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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt Lightroom, wenn man DPP hat?
Ich kann nach ausgiebiger Nutzung Lightroom v. a. mit Canons "DPP"-RAW Konverter vergleichen, der kostenlos zum Lieferumfang einer Canon DSLR oder G-Kamera gehört und bereits sehr gute Ergebnisse bei einfacher Bedienung liefert. Ich vermute nur, dass andere Kamerahersteller ähnliche Software im Programm haben. Ich bin allerdings ein ausgesprochener "DPP-Fan"...
Vor 21 Monaten von Tafkas veröffentlicht

versus
94 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gut mit Einschränkungen
Nach einer vorhergehenden ausführlichen Produktrecherche sollte es Lightroom 3 sein. Sicher eine der besten Bildverwaltungen und RAW-Konverter auf dem Markt.
Mit viel Vorfreude ausgepackt und installiert, wurde meine Freude schnell wieder gedämpft. O.K., gedruckte Handbücher darf man offensichtlich heutzutage nicht mehr erwarten, aber das nicht einmal...
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von fmu


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt Lightroom, wenn man DPP hat?, 20. August 2011
Ich kann nach ausgiebiger Nutzung Lightroom v. a. mit Canons "DPP"-RAW Konverter vergleichen, der kostenlos zum Lieferumfang einer Canon DSLR oder G-Kamera gehört und bereits sehr gute Ergebnisse bei einfacher Bedienung liefert. Ich vermute nur, dass andere Kamerahersteller ähnliche Software im Programm haben. Ich bin allerdings ein ausgesprochener "DPP-Fan". Durch die letzten Updates ist DPP sogar so sehr im Funktionsumfang gewachsen, dass nur Möglichkeiten bei der Feinsteuerung und digitale Filter, Bereichsreparaturen und Perspektivenkorrektur bei Lightroom wirklich neue Funktionen sind, die ich vorher nicht hatte. DPP hatte eigentlich alles, was ich brauchte. Auf meinem Core i7 Laptop war DPP aber recht langsam. Bei großen Fotomengen hat das sehr gestört. Daher habe ich zu LR gegriffen. Dieser Kauf hat sich, das kann ich nach drei Wochen mit der Software sagen, gelohnt.

LR ist ein großartiger RAW-Konverter, der kaum Wünsche offen lässt, zumindest auf einem schnellen Rechner. Der Preis geht völlig in Ordnung. Ob sich die Investition lohnt, wenn der Rechner langsamer ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Erfahrungen können vielleicht als Richtschnur bei der Entscheidung dienen.

Zunächst zu UI, Funktionen und Geschwindigkeit von Lightroom:

Lightroom 3 sieht komplex aus. Das kann man nicht bestreiten. Am besten gleich den Vollbildmodus einschalten, dann stört die Taskleiste nicht mehr und das Bild ist größer. Die Möglichkeiten, die Benutzeroberfläche zu gestalten, indem je nach Bedarf die Einzelnen Werkzeugmodule fest eingeblendet oder bis zum "Mouse-Over" ausgeblendet bleiben ist sehr gelungen. Alles in allem ist die komplexe Anmutung gut gelungen. Für einfaches "Klickediklick" reicht auch kostenlose Software.

Damit zum Kern: Der Bildbearbeitung und Organisation. Der Funktionsumfang ist überwältigend. Dabei wurde immer auf gute Bedienbarkeit geachtet. Einzelfarben lassen sich in Luminanz, Sättigung etc. steuern. Das kann man an Reglern machen. Komfortabler ist aber die intelligente Bereichsanpassung direkt im Bild. Gut gedacht! Das funktioniert auch für die Gradationskurve. Dabei wäre das dort sogar kaum nötig gewesen, weil auch die Kurvensteuerung selbst zum besten gehört, was ich bisher an Bildbearbeitung gesehen habe. Auch die digitalen Filter und Bereichsreparaturen sind großartig. "Digitale Dunkelkammer" ist untertrieben. Auch die Objektivkorrekturen und Möglichkeiten zum Schärfen und zur Rauschreduzierung sind erstaunlich effizient. Am nachdrücklichsten empfiehlt sich aber der simpelste aller Knöpfe: Die automatische Tonwertkorrektur. Außer bei dringend rettungsbedürftigen Schnappschüssen liefert er faszinierend oft mit einem Klick bereits das gewünschte Ergebnis. Dass man ihn direkt aus der Bibliotheksansicht betätigen kann, ohne die komplexen Detaileinstellungen zur Bidlbearbeitung aufrufen zu müssen, erleichtert den "Workflow" bei fast allen Bildern ganz gewaltig. Es kommt schließlich selten vor, dass Bilder völlig misslungen und schwer zu korrigieren sind.

