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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots? Ein Stück weit
Eine neue CD von den Blinden Wächtern ist für mich immer etwas Besonderes. Ich folge dieser Band nun schon seit den Tagen von Tales FROM THE TWILIGHT WORLD und darf mich deshalb wohl zu den älteren Fans zählen.

Nachdem ich, wie manch anderer auch, mit den letzten beiden Alben nicht so richtig warm geworden bin (eine kleine Anmerkung:...
Veröffentlicht am 3. August 2010 von T. Schmidt

versus
10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen überproduziertes Album mit etlichen Schwächen
Nachdem ich mich mit dem Vorgänger "A twist in the myth" nach einer Weile arrangieren konnte, bin ich mir schon jetzt, zwei Tage nach dem Kauf von "At the Edge of time" ziemlich sicher, dass das diesmal nicht passieren wird. Das hat verschiedene Gründe:
1. Insgesamt gefällt mir der Sound der Platte überhaupt nicht. Verglichen mit "Far Beyond",...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Volker Braumann


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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots? Ein Stück weit, 3. August 2010
Von 
T. Schmidt (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eine neue CD von den Blinden Wächtern ist für mich immer etwas Besonderes. Ich folge dieser Band nun schon seit den Tagen von Tales FROM THE TWILIGHT WORLD und darf mich deshalb wohl zu den älteren Fans zählen.

Nachdem ich, wie manch anderer auch, mit den letzten beiden Alben nicht so richtig warm geworden bin (eine kleine Anmerkung: Für mich ist NIGHTFALL nach wie vor das Maß aller Dinge), war ich doch reichlich gespannt wie es mir mit dem neuen Silberling ergehen würde.

Ums vorweg zu nehmen: Ich bin nicht euphorisch, aber doch sehr positiv überrascht.
Um meinen Eindruck von der CD mal ein bisschen wiedergeben zu können, werde ich auf die Lieder einzelnen eingehen und versuche mal eine (rein subjektive) Wertung abzugeben:

SACRED WORLDS (7/10): Mir hat die Version im Spiel (siehe das Video auf YouTube) besser gefallen. Irgendwie will der Funke hier nicht so recht überspringen, was für mich vor allem daran liegt, dass die Mischung aus Metal und Orchester nicht so recht zündet. Einfacher wäre vielleicht besser gewesen ...

TANELORN (INTO THE VOID) (9/10): Endlich mal wieder ein einfacher, eher gradliniger Song, der mit wenig Bombast, aber viel Gitarre auskommt. Manch einer mag hier vielleicht das ein oder andere Highlight vermissen, aber mir gefällt er sehr gut.

ROAD OF NO RELEASE (8/10): Ein eher etwas ruhigeres Lied zu dem das Orchester wesendlich besser passt, als zum ersten Stück auf der CD. Hier wird wieder mehr Wert auf Chöre und Bombast gelegt, das Stück wirkt aber trotzdem nicht so überladen, wie einige der Tracks auf den letzten beiden CDs.

RIDE INTO OBSESSION (9/10): Eine schnelle Nummer, die für mich nur deshalb keine volle Punktzahl erhält, weil ich mir gewünscht hätte, das die Stimme von Hansi etwas mehr im Mittelpunkt gestanden hätte.

CURSE MY NAME (10/10): Ein mittelalterlicher Song und für mich eines der Highlights auf der CD. Abwechslungsreich und einfach wunder schön.

VALKYRIES (8/10): Sehr schöne Nummer mit orchestralem Refrain. Für meine Geschmack an der einen oder anderen Stelle ein wenig zu überladen, was aber den Gesamteindruck nur geringfügig nach unten zieht.

CONTROL THE DIVINE (7/10): Ein Lied mit eher mittlerem Tempo, mit dem ich noch nicht so richtig warm geworden bin. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber irgendwie springt der letzte Funke der Begeisterung nicht so richtig über '

WAR OF THRONES (10/10): Die eigentliche Ballade des Albums. Tolles Klavier, starker Refrain und an einigen Stellen vielleicht ein Tick zu verspielt. Trotzdem volle Punktzahl.

A VOICE IN THE DARK (10/10): Endlich mal wieder ein richtiger Kracher. Schnell, eher hart und mit vielem was ich lange vermisst habe.

