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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen54
4,0 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
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am 30. August 2013
Da es sich um ein etwas älteres Spiel handelt mach ich es kurz.

Sicherheitschef Adam Jensen wird während einens Angriffs auf seinen Arbeitgeber fast getötet. Dieser rüstet ihn mit kybernetischen Verbesserungen aus, rettet ihm das Leben und nun versuchen Beide die Drahtzieher auszuschalten.

Grafisch ist das Spiel immer noch sehr schön anzuschauen, wobei 2 Kritikpunkte bleiben. Die etwas sterile Umgebung(ist wohl auch so gewollt) und die teilweise staksigen Animationen(sind wohl nicht so gewollt).

Während des Spiels kann man, rollenspieltypisch, langsam seinen Charakter verbessern und so unter Umständen auch neue Bereiche erschließen, die vorher unerreichbar waren. Leider weiss man nie so genau, welche man bracht, weswegen es ein ziemliches Ratespiel ist, welche Augmentierungen nun praktisch sind. Da die Ep während des Spielens nicht reichen, um alle feizuschalten und es auch keine Möglichkeit gibt, einen 2. Durchgang mit den bereits erhaltenen Verbesserungen zu machen, fühlt es sich immer so an, als ob man nicht fertig geworden ist.

Die Waffen sind leider auch sehr konventionell ausgefallen und decken lediglich das Standard-Shooter Repertoir(Handfeuerwaffe bis Raketenwerfer) ab. Schade, hier hätte man ruhig ein wenig mehr Kreativität einbringen können. Aber vielleicht hätte das ja dem glaubwürdigen Anstrich geschadet.

Toll ist, dass man das Spiel sowohl als Shooter, als auch durch schleichen lösen kann. Da viele Augmentierungen die jeweilige Art unterstützen, kann man sich so ziemlich gut entscheiden.

Eine runde Sache, die Eidos hier bewerkstelligt hat.
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am 21. Juli 2015
ist meiner Meinung nach ein geniales Game. Ich habe mir zuerst die englische Version geholt. An die deutsche Sychro musste ich mich erstmal gewöhnen, da sie nicht annähernd an das Original heranreichen! Bei der deutschen Version kann von Lippensychronität KEINE REDE sein und ich persönlich empfinde es als Frechheit! Es schien nicht mal der Versuch unternommen worden zu sein, es nur einigermaßen Lippensynchron hinzubekommen! Da das Spiel sehr Storyintensiv ist und von den Sequenzen lebt, von mir nur 4 Sterne.
Ich gebe aber zu, dass mir bekannt war, dass sich die deutschen Übersetzer da so überhaupt keine Mühe gegeben haben.
Da ich auf englisch nicht alles zu 100% verstanden hatte, holte ich mir dazu noch die deutsche Version.
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am 5. September 2011
Es gibt Spiele, da würde man sich nachträglich gerne den Entwickler schnappen, ihm kurz die Hand zum Glückwunsch drücken, ihn dann mit einem großen "ABER.." vor den Bildschirm zwingen, gefolgt von der Frage : "...was hast du dir hierbei gedacht?". Deux Ex Teil 3 ist so ein Spiel. Die Fehler im Gamedesign fallen einem bereits bei den ersten Missionen auf - angefangen bei der teils fürchterlich hakeligen Steuerung (in Deckung gehen ist für den Superagenten des Jahres 2024 ein ziemliches Drama), beim fummeligen Inventar oder bei der strunzdummen KI. Tatsächlich kann ich in der Ecke eines Raumes, der mit Wachen überfüllt ist, laut schepperend eine Mülltonne umwerfen, ohne daß es irgendjemand auffällt. Oder die Wachen schaffen es nicht, ihre zahlenmäßige Überlegenheit auszunutzen und lassen sich wie kleine dumme Lämmchen aus einer halbwegs guten Deckung aus dem Spiel nehmen.

