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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant
Brandon Sanderson, der sich in der Fantasy durch die "Mistborn"-Trilogie und die Übernahme von Jordans "Wheel of Time"-Serie einen Namen gemacht hat, präsentiert nach jahrelanger Vorarbeit sein bisher ehrgeizigstes Projekt: "The Stormlight Archive", eine auf 10 Folgen ausgelegte Serie im Stil epischer Fantasy, wovon "The Way of Kings" den ersten - 1000 Seiten...
Veröffentlicht am 10. September 2010 von javelinx

versus
3.0 von 5 Sternen Bin zufrieden
Das Buch ist nach meiner Ansicht nicht schlecht. Es gibt bessere und schlechtere, deshalb ordne ich es in der Mitte ein.

Es ist teilweise sehr spannend und mitreisend, allerdings gibt es auch Kapitel, in denen man sich sehr konzentrieren muss, um nicht ständig mit den Gedanken abzuschweifen.
Vor 1 Monat von Jens Armbruster veröffentlicht


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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, 10. September 2010
Von 
javelinx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Brandon Sanderson, der sich in der Fantasy durch die "Mistborn"-Trilogie und die Übernahme von Jordans "Wheel of Time"-Serie einen Namen gemacht hat, präsentiert nach jahrelanger Vorarbeit sein bisher ehrgeizigstes Projekt: "The Stormlight Archive", eine auf 10 Folgen ausgelegte Serie im Stil epischer Fantasy, wovon "The Way of Kings" den ersten - 1000 Seiten starken - Band darstellt.

Die Handlung spielt auf Roshar, einer von lebensfeindlichen Stürmen und Felsenlandschaften geprägten Welt. Vor Jahrhunderten existierten dort die magisch begabten Orden der Strahlenden Ritter. Von ihnen ist nicht mehr übriggeblieben und überliefert als ihre magischen Rüstungen und Schwerter, die ihre Träger nahezu unbesiegbar machen und deren Wert in Königreichen und Menschenleben aufgewogen wird. Andere magische Artefakte sind ebenso selten und umkämpft, alle Versuche, sie nachzubilden, sind bisher fehlgeschlagen.
Einer der Träger der magischen Rüstungen ist Dalinar Kholin, Hochprinz von Alethkar und Bruder des bisherigen Königs Gavilar. Seit dessen Ermordung vor einigen Jahren tobt ein erbitterter Krieg gegen die fremdartigen Parshendi, die für die Tat verantwortlich gemacht werden. Einst als mutiger Kämpfer Blackthorn gerühmt und gefürchtet, wird Dalinar wegen seines engen Festhaltens an einem altertümlichen ritterlichen Ehrenkodex und wegen seiner Visionen als Feigling geschmäht und seine Autorität als Beschützer des neuen Königs, seines Neffen Elokhar, von den anderen Prinzen systematisch untergraben. Diese halten wenig von militärischer Disziplin und behandeln ihre Sklaven schlechter als Tiere.
Kaladin ist einer dieser Sklaven, die im Krieg geradezu verheizt werden. Aufgewachsen und ausgebildet als Sohn eines angesehenen Chirurgen, sieht er sich in einer hoffnungslosen und menschenunwürdigen Situation und kämpft verzweifelt darum, nicht wie seine Leidensgenossen zu einem abgestumpften Wesen zu werden, das ohne menschliche Regungen ums Überleben ringt.
Die dritte Hauptfigur ist die junge Adlige Shallan, die versucht, die Ketzerin und Gelehrte Jasnah Kholin, Nichte von Dalinar, als Mentorin für ihre Studien zu gewinnen. Daß sie noch weitaus dunklere Motive verfolgt, weiß niemand außer ihren Brüdern.
Eingestreut in die Handlungssträne um diese Hauptfiguren werden in Zwischenkapiteln weitere Charaktere vorgestellt und ihre Bedeutung für die Rahmenhandlung in kürzeren Szenen eingeschoben.

