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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Unrecht schlecht bewertet!
Ich frage mich warum ein so geniales Album wie Load so schlecht bewertet wird. Es ist halt kein Thrashmetal mehr, na und? Ich bin ein großer Fan von Metallica's Thrashmetalalben, Ride The Lightning und Master of Puppets sind meine Favoriten, das heißt aber lange noch nicht, dass ein Album schlecht ist, weil es anders ist!
Wenn es so viele stört, dass...
Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von Randy K.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauwarmes Metallica Album
Mitte der 1990er Jahre war man im Metallica-Lager in einer anhaltenden Talfahrt gefangen. Songschreiberisch bzw. qualitativ hatte man nicht mehr allzu viel auf die Reihe bekommen. Man variierte Blues-Elemente mit hartem Thrash Metal, aber irgendwie wollte dieses erfolgreiche Konzept nicht richtig aufgehen. Dabei hatte man wenige Jahre zuvor mit dem "schwarzen" Album ein -...
Vor 13 Monaten von Stefan von Outlaw veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Unrecht schlecht bewertet!, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Ich frage mich warum ein so geniales Album wie Load so schlecht bewertet wird. Es ist halt kein Thrashmetal mehr, na und? Ich bin ein großer Fan von Metallica's Thrashmetalalben, Ride The Lightning und Master of Puppets sind meine Favoriten, das heißt aber lange noch nicht, dass ein Album schlecht ist, weil es anders ist!
Wenn es so viele stört, dass Metallica sich weiterentwickeln hätte das "Black Album" auch niederschmetternd bewertet werden müssen. Denn Load setzt den Stilwechsel konsequent fort, der auf dem schwarzen Album begonnen wurde.
Auf Load befinden sich Klassiker (Bleeding Me, Hero Of The Day), freche Songs (Ain't My Bitch, 2X4, King Nothing) und lyrisch durchdachte Songs (The Outlaw Torn, Until It Sleeps). Man muss aber auch dazu erwähnen, dass kaum ein Song auf Load ein Sofortzünder ist.
Also: nicht die Songs anhand 30 Sekunden Previews beurteilen, was bei Songs wie Outlaw Torn nicht funktioniert. Dieses Album ist ein großes Meisterwerk und die Vorwürfe Metallica haben hiermit nur Kommerzmucke produziert ist reiner Schwachsinn. Seit wann sind 10-Minuten Songs, Country-und Bluessongs kommerziell? Da finde ich Fuel von ReLoad um einiges kommerzieller.
Aber hier zu den Songs einzeln:

Ain't My Bitch:
Frecher und wilder Opener. Ich mag ihn mehr als Fuel, aber das ist ja Geschmackssache.
Kein Opener wie 'Battery' oder 'Blackened', aber dennoch ein guter Song
9/10

2X4
Ziemlich blues-lastig, aber trotzdem ein cooler, lässiger Song.
8/10

The House Jack Built
Ab hier beginnt das Album so richtig. Zu Unrecht nie live gespielt, hat Potenzial und ist teilweise ein echtes Highlight.
8/10

Until It Sleeps
Was für ein Song! Ein Song, der von der Krebskrankheit handelt und einen sofort in den Bann zieht.
Noch heute live gespielt und ein großer Klassiker. Der beste von Load und einer der besten von Metallica!
11/10

King Nothing
Tolles Bass-Intro und Texte die sofort ins Ohr gehen. Ebenfalls noch heute live gespielt.
Ein ziemlich unterbewerteter Song und ein Highlight des Albums!
10/10

Hero Of The Day
Tolle Ballade! Kommt nicht an Until It Sleeps heran, aber ist trotzdem ein genialer Song.
Wenn ich die Texte richtig verstehe, handelt der Song von Mobbing in der Schule.
Atemberaubendes Finale, das ein bisschen an One erinnert.
10/10

Bleeding Me
Noch eine geniale Ballade! Als S&M Version noch besser. Dieser Song entfaltet seine gesamte Power,
wenn man es im Auto oder alleine hört. Einfach nur der Hammer!
10/10