Auch ist es erstaunlich, daß ein kypernetisch aufgemotzter Superagent sich sehr schwer tut, Pappkartons (die, weitere erstaunliche Designentscheidung, im Jahre 2024 wirklich an jeder Ecke rumliegen) zu stapeln oder zu besteigen, geschweige denn, eine nicht im Spiel "vorgesehene", aber an der Wand lehnende Leiter zu verwenden oder über einen simplen Zaun zu klettern.

Das alles sind - verglichen mit dem, was das Spiel richtig gut macht - kleinere Ärgernisse, es gibt jedoch ein größeres, sehr nerviges: die Bosskämpfe, die Eidos eingebaut hat, die sich rein gar nicht mit dem ansonsten gefordertem subtilem und geduldigem Vorgehen decken wollen. Es sind 4 sehr simple, anfangs unglaublich nervige, bei Benutzen von möglichst dicken Kanonen und Waffen aber einfach lösbare 1:1-Kämpfe aus der Gameplaysteinzeit. Gegen die Idee von Endgegnern ist nichts einzuwenden, dagegen, wie sie bei Deus Ex gelöst wurde, schon. Warum kann ich mich nicht an den Bossen vorbeiquatschen? Sie durch zuvoriges Hacken oder genaues Erkunden der Räumlichkeiten benachteiligen? Der Bruch im Gameplay und der Nerv-Faktor ist leider enorm.

Glücklicherweise gibt es nur 4 von den Bossen, und angesichts der ansonsten faszinierenden Spielewelt und des sehr intelligenten Gameplays kann man sich gut motivieren, diese, trotz vielen frustranen Versuchen, zu überwinden.

Die Zukunftsvision, die Eidos in Deus Ex entwirft, ist düster und erschreckenderweise nicht mal wirklich unrealistisch: eine zerrissene, von Konzernen dominierte Gesellschaft, in der sich die wenigen Reichen von dem herrschenden Chaos abschotten, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen. Deus Ex ist geradezu ein philosophisches, zum Nachdenken anregendes Spielererlebnis, zu dem auch die sehr düstere und in wenigen Schattierungen gehaltene Grafik passt, die - wie hier bereits mehrfach erwähnt - allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß ist.
Deus Ex lädt zum Eintauchen in diese Welt ein - ich kann an jeder Ecke Dialoge belauschen, Zeitungen lesen, EBooks studieren, E-Mails auf gehackten PCs lesen - alles trägt dazu bei, das Spieleerlebnis zu verbessern, und wer durch das Spiel hetzt, verpasst vieles. So sind mir die Passagen, bei denen ich frei die Städte erkunde und nach versteckten Eintritten zum nächsten Gebäude oder zu einem Appartement mit wichtigen Infos suche. Hier kommt auch die Handlungsfreiheit ins Spiel, die weniger die Storyverläufe betrifft und mehr die Wegfindung: durch die Kanalisation? mit Karacho durch den Haupteingang? Über die Feuerleiter? Selber Hacken oder Codes "kaufen"? Vielleicht sogar soziale "Skills" einsetzen und sich den Weg freiquatschen?

Das RPG-Element ist eher gering, von daher sollte man definitiv keine Vergleiche zu anderen Spielen dieses Genres ziehen. Es besteht darin, daß man sich entscheiden kann, welche Verbesserungen man für Jensen erwirbt - diese gehen von Hacking-Fähigkeiten über kypernetische Gliedmaßen, einer besseren Panzerung oder eines optimierten Radars, der auch die Blickrichtung der Feinde grafisch darstellt. Am besten passt man die Entwicklung Jensens seinem eigenen Spielstil an, wobei viele Spieler wohl eher "mischen".

