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5.0 von 5 Sternen Bestes Remake!
Ich finde das Remake "A Nightmare on Elm Street" grandios! Der neue Freddy Darsteller (Jackie Earle Haley) macht seinen Job spitze und ich habe nichts daran zu bemängeln. Er gibt Freddy eine ganz neue Aura, viel bösartiger und hasserfüllter, aber trotzdem noch auf eine Weise sympathisch. Das außerdem noch kleine Auszüge der Vergangenheit, des...
Vor 18 Monaten von V. Bredensteiner veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Freddy Farblos
Mit Remakes ist es immer so eine Sache. Zum einen erwarten die Fans altvertrautes und zum anderen natürlich neue Ideen. Leider schafft es dieser Film beides nicht zu erfüllen.

An der Geschichte gibt es nur zaghafte Detailänderungen. Zwar wird die 'Entstehung' Freddys näher und eindringlicher gezeigt aber wirklich neue Infos kriegt man...
Veröffentlicht am 26. Januar 2011 von Bischi


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Freddy Farblos, 26. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Mit Remakes ist es immer so eine Sache. Zum einen erwarten die Fans altvertrautes und zum anderen natürlich neue Ideen. Leider schafft es dieser Film beides nicht zu erfüllen.

An der Geschichte gibt es nur zaghafte Detailänderungen. Zwar wird die 'Entstehung' Freddys näher und eindringlicher gezeigt aber wirklich neue Infos kriegt man dennoch nicht. Freddy tötet hier aus Rache an den Kindern selbst die ihn verpfiffen haben und nicht wie im Original wegen der Kremierung durch die Eltern. Ok aber eigentlich ist das auch vollkommen egal.

Etwas wirklich neues ist das Aussehen Freddys. Ringelpulli, Handschuh und Hut sind noch da aber das Make-Up des Darstellers wirkt irgendwie befremdlich. Zwar ist es ganz sicher, wie die Beteiligten im Hintergrundmaterial auch immer wieder betonen, realistischer aber leider halt auch seltsam. Darsteller Jackie Earle Haley sieht für mich mehr wie eine Mischung aus Niki Lauda und 'Planet der Affen' aus. Irgendwie schon gruselig aber kein Stück dämonisch.

Hier ist der Schritt hin zu mehr Realismus also 'messerscharf' nach hinten los gegangen. Das Make-Up der alten Filme betonte einfach mehr und besser dass Freddy ein Dämon ist; ein Teufel aus einer Fantasiewelt und halt nicht nur ein durchgeknallter Irrer der aus dem Intensivverbrennungsbett getürmt ist.

Auch fehlt der Figur in diesem Remake einfach eine gewisse Ironie. Diese verkörperte Robert Englund selbst im ersten Teil perfekt - obwohl er hier ja weder viel sprach noch besonders gut zu sehen war. Jackie Earle Haley spielt handwerklich sicher sehr gut aber bleibt dennoch farblos, beliebig und austauschbar. Dies ist sicher aber mehr dem Drehbuch als ihm persönlich geschuldet. Das merkt man auch daran, dass seine Figur in den Rückblenden, in denen er ja noch unversehrt ist, einem schon fast Leid tut - was ziemlich seltsam ist wenn man bedenkt was er getan hat...!

Für mich bleiben die alten Filme das Maß aller Dinge zum Thema Horrorfilm.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Remake!, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich finde das Remake "A Nightmare on Elm Street" grandios! Der neue Freddy Darsteller (Jackie Earle Haley) macht seinen Job spitze und ich habe nichts daran zu bemängeln. Er gibt Freddy eine ganz neue Aura, viel bösartiger und hasserfüllter, aber trotzdem noch auf eine Weise sympathisch. Das außerdem noch kleine Auszüge der Vergangenheit, des Gärtners "Fred Krueger", gezeigt werden ist gut umgesetzt, jetzt hat er ein viel besseres Motiv als in den alten Filmen. Ich finde der Film ist nur zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist wieder mal ein richtig guter Horrorfilm !, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street (DVD)
1, 2. Freddy kommt vorbei. 3, 4, verschließe deine Tür. 5, 6. Jetzt holt dich gleich die Hex. 7, 8, es wird Mitternacht. 9, 10. Wir woll`n nicht schlafen gehn oder Du wirst den nächsten Tag nicht übersteh`n. Man hat den Film: "A Nightmare on Elm Street" mit viel neuer Technik verfilmt und auch einiges geändert. Autor "Wes Craven" gab auch "Michael Bay" die Genehmigung zur Neuverfilmung. Es ist bloß schade das "Robert Englund" nicht diesmal Freddy Krueger gespielt hat.
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35 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erreicht nicht die Klasse des Originals!, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street (DVD)
Ein Jugendlicher schlitzt sich selbst die Kehle auf, nachdem er von schlimmen Albträumen berichtet hat. Kurz darauf werden auch seine Freunde von eben solchen Träumen geplagt, in denen ein vernarbter Mann mit Klingen an den Fingern, Jagd auf sie macht. So dauert es auch nicht lange und die bizarren Tötungsfälle setzen sich fort. Einzig die Schüler Nancy (Rooney Mara) und Quentin (Kyle Gallner) kommen langsam dahinter, was hinter den getöteten Teenagern steckt. Sie dürfen dabei nur nicht einschlafen...

