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Kundenrezensionen

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am 14. März 2011
Regisseur David Fincher kennt man von Filmen wie "Sieben", "Panic Room" oder "The Game". Der Film "Fight Club" von 1999 passt sehr gut in diese Riege. Auch dieser Streifen verzahnt Drama und Thriller sowie Psychologie, Philosophie und Gesellschaftskritik.

Handlung

Der Erzähler (Edward Norton), der im Laufe der Geschichte mehrere Namen hat, leidet unter Schlafstörungen und seinem desillusionierenden Job bei einem Autohersteller. Abhilfe soll das Besuchen von Selbsthilfegruppen bringen. Er besucht aber nicht etwa Gruppen von Schlafgestörten, sondern Fraktionen mit schwerwiegenderen, teilweise lebensbedrohlicheren Problemen. Dabei trifft er immer häufiger auf die ziemlich ausgeflippte Marla (Helen Bonham Carter). Weitere Beziehungen baut er zu dem im Flugzeug kennen gelernten Seifenvertreter Tyler (Brad Pitt) und mehr oder weniger gezwungen zu Bob (Meat Loaf), einem Riesenbaby aus der Prostatagruppe, auf.

Meinung

Dieser Film führt einen permanent in die Irre, so aber später auch zu einem größeren Verständnis, wenn sich alles zusammenfügt. Schon der Titel bringt einen auf die falsche Fährte. Hier geht es mitnichten um einen Schläger-Film oder ähnliches. Vielmehr um eine gesellschaftskritische Studie im Gewand eines Psychodrama und Thrillers. Und dass alles auf einem hohen Niveau. Neben einem ausgeklügelten Drehbuch überzeugen die Hauptdarsteller. Auch wenn Edward Norton der heimliche Star ist, noch eine Spur beeindruckender agierte Brad Pitt.

Fazit

Ein Film, mit dem man sich auseinandersetzen sollte und vor allem kann. Sehenswert!
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am 25. April 2016
Der Film is top,
habe den Film schon mindestens 10 mal gesehen und kann ihn mir alle paar Monate wieder angucken.
Ohne viel Spoiler zu wollen kann ich sagen das der Film grade durch seine Feine mit Easter Eggs gefüllte verrückte Story besticht.
Die Story ist an sich super umgesetzt aber auch relativ anspruchsvoll schon als ich den film zum ersten mal gesehen habe wusste ich das ich nun einen neuen Lieblings film habe.
Die Besetzung ist 1 A und die "beiden" Hauptcharaktere überzeugen ein total.
Camera und schnitt sind sehr sauber und die angesprochenen Aaster Eggs zeigen hier auch nochmals ihre Qualität.
(Der Film ist aber nichts für schwache nerven oder spießer allen anderen kann ich ihn empfehlen)

Am liebsten möchte man nach anschauen diese Films selbst in ein Fight Club bei treten.
Ich kann diesen film nur empfehlen.

MfG. Janusch
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am 17. Juni 2007
Das David Fincher ein grosser Filmemacher ist wusste ich schon vorher.

Bereits mit Video Clips bekannter Musikbands wie Nine Inch Nails oder Marilyn Manson hat er schon früh sein talent als Visionär bestätigt.

Mit "Alien 3" drehte er dann seinen ersten Kinofilm und bewies seine Visionäre Kraft auch auf der großen Leinwand.

Mit dem düsteren Thriller "Sie7en" perfektionierte er seinen Stil weiter und kam in der A liga der Filmemacher an.

Nach dem linken,und bösen Thriller "The Game" kam Fincher dann mit diesem sensationellen Film und machte sich nicht nur einen Namen als intelligenter Filmregisseur, sondern sorgte dafür das er ein unsterbliches Meisterwerk der neuen Kino Geschichte inzenierte.#

Bei diesem Film stimmt alles:die Regie,ausstattung,Musik,Kamera,Story...einfach alles.

Als wenn das noch nicht reichen würde versammelt Fincher hier auch noch eine erlesenen Schauspielerstab,angeführt vom genial agierenden Edward Norton über Brad Pitt (einer seiner wirklich besten Rollen!) bis hin zu Helena Bonham Carter sowie feinsten Nebenrollen besetzungen wie Jared Leto und die wohl größte Überraschung:Meat Loaf!