Die eigentlichen "Levels" - die meistens Lager- oder Fabrikhallen sind - verlaufen relativ "klassisch" und man wird die meiste Zeit schleichen oder sich taktische Gefechte liefern, die dank der zwischen Genie und Wahnsinn schwankenden KI eher einfach sind, wenn man mal den richtigen Deckungs-"Spot" gefunden hat. Auch hier besteht der Hauptreiz darin, einen möglich subtilen Weg durch die teils erdrückende Überzahl an Gegnern zu finden und in fast jedem Raum gibt es mehrere Möglichkeiten, ihn zu durchqueren. Spieler, die gerne tüfteln, und solche, die gerne ausgedehnte Erkundungsgänge unternehmen, werden in Deus Ex reicht belohnt. Wie schon in vielen Reviews erwähnt, ist eine direkte Rambo-Vorgehensweise angesichts des zerbrechlichen Protagonisten sowie der geizigen Entlohnungen durch XP eher weniger empfehlenswert, was, wie die Rezensenten richtigerweise schreiben, zu dem Credo der spielerischen Freiheit nicht so ganz passen will. Andererseits braucht man zum direkten Durchballern nun auch nicht so viele Verbesserungen wie bei einem diskreteren Vorgehen, wo man auch mal größere Abhänge oder Abgründe überspringt oder wackelige Wände kaputtschlägt, um neue Zugangswege zu "eröffnen".

Mir hat Deus Ex - abgesehen von den Frustmomenten nach dem 25. Versuch, einen der Bosse zu erledigen - sehr viel Freude bereitet und mich enorm fasziniert. Es macht Spaß, sich in einer dermaßen gut durchdachten, mit vielen Fragezeichen und Denkanstößen versehenen Spielewelt zu bewegen. Im Moment ist es sicher eines der besten Spiele 2011, allerdings verhindern die vielen kleinen und der eine große Design-Schnitzer, daß es zum sicheren Kandidaten für das Spiel des Jahres 2011 wird.
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am 4. Juni 2014
Das Spiel ist nun seit fast 3 Jahren auf dem Markt.
Ich habe es jedoch erst jetzt gespielt.

# Grafik:
Trotz der 3 Jahre, kann sich das Spiel noch sehen lassen und es durchaus mit dem ein oder anderen Spiel aufnehmen. Wirklich störende Glitches gibt es nur bei manchen Leichen.

# Gameplay:
Man findet sich sehr schnell zurecht. Es ist nichts revolutionäres und innovatives womit man konfrontiert wird. Beim Bewältigen der Quests, hat man für sich selber stets die Wahl, wie man dabei vorgeht. Ob mit Gewalt und Hau-Drauf oder via Stealth.

# Story:
Die Story ist das absolute Aushängeschild dieses Spiels. Obwohl das Thema nichts neues ist und irgendwie schon x-Mal durchgekaut scheint, weiß es hin und wieder wirklich zu überraschen.

Zu den eigentlichen Pros(+) und Contras(-):

+ Nebenmissionen:
Diese sind keineswegs nervig, wie sie es meist bei anderen Spielen sind. Man fühlt sich wirklich motiviert, sie alle zu erledigen. Es kommt nur sehr selten das Gefühl auf, dass es nach einem bestimmten Schema abläuft. Zudem fügen sich fast alle Nebenmissionen der Hauptmission - wer also möglichst viele Informationen zur Hauptstory drum herum sammeln möchte, hat hier die Chance.

+ Augmentierungen:
Diese sind Verbesserungen des Protagonisten, die klassisch via EP freigeschaltet werden können. Je nachdem, welchen Weg man für sich wählt - Stealth, Hacker, Shooter - hat man hier die Möglichkeit sich zu verbessern. Die Tatsache, dass man aufgrund mangelnder EPs auf Biegen und Brechen es nicht schafft, alle Verbesserungen freizuschalten, mahnt den Spieler zur Vorsicht. Man sollte sich wirklich gut überlegen, wie man seinen Charakter formen möchte. Diese bieten im Spielverlauf auch alternative Lösungsmöglichkeiten der Quests. Als Beispiel wären da die sozialen Kompetenzen, das Hacken und stealth-Attribute.

