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109 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Petty und seine Heartbreakers auf dem Zenit ihres Könnens
Eins vorweg: MOJO ist nicht der Tom Petty der 80er und 90er. Wer auf eingängige, lupenrein produzierte 3-Minuten-Singalongs hofft, sollte sich weiterhin "Full Moon Fever" und "Into The Great Wide Open" anhören.
Wer aber hören möchte, welchen Weg Petty und seine Heartbreakers in den letzten 20 Jahren gegangen sind, zu welch hochgradig virtuoser...
Veröffentlicht am 8. Juni 2010 von Janni

versus
14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flucht aus der Schreibblockade durch Stilwechsel
,....hey Mike, wouldn't it be a good idea to record a rough blues album with the band, also as a showcase for your guitar abilities? I wrote some really groovy tracks that will proof our fans, that we are no longer the harmless, nice guys from next door...' So, oder so ähnlich unterbreitete Petty wohl Mike Campbell die Idee für dieses Album, dass für die...
Veröffentlicht am 23. Juni 2010 von V-Lee


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109 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Petty und seine Heartbreakers auf dem Zenit ihres Könnens, 8. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Eins vorweg: MOJO ist nicht der Tom Petty der 80er und 90er. Wer auf eingängige, lupenrein produzierte 3-Minuten-Singalongs hofft, sollte sich weiterhin "Full Moon Fever" und "Into The Great Wide Open" anhören.
Wer aber hören möchte, welchen Weg Petty und seine Heartbreakers in den letzten 20 Jahren gegangen sind, zu welch hochgradig virtuoser Band sich die Musiker entwickelt haben, der wird den Mund beim Hören kaum noch schließen können. Man spürt bei jedem Song, wie sehr Petty sich selbst durch seine eigene Radiosendung "Tom Petty's Buried Treasure" beeinflusst hat - die Heartbreakers und er spielen auf MOJO genau das, was er wöchentlich auf Sirius XM Satellite Radio präsentiert hat: Das Beste aus Rock, Rhythm & Blues.

MOJO basiert auf den musikalischen Wurzeln von Tom Petty und Mike Campbell (Heartbreakers Leadgitarrist und Petty's rechte Hand): sumpfigem Südstaaten-Blues gemischt mit dem prä-Zeppelin-British-Invasion-Rock der späten 60er Jahre. Das 15-Stück starke Album bietet dem Hörer ein breitgefächertes Spektrum an musikalischen Leckerbissen - das jazzig anmutende "First Flash Of Freedom", das mit Zeppelin-Riffs gespickte "I Should Have Known It", den pro-Hanf-Reggae "Don't Pull Me Over", den anti-Drogen-Groover "High In The Morning", die gefühlvolle Ballade "Something Good Coming" und viele Ohrenschmeichler mehr. In allen Songs vereint findet sich die hohe Handwerkskunst von Tom Petty (Vocals, Gitarre) und Mike Campbell (Gitarre), der sich eigens für diese Platte eine 1959er Les Paul Standard zum stolzen Preis von 250.000 US$ angeschafft hat. Campbell und seine neues Prachtstück bilden die zweite Leadstimme auf MOJO - der sonst so zurückhaltende Gitarrist spielt endlich im Vordergrund und bekommt die Aufmerksamkeit die ihm schon lange gebührt. Das Rückgrat der Heartbreakers bilden -wie gewohnt- Benmont Tench (Piano), Ron Blair (Bass), Scott Thurston (Gitarre, Harmonika) und Steve Ferrone (Drums).

Mit MOJO fängt Petty -so sagt er selbst- die Band in einer Momentaufnahme ein - so wie sie spielen, wenn sie für sich sind und ungehemmt drauf los jammen. Das Album wurde im "Clubhouse", dem Proberaum der Heartbreakers, live und mit nur wenigen, moderaten Overdubs vom hervorragenden Toningenieur Ryan Ulyate aufgenommen.
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots - und richtig gut tut's, 13. Juni 2010
Von 
Markus Fohrmann "marklinus" (Dresden, Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Als Tom Petty 2008 mit seiner ersten Band Mudcrutch ihr "verspätetes" Debüt-Album herausbrachten, hatte ich in meiner Rezension der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die aus dem Album herausberstende Spielfreude sich auch auf die Heartreakers übertragen möge. Diese Hoffnung wurde mit MOJO mehr als erfüllt. Hier sind Musik-Profis am Werk, die jede Note lieben, die sie ihren Instrumenten entlocken.

