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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen47
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am 23. Juli 2010
Das hat ja wirklich ewig gedauert, bis diese kleine, aber feine Serie endlich auf DVD erschienen ist. In den USA war OVER THERE ein totaler Flop - was daran liegt, das die Zuschauer beim Sender protestierten. Man empfand es als Zumutung zur Zeit des Irak-Krieges im TV sehen zu müssen, das die Soldaten dort sterben und in steter Gefahr von Innen und Außen leben müssen. Deswegen wurde die Serie schon nach 6 Folgen abgesetzt.

Gezeigt wird das Leben von 18jährigen, die direkt aus der Heimat in den Kampfeinsatz geworfen werden. Ihr Umgang mit dem Kampfstreß, mit dem Töten und den eigenen Ängsten und Verantwortungen skizziert diese Serie recht präzise. Auch, wie die Menschen in der Heimat sich unter dem ewig Ungewissen anfangen zu verändern. OVER THERE ist keine Actionserie wie BAND OF BROTHERS, ist kein THREE KINGS. Die Serie zeigt mit kleinen, aber intensiven und wirkungsvollen Episoden das Leben, Leiden und Sterben dieser jungen Menschen. Einsätze am Straßenposten, als Scharfschütze, als Bewacher bei einem CIA-Kommando - immer geht es darum, das diese Soldaten in einer Gegend sind, in der sie nicht sein sollten und wo der Drang zum Überleben stärker ist, als ein größerer politischer Zusammenhang. OVER THERE findet zum Zuschauer recht schnell eine Nähe, die Figuren verdeutlichen recht eindringlich, das dieser Einsatz und Krieg einfach falsch ist. Es ist nicht nur ein Kampf im Kriegsgebiet, es ist auch stets die Angst, das sich Menschen zu Hause von einem abwenden. Die Serie verirrt sich nicht nennenswert in Klischees oder platte Actionsequenzen - auch wenn man es in den ersten Minuten so vermuten könnte.

OVER THERE ist eine kurze, aber dennoch erstklassige, lohnenswerte Serie. Für die amerikanischen Zuschauer war es zuviel Kritik am System des Krieges. Daher wurde sie nie fortgesetzt. Und trotzdem hat sie nichts an Aktualität und Nachdruck verloren.
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am 15. April 2013
Liebe Leute die ihr Euch für diese kurze Serie interessiert:
Diese Serie ist anders als das, was Ihr erwartet. Ich hole mal etwas aus, dann wird es klarer:

Keine Ahnung was bei mir im Kopf "nicht stimmt", aber ich schau halt gern mal Filme oder Serien, bei denen es actionreich zur Sache geht. Angefangen bei "Apocalypse Now" und "Platoon", habe ich den letzten 15 Jahren wohl fast alles an Kriegsfilmen und -serien gesehen, was es so gibt und gab. Highlights der letzten Zeit war für mich unbedingt die Serie "Flashpoint", die es perfekt schafft neben der Action-Seite die Gefühlsseite der Akteure darzustellen. Als letzte Serie bin ich über "The unit" gestolpert, die mir nach kurzer Zeit auch als gute, spannende, allerdings auch eher platte Feierabend-Entspannung willkommen war. Bei der Suche, was es denn noch so gibt, bin ich über "Over there" gestolpert.

"Over There" ist die Geschichte einer Gruppe einfacher Army-Soldaten und ihres Sergeants, die im 2. Irakkrieg Dienst tun. Soweit so gut, auch über diesen Krieg gibt es ja nun hinlänglich genug Filme und Mehrteiler, und man weiß nun schon, das dieser Krieg auf seine Weise speziell war. Die Soldaten wurden immer wieder mit Feindseligkeit und Angriffen konfrontiert, mit denen sie nicht gerechnet haben. Mal waren es vergrabene Minen, mal waren es Frauen oder Kinder als Bombenwerfer oder Selbstmordattentäter. So weit bietet auch diese Serie eigentlich (!) nichts neues, wenn man nur die Story beschreibt. Und doch ist diese Serie anders.

