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77 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superfilm, aber leider falsch beworben
Das negative zuerst: Die Werbung für diesen Film ist einfach total daneben und weckt beim Zuschauer vollkommen falsche Erwartungen (was wohl zu einigen negativen Rezensionen hier führt...) In den Trailern wird ein Horror/Science Fiction Film beworben. Das Gen-Experiment, das schief läuft, das böse Monster usw. Also geht der gebildete Zuschauer in den...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2010 von Patrick Bär

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider Thema verfehlt
Der Plot ist gut angelegt, man hat Mitleid mit der Kreatur, ganz so wie einst im ersten Frankenstein. Aber anstatt dann die fragwürdige Ethik des Experiments zu thematisieren und die Unfähigkeit der Gesellschaft, mit dem neuen Wesen umzugehen, setzen die Macher gegen Ende des Films auf einen banalen Monster-Showdown, und das nicht einmal gut. Voll vergeigt...
Vor 19 Monaten von megalurch veröffentlicht


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77 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superfilm, aber leider falsch beworben, 3. Dezember 2010
Das negative zuerst: Die Werbung für diesen Film ist einfach total daneben und weckt beim Zuschauer vollkommen falsche Erwartungen (was wohl zu einigen negativen Rezensionen hier führt...) In den Trailern wird ein Horror/Science Fiction Film beworben. Das Gen-Experiment, das schief läuft, das böse Monster usw. Also geht der gebildete Zuschauer in den Laden (oder zu Amazon) und wartet mit dem Popcorn auf ordentliches Monstergemetzel.

Splice hat aber absolut nichts mit dem Horrorgenre am Hut, auch Science Fiction wäre für mich fehl am Platz. Im Vordergrund steht vielmehr die Entwicklung der "Hauptfigur" von einem vierbeinigen Nagetier zu einem Kleinkind und weiter zu einer jungen Frau, die zunehmend immer menschlicher wird.

Ich würde den Film also eher als sozialkritisches Drama einstufen, alles andere wäre nur eine Enttäuschung. Dafür wartet er aber mit einer genialen technischen Umsetzung auf, die Figur Dren ist so realistisch, daß wirklich nur die Absurdität ihres Aussehens manchmal daran erinnert, daß sie nicht echt ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Kreatur, die wir schufen..., 15. September 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Vincenzo Natali ist ein interessanter Regisseur des Horrorgenres. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem bereits zum Klassiker avancierten "Cube", es folgte der vielschichte "Cypher", der Horrrorelemente mit dem Agententhriller verband. Sein neuer Film heißt "Haunter" und bringt neue Facetten in das Geisterhaus-Genre. 2009 drehte er mit "Splice" eine fulminante und auch tragische B-Picture Version über das (über)lebende Produkt von zwei Gentechniker.
"Splice" erzählt die Geschichte des Wissenschaftlerduos Clive Nicoli (Adrien Brody) und Elsa Kast (Sarah Polley), die auch privat ein Paar sind, Die beiden hoffen darauf durch das Spleißen von tierischen Erbgut neue Lebewesen zu schaffen. Tatsächlich können zwei überdomensionale Würmer am Leben erhalten werden. Der Arbeitgeber, ein Pharmakonzern, erhofft sich von den Ergebnissen ihrer Arbeit großen Nutzen für die medizinische Forschung und natürlich ne Menge Geld. Gleichzeitig erzeugen die beiden Wissenschaftler heimlich, vor allem Elsa, in den Labors des Konzerns ein Mischwesen aus menschlicher und tierischer DNa, um durch die neue DNA eine Vielzahl von Krankheiten heilen zu können.
Doch das Leben der Kreatur hängt von Anfang an an einem seidenen Faden, zumal Schöpfer Clive das Wesen am liebsten wieder töten will. Doch unter Elsas Schutz und Mutterinstikt wächst die Kreatur, die weiblich ist, versteckt von der Aussenwelt im Keller des Instituts auf. Als dieses Domizil zu eng und gefärhlich wird, zieht das Paar mit der inzwischen pubertierenden Dren (Delphine Chanéac) auf eine Farm, die Elsas verstorbenener Mutter gehörte. Das Wesen entwickelt sich rasend schnell und sieht nach kurzer Zeit einer erwachsenen menschlichen Frau sehr ähnlich, hat aber auch Giftdrüsen, einen Schwanz mit Stachel an der Spitze, Flügel und amphibische Lungen und vor allem Launen und Gefühle...
Natali orientiert sich sehr stark an den Klassikern dieser Sparte und es geling ihm sehr schnell für seine Kreatur Mitleid zu schaffen, die möglicherweise auch deshalb so unberechenbar wurde, weil sie seit ihrer Geburt von den Launen ihrer Macher, dem Menschen, abhängig war. Mehrfach wurde versucht ihr das Licht auszublasen - alles keine guten Voraussetzungen für eine gemeinsame Zukunft zwischen Mischwesen und Mensch. Die Geschichte ist natürlich alles andere als Neu, aber Natalis Neuinterpretation des alten Gruselstoffes über experimentierende Wissenschaftler, die keine Grenzen kennen, macht Spass und hat den gewissen Cronenberg-Touch, also viel Bodyhorror gibts zu Bestaunen. Der Showdown ist vielleicht zu ausufernd, aber insgesamt ein guter Genrevertreter, auch wenn einige Kritiker "Splice" als schlechtesten Film des Jahres bezeichneten.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geht an die Substanz, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
*Splice* hat wohl mit ähnlichen Problemen wie *Black Swan* zu kämpfen: Der Film hat eine Story, die vielleicht keine konkrete Aussage hat, sich aber mit komplexen, menschlichen Problemen auseinandersetzt. Zur Umsetzung dieser Story hat man sich der erforderlichen Mittel und Special-Effects bedient, ohne dabei eine bestimmte Zielgruppe befriedigen zu wollen. Schon hagelt es Vorwürfe, es handle sich um einen misslungenen Genre-Mix, wobei anderen Filmen gern vorgeworfen wird, sie seien zu leicht etikettierbar und somit klischeehaft.