Allerdings muss man gleich zu Beginn sagen, dass dies keine typische Heartbreakers-Platte ist. Der klingelde California-Sound, den man sonst kennt, wird hier nicht bedient. Dafür toben sich Petty und seine Mannen in den Gefilden des Blues, des Country & Western und des Reggae aus. Tom hat schon in mehreren Interviews behauptet, dass die Heartbreakers eigentlich eine astreine Blues-Combo seien. Mit MOJO trägt er dieser Aussage Rechnung. Statt Byrds und Beatles dominieren hier eher Eric Clapton oder Gary Moore und vor allem die klassischen Bluesgrößen wie B.B. King oder Muddy Waters das Parkett.
Das Album hat eigentlich alles, was man sich von einer TP & HB Platte erwartet: Eingängige Melodien (wenn auch nicht im gewohnten Gewand), die in eine meisterhafte und mit traumwandlerischer Leichtigkeit eingespielte Instrumentation gekleidet werden. Dabei erhält Lead-Gitarrist Mike Campbell diesmal mehr Raum für seine Saitenartistik, die er sonst in dieser Breite nur in Konzerten unter Beweis stellt. Darüber hinaus zeigt sich MOJO sehr abwechslungsreich und wartet mit einer stimmigen Dramaturgie auf, die schnelle, langsame, laute und leise Nummern abwechselt, so dass jeder Song seinen logischen Platz im Gesamtwerk hat. Daneben zeigt Petty mit seinen herrlich auf den Punkt gebrachten Lyrics, warum er zu den Großen der Songwriter-Zunft gehört. Pettys meist lakonischer manchmal auch ironischer Stil passt sich wunderbar in die entspannten Blues-Klänge ein. Wer sich die Texte einmal durchliest, wird sich an mehreren Stellen ein herzliches Schmunzeln nicht verkneifen können.

Anspieltipps sind "First Flash of Freedom", das mit herrlicher Instrumentalarbeit und Anleihen an die Psychedelia der 70er aufwartet. In "I should have known it" zeigen Petty und seine Mitstreiter, dass sie das Abrocken nicht verlernt haben. "Something Good Coming" der mit Abstand ruhigsten und melancholischsten Nummer des Albums, wirkt gerade durch ihren Minimalismus sehr persönlich. Als Schmunzelnummer, sowohl musikalisch wie auch inhaltlich, ist eindeutig "Don't Pull Me Over" zu empfehlen, in der die Band ungewohnterweise die Pfade des Reggae betritt und zeigt, dass sie sich auch hier auskennt. Gleichzeitig nutzt Petty - Schelm, der er ist - den Song für einen ironischen Kommentar zur Legalisierung von Marihuana.

Fazit: Wer einfach gute, handgemachte Musik mit intelligenten Texten liebt, und zudem eine Vorliebe für Blues o.ä. besitzt, sollte sich diesen Silberling unbedingt zulegen.
Das gleiche gilt auch für angestammte Tom Petty Fans, die sein Schaffen nicht auf die Zusammenarbeit mit Jeff Lynne reduzieren, denn hier liegen Welten dazwischen.
Und das ist gut so!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots, 13. Juni 2010
Von 
C. peper "Mojo" (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Tom Petty and The Heartbreaker sind zurück! Die alten Americana-Helden besinnen sich auf ihren Wurzeln. In den 5-6 Minuten-Heulern zeigen sie uns, was es heisst, mit Leib und Seele Musik zu machen. Sie holen den Blues, aus der Fastversenkung, und öffnen uns die Augen für Musik, welches als Wurzel der heutigen Populärmusik gilt.
Setzen Sie sich auf Ihr Sofa - schliessen Sie die Augen und lehnen sich zurück: Diese Musik reinigt Ihre Ohren von den LadyGagaDSDSMonrose-Schmalz. Sie werden die Welt mit anderen Ohren hören.
Diese Musik muss genossen werden! Tom Petty, Peter Wolf und Bob Seger werden uns nicht mehr ewig mit tollen Alben beglücken können.

