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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2010
Panzerschiff Graf Spee (BlueRay)

Einige Worte zum Film (obwohl der sicher jedem schon bekannt ist der ihn kauft):

Der Film bemüht sich um eine nüchterne und sachliche Darstellung der Kaperfahrt des deutschen Panzerschiffes Admiral Graf Spee im Herbst 1939. Für einen Film aus den 50ern ist er dabei bemerkenswert neutral und fair (auch der deutschen Seite gegenüber).
Die Ereignisse werden, für Spielfilmverhältnisse, bemerkenswert detailliert und wahrheitsgetreu dargestellt. Auch der Verlauf des Gefechts vor der Mündung des Rio de la Plata stimmt im wesentlichen mit dem tatsächlichen Verlauf überein.
Schade nur, das praktisch das gesamt Gefecht ausschließlich aus britischer Sicht gezeigt wird. Es gibt nicht eine Gefechtsszene die auf der Graf Spee spielt (mal abgesehen von den Szenen im Quartier der gefangenen Offiziere).
Technisch ist der Film natürlich aus heutiger Sicht wenig spektakulär.
Geradezu unfreiwillig komisch wirkt die Tatsache, dass die Graf Spee im Film vom US-Kreuzer USS Salem dargestellt wird. Nicht nur, dass die Salem wesentlich größer ist als die Graf Spee - auch haben beide Schiffe nicht die geringste Ähnlichkeit miteinander.
Kurioserweise hängt aber in der Kajüte des Kapitäns der Spee ein großes Bild auf dem die historische Graf Spee zu sehen ist!
Die britischen Kreuzer Ajax (1949 verschrottet) und Exeter (1942 versenkt) werden ebenfalls jeweils von einem anderen Schiff dargestellt - hier besteht aber zumindest eine gewisse Ähnlichkeit zwischen dem Original und den im Film eingesetzten Kreuzern (Jamaica als Exeter und Sheffield als Ajax).
Der Kreuzer Achilles spielt sich sozusagen selbst, denn er ist das einzige der 4 im Film gezeigt Schiffe welches zur zeit der Dreharbeiten noch existierte (als Schiff der indischen Marine unter dem Namen Dehli) - sicher ein Novum in der Filmgeschichte.

Die Umsetzung als BluRay:

Die Bildqualität ist wirklich erstaunlich! Man sieht dem Film kaum an wie alt er schon ist. Ich kenne zwar die DVD nicht, weiß aber wie schlecht der Film im TV immer rüber kam. Wirklich kein Vergleich zur BluRay! Hier wurde eine geradezu vorbildliche Umsetzung abgeliefert.
Leider kann man dies vom Ton nicht sagen. Die Tonqualität ist einfach schlecht. Rauschen, Knacken, Schwankungen in der Lautstärke - alles noch so wie man den Film aus dem TV kennt. Wirklich schade, dass man auf der einen Seite soviel in die Bildqualität investiert und dann sich keinerlei Mühe beim Ton gibt.

Dafür gibt es von mir einen Stern Abzug.

Fazit:

Wenn auch mit heutigen Augen natürlich technisch nicht mehr überzeugend ist Panzerschiff Graf Spee" dennoch ein absoluter Klassiker unter den Kriegsfilmen.
Wer diesen Film noch nicht in der Sammlung hat kann bedenkenlos zur BluRay greifen.
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2005
Dieser Film ist zwar historisch genial nachempfunden worden jedoch finde ich die Umsetzung nicht so gelungen, da man an mehreren Stellen sehr genau erkennt, dass es nur Modelle sind ! Am gelungensten bei diesem Schiff ist die Treue zur Realität! Dies zeigt sich besonders in der Schlussschlacht im Hafen von Mondevideo.
Ich kann diesen Film allen historisch interessierten nur empfehlen und alle Filmkritiker nur bitten nicht auf irgendwelche Efekte zu schauen!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2005
Der Film ist sehr gelungen und zeigt das wahre Geschehen sehr gut. Der Film ist ein MUSS für jeden Fan. Nur hätten sie besser ein anderes Schiff für die Dreharbeiten auswählen sollen. Das ausgewählte hat 3 Türme und nicht 2 wie in Wirklichkeit. Für den richtigen Freak natürlich unentschuldbar.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2010
Ich habe die Blu-ray jetzt bekommen und mal kurz reingesehen. Das Bild ist erstaunlich gut. Viel besser als erwartet- vor allem, wenn man die grottigen DVDs kennt, die schon seit geraumer Zeit auf den Grabbeltischen der Nation rumliegen... Das Bild wurde sehr gut restauriert, ist ziemlich scharf und die Farben sehen toll aus (getestet auf 50 Zoll Plasma Full HD mit PS3 als Zuspieler).