"A Nightmare on Elm Street" ist unterm Strich ein völlig unnötiges Remake, des Klassikers von Wes Craven. Produzent Michael Bay und Regisseur Samuel Bayer schaffen es nicht einmal im Ansatz an das brilliante Original heranzukommen. Es entwickelt sich ein Allerwelts-Slasher, der phasenweise echt langweilig ist und trotz einer leichten Frisierung der Story, nie wirklich spannend oder gar die eine oder andere Überraschung auspackt. Dabei ist es nicht Freddy Kruger, der - hier von Jackie Earle Haley verkörpert - dem Film schadet. Nein, Haley ist eigentlich ein durchaus würdiger Nachfolger von Robert Englund und der spielt seine Rolle auch durchaus gut, wenn nicht sogar besser als alle anderen Beteiligten. Es ist eher das Drehbuch, sprich die Story die nie wirklich Schwung und Spannung entwickelt. Einige Slasher-Szenen versuchen dies zwar zu suggerieren und auch Freddys Vergangenheit wird anders beleuchtet als im Original. Unterm Strich zündet diese Fassung aber nicht mal im Ansatz, weil es einfach viel zu langweilig und langatmig umgesetzt worden ist.

Schade, aber diesen lustlos zusammengeschusterten Film mit seinen beliebig austauschbaren Darstellern, muss man nicht gesehen haben. Es sei denn man braucht was zum Einschlafen. Mit viel Wohlwollen und wegen dem immerhin guten Englund-Nachfolger noch knappe 2 Sterne.
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1.0 von 5 Sternen Was soll man dazu noch sagen?, 8. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Ja, irgendwie fehlen einem da die Worte. Leider nur im negativen Sinne. Ich bin glühender Fan der Original Nightmare-Reihe. Diese Filme hatten alles, besonders der 1. und der 3. Viel Spannung, Spiel mit den Ängsten der Menschen, genügend Gore, kreative Morde, gute Darsteller (Sprungbrett u.a. für Johnny Depp und Patricia Arquette), sehr gute Filmmusik, für Horror/Slasher Filme eine stimmige Handlung und das größte, schlauste, hässlichste, bösartigste, aber trotzdem cool und fast sympathischste Filmmonster der Geschichte: Freddy Krueger! Robert Englund war für diese Rolle einfach wie geschaffen, er hat es geschafft Angst und Schrecken zu verbreiten, dabei trotzdem lässig zu wirken. Einfach eine grandiose Darstellung.
Und was hat das Remake davon? Nichts, absolut rein gar nichts. Farblose Schauspieler bzw. Charaktere, null Spannung und Kreativität, schlechte Musik und der neue Freddy ist ein Witz. Jackie Earle Haley ist keinesfalles ein schlechter Schauspieler, aber die Rolle des Freddy K. passt uberhaupt nicht zu ihm. Er hat einfach nicht die Bewegungen und die Mimik drauf, die ein Robert Englund drauf hatte. Hinzu kommt diese grässliche neue Maske, die einfach nur lachhaft wirkt und keinerlei Angst verbreitet und ein paar lahme Einzeiler der Drehbuchautoren. Daran ist nichts furchteinflößend sowie es in den Original-Teilen war. Die anderen Darsteller sind ebenfalls ziemlich farblos und man baut keinerlei Bezug zu ihnen auf. Rooney Mara als Hauptdarstellerin ist sowas von desinteressiert und lahm, keinerlei Vergleich zu der sympathischen Heather Langenkamp im Original. Lediglich Katie Cassidy und Kellan Lutz sind glaubwürdig. Der Rest gesehen und vergessen. Die Story ist lahm und langatmig und an manchen Stellen ziemlich konfus. Die düstere Atmosphäre des Originals fehlt auch komplett. Alles wirkt lieblos hingeklatscht und so konsequent durchgezogen. Schock-Momente? Fehlanzeige. Zero. Rien. Alles ist vorhersehbar. Am schlimmsten ist die "Degradierung" Freddys vom Kindermörder zu einem gewöhnlichen, labilen Pädophilen und die Andeutung in der Mitte des Films, er könne unschuldig sein (was sich am Ende denn, oh Wunder, wieder revidiert). Aber allein der kurze Gedanke, ist das einzige an dem Film, was mir Alpträume beschert. Freddy ist einfach "Bösartigkeit und Verkorkstheit" in Person und er soll unschuldig sein und wir vielleicht Mitleid mit ihm haben, wenn auch nur für kurze Zeit? Vielleicht waren die Drehbuchautoren beim Schreiben high. Einzige logische Erklärung für den Mist.