Cure
Guter Hardrock Song. Hat einen guten Groove, ist aber nichts Besonderes.
7/10

Poor Twisted Me
Der einzige Totalausfall auf Load. Da bleibt leider nichts im Ohr. Schade.
5/10

Wasting My Hate
Richtiger Nackenbrecher im Stil von Ain't My Bitch. Eingängig, frech und schnell.
Gefällt mir gut!
8,5/10

Mama Said
Untypischer Metallica Song, weil's eine Countryballade ist. Ein echtes Meisterwerk,
was hier mit der Steelguitar vollbracht wurde. Zweitbester Song des Albums, auf jeden Fall besser als Nothing Else Matters,
auch wenn ich mich jetzt mit dieser Aussage bei den weiblichen Metallicafans unter euch nicht beliebt gemacht habe :-D
11/10

Thorn Within
Der`s echt geil! Da passt fast alles! Vom Refrain bishin zum Outro wurde alles richtig gemacht!
10/10

Ronnie
Großartiger Blues-Song und sehr ungewöhnlich ist er zudem auch. Aber mir gefällt er, auch wenn er bei einigen hier auf taube Ohren trifft.
9/10

The Outlaw Torn
Einfach episch! Der längste Metallicasong bis heute und auf jeden Fall ein unterbewertetes Meisterwerk.
So viel durchdachte Musik mit vielen Emotionen. An der Stelle kann ich die S&M Version von Outlaw Torn empfehlen!
10/10

Fazit:
Load ist ein sehr spezielles Album.
Sicherlich ist es kein zweites Ride The Lightning, aber wer erwartet denn so etwas.
Load ist eine Klasse für sich, nicht immer leicht zugänglich, halt ein Album mit dem man sich beschäftigen und sich ihm öffnen muss.
Aber es lohnt sich! Denn man wird belohnt mit viel genialer Musik, die sich einem erst spät öffnet, wie z.B. The Outlaw Torn.

An alle 1-Stern-Rezensenten:
Hört es euch öfter als einmal an! Ihr werdet es nicht bereuen. Und wenn Ihr ein zweites 'Lightning' oder 'Master' erwartet habt, dann hört auch gefälligst diese weiter und schreckt nicht Menschen ab, die sinnvolle Meinungen brauchen bei der Kaufentscheidung!

An alle Menschen, mit offenem Ohr und einem guten Geschmack:
KAUFEN!!!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blues - Hard Rock!, 6. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Was haben die Puristen nicht geschrien. "Metallica verraten den Metal". Klar, mit Alben wie Justice, Master oder Lightning hat Load nicht mehr viel zu tun. Das soll aber kein Nachteil sein. Es wäre ja ein Armutszeugnis, hätte sich Metallica in 20 Jahren nicht weiterentwickelt. Was dieses Album von den Vorgängern deutlich unterscheidet ist der bluesige Touch, der zweifelsohne durch Kirk Hammets Beteiligung am Songwriting zurück zu führen ist. Immerhin ist dieser Bekennender Fan von Blues und Old Time Rock Marke Hendrix.
Die Qualtität des Sounds ist für meinen Geschmack fast ein wenig überproduziert. So wurde, wenn eine zweite Stimme benötigt wurde, nicht Jason Newsted(wie das live gemacht wird) ans Mikro gebeten, sondern einfach James' Stimme gedoppelt. Trotzdem versprüht dieses Album eine Energie wie sie selten auf anderen CDs zu finden ist.
Die Highlights:
Ain't My Bitch: hätte meiner Meinung nach auch auf das Black Album gepasst.
2x4: ich sag nur Blues - Rock! Das fetzt!
King Nothing: gerade für mich als Bassist eine Hymne!
Cure: mein Fave! Hammer Groove!
Wasting My Hate: cooles Intro und solider Song!
Mama Sad: sticht total heraus - weil ein Country Song!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast ein gereiftes Meisterwerk, 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Unfassbar. Ein Album, welches schon geschlagene 17 Jahre auf dem Buckel hat, und damals so manchen Fan verschreckt hat, wird bei mir erst jetzt zum Dauerbrenner. Das mag auch daran liegen, dass Metallica nie eine meiner Lieblingsbands war, sondern eher The Cult, Big Country, Led Zeppelin und Konsorten.