Der Ton kommt da nicht mit. Die deutsche Tonspur klingt ziemlich blechern und ist meiner Meinung nach einen Hauch asynchron. Der O-Ton ist zwar auch nur Mono (was für einen Film aus den 50ern aber auch absolut o. k. ist!) und auch kein Wunderwerk der Technik, klingt aber erheblich besser. Deutsche Untertitel sind auch dabei.

Ingesamt ist die Blu-ray empfehlenswert. Besser wird man den Film wohl nicht zu sehen bekommen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2007
Der Film selbst wäre gut. Am Anfang bei der Intro ist alles noch in Englisch und dann die Enttäuschung: Der Film selbst ist nur in Deutsch. Die Synchronisation ist miserabel. Im Bild bewegen die Leute ihren Mund, jedoch kein Ton dazu und das gleiche umgekehrt: Schweigen mit Ton!!! Sehr enttäuschende DVD Qualität!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2012
"Panzerschiff Graf Spee" ist der letzte Film des Duo's Powell & Pressburger, das uns Meisterwerke wie "Black Narcissus" und auch "The Red Shoes" geschenkt hat.
Ich habe "Graf Spee" nun das erste Mal gesehen, und obwohl der gute Wille zu einer sachlichen Darstellung der Ereignisse am "River Plate" positiv auffällt, fand ich den Film eher auf der etwas langweiligeren Seite angesiedelt. Besonders die Seeschlacht im Mittelteil des Films ist für meinen Geschmack ziemlich langatmig geraten. Die Schauspieler - Peter Finch, Anthony Quayle und in Nebenrollen Christopher Lee bzw. Patrick McNee - sieht man als Freund älterer Filme immer gerne.

Auffällig sind wieder (wie bei P&P üblich) die farbenprächtigen Bilder (herausragend die Teile in Uruguay!), die auf dieser vom Bild her sehr zufrieden stellenden Scheibe sehr gut zur Geltung kommen. Das Bild würde sicher satte 4 Sterne verdienen.

Der Ton ist jedoch eine einzige Katastrophe!

Abgesehen vom dünnen Klang der deutschen Version, wurden Umgebungsgeräusche (Schiffsmotorgeräusche, Wasser etc.) einfach weg gelassen und vieles spielt sich im fast schalltoten Raum ab. Auch gibt es einige asynchrone Stellen.

In der Originalversion gibt es - speziell im ersten Drittel - ständig ein unangenehmes Echo (Geräusche werden doppelt wiedergegeben bzw, klingt die Musik oder Sprache total verhallt) und bei vielen Musikpassagen oder auch während der Schlacht klingt es so als würde ständig jemand am Azimuthregler einer Bandmaschine herum drehen.

Mich persönlich hat das sehr abgelenkt und vielleicht den Gesamteindruck des Films etwas negativ beeinflusst.

Mittlerweile gibt es die BD aber schon um 5€ und so gesehen passt die Sache einigermaßen (leider habe ich noch 15 bezahlt).

Schön wäre es, könnte KSM den Titel noch einmal mit korrigierten Tonspuren auflegen. Dann wäre er eine würdige Bereicherung für jede Powell/Pressburger Sammlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2013
Wer weiß wie die Graf Spee ausgesehen hat, sieht in diesem Film deutlich, das die Graf Spee von einem Schlachtschiff der IOWA Klasse gespielt wird. Die Graf Spee hatte vorn nur einen großen Geschützturm und das Schiff war auch deutlich kleiner. Also wer sehr viel auf Detail Wert legt, der wird sehr enttäuscht sein. Ansonsten ist der Film OK.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2013
Film ist an sich ganz gut gemacht. Umsetzung auf Blu-Ray finde ich ebenfalls gelungen, würde aber bestimmt noch besser gehen, gerade beim Ton.
Ansonsten für knapp unter 4 Euro eine klare Kaufempfehlung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 14. August 2012
Ich beziehe mich hier ausschließlich auf den Film, der meines Erachtens das Fleisch jeder DVD oder BluRay ist. Zu den technischen Details verweise ich auf die anderen Rezensenten.