Wer gedacht hatte, daß Sanderson mit "Mistborn" schon sein ganzes Talent ausgeschöpft hatte, wird hier positiv überrascht. Erneut stellt der Autor seinen Einfallsreichtum unter Beweis und präsentiert nicht nur ein erstklassig durchdachtes und logisch vernetztes Magiesystem, sondern bringt durch den Aspekt des in Vergessenheit geratenen Wissens noch eine Reihe interessanter zusätzlicher Facetten zum Tragen. Noch besser kommt diesmal die Charakterentwicklung zur Entfaltung; Sanderson greift weniger auf klassische Fantasy-Elemente zurück und entwickelt viel mehr die einzelnen Charaktere mit ihren Stärken und Schattenseiten und macht sie dadurch tiefgründig und realistisch.
Auch in der Ausgestaltung der Welt beschreitet er neue Pfade: anstatt einer Szenerie, die im Mittelalter irgendwo in Europa angesiedelt zu sein scheint wie meist in der High Fantasy, erschafft er eine komplett neue Welt - mit ungewöhnlicher Flora und Fauna, verschiedenen Kulturen, sozialen Regeln, logisch entwickelt aus der rauhen und unwirtlichen Umgebung. Dies belebt er mit einer erstaunlich überzeugenden Fülle an Details, die einen geradezu in die Landschaft und die Geschichte hineinsaugen.
Dabei schreibt er sehr klar und geradlinig, was manchmal täuschend einfach wirkt; dabei erfordert es viel Können, über die immense Seitenzahl und die verschiedenen Handlungsstränge hinweg den Leser im Bilde zu halten. Hier hat man jederzeit das Gefühl, mitten in der Handlung zu stehen und den Überblick zu haben. Ehe man es sich versieht, hat man wieder 50 Seiten gelesen und möchte gar nicht mehr aufhören. Nach 1000 Seiten, einigen überraschenden Erkenntnissen und unerwarteten Allianzen wünscht man sich nur, daß es nochmal 1000 Seiten mehr zu lesen gäbe - das passiert einem nicht bei vielen Autoren...

Optisch abgerundet wird das Werk durch die Gestaltung des Covers von Michael Whelan, der die Atmosphäre einer Schlüsselszene passend widergibt. Ungewöhnlich ist die Gestaltung des Innenteils des Buches: Die Innenseiten der Cover sind bunt mit Karten und Symbolen bedruckt; darüberhinaus gibt es in jedem Kapitel Skizzen, die meistens Zeichnungen der Figur Shallan darstellen und in direktem Bezug zur Handlung stehen. Jedes Kapitel ist am Beginn von einer Illustration verziert, die an mittelalterliche Handschriften erinnert. Diese künstlerische Gestaltung ist meines Wissens bisher einzigartig und macht das Buch zu einer Art Kunstwerk, das neue Maßstäbe setzt und die Anschaffung der Hardcover-Ausgabe lohnt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Wind sät, wird Sturm ernten, 21. August 2011
The "Way of Kings" ist das erste Buch, das ich von Brandon Sanderson gelesen habe und es ist großartig! Ein wahrlich episches Werk von großen Ausmaßen mit einer spannenden und fesselnden Geschichte, neuen, faszinierenden Ideen und geschrieben in einer Sprache, die bildgewaltig und schön ist. Wenn Sanderson von Schlachtfeldern und Kämpfen schreibt, hatte ich oft den Eindruck, ich würde es nicht lesen, sondern mit eigenen Augen die Soldaten und Krieger kämpfen und sterben und ein einsames Banner auf dem Schlachtfeld im Wind wehen sehen!