+ Spieldauer:
Ich hatte oft den Gedanken "Jetzt ist das Spiel gleich vorbei" und wurde immer wieder eines Besseren belehrt. Das Spiel hat eine sehr gesunde Spieldauer und die Story, mit ihren Wendungen, setzt da noch das i-Tüpfelchen drauf.
Beim ersten Versuch auf "Normal" spielte ich im vorsichtigen stealth-Modus. Dafür brauchte ich geschätzte 50-55 Stunden. Dabei sind natürlich viele "Fail-Load-Fail-Reload"-Situationen, die das natürlich in die länge gezogen haben. Wenn man sich im Spiel als Shooter durchballern möchte, dürfte die Spieldauer bei geschätzten 18 Stunden liegen - inkl. Nebenquests.
Nach dem ersten Durchspielen, habe ich mich die höchste Stufe "Deus Ex" getraut - ebenfalls mit stealth. Die Spieldauer lag hier bei geschätzten 30 Stunden.

+ Hacken:
Das Hacken als Spielelement ist nichts Neues. Aber irgendwie ist es hier ein zusätzlicher Spaßfaktor. Selbst wenn man die Codes und Passwörter hat, um Türen, Safes, etc., zu öffnen, will man es einfach trotzdem über das Hacken probieren. Zumindest erwischte ich mich dabei sehr sehr oft.

- Tastenbelegung:
Hier ist ein klarer Minuspunkt. Die Tastenbelegung ist fix und lässt sich nicht ändern. Bei manchen Tasten muss man sich wirklich umgewöhnen - zumindest ich - und das frustriert anfangs etwas. Bei manchen Aktionen fehlt auch die Logik: Bei Aktion A muss man die Taste X betätigen, bei einer Aktion B, die nahezu dieselbe ist, plötzlich eine andere Taste.

- Das Ende:
Die Story an sich ist wirklich sehenswert. Sie baut sich bis zum Schluss wirklich gut auf. Aber dann. Dann fällt sie plötzlich ab. Die letzten zwei Kapitel sind eher enttäuschend und am Ende hat man das Gefühl, dass da etwas fehlt. Die ein oder andere Sache, die noch geklärt werden sollte. Die ein oder andere Info, die die Story noch benötigt. Mich persönlich hat das beim Durchspielen doch sehr frustriert. Vor allem auch das Gameplay in den zwei Kapiteln. Da ich stets auf stealth gespielt habe, habe ich am Ende in die Röhre geguckt. Da geht es plötzlich nicht mehr drum zu schleichen, zu hacken o.ä. - auf einmal hat man es mit einer Art Zombies zu tun und es geht nur noch über blind Ballern.

- Fehlendes OpenWorld:
Als Protagonist reist man durch mehrere Städte und Länder. Ist an sich eine tolle Sache, weil man sich in den Städten auch frei bewegen kann. Nur hätte man sich hier gewünscht, dass man die Reisen "freiwillig" zur gewünschten Zeit hätte machen können. Stattdessen wird man durch die Städte geschickt, sobald es die Hauptquest befiehlt.

Zusammenfassend kann ich das Spiel nur empfehlen. Es erinnerte mich stark an Mass Effect. Kann nur leider nicht sagen, weshalb genau. Vielleicht die Optik, vielleicht das Gameplay, vielleicht die Spieldauer, vielleicht auch ein bisschen von Allem.
Selbst jetzt, drei Jahre nach der Erscheinung, kann das Spiel einem viel bieten.
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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2012
Angesichts der umfangreichen und kompetenten Rezensionen, welche hier zu lesen sind, kann ich mich relativ kurz fassen. DEUS EX 3 ist ein sehr atmosphärisches, sehr interessant gemachtes Game, welches durchweg überzeugt, bei welchem aber kleinere, aber unübersehbare Unstimmigkeiten die völlige Höchstnote verhindern.

