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346 von 363 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tut mit leid...
...aber anscheinend haben meine beiden Vorredner diesen Film nicht richtig verstanden. Hier geht es keineswegs um Gewaltverherrlichung, noch ist es ein "Haud-drauf"-Film, ganz im Gegenteil. Dieser Film lebt weniger von den Prügel-Szenen und Bildern im Allgemeinen, sondern viel mehr von den Dialogen. Diese sind es, die diesen Film zu einem Meisterwerk machen. "Fight...
Veröffentlicht am 21. Juni 2006 von K. Lomberg

versus
68 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DVD auf Blu-ray - ausgerechnet mein Lieblingsfilm!!!
Bei jedem anderen Film wäre es mir im Prinzip egal gewesen, aber es muß ja ausgerechnet der geniale Fight Club sein, wo sich Kinowelt einen Totalausfall leistet! Das Bild ist mit dem hochskalierten Bild der DVD absolut identisch. Ich habe die DVD hier und haben dies getestet. Die BD ist allenfalls einen Ticken heller, mehr Details gibt es dafür aber nicht...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2008 von André


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein subtiler Spiegel für die Gesellschaft, 14. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (DVD)
Regisseur David Fincher kennt man von Filmen wie "Sieben", "Panic Room" oder "The Game". Der Film "Fight Club" von 1999 passt sehr gut in diese Riege. Auch dieser Streifen verzahnt Drama und Thriller sowie Psychologie, Philosophie und Gesellschaftskritik.

Handlung

Der Erzähler (Edward Norton), der im Laufe der Geschichte mehrere Namen hat, leidet unter Schlafstörungen und seinem desillusionierenden Job bei einem Autohersteller. Abhilfe soll das Besuchen von Selbsthilfegruppen bringen. Er besucht aber nicht etwa Gruppen von Schlafgestörten, sondern Fraktionen mit schwerwiegenderen, teilweise lebensbedrohlicheren Problemen. Dabei trifft er immer häufiger auf die ziemlich ausgeflippte Marla (Helen Bonham Carter). Weitere Beziehungen baut er zu dem im Flugzeug kennen gelernten Seifenvertreter Tyler (Brad Pitt) und mehr oder weniger gezwungen zu Bob (Meat Loaf), einem Riesenbaby aus der Prostatagruppe, auf.

Meinung

Dieser Film führt einen permanent in die Irre, so aber später auch zu einem größeren Verständnis, wenn sich alles zusammenfügt. Schon der Titel bringt einen auf die falsche Fährte. Hier geht es mitnichten um einen Schläger-Film oder ähnliches. Vielmehr um eine gesellschaftskritische Studie im Gewand eines Psychodrama und Thrillers. Und dass alles auf einem hohen Niveau. Neben einem ausgeklügelten Drehbuch überzeugen die Hauptdarsteller. Auch wenn Edward Norton der heimliche Star ist, noch eine Spur beeindruckender agierte Brad Pitt.

Fazit

Ein Film, mit dem man sich auseinandersetzen sollte und vor allem kann. Sehenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker! Schon Jetzt!, 18. Juni 2014
Von 
A. Schneider (Kempten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fight Club - Remastered [Blu-ray] (Blu-ray)
"Fight Club" ist ganz klar einer der besten Filme aller Zeiten! Der Film lebt einfach von diesem genialen Schauspiel von Edwart Norton und Brad Pitt! Aber auch der restliche Cast ist durchweg grandios. Besonders Helena Bonham Carter sticht hier noch einmal enorm hervor. Ich habe fast alle der berühmtesten David Fincher-Filme gesehen, aber "Fight Club" ist meiner Meinung nach definitiv sein bester Film und ich finde, dass er damit auch "Sieben" in vielen Punkten übertrifft. Die Story ist fesselnd von Anfang bis Ende, weshalb der Film auch über die 130 Minuten recht kurzweilig ist und dabei nie vorhersehbar ist. Dabei hat "Fight Club" eine genial bedrückende Atmosphäre, die von dem Soundtrack perfekt unterstützt wird. Noch dazu gibt es hier oftmals extrem gute Kamerafahrten zu bewundern, die man so noch nicht gesehen hat. Die Auflösung zum Schluss ist natürlich ebenfalls sehr gut gelungen. Der einzige Kritikpunkt wäre für mich wenn dann nur, dass einige Momente am Ende nicht mit dem Rest des Films mithalten können, aber nur deswegen will ich dem Film keinen Punkt abziehen. Dieser Film bleibt einem dank vieler kultiger Momente und dem teilweise großartigen Humor definitiv in Erinnerung!
Fazit: Wahnsinnig geniales Schauspiel von Brad Pitt und Edwart Norton, geniale Inszenierung und sozialkritische, fesselnde Story-"Fight Club" erhält ganz klar von mir 5 Sterne und ist definitiv ein Muss!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!!!, 17. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Fight Club [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Das David Fincher ein grosser Filmemacher ist wusste ich schon vorher.

