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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen glaubwürdiger eindringlicher Roadmovie
>> Ich vermisste seit einiger Zeit dieses Gefühl in einen Film eintauchen zu können. Sich vollends auf die Geschichte zu konzentrieren und gegen Ende zu merken, dass es doch kein Traum war, sondern ein Film der einem für 1,5 Stunden die eigene Realität entzogen hat.<< Seit langem habe ich genau dieses von mir geliebte Phänomen in der...
Veröffentlicht am 19. November 2010 von Cooper

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bretts Lebensbeichte
Oberflächlich betrachtet ist es ein Roadmovie. Es geht nur seltsamerweise vorwärts in die Vergangenheit und zwar in die von Brett (William Hurt) dem alten Ex-Knacki. Mit ihm fahren zwei Youngsters Gordon und Martine. Alle drei suchen sich selbst im Spiegel der anderen. Erst hilft Brett den Jugendlichen aus der Patsche, dann sagen die ihm, wo's für ihn in...
Veröffentlicht am 4. Juli 2011 von zopmar


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bretts Lebensbeichte, 4. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Oberflächlich betrachtet ist es ein Roadmovie. Es geht nur seltsamerweise vorwärts in die Vergangenheit und zwar in die von Brett (William Hurt) dem alten Ex-Knacki. Mit ihm fahren zwei Youngsters Gordon und Martine. Alle drei suchen sich selbst im Spiegel der anderen. Erst hilft Brett den Jugendlichen aus der Patsche, dann sagen die ihm, wo's für ihn in seinem Leben wirklich langgeht. Hauptsächlich lauschen die Kids der Lebensbeichte von Brett und ziehen im Gegensatz zu ihm die richtigen Schlussfolgerungen. Alle drei sind kantige, unfertige Typen, unabhängig vom Alter. Es fällt dem Zuschauer schwer, sich mit einem von ihnen zu identifizieren. Sie schlagen stets die ausgestreckte Hand aus, die sich ihnen entgegenstreckt. Sie verletzen die, die sie lieben. Brett vor Jahren, die Kids tun es jetzt. Umso überraschender ist es, wenn am Ende der Titel (egal ob mit Segel oder Taschentuch) zum Tragen kommt und sich mit einem versöhnlichen Ende verabschiedet. Haben etwa alle drei doch diese Harmonie gesucht, ohne sich im Klaren darüber zu sein? Obwohl sie auf der Flucht waren, ging es doch immer nur in Richtung Heimathafen? Mit diesen Spekulationen bleiben wir allein zurück.
Dieser leise, ruhige, kleine Film psychologisiert in der Kommunikation, analysiert dabei das Verhalten der drei beteiligten Personen und gibt weiten Spielraum für Diskussionen.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen glaubwürdiger eindringlicher Roadmovie, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
>> Ich vermisste seit einiger Zeit dieses Gefühl in einen Film eintauchen zu können. Sich vollends auf die Geschichte zu konzentrieren und gegen Ende zu merken, dass es doch kein Traum war, sondern ein Film der einem für 1,5 Stunden die eigene Realität entzogen hat.<< Seit langem habe ich genau dieses von mir geliebte Phänomen in der Filmbranche vermisst.

Der Film hat genug Handlung um nicht langweilig zu werden. Man kauft den Schauspielern ihre Schicksale ab. Der Film scheint nicht durch (zu viel oder zu typische) Zufälle die Storry am Leben zu halten. Es werden logische Erklärungen geliefert wie es zu dem Zusammentreffen der drei Reisenden kommt. Gerade das stört mich bei den meisten Filmen, bei denen sich die Protagonisten nicht von Anfang an kennen. Auch Spannung wird durch den erst zu Ende aufklärenden Grund für den Gefängnisaufenthalt von Brett erzeugt.
Ich hatte nicht das Gefühl das ich durch sinnlose bzw. überflüssige Dialoge zu irgendeinem schon erwartenden Ende gelenkt werde. Der Film hat lange Zeit keine konkrete Richtung, das Ende bleibt bis kurz vor Schluss offen. Gerade hier gelingt es diese Zeit zu nutzen um die Charakterien besser kennenzulernen, da man hier nicht von einer Situation auf die Nächste auf irgendetwas wartet was die Handlung zu sehr voranbringt.