Von mir also ganze fünf Sterne, weil es wirklich gute Musik ist. Hauptsächlich Bluestitel, aber auch altbekannter Tom-Petty-Sound.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Relaxte Vielfalt, 11. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Das Album fesselt vom ersten Song an und wenn man alles gehört hat , ist man wie erschlagen. Was für ein , scheinbar aus dem Handgelenk , gezauberter Sound !!
In der Summe bestimmt der Blues die Richtung und dennoch zeigt Tom Petty Seiten , ( und was für welche !!! ) die ich bisher nicht kannte .
Als Led Zeppelin Fan möchte ich die Songs 3,7...9 und vor allem 15 hervorheben ( Danke für die demonstrative Wertschätzung !! ), ohne die anderen Titel abzuwerten .
Es stimmt absolut , das Album ist nicht typisch für den Zeitgeist - aber gerade das macht den Reiz aus und für jeden , der auf handgemachte Musik steht ,ist " Mojo " der absolute Hörgenuss .
Sechs Vollprofis gehen an`s Werk . Vier Gitarristen + Keyboarder + Drummer
zeigen Ihr ganzes Können , haben Spaß an Ihrem Tun und Dissonanzen gibt es nicht .
Abgerundet wird die perfekte Qualität durch einen Superklang .

Also los Leute, - die Scheibe kaufen , die Bässe und Höhen voll aufdrehen und dann ,wie nebenbei , den alltäglichen Popschmalz aus den Ohren spülen !!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Kaufempfehlung, 12. Juni 2010
Von 
Christian (Altenburg, Thüringen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Lange haben Petty-Fans auf das neue TPHB-Werk gewartet. Schließlich hat es acht Jahre gedauert, bis sich Musikgenie Tom Petty wieder mit (allen) seinen Heartbreakers zur Aufnahme eines neuen Albums getroffen hatte. Und seit dem letzten Solo-Album waren ja auch schon vier Jahre vergangen. Glücklicherweise ein paar Tage eher als in den USA können wir "MOJO" schon seit Freitag kaufen. So wartete ich gestern gespannt auf den Postboten, der mir den Silberling gebracht hat.

In den letzten Wochen waren über die Website der Heartbreakers schon einige Stücke aus dem neuen Album zu hören und teilweise zu sehen gewesen. Und natürlich haben die schon Lust auf mehr gemacht. Also rein damit in den CD-Player und ab ins Vergnügen. Das war (und ist) es wirklich. Wer den Petty-Sound der 1980'er oder 1990'er erwartet hat, wird enttäuscht - oder eben gerade nicht! Es ist sicher keine Mainstream-Hitmaschine, dafür aber wirklich authentisch, musikalisch erfrischend und abwechslunsgreich. Man soll zwar mit Superlativen sparsam umgehen, aber das ist wohl wirklich das beste TPHB-Album der über 30-jährigen Bandgeschichte.

Mal bluesig, mal rockig - und gut durchmischt. Langeweile kommt beim Hören der 15 Titel (etwas über 1 Stunde Gesamtspielzeit)definitiv nicht auf. Es scheint so, als würde der Zuhörer zwischen Petty und seinen Heartbreakers sitzen. Alles klingt so frisch und authentisch, dass man denkt, man wohnt einer Jam-Session bei. MOJO ist ein einfach großartiges Album, was jeder Freund guter handgemachter Musik im Plattenschrank haben sollte!

