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110 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das etwas andere Dragon Quest
Vorab: Ich habe inzwischen fast alle Teile gespielt (I, II, III auf dem Gameboy Color, IV, V auf dem DS, VII auf der Playstation, VIII auf der PS2) und bin jetzt etliche Stunden mit Teil IX beschäftigt. Ich bin 48 Jahre alt und spiele seit ca. 35 Jahren Computer- und Videospiele. An Dragon Quest gefällt mir der phantasievolle Grafikstil, die Old-School...
Veröffentlicht am 25. Juli 2010 von Oliver Schmitz

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Solospieler eher Durchschnittskost
Ich habe das Spiel jetzt einige Stunden im Singleplayer Modus gespielt und muss sagen, dass ich gelangweilt bin. Die Story ist extremst vorhersehbar und die Partymitglieder beliebig austauschbare Akteure ohne eigene Hintergrundgeschichte oder eigenem Charakter. Die Kämpfe gestalten sich meistens recht simpel: Man greift einfach immer nur mit dem Standardangriff des...
Vor 1 Monat von Tobias Bialdyga veröffentlicht


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110 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das etwas andere Dragon Quest, 25. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Vorab: Ich habe inzwischen fast alle Teile gespielt (I, II, III auf dem Gameboy Color, IV, V auf dem DS, VII auf der Playstation, VIII auf der PS2) und bin jetzt etliche Stunden mit Teil IX beschäftigt. Ich bin 48 Jahre alt und spiele seit ca. 35 Jahren Computer- und Videospiele. An Dragon Quest gefällt mir der phantasievolle Grafikstil, die Old-School Spielmechanik, die riesigen Welten und die differenzierte Darstellung der Protagonisten.
Die ersten Punkte erfüllt DQIX mit Sternchen: riesige Spielwelt, großartige Grafik, verlässliche Spielmechanik mit leichten Innovationen (man sieht die Gegner vor den Kämpfen). Was mir fehlt sind etwas charismatischere Mitstreiter, deren Motivation Mitkämpfer zu sein, klarer sein müsste. (man denke hier nur an Torneko aus DQIV oder Yangus aus DQVIII). Natürlich ist diese Austauschbarkeit der Nebenfiguren zwingend, da DQIX als lokales Multiplayergame ausgelegt ist, aber schade ist es trotzdem.
Ich möchte hier nicht wiederholen, was die anderen Rezensenten umfassend beschrieben haben, sondern mich auf für mich wichtige Punkte beschränken:
Wieder einmal macht das Grinden Spaß, da die Kämpfe blitzschnell, aber nicht ohne Taktik ablaufen. Es erhöht sogar die Spannung, den Metallschleim vor dem Kampf zu sehen. Auch das Jobsystem bietet enormen Tiefgang. Die schier unendliche Fülle an Waffen, Rüstungen und anderen Gegenständen, sowie der Alchemiepott tragen zu DQIXs hohem Suchtpotiental bei. Den einen Stern Abzug gibt es bei mir nur wegen der etwas blass ausgefallenen Nebencharaktere, ansonsten erfüllt DQIX meine Erwartungen.
Ein Wort zur Erwachsenen und Kinderdiskussion: Für mich hat Spiel mit Spaß zu tun und daher passt die quietschbunte Knuddeloptik zu meinen Spielbedürfnissen. Die Rechnung bierernste Grafik=Erwachsenenspiel, Bonbongrafik=Kinderspiel geht sehr oft nicht auf, ich befördere viel lieber Flederkühe und Widderlinge ins Jenseits als mit faschistoiden Recken Zombies, Soldaten oder andere Standardfeinde niederzumetzeln.
Dragon Quest kann ich gefahrlos mit meinen Kindern spielen und habe als alter Videospielesack ebenfalls Riesenvergnügen dabei.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suchtgefahr pur!, 26. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Dies ist mein dritter DQ-Teil für den DS(i). Davor hatte ich bereits Teil 8 (Die Reise des verwunschenen Königs) für PS2 gespielt.

Von "Chroniken der Erkorenen" war ich nur wenig begeistert, "Die Hand der Himmelsbraut" war schön gemacht, jedoch fehlte dem Spiel die Dynamik und die spielerische Selbstgestaltung (keine Talentpunktevergabe).

DQ9 jedoch lehnt sich sowohl im Kampf- als auch im Levelup-Design sehr stark an den PS2 Teil DQ8 an.

Start:
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Zu Beginn darf man sich seinen Helden selbst zusammen schneiden. Auch kann man diesmal als weiblicher Charakter ins Abenteuer starten! Dafür gibt's von mir als weiblicher Zocker einen dicken Pluspunkt :-)
Die Gestaltungsmöglichkeiten sind mannigfaltig! So hat man über 8 Frisuren, Augenformen, die Größe kann geändert werden und so weiter. Auch die Haarfarben reichen von Standards wie blond, braun und schwarz bis hin zu "Mangastyle" rosa, grün und blau. Individualität pur!