In keiner Folge gibt es ein Happy end. Fast immer gibt es ein Ende, bei dem man als Zuschauer dasitzt und entweder denkt "ach Du Sch....", oder man einfach hilflos dreinblickt und sich genauso fühlt wie die Darsteller... Oft passieren Dinge, die man als Zuschauer nicht vorhersehen kann, und die einen genauso überraschen wie die Darsteller. Allein von der Heftigkeit der Bilder der Verwundungen, der Verstümmelungen und der Toten müsste die Serie wirklich FSK 18+ sein, aber das allein macht nicht die Intensität dieser Serie aus. Es sind einfach nicht (nur) die Bilder, die den Zuschauer treffen, es ist nicht die gezeigte Reaktion und Gefühlswelt der Darsteller, die Musik die unter die Haut geht, die Verbindung aus dem was die Soldaten und deren Partner daheim fühlen... Es ist einfach die abgestimmte Mischung aus all dem und mehr, ohne das ein Bereich überwiegt.
Es gibt halt kein "painted black" als einpeitschende Musik, die eine mitreissende Action untermalt. Der Feind ist halt kein namenloser Fiesling, den man einfach so killen kann. Und die Truppe ist kein cooler Haufen, die abends ihre Abschussquoten vergleichen.
Die Truppe sind Menschen, und sie sind alle verschieden, vom platten Ghettokind, über den Studierten, über Soldatinnen mit Kindern und tief religiösen Menschen ist alles dabei. Ein bunte Truppe, die mit der Zeit zusammenwächst, die auch aneinander wächst und sich entwickelt. Und je mehr man als Zuschauer dieser Entwicklung folgt, je mehr fühlt man sich eingebunden, fühlt sich als Mitwisser und "versteht" den Darsteller und wie er fühlt. Und so treffen einen als Zuschauer die Ereignisse auch härter, weil man "weiß wie sich der Darsteller jetzt fühlen muss"...

Ich habe selten mehr als eine Folge pro Abend geschafft, weil diese Serie wirklich sehr heftige Kost ist. Und mehr als einmal wurden die Augen feucht, und ich nahm die Bilder mit ins Bett, und das wird mit jeder Folge eher schlimmer. In den nächsten Tagen habe ich die letzte Folge vor mir, vor der mir ein wenig graust. Das diese Serie in den USA abgesetzt wurde, weil die die Menschen sie nicht ertragen haben, das kann ich gut verstehen. Denn die Bilder dieser Serie brennen sich ein, das Leiden wird sehr real, und das hört nach dem betätigen des Ausschaltknopfes vom TV nicht auf...
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am 20. September 2010
Die Serie macht aus wenig viel. Kleines Budget, großes Entertainment. Sie stellt den Irak-Krieg wie ich finde sehr realistisch und kommt ohne die ganz große Propaganda und den Branchenüblichen übertriebenen Patriotismus aus. Klar kann man über die Klischees der Charaktere diskutieren, aber diese Klischees funtionieren einfach und die Charaktere sind auch nicht überzeichnet wie das bei so manchem Hollywood-Blockbuster der Fall ist.

Die Serie zeigt den Krieg hart und schonungslos und ist absolut Empfehlenswert.

Meine Lieblingsstelle in jeder Folge ist der Abspann. Wenn der Ausgang der Mission in verlangsamten Bilder zu dem großartigen Titelsong gezeigt wird.
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TOP 500 REZENSENTam 5. September 2010
Aus Sicht einer 7 köpfigen Einheit der 3. Infanteriedivision wird der Krieg im Irak dargestellt, mit all seinem Horror, seinen Abgründen und Hoffnungen.
Die Jungs und Mädels werden pro Folge von einem Einsatz in den nächsten geschickt und müssen die eine oder andere brenzlige Situation meistern.
Sind sie anfangs noch ein zusammengewürfelter Haufen, so wachsen sie bald als Einheit zusammen.
Die Serie beleuchtet aber nicht nur die Geschehnisse im Irak, sondern widmet sich auch der Heimatfront, wo Familie und Freunde zurückgelassen wurden.
Auch der Kampf eines versehrten Soldaten mit sich selber und mit der neuen Situation wird dargestellt.