Kurze Einführung: Vor vielen Jahren wurde der König der Alethi von einem Assassinen in Weiß ermordet und die Parshendi, eine den Menschen ähnlichen Rasse mit rot-schwarzer Haut, haben sich zu dem Mordanschlag bekannt. Daraufhin brach ein Krieg aus und seitdem kämpfen die Alethi gegen die Parshendi auf den "Shattered Plains", einem von Schluchten durchzogenen Gebiet, um den Mord an ihrem König zu rächen. Auf beiden Seiten kämpfen "Shardbearer", Männer mit magischen Rüstungen und Schwertern, die ihnen übermenschliche Kraft und Schnelligkeit verleihen und von denen man sagt, sie wären das Abschiedsgeschenk der "Knights Radiant", die einst die Menschen verraten und ihrem Schicksal überlassen haben ...

Die Geschichte wird aus der Sicht von vier Hauptcharaktere beschrieben. Eigentlich mag ich es nicht besonders gerne, wenn mehrere Charaktere die Geschichte erzählen, da es schwieriger für den Autor ist, jedem von ihnen Komplexität, Differenz und Tiefe zu schenken. Brandon Sandersons Charaktere wirken aber sehr menschlich und könnten nicht unterschiedlicher sein! Dalinar Kholin, ein Shardbearer und Onkel des Königs, wird von Visionen vom Ende der Welt heimgesucht. Diese Visionen entziehen sich seiner Kontrolle und obwohl er versucht, sein "Gebrechen" geheimzuhalten, sickert es durch und die Menschen wenden sich mehr und mehr von ihm ab. Dalinar besitzt Integrität und Ehre, was man von den anderen Kriegsfürsten nicht gerade behaupten kann, aber auch seine Weste hat dunkle Flecken.

Die junge Adelige Shallan Davar kommt in die Hauptstadt Karbranth, um einen hinterhältigen Diebstahl zu begehen, der ihr Leben und das ihrer Familie vor dem gesellschaftlichen Tod retten soll. Ihr auserwähltes Opfer ist niemand anderer als die Tante des Königs, die wegen ihrer Häresie in einer gottesfürchtigen Welt verrufen ist. Shallan ist sehr intelligent und hat immer einen cleveren Spruch auf den Lippen, aber auch sie hat in ihrer Vergangenheit eine schreckliche Tat begangen, deren Erinnerungen daran sie verdrängt und die nicht rückgängig gemacht werden kann. Der Assassine in Weiß, Szeth-son-son-Vallano, ist auch einer der vier Hauptcharaktere und mit ihm beginnt das erste Kapitel der Geschichte; er ist wie der Stein, der die Wellen auf der Oberfläche eines Sees auslöst. Obwohl der Leser/die Leserin Szeth auf seinen Streifzügen begleitet und sieht, wie er ein Blutbad nach dem anderen anrichtet, wird bald klar, dass er nicht das Monster ist, das er eigentlich sein sollte.

Ein weiterer Charakter und der geheime Hauptprotagonist des Buches ist Kaladin Stormblessed. Einst war er der Lehrling eines Chirurgen und später ein begnadeter Speerkämpfer in der Armee, aber eine fatale Entscheidung von ihm und die Ehrlosigkeit eines anderen haben nicht nur das Leben seiner Freunde, sondern auch seine Freiheit gekostet. Als Sklave mit dem Brandzeichen für "gefährlicher Deserteur" wird er nun zu den "Shattered Plains" gebracht, um die Beute und das Kanonenfutter für die Parshendi in der Armee des Kriegsfürsten Sadeas zu sein. Die Zustände, die die Sklaven in der Armee ertragen müssen, sind furchtbar und auch ich dachte mir manchmal, ob der Tod nicht die bessere Alternative gewesen wäre, aber Kaladin ist etwas Besonderes und er wird nicht umsonst als "stormblessed", sturmgesegnet, bezeichnet. Kaladin hat den Menschen verloren, den er am meisten geliebt hat und er hat den Eindruck, alles was er berührt, wird verdorben und stirbt unweigerlich. Das Schicksal dieser Vier ist verbunden mit dem mysteriösen Buch "The Way of Kings", mit dem sich der König vor seinem Tod intensiv beschäftigt hat. Dalinar, der seinen königlichen Bruder liebte, setzt sich nun ebenfalls mit diesem alten Buch auseinander und es scheint, als gäbe es zwischen seinen Visionen und "The Way of Kings" eine Verbindung ...