Story:
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Hat man seinen Char fertig modelliert, startet man gleich ins Spiel und übernimmt die Rolle eines Himmlichen, eines engelsgleichen Wesens, dessen Aufgabe es ist, ein kleines Dorf und dessen Bewohner zu beschützen, wodurch diese aus Dankbarkeiten zu ihrem Hüter beten und man die Kraft dieser Gebete dann dem Baum Yggdrassil als Gabe darbieten kann.
Der Legende nach erblüht der Baum und wird Früchte tragen, sobald genug Gebete gesammelt wurden. Dies geschieht dann auch gleich nach Beginn der Geschichte. Der Baum erblüht und trägt sogenannte "Fyggen". Gerade als auch noch der goldene Sternenexpress (eine sternschnuppenartige Lokomotive) über den Himmel braust, erschüttert ein Erdbeben den Himmel, der Sternenexpress, alle Fyggen und der Held selbst fallen in einem Federgewirr hinab zur Erde...
Als der Spieler dann erwacht, befindet er sich in seinem Hüterdorf. Nur dummerweise ohne Flügel und Heiligenschein... Von den Klatschtanten des Dorfes wird man als Unheilsbote angesehen und man selbst hat keine Ahnung, was nun eigentlich vor sich geht...
Das Abenteuer beginnt!
Die Story an sich ist sehr spannend erzählt. Die stylische Fee, die einen ab einem gewissen Punkt begleitet, hat mich anfangs sehr an Navi aus Zelda - OOC erinnert. Und ja, sie ist genauso nervig... jedoch auch immer wieder für einen Lacher gut.

Charaktere:
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Neben unserem selbsterstellten Helden gibt es natürlich auch noch eine ganze Reihe anderer Charaktere, die einen teils begleitet oder sonstig helfend zur Seite stehen.
Alle sind wieder in gewohnt guter Akira Toriyama Manier gestaltet.
Jedoch gibt es diesmal keine "festen" Kämpfer, die dem Helden zur Seite stehen. So muss man seine Truppe in einem Gasthaus erst anwerben bzw. zusammenstellen. Finde ich persönlich etwas schade, da diese Charaktere dann keine zusammenhägende Hintergrundgeschichte haben, sondern einfach im Grunde nur Söldner sind. So hat man als einzige Begleitung mit Story die hippe Fee.

Spieldynamik:
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Ladezeiten sind so gut wie nie vorhanden. Sehr schön! Nur beim Laden eines Spielstands dauert es ein paar Sekunden, die einem durch drei kleine blaue Schleime verkürzt wird.
Die Welt erkunden kann man sowohl wie gewohnt mit den Tasten als auch diesmal mit dem Touchpen. Die Steuerung mittels Touchpen ist recht empfindlich und ich brauchte einige Spielstunden, bis ich gezielt vor einer Tür oder Person stehen konnte, ohne vorher zehnmal Anlauf nehmen zu müssen.
Die Figur bewegt sich in einem angenehm flüssigen Tempo. Auch große Wegstrecken werden so schnell überwunden.
Es ist einem freigestellt, ob man stur dem Storyverlauf folgen oder sich hier und da bei verschiedensten Missionen Gegenstände oder Gold dazuverdienen möchte. Missionen werden durch eine blaue Sprechblase angezeigt und sind somit gut zu erkenne. Der Schwierigkeitsgrad erstreckt sich über sehr einfach (Geste zeigen) über knifflig (Töte 10 Monster mit Fauch - recht nervig gewesen) bis hin zu schwer.
Einzig nervig fand ich das Menü, wenn man es mit Touchpen bedient. So muss man 10x klicken (da Doppelklick zur Bestätigung), bis man ein simples Heilkraut verwenden konnte.

Berufungssystem:
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In DQ9 wird man nicht zwingend in eine Klasse (Heiler, Krieger, Magier, ...) gepresst, sondern kann sich ab einem bestimmten Punkt im Storyverlauf (Allesneu-Abtei) für eine neue Berufung ganz nach seinem Geschmack entscheiden. Der Knackpunkt dabei: Man startet wieder bei Level 1 und muss - je nach Berufung - komplett neue Waffen und Rüstungen kaufen. Wechselt man dann jedoch wieder zurück in die alte Berufung, startet man wieder mit dem alten Level und der zuvor genutzten Rüstung.
Ich hatte kurz meinen Magier auf einen Dieb umskillen wollen, habe mich jedoch nach ein paar Kämpfen dagegen entschieden. Das Dumme ist eben, dass man dann auf Level 1 startet. Ein Monster braucht einen nur mal schief anzugucken und man fällt um. Hätte ich also nun unbedingt diesen Dieb in meiner Gruppe gewollt, hätte ich zu früheren Gegenden zurück gemusst, um dort neu zu leveln. Das war mir dann auch zuviel Aufwand (zumal ich in der Story weierkommen wollte) und ich habe ihn dann kurzer Hand wieder zum Magier gemacht.
Sicherlich ist das Berufungssystem eine tolle Sache und auch sehr schön gestaltet, jedoch eher was für Leute mit Geduld.