Keine Frage: die Story und die Atmosphäre von DEUS EX 3 ist famos. Man wird augenblicklich Teil einer cool in Szene gesetzten Cyberpunk-Story mit all dem, was dazu gehört: Megacons, Implantate, die Frage nach den Grenzen der Menschlichkeit, Verrat und harte Action.
Das Gamedesign ist auch toll - eine stromlinienförmige Mischung aus Shooter, RPG und Stealth, und jedes der Elemente wirkt passend und nicht einfach hereingebastelt. Gerade die RPG-Elemente sind sehr elegant in das übrige Gameplay integriert, und die Balance zwischen Stealth und Shooter ist auch gut gefunden worden.
Man findet sich schnell in die Steuerung rein, und es geht ebenso zügig zur Sache. Der Schwierigkeitsgrad ist happig aber immer machbar, und der Umfang des Spiels überzeugt auch.
Auch technisch gefällt DEUS EX 3 durchaus - die Grafik sieht zumindest "gut" aus, der Soundtrack ist phantastisch, und die Stimmung kommt sehr gut rüber.

Soweit - so gut. Könnte man jetzt von DEUS EX 3 einfach nur begeistert sein hat das Spiel leider auch einige unübersehbare Mankos. Diese sind allesamt absolut kein Grund, das Spiel schlecht zu finden und sie trüben den Gesamteindruck nur in vertretbarem Rahmen, aber sie sind gravierend genug, um das Spiel dann doch auf der Zielgraden zum Meisterwerk auszubremsen.

In aller Kürze geschildert leidet das DEUS EX 3 mitunter an einer reichlich bockigen Steuerung, welche es beispielsweise nervig gestaltet, einfach mal in Deckung zu gehen oder sich im Raum zu orientieren, wenn es hektisch wird - hier zeigen genug 1st Person Spiele, wie man es besser macht.
Hinzu kommt der häufig sehr schlauchige Aufbau der eigentlichen Level, welche, insbesondere in den Städten, trotz netter Grafik und atmosphärischer Details sehr artifiziell wirken.
Schlimm ist, wie himmelschreiend blöd die KI ist, die Gegner verhalten sich mitunter wie wirklich die letzten Deppen. Schade ist auch, dass die Benutzerführung zumindest auf der XBox einfach nicht so richtig durchdacht ist.
Als letztes Problem dieses Spieles möchte ich nennen, und auch in diesem Punkt darf ich einer hier zu lesenden Rezension voll und ganz beipflichten, dass die Bosskämpfe eher nervig als spannend sind.

Alle diese Probleme sind aus einem Grund ganz besonderes ärgerlich - sie sind nämlich nicht allzu gravierend, sondern wirken eher wie Nachlässigkeiten bei der Endkontrolle des Spiels. Man hat daher das Gefühl, dass es in Punkto KI, Leveldesign und Steuerung schlichtweg noch ein bisschen am Feinschliff fehlte, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Macher mit ein bisschen mehr Zeit und ein bisschen mehr Sorgfalt diese Probleme definitiv in den Griff bekommen hätten...

Alles in allem: ohne Frage ein in jeder Hinsicht gutes, stark gemachtes Spiel - und, mit ein bisschen mehr Sorgfalt bei den Komponenten KI, Leveldesign und Steuerung, hätte dies ein Geniestreich werden können.
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am 1. September 2011
Man liest ja alles mögliche über DEUS EX: HUMAN REVOLUTION, zwischen Bewertungen jenseits der 90% und absoluten Verrissen ist alles dabei. Aber letztlich liegt die Wahrheit -zumindest für mich- irgendwo zwischen absoluter Lobhudelei und absolut subjektivem Hass, weil ja angeblich alles so grottig sein soll.