FAZIT
Wer guten Horror sehen will, greife bitte zum Original. Hier und in dessen Sequels (außer vielleicht Teil 2) wird Horrorqualität vom feinsten geboten. Spannung, Atmosphäre, kreative Gore-Szenen, gewisse Schockmomente, ein grandioser Bösewicht (an dieser Stelle einmal: DANKE Robert Englund) und alles was dazu gehört. Dieses Remake ist der größte Bockmist, der je verzapft wurde und einzig allein vielleicht als Brennmaterial zu gebrauchen. Wenn ich Null Sterne geben könnte, würde ich es ohne Federlesen tun. Lieber Finger weg, Geld sparen, Zeit sparen oder sich das epische Meisterwerk vom Meister höchstpersönlich Wes Craven kaufen. Das ist prima investiertes Geld und man hat Freude dran....
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2.0 von 5 Sternen vertane Liebesmühe, 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Remakes sind so eine Sache. Vor allem von Horrorfilmklassikern, wenn Michael Bay mitmischt. Fans dieser Filme regen sich auf, weil die moderne Hollywood-Aufmachung den Underground-Charme der Originale völlig vergessen lässt. Mit der Neuauflage The Texas Chainsaw Massacre (Ultimate Collector's Edition Blu-ray + 3 DVDs) hat der Popcorn-Kino-Produzent für meine Begriffe einen brutaleren Slasher abgeliefert, der einen bedeutend höheren Schmerzfaktor hat als der alte Streifen. Bei Freitag, der 13. [Blu-ray] kann ich die Zweifler schon besser verstehen. Und nun das.
Es ist verdammt mutig, Wes Craven's alten Schlitzer Freddy neu zu beleben. Freddy Krueger ist keine gesichtslose Figur wie Leatherface, Mike Myres oder Jason, die einfach stumpf durch die Szenerie stapft und alles, was ihr in die Quere kommt, einfach niedermetzelt, sondern er ist die Ikone des Teen-Horror-Genres, ein absolutes Unikat und irgendwie ein wichtiges Stückchen Pop-Kultur. Robert Englunds "Schauspielkunst" kann man nicht toppen, keiner kann besser "...ich werde Dich in kleine Stücke schneiden..." raunen als er und keiner kann gruseliger mit den Klingen spielen. Wie habe ich mich gefreut, Robert als kautzigen Hausmeister in einer "Bones-Die Knochenjägerin"-Folge wiederzusehen.
Die Macher der neusten mörderischen Träume hielten sich sogar weitestgehend an den Plot der Vorlage und peppten ihr Machwerk mit technisch viel besseren Special Effects auf. Das kann man gelten lassen, andererseits muss man aber auch den Hut ziehen vor der Leistung des Technikteams von 1984 und was man damals mit einfachen Mitteln alles schon hinbekommen hat.
Aber sonst bietet der Films keinerlei frische oder ausgefeiltere Ideen. Viel schlimmer ist jedoch, dass der neue, digital aufpolierte Freddy zum Gähnen animiert. Cravens Narbengesicht dagegen hatte und hat Charakter, war und ist manchmal beinahe liebenswert tolpatschig und immer charmant diabolisch. Sorry, aber der Schuss ging nach hinten los und war Verschwendung von Geldern.
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3.0 von 5 Sternen Ein neuer Alptraum, 5. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Nightmare on Elm Street [DVD] (DVD)
on allen Horrorfilmen fand ich die "A Nightmare on Elm Street" Reihe immer am interessantesten. Im Gegensatz zu den meisten Abschlacht-Filmen, mordete der Killer Freddy Krüger nicht in der Realität, sondern nimmt sich seine Opfer dann, wenn sie am verwundbarsten sind: Wenn sie schlafen und in ihren Alpträumen, die Freddy höchst fantasievoll gestaltet, wehrlos ausgeliefert sind. Nun hat das Remake-Fieber von Hollywood also auch Freddy Krueger erwischt, der entgegengesetzt seiner bisherigen 8 Auftritte erstmals nicht von Robert Englund verkörpert wird.