WHEEL OF TIME (10/10): Was beim ersten Lied des Albums nicht so richtig gelingen will, klappt hier nahezu perfekt. Selten habe ich ein Lieb gehört, bei dem die Mischung aus orchestralem Sound und Metal so gut zusammen gespielt haben wie hier.
Wenn ich also meine Wertungen zusammen zähle, komme ich auf 88 von 100 und um ehrlich zu sein, dies ist mehr als ich nach den letzten beiden Alben erwartet habe. AT THE EDGE OF TIME wird (für mich) die Klassiker nicht schlagen, kehrt aber ein Stück weit zurück zu alten Tagen, auch wenn's kein zweites SOMEWHERE FAR BEYOND ist. Ich bin trotz zweier etwas schwächerer Nummern sehr angetan vom neuen Silberling der Guardians und freue mich aufs Konzert.
Wenn ich könnte würde ich 4 ' Sterne vergeben. Aber da ich bei einigen Liedern endlich mal wieder einen richtigen Gänsehaut-Faktor verspüre gibt's hier die 5.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Rückschritt als Fortschritt, 22. Januar 2013
Da hier schon viel zum neuen BG Album geschrieben wurde versuche ich meine Meinung rel. kurz zu halten. Mir gefallen die alten Blind Guardian Cd's(so bis Mitte der 90ziger)am besten. Was danach kam war keineswegs schlecht, aber meiner Meinung nach stellenweise mit zu viel Orchester, zu viel Bombast, kurz gesagt überladen. Und so sank mein Interesse an der Band mit jeder neuen Veröffentlichung.

"At the Edge of Time" ist seit ein paar Jahren dann wieder ein Blind Guardian Album das ich mir zugelegt habe. Bis dato kannte ich nur den Track "Sacred Worlds" der durch ein Computerspiel bekannt geworden ist. Insgesamt muss ich sagen das mir die CD mit jedem Durchlauf besser gefällt. Klar sind die Tracks nicht mehr so schnell noch wie vor 20-25 Jahren. Aber glücklicherweise auch nicht mehr so mit 258374 Tonspuren überlagert wie in den Späten 90zigern. Alles in allem wieder ein gutes Album der Guardians, so darf's gerne weiter gehen meine Herren!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Fast) alles schon mal da gewesen, 22. September 2011
Das Album ist jetzt schon eine Zeit lang draußen, deswegen versuche ich eine einigermaßen objektive Rezension zu schreiben:

Blind Guardian beweisen wiedermal, dass sie songwritingtechnisch immer noch absolut top sind. Es gibt mMn nicht einen Lückenfüller auf der Scheibe. Gut, Lückenfüller hat es bei BG noch nie gegeben.
"Curse My Name" und "War of the Thrones" sind Songs die eindeutig in der Bards Song Tradition stehen. Natürlich sind es zeitgemäße Bard Songs. Was ein bei Curse My Name ein bisschen schade ist, ist das die Stepdance Einlage vollkommen untergeht, weil an der Stelle viel zu viele Spuren übereinanderlaufen. Wenn man nicht weiß, dass das Stepdance ist, würd mans für irgendwelche Trommeln halten. BG haben vor kurzem im Internet eine alternative, abgespeckte Version des Songs veröffentlicht, in der der Stepdance Part viel besser rüberkommt.

"Ride into Obsession", "Tanelorn", "A voice in the dark" stehen in der Tradition der Somewhere Far Beyond und der Tales From The Twilight Hall. Speedig, thrashige, aggressive und komplexe Nummern. Va "Tanelorn" ist ein Song, der Live nochmal besser wirkt.

"Road of no release" lässt dann ein bisschen Nightfall in Middleearth Feeling aufkommen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir der Song wie eine B Seite von Nightfall vorkommt. MMn der schwächste Song auf dem Album.

"Control the divine" erinnert an Twist in the Myth. MMn auch nicht unbedingt ein Meisterwerk, aber man kann ihn sich anhören.

"Wheel of Time" und "Sacred Worlds" sollen wohl auf das kommende Orchesteralbum einstimmen. Es handelt sich um zwei wirklich grandiose Nummern, mit viel Bombast, vertrackten Strukturen,... typische BG Qualitäten halt.

"Valkyries" ist einer meiner Favoriten. Ein für BG sehr untypischer Song. In welcher Tradition er steht, kann ich nicht sagen. Mich erinnert er sehr an das Album "Tyr" von Black Sabbath. Für mich einer der eigenständigsten BG Songs überhaupt.