Kampfsystem:
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Das KS ähnelt dem von DQ8-DRdvK sehr, ist jedoch noch dynamischer gestaltet. Während in Teil 8 alle Charaktere nach einem ausgeführten Angriff wieder brav zurück in die Reihe gehüpft sind, laufen in Teil 9 die Charaktere nun wieselflick über den oberen Bildschirm. Das Ganze ist sehr schön anzusehen und auch mit sehr schicken Animationen versehen, wodurch auch eine Vielzahl an Kämpfen hintereinander nicht so schnell langweilig wird.
Auf dem Touchscreen, dem unteren Bildschirm, hat man eine Übersicht über die gegenwärtigen LP, MP und Zustände seiner Recke und gibt ihnen Befehle. Unter "Taktik" kann man den NPC's (allen Gruppenmitgliedern bis auf den Helden) Befehle zuweisen und muss sie nicht jede Runde selbst eingeben. Ein Priester fährt gut mit "Wunden heilen", einen Kampfkünstler lässt man mit "Gnadenlos sein" auf den Gegner einprügeln.
Die Gegner sind auch nicht dumm. So rennen sie auf die Gruppe zu, wenn sie ungefähr ein Level haben, und rennen weg, wenn man stärker ist als das Monster.
Zufallskämpfe gibt es nicht. Die Monster bewegen sich frei auf der Oberfläche bzw. in den Dungeons.
In gewohnter DQ-Manier sind die Monster äußerst liebevoll, detailliert und witzig gestaltet und tragen wieder treffende Namen wie "Lachsack", "Schleimritter" oder "Molchstrolch".
Der Schwierigkeitsgrad schwankt zwischen "recht einfach" (Monster auf dem Feld oder in Dungeons) bis zu "ziemlich knifflig" (einige Bossmonster, die munter mit Zustandsveränderungen um sich werfen und einen so schier in den Wahnsinn treiben). Mit stupidem A-Knopf-Drücken und Draufkloppen wird man also nicht jedem Monster beikommen. Bei einigen ist richtig Taktik gefragt. So macht das Spaß!

Levelsystem:
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Hat man genügend Monstern den Garaus gemacht und fleißig Erfahrungspunkte (EP) gesammelt, steigt man im Level auch und kann dann Talentpunkte verteilen. Jede Berufung hat ihre eigenen Talente. So kann der Priester seine Heilkünste oder seine Stabfähigkeiten verbessern, während der Kampfkünstler besser mit Fächern, Krallen und seinem Geschick bedient ist.
Eine individuelle Entwicklung ist so gegeben und macht richtig Spaß! Man freut sich regelrecht auf das nächste Levelup, um endlich wieder Punkte verteilen zu können.

Fazit:
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DQ9 vereint alle guten Eigenschaften von DQ8 und verbessert diese noch weiter. Die Geschichte ist spannend und wird durch kleine Auflockerungen nicht langweilig. Das Berufungs- und Talentsystem verleiht dem Spieler Individualismus. So ist kein Durchspielen wie das vorherige!
Für mich absolut ein Spiel mit hochgradiger Suchtgefahr!!
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82 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zelda durch... was nun?, 19. Juli 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
UPDATE und WARNUNG

Als erstes die Warnung: Ich bin kein Profi in Sachen Rezensionen und auch kein Profi in Sachen Dragon Quest. Ich bin Hobby-Spieler und Amazon-Kunde und ich schreibe hier für andere Hobby-Spieler und potentielle Dragon Quest-Käufer. Wer also eine intensive Gameplay-Besprechung erwartet ist bei dieser Rezi falsch. Ich will hier nur vermitteln ob das Spiel Spass macht oder nicht und ob es sein Geld Wert ist oder nicht.