Ich bin gerade dabei, das Spiel zum zweiten Mal durchzuspielen und als großer Fan des originalen DEUS EX bin ich durchaus sehr zufrieden mit HUMAN REVOLUTION. Das liegt vor allem daran, dass die Entwickler von Eidos Montreal es gut geschafft haben, das Original-Spielgefühl des ersten Teils neu aufzulegen. Selbst die Abfolge der verschiedenen Städte erinnert daran. Neben meinem insgesamt sehr positiven Eindruck (u.a. durch die Grafik, Synchronisation, Story, alternative Vorgehensweisen) gibt es allerdings auch einige Mängel, auf die ich unbedingt eingehen möchte:

- extrem unglaubwürdige Übergänge zwischen den Stadtteilen (warum muss ich durch Luftschächte kriechen, um in verschiedene Teile einer Stadt zu gelangen? Wie kommen eigentlich die Einwohner in die verschiedenen Stadtteile?)
- Dialoge sind praktisch niemals lippensynchron
- zu wenige Nebenmissionen/ ansprechbare Nicht-Spieler-Charaktere
- zu wenige käuflich zu erwerbende Praxispunkte (für die Augmentierungen)
- Dialoge können teilweise übersprungen werden, teilweise nicht (scheinbar wurde hier das Zufallsprinzip angewandt)
- zu wenig Verwendungsmöglichkeiten der erlangten Credits, vor allem gegen Ende des Spiels
- es gibt einige lose Enden, das Ende des Spiels wirkt verfrüht

Die Gegner-KI wurde schon oft genug kritisiert, denke ich. Ebenfalls wirken einige Augmentierungen recht nutzlos. Diese Kritikpunkte finde ich beide ehrlich gesagt aber nicht so wahnsinnig schlimm - das erinnert mich persönlich nur noch mehr an das ursprüngliche DEUS EX. Wirklich schlimm finde ich aber eigentlich nur, dass das Ende des Spiels irgendwie überhastet wirkt. Ein richtig "runder" Abschluss sieht meiner Meinung nach anders aus.

Alles in allem hatte ich ein so gutes Spiel aber trotzdem nicht erwartet. Wenn eine Klassiker-Reihe fortgesetzt wird, hört man ja oft genug, dass der neueste Teil genau wie der erste sein soll. Das ist bei HUMAN REVOLUTION zwar definitiv nicht der Fall, angenehmerweise merkt man aber zu jeder Zeit, dass sich die Entwickler absolut am legendären ersten Teil orientiert haben. Dass dabei nicht alles optimal gelaufen ist - geschenkt. Ich als Fan des ersten Teils bin schon allein aufgrund des Nostalgiefaktors überglücklich. Ich würde DEUS EX: HUMAN REVOLUTION jederzeit wieder kaufen und werde es eventuell noch ein drittes Mal anfangen.
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am 23. Mai 2013
Ich habe mir Deus Ex HR neulich spontan gekauft und muss sagen, dass ich hellauf begeistert bin.

Die Geschichte ist sehr vielschichtig, man spielt als Adam Jensen, ehemaliger SWAT und Sicherheitschef eines großen Konzerns, welcher biotische Verbesserungen herstellt. Im Intro erfährt man nur lose Fragmente der Geschichte, die aber schnell Lust auf mehr machen. Das erste Level ist ein kurzes Tutorial, welches uns ebenfalls in die Spielwelt einführt. Schnell merkt man: Nichts ist wie es scheint und man kann so gut wie niemandem Vertrauen schenken. Mehr will ich hier nicht verraten, außer das ihr je nach Spielweise mehr Hintergrundinformationen zu der Story im Laufe des Spiels sammeln könnt, um somit das Puzzle komplett zu machen.