Die Produktion ist absolut sauber und professionel. Was positiv anzumerken ist, ist das BG endlich mal wieder wirkliche Metalrythmusgitarren verwendet. Auf der Nightfall sind die Rythmusgitarren ja kaum noch zu hören, bei Night at the Opera waren sie zwar da, haben aber einfach nicht nach Metal geklungen. Auf Twist in the Myth waren sie mir zu weich. Aber auf diesen Album sind sie (für BG Verhältnisse) endlich wieder mal richtig bissig und agressiv.

Eine Überraschung allerdings gibt es: Ich kann bei diesem Album beim besten nur sehr wenig Weiterentwicklung erkennen. Abgesehen von Sacred und Wheel of Time. Aber die sollen ja aufs Orchseteralbum einstimmen. Die übrigen Songs hat man alle irgendwie schon mal gehört. Das heißt nicht, dass sie schlecht sind, aber von BG war ich bisher immer gewohnt, dass sie sich auf jedem Album neu erfinden.
Ich hoffe, dass das kommende Orchesteralbum einen Höhepunkt in ihrem Schaffen darstellen wird. Ich bin kein Prophet, aber wenn ich mir die aktuellen Nummern anhöre, glaube ich, dass sie mit ihrer Kreativität langsam ans Ende kommen. Gut, vielleicht machen sie ja die nächsten 20 Jahre nur noch Orchesteralben und entwickeln sich in diesem Bereich zur Perfektion.
Aber wenn ich mir dieses (ansich ja sehr gute!!) Album anhöre, dann bezweifle ich, dass wir noch mal so Metalrevolutionen wie bei Nightfall oder Opera erleben werden.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber die erhoffte Wende?, 2. August 2010
Von 
A. Och (Franken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe mich am Freitag gefreut, wie ein Schnitzel, als ich das Amazon Päckchen aufgerissen habe.
Erste Ernüchterung => CD Hülle aus Pappe und Rand zerdrückt, super! ... geht zurück an die Amazonen, was aber kein Problem darstellen wird, Amazon ist ein feiner Laden.

Nuja das aber nur am Rande.
Hatte ne 300 Kilometer Fahrt vor mir, also rein mit der Silberscheibe!

=> Kurzer Zeitraffer, die CD war fertig, und es ist bei mir leider gar nichts hängen geblieben, bis auf die teils wieder recht hohe Stimme von Hansi und die Frage, wieso haben alle Reviews geschrieben, daß es mit dieser CD Back to the Roots geht?

Nuja, nach der ersten Enttäuschung habe ich mich dann am WE zu Hause aufs Sofa gesetzt und die BG CD in meine große Anlage gesteckt.

Da ich mich nun nicht mehr aufs Autofahren konzentrieren mußte, konnte ich mich nun ganz auf die Musik konzentrieren und ich muß sagen, daß mir die CD dann doch ganz gut gefallen hat.

Aber leider ist es in meinen Augen wieder kein Meisterwerk geworden.

Vielleicht versucht die Band einfach zu krampfhaft, hier pompösen Metall auf die Beine zu stellen.

Die Lieder waren früher auch komplex aber nicht so sperrig, daß man teilweise darin verlorengehen kann.

Früher stand Hansis Stimme mehr im Mittelpunkt, heute geht sie teilweise fast unter!

Mir fehlen außerdem echte Hämmer, Lieder, auf die ich mich freue, die ich gleich zu Beginn anspielen möchte, wenn ich die CD einlege.

Bisher ist es so, daß ich das erst Lied skippe und bei Lied Nr. 2 beginne.

Aber mal sehen, wie sich die CD noch entwickelt.

Bei einigen Liedern bekomme ich zumindest schon mal eine Gänsehaut beim Hören, was ja ein gutes Zeichen ist.
Teils fühle ich mich auch wirklich etwas melancholisch in der Zeit zurückversetzt, denn man hört halt doch den typischen BG Stil durch, und wenn man ein bisschen genauer hinhört, dann geht es tatsächlich bei einigen Liedern etwas zurück zu den Wurzeln.

Die folgenden drei Lieder sind für mich bisher die besten des Albums.

VALKYRIES
WAR OF THE THORNES
A VOICE IN THE DARK

Vielleicht bin ich aber auch einfach schon etwas zu alt für BG.
Höre BG seit der ersten CD und fand, sie hatten mit Imagiantions Ihren Höhepunkt.
Vielleicht muß ich die CD aber auch einfach noch ein paar Mal hören, bevor sie mich komplett überzeugt!