Ein zunächst ungewöhnlicher Kriegsfilm, zumal mir bis dato vom Duo Powell/Pressburger eher die auf starke Frauenrollen fixierten Dramen geläufig waren. Aber die beiden innovativen britischen Autoren, Produzenten und Regisseure haben sich des Öfteren mit dem Krieg auseinandergesetzt. Auch im vorliegenden Film zeigen sie eine Meisterschaft auf Akkuratesse und dramatischem sowie visuellem Können. Eine Offenbarung, intellektuell, emotional - und nicht zuletzt filmtheoretisch: Genauigkeit und Künstlichkeit müssen kein Widerspruch sein! Konkret: Ende 1939 liefert sich das Panzerschiff Graf Spee Gefechte mit britischen Schiffen. Man kann bei Wikipedia nachlesen, dass alles weitgehend genau nachgestellt wurde, viel on location, fast alles mit echten Schiffen, teils den Originalen. Und dennoch kann man dies zunächst kaum glauben. Powell/Pressburger sind Meister des Technicolor; alles sieht ein bißchen zu schön und die Schiffe sehen ein bißchen zu sauber aus. Auch die Kontrahenten sind sehr sauber, als da vor allem wären: der deutsche Kapitän Langsdorff (Peter Finch) und der mit seiner Crew anfangs gefangengenommene britische Captain Dove (aha, Bernard Lee war nicht nur "M"). Zwei Ehrenmänner, die das Kriegsvölkerrecht und einander als Strategen achten, als Männer, die einen sauberen, fairen Krieg wollen. Angeblich 1956 eine Neuerung, die Deutschen einmal nicht als brüllende Nazis darzustellen - aber ist dieser Wunsch nach einem sauberen Krieg nicht auch schon wieder ein Klischee? Bereits 1943 stellte Billy Wilder Rommel als nicht nur unsympathische, sondern tragische Figur dar - ähnlich ein US-Rommel-Film als den frühen 1950ern und dessen Sequel. Man muss sich tatsächlich eine Weile an den scheinbar zu geleckten "The Battle of the River Plate" gewöhnen, muss sich auf ihn einlassen.

Aber das wird belohnt. Spätestens bei einer Seeschlacht, die in echt ca. 1 h gedauert hat und für die der Film sich gut 20 Min. Zeit nimmt. Dies ist eine Komposition, eine Choreographie. Teile werden Quellen zufolge in Echtzeit gezeigt, dennoch ist alles durchgestylt - aber der Film bekommt hier eine Kurve, die beeindruckt und erschaudern lässt. Zunächst ist alles fast zu schön, die See ist ruhig, der Himmel kurz vor Sonnenaufgang so schön (aber ohne Verkitschung der Farben) gefilmt, wie es nur geht. Die Uniformen der Offiziere sind sauber, der Umgangston ist gesittet. Fast sieht es aus wie ein Planspiel. Aber langsam, ganz langsam (langsam aber sicher!) schleicht sich das Grauen herein. Mit jedem Bild, mit jeder Minute, mit jedem Schnitt verändern sich peu à peu die Dinge: Der Himmel wird heller, aber auch durch Wolken und Farbmischungen unruhiger. Unruhiger wird auch die See, unruhiger werden die Männer (brillant die Szene, in der kurze Befehle über unzählige Leute von oben nach unten weitergegeben werden, die Schnitte sind rasend schnell, die Kamera eilt in Etappen unter Deck, wie die Worte es tun). Und obwohl man lange Zeit dachte, dass dies ein nahezu actionfreier Film werden wird, sprechen dann auch die Waffen einen immer deutlicheren Ton - bis es Lecks, Schmutz, Verwundete, Tote gibt. Diese lange Szene ist es, die beweist: Wenn jemand richtig gut ist, kann historische Genauigkeit kombiniert mit maximalem Einsatz dramatischer und visueller Mittel in einem Wahrheitskino ganz eigener Art kulminieren, die fast paradox scheint: Wahrheit ganz ohne halbdokumentarischen Stil, ganz ohne scheinbar zufällige Handkamera, sondern in Kombination mit erkennbar durchgestylten Bildern und durchgestyltem Rhythmus, ein Crescendo der Sinne und am Ende des Grauens - in dem nichts, aber auch gar nicht der Beiläufigkeit oder gar dem Zufall überlassen ist. Für diese Erkenntnis allein muss man den Film lieben.

Es gibt aber auch noch diverse andere Gründe, ihn zu lieben. So wie er in der langen Schlachtvorbereitungs- und Schlachtszene an Tiefe gewinnt, steigern sich auch andere Elemente. Die anfänglich auf mich etwas klischeehaft wirkende Beziehung zwischen Dove und Langsdorff steigert sich zu einer Beziehung zwischen im Grunde gefangenen Figuren, deren Tragik authentisch wirkt. "Ein Kapitän ist immer allein", so Langsdorff am Ende. Wir können es nachfühlen, und wenn sich beide einen Händedruck geben, sind sie letztlich nur als zwei Einsame einander verbunden. Dass der nicht zu verratende Schluss - wie noch einmal betont wird, aber auch in der üblichen visuellen Brillanz zu sehen ist - "genau bei Sonnenuntergang" passiert, kommt nicht von ungefähr. Wer wissen will, wie es mit Langsdorff weiterging, möge die Geschichtsbücher aufschlagen. Er oder sie könnte trotz eines eindeutig pro-britischen Filmes aufrichtige Gefühle für diesen Mann entwickeln, der doch für das nationalsozialistische Deutschland gekämpft hat. Vielleicht ist gerade dies die revolutionäre Leistung. Powell und Pressburger, die Meister des Farbfilms, sehen nichts schwarzweiß.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Rezension zu: "Panzerschiff Graf Spee" (GB 1956)

Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten!