HANDLUNG

Mitten in einem Café begeht der Teenager Dean augenscheinlich Selbstmord, indem er sich die Kehle aufschneidet. Noch kurz vor seinem scheinbaren Selbstmord erzählt er seiner Freundin Chris, dass er in seinen Träumen stets einen furchtbar entstellten Mann namens Freddy sieht, welcher einen Handschuh mit rasiermesserscharfen Klingen trägt. Auch seine Freunde haben Alpträume. Seine Freunde - namentlich Nancy, Quentin, Jesse und Chris - finden schließlich heraus, dass sie alle von demselben Mann träumen. Das Gefährliche an der Sache: Was Freddy ihnen in den Alpträumen antut, wird Realität. Seine nächsten Opfer werden Chris, kurz darauf folgt Jesse.

Nancy und Quentin machen sich nun in Todesangst auf, herauszufinden wer oder was dieser Freddy Krüger war und ist. Dabei müssen sie permanent gegen ihre Müdigkeit kämpfen. Schließlich finden sie heraus, dass sie alle gemeinsam auf einer Vorschule waren, ohne sich daran zu erinnern. Als Nancy ihre Mutter mit diesen Informationen konfrontiert, erfahren sie was damals wirklich passiert ist: Fred Krüger war der Gärtner der Vorschule, hat sich jedoch als Kinderschänder und Vergewaltiger an den Kindern vergangen. Die Eltern haben daraufhin das Gesetz selbst in die Hand genommen, ihn gejagt, schließlich in einen Heizungskeller gesteckt und ihn bei lebendigem Leib verbrennen lassen.

Nancy und Quentin vermuten zunächst, dass ihre Eltern Freddy zu Unrecht gelyncht haben und machen sich auf den Weg zur Vorschule, um dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Dabei müssen sie jedoch schockierend feststellen, dass ihre Eltern mit den Vorwürfen recht hatten. In der Erkenntnis, dass sie von Freddy nie verschont werden, fassen sie einen Entschluss: Nancy hat in einem früheren Alptraum bemerkt, dass sie einen Stofffetzen von Freddy's Pullover mit in die Realität nehmen konnte. Nun plant sie, Freddy selbst in die Realität zu holen und endgültig zur Strecke zu bringen...

KRITIK

Jetzt hat es nun also auch "A Nightmare on Elm Street" erwischt. Was für mich die Bewertung etwas schwierig macht, da ich ein Fan des Originals bin. Die "Nightmare" Reihe lebte für mich vor allem durch den Hauptdarsteller Robert Englund. Englund hat es trefflich verstanden, Freddy sowohl gefährlich und bösartig als auch mit schwarzem Humor darzustellen. Bisweilen ging das natürlich daneben ("Nightmare on Elm Street 6" ist definitiv schlechter als jeder andere Freddy Krueger Film inkl. dieses Remakes), aber im Großen und Ganzen schaffte es Englund Freddy auf (perverse Art und Weise) symphatisch erscheinen zu lassen. Ein halbgares Drehbuch und miese Nebendarsteller wurden durch Robert Englund und tolle Alpträume gerne verziehen.