Brandon Sandersons Welt wird nicht von Lampen oder Kerzen erleuchtet, sondern von Glaskugeln, die das Licht von mächtigen Stürmen einfangen. Diese Kugeln tragen die verschiedensten Farben und Formen, aber ihr Inhalt ist gleich: Sturmlicht, das den Menschen Licht, Wärme aber auch Reichtum schenkt, denn es stellt das einzige Zahlungsmittel dar. Die Pflanzenwelt ist nicht so apathisch und lebenszeichenarm wie die unsere und ähnelt eher der Pflanzenwelt unter Wasser und es gibt sogenannte "Spren", Naturgeister, die erscheinen, wenn sich ein Zustand verändert z.B. wenn ein Mensch Schmerz empfindet, wird er von Painspren umringt. Nicht alle Spren aber sind für jeden sichtbar - nur ein Sterbender kann Deathspren wahrnehmen und weiß, dass jede Hilfe für ihn zu spät kommen wird. Die Menschen in "The Way of Kings" gehören verschiedensten Völkern und Nationalitäten an und Religion bzw. Atheismus spielt auch eine interessante Rolle. Die Herrschaftshierarchie der Alethi richtet sich nach der Farbe der Augen; helläugige Menschen bekleiden höhere Positionen und sind somit reicher als Menschen mit dunklen Augen. Das mag vielleicht seltsam klingen, aber wenn man bedenkt, dass viele Menschen wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert werden, kommt einem das leider gar nicht mehr so abstrus vor.

Fazit: Brandon Sandersons "The Way of Kings" ist spannend, nachdenklich, überraschend, tragisch und einfach episch! Es geht um romantische Liebe und die Liebe zwischen Familienmitgliedern, Freundschaft und Loyalität unter den schrecklichsten Bedingungen, der Verrat von denen, die einem nahe stehen und vor allem um die Konsequenzen, die man durch seine Taten heraufbeschwört (daher der Titel meiner Rezension). Die Kindheitserinnerungen von Kaladin waren etwas zu detailliert und lang und erst ab der Mitte des Buches wurde es so richtig spannend, aber wenn man das Gesamtwerk betrachtet, sind dies wirklich nur Kleinigkeiten. In der Ausgabe vom Gollancz Verlag enthält das Buch schöne Illustrationen und Zeichnungen, die man nicht verpassen sollte. Mir hat "The Way of Kings" außerordentlich gut gefallen. Super!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist nicht nur Teil 1, sondern 1&2, 12. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Servus,
eigentlich keien Rezension, mehr ein Update fuer die Beschreibung:
Das ist nicht Way Of Kings Teil 01.
Das sind Teil 1 und 2 zusammen.
Habe juengst Teil 2 (http://www.amazon.de/gp/product/0575102489/ref=oss_product) Art Nr. 0575102489 bestellt und festgestellt, dass ich die Geschichte und das Ende (mit dem Magier-Assassinen, der erschoepft durch's Stadttor kommt) bereits kannte. Grafiken dito.
Gruss, Dirk
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anfangs schleppend, später fesselnd, 14. September 2010
Nach mehreren guten ein- bis dreibändigen Werken scheint Sanderson mit "The Way of Kings" den großen Wurf zu versuchen: eine epische Reihe, in der diesmal nicht nur die Welt und das Magiesystem neu sind, sondern auch die gesamte Flora und Fauna.