Nachdem ich das letzte Zelda-Abenteuer auf dem DS durch hatte habe ich lange nach einem gleichwertigen Ersatz gesucht. In Dragon Quest IX habe ich ihn gefunden :) Es ist mein erstes Spiel aus der Dragon Quest Reihe und ich muss sagen, dass man nicht unbedingt die anderen Teile gespielt haben muss um schnell ins Spiel zu kommen. Zum Testen bekam ich nur das Spiel ohne Booklet (keine Angst, es wird ein Booklet geben, jedoch hatte die Testversion keines) so dass ich ohne viel zu wissen angefangen habe zu spielen. Von Anfang an war ich von der Grafik begeistert! Schön bunt und mangahaft... mein neuer Charakter hat gleich mal lila Haare verpasst bekommen. Schön, dass man seinen Char so gestalten kann wie man will... man wird nicht gezwungen die Idee eines anderen zu spielen. Auch die späteren Gefährten kann man selbst gestalten (oder welche von der Stange nehmen). Das fehlende Booklet hat sich nicht sonderlich bemerkbar gemacht... wer öfters Computerspiele oder DS-Spiele spielt, kann sich schon denken was hinter einem Magier, Krieger oder Priester steckt... nur der Barde und der Kampfmönch waren für mich Neuland. Ich habe jetzt schon einige Stunden gespielt und bin immer noch nicht in Zielnähe, was mich ziemlich freut, denn so habe ich länger am Spiel.
Nun zur Story... man nehme die japanische Mentalität (Höflichkeit, Verbeugen), ein paar Stücke christlichen Glaubens (Allmächtiger, Engel) und etwas nordische Göttersaga (Yggdrasil) und Mixe es gut durch... heraus kommt Dragon Quest :) Die Quests sind nicht zu schwer, man verdient mit dem Töten der phantasievollen Gegner recht schnell genug Gold und Punkte zum Levelaufstieg und kann sich dadurch auch bald bessere Ausrüstung kaufen. Schön ist, dass nicht jeder Char jede Waffe oder jedes Kleidungsstück nutzen kann.
Man findet viele nützliche Sachen in Kisten! Achja... ICH LIEBE KISTEN! Jedes Spiel in dem man Erkunden undSchätze finden kann spricht mich an, aber hier bin ich im Kistenhimmel!! Frustriert werde ich, wenn ich manche Kisten nicht öffnen kann... aber ich werde noch einen Weg zum Öffnen finden (Spoiler: Ein Schurke bringt nichts' also ist er nicht unbedingt in der Gruppe nötig). In den Kisten gibt es zwar auch Ausrüstungsgegenstände, jedoch sind die eigentlich immer schlechter als das Level das man hat (oder ich habe nur Pech)... meistens sind Sachen zum Alchemisieren (Kräuter, Steine, Erze etc...) darin. Durch das Alchemisieren kann man sich Ausrüstung und Waffen selbst herstellen... leider muss man den Gegenstand bereits einmal hergestellt haben um zu wissen was man da überhaupt macht. Auch für einige Nebenquests muss man Sachen herstellen. Kleiner Tipp: Falls ihr nicht dringen Gold braucht, hebt alles auf' alte/gefundene Waffen, Kleidungsstücke und Rüstungsteile' ich musste einiges nochmal kaufen, nachdem ich Alchemierezepte gefunden habe, die gerade diesen Helm oder diesen Fächer brauchten' das kommt einen mit der Zeit sehr teuer.
Kommen wir zu den (für mich) weniger tollen Seiten die ich im Spiel gefunden habe. Eine ist der Ort Labskausen... OK der Ort ist ein Fischerdorf und liegt an der Küste, aber warum müssen die Einwohner denn Platt sprechen? Ich komme aus dem Süddeutschen Raum und habe zwar alles verstanden, jedoch fand ich es sehr unpassend und ermüdend zu lesen... es hat nicht ins Spiel gepasst! Ich frage mich die ganze Zeit, wenn es in die Berge geht die Einwohner eines anderen Dorfes tiefstes Bayrisch reden werden... mir ist das zu klischeehaft und ich will in so einem Spiel weder schnacken noch babbeln noch andere Dialektische Unfälle lesen. Naja... Labskausen habe ich jetzt hinter mir gelassen und erkunde schon neue Gegenden!
Was mich extrem gestört hat ist, dass man bei den Gegnern nicht sieht, wie viel Leben sie haben. Man kann somit nicht einschätzen ob man den Boss vlt. doch noch zurückstellen sollte. Das hat mich schon viel Gold gekostet (50% des mitgeführten Goldes pro Tod!). Man kämpft und kämpft und dann ist entweder irgendwann der Gegner tot oder (meistens) man selbst. Ich würde als gerne einschätzen können, wie lange der Kampf dauern könnte und ob ich eine Chance habe. Mittlerweile lege ich mein Gold jedesmal auf die Bank, was umständlich ist, denn die Händler in den Orten nehmen keine Kreditkarten und so muss ich immer persönlich in der einzigen Filiale im Spiel das Geld abheben und wieder zum Händler reisen um mein Zeug zu kaufen.
Trotz der 2 Abstriche kann ich das Spiel wärmstens weiterempfehlen! Mir jedenfalls macht es Spaß und ich nehme den DS gerne zwischendurch in die Hand um weiterzuspielen.

Nachtrag: So ich habe jetzt ca. 60 Stunden gespielt und habe immer noch mehrere Schatzkarten (=Extra-Dungeons) offen... den Endboss (falls er es denn ist) habe ich mal angetestet und bin kläglich gescheitert. Ich vergnüge mich momentan mit den Nebenquests und den Schatzkarten und sammle fleißig Sachen zum Alchemisieren. Was soll ich sagen... ich hab immer noch Spaß und komme bestimmt über 100 Stunden Spielzeit, bis ich es wieder wage dem Endboss in die Augen zu sehen. Ich trödle bestimmt nicht, aber ich will auch alles sehen und bin ein notorischer Questvervollständiger :) Es macht immer noch sehr viel Spaß! Da hatte ich ähnliche Spiele die ich schon nach 2 Tagen durch hatte... selbst Zelda hat bei mir nicht so lange angehalten! Es gibt wenige Spiele, die nach so viel investierter Zeit immer noch Laune machen und Dragon Quest IX gehört bei mir in die Liste. Absolute Kaufempfehlung!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Engel auf Erden, 19. September 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Während RPG-Serien wie Final Fantasy sich mit jedem neuen Teil selbst neu zu erfinden versuchen, bleibt sich Dragon Quest seit über zwanzig Jahren eisern treu.
Das erste Dragon Quest wurde als Versuch konzipiert, "westliche" Computerrollenspiele für japanische Konsolen umzusetzen. Wie in den klassischen Ultima-Spielen wandern die Helden über Oberweltkarten und werden in Kämpfe verwickelt, für die in eine von der Wizardry-Reihe inspirierte Nahansicht gewechselt wird.
Auch DQIX ändert diese Formel nur leicht ab, ist dabei aber so hochqualitativ "retro", dass das Ganze enormen Spaß macht.