Ich bereue nicht, daß ich die CD gekauft habe und ich freue mich aufs Konzert ... aber wohl mehr deswegen, weil ich hoffe, viele Lieder von vor 2000 zu hören ...

Also keine Volle Punktzahl, aber für 4 Sterne reicht es allemal!

Update am 08.08:

Nachdem ich die CD nun mehrmals gehört habe, bleibe ich bei meinen 4 Sternen.
Aber wo ich vorher eher zu 3 Sternen tendiert bin, tendiere ich jetzt eher zu 5 Sternen.

Das Album wächst beim Hören.
Mittlerweile finde ich alle Lieder gut bis sehr gut.

Finde jetzt auch das erste Lied "Sacred Worlds" richtig gut, aber nur die Extented Version auf der Bonus CD.
Dort klingt das Lied richtig genial, härter mit weniger Orchester Gedöhns => richtig nach BG, hätte fast gesagt, richtig wie früher ... ;o)

Ob das Album nun eine Wende ist? Nun, ich finde mittlerweile ja.
BG wird aber wohl nie wieder so klingen wie in den 90ern, damit müssen wir uns wohl abfinden.
Aber die Richtung die BG nun eingeschlagen hat ist meiner Meinung nach richtig, da die alten Fans "mitgenommen", wenn auch nicht mitgerissen" werden, ohne die Fans von Opera und Twist zu vergraulen.