Kurz gesagt: Ein durch die gute schauspielerische Leistung und geschicktes Einsetzen von richtungsweisende Handlung sowie wunderschöne Landschaftsaufnahmen Nordamerikas Südens, geprägter Film.

Viel Spaß beim Eintauchen!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino. Das beste seit Langem, 30. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Genau wie einige andere habe ich mir die DVD eigentlich gekauft, weil ich neugierig auf Kristen Stewart in anderen Rollen war.
Ich habe es auf keinen Fall bereut. Der Film hatte ja schon im Vorfeld gute Kritiken und es wurde nicht zu viel versprochen.
Die Handlung brauch ich vielleicht nicht mehr zu beschreiben. Auf jedenfall machen viele Aspekte den Film zum wahren Genuss.
Zum ersten die fantastische Besetzung der Rollen.
William Hurt, Maria Bello, Kristen Stewart und Eddie Redmayne harmonieren in dieser Geschichte von vier verlorenen Seelen, die die Liebe ihres Lebens finden, wie ich es selten in einem Film gesehen habe.
Die Schauspielerischen Leistungen sind überragend, aber vor allem das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere macht die Magie dieses Filmes aus. Begeistert haben mich vor allem auch die Darstellungen der Jungen Schauspieler Stewart und Redmayne. Ich denke da können wir noch einiges in Zukunft erwarten. Und William Hurt (aber da braucht man wohl nichts mehr zu erwähnen - sensationell).
Das ist Kino vom Feinsten.
Hinzukommen, die eindrucksvollen Bilder. Und der Film hat ein Happy End, wie es schöner nicht sein kann - aber es hätte auch kein anderes Ende für diesen Film geben können. Sehr schade finde ich, dass auf dieser DVD keinerlei Extras enthalten sind, ich hätte gern mehr über die Entstehungsgeschichte erfahren.
Alles in allem ist der Film ein warmherziges, sehnsuchts- und anspruchsvolles Roadmovie, der einen zum Träumen bringt und den Glauben an wahre Liebe irgendwo zurückbringt.
Wer den Film nicht sieht, verpasst den besten Film überhaupt
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Undeutlich vermitteltes "Verletzte Frau" - Drama, 13. Juli 2011
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Der indische Regisseur Udayan Prasad gestaltete 2008 ein optisch eindrucksvolles Movie nach dem japanischen Film "Shiawase no kiiroi hankachi" mit einprägsamen, melancholischen Bildern des von der Flutkatastrophe hart getroffenen Louisiana.

In einem Imbiss irgendwo in Louisiana gönnt sich Brett (William Hurt, 58), eben aus der Haft entlassen, sein erstes Bier. Ein paar kleine Zufälle bringen ihn mit dem jungen, unsicheren Gordy (Eddie Redmayne, 26) und der überspannten Schülerin Martine (Kristen Stewart, 18) zusammen. So landen die drei Außenseiter in einem uralten Cabriolet zu einer Reise über den Missisippi, den Fluß entlang ins Ungewisse. Martine lehnt sich etwas an den älteren Mann an, der sich aber ebenso um den bei Indianern aufgewachsenen Jungen kümmert.

Doch durch eine kleine Schlägerei kommt die Vergangenheit Bretts ans Licht, Martine und Gordy wollen erfahren, was Brett hinter Gitter gebracht hat. In Bretts Erinnerungen besitzen eine alte Brücke, die schöne May (Maria Bello, 41) und ein gelbes Segel ganz besondere Bedeutung.