Nachdem ich mich nochmal durch die letzten Veröffentlichungen gehört habe, und schliesslich wieder bei LOAD angelangt bin, fällt mir persönlich noch stärker auf, dass dieses Album wohl das letzte mit einer klaren musikalischen Linie darstellt, selbst wenn man das konzeptionelle Chaos von St.Anger berücksichtigt.

LOAD groovt von allen Alben seit den 90ern am heftigsten, ist vom Songwriting und auch von der Produktion, die gerade bei den letzten Scheiben extrem schlecht war, mit Abstand das beste. Vielleicht gerade in Bezug auf aktuelle Rock Produktionen entfaltet das Album seine Qualitäten umso deutlicher.

Natürlich ist LOAD durchtränkt vom stampfenden Blues-Rock/Metal, der aber dermassen fett und mit ausreichender Dynamik aus den Boxen dröhnt, dass es eine Wahre Freude ist.

Ein solches Album wäre heutzutage fast schon eine Sensation, betrachtet man die pure Kraft und das exzellente Songwriting, welches bei vielen Bands heutzutage einer Lauter-Schneller-Weiter-Effekthascherei gewichen ist.

Einzig das Fehlen purer Speed-Nummern und die damit verbundene Aggression kann man diesem Album vorwerfen. Aus diesem Grund fehlt für mich exakt ein Punkt zur Perfektion.
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75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend!!!, 3. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Dieses Album spaltet die Metallica Fans in zwei Lager. Die einen finden es genial, die anderen finden, es hätte überhaupt nichts mehr mit dem ursprünglichen Geist von Metallica zu tun.
Schauen wir uns das Album mal ganz unvoreingenommen und abseits dieser Kontroverse an:
Zuerst mal ist die CD mit Musik vollgepackt. Mehr geht auf eine normale CD gar nicht drauf. Man bekommt also schon mal reichlich Sound für sein Geld. Desweiteren bietet das Album ein breites Spektrum an: Rotzige freche Stücke wie "Ain't my bitch" oder "Wasting my hate", balladenartige Songs wie "Hero of the day" oder "Mama said", von Stücken die von beidem etwas haben wie "Until it sleeps" oder "Bleeding me" bishin zu Tracks, die man gar nicht recht einzuordnen vermag, weil es etwas Vergleichbares einfach kaum gibt. Wie zum Beispiel der abschliessende, fast träge wirkende, aber dennoch total mitreissende Track "The outlaw torn".
Ich muss dazu sagen, dass ich damals unvoreingenommen an dieses Album heranging, weil es ganz einfach mein erstes Metallica Album war. Und dieses Album hat mich zum absoluten Fan gemacht. Heute kenne ich alle Alben in und auswendig. Obwohl es in der Metallica Discography eigentlich nur Meisterwerke gibt, ist dieses Album für mich nach wie vor das beste (von den Studioalben). Und zwar ganz einfach aus dem Grund, weil kein anderes Album derart viele einzigartige und individuelle Hammer-Tracks bietet:
1. Ain't my bitch: Ein cooler Song, gehört aber nicht zu den besten des Albums.
2. 2x4: Hier haben die Jungs etwas zu viel experimentiert. Nicht ganz mein Geschmack.
3. The house that Jack built: JAAA, hier fängt die CD richtig an, gemäss der Zeile "Let the show begiiiiiiinnn!!!". Ein langsamer, stampfender Song, der jedoch total mitreisst. In unnachahmlicher Metallica-typischer Manier wird der Song über den ganzen Verlauf aufgebaut, um in einem gigantischen Finale zu explodieren.
4. Until it sleeps: Setzt noch einen oben drauf. Sehr melodiös aber dennoch rhytmisch. Ein wahrer Klassiker.
5. King nothing: Erinnert stark an Enter Sandman vom Gefühl her, ohne jedoch ganz dessen Klasse zu erreichen. Kommt aber ziemlich nahe dran.