Wenn man unbedingt in Genres denken möchte, geht *Splice* in Richtung Sozialdrama, Science-Fiction und Horror, nach Priorität geordnet. Die Story ist nicht nur vielschichtig, sondern wird auch hervorragend inszeniert und von den ebenso hervorragenden Schauspielern perfekt getragen. Ich hatte im Abspann ein Aha-Erlebnis, als Guillermo del Toro als Produzent aufgeführt wurde, denn die Atmosphäre, besonders in den düsteren Labor-Szenen, hat mich an *Pans Labyrinth* erinnert.

Das sensible Thema Genforschung wird hier schockierend direkt und (menschlich) realistisch dargestellt, was anscheinend nicht jedermanns Geschmack ist, aber der Film will auch gar nicht geschmackvoll sein und ist nicht unbedingt für einen Popcorn-Abend gedacht.

Man kann sich generell über die Vorhersehbarkeit des Plots streiten, die einzelnen Szenen waren zumindest für mich sehr ungewöhnlich und Nägel zerkauend spannend. Einziger Wermutstropfen ist das Finale, denn der Film wird zwar konsequent, aber irgendwie nicht gut aufgelöst und flacht merklich ab. *Splice* ist ein sehr sehenswerter Film, kommt aber insgesamt an viele bessere Filme wie den erwähnten *Black Swan* nicht heran, auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt.