IM FOLGENDEN WERDEN WESENTLICHE TEILE DER HANDLUNG AUFGEDECKT

Die nette, kleine Geschichte, bei der leider das junge Paar fast nur eine Zuschauer-Rolle einnimmt, könnte durchaus einen sehenswerten Film abgeben. Doch drei Momente - stets zwischen Mann und Frau - verspielen den ansonsten guten Gesamteindruck, weil Buch und Regie dort aus einer gewissen Ungeschicklichkeit heraus, vielleicht aber auch wegen Auslegungsdifferenzen der Macher, die Logik der Handlung und die Entwicklung der Charaktere aus dem Auge verlieren.

So wird eine relativ lächerliche Aktion zwischen den Jugendlichen, die in keiner Weise eskaliert war, mit viel Geschrei zu einer versuchten Vergewaltígung hochstilisiert (etwa 19. Minute). Das passt zu diesem Zeitpunkt vorne und hinten nicht, weder zu der jungen Frau noch zu der Entwicklung der Szene. Nun soll dies nach dem Willen der Macher den Zuschauer auf einen Vergewaltígungshintergrund in der Haupthandlung sensibilisieren - aber diese Absicht läuft für einen unbefangenen Zuschauer völlig ins Leere.

Eine ganz ähnliche Szene spielt sich dann zwischen den zwei Verliebten ab (etwa 35. Minute). Sie streichelt ihn, sie küssen sich das erste Mal, zärtlich und leidenschaftlich. Aber als er beginnt, ihren Rock hochzustreifen, gerät sie in völlig überzogene Panik und jagt ihn für alle Zeiten zum Teufel. Auch dies passt hier zunächst in keiner Weise - weder zu der Szene, noch zu der Entwicklung, noch zu den Charakteren, wie sie sich schließlich darstellen. Und wieder ist es so, dass in der Intension der Regie die merkwürdig schrille Reaktion auf eine frühere Vergewaltígung Bezug nehmen soll, was der Betrachter aber nicht wissen kann und ihm auch in keiner Weise erklärt wird. Auch dieser Zug der Erzählung muss daher für den Zuschauer unverständlich bleiben.

Erst, als sich die beiden wiederfinden und Sie die völlige Passivität des Mannes einfordert, wird spürbar, dass sie traumatisiert ist. Aber auch da muss man wissen, worum es geht, und sehr genau hinschauen, damit die Szene stimmig und verständlich wird - das wird einem unbefangenen Zuschauer, der nicht automatische jede Frau als Vergewaltígungsopfer sieht, erst bei wiederholtem Anschauen des Films gelingen. Damit bleibt aber ein Großteil der Zuschauer - auf jeden Fall sensiblere Cineasten - beim ersten Betrachten des Werks "außen vor".

Ebenso unglaubwürdig ist schließlich die brüske Reaktion eines stolzen, frisch gebackenen, aber noch werdenden Vaters, als das Kind durch Abort verloren geht, und er im Krankenhaus erfährt, dass seine 40-jährige neue Liebe früher mal eine Abtreibung hatte: Er trennt sich von der - ich wiederhole mich - angeblichen Liebe seines Lebens und lässt sich in den Knast wegsperren. Nur so kann es natürlich zu der Kernhandlung des Films kommen - aber auch der verkrampfteste Western-Macho würde nicht so überzogen reagieren, und der im Film dargestellte ruhige und besonnene Mann, der alles zu verlieren hat, schon gar nicht.

Man versteht also beim zweiten, dritten Mal, was gemeint war - aber beim ersten Mal verdirbt es einem den Fluss und die Logik des Geschehens. Das ist schade, weil dem Hintergrund durchaus eine anrührende Geschichte unterliegt, die man ohne allzu große Verrenkungen auch verständlich hätte machen können.

