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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es wird auch Zeit!
Ich habe mich jahrelang mit der schlechten Video-Qualität einer Fernsehaufnahme des BR (dort in 3 Teilen ausgestrahlt) aus den frühen Neunzigern herumquälen müssen. Vorweg: Der Film ist schauspielerisch und dramaturgisch beeindruckend. Zu Ochsenknecht als Bismarck verbietet sich jeder Kommentar, das muss man selbst gesehen haben; besser kann man es...
Veröffentlicht am 20. Mai 2010 von TomTom

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überwiegend enttäuschende Umsetzung
Am ehesten kann ich mich der Rezension von Herrn Jürgen Koller anschließen, die positiven Meinungen der anderen Rezensenten vermag ich weitgehend nicht zu teilen. Wer die ZDF-Verfilmung aus den frühen achtziger Jahren mit dem Titel "Bismarcks deutsche Einigung" kennt, kann sich von dieser Produktion nur mit Grausen abwenden. Das liegt nicht so sehr an der...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2010 von Thomas Pfaender


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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es wird auch Zeit!, 20. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Ich habe mich jahrelang mit der schlechten Video-Qualität einer Fernsehaufnahme des BR (dort in 3 Teilen ausgestrahlt) aus den frühen Neunzigern herumquälen müssen. Vorweg: Der Film ist schauspielerisch und dramaturgisch beeindruckend. Zu Ochsenknecht als Bismarck verbietet sich jeder Kommentar, das muss man selbst gesehen haben; besser kann man es kaum machen. Das muss wohl auch zugeben, wer Ochsenknecht sonst nichts abgewinnen kann. Für mich ist Ochsenknecht erst seit dieser Verfilmung interessant. Der Film ist gottlob keine "Kaiserschnulze" und insoweit neu, als Bismarck nicht als übermenschlicher Visionär erscheint, wie in allen mir bekannten Verfilmungen zuvor. Man erlebt ihn auch als unsicher, polternd und ungerecht. Seine konservative Haltung bleibt immer unstrittig, aber dem Film gelingt es, die besondere Fähigkeit Bismarcks, selbst mit radikalen Gegnern fair zu verhandeln, unprätentiös herauszuarbeiten. Der Film ist kein politisches Statement und erst dadurch wird er auch für Menschen interessant, die nichts mit den Leuten zu tun haben wollen, die sich heute politisch auf Bismarck berufen.

Hinzu kommt, dass Bismarck als eine zwar wichtige, aber nicht einzig lenkende Figur der Politik des 19. Jahrhunderts erscheint. Keine Mumifizierung als "europäischer Vordenker", keine Dialoge, bei denen man im Stile des späten 20. Jahrhunderts parliert, wie sonst üblich bei solchen Stoffen. Vielmehr ist es ein Film über die (sehr realistisch dargestellten) deutschen Verhältnisse vor der Reichsgründung vom Standort der wichtigsten deutschen Macht dieser Zeit - Preußen - aus gesehen. Der Film ist schauspielerisch auch sonst "hochkarätig" besetzt. Und das - wie es so schön heißt - bis in die Nebenrollen hinein.

Natürlich hat der Film Schwerpunkte setzen müssen. Aber wer sich ein gutes Bild über die Ära Bismarck und die Verhältnisse in Deutschland, speziell natürlich Preußen, ab ca. 1850 (bis zur Reichsgründung) verschaffen will, der wird sehen, dass dieser Film jeden Euro, den er kostet, wert ist. Für mich ist es ein "Immer-wieder-Sehen"-Film. Immer wieder spannend, zumal man wirklich eine sehr gute und vertiefte historische Kenntnis erlangt. Mein Interesse an der Zeit ist durch diesen Film sehr gesteigert worden. Vielleicht kann man sagen: Wer Filme mag, bei denen man lernen kann, der ist bei diesem Film genau richtig.