Bei der Katalogfunktion lässt sich besonders die "Sprühdose" hervorheben. Sie erlaubt das Verteilen von Metadaten auf viele Bilder gleichzeitig. Ansonsten gibt es hier wenig Spektakuläres, die verschiedenen Markierungsoptionen funktionieren gut, sind aber doch eher Standard. Ganz nett ist die auch automatisch einstellbare "Stapelfunktion", die es erlaubt, eine Reihe von Bildern vom selben Motiv als einen Stapel anzuzeigen, um so den Katalog übersichtlicher zu halten.

Schließlich zum letzten Punkt: Die Geschwindigkeit. Hier brilliert LR. Die 64-bit Version nutzt meinen Prozessor wie es sich gehört, spricht ihn auch im Akkumodus dezidiert an und reizt die Möglichkeiten der intelligenten Prozessorsteuerung endlich aus. Auch große Datenmengen an RAW Fotos lassen sich in gefühlten "Augenblicken" aufrufen und vergrößern. Die Vergleichsansicht erlaubt die Suche nach dem "scharfen Schuss" in Sekundenschnelle.

Einziger Kritikpunkt: Die Bildlaufleisten lassen sich - zumindest bei mir - nicht per Mausrad bedienen. Für einen Sternabzug reicht das nicht.

Also DPP oder LR3?

Im Vergleich mit DPP punktet LR vor allem wegen seiner Geschwindigkeit und seiner Tonwertkorrektur. Die Detaileinstellungen sind zwar zweifellos großartig. Mehr als das, was DPP kostenlos auch kann, wird ein Fotograf, der mehr macht, als wild 100 Bilder ins Nichts zu knipsen, aber nur bei wenigen Bildern brauchen. Was sich selbst aus verloren geglaubten Schnappschüssen rauskitzeln lässt ist ohne Zweifel beeindruckend. Es wäre mir aber im Vergleich mit der kostenlosen Canon-Software nicht den Preis wert, den LR berechtigterweise kostet. Ich mache auch genug Bilder, die DPP wunderbar konvertiert.

Den Ausschlag gibt die Anzeige- und Besarbeitungsgeschwindigkeit. Die Bildermengen, die eine Kamera mit ca. 5 Bildern pro Sekunde auf 16GB Karten u. ä. produzieren kann, ließen sich mit DPP nicht mehr anständig verwalten. Dazu ließ die 32-bit Software die Möglichkeiten des i7 zu sehr ungenutzt. Auf meinem PC ist LR ein Quantensprung. Dazu noch die fixe "Standardentwicklung" per "Auto-Knopf", der nur in wenigen Fällen eine leichte Korrektur erfordert, und die Bildverarbeitung dauert endlich wieder nicht mehr länger als die Fototour.

Zusammenfassung: Auf einem 64-bit PC kann ich die Investition uneingeschränkt empfehlen. Auf älteren Rechnern würde ich mir noch einmal überlegen, wie oft ich über den Funktionsumfang einer nativen RAW-Verarbeitungssoftware wie DPP hinausgehen möchte. Sein Geld wert ist LR 3 in jedem Fall.
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87 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich Gelungen!, 22. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Adobe ->Photoshop<- Lightroom 3 ermöglicht die Aufarbeitung von Fotografien.
Es bietet zu diesem Zweck eine umfangreiche, dennoch übersichtlich präsentierte, Sammlung von Werkzeugen.
Lightroom 3 soll die minimal ausgestatteten Herstellerwerkzeuge ersetzen, ein komfortables Bearbeiten und Verwalten vom Fotos ermöglichen.

Anders als bei der Gratissoftware Pictomio, Picasa und Co muss der Anwender hier aber ziemlich tief in die Tasche greifen.
Dies lohnt sich sicher nicht für Jedermann. Lightroom 3 wendet sich an Hobbyisten und Könner der digitalen Bildverarbeitung.
Wer mit seiner Digital Knippse vom Discounter alle Jahre mal eine handvoll Urlaubsbilder mit nach Hause bringt, kann sich die teuere Software, die überdies Verständnis, Geduld und Präzision erfordert, sicher sparen und wird dies auch nie bedauern

Lightroom 3 ist ein aufgebohrter RAW-Converter, der auch sehr umfangreiche Bildersammlungen verwalten kann.
In den Versionen 1 und 2 beherrschte Lightroom das Raw-Konvertieren eher mäßig, an die Herstellerwerkzeuge konnte es bisher nicht heranreichen. Zu viele Details gingen verloren, zu viel Rauschen blied zurück und oft entsprachen auch Farbton und Kontrast nicht dem Geschmack. Auch fehlte es noch an einigen Werkzeugen (Objektiv-Korrektur, Geometri-Korrektor, professioneller Rauschfilter), die bei Konkurrenten und kostenlosen Herstellerwerkzeugen längst enthalten waren.

Adobe versprach mit Version 3 Besserung. Und tatsächlich. Nach 7-monatigen zweistufigem Betatest und Anprobe der finalen Fassung ist das Ergebnis sehenswert. Fast alle Fehler und Schwächen der Vorgängern konnten ausgebügelt werden. So können jetzt Geometrie-Fehler und Verzerrungen direkt in Lightroom 3 korrigiert werden.