Meine Favoriten: Jefferson Jericho Blues, Running man's bible, I should have known it, Something good coming, Good enough
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ahnenforschung, 24. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Rein spekulativ betrachtet hätte sich in den Siebzigern kein Mensch getraut dieses Album zu veröffentlichen. Der Dreistigkeit wegen, fremde Kreativität als eigene zu verkaufen, hätte es zu Recht verbale Schläge gehagelt. Beim "Jefferson Jericho Blues", aus der Kollektion X-fach-gehört, bin ich mir bei der Frage nach dem Urheber noch unschlüssig. Die Allman Brothers geben sich allerdings auch im weiteren Verlauf des Albums des öffteren die gedankliche Ehre. Das vorzügliche "First Flash Of Freedom" ist mehr als eine Erinnerung an C.S. & N. und das für mich beste Ergebnis dieser Veröffentlichung. Bei "The Trip To Pirate's Cove" bin ich mir noch unschlüssig. Der Geist eines J.J.Cale steckt jedenfalls hinter "Candy" und Neil Young würde "No Reason To Cry" nicht umsonst in seinen Ablageordnern suchen. "I Should Have Known It" übermittelt Led Zeppelin in Reinkultur und hätte vermutlich damals eine Plagiatsklage auf sich gezogen. Und so geht es munter weiter. Jeder Titel fordert dazu auf sich an das Original zu erinnern und verspricht unterhaltsame Ratestunden im Kreis musikinteressierter Kenner. Obwohl Tom Petty's nasale Phrasierung dank technischer Justierungen ungewohnt variabel klingt, erlaubt seine Stimme die Kennung. Weil der zeitliche Abstand zu den Originalen Jahrzehnte misst und die Heartbreakers als excellente Band funktioniert, und alle geforderten Spielarten verblüffend authentisch drauf hat, kann dieses Werk imponieren und entspannt goutiert werden. Und nur deshalb erreicht MOJO bei mir 5 Sterne.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tom Petty`s Jukebox Music, 12. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Dylan kleidet seine Blues- Variationen in ein Tex - Mex Gewand, paßt großartig. Morrison spielt nochmal Astral Weeks - und versprüht tatsächlich funkenweise alte Magie. Young überläßt sein neues Album einem gänzlich unbekannten musikalischen Herumtreiber namens Jarid del Deo und dessen Band Unbunny. Jagger gibt es solo nicht mehr, dafür springt Peter Wolf in sensationeller Manier ein.
Und jetzt, eine neue Petty Scheibe. Der alte Rickenbacker - Sound frisch aufpoliert ?. Mal wieder ein paar, zugegebenermaßen großartige, radiokompatible Hits wie Free Fallin`oder Learning to Fly?. Sind ihm ja schon längere Zeit ( glücklicherweise? ) nicht mehr gelungen. Oder gar die musikalische Fortsetzung seines Mudcrutch - Projektes?. Meiner Meinung nach das beste Petty - Album der letzten Jahre.
Also CD eingelegt und los gehts. Und - was ist das ? Ca. 64 Min. lang Verwirrung, Freude und vollständige Begeisterung. Petty und seine Mitstreiter spielen doch wirklich das Album, das ich mir von ihnen gewünscht hätte - aber noch besser. Ich höre erdigen, sumpfigen Südstaaten - Blues, britischen Rock aus den 60 ern, irgendwas angejazztes von den Allman Brothers, einen Reggae - Song ! und noch vieles mehr, was ich nach dem ersten Anhören gar nicht einordnen kann und auch gar nicht will.
Petty und die üblichen Verdächtigen Campbell - größer denn je -, Tench, Thurston, Blair und Ferrone zaubern ein vor Musikalität und Spielfreude überborderndes Album hervor, das eingefleischte Petty - Jünger der ersten Stunde und jeden Anhänger von handgemachter Rockmusik der 60er, 70er Jahre in einen Freudentaumel versetzen müßte. Man gewinnt während des Hörens irgendwie den Eindruck einer durchkomponierten Jam - Session beizuwohnen oder sich in einem ausufernden Soundcheck der Band wiederzufinden, Momenten, in denen sie miteinander für sich spielen, die Musik, mit der sie aufgewachsen sind, die sie lieben, Songs im Kopf, die Erinnerungen wachrufen und mit denen erlebte Gefühle verbinden. Und sie spielen mit Hingabe und in Vollendung diese Musik - auf eine Jukebox, die sie auf eine Reise in die Vergangenheit schicken, eine längst vergessene Zeit, an einen Ort, an den der Hörer ihr folgen will, irgendwo in einer kleinen Bar in einem verlassenen Kaff in den Südstaaten, in Manchester - egal wo - an dem sie ihr Feeling in der ihr zugedachten Atmosphäre verströmen kann.
Der gelegentliche, mit zeitgeistig radio - verseuchten Ohren,auf einen Mainstream - Hit hoffende Petty- Hörer bleibt nach dem etwa 15 sekündigen Anspielen der ersten Titel zurück. Wahrscheinlich wendet er sich mit Entsetzen ab, holt angewidert den Silberling aus dem Player, streicht Petty vollständig und endgültig aus seinem Gedächtnis und begibt sich in die Richtung der formatierten Hitparaden - Neuheiten Ecke auf die Suche nach Balsam für seine gerade geschädigten Ohren. Hoffe ich zumindest inständig.
Für den obig erwähnten Hörer - Kreis gilt wie gesagt: Hören, Eintauchen und mit ins Gesicht getackertem Grinsen erfreuen und begeistern an einer großartig umgesetzten musikalischen Zeitreise.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbar!, 10. Juni 2010
Von 
elwood (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
Tom und seine Herzensbrecher mit einem tollen, sehr blues-orientierten Album. Schön duchkomponiert, abwechselungsreich in der Musik, aussagestark in den Texten. Herrlich "altmodisch" mit gutem,erdigen Blues und Rock. Um gerade angesagte Musiktrends muss sich Petty nicht kümmern - er bleibt sich treu und hat wieder alles richtig gemacht. Für mich 5 Sterne. Kaufen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut..., 14. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mojo (MP3-Download)
Ich könnte jetzt auch leicht einen Hundertzeiler hinlegen, an welchen Einfluss mich diese und jene Stelle erinnert und ob es ein 'typischer' Petty-Sound ist usw, aber ich halte es mit Frank Zappa: Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen. (Okay, okay, andere schreiben dieses hübsche Bonmot anderen zu - egal).Die Band hat die Platte (klingt besser als: den Download) live eingespielt und das! ist eben der Unterschied zu vielen anderen Produktionen. Es geht ab wie Sau. Es rockt und bluest, als gäbe es kein Morgen. Nichts für den Kaminabend - rein in den Auto-CD-Player und los (möglichst stau-freie Strecke wählen). Enjoy!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PETTY AND HIS BLUESBREAKERS..., 15. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mojo (Audio CD)
geleiten seine alten und -möglicherweise- neuen fans auf dieser cd über eine sound- prärie, die die ur-pfeiler der amerikanischen - volks-musik- blues, country und rock n roll aufgreift.