Das Thema von DQIX sind Wächterengel, die in ihren Zuständigkeitsgebieten die Dankbarkeit der Menschen sammeln, um damit einen heiligen Baum zum Blühen zu bringen. Gelingt dies, so wird ihnen von einer Prophezeiung versprochen, wird sie ein Himmelszug ins Reich des Allmächtigen bringen. Zu Beginn des Spiels scheint sich die Prophezeiung zu erfüllen, jedoch kommt es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall, der den Helden seiner Engelskräfte beraubt und in sterblicher Hülle auf die Erde schleudert. Hier versammelt man nun eine Party aus bis zu insgesamt vier Charakteren um sich, mit deren Hilfe man versuchen muss, die Hintergründe um das Scheitern der Reise ins Paradies aufzudecken.
Die Helden der DQ-Reihe sind seit ihren Anfängen weitgehend stumm und frei von Persönlichkeit, was aber die Identifizierung mit ihnen erleichtert. Man kann sich relative leicht vorstellen, selbst diese Person zu sein, eben da sie über keine starken Charakterzüge verfügt. DQIX geht sogar noch einen Schritt weiter, denn auch die Begleiter des Helden lassen sich zum Beginn des Spiels völlig frei erstellen. Dank der für ein DS Spiel sehr leistungsfähigen 3D-Engine kann das Aussehen der Partymitglieder in einem Baukastensystem sehr flexibel kombiniert werden. Zusätzlich motiviert, dass der Großteil des angelegten Equipments fester Bestandteil des Looks der Spielfiguren wird und sich nicht wie in vorherigen Teilen nur "unsichtbar" auf die Spielmechanik auswirkt. Insgesamt fallen die Figuren sogar noch etwas kindlicher und knuddeliger aus als in vielen Dragon Quest-Spiele zuvor. Das kann man mögen oder auch nicht, ist aber letztendlich wohl auch dem kleinen Screen des DS geschuldet. Den Beruf, also die "Klasse" der Helden, darf man frei Wählen, wobei sich die Auswahl durch das Bestehen von optionalen Klassenquests später auch vergrößert.

Nachdem man so in den ersten Spielstunden in die Mechanik eingeführt wurde, geht das Spiel auf altbekannte Weise weiter. Man bereist eine große Oberweltkarte mit relativer Bewegungsfreiheit und wird immer wieder in Kämpfe mit den von Mangaka Akira Toriyama designten und hochgradig ikonischen Dragon Quest Monstern verwickelt. Angenehm fällt hier die Änderung auf, dass die Biester diesmal auch auf der Oberweltkarte ständig zu sehen sind und man vielen Kämpfen ausweichen kann; ein nützliches Feature, das vom Spin-Off Dragon Quest Monsters Joker übernommen wurde.
Wie schon in Dragon Quest 8 sind Helden und Monster vollständig in 3D animiert und das Ausführen der rundenweise erteilten Kampfbefehle schön in Szene gesetzt. Hier wird ebenfalls wieder ein kleiner Schritt weiter gegangen denn statt sich bloß in Reihe gegenüber zu stehen und nacheinander loszudreschen, laufen die Helden und Gegner diesmal auf dem Kampffeld durcheinander. Taktisch hat das zwar keine Auswirkungen, macht die Kämpfe aber optisch noch ein Stück dynamischer.

Der Großteil der ersten Spielhälfte besteht aus dem Erledigen verschiedener Storyquests. Diese kleinen Geschichten sind teils lustig, manchmal sogar rührend oder auch ein bisschen kitschig und bis auf das Einsammeln heiliger Früchte nicht immer direkt auf das "Hauptproblem" der Story bezogen. Trotzdem wird der Abenteueraspekt und das Individualisieren der Heldenparty sehr konsequent fortgeführt. Überall gibt es besseres oder "schickeres" Equipment zu finden und neue Monster zu entdecken. Ein an Onlinerollenspiele angelehntes Alchemiesystem lässt die Spieler mehr oder weniger seltene Zutaten für noch mächtigere Waffen und Rüstungen finden und es gibt eine für ein Konsolenrollenspiel ungewöhnliche Vielzahl von optionalen Nebenquests.
Wichtig in DQIX ist auch der Multiplayeraspekt, der Dank der Verbindungsfähigkeit des DS zum ersten Mal in einem Teil der Hauptserie zum Tragen kommt. Man kann die Heldenparty auch mit drei menschlichen Mitspielern bilden und gemeinsam los ziehen. Dabei darf sich jeder Mitspieler frei in der Welt bewegen und bei Bedarf seinen anderen Mitspielern per Ruffunktion in Kämpfen zu Hilfe kommen. Um jedoch die Spielbalance zu wahren, können die menschlichen Helfer nur dem Host in seiner Welt beistehen und weder mit wichtigen Items handeln noch seltene Gegenstände abstauben oder ihre eigene Story vorantreiben. Erfahrungspunkte und Geld bleiben jedoch jedem erhalten. Schade, dass der Mehrspielermodus nur über den lokalen Datenaustausch und nicht über das Internet funktioniert.
Zusätzlich gibt es einen speziellen Onlineshop, den man im Spiel erreichen und in dem man für Spielgeld (also nicht "echtes" Geld oder DS-Punkte) neue Ausrüstung und Quests kaufen kann. Ein Social Feature ist der Datenaustausch im Standby-Modus, mit dem man die Spielhelden anderer Spieler in den Dreh- und Angelpunkt des Spiels, das Gasthaus, einladen kann. Zwar lassen sich diese Helden nicht spielen, können aber von ihren "Besitzern" mit Gastgeschenken ausgestattet werden. Zu diesen Gastgeschenken gehören auch Schatzkarten, die zu speziellen Dungeons führen. Diese wie in Diablo zufällig generierten Dungeons haben zwar nichts mit der Story zu tun und verfügen über keine nennenswerten Rätsel, können das Spielerlebnis aber beträchtlich verlängern, da sie starke Monster, noch mächtigere Bosse und besondere Belohnungen enthalten. Besonders seltene Schatzkarten führen dabei zu den sogenannten "Legacy Bossen" - sämtlichen Hauptgegnern aller vergangenen Dragon Quest Spiele, die man teilweise erst auf dem höchsten Charakterlevel besiegen kann. Ein besonderer Anreiz für echte Hardcorespieler.
Leider ist es in Deutschland vergleichsweise schwer, solche Zufallsbekanntschaften zu machen. Während in Japan die Dragon Quest Serie fester Bestandteil der Populärkultur ist und in Großstädten massenweise DS-Konsolen herum getragen werden, muss man hierzulande schon deutlich gezielter nach DQ-Fans suchen, die diesen Modus z. B. beim Stadtspaziergang auch nutzen.