Lightroom 3 ist deutlich umfangreicher und stabiler geworden, auch die finale Bildqualität braucht sich nicht mehr hinter den Mitbewerbern zu verstecken. Der Funktionsumfang, insbesondere in Hinblick auf Diashows und Onlinepräsentation wird Youtuber und Blogger sicher viel Freude machen. Eine ganze Reihe an Effektprofilen erlaubt es Bilder mit einem Klick ein ganz anderen Look zu verleihen.

Was mich an Lightroom 3 aktuell noch stört, ist die Belastung des Arbeitsspeichers und die, trotz errechneter Vorschau, langen Wartezeiten beim Bildwechsel. Auch ist der Preis für das Produkt, das eigentlich ein zusatzmoul für Photoshop darstellt mit etwa 300 Euro, zwar für Adobe und Apple Verhältnisse niedrig, aber für den Privatanwender doch noch deutlich zu hoch.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rundum sorglos-Paket - auch für Mac!, 29. Juli 2010
Von 
Gerd Grimm "Aragorn" (Neuhausen/Fildern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Nach einem Ausflug zu Apple Aperture 2 sowie 3 (Test-Version) schaute ich als iMac-Besitzer nach Alternativen. Bei Lightroom überzeugte mich die Stabilität, mit Lightroom läuft. Ich habe mit über 17.000 Photos, die ich mit Lightroom verwalte keine Profi-Ansprüche aber gehobene Amateur-Ambitionen. Es ist eine gewisse Einarbeitungszeit nötig, sich mit der Funktion des Paketes vertraut zu machen. Doch danach weiß man die vielen Funktionen mehr und mehr zu schätzen. Z.B. das integrierte Entrauschen von Bildern mit hohen ISO-Werten oder ein Pinsel, mit dem man partiell Änderungen einem Bild hinzufügen kann wie z.B. Aufhellen, Kontrast ändern etc. Warum nur vier Sterne? Weil die Arbeitsgeschwindigkeit zu niedrig ist - zumindest auf meinem iMac Dual-Core mit 2,4 MHz. Teilweise dauert der Bildaufbau zu lange wenn ich Bilder durchblättern möchte (das sind JPEGs mit ca. 4 bis 8 MB Dateigröße). Wenn die Bilder dann gerendert sind geht das Durchblättern natürlich flott. Was mir auch gut gefällt: Im Gegensatz zu Aperture ist die Verwaltung; die Bilder bleiben in dem Ordner, den ich bestimmt habe und werden nicht zusätzlich in ein Verzeichnis kopiert. So finde ich alle Bilder genau in dem Ordner wieder, in dem ich sie ursprünglich abgelegt hatte. Last but not least kann ich bei Lightroom direkt Photoshop-Dateien bearbeiten und verwalten, das geht bei Aperture auch nicht. Alles in allem kann ich nur eine Empfehlung aussprechen, bin begeistert. Allerdings sollte man einen flotten Rechner haben, dann macht das Programm wirklich Spaß. Ich würde Lightroom wieder kaufen. :)
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herausragendes Werkzeug - wenn man damit umgehen kann, 26. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Photoshop Lightroom gehört vielleicht zu den meist missverstandenen Programmen im Fotobereich. Sieht man sich die Rezensionen zu diesem Produkt an, so zeigt sich, daß einige Käufer offenbar mit falschen Erwartungen oder Ansprüchen an dieses Produkt herangehen. Dennoch gehört Lightroom zu den verbreiteten Standardprodukten im Sektor der Software für digitale Fotografie - und das hat seinen guten Grund.

Was ist Lightroom also: Eine Software, die Fotos katalogisiert, verschlagwortet, bei der Aussortierung hilft, die Bearbeitung und Entwicklung übernimmt und bei der Veröffentlichung unterstützt. Kurz, der gesamte sogenannte digitale Workflow wird abgebildet.
Der Schwerpunkt in der Katalogisierung liegt dabei darauf, aus einer großen Menge Bilder bestimmte schnell wiederzufinden. Ebenso können große Mengen neu hereinkommender Fotos schnell und effektiv verschlagwortet und sortiert werden. Dies sind Aufgaben, die in erster Linie Agenturen, Berufsfotografen und zu einem gewissen Grade ambitionierte Amateure benötigen. Eine Fotoagentur muß in wenigen Sekunden aus 100.000 Fotos ein ganz bestimmtes Motiv finden können. Das ist eine Anforderung, die sich von der Hobbydenkweise "ich will jetzt mal die Fotos vom Kanadaurlaub 2001 anschauen, die liegen ja in C:\Fotos\Kanada2001" ganz grundlegend unterscheidet. Ebenso müssen möglicherweise bei einem Berufsfotografen mal 100 Bilder auf einmal gleichzeitig verschlagwortet, in Schwarz-Weiss gewandelt und von einem bestimmten Farbstich befreit werden. Diese Dinge beherrscht Lightroom hervorragend.
Die Verwaltung erfolgt dabei in einem Datenbankkatalog, man muß lernen, in Sammlungen und Stichwortlisten zu denken und sich von der Denkweise in realen Windows/Mac-Ordnerstrukturen lösen.