6. Hero of the day: Bei diesem Stück bringen es Metallica mal wieder fertig, eine wunderschöne Ballade mit einem brutal hämmernden Part perfekt zu kombinieren. Wundervoll!
7. Bleeding me: Wieder eine gelungene Kombination von Ballade und hartem Sound. Hier jedoch differenzierter und stark mehr in die Länge gezogen. Zugleich wunderschön melodiös als auch krachend.
8. Cure: Einer der nicht ganz so genialen Songs, aber mit einem ungemein groovigen Riff ausgestattet.
9. Poor twisted me: Für mich der schwächste Song des Albums.
10. Wasting my hate: Der einzige echte Nackenbrecher auf dem Album. Schnell und agressiv. Kommt sicher nicht an die älteren Speed-Metal Klassiker heran, weiss aber auf seine Weise auch zu gefallen.
11. Mama said: Bei diesem Song fragt man sich erst mal: "Ist das Metallica?". Denn es klingt ganz klar nach Country. Damit befindet sich diese Ballade ganz klar ausserhalb von Metallicas üblichem Repertoire. Und trotzdem ist es voll und ganz Metallica. Dieser Song beweist für mich eindeutig: Metallica schreiben nicht nur die besten Metal-Stücke, sie schreiben schlichtweg die beste Musik. Sie könnten wahrscheinlich auch die besten Hip Hop Stücke oder Opern-Arien schreiben. James Hetfield ist einfach auf einem noch nie dagewesenen Niveau des Songwritings angelangt. Entgegen sehr vielen Meinungen sage ich: Mama said ist eines der verdammt besten Stücke überhaupt.
12. Thorn within: Wieder ein dunkler, langsamer Song. Nicht ganz so stark wie etwa "The house that Jack built" aber dennoch sehr gut.
13. Ronnie: Wieder ein etwas untypischer Song für Metallica. Nicht der Überhammer, aber irgendwas hat's.
14. The outlaw torn: Der krönende Abschluss eines perfekten Albums. Wie kann man diesen Song beschreiben? Technisch gesehen ist er sehr seeeehr langatmig und hoppla... der längste Metallica Song überhaupt mit fast 10 min Laufzeit. Doch wenn der Song erst mal läuft, achtet man gar nicht mehr auf solche Details, denn dieses Meisterwerk ruft Gefühle in einem wach, von denen man gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Alleine schon die düstere, wabbernde Stimmung, die von der Musik erzeugt wird, versetzt einen fast in Trance. Als würden all die unbewussten Sehnsüchte in einem geweckt. Man fühlt ihre Präsenz, kann sie aber nicht anfassen oder verstehen. Die virtuose Passage in der Mitte, die stark an "My friend of misery" erinnert, scheint tatsächlich die Seele zu berühren, nur um dann mit einem Donnerschlag in ein kreischendes Gitarrensolo zu münden, das alles mit einem lodernden Flammeninferno zu überdecken scheint. Ich hab noch nie etwas vergleichbares gehört und es wird wohl kaum je etwas vergleichbares geben.
Nun noch ein Wort zu den Texten: Anders als bei frühren Alben haben die meisten Texte keine deutliche Aussage. Vielmehr fordern sie den Zuhörer auf, selber zu interpretieren und das lässt einem selber kreativen Spielraum. So entsteht vor jedem geistigen Auge ein anderes Bild, eine andere Geschichte oder eine andere Aussage und das ist schlichtweg faszinierend.
Soviel zum Album an sich. Nun doch nochmals zurück zur eingangs erwähnten Kontroverse. Ich möchte unvoreingenommenen Leuten aber auch diesen Ignoranten, die sich fälschlicherweise Fans nennen, folgendes auf den Weg geben:
Die Kritik, die dieses Album massenweise erhält, bezieht sich nur selten tatsächlich auf die Musik an sich. Vielmehr wurde der Style des Albums wie auch der Band kritisiert. Zum Beispiel, dass sich die Jungs die Haare geschnitten haben und statt mit zerrissenen Jeans und T-Shirts nun voll gestylt und mit Sonnenbrille daherkommen (kleine Anmerkung: Schaut mal ins Booklet des ...and Justice for all Albums rein, was seht ihr da? Genau, Sonnenbrillen, also was soll der Quatsch). Wer sich an solchen Dingen stört, der ist keinen Shit besser als all die Backstreet Boys Groupies und Konsorten. Die Musik ist auch nicht mehr dieselbe wie früher. Warum soll sie das denn auch sein? Wenn andere Bands schon verzweifelt und erfolglos versuchten, Meilensteine wie "Master of Puppets" zu kopieren, weshalb sollten es dann Metallica selber machen? Nein, dafür sind die Jungs viel zu schlau und gehen ihren eigenen Weg. Ausserdem: Was ist die eigentliche Botschaft des Heavy Metal? Nicht das zu tun, was andere Leute von einem erwarten. Und das tun Metallica.
Das Load Album ist der beste Beweis für die Innovation, die diese Band schon immer mit sich gebracht hat und auch in Zukunft bringen wird. Ich für meinen Teil bin schon mehr als gespannt auf das nächste Album, das im Sommer 03 kommen soll. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, das Album wird eh total anders sein, als die Leute es erwarten. Und genau darauf freue ich mich.
Einen abschliessenden Gruss an alle ECHTEN 'tallica Fans, freut euch, wir haben grosses zu erwarten. Searching, seek and destroy!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das unterbewerteste Album aller Zeiten!, 16. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Als langjähriger Fan von Metallica verstehe ich bis heute nicht, warum Load bei vielen Fans nur Entäuschung und manchmal sogar blankes Entsetzen ausgelöst hat.Ich selbst betrachte Load als eines meiner absoluten Lieblingsalben (sei es Metallica oder allgemein).Das Album ist in meinem Augen ein durchaus gelungenes Experiment, einfach mal mehrere Richtungen zu mixen.So finden sich auf Load Lieder wie z.B. das mit Blues angehauchte Ronnie, die Nackenbrecher Ain't my Bitch und Waste my hate, das Country lastige Mama said und Hero of the Day wo ab und zu ein wenig Southern Rock durchschimmert.
Und gerade diese Experimentierfreude finde ich durchaus gelungen! Wenn ich mir alle Metallica Alben anhöre, stelle ich nur immer wieder fest, das sich schlicht und ergreifend kein Album wie das andere anhört.Aber was ist schlecht daran?Es ist doch grade gut, wenn eine Band ihren Horizont erweitert, als immer nur an einem Stil festzuhalten.
Zwar ist Load kein Überalbum wie z.B. das Black Album oder gar Master of Puppets, aber trotzdem absolut grandios und sowohl empfehlens-, als auch kaufenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauwarmes Metallica Album, 1. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Mitte der 1990er Jahre war man im Metallica-Lager in einer anhaltenden Talfahrt gefangen. Songschreiberisch bzw. qualitativ hatte man nicht mehr allzu viel auf die Reihe bekommen. Man variierte Blues-Elemente mit hartem Thrash Metal, aber irgendwie wollte dieses erfolgreiche Konzept nicht richtig aufgehen. Dabei hatte man wenige Jahre zuvor mit dem "schwarzen" Album ein - aus meiner Sicht - richtig starkes Werk abgeliefert. Großteils war beim Nachfolger "Load" dann aber das eingespielte Material ziemlich lauwarm ausgefallen, obwohl einige richtig gute Songs vorhanden sind, und auch sonst gute Ideen in Ansätzen zu erkennen sind, aber diese *versprühten* den besonderen Charme, welchen ich als essentielles Element eines jeden Metallica-Albums erachte, nicht, sondern bediente sich den übrigen Blues-Klischees, wie man diese von Bands kennt, die aus dem Musik-Biz schon mit einem Bein im *durschnittlichen* Bereich des Heavy/Hard Rock Sektors standen.