Einziges Ärgernis: Es hat über zehn Jahre gedauert, um den Film kaufen zu können. Verstehe ist angesichts der hohen Qualität der Verfilmung nicht.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überwiegend enttäuschende Umsetzung, 27. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Am ehesten kann ich mich der Rezension von Herrn Jürgen Koller anschließen, die positiven Meinungen der anderen Rezensenten vermag ich weitgehend nicht zu teilen. Wer die ZDF-Verfilmung aus den frühen achtziger Jahren mit dem Titel "Bismarcks deutsche Einigung" kennt, kann sich von dieser Produktion nur mit Grausen abwenden. Das liegt nicht so sehr an der Darstellung des Historischen, die alles in allem ungeachtet einiger Schnitzer und Auslassungen annehmbar ist, sondern an vielen Unzulänglichkeiten der Verfilmung. Die Schauspieler sind im Vergleich zur Besetzung Wischnewski/Bismarck, Borsche/Wilhelm, Regnier/Benedetti mit Ausnahme Ochsenknechts, der vor allem als alter Bismarck überzeugt, zum Teil nur wenig adäquat. Die Schauplätze des Films sind teilweise eine Katastrophe, was einem hier als Potsdam verkauft wird, ist geradezu dreist. Dem Zuschauer anstelle von Schinkels eher bescheidenem neugotischen Schloss Babelsberg einen barocken Prachtbau süddeutsch-österreichischen, also höchst unpreußischen Stils zuzumuten, geht einfach zu weit. Die Frage stellt sich, ob es 1990 nicht möglich gewesen wäre, am Originalschauplatz Babelsberg zu drehen, und wenn nicht, dann hätte sich gewiss weitaus angemessenere Möglichkeiten finden lassen. Irgendwie ist dies typisch für den trotz aller ansprechender Liebe zu Kleinigkeiten oberflächlichen Umgang mit historischen Örtlichkeiten. Zudem ist diese erste Begegnung von Wilhelm I. und Bismarck in Babelsberg recht stümperhaft ungenau dargestellt, man lese das in Bismarcks Erinnerungen nach. Auch die Begegnung zwischen Wilhelm und Benedetti leidet unter groben Auslassungen bei den historisch überlieferten Dialogen, wer die Szenen in Bad Ems mit Charles Regnier und Dieter Borsche auf der Kurpromenade gesehen hat, die auch eine Kurpromenade im Bild war, gerät angesichts der hier zu sehenden Umsetzung in Depressionen, so miserabel wird dies bildlich und inhaltlich dargestellt, das gilt auch für die Schauspieler Benedettis und des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der äußerlich völlig daneben liegt. Bismarcks Kürzung der Emser Depesche ist insofern ungenügend ins Bild gesetzt, als dem Zuschauer der ursprüngliche, ungekürzte Inhalt vorenthalten und das Wesentliche der Kürzung nicht herausgearbeitet wird wie im ZDF-Film. Anzumerken sind einige weitere ärgerliche Fehler: Bismarck-Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen, zum Beispiel hält Bismarck Teile seiner Rede vor der preußischen Haushaltskommission hier im Zug auf der Fahrt mit König Wilhelm nach Berlin! Dass es 1862 bereits eine Reichspost gegeben hat, wie das Telegrammformular glauben macht, ist historisch einfach falsch, diese gab es erst ab Mai 1871. Diese Fehler ist für etliche Szenen symptomatisch. Gelungen sind die vermutlich fiktiven Gespräche mit Bankier Bleichröder und die Szenen mit Bismarcks Gattin Johanna. Alles in allem ist dieser Dreiteiler im Vergleich mit der in Bezug