Das Album hat, zumindest bei mir, sehr lange gebraucht, bis es gezündet hat.
Und nicht jeder "alte" Fan wird soviel Geduld haben (Man ist ja kein Schüler / Student mehr ;o)
Wer diese jedoch aufbringt, wird meiner Meinung nach reich belohnt ... zumindest ging es mir so ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir immer besser, 25. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: At the Edge of Time (Audio CD)
Als ich die Vorabsingle "A Voice In The Dark" zum ersten mal hörte, war ich ziemlich begeistert, von der Spielfreude, die Guardian an den Tag legten. Nach den doch eher vertrackten letzten beiden Alben dachte ich mir, daß die neue Scheibe wieder etwas geradliniger verlaufen wird. Nach dem ersten Durchlauf wußte ich dann allerdings nicht so recht, was ich davon halten soll. Bei einigen Songs merkte man, daß die Jungs mit aller Macht versuchen, wieder so zu klingen, wie vor 15 Jahren, was aber leider oft sehr unnätürlich wirkt. An anderer Stelle wieder komplett überladen.
Also der Ersteindruck war nicht gerade der beste. Aber hartnäckig wie ich nun einmal bin, habe ich die CD in den letzten Wochen regelmäßig gehört und muß sagen, daß sie mit jedem mal wächst. Viele Fragezeichen lösen sich mit der Zeit auf und hinterlassen wieder dieses einzigartige Guardian Feeling, daß man das Gefühl hat, etwas wirklich besonderes zu hören.
Dennoch bleiben noch einige kleine Ecken und Kanten, so daß man nicht vollkommen in Jubelgesänge ausbrechen kann. Einige Lieder wollen einfach nicht so recht zünden. "Road Of No Release" zum Beispiel plätschert nur so dahin, ohne echte Höhepunkte. Mit Sicherheit die Nummer, bei der ich am öftesten die Skip Taste gedrückt habe. Auch "Control The Divine" klingt mehr nach einem Filler denn Killer. Aber alles in allem ist das jammern auf hohem Niveau. "At The Edge Of Time" wird wahrscheinlich nicht in die Alltime Classic Liste von Blind Guardian aufgenommen werden, aber es macht bei öfterem hören durchaus Laune. Für eingefleischte Fans sicher ein Pflichtkauf. Neueinsteiger sollten trotzdem eher zu "Nightfall" oder "Imaginations From The Other Side" greifen, da diese einfach rundum gelungen sind.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die seit Jahren beste BLIND GUARDIAN-Scheibe, 13. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: At the Edge of Time (Audio CD)
Orchestrale Klänge eröffnen das neueste Werk von Hansi Kürsch (Gesang), André Olbrich (Gitarre), Marcus Siepen (Gitarre) und Frederik Ehmke (Schlagzeug, Percussions), oder auch kurz gesagt: Blind Guardian. Als alter Blind Guardian-Fan war ich natürlich sehr gespannt, was die Jungs dieses Mal zusammengezimmert haben, denn die letzteren Alben, genauer gesagt 'Nightfall At Middle-Earth' und alles was danach kam, waren mir viel zu episch und verspielt und gingen auf Kosten des Metalcharakters. Auch hier ist noch einiges an Epik im Spiel, aber bei weitem nicht so drastisch wie zuletzt. Und auch wenn der Opener "Sacred Worlds" mit 9 Minuten 19 Sekunden das längste Stück der Scheibe ist, vertut man sich nicht in ewig langem Gedudel. Dass man wieder mehr zu den Wurzeln zurückkehren will zeigt dann spätestens "Tanelorn (Into The Void)", welches erfreulicher Weise mal wieder kraftvoll geradeaus voll auf die Schnauze geht und dabei auch noch einen starken Refrain hat. Klänge, die man von Blind Guardian lange vermisst hat. Ja, ganz genau so liebe ich die Krefelder Truppe! In die gleiche Kerbe schlagen auch "A Voice In The Dark" und vor allem die mit 210 Anschläge pro Minute sauschnelle Hymne "Ride Into Obsession"! Freunde mittelalterlichen Folks werden ihre Freude an "Curse My Name" und dem saustarken "War Of The Thrones", welches durchaus die Klassiker-Hymne "The Bards Song (In The Forest)" ablösen könnte, ihre Freude haben. Man kann sich dabei regelrecht in ein mittelalterliches Saufgelage träumen. "Valkyries" dagegen wartet mit bombastischen Chören im Refrain auf, wirkt aber zum Glück ansonsten nicht überladen. Sowieso klingt das komplette Album dieses Mal nicht ganz so überproduziert wie zu früheren Zeiten. Auch hier hat man sich zurück auf das Wesentliche besonnen, was dem Ganzen gegenüber den eher etwas schwer verdaulicheren Vorgängerproduktionen wie z. B. 'A Night At The Opera" einen viel frischeren und beschwingteren Touch verleiht. So richtig entfaltet sich das gesamte Werk jedoch erst beim mehrmaligen intensiven Hören und erreicht somit nicht ganz den Status der Klassiker-Alben 'Somewhere Far Beyond', 'Tales From The Twillight World' oder 'Imaginations From The Other Side'. Trotzdem insgesamt ein sehr erfreulicher Rückschritt, und zwar in die richtige Richtung! Die seit Jahren beste Blind Guardian-Scheibe!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laut, bombastisch, hörenswert!, 1. August 2010
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nach vierjähriger Schaffenspause meldet sich eine der erfolgreichsten deutschen Heavy-Metal-Formationen mit einem neuen Album zurück. AT THE EDGE OF TIME ist nicht umsonst das Album des Monats in der einschlägigen Fachpresse geworden. Ein feines Album, das alles bietet, was Fans von Blind Guardian schon immer an der Band aus Krefeld gemocht haben: bombastische Sounds mit Hymnencharakter, mittelalterliche Klänge und die messerscharfe Stimme von Hansi Kürsch, der auf diesem Album unter Beweis stellt, dass er zu den großen Shoutern des Genres gehört. Werfen wir einen Blick auf die Tracklist:

SACRED WORLDS: Der Opener ist mit 9:17 gleichzeitig der längste Track des Albums. Der Song beginnt mit Orchesteruntermalung und entwickelt sich zu einem wahren Metalfeuerwerk, an dem Fans der alten Maidensongs ihre wahre Freude haben werden.

TANELORN (INTO THE VOID): Der Track macht deutlich, dass Blind Guardian eine Speedmetal-Band sind. Hohes Tempo, brillante Gitarrenläufe und die starke Stimme von Hansi Kürsch lassen keinen Headbanger kalt.

ROAD OF NO RELEASE: Die ersten ruhigeren Klänge des Albums. Begleitet von orchestralem Sound stellen Blind Guardian mit diesem Song ihre Songwriterqualitäten unter Beweis. Im Refrain zieht der Song das Tempo etwas an.

RIDE INTO OBSESSION: Das nächste Speedmetalbrett, dass mit einem imposanten Drumsound beginnt. Flotter Heavysong mit Livepotential.

CURSE MY NAME: Wer die mittelalterlichen Klänge an Blind Guardian schätzt, wird diesen Song lieben. Ein Song, der direkt aus dem Mittelalter zu kommen scheint. Hansi Kürsch klingt wie ein Barde aus damaliger Zeit. Eingängige Melodie, toller Refrain.