Nun mögen in den Stil der Umsetzung Kultur-Unterschiede hineinspielen - der Regisseur ist Inder, ein Land, in dem die Männer-Frauen-Beziehung immer noch äußerst frauenfeindlich ist. Inhaltlich ist leider auch in manchen US-Staaten Verkrampfung im Umgang zwischen Mann und Frau der gelebte Standard, die "verletzte Frau" also die Regel und nicht die Ausnahme - allerdings gerade nicht im französisch geprägten Louisiana.

Fest steht: Der für das Verständnis unverzichtbare(!) Hintergrund der "verletzten Frau" wurde bis fast zum Schluss des Films weder gezeigt noch erklärt. Dadurch bleibt das Hauptmotiv der Erzählung schwer erfassbar, somit blass und wird zudem durch scheinbar unerklärliche Handlungen erschwert. Ebenso bleibt dem Zuschauer rätselhaft, was die beiden Jugendlichen nun eigentlich in dem Film sollen - die Rolle als Fahrer, Zuhörer und Stichwortgeber ist doch ein wenig mager. Insgesamt hinterlassen Buch und Regie also einen unkonzentrierten und hilflosen Eindruck, vor allem aber überfordern sie die prophetischen Gaben des Betrachters. Daran können auch die interessanten und glaubwürdigen Schauspieler Hurt, Redmayne und Bello nicht viel ändern.

Natürlich muss man beim ersten Anschauen eines Films nicht alles verstehen - viele gute Produktionen halten Metaebenen bereit, die sich erst bei mehrmaliger, intensiver Betrachtung erschließen. Aber eine gute Regie muss auch dem nicht vorinformierten Erstbetrachter die Chance geben, das Werk in einer stimmigen Weise zu "erleben". Das ist hier nicht gegeben.

Im deutschen Titel wurde aus dem "Gelben Taschentuch" der englischen Version das "Gelbe Segel" - schwer zu verstehen, warum man nicht auch dem deutschen Zuschauer dieses kleine Stück Unsicherheit und Spannung bis zum Ende lässt.

Im Original 102 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film, DD|DTS|SDDS. Selbst wenn man den Film in HD anschaut, könnte man aus normaler Entfernung noch glauben, er sei vollständig digital produziert, so detailreich, klar und frei von Störungen aller Art sind die Bilder. Jedenfalls war das das beste Bild, das ich bisher von 35 mm Film gesehen habe. Aber auch am Ton gibt es nicht das Mindeste zu kriteln.

film-jury 3* A0677 14.9.2011eg Genre: Drama | Romanze
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen beeindruckend für 14-Jährige, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Ein ruhiger Film mit zwischenmenschlicher Kälte und Gewalt-Szenen. Es wird uns eine belanglose Story gezeigt über verbitterte und unreife Menschen, die ihr Herz (noch) nicht ausbilden konnten. So kommt es zu falscher Liebe und Pseudo-Problemen. Der Hauptcharakter hat während der Haft keine Veränderung durchgemacht. Denn nur aus Schmerz durch Einsamkeit sehnt er sich zu einer Frau zurück, um fortan sein Leben genauso impulsiv, lieblos und problembeladen wie vorher weiterzuführen. Einer erneuten Verhaftung entgeht er knapp. Die ruhigen Bilder verklären die Situation in dieser gestelzt und überzogen dargestellten Geschichte. Auch den meisten Schauspielern kann ich ihre Rollen nicht abkaufen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Gefühlskino, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Brett Hanson (großartig: William Hurt) wird nach sechs Jahren aus dem Gefängnis entlassen.

Auf dem Weg nach Süden trifft er auf die Teenager Martine (Kristen Stewart) und Gordy (Eddie Redmayne).
In Rückblenden erfährt man die Geschichte von Brett.

An diesem Film stimmt einfach alles - ruhige, aber tolle Story, gut erzählt und in Szene gesetzt, tolle schauspielerische Leistungen von allen Akteuren, nicht zu vergessen auch von Maria Bello.