Viele Profis fotografieren aus gutem Grund im RAW-Fomat, sozusagen mit digitalem Negativ. Die Entwicklung erfolgt am PC, auch hier kann Lightroom hervorragend punkten. Farbstiche entfernen, Rauschen reduzieren, Weißabgleich optimieren, Schärfen, kleinere Bildkorrekturen durchführen, einen Bereich aus dem Foto freistellen ohne das Original zu verlieren. Das sind typische Aufgaben der digitalen Fotoentwicklung und Verarbeitung - das mach Lightroom bestens.

Bilder drucken, exportieren für den Kunden oder eine Diashow erstellen - auch diesen Anforderungen wird es gerecht.

Der Amateur kann mit diesem Workflow auch arbeiten, er erfordert aber Einarbeitung und ein Verständnis darüber, wie dieses Programm arbeitet. Wer ein Picasa mit erweiterten Features sucht, wird nicht glücklich werden. Wer sich mit Hilfe eines Fachbuches oder mit den vielen Tutorials im Netz einige Tage einarbeitet und sich auf die Denkweise der Lightroom-Macher einläßt, bekommt dagegen ein tolles Werkzeug in die Hand.

Was Lightroom nicht ist: Lightroom ist KEIN Grafikprogramm, nicht Photoshop, nicht GIMP und nicht Paint. Funktionen zum gezielten Manipulieren von Bildern, zur darin Malen, zum Fotomontagen und Grafiken erstellen haben nichts mit digitalem Fotoworkflow zu tun und in Lightroom nicht oder nur sehr begrenzt vorhanden. Wer das braucht, sollte sich z.B. nach Photoshop oder Elements umsehen, oder nach einer der vielen freien Alternativen.
Wer schnell und einfach mit einem neuen Programm umgehen will, eine Handvoll Urlaubsfotos speichern will, "nur" JPG fotografiert, hier und da mal ausschneiden oder rote Augen entfernen möchte und kein Problem hat, ein paar Minuten nach dem Foto von Tante Erna zu suchen, der ist z.B. mit Picasa besser bedient.

Ansonsten: Kostenlose Version ausprobieren, Tutorials im Netz oder ein Buch lesen, sich mit der Philisophie von Lightroom befassen und mit dem Produkt sehr glücklich werden !

Noch ein letzter Satz zur Technik: Lightroom läuft unter Windows 64bit als "echte" 64bit Anwendung (und natürlich als 32bit Version auch auf Windows 32bit). Das macht sich bei großem Speicherausbau (>4GB) ggf. positiv bemerkbar. Es ist sehr stabil und ausgereift. Instabilitäten und Konsistenzprobleme mit dem Katalog oder Probelme mit großen Sammlungen, wie sie z.B. von Versionen des Photoshop Elements Organizers berichtet werden, konnte ich bei Lightroom nicht feststellen.

Meine klare 5 Sterne Empfehlung an all jene, die mit diesem Programm umgehen können oder bereit sind, es zu lernen !
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top-Produkt, 1. Januar 2011
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Software zur Bildbearbeitung gibt es ja en masse, oft sogar kostenlos oder zu Billigpreisen, z. B. GIMP, Paintshop Pro oder Photoshop Elements. Ich habe mich daher auch immer gefragt, wozu man Lightroom eigentlich noch benötigen sollte.
Nachdem ich das Programm nun einige Zeit einsetze, muss ich bekennen, dass ich zum glühenden Anhänger geworden bin. Von den hunderten von Softwareprodukten, die ich in den letzten 30 Jahren eingesetzt habe, ist Lightroom eines der vielleicht halben Dutzend Programme, die ihren Einsatzbereich perfekt abdecken. Lightroom ist die Software mit dem optimierten Workflow für professionelle Fotografen, bietet aber auch dem anspruchsvollen Amateur eine Fülle von Möglichkeiten.
Das Programm bietet dem Anwender zahlreiche Vorteile im Vergleich mit den genannten Programmen, die ich hier nicht abdecken kann. Aber ein paar Hauptpunkte seien genannt, die es von der "Konkurrenz" abheben. (In Wahrheit hat Lighrroom allerdings außer Apples Aperture überhaupt keine Konkurrenz).

1. Der Workflow richtet sich nach den Bedürfnisses des Fotografen. Lightroom unterteilt sich in die Bereiche Bibliothek (umfasst Import, Export und Datenbankverwaltung der Dateien), Entwicklung (umfasst die Bildbearbeitung) sowie die Bereiche Diashow, Drucken und Web, die für die Ausgabe gedacht sind. (Für die professionelle Druckvorbereitung benötigt man nach wie vor Photoshop.)