"Fight Club" ist ein schwarzhumoriger,zynischer,böser Film mit einer Filmauflösung die einem den Atem raubt sowie explizit gezeigter Brutalität!

Dieser Film ist ein Muß und gehört in jede wichtige Filmsammlung!Da gibt es kein wenn und aber!!

Die DVD ist (endlich) perfekt:Bei der Erstauflage gab es keine Extras.

Die später erschienende Special edition wartete erstmals mit Bonus Material auf,welches aber noch nicht so ganz dem Film gerecht wurde.

Egal,hauptsache ist das endlich etwas Hintergrundinformationen zu diesem wichtigsten Film der End Neunziger zu finden waren.

Bild und Ton sind 1 A!!!Kaufen!!!!

Film:*****

Bild:*****

Ton:*****

Extras:***
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am 5. November 2010
Ich bin so froh das dieser geniale Film ein neues Master bekommen hat, denn gegenüber der Erstauflage ist das Bild nun schärfer, detailreicher, kontrastreicher und sauberer. Der sehr gute Sound ist geblieben, da gab es auch nichts zu verbessern. Zum Film selbst wurde ja schon längst alles geschrieben, der ist einfach nur genial. Ich denke das es den meißten hier um die Bildqualität geht, und darum habe ich mich relativ kurz gefasst. Also freut euch drauf, denn das Bild ist sehr gut geworden.
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am 5. Oktober 2010
Fight Club ist ohne Zweifel ein nicht unumstrittener Film. Bereits das Buch wurde mit Argwohn betrachtet, kamen doch angeblich vielerorts Männer tatsächlich auf die Idee, einen richtigen Fight Club zu gründen. Freilich ist dieser Film kein ungefährliches Unterhaltungsprodukt, vielmehr regt er die Zuschauer zum Nachdenken an, was wohl auch der eigentliche Grund ist, weshalb ihn Kritiker teilweise als gefährlich oder gar faschistisch eingestuft haben. Mir kann jedoch keiner erzählen, dieser Film verharmlose Gewalt und stachle frustrierte Zeitgenossen zur Randale an. Erstens ist Fight Club keineswegs so brutal wie sein Ruf es nahelegt, es handelt sich grundsätzlich um einen klassischen Fall für eine FSK-16-Einstufung. Die darüber hinausgehenden, heftigeren Momente beschränken sich auf einzelne, oft nur wenige Sekunden lange Einstellungen. Entsprechend ist auch die 16-er Fassung nur moderat geschnitten, wer also vor härteren Szenen zurückschreckt, kann sich auch die gekürzte Fassung ansehen, die Aussage des Films bleibt auch hier grundsätzlich erhalten. Zweitens ist der Fight Club kein Ort menschenverachtender Umtriebe, es darf jeder austeilen, aber nur, wenn er auch was wegstecken kann. Im Fight Club gibt es keine Abmahnungen durch Vorsitzende, keine Meetings, keine Mitarbeiterbeurteilungen oder Massenentlassungen. Es steht Mann gegen Mann direkt gegenüber, ganz offen und ehrlich. Schließlich stellt dieser Film dann auch die provokante Frage, ob die heute etablierte Konsumgesellschaft, in der es keine Werte mehr jenseits von Angebot, Nachfrage und Profitmaximierung gibt, tatsächlich moralischer ist als ein banaler Schlägerverein, der im Gegensatz zur deregulierten Marktwirtschaft zumindest noch einen klaren Verhaltenskodex hat. Ist es tatsächlich zu verurteilen, einige menschenleere Hochhäuser in die Luft zu jagen, um Millionen von Menschen aus einer Schuldenfalle und Zinsknechtschaft zu befreien, ist in einer Gesellschaft der Verschwendung Gewalt gegen Sachen noch als verwerflich einzustufen? Diese Fragen sind radikal, drängen sich jedoch einem sensiblen Beobachter geradezu auf. Das Ausstiegsangebot des Fight Club ist einfach und übersichtlich: Der durch Konsumterror und Streben nach Luxus verweichlichte Konsumsklave wird in einem System gefangen gehalten, das gezielt künstliche Bedürfnisse erzeugt, zu deren Befriedigung sich der Mensch dann durch totale Aufopferung in einer inhumanen Arbeitswelt aufreiben muss, um sich beispielsweise die schönen IKEA-Möbel alle zu kaufen. Mehr Konsum hießt mehr Arbeit, mehr Verlust an Selbstbestimmung, und nur so funktioniert der Kapitalismus. Der Ausstieg aus