Bereits mit Video Clips bekannter Musikbands wie Nine Inch Nails oder Marilyn Manson hat er schon früh sein talent als Visionär bestätigt.

Mit "Alien 3" drehte er dann seinen ersten Kinofilm und bewies seine Visionäre Kraft auch auf der großen Leinwand.

Mit dem düsteren Thriller "Sie7en" perfektionierte er seinen Stil weiter und kam in der A liga der Filmemacher an.

Nach dem linken,und bösen Thriller "The Game" kam Fincher dann mit diesem sensationellen Film und machte sich nicht nur einen Namen als intelligenter Filmregisseur, sondern sorgte dafür das er ein unsterbliches Meisterwerk der neuen Kino Geschichte inzenierte.#

Bei diesem Film stimmt alles:die Regie,ausstattung,Musik,Kamera,Story...einfach alles.

Als wenn das noch nicht reichen würde versammelt Fincher hier auch noch eine erlesenen Schauspielerstab,angeführt vom genial agierenden Edward Norton über Brad Pitt (einer seiner wirklich besten Rollen!) bis hin zu Helena Bonham Carter sowie feinsten Nebenrollen besetzungen wie Jared Leto und die wohl größte Überraschung:Meat Loaf!

"Fight Club" ist ein schwarzhumoriger,zynischer,böser Film mit einer Filmauflösung die einem den Atem raubt sowie explizit gezeigter Brutalität!

Dieser Film ist ein Muß und gehört in jede wichtige Filmsammlung!Da gibt es kein wenn und aber!!

Die DVD ist (endlich) perfekt:Bei der Erstauflage gab es keine Extras.

Die später erschienende Special edition wartete erstmals mit Bonus Material auf,welches aber noch nicht so ganz dem Film gerecht wurde.

Egal,hauptsache ist das endlich etwas Hintergrundinformationen zu diesem wichtigsten Film der End Neunziger zu finden waren.

Bild und Ton sind 1 A!!!Kaufen!!!!