2. Die Optimierung beginnt schom beim Import: Lightroom verwaltet alle importierten Bilder in einer Datenbank und ermöglicht es, Bilder zu "Sammlungen" zusammenzustellen oder zu verschlagworten, was die Suche oder die Übersicht ungemein erhöht. Damit empfiehlt es sich als Bildverwaltungsprogramm für diejenigen, die mit tausenden oder zigtausenden Bildern hantieren müssen.

3. Der zweite Vorteil von Lightroome ist die Möglichkeit, Bilder nach dem Import gesammelt zu bearbeiten. Man kann also für eine Reihe von Schnappschüssen, die alle mit fehlerhaftem Weißabgleich gemacht wurden, diesen auf einen Schlag korrigieren oder man kann eine Reihe anderer Korrekturen vornehmen.

4. Alle Arbeiten sind nicht-destruktiv, d.h. die einzelnen Arbeitsschritte werden separat gespeichert und können sowohl alle rückgängig wie auch als separate Vorgaben abgespeichert und auf andere Bilder angewandt werden. Hat man etwa ein Bild aus einer Serie mühevoll optimiert, lassen sich beispielsweise alle gemachten Schritte als Vorgabe abspeichern und auf alle anderen Bilder der Serie übertragen.

5. Der Bereich "Entwickeln" entspricht der Bildbearbeitung, wie man sie im Wesentlichen auch aus anderer Software kennt. Allerdings fasst Lightroom die Funktionen wesentlich übersichtlicher zusammen und gruppiert die Funktionalität in ausklappbare Bereiche. Darüber hinaus ermöglicht die Software, Einstellungen nicht nur über Regler, sondern auch mit der Maus direkt im Bild vorzunehmen. Eine faszinierende Möglichkeit besteht beispielsweise darin, in überbelichteten Bildern mit Hilfe eines Verlaufsfilters durch Ziehen mit der Maus über den überbelichteten Bereich die Belichtung zu reduzieren.

Generell ist die Benutzerfreundlichkeit und Ausrichtung an den Bedürfnissen des Fotografen ein Hauptmerkmal des Produkts. Hier ist alles wie aus einem Guss, auch wenn man sich an einzelnen Stellen über die Gruppierung einzelner Funktionen streiten könnte.
Das Fazit wäre: ein fast perfektes Produkt für professionelle Fotografen und ambitionierte Amateure.
"Fast" bezieht sich einerseits auf die (nicht) vorhandene Dokumentation. Ich habe das Produkt per Download erworben in der irrigen Annahme, dass eine Dokumentation als pdf oder Hilfe verfügbar wäre. Dies war aber nicht der Fall. Sucht man im Web, findet man ein pdf für die Version 1.1 und eine Online-Hilfe, die man auch nicht unbedingt ernst nehmen kann. Daneben gibt es eine Fülle von Video-Tutorials, die sich aber meist auf die Version 2 beziehen.
Normalerweise müsste man für diese Schwäche einen Punkt abziehen, aber angesichts dieses Top-Produkts wäre dies das falsche Signal. Ich habe mir daher das Buch von Istvan Velsz besorgt, das im Wesentlichen ausreicht und sehr empfehlenswert ist.

Das Hauptproblem, das ich auch in Version 3.5 noch habe, und für das ich auch in den Videos und 2 Handbüchern bisher keine Lösung gefunden habe, ist die partiell funktionierende Ordnersynchronisation. Ich habe schon Stunden (und Tage) verloren, weil Lightroom sich schlicht weigert, die Ordnerinhalte zu synchronisieren. Es nervt auf Dauer ungemein, wenn von einem frisch importierten Ordner nach einmal Umkopieren und Synchronisieren plötzlich 30 bis 50 % der Bilder schlicht "verschwunden" sind. Es steht nirgends geschrieben, dass ich zu Lightroom noch einen separaten Bildbetrachter installieren muss, um alle Bilder ansehen zu können. Ich bin bisher immer von einem Bedienerfehler ausgegangen, da ich aber zu diesem Problem nirgendwo einen HInweis gefunden habe, ziehe ich diesem in der Kernfunktionalität unbestrittenen Produkt hier mal einen Stern ab.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgereifte und leistungsfähige Foto-Bearbeitung und -Verwaltung, 7. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Nach dem ich mich schnell eingearbeitet habe, natürlich schon mit einigen Stunden Lesen und Probieren, kann ich sehr produktiv arbeiten. Die Fotoverwaltung mit den vielen Möglichkeiten von Verschlagwortung über komplexe Filter, bis hin zu Sammlungen, ist nahezu komplett in meinen Augen. Die Möglichkeiten der RAW-Bearbeitung sind hervorragend, die Ergebnisse natürlich auch. Ich habe nach sehr kurzer aber sehr intensiver Nutzung nur sehr wenige Kritikpunkte finden können. Ich finde die Perspektivische Korrektur umständlich und "merkwürdig" gelöst, die Generierung von Web-Galerien könnte ruhig weniger Vorlagen, dafür mehr Einstellmöglichkeiten bieten. Texte und Button sind sehr klein und lassen sich auch nicht weit genug vergrößern, als das es auf einem sehr hoch auflösenden Monitor (2560x1440) wirklich angenehm wäre. Viel mehr als solche und ein paar andere Kleinigkeiten fallen mir aber auf der Soll-Seite auch nicht ein. Richtig gut finde ich Möglichkeit bei Gradation und Farbwerten direkt mit dem Maus im Bild den Bereich zu wählen und so "interaktiv" Farben und Tonwerte anzupassen, finde ich genial! Schneller und besser kann man kaum den grauen Himmel blau machen oder die weiße Nase "reparieren". Die Möglichkeit für die Objektivkorrektur weitere Objektivdaten nachzuladen (über separate und kostenlose Programme) oder sogar selber zu erstellen, finde ich auch sehr gut. Ich habe dort für viele fehlende Objektive was gefunden und es problemlos, ohne Neustart von LR, installiert bekommen.