Die Handlung:

Die Welt Roshar wird alle paar tausend Jahre von "Desolations" durch die "Voidbringers" heimgesucht, bei denen ein Großteil der Bewohner Roshars zugrunde geht. Aber es gibt 10 Kämpfer mit übernatürlichen Fähigkeiten, die die Welt schützen. Nach der letzten Desolation kündigen sie allerdings ihren Eid. Auch die edlen und mächtigen "Knights Radiant" lösen sich auf. Roshar ist schutzlos und es gibt Anzeichen (zumindest für den Leser), dass die nächste Desolation nahe ist. Doch die Fürsten von Alethkar, die auf den "Shattered Plains" seit Jahren Krieg führen, ahnen von all dem nichts.

Es gibt drei Haupthandlungsstränge: 1. Die junge Frau Shallan versucht, von der Schwester des Königs in die Lehre genommen zu werden. 2.Der Kämpfer Kaladin ist in Ungnade gefallen und soll als Sklave im Krieg als "Kanonenfutter" verheizt werden. 3. Der alternde Kriegsheld und Fürst von Alethkar Dalinar Kholin befasst sich zunehmend mit Philosophie und alten Weisheiten und hat seltsame Visionen, was seine Kollegen ihm als Schwäche auslegen.

The Way of Kings löst sich stärker von unserer Welt als irgendein anderer mir bekannter Fantasy-Roman. Hunde oder Eichen scheint es nicht zu geben, dafür aber u.a. Chulls (große, krebsartige Tiere, die als Lasttiere verwendet werden) und Spren, was so etwas wie Elementargeister zu sein scheinen. Wenn ein begabter Künstler ein Bild malt, sammeln sich Creationspren; wenn jemand Schmerzen hat, ist er von Painspren umgeben usw. Die Währung besteht aus Kügelchen, die Edelsteine enthalten, die man mit "Stormlight" aufladen kann, was wohl so etwas wie reine Magie ist.

Bewertung:

Sanderson bemüht sich sehr um die Tiefe seiner Charaktere, die ausführliche Einführung in seine Welt, ihre Geschichte, Kulturen, Pflanzen, Tiere usw., hat dabei meiner Ansicht nach aber den Bogen überspannt. Wäre das Buch nicht von Sanderson gewesen, hätte ich es vielleicht nach 200 Seiten weggelegt. In der ersten Hälfte des Buches (d.h. bis ca. Seite 500) gibt es für meinen Geschmack viel zu wenige fesselnde Elemente. Während Shallan z.B. über das Verhältnis von Moral, Gesetz und eigenem Empfinden diskutiert oder über 6 Seiten ein heiteres Gespräch über Marmelade führt, muss Kaladin täglich ums Überleben kämpfen und kommt keinen Schritt voran. Die Kapitel, die Episoden aus Kaladins Kindheit erzählen, habe ich überschlagen, weil es mir einfach zu viel wurde.

Ab der Mitte des Buches hat mich die Handlung dann aber sehr gefesselt, was sich zum Ende hin noch deutlich gesteigert hat. Nach einer etwas schleppenden Einleitung ist die Geschichte doch sehr spannend geworden, was sich in den folgenden Büchern fortzusetzen verspricht.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ich war positiv überrascht von Sanderson, 27. Oktober 2010
Ich habe bisher nur die "Mistborn"-Trilogie von Sanderson gelesen und fand diese eher ernüchternd, was Schreibstil und Ausarbeitung der Charaktere anging. Eigentlich wollte ich nie wieder etwas von Sanderson lesen.

"The Way of Kings" klang dann jedoch allzu verlockend.

Abgesehen von dem wirklich gelungenen künstlerischen Aspekt (Karten und andere Zeichnungen) finde ich das Buch extrem fesselnd.
Es ist sprachlich durchaus gut umgesetzt, und die Charaktere, auch wenn sie einen Hang zur Eindimensionalität haben, haben eine Tiefe, die bei "Mitsborn" nicht einmal zu erahnen war. Ich mag Sandersons Art, von den üblichen Fantasywelten abzugehen und etwas völlig Neues zu kreieren. In Sandersons Welten gehört die Magie ganz einfach zum Leben dazu, was ich fanszinierend finde. Da gibt es keine Zauberer oder Feen, die ein Magie-Monopol besitzen, sondern die Magie ist in der Welt verankert und stammt aus ihr selbst.