Die schlechten Rezensionen sind mir besonders bei diesem Film ein Ärgernis, denn auch wenn hier und da eine Erwartung enttäuscht wurde oder sich jemand schockiert gefühlt hat, muss der Film nicht als dilettantisches Gegrütze dargestellt werden. *Splice* hat schon rein formal Block-Buster-Qualitäten und geht inhaltlich darüber hinaus.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen " Wir müssen doch als Wissenschaftler über die Grenze gehen", 21. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
"Wehe uns wenn der Mensch sich selbst zum Gott ernennt!"
"Splice" ist der sehr ernsthafte filmische Versuch die aktuelle Diskussion um Gentechnik, Fortschritt und Wissenschaftsgläubigkeit in einen Science- Thriller zu packen.
Vincenzo Natali, der auch schon mit seinem Erstlingswerk "Cube" begeisterte hat hier ein beeindruckendes Werk geschaffen.
Cronenberg packte diese Thematik in seinen frühen Body- Horror Filmen natürlich wesentlich drastischer an, doch auch wenn sich "Splice" hier massentauglicher präsentiert, hat er doch genügend Zündstoff.
Ein Forscherpaar (hervorragend Adrien Brody, Sarah Polley) arbeitet ohne Wissen des ihnen übergeordneten Wissenschaftsinstituts heimlich an Tierhybriden gepaart mit menschlicher DNA.
Und das Unfassbare gelingt, die Erschaffung eines nur im Reagenzgefäss erzeugten Organismus.
Ein Wesen, daß uns Menschen durch seine bloße Existenz in allen moralisch- ethischen Fragen herausfordert.
Diese Grundfragen nach Verantwortung, nach blindem Forscherdrang haben sich seit Mary Shelleys "Frankenstein" nicht geändert, und stellen sich in jeder kommenden Generation neu.
Was macht uns als Menschen aus, was haben wir für ein Bild und für ein Stellenwert dem Leben gegenüber.
Dürfen wir unter der Prämisse Krankheiten, Gen-Defekte, Unwägbarkeiten des Daseins mindern zu können, das menschliche Leben quasi designen, konstruiren.
Und was macht uns selbst dann noch menschlich? Der Film warnt hier mit einem klaren Nein.
Denn die Konsequenzen sind nicht zu händeln, ähnlich wie mit dem Bau der Atombombe spielt der Wissenschaftler hier mit unüberschaubaren Faktoren die ihn komplett überfordern und ihn letzenendes grauenhaft selbst zerstören.
Adrien Brody und Saray Polly spielen Schöpfung, sind voll verantwortlich für ein fühlendes, empfindendes Geschöpf, das sie aus blankem Egoismus, Ehrgeiz, Arroganz unnatürlich erschaffen haben und das wird grausam bestraft werden.
Der angeblich so hehre Ansatz der Menschheit durch Forschung Gutes zu tun, verblasst hier ganz deutlich.
Beide Schauspieler schaffen es dies im Laufe des Films als vorgeschobenen Grund zu entlarven.
Viel zu sehr sind sie selbst fehlbar, unzulänglich.
Das hilflose Geschöpf eine beliebig zu benutzende, missbrauchbare Projektionsfläche.
Elsa (Sarah Polley ) möchte noch keine eigenen Kinder, aber kann ihre gluckenhafte Mutterliebe und ihre Altlasten aus ihrem eigenen Elternhaus nun auf dieses Geschöpf richten.
Adrien Brody, erst ablehnend doch hilflos seiner Partnerin gegenüber, entdeckt als die Vermenschlichung des weiblichen Geschöpfes fortschreitet plötzlich sexuelle Gelüste zu dem Wesen.
Die menschlichen Abgründe werden hier deutlich und die Unfähigkeit eben nicht neutral, wissenschaftlich-sachlich bleiben zu können sondern in irgendeiner Form zu dem Geschöpf in Beziehung zu treten.
Demgegenüber steht hier das aseptische, künstliche Wesen (grandios:Delphine Chaneac); bemitleidenswert unschuldig in seiner blossen, verstörenden Existenz, weder gut noch böse, ausgelieferter Spielball menschlicher Interessen.
Mit dieser Darstellung der Kreatur steht und fällt natürlich der Film.
Regisseur Vincenco Natali liefert hier grandioses Kino.
Perfekteste Tricktechnik, die aber niemals aufgesetzt oder effekthascherisch wirkt, lässt uns die Entwicklung vom noch ekelerregenden, schleimigen Fötus, bis hin zum menschlich, kindlichen, später fraulichem Körper miterleben.
Sehr differenziert schafft es Regie und die Hauptdarstellerin hier dem Wesen wirklich einen phantastischen Charakter zu verleihen, der im Zuschauer eine ganze Bandbreite von widerstreitenden Gefühlen hervorruft; von ständigem schleichendem Abscheu, grosser Faszination bis hin zu Mitleid, Sympathie und sogar lolitahafter, unschuldiger Erotik.
Von wahren Gefühlen, wenn die Kreatur vor dem Spiegel sehnsuchtsvoll mit einer Barbie- Puppe spielt und wir ihre Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit spüren bis hin aber auch zu der grossen Bedrohung die von ihr ausgeht und ihrer tierischen Bestialität.
Eine Ausweglosigkeit und Düsternis durchzieht den Film, obgleich oftmals eingetaucht in gleißendes, klinisches Neonlicht.
Das Forscherpaar hat seine verhängnisvolle Entscheidung getroffen, und das Experiment gerät ausser Kontrolle sodass ihnen jede weitere Wahlmöglichkeit genommen ist.
Gegen Ende hin verliert der Film etwas an Kraft und in den letzten Szenen spürt man das die Regie etwas hilflos agiert um ein adäquates Ende zu finden.
Das ändert aber nichts an der absoluten Empfehlung zu diesem grossartig gespielten, nachdenklich und spannenden Gen-Horrorfilm, der wahrlich keine einfachen Antworten gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Film ... falsch Geworben, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Zuerst hatte ich mir den Trailer zu den Film angesehen und mir gedacht hmmm ja das wird wieder mal ein super Horror über ein Genexperiment.
Also ging ich in den Laden und habe mir diesen Film auch gekauft und was ich vor die Augen bekommen habe war etwas komplett anderes, es war zwar nicht Negativ da der Film sehr Interessant und Spannend ist aber es war kein Horror bzw Sci-Fi Streifen, mir kommt der Film eher vor wie eine Art Drama und ich denke das mir hier viele Leute zustimmen werden.