Fazit: das fast perfekte Werkzeug für die RAW-Bearbeitung und Fotoverwaltung, vorausgesetzt man ist gewillt sich intensiv damit zu beschäftigen (ich habe ca. 2 Wochen jeden Abend 1-2 Stunden gebraucht, um 95% zu verstehen).
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Standard um den man nicht herum kommt., 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Ich hatte Apple Aperture und Adobe Lightroom gegeneinander getestet und war bei Aperture hängen geblieben. Gerade das Bedienkonzept und die Integration ins OS X waren für mich die überzeugendsten Argumente. Auch die Arbeit im Fullscreenmodus über zwei Bildschirmen überzeugen und stellen den Branchenprimus Adobe ein wenig ins Abseits. Wenn man allerdings eine nicht millionenfach verkaufte Kamera verwendet, kann die Unterstützung durch Apple ein wenig Problematisch werden. Ich hatte mir zur Erweiterung eine kleine Pentax K-x Kamera gekauft, die auch von Apple unterstützt wurde, doch dann kam ein RAW Update. Und in einigen Einstellungen sind die Kamera Profile durcheinander und es besteht keine Möglichkeit die RAW Bilder befriedigend zu verarbeiten. Betroffen waren auch bereits mit älteren Versionen erfolgreich entwickelte Bilder. Dann wieder ein Update und die L-x Fotos funktionierten, aber bei den Bildern der K-7 erhielt ich nur Ladefehler. Meine Rettung war jedes mal Camera Raw von Photoshop. Photoshop ist mir auch mit Bridge einfach zu umständlich. Nachdem mir noch die Tests mit Lightroom im Kopf waren habe ich einfach Lighroom bestellt. Geliefert wir ein unscheinbarer Karton in dem sich eine DVD befindet. Sonst nichts! Kein Booklet, keine Anleitung. Auf der DVD befindet sich die selbe 85 MB Datei die mal als Demo aus dem Internet laden kann. Einzig der kleine Aufkleber mit der Lizenznummer weist auf die vielen Euros hin. Auf der Adobe Website findet man zwar viel Werbung, aber Videotutorial für den Start oder Anleitungen such man auch hier vergebens. Wer allerdings mit Programmen dieser Gattung vertraut ist, wird nicht Lange eine Bedienungsanleitung vermissen. Mit schnödem Ausprobieren kommt man gut voran, zumal alle Einstellungen non destruktiv sind. Alle Änderungen führt Lightroom in einer eigenen Datei und wendet die Einstellungen jedes mal zur Laufzeit auf die zu öffnende Datei an ohne diese zu verändern.
Am Anfang steht der Import der Bilder. Man hat die Wahl, ob man einfach auf die vorhandene Dateistruktur zugreifen will, oder die Dateien in eine festzulegende Struktur kopiert werden sollen. Man hat immer die Möglichkeit auch eine Zweitkopie auf einem Backupdatenträger anzugeben, die Lightroom dann synchron hält. Manuelle oder gar bremsende Hintergrundbackupjobs werden mit diesem Konzept ausgeschlossen. Hier liegt der Vor- und Nachteil von Lightroom. Ich habe jederzeit Zugriff auf meine Bilder in einer von mir selbst vorgegebenen Dateistruktur ohne auf Lightroom angewiesen zu sein. Ich muss mich allerdings auch mit der Dateistruktur auseinander setzen um effektiv und sicher mit Lightroom zu arbeiten. Eine echte Datenbanklösung wäre mir da lieber um das Material konsistent zu halten.
Die Lightroom Oberfläche ist überfrachtet und lässt nur wenig Platz für das eigentliche Bild. Vollbildbearbeitung ist nur eingeschränkt möglich, Mit der Tabulatortaste kann man die Menüs wegklappen und bei Bedarf zuschalten. Auch kann man die Helligkeit der Menüs um zwei Stufen abdunkeln um nicht vom Bild abzulenken. Etwas verwirrend sind im Anfang die beidseitigen Menüs. Hier wäre eine klare Anordnung auf einer Seite übersichtlicher.
Die RAW Entwicklung ist Top. Hier spielt Adobe die Jahrelange Markführerschaft aus. Selbst das RAW Format von exotischen Schätzchen wie die Fuji Finepix S5600 werden mit einem sehr guten Farbprofil verarbeitet und geben viel Raum für eine professionelle Entwicklung der Dateien. Man kann mit Lightroom selbst aus dieser bescheidenen Bridgekamera alles herausholen. Die RAW Dateien meiner Pentax Kameras werden in allen Modi korrekt verarbeitet und die Farben könnten besser nicht sein. Nun machen auch von Zeit zu Zeit Motivprogramme Sinn. Die Einstellmöglichkeiten sind großartig und man bekommt viel mehr Kontrolle über Details als bei Aperture. Schön, dass man auch das Profil für die Kamera vorgeben kann. Gerade durch diese Funktion wird farbrichtiges Arbeiten mit Lightroom möglich. Farbmanagement ist kein Problem. Profil angeben und um den Rest kümmert sich Lightroom. Die Drucke sind durch die sehr ausgeklügelte Druckfunktion und das Farbmanagement an die meisten Bedürfnisse anzupassen. Wer allerdings Bücher erstellen will muss doch eher auf ein Layoutprogramm zurückgreifen.
Webgalerien kann man sehr eindrucksvoll mit und ohne Flash erzeugen. Die Designs sind unaufdringlich seriös und wirken sehr professionell. Leider kann nur eine komplette Galerie ausgespielt werden. Bei kleinen Änderungen wird eine komplette Neuübertragung erforderlich. Auch sind die Galerien Einbahnstrassen. Das Hinzufügen von Bildern wie bei MobileMe Galerien ist nicht möglich. Somit wird der Austausch mit Kollegen etwas Mühseliger. Die Diashows sind für einen Quickview mit Freunden noch OK, aber für eine Präsentation, womöglich mit Musik und Textunterstützung, doch viel zu mager. Hier könnte Adobe noch viel mehr nachlegen, da ja schliesslich viele Fotografen Ihr Geld mit Multimedialen Diashows verdienen.