Und hier liegt meiner Meinung nach das größte Problem dieses Films. Das die Geschichte weitestgehend diesselbe ist wie das Original und nicht jeder der Teen-Schauspieler überzeugt stört mich eigentlich nicht großartig - wirklich gute Schauspieler bzw. viele miese Darsteller hatten die alten Filme auch (Englund, Heather Langenkamp, Patricia Arquette und John Saxon mal ausgenommen). Und wenn man ehrlich ist: Innovativ waren die Alpträume der alten Filme, die sonstige Rahmenhandlung diente ja eher dazu Freddy neue Opfer zu bringen. Jackie Earle Haley spielt hier eine dunklere, perversere und alles in allem wohl bösartigere Version von Freddy. Durch die mangelnde Ironie und kaum Text bleibt Freddy aber eben in diesem Film recht farblos. Unheimlicher, abstoßender, bösartiger - aber farblos.

So wie auch im Original sind natürlich die Alpträume von Nancy und ihren Freunden das filmische Highlight. Dabei haben die Produzenten sowohl Elemente des Originals neu aufgelegt (der Heizungskeller, der ohne ersichtliche Hilfe durch Korridore gezogene Leichensack, der sich in dickflüssiges Blut verwandelnde Fußboden etc.) als auch einige neue Alpträume kreiert. Besonders interessant sind hier die Übergänge von der Realität in die Alpträume. Während man zu Beginn des Filmes noch genau merkt, dass eine Person einschläft und einen Alptraum erlebt, verwischt dieser Übergang bei zunehmender Müdigkeit der Hauptpersonen. Dieses plötzliche, nicht erkennbare Hinübergleiten in einen Alpträumen sorgt dann auch für die schockierendsten Momente des Films.

Wer das Original nicht kennt, ist bei diesem Film eigentlich recht gut unterhalten, auch wenn Freddy eben nicht ganz so prägnant ist wie früher.
Was die Kenner des Original betriffts... tja, ein zweischneidiges Schwert. Klar, ist es schön, dass sich die Produzenten stark am Stil des Originals gehalten haben und auch etliche Szenen neu interpretiert haben. So gibt es aber leider wenig Neues zu entdecken und die meisten der Alptraum-Szenen - das Highlight eines jeden Nightmare Films - sind den Fans schon bekannt. Für den ersten Teil finde ich es okay, das Original noch großzügig zu zitieren. Sollte es jedoch eine Fortsetzung von "A Nightmare on Elm Street 2010" geben, so hoffe ich, dass die Produzenten dann eigene Wege gehen werden.

Fazit

Wer das Original nicht kennt, ist hier klar im Vorteil. Die gelungensten Szenen der alten Filme wurde übernommen und dürften jeden Neueinsteiger ebenso frösteln lassen, wie das Original. Hauptdarsteller Jackie Earle Haley (Freddy) weiß als bösartiger, perverser Serienkiller zu überzeugen, bleibt aber auch etwas farblos. Handwerklich gut umgesetzt. Nun ist der Anfang gemacht und ich hoffe, dass bei einer Fortsetzung die Produzenten nicht so viele - nennen wir es mal "Hommages" - an die alten Filme einbauen, sondern eigene Wege gehen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Freddy mit den Scherenhänden, 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street [Blu-ray] (Blu-ray)
Hollywood erfindet sich bekanntlich immer wieder selbst neu und eines der jüngsten Opfer dieses nimmersatten Trends ist niemand geringeres als die Horrorlegende Freddy Krüger, der bereits in 7 Filmen (8 wenn man "Freddy vs. Jason" mit dazu zählt) Jugendlichen den Schlaf raubte und sie in ihren Träumen jagte. Die Neuauflage von "A Nightmare on Elm Street" erzählt die Geschichte mehrerer Jugendlicher, die alle durch ein Ereignis in der Kindheit verbunden sind, über das der Mantel des Schweigens gelegt wurde. Erst als sie die Vergangenheit, in Form des Traumkillers Krueger, einholt, merken sie, in welchen Alptraum sie geraten sind.

Storytechnisch orientiert sich der Streifen damit grob am Original, nimmt aber einige seltsame Änderungen vor, die wohl nur mit dem Geschmack der Zeit zu erklären sind. Besonders fallen diese auch nicht ins Gewicht und sie sind auch an sich kein Grund für eine Abwertung des neuen Ausflugs in die Elm-Street - viel "schlimmer" zeigt sich da die seltsame Auswahl an arg farblosen Darstellern. Wo Jackie Earle Haley ein überraschend guter neuer Freddy ist, sind die anderen Schauspieler einfach nicht in der Lage auch nur einen Hauch von Tragik, Entschlossenheit oder Mitleid zu entfachen. In der alten Filmserie war dies noch ein essentieller Bestandteil des "Nightmare"-Erlebnisses, hier nimmt man die Toten als solche hin und verspürt rein gar nix. Das ist eine der größten Schwächen, die sich ein Film dieses Genres überhaupt leisten kann und dies sorgt für den akuten Abzug von zwei Sternen.