Zum Film:

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, war jetzt vielleicht nichts neues aber die Story war sehr gut Inszeniert und umgesetzt.
Die Schauspieler waren gut, man kennt diese aus anderen Filmen, eher Low Budget Streifen aber ich denke fast jeder dürfte diese kennen, haben deren Job auch sehr gut gemacht und sieht gut mit an zu sehen.
Bildqualität war echt super, daran gibt es wohl wirklich nichts auszusetzen, die Kameraführung sehr gut -- TOP
Und auch die Entwicklung dieser Species zu beobachten ist super und auf jeden Fall sehenswert.

Fazit:

Jeder der Sehen will wie sich Specien durch die Menschheit fressen oder metzeln ist hier auf jeden Fall fehl am Platz, diese sollten dann wohl eher bei Filmen wie "Alien vs Predator" bleiben.
Doch jeder der ab und an auch gerne ruhigere und Spannende Filme sieht der ist hier genau richtig.

Film bekommt von mir 4 Sterne ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Misslungene Genexperimente, 4. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Ein intelligent gemachter Science Fiction Film, der sich aus aktuellen Anlässen mit dem Thema Genexperimente beschäftigt. Im Mittelpunkt steht ein For-
scherpaar, an dem gezeigt wird, wie Ehrgeiz und Geltungssucht, aber auch die Unfähigkeit zum Abstand wahren wissenschaftliche Arbeit beeinflussen. Es
geht um die Schaffung einer Chimäre (menschliche x tierische Gene) und die unterschiedlichen Beziehungen, die das Forscherehepaar zu ihrer Schöpfung
entwickelt. Das Ende ist erschreckend und erinnert ein wenig an Rosemaries Baby, es gibt aber auch Anspielungen an Re-Animator.
Die Regiearbeit (Vincenzo Natali) ist stringent und die Schauspieler (Adrien Brody, Sarah Polley) machen ihre Sache gut. Hier handelt es sich um einen
Film, der in puncto Logik zwar kleinere Schwächen hat, aber zum Nachdenken anregt. Sehr zu empfehlen.
Ein Making Of und Trailer sind trotz des brisanten Themas die einzigen Extras, Bild und Ton der DVD sind erstklassig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider Thema verfehlt, 9. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Der Plot ist gut angelegt, man hat Mitleid mit der Kreatur, ganz so wie einst im ersten Frankenstein. Aber anstatt dann die fragwürdige Ethik des Experiments zu thematisieren und die Unfähigkeit der Gesellschaft, mit dem neuen Wesen umzugehen, setzen die Macher gegen Ende des Films auf einen banalen Monster-Showdown, und das nicht einmal gut. Voll vergeigt. Schade drum. Das hätte ein richtig guter, bitterer, schmerzhafter Film werden können. Warum müssen diese Kreaturen eigentlich immer gleich perfekte Kampfmaschinen sein? Gääähn.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Story mit Schwächen, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Über den Inhalt von "SPLICE" wurde das Wesentliche schon gesagt. Da ich den Film erst jetzt gesehen habe, bleibt mir nur meine persönliche Meinung kundzutun:
Ich empfand die Geschichte als durchgängig spannend und auch die Hauptrollen (Adrian Brody und Sarah Polley) waren gut besetzt. Jedenfalls gab es keinen Charakter, der unglaubwürdig auf mich wirkte oder so schlecht gespielt wurde, wie das andere Kritiker das bemängeln. Ebenfalls unverständlich für mich ist die Empörung über den Sex zwischen Gen-Alien und ihren Erschaffern. Die Wirklichkeit steht dieser Filmfantasie doch in nichts nach. 'Wir' machen Sex mit Babys, mit Tieren, mit Leichen, mit Gummipuppen ... also bitte!
Trotzdem kann ich dem Film keine fünf Sterne geben. Minuspunkte gibt's für die kitschigen wie unnötigen Ausklapp-Drachenflügel des Gen-Aliens. Ebenso für die sich trotz entwickelnder kognitiver Fähigkeiten stagnierende Artikulation. Mund, Nase, Hals und Brust, also auch Kehlkopf, sind ja sehr menschlich ausgestaltet. Auch der "Auferstehung" und nachfolgenden Menschenjagd durch den finsteren Wald konnte ich nichts positives abgewinnen.
Etwas weniger Effekthascherei wäre diesem ansonsten recht guten Film wohl bekommen und er hätte von mir sichere vier Sterne erhalten.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Film mit unpassendem Ende, 26. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Die Idee des Films ist sehr gut umgesetzt. Es wurden viele ethische Fragen aufgeworfen und die Gefühle der Hauptdarsteller wurden überzeugend dargestellt. Ich war positiv überrascht, in seltenen Fällen erwartet einen in solch einem Film eine tiefgründige Handlung die wirklich nachdenklich macht. Es gibt kein Gemetzel und keine allzu brutalen Szenen, trotzdem baut sich im Film eine gute Spannung auf.