Als Anspieltipps nenne ich an dieser Stelle "Ain't my bitch"(klasse Riff), "2x4", "The House Jack Built", "Hero of the Day", "Poor twisted me" und die Megakracher der Scheibe "King Nothing", welches ein groovendes, im Sound fettes Riff zu bieten hat, und das überlange "The Outlaw Torn". Diese Songs dürfen eigentlich auf Konzerten nicht fehlen.

Aufgrund der obengenannten Highlights bzw. tendenziell starken Songs mit teilweiser mangelhafter Umsetzung guter Ideen in Ansätzen, 3,5 Sterne, mit der Tendenz zu 4 Sternen. Es sind einige gute bis sehr gute Tracks vorhanden, aber wie oben erwähnt auch eher durschnittlich laue, harte Blues-Nummern zu finden.

Fazit: Laues Metallica Album mit einigen starken Songs. 3(,5) Sterne!

Line-Up:
James Hetfield - Vocals, Guitar
Kirk Hammett - Guitar
Jason Newsted - Bass
Lars Ulrich - Drums
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso ein schlechtes Album???, 31. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Direkt mal am Anfang: Ich bin ein absoluter Fan der alten Alben und deshalb kein Anhänger von "Kommerz-Musik". Und Load ist auch keine "Kommerz-Musik". Load ist eben ein Album für etwas ruhigere Stunden, für welche die headbangen wollen gibt's andere Alben von Metallica. Natürlich waren viele Fans 1996 von diesem Album enttäuscht, ich zunächst auch. Als ich dann 2000 nach 4 Jahren das Album mal wieder rauskramte und mich zwang es ganz anzuhören merkte ich, dass es so schlecht gar nicht war. Im Gegenteil: Mit jedem Mal hören gefiel es mir besser. Auch wenn nicht so gute Songs auf diesem Album drauf sind, Lieder wie "Until It Sleeps", "Bleeding Me" oder "Mama Said" sind einen Kauf absolut wert.
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5.0 von 5 Sternen Metallica erfindet sich neu... und das ist gut so, 20. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Metallica hat sich nach der Aufnahme des schwarzen albums, das definitiv eines der besten ist, sehr viel Zeit genommen um ein neues album zu erschaffen. Als ich also das neue Load zum ersten mal anhörte kam ja zuerst "ainŽt my bitch" aus den boxen.Das Intro fand ich gut aber das ging besser fand ich und hörte auch in die anderen Lieder hinein und kam zu dem ergebniss das Metallica kein wirkliches Metal-Album aufgenommen hatten sondern einfach nur gute musik. ;)
Die kritik die meine Vorredner anmerken ist sicherlich angebracht, aber kein wirklicher grund das album nicht zu kaufen.
Denn nehmen wir z.B. King nothing ,wie ich finde wirklich einer der Höhepunkte von Metallica liedern,hätte ebenso ein teil des schon angesprochenen black albums sein können.
Aber wo licht ist ist auch schatten: so z.B. das lied "2x4" gleich die nummer 2 auf dem album, da haben die jungs um james hetfield ein wenig zu viel experimentiert( genauso wie bei "the house jack built" und "cure")
Ich empfehle sich das album mal zu besorgen oder auszuleihen und sich selbst von der "Qualität" zu überzeugen, denn es ist halt eine sache des geschmacks, ob es einem gefällt.aber ich finde es gut, dass metallica sich immer wieder neu erfinden.
und allen denen reload und load nicht gefallen sind gut damit beraten sich st. Anger und death magnetic zu holen.
(diese knüpfen eher an die gründungszeit an :) )
in diesem sinne eigentlich auf jedenfall kaufen ;)
Wer ein zweites black album erwartet ist hier komplett fehl am platz... denn es ist ein album, dass ganz anderen Musik-stil beinhaltet.
Aber es als Kommerz-scheiß und als sakrileg zu bezeichnen ist scheiße.
Denn es ist Metallica: die beste Band aller Zeiten!!!!!!!!!!!!!!
also holt euch das album.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evolution, 29. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
'Load', wohl eins der streitbarsten Alben, die es gibt, aber warum nur? Weil eine Band ihren ausgetretenen Weg verlassen hat, und etwas neues versucht? Mal sehen, wo hat es das schon gegeben - etwa Paradise Lost, die sich von Death zu Depeche Mode entwickelt haben. Anathema, Amorphis, Gathering, Tiamat (ok, letztere mussten auch recht ordentlich einstecken). Aber niemals gabs so hohe Wogen wie hier.