Fazit:
Dragon Quest IX baut auf der exzellenten Spielbalance der Vorgänger auf und gliedert sich hervorragend in die jahrzehntelange Tradition der Serie ein.
Obwohl das Spiel leicht beherrschbar (und schwer komplett zu meistern) ist, muss das nicht allen Spielern gefallen. Wem Rollenspiele schon vor filmisch inszenierten Actionkrachern wie Mass Effect 2 zu langweilig waren, der wird auch am gemächlichen DQIX mit seinen Rundenkämpfen und über 50 Spielstunden bis zum Finale wenig Freude haben. Wer jedoch schon immer die DQ Serie und Japano-RPGs mochte und auch heute noch gern Retrospiele spielt, der ist bei DQIX genau richtig. Das Spiel fühlt sich im besten Sinne wie ein Klassiker aus den 80ern oder 90ern an.
Dank der fest in die Spielmechanik integrierten Mehrspieler- und Onlineoptionen und den angenehm dezenten Fortschritten bei Präsentation und Kampfsystem tritt DQIX nicht auf der Stelle. Es baut seine Stärken konsequent aus, ohne dadurch zu einem komplett anderen Spiel zu werden. Wer nur das Hauptspiel schaffen möchte, kann dies ohne Schwierigkeiten allein oder mit anderen tun, aber darüber hinaus bietet DQIX mehr optionalen Zusatzcontent als jedes andere Spiel der Reihe bisher und kann auch weit über 100 Stunden fesseln.
Eben das ideale Handheld-RPG.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam auch für Gelegenheitsspieler, 31. August 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Dies ist das dritte Spiel aus der "Dragon Quest"-Reihe, welches mir meine Feierabende sehr unterhaltsam gestaltet hat. Nach wie vor ist es mir ein Rätsel, warum diese Spiele so eine Faszination auf mich ausüben. Denn letztlich ist es immer die gleiche Aufgabe, die man als Spieler bewältigen muss: Stelle dir ein tolles Team zusammen, erforsche die Spielwelt, sammle ordentlich Erfahrungen und am Ende musst du den Obermotz besiegen. Dies wird jedoch sehr unterhaltsam und auf hohem Niveau dargeboten. Auch spielt es keine Rolle, wenn man längere Zeit pausiert. Man zieht einfach weiter und verdrischt fleißig die Monster. Ich habe beispielsweise fast fünf Monate benötigt, um das Spiel zu beenden, teilweise mit mehreren Wochen Pause; Dennoch hatte Corvus, der fiese Oberschurke, keine Chance gegen mich ;-)

Aufgefallen ist mir, dass die Macher der Serie in jedem Spiel kleine Neuerungen einbauen. Diesmal kann man an bestimmten Stellen den Charakter von einer Standardklasse (z. B. Krieger) auf eine Prestigeklasse (z. B. Paladin) updaten. Die Prestigeklasse hat besondere Eigenschaften, die vor allem bei Bosskämpfen sehr hilfreich sind. Leider fängt jede Prestigeklasse wieder bei Stufe 1 an. Es geht jedoch wesentlich schneller aufwärts, als bei den Standardklassen. Auf jeden Fall sollte man zumindest seinen Helden auf eine Prestigeklasse updaten. Und noch etwas: Als Gelegenheitsspieler kann ich die auf der Website videogamezone dot de angebotene Komplettlösung sehr (!) empfehlen. Ohne die Tipps auf dieser Seite hätte ich den Endkampf nicht gewonnen. Mein Team hatte am Ende folgende Stufen:

Paladin (Stufe 38)
Kampfkünstler (Stufe 45)
Priester (Stufe 43)
Zauberer (Stufe 43)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dragon quest 9, 9. Januar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Mich hat das Spiel sehr überrascht, es hat mir sehr gefallen, man kann fast nicht mehr aufhören damit. Am Anfang fand ich es etwas verwirrend mit den verschiedenen Schauplätzen und großen Welten, aber es gefiel mir immer besser.

pros und contras:

+Selbstgestaltung des Heldens und seinen Kumpanen
+große Kreativität und Detailgenauigkeit der Personen, Orte, Monster und Dungeons. Lustige Namen (Wennichsnur-Wüste, Listiger Lümmel,...), neben den "Standard" Monstern auch witzige, süße Monster (Flerderkuh, Schreckschnecke). Große Höhlen und Ebenen zum Entdecken und Kämpfen.
+viele Rüstungsgegenstände und Waffen, die immer nur für ein paar Berufe sind. Man freut sich immer schon auf die nächste Stadt mit besseren Rüstungen und neuen Sachen.
+Verschiedene Berufe, die alle spezielle Fähigkeiten und Funktionen haben. Man kann die Berufe auch wechseln.
+Richtige Mischung: Höhlen und Ebenen nich zu groß aber auch nicht zu klein, schwere, knifflige Gegner zum Nachdenken aber auch leichte zum leveln.
+Viel Spielspaß, man spielt schon über 100 Stunden und das Spiel ist noch immer interessant. Auch nach Hauptstory gibt es noch viel zu tun.
+Alchnomikon/Items die man am Weg findet/Schatzkisten: Machen das Spiel interessanter, durch Alchemesiern und Schatzkisten bekommt man gute Waffen/Rüstungen auch wenn man nicht viel Geld hat.
+Wegfall der Zufallskämpfe. Man sieht genau wo die monster sind und welches. Je nach Situation kann man so besser entscheiden ob ausweichen oder kämpfen.
+Nette, kreative und leicht verständliche Story.
+Stella die Fee, hat immer nette, lustige manchmal auch nervende Sprüche drauf und gibt einem oft Tipps zum Weiterkommen.
+neue Berufe im Verlauf des Spiels
+viele Quests die einen Schwierigkeitsgrad von ganz leicht bis zu kniffelig aufweisen, für die man aber immer was bekommt.
+Schatzkarten mit neuen Grotten.
+Talente: jedem kann man unterschiedliche Skillpunkte geben, so ist jeder in der Gruppe noch unterschiedlicher und individueller.

-Man sieht nicht wieviele Lp die Gegner noch haben, das nervt manchmal.
-keine wirklich präsenten Nebendarsteller
-hohe Preise für neue Rüstungen/Waffen die aber immer nötig sind. Man muss lange sparen um alle 4 auszurüsten.
-Bank, Alchenomikon und neue Gruppenmitglieder anwerben gibt es nur in Stinsbruck. Man muss sich dauernd dort hinteleportieren.
-Bei neuem Beruf fängt man bei Stufe 1 an.

Alles in Allem ist Dragon Quest 9 eins der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Vergleichbar ist es ein bisschen mit Zelda. Ich kann dieses Spiel wirklich jedem empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Spiel, das ich jemals gespielt habe!, 14. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Meine Freundin ist durch Zufall auf DQ9 gekommen und war sooo begeistert davon, dass sie es mir auch gekauft und geschenkt hat. Und ich muss sagen, dass ich mit meinen 32 Jahren noch kein vergleichbares Spiel gespielt habe. Schon gar nicht auf einer Handkonsole.

Schon vom ersten Augenblick an hat mich DQ9 in seinen Bann gezogen. Die liebevolle Gestaltung der Figürchen (ganz besonders Stella!), die wundervolle Umgebung, die lustigen Monster. Einfach alles. Der Schwierigkeitsgrad passt sich etwas dem Level des Helden an. Die Kämpfe sind eigentlich immer gut zu schaffen, und wenn nicht, heißt es weiter leveln. ;O) Es war zwar anfangs etwas ungewohnt, nicht mehr aktiv zu kämpfen sondern nur eine Befehlsfolge einzugeben, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Außerdem kann ich so meiner Truppe besser beim Kampf zusehen.

Ich habe mir beim Spielen ausreichend Zeit gelassen, um genügend zu leveln und alles zu betrachten und habe ca. 90 Std. gebraucht, um die Hauptstory durchzuspielen.

Aber wer meint, nach dem Ende sei Ende, der irrt sich gewaltig!

Man braucht nur die 8. Fygge zu finden und bekommt dann den Sternenexpress zur freien Verfügung, um an alle versteckten bzw. unerreichbaren Plätze reisen zu können.

Ich habe jetzt in etwa 120 Std. Spielzeit auf dem Buckel und es kommt noch immer kein Gefühl der Langeweile auf. Von den insgesamt 180 Missionen habe ich z. B. erst 80 geschafft. Viele Missionen werden erst nach Spielende frei geschalten oder per Wifi jede Woche verfügbar. Manche Missionen sind einfach nur nette Nebenmissionen, manche sind aber wichtig für die Story, auch wenn das Spiel bereits zu Ende ist.

Dann kann man noch auf Schatzsuche gehen, wenn man eine Schatzkarte gefunden hat. Von den Endbossen in den Grotten erhält man nach erfolgreichem Abschluss wieder eine neue Schatzkarte. Von den mehreren tausend Grotten habe ich gerade erst 40 geschafft. Ganz zu schweigen von den ganzen Monstern (75%), Gegenständen (58%), Alchemierezepten (gebraute Items 13%) oder Berufungen, die man anspielen muss, um weiterzukommen. 6 weitere Berufungen kann man ebenfalls noch frei spielen.

Um nochmals auf Wifi zurückzukommen. Es gibt einen niedlichen Onlineshop Namens DQVC, der jeden Tag neue Gegenstände im Verkauf anbietet, die teilweise nicht erhältlich oder schwerer zu finden sind. Außerdem kommen alle 2 Wochen wichtige Personen ins Gasthaus zum Rastenden Recken und beschenken einen mit besonderen Items. Und wie gesagt, es gibt wöchentlich weitere Sondermissionen.