Die Darsteller machen ihre Sache sehr gut und glaubhaft.
Die Dialoge sind passend und wirken authentisch.
Die Storylines sind allesamt spannend, interessant und mitreißend.
Der Soundtrack ist Klasse.

Over There ist in meinen Augen eine der besten Miniserien die momentan auf dem Markt ist.
Keine Folge ist als schlecht oder langatmig zu bezeichnen und der Suchtfaktor ist immens hoch.
Sehr schade das es nur eine Staffel gibt, aber diese hat meinen persönlichen Geschmack voll getroffen.
Ob auf den Schlachtfeldern des Irak, oder in heimatlichen Gefilden, jede Storyline hat ihren Reiz und kann überzeugen.
Over There hat in meinem persönlichen Ranking jedenfalls Band of Brothers verdrängt.
Bin mal gespannt auf The Pacific, die ich erst anschaue wenn sie auf DVD erschienen ist.

Ein Wort noch zu einer vorigen Rezension.
Dort wurde behauptet das es sich um Laiendarsteller handelt.
Das ist nicht der Fall.
Auch schon zum damaligen Zeitpunkt hatten die Darsteller Serien und Filmerfahrung teils als Haupt- teils als Nebendarsteller.
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am 9. September 2010
Over There - hochgelobte Serie, die mir zu einseitg ist.
Handwerklich ist das eine tolle Serie.
Inhaltlich werden die Erlebnisse aus der SIcht junger amerikanischer Soldaten erzählt, von denen die meisten der Unterschicht angehören. Insoweit also auch hier realistisch.
Alle Iraker, die vorkommen, sind Attentäter oder Symphatisanten (ich habe bis jetzt nur die Folgen 1-7 gesehen.) Die Presse ist böse und korrupt, die Vertreter der UNO Idioten, die versuchen, die Menschenrechte durchzusetzen und die Amerikaner dadurch in Gefahr bringen.
Mir ist die Serie zu einseitig und ich ärgere mich etwas über die guten Kritiken in der Presse.
Aber ich bin ja auch nur jemand aus dem "Alten Europa", hier ist die Sicht eben eine andere als in den USA.
Ich gebe der Serie 4 Sterne, weil sie gut gemacht ist, trotz der bedenklichen Einseitigkeit, die man den Amerikanern nur begrenzt vorwerfen kann.
Für eine Mainstreamserie ist sie relativ hart, die FSK 16 erscheint angemessen.
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am 23. Juli 2013
Für mich eine der beste Serien überhaupt. Erbarmungslos, realistisch, wie der Krieg nun einmal ist. Die perfekt besetzen Rollen tragen zum Gesamtwerk bei. Leider war den Amerikanern die ganze Sache zu schonungslos, sodass die Serie nach einer Staffel abgesetzt wurde. Schade.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2010
"Over there" folgt in 13 Episoden mit je 44 Minuten einer fiktiven Gruppe in der US Army im noch laufenden Golfkrieg. Die sechs Soldaten (vier sind eher Kämpfer, zwei - Frauen - hauptsächlich Fahrer) mit ihrem anführenden Sergeant durchleben eine Reihe von 'typischen' Situationen des Kriegs für solche Gruppen (Straßenkontrolle, Gefechte in Dörfern, Folterung von Gefangenen, etc.) und 'typischen' ethischen Konflikten (Tötung von Zivilisten, Verführung durch gefundenes Geld. etc.). Eingewoben sind weiterhin Geschichten aus der Heimat (Eheprobleme, das Schicksal eines schwer verletz heimgekehrten Soldaten). An der Kriegsfront erzählt jede schwerpunktmäßig eine in sich abgeschlossene Handlung; die Teile, die in den USA spielen, sind eher eine fortlaufende Handlung.