diesem Teufelskreis erfordert zunächst ein radikales Entzugsprogramm von allen Verlockungen der Konsumkultur. Der Mensch muss sich stählen und abhärten, bis er am Nullpunkt angelangt ist, nichts mehr hat und nichts mehr will. Erst dann kann er zum großen Gegenangriff ansetzen. Dass ein solches Programm auch schnell außer Kontrolle geraten kann, zeigt dieser Film schließlich auch sehr deutlich. Dies macht den Streifen zu einem einmaligen Film, der an Radikalität und Verwegenheit gar an Meisterstücke wie Uhrwerk Orange heranreicht. David Fincher gehört sicher zu den wenigen Lichtblicken im heutigen Hollywood. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Film sogar besser ist als das Buch, das muss jedoch jeder selbst entscheiden.
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am 19. Dezember 2009
Ich habe mir gleich nach Erscheinungstermin die deutsche Blu-Ray von Fight Club geholt und war bis auf den dt. Ton sehr enttäuscht - bestenfalls ein upgescaltes Bild! Dieser Film hat def. eine bessere Mastering-Arbeit verdient! als ich nun Rezensionen auf der amazon.uk-Seite gelesen habe, war ich von den positiven Bildaussagen überrascht und habe auf gut Glück einfach mal gekauft. Was bei mir heute ankam, ist eine referenzverdächtige Scheibe mit super Bild und super orig. Tonspur! Wirklich wahr - wer englisch versteht, kann völlig unbesorgt zur uk-Version greifen! Vielleicht sollten sich die Verleihe nicht zigmal dieselbe Arbeit machen, sondern einfach mal ein paar Kohlen mehr ausgeben, damit der Kunde auch den passenden Gegenwert erhält! Die dt. Blu-Ray bietet NULL Gegenleistung, ganz egal wie teuer sie auch im Moment ist! Totaler Gegensatz zu den uk-Kollegen...
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am 30. April 2005
Schon bei der ersten Regel müssten wir Fight Club Gründer Tyler Durden enttäuschen, denn wie kann man über dieses Meisterwerk schweigen? Selten war ein Film so kontrovers, provokant und intelligent. Doch fangen wir wie im Film mit einem Flashback an - worum dreht sich "Fight Club" eigentlich?
Ein ganz normaler, unnormaler Büromensch (genial: Edward Norton) erträgt den Stumpfsinn der Gesellschaft nicht mehr. Er droht in den Banalitäten des Alltags zu versinken, er ertränkt seine Melancholie mit IKEA-Möbeln, er leidet unter Schlaflosigkeit. Er versucht auszubrechen. Er sucht Selbsthilfegruppen für Todkranke auf, ohne selbst krank zu sein, nur um sich lebendig zu fühlen. Und dann begegnet er auf einer der ermüdenden Geschäftsreisen ihm - Tyler Durden: Chaos, Anarchie, Seife. Tyler (genial: Brad Pitt) zieht ihn magisch an, Tyler ist wie sein schwarzes Spiegelbild.
Und dank Tyler gelingt es ihm zumindest kurzfristig die Schranken der Konsumgesellschaft zu durchbrechen: Sie gründen einen "Fight Club", in dem sich die von der Gesellschaft Abgestumpften treffen und sich verprügeln - ohne Sinn, ohne Gewinn, nur um sich lebendig zu fühlen. Doch das Projekt "Fight Club" wächst und gerät außer Kontrolle.
Regisseur David Fincher nimmt uns mit auf eine düstere, abgrundtief böse Reise, die mitten in den schwarzen Kern der menschlichen Seele führt. Es ist schwer über den Film zu sprechen, ohne seine genial schockierende Quintessenz zu verraten, darum breche ich an dieser Stelle auch ab.
Diesen Film muss man einfach gesehen haben!
-"Ich bin Jacks Liebe"-
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am 31. Juli 2007
"Wir machen Jobs, die wir hassen, kaufen dann ScheiXXX, die wir nicht brauchen." Nie wurde das Leben in unserer Konsumgesellschaft treffender definiert! Nie gab es einen besseren Film zu dem Thema, der alles in Frage stellt, was für uns tägliches Dasein zu bedeuten scheint. Sind wir nicht einfach nur bessere Sklaven all dessen, was uns von der Werbung usw. als WICHTIG hingestellt wird? Schauen Sie diesen Film - und stellen Sie sich diese Frage aufs Neue !!!
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am 14. Februar 2007
Vorab:

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Was Regisseur David Fincher (The Game, Sieben) mit diesem Werk abgeliefert hat, hat definitiv Filmgeschichte geschrieben. Mag sein, dass manch ein zartbesaiteter Filmkritiker in diesem Film lediglich eine Orgie aus Fleischeslust und exzessiver Gewalt sieht, - aber diesbezüglich sollte man sich meiner Ansicht nach, nach der französischen Maxime richten - chaque a son gout - jeder nach seinem Geschmack. Man müsste allerdings zuerst einige Dinge logisch aneinanderreihen, bevor man sich Gedanken darüber macht, ob man diesem Film das Prädikat Jugendgefährdend aufdrückt, - denn handelt es sich hierbei nicht zuletzt an einen Appell an den freien Willen und die immerwährende Individualität und dass in einer Zeit des alles verschlingenden Kommerzes und der absoluten geistigen Verödung und der intellektuellen Homogenität. Aber auch abseits all dieser politischen Korrektheit hat diese Film noch einiges zu bieten: Action, dramatische Wendungen und unglaublich gute Schauspieler.

Zur Story:

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Sowohl das Buch als auch der Film handeln von einem namenlosen Bürohengst (die beste Rolle, die Edward Norton je gespielt hat) eines ebenfalls namenlosen Autokonzerns, der sich anfangs eigentlich recht zufrieden mit seinem tristen Leben wähnt.

Dies allerdings ändert sich mit dem Beginn einer notorischen und in Krankhafte ausartenden Schlaflosigkeit und der zunehmenden Abscheu vor seinem monotonen Beruf und seinem gesamten Spießerleben. Er findet zunächst in Selbsthilfegruppen für Todkranke und von Parasiten Befallenen Geborgenheit und Linderung der Schlaflosigkeit, denn nachdem er sich dort ordentlich ausweint, kann er wieder schlafen. Nach kurzer Zeit wird er dadurch regelrecht süchtig nach den Gruppen, in denen er selbst Krankheiten vortäuscht und sich mit falschem Namen vorstellt. Zum ersten Mal hat er das Gefühl, dass die Menschen ihm zuhören und seine Meinung akzeptieren, wenn er sie ihnen mitteilt. Nach einiger Zeit lernt er dort auch Marla Singer (gespielt von der hinreißenden Helena Bonham Carter) kennen, ebenfalls eine Simulantin, die an mehreren seiner zahlreichen Selbsthilfegruppen teilnimmt. Er fühlt sich unbehaglich und wird wieder aus dem inneren Gleichgewicht gebracht, wieder kann er nicht schlafen, da es ihm nicht gelingt zu weinen, wenn noch ein Simulant zugegen ist.