auf Schauspieler, Schauplätze und Exaktheit äußerst gewissenhaft und liebevoll produzierten ZDF-Verfilmung enttäuschend. Wer einen Überblick ohne Anspruch auf historische Exaktheit der bildlichen Darstellung haben will, ist leidlich zufriedenstellend bedient, wer Wert auf Genauigkeit und Sorgfalt in der filmischen Umsetzung historischer Details legt, sollte sich die Anschaffung sparen und hoffen, dass der ZDF-Film eines Tages auf DVD erscheint. Das Bemühen ist den Produzenten nicht abzusprechen, einige Szenen sind stimmungsvoll und gut gelungen, aber leider eben nur einige, dafür gibt es Unzulänglichkeiten, die heutzutage nicht vorkommen sollten. Bei einigen schwer verständlichen Dialogen wie zum Beispiel zwischen Kronprinz Friedrich Wilhelm und seiner Gattin Vicky , die zudem mit einem insofern ärgerlich unangemessenen Akzent spricht, der wohl die Engländerin kennzeichnen soll, als ihre Mutter Queen Victoria fließend Deutsch sprach und ihr Vater Albert Deutscher war, ist die Tonqualität unzulänglich, selbst bei Gebrauch eines Kopfhörers, was nicht hätte sein müssen. Gerade weil das ZDF vor knapp dreißig Jahren vorbildlich gezeigt hat, wie mit einem solchen Stoff hinsichtlich historischer Tatsachen und ihrer bildlichen Umsetzung umzugehen ist, ist dieser alles in allem nicht überzeugende Dreiteiler nicht mehr als einen Stern wert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute geschichtliche Aufarbeitung, 31. August 2010
Von 
C. Meier "Gladbachfan" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
...unter Zuhilfenahme von sehr gut "aufgelegten" Schauspielern. Hätt ich dem Ochsenknecht in dieser Klasse eigentlich nicht zugetraut. Er hat diese komplizierte Charakteraufgabe aber absolut glaubwürdig und unprätenziös umgesetzt. Die geschichtlichen Fakten und Verquickungen werden auch einem Nicht-Reichsgründungsinteressierten nachhaltig und spannend nahegebracht. So wird die Emser Depeche und seine Folgen für jedermann begreifbar veranschaulich und mit Leben gefüllt. Was mir ein wenig gefehlt hat, ist ein gerüttelt Maß an Darstellung der damalig immerwährenden kriegerischen Auseinandersetzungen, das gehörte für mich schon zwingend dazu. Es beginnt schon mit den nur angedeuteten Strassenscharmützeln im Aufstand 1848, so wird desweiteren der deutsch-dänische Krieg nur einmal angesprochen und der deutsche Krieg 1866 nur im Nebensatz erwähnt. Zum deutsch-französischen Krieg 70/71 erscheint Bismarck lediglich zwei - dreimal in Feldblau, die eigentlichen Kampfhandlungen werden dramaturgisch nicht beleuchtet, was mit einem weiteren Teil durchaus gut hätte gemacht werden könne. Es hätte dem Spannungsbogen der GesamtDVD sicherlich gut getan und ist wohl eher aus Kostengründen nicht in Szene gesetzt worden. Aber auch so ist diese DVD eine Topumsetzung.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Preis zu hoch für diesen Mehrteiler !, 29. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Für einen TV-Mehrteiler der insgesamt "nur eine Gesamtlänge von 180 Minuten erreicht ist diese DVD eindeutig zu teuer.
Dazu kommt für mich noch die mangelnde Qualität der gesamten Serie. Uwe Ochsenknecht als "Eiserner Kanzler" ist sein Geld wert und auch einige Nebendarsteller. Aber sonst ......?