Die Spielmechanik orientiert sich an mehr oder weniger klassischen Shooter Gepflogenheiten, so dass man relativ schnell rein kommt. Leider wirkt der Charakter bei Bewegungen manchmal etwas holpern und gerade bei dem Deckungssystem. Nach etwas Übung sollte man den Dreh aber halbwegs raus haben. Adam hat neben einem Journal, welches nützliche Informationen erhält, noch ein Inventar in welchem er Waffen, Munition, Medipacks, Upgrades und dergleichen aufnehmen kann. Dieses ist relativ begrenzt, kann aber mit der Zeit erweitert werden. Auch die Steuerung innerhalb der In-game Menus und Inventars geht leicht von der Hand. Für jeden Kill ( ob laut oder leise ), Aufgaben, Nebenquest usw. erhält man XP, die Adam wieder in neue Erweiterungen, oder aber in die Verbesserung von Erweiterungen stecken kann. So kann man seine Panzerung verbessern, durch Wände sehen oder schlagen, oder aber besonders hoch springen. Viele Verbesserung sind sinnvoll und nötig, um im Spiel weiterzukommen, manche dagegen sind eher sinnlos, deswegen will jeder Punkt den man opfert gut überlegt sein, denn es gilt: wenn weg, dann weg! Neben den Kampf kann man noch Terminals hacken ( auch hier sind Fähigkeiten erforderlich ), um XP zu bekommen. Das Hacken ist ein nettes Minispiel, in dem man noch nette Boni bekommen kann. Adam verfügt zudem über ein paar Spezialattacken bzw. Fähigkeiten, welche wiederum Energie kosten. Diese füllt sich teilweise selbst auf, oder eben durch Energie Riegel.

Generell braucht das Spiel erstmal ein wenig Zeit um warm zu werden, dann spielt es seine Qualitäten aber voll aus. Es bleibt komplett dem Spieler überlassen, wie er vorgeht. Alles platt machen? Kein Problem! Leise töten bzw. betäuben, geht auch. Einfach gar nicht töten? Bis auf bei den Endgegnern alles möglich. Wenn man viel schleicht und Wege erkundet bekommt man den Zusatz Smooth Operator bzw. Traveller und somit mehr XP, als wenn man sich den weg frei ballert. Schleichen wird eher belohnt als schießen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Speicherfunktion. Es gibt Autosaves, aber man kann immer und überall selbst speichern. Eine tolle Sache, wenn man vor einem schwierigen Hack bzw. Passage steht. Es ist auch zu empfehlen wenn man mit jemandem spricht und eventuell die falschen Antworten wählt, so kann man neu laden und es noch mal probieren.
Was mich dabei aber besonders gestört hat, sind die unglaublichen Ladezeiten! Ihr müsst das Spiel installieren, dann geht es halbwegs. Graphik und Ton sind meiner Meinung nach vollkommen ok, so dass ich nichts zu meckern hatte.