Zum historischen Hintergrund:

Die "Admiral Graf Spee" war ein Panzerschiff der deutschen Kriegsmarine (Besatzung: bis zu 1150 Mann), das von der deutschen Kriegsmarine zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eingesetzt wurde. Der erste und zugleich letzte Einsatz des Schiffes war eine Kaperfahrt im Südatlantik im Rahmen des Handelskrieges, bei dem neun Handelsschiffe mit 50.000 BRT ohne einen Verlust von Menschenleben versenkt wurden. Nach einem Seegefecht mit drei britischen Kreuzern wurde die "Graf Spee" schwer beschädigt und ankerte im Hafen von Montevideo (Uruguay), um wichtige Reparaturarbeiten ausführen zu können. Das neutrale Uruguay gewährte dem deutschen Schiff dafür 72 Stunden.

Angesichts der unklaren Erkenntnisse über die Stärke der -vor Montevideo wartenden- britischen Blockadestreitkräfte und der Schwierigkeiten, die "Graf Spee" wieder see- und gefechtsklar zu machen, entschloß sich der Kommandant -Kapitän Hans Langsdorff- , das Schiff selbst zu versenken. Am 17. Dezember 1939 lief die "Graf Spee" unter den Augen Tausender von Schaulustigen, die gespannt auf eine Seeschlacht warteten, aus dem Hafen aus.
In der Mündung des Río de la Plata vor Uruguay (Südamerika), ließ der Kommandant die Besatzung von Bord gehen; wenig später ließen mehrere Explosionen das Schiff in Flammen aufgehen und sinken.

Am 19. Dezember 1939 erschoss sich Kapitän zur See Hans Langsdorff (1894-1939) in seinem Quartier in Montevideo und wurde drei Tage später unter großer Anteilnahme seiner Besatzung und der Bevölkerung von Montevideo beigesetzt.

Die Geschehnisse um die Kaperfahrt, die Seeschlacht vor dem Rio de la Plata und die Selbst-Versenkung der "Graf Spee", wurden 1956 in Großbritannien unter dem Titel: "The Battle of the River Plate" (deutsch: "Panzerschiff Graf Spee") verfilmt.
Der starbesetzte Film (Peter Finch als Kapitän Hans Langsdorff, Anthony Quale, Bernard Lee, Christopher Lee u.a.) basiert zum großen Teil auf Fakten.
Die britischen Kriegsfilme der 50er-Jahre verhielten sich in der Darstellung des deutschen Gegners in der Regel sehr fair oder neutral, anders war dies allerdings in amerikanischen Produktionen.

Zur Bewertung:

Ein interessanter und spannender Vista-Vision-Farb-Film (Filmlänge: ca. 112 min), der auch heute noch absolut sehens- und empfehlenswert ist.

Diese Verfilmung hält sich an die historischen Begebenheiten und verdient meines Erachtens 5 Sterne!!!

A B E R :

Leider werden die britischen Spielfilme der 50er-Jahre oft nur als "Billig-Produkte" herausgegeben.
Dies macht sich dann vor allem in der Bild- und Ton-Qualität bemerkbar. Außerdem gehört zu einer guten DVD-Veröffentlichung
die Original-Tonspur (hier die englische) und die deutsche Tonspur.
Inzwischen gibt es aber von diesem Spielfilm so viele verschiedene Veröffentlichungen, dass man langsam den Überblick darüber verliert.
Darüberhinaus erscheint meine Rezension, automatisch bei allen anderen angebotenen Veröffentlichungen, ohne dass ich darauf
Einfluss habe. Oft werden die Rezensionen für Blu-Ray, DVD, VHS u.a. zusammengewürfelt, so dass der Kauf-Interessent dann
vollends den Überblick verliert.

F A Z I T :

Interessierten rate ich zum Kauf. Beurteilen kann ich nur die DVD-Ausgabe und von diesem Medium die KSM-Veröffentlichung,
die mit deutscher und englischen Tonspur und Untertitel angeboten wird und von der Bild- und Ton-Qualität ganz passabel
ist.
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