In den ersten beiden Teilen wendet Regisseur Toelle viel zu viel kostbare Zeit für die Konflikte zwischen dem inzwischen entlassenen Reichskanzler und seinem langjährigen Assistenten Buchner, die bei der Entstehung von Bismarcks Memoiren auftreten.
Der dritte Teil und damit die Serie endet dann vor der Ausrufung des Deutschen Reiches und der Ernennung von Preussens König Wilhelm I zum "Deutschen Kaiser".

Man bleibt mit einem Gefühl der Unvollkommenheit vor dem Fernseher sitzen.

Dass "Bismarck" eher als eine Art "TV-Kammerspiel" gedacht ist finde ich gut, denn dass eine Serie über historische Themen keine Massenszenen oder grandiose Special Effects braucht sieht man an "Ich, Claudius ...".

Nur bei "Bismarck" funktioniert dass einfach nicht, die Schwerpunkte der Geschichte sind für mich falsch gesetzt, eine schwache darstellerische Leistung [Beispiel: Ludwig II. ist schrecklich] und die Länge von 60 Minuten pro Teil ist einfach zu kurz.

Habe wesentlich mehr von "Bismarck" erwartet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr gemischte Qualität, 7. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
zum Vorwort:
ich hatte mich sehr gefreut, dass nach unzähligen Produktionen, die den Zerstörer Hitler zeigen, hier einmal der Reichsgründer Bismarck thematisiert wurde. Otto ist sicherlich eine Gestalt, die polarisiert: man kann ihn lieben oder hassen, gleichgültig lässt er einen nicht. Dies bringt der Film auch gut rüber. Uwe Ochsenknecht hat leider rein körperlich nicht das einschüchternde Format seiner Vorlage, tut aber sein bestes, das mit seinem hervorragenden Spiel auszugleichen.

Leider ist das Bild unvollständig: Ottos Verhältnis zu seiner Frau Johanna bleibt schemenhaft, kein Wort über die Hintergründe seines endlichen Zerwürfnisses mit seinem König, keine Anerkennung seiner genialen Außenpolitik der Bündnisse und Gegenversicherungen, die Deutschland kuschelig warm und geschützt auf den Weg brachte. Unerwähnt bleibt auch sein Plan einer Altersversorgung durch Rentenversicherung (haben heutige Politiker zugehört?).

Die viel zu langen Szenen auf Friedrichsruh, von wo er auf sein Leben zurückblickt, haben einen grauenhaften Ton. Dass Bismarck viel vor sich hin brüllt, mag in seiner Charakterisierung in diesem Lebensabschnitt begründet liegen, dass hier der Ton aber viel schlechter (und schriller) ist, nicht. Ich war nur mit der Fernbedienung beschäftigt.