wer petty s melodisch-mainstreamige alben wie - full moon fever, highway companion oder into the great white open -
klasse findet, sollte sich hier bei -mojo- ein wenig in geduld üben, denn hier kommt petty in einem etwas anderen outfit daher.

die heartbreakers kommen hier längst nicht mehr so liebäugelig rüber, aber mit ihrer interpretation des white-trash-blues
ist sich die gruppe um den strähnig blonden poeten wahrscheinlich selbst am treuesten geblieben...

also ein bisschen heart-opening und - das vergessen von learning to fly - , ist schon nötig um sich gleich mal mit dem einsteiger - JEFFERSON JERICHO BLUES- anzufreunden..., ich finde, die band zelebriert sich hier selbst , den spass, den sie offensichtlich bei dem flotten bluesigen teil hatten , kann man schon nachvollziehen...

zu lässig bis nachlässig empfinde ich - FIRST FLASH OF FREEDOM - , ziemlich psychodelisch angehaucht...

dafür spitze ich bei - RUNNING MAN S BIBLE - aufmerksam die ohren, die reduzierte abgehacktheit wird dire-straits-fans ebenfalls aufhorchen lassen...

an die doors erinnert mich irgendwie - THE TRIP TO PIRATE S COVE -, nicht schlecht aber auch kein carver...

bei- CANDY - dürfen die mitsinger in petty-nostalgie schwelgen, cool, rythmisch, eingängig...

ganz klasse finde ich - NO REASON TO CRY -, melancholisches, zartes sugarbabe ...

aus der melancholie reisst einem - I SHOULD HAVE KNOWN IT - mit saftigen riffs und aufmüpfigen vocals raus ,
rythm and blues der etwas härteren gangart a la george thorogood...

nahtlos ineinander übergehend mit U. S., dessen gitarrenspiel mich schon wieder an mark knopfler denken lässt...,
vom stil an willy de ville s - white trash girl-...

schwere satte bluesatmosphäre breitet sich bei - TAKIN MY TIME- aus, mit experimenten tom petty s dieser art kann man glücklich werden... ( der rythmus ähnelt chris rea s - auberge- )...

- SOMETHING GOOD COMING - kommt in der tat gut, folkiges songwriterteil, schönes lied...

fast dramatisch verabschiedet sich die interressante cd mit dem track - GOOD ENOUGH-, nicht nur good enough, sondern als nearly best reiht sich petty s neuestes baby in meine sammlung ein und ziert einen adäquaten platz neben den vorangegangenen scheiben des sympathischen strassenköterblonden boys next door...
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Mojo
Mojo von Tom Petty
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