Sein Leben verändert sich jedoch, als er auf einem Flug Tyler Durden (Brad Pitt) trifft, im Film ein dubioser Seifenhändler, im Buch von Chuck Pallahniuk (erschienen 1996 mit nur mäßigem Erfolg) eher ein virtuoser Künstler und Freigeist. Nachdem seine Eigentumswohnung bei einer verdächtig anmutenden Explosion zerstört wurde, wendet er sich wie durch Zufall an den ihm nur mäßig bekannten Tyler. Er geht mit ihm in eine Kneipe und bekommt einen Schlafplatz angeboten – unter der Bedingung, dass er Tyler schlägt. Der resultierende Kampf auf dem Parkplatz einer Bar zieht weitere mit ihrem Leben unzufriedene Männer an, und der erste Fight Club ist geschaffen, der sich zu einer Art Geheimloge und neuer Form einer Selbsthilfegruppe entwickelt: Therapie durch kompromisslose Faustkämpfe („Wie hatten keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser Krieg ist ein spiritueller - unsere große Depression ist unser Leben“). Die Gewalt, der Schmerz und die daraus resultierende Erkenntnis, endlich etwas wert zu sein, helfen dabei ebenso wie das zusammenschweißende Gruppenerlebnis. Nach einiger Zeit trifft er wieder auf Marla, die sich wundert, warum er nicht mehr bei den Selbsthilfegruppen erscheint. Sie beginnt eine Affäre mit Tyler, was den Protagonisten Anfangs überaus stört, da er sich wieder in seine Kindheit zurückversetzt sieht - als er eine Art Boten zwischen seinen Eltern spielte.

Langsam werden Tylers Clubs von einem erlösenden, wenn auch brutalen Sport zu einem Züchtungsplatz für revolutionäre Weltraumaffen, die Tyler für das so genannte Projekt Chaos rekrutiert. Dieses Projekt formiert eine strikt durchorganisierte paramilitärische Guerillaarmee, die sorgfältig geplante Angriffe auf die öffentliche Ordnung ausführt. Der Protagonist beginnt allmählich die Kontrolle über das zu verlieren, bei dessen Aufbau er selbst mitgeholfen hat. Der Film spitzt sich zu, als er in einer Schlüsselszene nicht nur erkennt, dass Tyler versucht, die Zivilisation niederzuschlagen, sondern auch, dass Tyler Durden eine Abspaltung seiner eigenen Persönlichkeit ist und dass er an eine schizophrenen Persönlichkeitsstörung leidet. Der Endkampf findet zwischen dem Protagonisten, der versucht, das Unheil zu verhindern, und dem scharfsinnigen, berechnenden Tyler, der immer einen Schritt voraus zu sein scheint, statt.

Mehr darf von der Story nicht verraten werden, obwohl der Film eigentlich für kaum jemanden ein Novum darstellen dürfte.

Fazit:

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Definitiv einer der besten Filme der letzten zehn Jahre, da er insgesamt sehr in sich geschlossen ist und die agierenden Schauspieler allesamt ein sehr homogenes Niveau aufweisen. Die Regiearbeit ist mehr als beeindruckend, - was allerdings auch auf die Kameraführung, den Schnitt und nicht zuletzt den super Soundtrack zutrifft. Absolute Kaufempfehlung. Ein er der wenigen Filme, die in keiner DVD - Sammlung fehlen dürfen, aber nur in der FSK 18 Version.
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am 13. April 2013
Ich möchte hier nicht den Film bewerten, sondern das release.
Man hat die audiospur überarbeitet. Und das ist echt ein Brett. Muss man gehört haben, neben prometheus vielleicht eine der blurays mit dem besten klang.
Man bekommt nicht nur den eindruck von "links-rechts", wenn diskutiert wird (und das ohne die seiten zu verraffen, wie das so oft geschieht!), auch "vorn-hinten" (aus "Glaubensgründen" benutze ich nur 3.1, dafür hochwertig). Ich mag keine Effekthascherei mit geräuschen hinter einem, und das meine ich auch nicht. ich meine, dass unterschiedliche distanzen nach vorn/in blickrichtung akkurat rüberkommen. Gut gemastert, sehr viel liebe zum detail.
Die hohe Lautstärkedynamik ist vielleicht nicht jedermanns fall (an drei stellen BESONDERS LAUT), sind aber ein stilmittel und tragen zum Effekt auf den zuschauer bei. Brechtsche V-effekte und so ;-)

Bild ist gut, besser als bei einem film dieser Era zu erwarten. Leichte artefakte, leiche fehler. Das leichte bildrauschen mag ich nicht nachteilig beurteilen, da es ein stilmittel sein dürfte.
Hatte vorher die DVD. Der Kauf hat definitiv gelohnt.

Punktabzug gibts aber für enttäuschend wenig extras. Gebt mir einen verdammten Grund, filme zu kaufen. Exklusives, das der Downloader nicht bekommt...
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