VALKYRIES: Einer der Höhepunkte des Albums. Stimmungsvolle Gewittertöne zu Beginn, bevor der Song beginnt, der im weiteren Verlauf an Dynamik und Kraft gewinnt. Hörenswert ist auch der orchestrale Refrain.

CONTROL THE DIVINE: Solide Midtemponummer, die perfekt auf Hansi Kürschs Stimme zugeschnitten ist.

WAR OF THE THORNES: Ein weitere Perle des Albums. Ruhiger Klavieranfang, der sich zu einer grandiosen Ballade entwickelt. Toller Refrain.

A VOICE IN THE DARK: Diesen Song gibt es schon seit einigen Wochen als Single. Was soll man noch sagen? Speedmetal in höchster Kunstform.

WHEEL OF TIME: Das Beste zum Schluss. Mit 8:55 ist WHEEL OF TIME, eine eigene kleine Metaloper. Allein dieser Song rechtfertigt den Kauf des Albums. Ein Song, bei dem man auch nach dem vierten oder fünften Hören noch neue Facetten entdecken wird. Zum Beispiel orientalische Klänge.

Mit AT THE EDGE OF TIME haben Blind Guardian ein hervorragendes Metalalbum vorgelegt. Neben den erwarteten Rocknummern bietet das Album zahlreiche Akustikelemente, die für Abwechslung sorgen. Insgesamt ist es die Mischung aus Bombast-, Rock- und Orchestersound, die Blind Guardian zu einer festen Größe im Heavyuniversum gemacht haben.

Wer sich die Special Edition zulegt, wird mit einer weiteren CD belohnt, auf der einige Songs des Albums in der Entstehungsphase zu hören sind. Höhepunkt ist hier die grandiose Coverversion des alten John-Farnham-Klassikers YOU'RE THE VOICE, der echtes Hitpotential besitzt und in keinster Weise angestaubt klingt. Außerdem runden eine Orchesterversion von WHEEL OF TIME und zwei Videos das Bonusmaterial ab. Hinzu kommt in dieser Ausgabe ein Downloadgutschein, der Zugriff auf weitere Videos, Tracks und Bilder liefert.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum gelungnen Artwork des Albums. Sowohl das Textheft, als auch die Hülle sind eindrucksvoll gestaltet und runden das überaus positive Gesamtbild ab.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schritt zurück in die richtige Richtung?, 2. August 2010
Endlich, vier lange Jahre hat es gedauert bis die Blinden Gardinen mit neuem Material hinter dem Ofen hervorkommen. Und was soll man sagen, es ist eine recht ordentliche Leistung, die die vier Krefelder Barden da abgeliefert haben. Besonders Fans der Imaginations Ära wird der Silberling auf den ersten Blick fünf Punkte wert sein. Denn was hier geboten wird ist progressiv angehauchter Powermetal mit Fantasy Elementen. Die Songs sind allesamt recht speedlastig, die Refrains mit dicken Chören versehen, die aber zu keiner Zeit so überladen wirken wie beispielsweise auf der Night at the Opera. Auch die morderneren Elemente der Twist in the Myth CD sind sehr ins Hintertreffen geraten. Alles in allem eine CD auf die alte Blind Guardian Fans schon seit Jahren gewartet haben, so scheint es.
Aber auf den zweiten Blick und mit ein wenig Abstand betrachtet wäre es aber absolut verkehrt dieser CD die selbe Anzahl an Punkten zu geben wie dem Meisterwerk von 1995. Denn leider sind die einzelnen songs zwar alle irgendwie gut anzuhören und fantastisch produziert, aber definitiv keine Evergreens wie Bright Eyes, Born in a Mourning Hall oder The Script for my Requiem. Damals haben es Blind Guardian nämlich geschafft, dass die Lieder beim ersten Hören in den Hirnwindungen festsassen und da bis heute nicht wieder rauskommen. Die neuen Songs sind gut, aber dieses Format erreichen sie nicht. Bis auf zwei drei Ausnahmen wie z.B. das schon vorab bekannte Sacred Worlds und die beiden inhaltlich an die Robert Jordan Saga gewidmeteten Songs Ride into Obsession und Wheel of Time ist der Rest irgendwie gutweilige Powermetal Kost. Aber das ist mir zu wenig. Von einer Band wie Blind Guardian erwarte ich ein Album, bei dem jeder Song die selben Glücksgefühle stimuliert wie bei oben genannten drei Songs.
Die CD ist defintiv nicht schlecht, sehr hörenswert und handwerklich perfekt produziert. Aber wollen wir mal sehen, ob in zwei, drei Jahren, die Leute, die jetzt hier emsig fünf Punkte vergeben haben, die Sache immer noch so sehen. Ich denke nicht.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back To The Future - Ein kleines Meisterwerk, 28. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf ein neues BLIND GUARDIAN Album wird schon fast so sehr hingefiebert wie auf ein neues von IRON MAIDEN. Obwohl die Krefelder mit "A Night At The Opera" die Fangemeinde spalteten gefiel mir das Album ausgesprochen gut, denn ich empfand dieses Werk noch als Resultat einer natürlichen Entwicklung. "A Twist In The Myth" war mir jedoch zu modern, ohne Hits und mit zu vielen Ausfälle. Da war die Ankündigung, dass der Nachfolger "At The Edge Of Time" sowohl lyrisch, als auch musikalisch eine Spur "back to the roots" gehen soll eine gern gehörte Nachricht.