Ich könnte noch sehr viel über das Spiel schreiben, allerdings würde das den Rahmen sprengen. Deus Ex HR ist ein sehr gutes Spiel mit kleinen technischen Mängeln ( Ladezeiten, Steuerung usw. ), welches ich jedem empfehlen kann, der ein anspruchsvolles und langes Spiel ( ca. 30 Stunden ) sucht.
Rollenspiel und Actionanteile wurden perfekt gemixt und das Spiel verfügt über eine hohe Wiederverwendbarkeit. Ich habe es jetzt mit viel Schleichen usw. durchgespielt. Das nächste Mal, schlage ich einen anderen Weg ein. Für solche Spiele, zahle ich gerne den vollen Preis, sie sind es wert!
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am 31. Dezember 2012
Eigentlich ziehe ich lieber mit Schwert und Axt gegen Orks zu Felde, reite auf edlen Rössern durch bewaldete Landschaften und schleiche mich durch dunkle Kellergewölbe. Doch zur Zeit gebe ich dem futuristischen Deus Ex eine Chance - und werde gut unterhalten. Das Spiel bietet eine gelungene Mischung aus Schleichen, Ballern und Dialogen. Kein Rollenspielschwergewicht und kein „Open World“-Erlebnis, aber dafür bietet es eine feine Story um Verrat, Bioimplantate und Verschwörungen. Ich wage zu bezweifeln, dass dieser Teil einen vergleichbaren Kultstatus erlangen wird wie der Erstling, aber eine gelungene Fortführung der Serie ist er dennoch – trotz der unbestreitbaren Schwächen wie mangelhafter Mimik, geklonter Gesichter und eingeschränkter Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt. Doch wer sich für das Setting erwärmen kann, wird über diese Makel hinwegsehen können. Und eine Entwarnung für alle, die sich vor misslungenen deutschen Synchronisationen fürchten: Die deutsche Vertonung ist mehr als gelungen. Allerdings hat sie den Nachteil, dass die Lippenbewegungen der Protagonisten nicht mehr passen, was sich wiederum negativ auf die Atmosphäre auswirkt. Das ist aber kein Grund, die englische Fassung grundsätzlich zu bevorzugen. Kurz: Ein gelungenes Spiel mit feinem Cyberpunk-Ambiente. Rick Deckard und Neo lassen grüßen.
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am 1. Oktober 2011
Vorne weg: Ich bin bei Deus Ex erst mit dem zweiten Teil "Invisible War" eingestiegen und fand das Spiel damals großartig, ja, für mich war es bis dato sogar eins der besten Spiele, die ich je gespielt hatte. Deshalb habe ich auch nie wirklich verstanden, warum der zweite Teil bei der Fangemeinde so schlecht angekommen ist. Ich habe anschließend versucht mich in den ersten Teil hereinzuspielen, aber zu diesem Zeitpunkt war dieser schon so veraltet, dass bei mir einfach nicht die Stimmung aufkommen wollte. Jetzt sitze ich seit etlichen Stunden an Human Revolution und bin wieder sehr gefesselt, allerdings finde ich das Spielprinzip sehr ähnlich zu dem zweiten Teil, weswegen ich immer noch nicht verstehe, warum "Human Revolution" jetzt ein würdigerer Nachfolger als "Invisible War" sein soll. Wobei natürlich auch schon ein paar Jahre vergangen sind seit ich "Invisible War" gespielt haben (2004 müsste es gewesen sein).
Aber zum Spiel: Ich spiele das Spiel in Englisch, weil erfahrungsgemäß der O-Ton einfach wesentlich mehr Atmosphäre erzeugt, als die deutsche Sncro. Dann versteht man zwar nicht immer alles einwandfrei, aber das nehm ich zu Gunsten der Atmospähre in Kauf. Die Atmosphäre stimmt und die Geschichte ist spannend erzählt. Das Spiel ist imho vom Prinzip her vergleichbar mit Mass Effect 2, nur das Mass Effect 2 mehr Wert auf Action legt und irgendwie alles ein Wenig besser macht. Mass Effect 2 ist ein derart technisch und erzählerisch ausgereiftes Spiel, dass meine Erwartungshaltung an ein Spiel wie Deus Ex 3 sehr hoch lag. Diese Erwartungen konnten nicht ganz erfüllt werden, denn irgendwie wirkt Deus Ex 3 nicht ganz so perfekt.
Was mich am meisten stört, ist das unrealistische Verhalten der NPC's nachdem man sie ausgeknockt hat. Ist ein Charaker ersteinmal k.o. gegangen, liegt er fast den ganzen weiteren Handlungsverlauf regungslos am Boden herum ohne irgendwann wieder aufzustehen. So kann man in Seelenruhe ein ganzes Lager umschleichen und Einen nach dem Anderen ausknocken bis die ganze Manschaft am Boden liegt und schläft. In so fern ist es eigentlich völlig egal, ob man sich dazu entschließt einen NPC zu töten oder ihn lediglich k.o. zu hauen. Das find ich etwas schade.
Ein weitere Kritikpunkt - ein kleiner - ist die Grafik, aber dazu hat man ja schon in fast jedem Testbericht etwas gelesen: das Spiel hätte 2011 eigentlich grafisch mehr leisten können und sollen.
Schlussendlich ist das Spiel aber sehr fesselnd und über dieses kleine Grafikmanko kann man hinwegsehen.
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am 2. Oktober 2011
Manchmal ist das Spiel ein wenig fehlerhaft (z.B. Hängen des Spiels bei Cassandra Reed) und der Schwierigkeitsgrad ist teilweise zu inkonsistent. Aber dennoch macht es einfach Spaß.
Die abwechslungsreichen Möglichkeiten eine Mission zu lösen und die mitziehende Stimmung sorgen für langen Spielspass.
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