Fazit:
Adobe hat mit Lightroom 3 ein schnelles, stabiles RAW Entwicklungs und Verwaltungswerkzeug auf den Markt gebracht. Die Qualität der Filter, Effekte und Einstellungen sind das Maß der Dinge das bis heute von keinem Konkurrenten erreicht wird. Kein Hersteller unterstützt eine derart große Anzahl von Kameras und hat solch ausgereifte Profile der einzelnen Modelle. Kleinigekeiten bei der Bedienung und die etwas dürftige Ausstattung bei den Diashows lassen Lightroom nur knapp an einer fünf Sterne Bewertung vorbeischrammen. Wer professionell mit Fotos arbeitet kommt um Lightroom einfach nicht herum.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch Gutes kann noch besser werden, 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Den hier schon gemachten Aussagen schließe ich mich weitgehend an. Einiges will ich ergänzen.
- Die Korrektur der perspektivischen Verzeichnung ist möglich (versteckt bei den manuellen Objektivkorrekturen)
- Information zum Programm erhält man reichlich kostenlos über die Internetseite von Adobe, z. B. die Hilfedatei als pdf und zahlreiche Videos. Trotzdem bin ich mit der Dokumentation von Adobe nicht ganz zufrieden, da sie meist in Form von Kochrezepten verfasst ist. Man bekommt nur schwer heraus, was die Werkzeuge wirklich tun. Dass z. B. das Gradationskurvenwerkzeug nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbsättigung ändert, erfährt man erst nach einer Recherche im Forum.
- Das Programm lohnt sich nicht nur, wenn man viele Bilder bearbeiten und verwalten will. Man sollte den Kaufpreis in Relation zum Preis der Kamera setzen. Wer eine ausgezeichnete Kamera hat, holt aus ihr das Letzte nur mit einer guten Software heraus. Lightroom 3 ist der beste Konverter, den ich gefunden habe, und gleichzeitig ein gutes Verwaltungsprogramm. Ich bearbeite übrigens auch die Bilder von meiner Kompaktkamera mit Lightroom. Das Programm dafür zu kaufen, würde ich aber nicht empfehlen.
Lightroom hat viele Werkzeuge zur Entwicklung von Rohdaten, aber keines, das ich noch nicht mit Erfolg benutzt hätte. Ich vermisse allerdings ein Werkzeug zum automatischen Aufhellen von Schattenbereichen. So etwas gehört meiner Meinung nach einfach zu einem guten Konverter und nicht nur in ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. Ich denke, Adobe hat sich das als Möglichkeit für das nächste kostenpflichtige Update vorbehalten.
Ein wesentliches Kaufargument war für mich die Möglichkeit, Linsenprofile zur Korrektur von Linsenfehlern selber anzufertigen, wenn auch mit einem gewissen Aufwand. Mit dem Adobe Lens Profile Creator, den man kostenlos herunterladen kann, geht das für jedes beliebige, auch ältere, Objektiv. Wenn die Kamera die nötigen Exif-Daten (z. B. bei einem Zoom die Brennweite) liefert, sucht Lightroom aus dem Profil automatisch die richtigen Daten zur Korrektur heraus.
Meine Empfehlung: das Programm von Adobe herunterladen und bis 30 Tage kostenlos testen. Machen Sie das auch mit ähnlichen Programmen! Die Chancen, dass sie die anderen wieder löschen und Lightroom kaufen, sind allerdings groß.
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94 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gut mit Einschränkungen, 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Nach einer vorhergehenden ausführlichen Produktrecherche sollte es Lightroom 3 sein. Sicher eine der besten Bildverwaltungen und RAW-Konverter auf dem Markt.
Mit viel Vorfreude ausgepackt und installiert, wurde meine Freude schnell wieder gedämpft. O.K., gedruckte Handbücher darf man offensichtlich heutzutage nicht mehr erwarten, aber das nicht einmal ein elektronisches Handbuch (PDF) dabei ist, ist nicht akzeptabel. Einzig die Hilfe innerhalb des Programms steht zur Verfügung. Dort wird sicher jede einzelne Funktion erklärt, sich daraus aber einen Workflow zu erarbeiten ist mehr als aufwendig und wenig hilfreich. Da sich einem das Programm in vielen Bereichen nicht unbedingt intuitiv erschließt, ist man so gezwungen, zusätzliches Geld für ein Buch oder eine Video-DVD auszugeben. Diese sind aber zur Zeit definitiv nicht verfügbar, da die meisten Auslieferungen erst für Herbst 2010 avisiert sind. Solange muss man dann wohl mit viel Mühe selbst herausfinden, wie sich der optimale Wokflow mit Lightroom gestaltet oder im Internet verstreut Videos und Beispiel-Tutorials zusammensuchen.
Das Programm ansich bekommt von mir eigentlich 5 Sterne, aber es gibt 2 Sterne Abzug für den Lieferumfang, den damit verbundenen Preis und die erforderliche Mehrausgabe für eine Dokumentation von Drittanbietern!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was schert mich Windows XP und Lightroom 3 ..., 24. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Lightroom 3 (DVD-ROM)
Für Windows XP wird zwar der (extented) Support offiziell erst 2014 eingestellt aber wen kümmerts ?
Adobe offensichtlich nicht.
Mit Lightroom 3 und Windows XP und neueren Kameras wie:
Canon EOS 1D X
Canon EOS 5D Mark III
Canon EOS 60Da
Canon PowerShot G1 X
Fuji X-Pro1
Nikon D3200
Nikon D4
Nikon D40
Nikon D800
Olympus E-M5
Sony Alpha NEX-F3
Sony Alpha SLT-A37
Sony SLT-A57
etc. etc.
steht man so bei der Bearbeitung der RAW-Daten ziemlich im Regen !