Die Serie ist schwierig zu bewerten. Zum einen hat sie einge gute Grundqualität in Ausstattung und Szenere (die von anderen Rezensenten erwähnte Billigaustattung kann ich nicht entdecken), Kamera und Licht, starken Typen und schauspielerisch (trotz gelegentlich leichtem Overacting) guten Leistungen. Die Stories sind z.T. etwas klischeehaft und die Dialoge nicht immer überragend, aber es sind im Kern doch gute Verdichtungen 'typischer' Kriegsgeschichten. In der Abwägung von Gut und Böse besteht kommen die 'Jungs' im ganzen eher gut weg, aber ihre negativen Seiten (Rambotum, moralische Verwahrlosung, etc.) werden nicht verschwiegen.

Leider werden allerdings positive Aspekte zuweilen in fast schon peinlicher Manier überbetont - und das kostet der Serie den fünften Stern, den sie sonst durchaus verdient hätte: Da wird z.B. einer der Soldaten als "Engel" dargesttelt oder der Sergeant verknüpft seine militärische Karriere mit der Zukunft eines von einer Französin geführten Waisenhauses. Das ist zuviel!

Fazit: Eine gut gemachte Serie, bei der es m.E. schade ist, dass es keine zweite Staffel gibt. Es hätte mich interessiert. Die leichte Neigung zum Klischee hält sich noch so in Grenzen, dass man nicht zu sehr gestört ist, aber gut 'unterhalten' wird (soweit das bei diesem Thema möglich ist). Zur moralischen Frage: Ich war und bin zwar gegen diesen Krieg, kann aber die hier dargestellte, durchaus auch kritische Perspektive der prinzipiellen Unterstützung (nicht unbedingt Befürwortung) akzeptieren. Das muss man freilich können. Wer das nicht kann (wofür es gute Gründe gibt), sollte die Finger von der Serie lassen.
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am 2. Juni 2016
Absolut realistische Darstellung des Krieges (soweit man sich das vorstellt), keine dumme Rumballerei wird gezeigt, auch kein uebertriebener Ami-Patriotismus, und es ist auch nicht zu charakter betont, eher Doku Style als Drama. Die Folgen bauen aufeinander auf, aber da die Handlungen recht simpel zu verstehen sind, bleibt immer der Krieg im Vordergrund (also auch fuer Maenner geeignet). Und grossartig philosophiert wird auch nicht. Kein Wunder dass die Serie in Amiland kein Erfolg war.
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am 20. Juni 2012
Ich finde, das ist die Umsetzung des Buches "Generation Kill" von Evan Wright. Muss man gelesen haben.
Es wird nicht übertrieben, nix geschönt. Etwas wie im Zeitraffer, es hätten 20 Folgen mehr sein können.
Grad die Besetzung macht diese Serie auch so realitätsnah, weils fast alles Grünschnäbel sind. Die Sync. könnte besser sein.
Stellenweise langweilig, aber so ist es in Wirklichkeit ja auch. Nicht nur die 90 min. Daueraction von diversen "Kriegs"-Filmen.
Wahrscheinlich auch für die Frauen interessant, für mich eher nervig, dieser Desperate Housewife Mist zwischendurch, aber meine Frau fands dadurch sehr int.
Leider bei einer Serie so....."WAS BISHER GESCHAH"....................
Alles in allem eine fürs amerik. TV zu gut gemachte Realityshow, daher gabs auch keine 2 Staffel, weil so will man Krieg dort nicht sehen.
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am 4. Januar 2015
Einer der besten US Serien die ich je gesehen habe.
Sehr realitätsnah und ergreifend. Nicht nur über das Leben im Einsatz
sondern auch über die schwerigkeiten was die Familien zu Hause erleben müssen!
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