Natürlich, Metallica hatten - und haben - einen gewissen Ruf, quasi Erfinder des Speed und Thrash Metals, nur ob sie diesen Ruf auch verteidigen müssen? Denn eigentlich hätte man sich schon ausmalen können, dass die nach dem schwarzen Album 'erfolgreichste Metal-Band der Geschichte' nicht der Schritt zu einem weiteren 'Kill em all' darstellt oder ein 'Master of Puppets Revisited' eingespielt wird. Und mit der Argumentation der 'Rocktallica'-Fraktion hätte bereits das Schwarze Album als um einiges zu soft bemängelt und vernichtend kritisiert werden müssen.

'Load' enthält eigentlich alle Elemente, die für Metallica klassisch waren - tolle Riffs, Melodien, Soli, es fehlt halt vollständig der Thrash, darum die Inkompatibilität zu jedem der ersten drei Alben. Ein Song wie 'King Nothing' könnte jedoch ebenso gut vom Black Album stammen. 'Aint my bitch' ist ein durchaus spektakulärer Eröffner, schnell und heavy. 'Until it sleeps' das neue 'Unforgiven'. Und das Wechselspiel zwischen Laut und Leise beherrschen sie auf diesem Album ohnehin perfekt (Outlaw Torn, Mama said, Bleeding me).

Das Album verdient jedenfalls eine Chance, ich habe auch lange gebraucht (10 Jahre), bis ich es ihnen verziehen habe. Ausserdem demonstrieren sie auf dem zeitgleich entstandenen 'Garage Inc.', dass sie wohl noch schwer rocken können.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heavy, 21. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Load (Audio CD)
Die Diskussion, die sich an "Load" aufhängte, dem langerwarteten Follow-Up zum "Schwarzen Album", das seinerseits bereits einige Zusagen an den Popzirkus gemacht und mit "Nothing Else Matters" gar eine waschechte Ballade an Bord hatte, war so umfangreich wie müßig: waren Metallica noch "Metal"? Mit Sicherheit steht fest, daß "Load" mit den Vorgängerwerken wenig zu tun hat. Grund hierfür ist eine enorme Erweiterung des musikalischen Spektrums Metallicas, mit dem man so und in solchem Ausmaß nicht hatte rechnen dürfen. Zwar liefert der Opener "Ain't My Bitch" genau, was er verspricht, bereits das blues-heavyrockige "2 x 4" geht deutlich vom Gaspedal. Nur noch mit "Wasting My Hate" hauen Metallica später noch einmal richtig auf den Putz, die übrigen Songs spielen sich im Midtempo-Bereich ab - aber die Qualität des musikalischen Output in diesen Songs ist schier unglaublich, wirklich jeder Track ein kleines bis wahrhaftiges Masterpiece. Der unglaublichen Vielfalt an Klängen vermag man mit Worten nicht gerecht zu werden, das klassische Mittel der "Anspieltips" fällt flach, die Songs nehmen sich nicht viel. "Load" ist - gelost von der Debatte "Metal oder nicht" ein Meisterwerk, wie sich wenige Platten zuvor diesen Titel verdient haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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