Den ganzen Film über scheint es keinen klassischen Bösewicht zu geben und ebensowenig einen von Grund auf Guten. Die beiden Hauptdarsteller waren menschlich dargestellt, schwankten in ihren Empfindungen und in ihrem Handeln zwischen gut und schlecht. Meine Sympathien wechselten ständig zwischen den beiden Hauptdarstellern hin und her.

Dann war da noch das Wesen Dren. Zu Beginn noch ein süßes "Tierchen" entwickelte es sich wenig später zu einer recht hübschen jungen Frau. Ihr Verhalten wechselte ständig zwischen süß und lieb und menschlich, bis hin zu animalisch und bedrohlich.
Ich fand den Film interessant und sehenswert, da man mit allen Charakteren mitfühlen konnte.

Leider kann ich dem Film dennoch nur 3 Sterne geben, weil das Ende wirklich alles kaputt gemacht hat. Leider darf ich nichts vorweg nehmen, sonst könnte ich ganz genau schildern, was den letzten Teil vom Film so unglaublich schlecht gemacht hat. Ich sage nur soviel: Plötzlich war alles anders. Mir scheint, als hätte man krampfhaft versucht, doch noch irgendwie den klassischen Bösewicht zu kreieren, auch wenn die Logik dabei auf der Strecke beibt.

Bei so einer guten Filmidee, hätte man den Mut haben sollen, auch am Ende des Films auf das durch und durch böse Monster zu verzichten und dem Film ein würdiges Ende zu verleihen.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Story, beeindruckende Animationen, spannende Konflikte, aber leider eher primitives Ende, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Splice - Das Genexperiment (DVD)
Insgesamt einer der besten SF-Filme, die ich kenne, eine sehr glaubwürdiges Durchspielen der Frage "Was könnte passieren, wenn wir ein Mischwesen zwischen Mensch und verschiedenen Tieren erschaffen?". Es gibt einige überraschende Wendungen, ökonomische Interessen werden klar benannt, im Hintergrund ist eine Familiendramatik mit Mißbrauch angedeutet, die Handlungsmotivationen der "Mutter" gut erklärt, die Schauspieler sind hervorragend. Aber vor allem hat mich die Figur der Dren beeindruckt: Gelungene Computeranimationen perfekt verschmolzen mit einer Maske, die auf der Grenze zwischen Vertrautheit und Fremdheit balanciert. Und die Entwicklung von kindlicher Panik über intellektuelles Erwachen, Erproben der Kräfte, Verzweiflung bis hin zum Entwickeln einer spezifischen Sexualität ist sehr gut nachvollziehbar, spiegelt sich in Form und Ausdruck der Figur. Hinreißend die Szene, wo der "Vater" seiner schön-fremden "Tochter" das Tanzen beibringt und die Stimmung kippt.Nur das Ende ist sehr konstruiert und splatterhaft. Trotzdem: Unbedingt sehenswert!
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Splice - Das Genexperiment
Splice - Das Genexperiment von Vincenzo Natali (DVD - 2010)
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