Neuere Kameras werden nur mit LR4 unterstützt. Und LR4 läuft nur noch mit Windows 7.
Wenn Sie noch einen Rechner mit Windows XP betreiben, dann kaufen Sie sich doch einen neuen :-)
So zwingt Adobe die Kunden neuerer Kameras bei der Bearbeitung im RAW-Format immer zu neuen Updates.

Verständlich, wenn Adobe Kasse machen will. Aber die Adobe-Update-Kosten sind nicht das Problem.
Ein Hochrüsten zieht in der Regel (aus meiner Sicht ohne großen Kundennutzen) eine ganze Reihe
weiterer Komplikationen mit der Kompatibilität bereits genutzter Programme und Wondows 7 nach sich.

Es sind immer noch einige Millionen Windows XP - Systeme installiert.
Windows XP SP3 belegt z.B. bei c't unter ein paar tausend Programmen heute noch Platz 3.
Und auf das gleiche Unverständnis treffe ich auch in Foto-Foren.
Aber Adobe kann es sich offensichtlich leisten auf den noch relativ großen Anteil
der installierten Windows XP - Systeme und deren Kundenstamm zu verzichten.
Dabei kann ich mir nicht vorstellen,
daß die Integration neuer RAW-Formate einen so großen Aufwand bedeutet hätte.

Sehr ärgerlich ... !
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Adobe Photoshop Lightroom 3
Adobe Photoshop Lightroom 3 von Adobe (Mac, Windows 7 / Vista / XP)
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