Für Freunde ruhigen Gefühlskinos ein Geheimtip, ich selbst bin auch erst unter anderem durch die guten Rezensionen hier neugierig geworden und bin froh, dieses kleine Filmjuwel entdeckt zu haben.

Satte 5 Sterne.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein leises Roadmovie, 9. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Ein entlassener Ex-Sträfling und zwei Teenager machen sich auf den Weg nach New Orleans. Keine sehr aufregende Konstellation, alles schon mal gesehen. Aber was Regisseur Udayan Prasad und die hervorragenden Schauspieler daraus machen, ist sehenswert.
Brett wird nach Jahren im Gefängnis endlich entlassen, doch der Grund für seine Verurteilung verbleibt zunächst im Dunkeln. Auf seinem Weg in die Freiheit begegnet er in einem kleinen Ort im ländlichen Louisiana den Teenagern Martine und Gordy. Nach anfänglicher Zurückhaltung auf beiden Seiten entwickelt sich in den Gesprächen während der Reise schließlich eine unerwartete Vertrautheit.
William Hurt spielt den Brett als zurückhaltenden, vom Leben enttäuschten Mann, der nur noch eines will, seine Frau, gespielt von Maria Bello, zurückzugewinnen. Eddy Redmayne ist Gordy, ein Junge, der nicht so recht weiß, wo er hingehört und schließlich ist da Kristen Stewart, die Bella aus Twilight, die hier zeigen kann, was sie drauf hat. Der Film liegt abseits des Mainstream. Er ist als Roadmovie ohne Musik bezeichnet worden, was nicht ganz stimmt. Sicherlich fehlt ihm der aufdringliche Soundtrack, der solche Geschichten sonst begleitet. Doch der Film wartet dafür mit einer Vielzahl ruhiger Songs auf, die sich der großartigen Landschaft Louisianas anpassen.
Was den Film auszeichnet, ist seine Wahrhaftigkeit. Kein Heldengetue, kein überhebliches "Mir gehört die Welt!", sondern leise Töne bestimmen die Handlung. Es ist witzig, dass der Film im Englischen The Yellow Handkerchief" heißt, im Deutschen aber "Das gelbe Segel". Wer wissen will, warum das so ist, muss ihn sich schon anschauen. Es lohnt sich!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Filmhighlight des Jahres!, 30. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
"Das gelbe Segel" ist mein persönliches Filmhighlight des Jahres 2010. Grandiose Schauspieler (auch "Twilight-Beauty zeigt, was sie kann!), wunderschöne Bilder und ein toller Soundtrack machen diesen Film - produziert von Arthur Cohn ("Die Kinder des Monsieur Mathieu") - zu etwas ganz besonderem. William Hurt spielt so brutal ehrlich und war niemals besser. Leider war dem Film im Kino kein großer Erfolg beschieden, was sich hoffentlich auf DVD ändert. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen - ein echtes Meisterwerk!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film über Vertrauen und wahre Liebe, 6. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Dieser Film ist ein Meisterstück! Wunderschön erzählt, wunderschöne Bilder und super Schauspieler. Drei verlorene Seelen finden sich auf dem Weg zu New Orleans zusammen und teilen ihre "Abnormalitäten" miteinander und finden auf diese Weise zueinander.
Wer viel Sex und Gewalt liebt, kann einen anderen Film suchen. Wer Tiefgang mag, findet hier was sie/er sucht.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial, 7. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das gelbe Segel (DVD)
Der Film verdient sich die Note sehr gut!
Eine hervorragende Kristen Stewart die das Sahnehäubchen auf der Torte ist, eine wunderbare Maria Bello machen den Film in meinen Augen zu einem Highlight der Extraklasse!!!
Story sehr gefühlvoll inszeniert ohne kitschig zu wirken!!

Sehr sehenswert!!!!
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Das gelbe Segel
Das gelbe Segel von Udayan Prasad (DVD - 2010)
EUR 4,97
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