Auch die fast philosophisch anmutenden Fragen über das Leben, über Ehre, Glaube und Liebe, die in diesem Buch eine wesentliche Rolle spielen, werden in meinen Augen durchaus kompetent behandelt. Ich war des öfteren nahezu verwundert über Sandersons Fähigkeit, kleine und große Lebensweisheiten geschickt zu verpacken und somit zum Nachdenken anzuregen.

Ich mag die Art, wie Sanderson das Buch unterteilt, mit den Interludes dazwischen, mit den Kapiteln aus der Sicht verschiedener Charaktere. Und ich mag es, wie er den Cliffhanger zum nächsten Roman setzt, sodass man gespannt ist, was weiter passieren wird.
Ich hoffe nur, dass er nicht ebensolange mit dem zweiten Teil wartet wie George R.R. Martin mit seinem fünften.

Ich finde das Buch wirklich lesenswert und spannend. Wenn man die Entwicklung von "Mistborn" zu "Kings" als Maßstab nimmt, kann aus Sanderson, wenn er weiter an sich arbeitet, ein wirklich großer Fantasyautor werden. Er scheint schon jetzt in großen Schritten zur Elite aufzuschließen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur absoluten Spitze fehlt noch etwas..., 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es war mein erstes Buch von Brandon Sanderson und er hat mich wirklich überzeugt!

Sehr gut gelingt ihm die Ezählung aus der Sicht mehrerer Charaktäre, die zwar eigene Handlungsstränge haben, aber immer wieder in Bezug zu einander treten. Dies schafft eine stimmige Atmosphäre und bereits nach wenigen Seiten findet man sich komplett in der von Sanderson geschaffenen Welt wieder.
Diese ist riesig mit verschiedenen Rassen und Völkern. Kleine Kritik hier: In diesem Buch, das den Auftakt zu einer Reihe darstellt, lernt man nur sehr kleine Teile der großen Welt kennen. MMn hätte der Autor hier noch viel mehr aus den verschiedenen Kulturen und Ländereien herausholen können.

Er baut in diesem Werk eigentlich keine Spannung auf, das Buch ist einfach Spannung!
Von der ersten bis zur letzten Seite weiß man nie was als nächstes geschieht und welche Wendung die Erzählung nimmt. Sehr gut!
Dies wird noch unterstützt durch die Rückblenden, die zum einen die Welt besser verständlich machen und zum anderen die Vergangenheit der Charaktäre durchleuchtet.

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und hoffe das Sanderson in seinen nächsten Bänden noch mehr aus seiner Welt herausholt. Ich könnte für dieses Buch auch 5 Sterne vergeben, hätte ich nicht das Gefühl das in und mit dieser Welt noch viel mehr möglich ist...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Start in eine epische Reihe, 21. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way of Kings (The Stormlight Archive) (Kindle Edition)
Ich habe irgendwo gelesen, dass Sanderson zum Stormlight Archiv 10 Bände plant. Entsprechend beginnt er die Geschichte zu entwickeln. Er nimmt sich viel Zeit für die Einführung der Personen und die Beschreibung der Welt. Wie schon in der Mistborn Triologie versucht der Autor stets Neues zu entwickeln. War es dort wie hier ein (für mich) völlig unbekanntes Magiesystem, so erweitert Sanderson dies hier auf viele Bereiche. Wirtschaft, Rassen, Kultur, aber selbst Fauna und Flora sind Eigenkreationen und unterscheiden sich deutlich von anderen Werken.

Mir gefällt der Schreibstil Sandersons (zum Vergleich: Ich mag auch Abercrombie, Rothfuss, Ryan). Wer die Mistborn Reihe des Autors mag, wird auch dieses Buch verschlingen. Die Story ist abwechslungsreich und spannend. Sanderson schafft es wie kaum ein Anderer Welten zu >erschaffen< und den Leser hinein zuziehen.

