aber irgendwie sind die neueren Scheiben etwas besser. Wie diese hier.
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am 22. März 2011
Ich habe das Vorgängeralbum "shot to hell" zwar nicht schlecht, aber auch nicht als sonderlich herausragend empfunden, umso mehr hat mich der neue Silberling erfreut, als er das erste Mal aus den Boxen wummerte. Starke, kraftvolle und treibende Songs gepaart mit dem unverkennlichen Gesang von Zakk Wylde. Natürlich ist neben den druckvollen Songs, auch wieder was für's "Herz" dabei, nämlich in Form von "Time waits for no one", "Shallow Grave" und "January". Die anderen Songs sind gewohnte, jedoch sehr gute, BLS-Songs, die mich überzeugen!
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am 27. Juni 2011
Mit "Order of the black" ist Zakk Wylde sich absolut treu geblieben. Es ist wie erwartet kein Ausreißeralbum und dennoch qualitativ hochwertiger als der Vorgänger "Shot to hell". Die Vocals sind diesmal besser in den Gesamtsound integriert und klingen zudem stabiler und sauberer. Ansonsten gibt es die gewohnten fetten Zakkschen Gitarrenriffs, zielgerichtete, funktionale Beats und fette Bässe. Meine Anspieltipps für den unerfahrenen BLS Interessenten sind "Crazy horse", "Overlord", "Black sunday" und "Godspeed hellbound".
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am 9. Mai 2014
Insgesamt echt tolles Album! Für meinen Geschmack leider wieder etwas viele Balladen, die doch sehr ähnlich klingen. Aber der Rest geht super ins Ohr und macht umso mehr Laune!!
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am 15. März 2014
gibt nicht mehr zu sagen. wer ein bls-album kaufen will bekommt genau das was er will. ordentlich rumms, harte riffs, schöne balladen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2010
Mr. Wilde mit seiner Band BLS in Höchstform! Das Ausscheiden bei OZZY hat sehr zum positiven beigetragen. Mit dieser LP hat die Band alle Ihre Werke überragt. Ich dachte niemals mehr daran das, die erste Scheibe "Sonic Brew" übertroffen werde könnte. Hier sind auch ein paar Einflüsse von seinem ersten Soloprojekt "Bride and Glory" zu erkennen. Was noch sehr positiv hervorzuheben ist, ist die Produktion des Vinyl! Es ist für jeden Vinyl Freak eine Bereicherung, den die Aufnahme ist hervorragend, sodass dies mit einer CD niemals erreicht werden kann. *****+ kann ich da ohne mit der Wimper zu zucken geben!
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