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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miévilles bisher reifstes Werk
Ich habe Miévilles literarische Produktion seit King Rat mit Interesse verfolgt und kann nach Lektüre von Kraken sagen, dass es für mich persönlich sein bisher intelligentestes, reifstes und relevantestes Werk ist.

In ihm vollzieht Miéville den logisch letzten Schritt, die Fantastik von New Crobuzon voll umfänglich in unsere...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von M. Heider

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschend (an inky mess indeed)
Perdido Street Station und The Scar sind zwei der besten Fantasy-Romane, die ich kenne, aber Kraken ist leider ziemlich enttäuschend. Der Stoff (Glauben, Religionen) ist interessant, die verspielte Sprache geht weit über das Niveau anderer Fantasy-Autoren hinaus, und surreale Ideen gibt es in Hülle und Fülle, aber ansonsten ist der Roman ziemlich...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von megalurch


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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miévilles bisher reifstes Werk, 9. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Kraken (Gebundene Ausgabe)
Ich habe Miévilles literarische Produktion seit King Rat mit Interesse verfolgt und kann nach Lektüre von Kraken sagen, dass es für mich persönlich sein bisher intelligentestes, reifstes und relevantestes Werk ist.

In ihm vollzieht Miéville den logisch letzten Schritt, die Fantastik von New Crobuzon voll umfänglich in unsere Welt, in das kontemporäre London herüberzuheben. Bis auf das überraschende Ende könnte die Geschichte von Kraken eigentlich ganz genau so in der Welt von New Crobuzon angesiedelt sein, allerdings ist es gerade das Ende, das dem Buch eine echte Relevanz weit über das übliche Ausmaß fantastischer Literatur hinaus gibt.

Der Plot des Buches speist sich oft aus den Grundsätzen eines kontemporären magischen Denkens, die in den früheren Büchern schon anklangen, hier aber auf unaufdringliche Art und Weise im Zentrum der Handlung stehen. Betont sei ausdrücklich die Unaufdringlichkeit; die hauptsächliche Erzählperspektive ist jene eines komplett Ahnungslosen, der in diese magisch-fantastische Welt unter der mundanen Oberfläche Londons hineingezogen wird und sie dabei gemeinsam mit dem Leser kennenlernt. Dabei erliegt Miéville aber nie dem Fehler, seine Welt unter der Oberfläche Londons zum Selbstzweck werden zu lassen; wo weniger talentierte Autoren sich in langen Passagen der Erklärung des von ihnen geschaffenen Kosmos ergehen würden, reißt er seine Funktionsweise stets nur an.