Anmerkung zur Sprache:
Ein Vorteil des Buches (Erfindung von neuen Systemen (Magie, Wirtschaft, Kultur) macht das Buch zwar interessant aber (zumindest für mich) schwieriger zu lesen als andere englische Bücher. Bei vielen Begriffen ist mir nicht sofort klar ob es unbekannte Worte oder Erfindungen des Autors sind. Zudem sind die Beschreibungen der Teils komplexen Systeme von jedem Wort abhängig.

Anmerkung zur Version:
Hierbei handelt es sich um den "richtigen" ersten Band. (ca 1000 Seiten). Eine andere Version ist auf 2x500 Seiten aufgeteilt. Bitte beim Kauf darauf achten.

Anmerkung speziell zur Kindle Version:
Ich mag neben dem geringen Preis, die Vorteile der digitalen Versionen und ziehe diese stets den gedruckten Werken vor. Dieses Buch hat eine kleine Einschränkung. Sanderson hat immer wieder Karten, Bilder und Diagramme einfügen lassen. Diese lassen sich auf dem Kindle nicht vergrößern und sind auf dem Kindle zwar schön - aber die Beschriftungen sind nicht zu lesen. (Text zu klein). Ich kann nur vermuten, dass diese in der Printversion deutlicher sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wann geht es weiter?, 1. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Way of Kings (The Stormlight Archive) (Kindle Edition)
Der Einstieg ist schwierig, es gibt viele Handlungsstränge von denen am Schluss des 1.Buches nur zwei zusammekommen. (Bei den anderen ist es absehbar dass sie in den nächsten Büchern auch noch dazu kommen)

Für meinen Geschmack hat es zuwenig "Landschaftsbeschreibungen" und zuwenig Details zur Umgebung, dafür sehr viel in Richtung "Ehre" (Darum "nur" 4 Sterne)

Ich habe das Buch auf dem Kindle gelesen, da sind die (angeblich) wunderschönen Zeichnungen sehr schlecht sichtbar :( das ist aber auch der einzige Nachtteil der EBook Variante.

Jetzt muss ich mich gedulden bis dann der nächste Teil herauskommt, wenn man bedenkt dass es insgesammt 10 Bände werden sollen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aussergewöhnlich, 24. Oktober 2011
An und für sich tue ich mich schwer, überhaupt eine Bestnote zu geben.

The Way of Kings hat mich allerdings derart gefesselt, dass es für mich bedeutet: Höchstpunktzahl.

Selten habe ich einen Roman in die Hand genommen, in dem man sich in die verschiedenen Protagonisten derart gut reinversetzen kann wie in The Way of Kings. Das einzige, was ich in der Paperback-Version etwas schade finde, ist die Tatsache, dass die Illustrationen teilweise ein wenig klein geraten und daher die jeweilige Beschriftung nicht ganz so gut entzifferbar ist.

Was mich im Nachhinein etwas amüsiert: in der Regel lese ich in meiner Muttersprache Deutsch deutlich schneller als im Englischen, trotz hinreichender Gelegenheit - hier erreichte ich jedoch annähernd die Seitenzahlen per Stunde, die ich bei der Lektüre von deutschsprachigen Romanen gewohnt bin, ohne dass ich das geschriebene Wort als seicht empfand.

Hier heisst es also, sich euphorisch auf den Nachfolger zu freuen.
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3.0 von 5 Sternen Bin zufrieden, 17. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist nach meiner Ansicht nicht schlecht. Es gibt bessere und schlechtere, deshalb ordne ich es in der Mitte ein.

Es ist teilweise sehr spannend und mitreisend, allerdings gibt es auch Kapitel, in denen man sich sehr konzentrieren muss, um nicht ständig mit den Gedanken abzuschweifen.
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The Way of Kings (The Stormlight Archive)
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