Sehr gut getroffen war, wie Bismarck mit langsamer Manipulation, die nur von Augusta, die ihn hasst, durchschaut wird, "seinen" König geradezu gegen seinen eigenen Willen zum Kaiser macht. Deutlich wird auch, wie sich Bismarck dazu die Hilfe holt, die er gerade braucht, ohne Ansehen und politische Richtung der Person als echter Realpolitiker. Weitgehend allein und aus eigener Kraft gestaltet er seine Innenpolitik ohne (störende) Richtlinien durch eine Verfassung. Ob das reicht, bleibt dem Urteil des Betrachters überlassen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistisch, aber leider zu kurz, 25. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Der Film ist als eine Rahmengeschichte gedacht, in die Zeit der Entstehung des Buches "Gedanken und Erinnerungen" gesetzt, wobei die Karriere des Reichskanzlers von seinen Anfängen bis zum Tage vor der kaiserlichen Proklamation retrospektiv erzählt wird.
Da es sich um eine TV-Serie handelt, kann man keine grossen Szenen von Schlachten und Revolutionshandlungen erwarten, die meiste Zeit wird in den höfischen Vorzimmern geredet, trotzdem ist die Geschichte, meiner Meinung nach, sehr realistisch widergegeben. Was mich am meisten gefreut hat, waren die Uniformen und Darstellung des preussischen Hofes, da ich sie endlich plastisch vor meinen Augen sehen konnte.
Bismarck als Person ist naturgetreu dargestellt, mit seinen Stärken und Schwächen. Nur eins hat mich ein bisschen enttäuscht, was aber sicherlich niemandem der Filmemacher anzulasten ist - der wirkliche Bismarck soll angeblich ziemlich gross und statthaft gewesen sein - da ist Uwe Ochsenknecht etwas zu klein, aber seine darstellerische Kunst macht diese Kleinigkeit wieder wett.
Im Grossen und Ganzen sehr empfehlenswert. Warum also nur 4 Punkte? - Es ist Schade, das die Erzählung so früh endet - ich wollte Bismarck auch als Reichskanzler sehen, seine Schritte bis zu seiner Entlassung verfolgen und da war ich sehr enttäucht, dass dies durch den Film nicht vermittelt wurde.
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5.0 von 5 Sternen man darf geteilter meinung sein, 3. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Ähnlich wie die historische Person Otto von Bismarck so polarisiert auch das dreiteilige Fernsehspiel aus dem Jahre 1990. Man mag kaum glauben, dass Uwe Ochsenknecht, welcher seit Jahren nur noch durch Skandale in der Klatschpresse auf sich aufmerksam macht, mit Otto von Bismarck seine vielleicht beste Rolle gespielt hat. Gleichwohl stößt er in dem Dreiteiler mehrfach an seine schauspielerischen Grenzen, was die Inszenierung teilweise dilettantisch wirken lässt. Seine Interpretation des greisen Reichskanzlers ist für mich die größte Schwäche des Films; sie wirkt unglaubwürdig, übertrieben und künstlich. Dagegen verleiht die schauspielerische Leistung bei den anderen historischen Figuren, besonders König Wilhelm I., Königin Augusta, Kriegsminister Albrecht von Roon und Generalstabschef Helmut von Molte dem Film eine so große Authentizität, so dass ich aus Begeisterung für die Nebendarsteller fünf Sterne vergebe. Man darf durchaus geteilter Meinung über den Film sein, eines ist jedoch unbestritten: der vorliegende Dreiteiler ist die Quintessenz des Lebens und Wirkens Otto von Bismarcks von 1848 bis 1898. Diese vier Jahrzehnte waren so ereignisreich, dass man als Zuschauer sicherlich Verständnis dafür haben wird, dass nicht jede politische Auseinandersetzung des Reichsgründers vom Regisseur berücksichtigt werden konnte.
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5.0 von 5 Sternen sehr gut gelungener Dreiteiler, 3. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Ein wie ich meine sehr gut gelungener Dreiteiler.

Gerade auch der erste Teil ist sehr spannend, etwas wie sich Bismarck als Reaktionär quasi in die Höhle des Löwen zu der Versammlungen der 48er Revolutionäre nach Berlin begibt.

Uwe Ochsenknecht spielt Bismarck sehr authentisch, zumal er ja auch eine gewisse Ähnlichkeit mit ihm hat.

Sehr interessant ist auch die ausführliche Darstellung der Besprechungen Bismarcks mit Gerson Bleichröder.

Für den heutigen Betrachter löst es sicherlich Erstaunen aus, dass die preussischen Militärs Roon und Moltke nocht nicht einmal bereit sind, sich mit dem jüdischen Bankier an einen Tisch zu setzen. Aber auch diese Szene wollte der Film bewusst nicht aussparen.

Im dritten Teil hätte die Passage über den Krieg 70/71 etwas breiter angelegt werden können, vor allem was die Zeit des Kriegs selbst angeht. Auch die Szeremonie mit der Kaiserproklamation gerät etwas knapp. Kosten mögen die Gründe hierfür sein.

Insgesamt für historisch interessierter aber in jedem Falle eine lohnende Anschaffung.
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4 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich., 26. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pidax Historien-Klassiker: Bismarck - Der komplette Drei-Teiler (2 DVDs) (DVD)
Darauf hab ich auch lange gewartet. So langsam bekomme ich alle meine Lieblingsserien zusammen.
Fehlt nur noch Peter der Große.
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