Die vordergründig fantastischen Elemente wie nichtmenschliche Rassen sind in Kraken gegenüber New Crobuzon zurückgenommen, und Freunde von Orks, Elfen und Drachen werden das Buch vielleicht zu wenig fantastisch finden, denn obgleich seine Seiten von teilweise gewaltigen magischen Akten und ihren Effekten nur so überquellen steht hier eindeutig die intelligente und ideenreiche Handlung im Vordergrund und sicher nicht das Vorführen einer magischen Welt. Lesern mit Vorlieben für letztere Art von Fantastik sei das Buch daher nur bedingt empfohlen, allen anderen vorbehaltlos.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen enttäuschend (an inky mess indeed), 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kraken (Taschenbuch)
Perdido Street Station und The Scar sind zwei der besten Fantasy-Romane, die ich kenne, aber Kraken ist leider ziemlich enttäuschend. Der Stoff (Glauben, Religionen) ist interessant, die verspielte Sprache geht weit über das Niveau anderer Fantasy-Autoren hinaus, und surreale Ideen gibt es in Hülle und Fülle, aber ansonsten ist der Roman ziemlich misslungen. Das geht mit den Charakteren los: es sind alles Pappkameraden, die mich trotz anfänglicher Sympathie bis zum Schluss nicht wirklich interessiert haben. Atmosphärisch, stilistisch wusste der Autor offenbar nicht, wo er hin wollte: Comic Fantasy, Satire, Horror, Krimi? Für mich ist die Mischung jedenfalls nicht stimmig. Dann die Handlung: laaangweilig. Der inky mess-Rezensent hat völlig Recht. 100 Seiten weniger wären mehr gewesen. Statt apokalyptischer Atmosphäre und Spannung nur Endzeit-Geraune und endlose Variationen des immer gleichen. Irgendwann denkt man nur noch: Ja doch, ich hab's kapiert. Ein paar Ideen hätte sich Mieville mal lieber für 'ne Short Story aufgehoben. Selten habe ich bei einem Buch so oft überlegt, ob ich die Lektüre abbrechen soll. 3 Punkte gibt es von mir für die Sprache und die Ideen. In den besten Momenten hat mich der Roman an Jeff Noon erinnert, der ja leider schon lange nichts Neues produziert hat und dessen Falling out of cars auch eher schwach war.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider etwas konfus, 2. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kraken (English Edition) (Kindle Edition)
Ich schätze China Mievilles Romane sehr, "Kraken" hat mich jedoch nicht völlig überzeugt. Bei dieser Geschichte um unzählige konkurrierende Sekten der absurdesten Art, mehrere parallele Weltuntergänge (ich bin wirklich bereit, Mieville auf vielen seiner phantastischen Exkurse zu folgen, aber man sollte mit solch starken Bildern sparsam umgehen, wenn sie nicht, wie bei Pratchett und Fforde, parodistisch eingesetzt werden) in einem Sub-London, das allerdings faszinierend beschrieben wird, hatte ich den Eindruck, dass Mieville zeitweise den Faden verloren hatte. Die Auflösung schien mir nach den ständigen, vorherigen "Enthüllungen", als regelrechter Antiklimax. Wenn man die Mechanismen solcher Thriller kennt, konnte man sich den Superbösewicht, der hinter allem steckte, übrigens schon ausrechnen.
Von den Protagonisten hat mich keiner so recht fasziniert, am ehesten noch Wati mit seinem gloriosen Arbeitskampf, Goss und Subby, scheußlich, wie sie waren, und Dane, dessen finale Transformation ich allerdings völlig sinnlos fand. Billy Harrow war laaangweilig, seine Entwicklung zum Helden nicht überzeugend. Richtig genervt hat mich Collingswood mit ihrer Arroganz und ihrer ständigen Flucherei - hallo, wir wissen mittlerweile, dass junge Frauen unglaublich tough sind, bitte mal wieder etwas differenziertere Darstellungen! Warum es nötig war, ihren Kollegen Baron am Ende zu demontieren, konnte ich nicht nachvollziehen, Collingswood alleine wäre ziemlich unerträglich.
Einige lose Enden haben mich auch geärgert: Was, bitte, wurde aus Coles Tochter?
Trotz dieser Einwände gebe ich für die, wie immer, grandiose Sprache und den überbordenden Einfallsreichtum (der in diesem Buch vielleicht für das teilweise Scheitern mit verantwortlich war), drei Punkte.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen The inky mess, 29. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Kraken (Gebundene Ausgabe)
There is no doubt that China Miéville is, at any time, in full control of his writing. But what to make of a lauded author who willingly decides to write a pulp novel? The question lingers through the end of "Kraken", a crime novel-meets-urban fantasy, where warring cults and creepy assassins hunt museum curator Billy Harrow through a shadowy alternate London, which somehow exists on top, or below, the mundane city of the same name. Magic and the fantastic invade the story, revolving around the theft of a preserved giant squid, within the first couple of pages, with very little subtlety: spells are cast, curses spoken, people and things teleported, ghosts interrogated. Miéville hints that the common London simply negates the existence of this: more than once, Billy finds himself ignored by busy passersby while performing some outlandish act. As Miéville flexes his fantasy muscle, some powerful scenes capture the reader's attention, though it remains questionable whether this is indeed more than standard fare to be had from the crowd of other New Weird authors. What ultimately breaks the novel's back is the sprawling, haphazard narrative, easily too long by at least a hundred pages, a fact accounted for by endless exposition and mostly hollow, repetitive dialogue. Police officers drowning what little information there is in their deliberations in insults and slurry language; the protagonists restating the thinnest facts over and over; all of them struggling to wrap their heads around the true motives of their counterparts amid a plot that meanders through so many red herrings and turns it would be a formidable exercise to chain the sequence of events and motivations together after the admittedly rather astonishing finale. The central device which retrospectively shapes the plot is introduced so late in the novel that there is little time for it to reinforce credibility, much different from Miévilles previous work "The City & The City". A story thread dealing with a person trying to catch up with events eats up dozens of pages, but in the end feels tacked-on and could be dropped without any loss to the plot. Endless rants about the theological structure of the cult landscape in shadow-London make the reader trip over lines and paragraphs of imagined apocalypses, false gods and self-fulfilling prophecies, a poor man's "Foucault's Pendulum". Had Miéville wasted less time in imprinting his doubtlessly formidable intellectual skills upon this work, and had any competent editor even touched the writing, this novel could have been a comic riff on classical crime in a fortean setting. As it stands, it is a mess.
Readers with English as a second language, or indeed, having grown up outside of London, should probably stay clear of this work. Londonese abounds in dialogue, jarringly interspersed with what once was Miévilles trademark, the extensive use of rather obscure vocabulary from the depths of the Thesaurus. Here's to hoping that the sparse, elegant style that made "The City & The City" the outstanding novel it is will prevail in China's future efforts.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesermeinung China Mieville - Kraken, 11. Dezember 2010
Von 
CMB (Köln / Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kraken (Taschenbuch)
Definitv lesewürdig, paar Sachen waren meiner meinung nach etwas vorhersehbar. Tut dem Buch im ganzen jedoch keinen Abbruch. Kleiner Hinweis vielleicht noch- das ganze ist _kein_ Horror im Stil von H.P. Lovecraft.
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Kraken (English Edition)
Kraken (English Edition) von China Miéville
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