Und man kann über Wifi Gäste einladen. D. h. wenn jemand in der Nähe ebenfalls DQ9 spielt und gerade durchs Weltentor geht, der kann dann zu besuch kommen. Konnte ich aber bisher nicht testen, weil niemand mit Wifi-Verbindung und DQ9 in der Nähe war.

Den Mehrspielermodus habe ich nur kurz ausprobiert. Entweder ist man der Gastgeber und läd bis zu 3 Freunde in sein Reich ein oder man besucht das Reich eines Freundes. Wenn man bei einem Freund zu Besuch ist, kann man dort Waffen kaufen und auch mitnehmen oder mit dem Freund gemeinsam in den Kampf ziehen. Aber storyabhängige Dinge wie z. B. Missionen kann man nicht zusammen erledigen.

Ich weiß, dass ich noch viele, viele Stunden mit DQ9 verbringen werde, damit ich meine Helden von aktuell St. 62 noch auf St. 99 bekomme und die anderen Missionen und Schatzkarten erledigen kann.

Ach was soll ich sagen. Ich bin total verliebt in das Spiel und absolut süchtig danach.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich ein gutes Spiel, 11. Oktober 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Dieses Spiel kann man wirklich empfehlen. Ich habe es jetzt schon fast ganz durchgespielt und habe den Kauf kein einziges Mal bereut.
Dragon Quest spielt in einer liebevoll animierten Welt in der jede Region ihren ganz eigenen Charme besitzt. Auch die Zwischensequenzen sind schön anzusehen. Langweilig wird es dem Spieler hier nicht, da es viele verschiedene Möglichkeiten gibt dieses Spiel durchzuspielen. So gibt es eine große Auswahl an Spielfiguren und ihren Klassen (der Spieler kann auch eigene erstellen), man kann mit Ausrüstung und Kleidung experimentieren oder sich an der Alchemie versuchen. Zudem gibt es zahlreiche interssante Gegner.
Natürlich muss man seine Spielfigur und dessen Gefährten durch die Monsterjagd auch im Level steigern,da der Spieler sonst gegen stärkere Gegner schnell verliert. Dies kann natürlich manchnmal etwas langatmig sein. Auch die Preise in den Läden der Orte sind recht hoch, weshalb man ebenfalls viele Gegner besiegen sollte um etwas zu verdienen. Dies tut dem Spielspaß jedoch kaum schaden.
Fazit: Dragon Quest IX ist wirklich ein gutes Spiel!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Knuddelig!, 2. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Auch hier wieder ein Spiel, das ich mir zugelegt habe ohne die Vorgänger zu kennen. Ich sah die ganzen positiven Bewertungen und dachte mir: Ja warum nicht. Wird schon alles gut sein.

Und bis jetzt ist auch alles gut. Ich habe mir am Anfang des Spiels schon ein Loch in den Bauch gefreut, weil ich einen eigenen Charakter erstellen darf. Ich bin bei sowas immer total begeistert. Ich mag es, wenn man nichts vorgefertigtes nehmen muss.

Man kann entscheiden ob Männlich oder Weiblich. Die Frisur, Figur, die Augen und sogar die Farben für Haut, Augen und Haare sind variabel. Man hat glaub ich ungefähr 8 Wahlmöglichkeiten bei den einzelnen Kategorien und für ein DS Spiel finde ich das mehr als ausreichend.

Ebenso hat das Anlegen von Ausrüstungsgegenständen Einfluss auf das Aussehen innerhalb des Spiels. Ebenfalls ein Pluspunkt.

Die Kämpfe finde ich ok. Man sieht die Monster auf der Karte laufen, was mir lieber ist wie das Zufallsprinzip, so kann man im Zweifel auch mal ausweichen. Die Story finde ich sehr interessant und von Anfang an spannend. Es macht Lust auf mehr.

Grafisch ist es total niedlich. Normalerweise stehe ich nicht auf sowas, aber es sieht toll aus und ist absolut kein Abbruch für das Spiel! Total süss gemacht und ich muss mich schon immer zwingen den DS aus der Hand zu legen. Sehr zu empfehlen für jeden der Rollenspiele mag und sich nicht von der kindhaften Grafik abschrecken lässt. Angemerkt sein sollte noch das ich die kleinen Filmsequenzen total stylisch finde so wie sie auf dem DS rüberkommen. Ganz großes Plus dafür.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen das erste mal cool, aber dann LAME, 1. August 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Quest IX: Hüter des Himmels (Videospiel)
Ich habe dieses Spiel entdeckt, als ich gesurft habe. Dann habe ich es mir gekauft! Hier eine kleine KI Liste

+ man kann den Charakter selbst entwerfen
+ es gibt eine große Auswahl an Ausrüstungsgegenständen und Waffen
+ man kann Gefährten in die Gruppe aufnehmen
+ man sieht den Kampf aus der Nähe
+ man verzweifelt nicht an den Bosskämpfen
+ man hat ca. 6 Wochen Spielspaß
+ die Story ist geil
+ die Monster sind süß
- nach dem ersten Mal spielen ist es langweilig
- für den letzten Boss braucht man noch mal geschätzte 6 Wochen (kein Spielspaß!!!!)

Für den Preis KAUFEN!!!!!!!!
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Dragon Quest IX: Hüter des Himmels
Dragon Quest IX: Hüter des Himmels von Nintendo (Nintendo DS)
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