Die Extras der Scheibe sind nicht unbedingt der Rede wert, es ist Standardkost mit Interviews und Making-of's, die keinen mehr hinter dem Ofen hervor locken. Ton und Bild sind, medienspezifisch, natürlich in der Spitzengruppe anzusiedeln, aber können die mauen Darsteller und die unzureichende Dramatik einfach nicht kompensieren.

Insgesamt stehen also drei Punkte in der Gesamtbewertung für die Neuauflage von "A Nightmare on Elm Street" zu Buche. Für einen Filmabend reicht die Scheibe sicher aus, echte Freddy-Fans wird aber maximal die Erkenntnis erfreuen, dass Haley ein ordentlicher Nachfolger für Robert Englund ist und vielleicht in einer Neuauflage der anderen Teile, unter begabteren Regisseuren, Drehbuchautoren und Schauspielern, der Kultfigur wirklich neues Leben einhauchen kann.
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3.0 von 5 Sternen Freddy kommt vorbei, 30. November 2010
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street (DVD)
Klar kann man sich darüber streiten, ob es nötig ist, von jedem Film, dem der Stempel Klassiker anhaftet ein Remake zu machen. Das kann bei einigen wenigen Filmen (The Crazies oder wegen mir auch Dawn of the Dead) mal funktionieren, der Großteil ist allerdings, grade im Horrorsektor, eigentlich ziemlich verzichtbar. So meiner Meinung nach auch hier. Das Nightmare Remake, hätte Potential gehabt. Seit dem Original ist ja schon reichlich Zeit den Fluß runter und grade für abgedrehte Traumszenen eignet sich die fortgeschrittene Computertechnik doch eigentlich ganz ausgezeichnet. Diese wird allerdings nur sehr dezent verwendet. Ob man Freddys neues Make - Up mag oder nicht... na ja, ich fand den Original Krüger irgendwie cooler. Was mich am Film am meisten gestört hat, ist, dass er sich nicht so richtig entscheiden kann, ob er sich denn jetzt ans Original halten, oder die Story neu erzählen möchte. So wird Mr Krüger einfach mal so in seiner Bösartigkeit vom Mörder zum Schänder degradiert, neue Szenen mischen sich mit Szenen aus dem Original.

Man kann sich den Film durchaus anschauen und es gibt auch mit Sicherheit weitaus schlechtere Remakes, aber wenn man schon an der Originalstory rumbastelt, hätte sich das Team auch die Freiheit nehmen können, etwas vollkommen Neues aus dem Stoff zu stricken.
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3.0 von 5 Sternen Wo ist Robert Englund?!, 22. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Nightmare on Elm Street (DVD)
Ich persönlich finde Michael Bay hat einen guten Nightmare on Elmstreet geschaffen.

Die Effekte sind super, Schockmomente gibt es mehr als genug (und das ist mir persönlich in Horrorfilmen wichtiger als massenhaft Blut und Gedärme), aber in einem mehr als wichtigem Punkt leidet das ganze Unternehmen doch ein wenig. Das ist Freddy selber.

Jackie Earle Haley ist einfach nicht Robert Englund, und er kommt einfach nicht an seine Leistung herran. Mag sein das Fans der Freddy Reihe "verwöhnt" sind und sich an ein neues Gesicht einfach nicht gewöhnen möchten, aber während Robert Englunds Maske einfach nur schaurig wirkt, wirkt seine Maske als währe er Jurrasic Park entsprungen. Ich kann mich mit ihm als "Schrecken der Nacht" einfach nicht richtig anfreunden.

Wer wert auf gute Schockmomente legt, dem ist dieser Film wirklich zu empfehlen. Aber Fans der Original Nightmare on Elmstreet Reihe könnten auch so ihre Schwierigkeiten haben sich mit dem neuen Freddy anzufreunden. Dennoch, ein guter Film.
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A Nightmare on Elm Street
A Nightmare on Elm Street von Samuel Bayer (DVD - 2010)
EUR 4,97
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