Wie immer hält man ein wunderschönes Artwork, das auch ohne Logo von weitem her erkennen lässt, mit wem man es zu tun hat, in Händen, wenn man das neunte Album einlegen möchte. BLIND GUARDIAN beiweisen wie immer Mut und starten mit einem 10-Minütigen Epos mit dem Namen "Sacred Worlds". Das Licht geht aus, der Vorhang fällt, einige Lichtkegel huschen durch den Raum und es starten die ersten Streicher und Trommler. ...and still the orchestra plays" möchte man meinen. Nach kurzer Zeit setzen BLIND GUARDIAN-typische Riffs ein und die Atmosphäre wird immer dichter. Hier treffen nicht Klassik und Metal aufeinander, nein - sie gehen Hand in Hand und verschmelzen zu einem wahnsinns Sound, der unbedingt so laut wie möglich aufgedreht werden muss. Von so einer symphonischen Dichte, gepaart mit der optimalen Härte, kann eine Band wie NIGHTWISH nicht einmal träumen.

Nach diesesm Monument braucht man aber keine Angst zu haben, dass sich BG verzetteln, denn es gibt ein Wiedersehen mit einem altbekannten Ort - "Tanelorn (Into The Void)", wie auch "A Voice In The Dark" graben in der Vergangenheit und es kommen dank starken Twin-Leads, heftigem Drumming und einem kreischenden Hansi Kürsch Erinnerungen an Werke wie "Tales From The Twilight Hall" und "Imaginations From The Other Side" hoch. Fronter Hansi traut sich endlich wieder seine Stimme zu erheben, was er auf dem "A Night At The Opera" nur noch selten und bei "A Twist In The Myth" gar nicht mehr tat. Stark wie eh und je präsentiert sich der charismatische Fronter und veredelt auch den typischen Folk-Akustik-Lagerfeuer-Track "Curse My Name", der zwar gelungen ist, doch gab es schon bessere dieser Art.

Auf "At The Edge Of Time" findet man wirklich die ganze Bandbreite der deutschen Power Metal Legende, denn neben dem Einstiegsepos, den schnellen Songs und dem Folksong, gibt es noch einiges zu entdecken. "War Of The Thrones (Piano)" ist eine schöne Ballade mit vielen Spielereien, Percussion und positiver Stimmung und einem "Herr Der Ringe" -würdigem Soundtrack Charme. Natürlich wird auch der Bombast nicht zu kurz eingesetzt und so kann auch "Wheel Of Time" durch Dichte überzeugen, während "Valkyries" eine schöne Verschmelzung aus leichtem Pomp und typischen BLIND GUARDIAN Trademarks ist.

Die Herren haben es geschafft mit "At The Edge Of Time" ein richtig starkes Werk einzuspielen, das sowohl Fans alter Tage, als auch die der neuen Ära zufriedenstellen wird. Ausfall gibt es dieses Mal auch keinen, denn die kompletten 64 Minuten sind auf höchstem Niveau, spannend und 100% BLIND GUARDIAN. Ein heißer Anwärter für das Power Metal Album des Jahres.
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4.0 von 5 Sternen was soll ich schreiben,? .... einfach gut!, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
abwechslingsreich, kraftvoll, angenehm längere Stücke. Hoffentlich gibt's bald was Neues. 30.05.14 Konzert in Saarbrücken. Wir sehn uns. Ceep on rocking.
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