Film:*****

Bild:*****

Ton:*****

Extras:***
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man sich an der Gesellschaft rächt, 5. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (DVD)
Fight Club ist ohne Zweifel ein nicht unumstrittener Film. Bereits das Buch wurde mit Argwohn betrachtet, kamen doch angeblich vielerorts Männer tatsächlich auf die Idee, einen richtigen Fight Club zu gründen. Freilich ist dieser Film kein ungefährliches Unterhaltungsprodukt, vielmehr regt er die Zuschauer zum Nachdenken an, was wohl auch der eigentliche Grund ist, weshalb ihn Kritiker teilweise als gefährlich oder gar faschistisch eingestuft haben. Mir kann jedoch keiner erzählen, dieser Film verharmlose Gewalt und stachle frustrierte Zeitgenossen zur Randale an. Erstens ist Fight Club keineswegs so brutal wie sein Ruf es nahelegt, es handelt sich grundsätzlich um einen klassischen Fall für eine FSK-16-Einstufung. Die darüber hinausgehenden, heftigeren Momente beschränken sich auf einzelne, oft nur wenige Sekunden lange Einstellungen. Entsprechend ist auch die 16-er Fassung nur moderat geschnitten, wer also vor härteren Szenen zurückschreckt, kann sich auch die gekürzte Fassung ansehen, die Aussage des Films bleibt auch hier grundsätzlich erhalten. Zweitens ist der Fight Club kein Ort menschenverachtender Umtriebe, es darf jeder austeilen, aber nur, wenn er auch was wegstecken kann. Im Fight Club gibt es keine Abmahnungen durch Vorsitzende, keine Meetings, keine Mitarbeiterbeurteilungen oder Massenentlassungen. Es steht Mann gegen Mann direkt gegenüber, ganz offen und ehrlich. Schließlich stellt dieser Film dann auch die provokante Frage, ob die heute etablierte Konsumgesellschaft, in der es keine Werte mehr jenseits von Angebot, Nachfrage und Profitmaximierung gibt, tatsächlich moralischer ist als ein banaler Schlägerverein, der im Gegensatz zur deregulierten Marktwirtschaft zumindest noch einen klaren Verhaltenskodex hat. Ist es tatsächlich zu verurteilen, einige menschenleere Hochhäuser in die Luft zu jagen, um Millionen von Menschen aus einer Schuldenfalle und Zinsknechtschaft zu befreien, ist in einer Gesellschaft der Verschwendung Gewalt gegen Sachen noch als verwerflich einzustufen? Diese Fragen sind radikal, drängen sich jedoch einem sensiblen Beobachter geradezu auf. Das Ausstiegsangebot des Fight Club ist einfach und übersichtlich: Der durch Konsumterror und Streben nach Luxus verweichlichte Konsumsklave wird in einem System gefangen gehalten, das gezielt künstliche Bedürfnisse erzeugt, zu deren Befriedigung sich der Mensch dann durch totale Aufopferung in einer inhumanen Arbeitswelt aufreiben muss, um sich beispielsweise die schönen IKEA-Möbel alle zu kaufen. Mehr Konsum hießt mehr Arbeit, mehr Verlust an Selbstbestimmung, und nur so funktioniert der Kapitalismus. Der Ausstieg aus diesem Teufelskreis erfordert zunächst ein radikales Entzugsprogramm von allen Verlockungen der Konsumkultur. Der Mensch muss sich stählen und abhärten, bis er am Nullpunkt angelangt ist, nichts mehr hat und nichts mehr will. Erst dann kann er zum großen Gegenangriff ansetzen. Dass ein solches Programm auch schnell außer Kontrolle geraten kann, zeigt dieser Film schließlich auch sehr deutlich. Dies macht den Streifen zu einem einmaligen Film, der an Radikalität und Verwegenheit gar an Meisterstücke wie Uhrwerk Orange heranreicht. David Fincher gehört sicher zu den wenigen Lichtblicken im heutigen Hollywood. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Film sogar besser ist als das Buch, das muss jedoch jeder selbst entscheiden.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1. Regel des Fight Club: Sprecht nicht über den Fight Club!, 30. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (16er-Fassung) (DVD)
Schon bei der ersten Regel müssten wir Fight Club Gründer Tyler Durden enttäuschen, denn wie kann man über dieses Meisterwerk schweigen? Selten war ein Film so kontrovers, provokant und intelligent. Doch fangen wir wie im Film mit einem Flashback an - worum dreht sich "Fight Club" eigentlich?
Ein ganz normaler, unnormaler Büromensch (genial: Edward Norton) erträgt den Stumpfsinn der Gesellschaft nicht mehr. Er droht in den Banalitäten des Alltags zu versinken, er ertränkt seine Melancholie mit IKEA-Möbeln, er leidet unter Schlaflosigkeit. Er versucht auszubrechen. Er sucht Selbsthilfegruppen für Todkranke auf, ohne selbst krank zu sein, nur um sich lebendig zu fühlen. Und dann begegnet er auf einer der ermüdenden Geschäftsreisen ihm - Tyler Durden: Chaos, Anarchie, Seife. Tyler (genial: Brad Pitt) zieht ihn magisch an, Tyler ist wie sein schwarzes Spiegelbild.
Und dank Tyler gelingt es ihm zumindest kurzfristig die Schranken der Konsumgesellschaft zu durchbrechen: Sie gründen einen "Fight Club", in dem sich die von der Gesellschaft Abgestumpften treffen und sich verprügeln - ohne Sinn, ohne Gewinn, nur um sich lebendig zu fühlen. Doch das Projekt "Fight Club" wächst und gerät außer Kontrolle.
Regisseur David Fincher nimmt uns mit auf eine düstere, abgrundtief böse Reise, die mitten in den schwarzen Kern der menschlichen Seele führt. Es ist schwer über den Film zu sprechen, ohne seine genial schockierende Quintessenz zu verraten, darum breche ich an dieser Stelle auch ab.
Diesen Film muss man einfach gesehen haben!
-"Ich bin Jacks Liebe"-
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach die Wahrheit...., 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Fight Club [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
"Wir machen Jobs, die wir hassen, kaufen dann ScheiXXX, die wir nicht brauchen." Nie wurde das Leben in unserer Konsumgesellschaft treffender definiert! Nie gab es einen besseren Film zu dem Thema, der alles in Frage stellt, was für uns tägliches Dasein zu bedeuten scheint. Sind wir nicht einfach nur bessere Sklaven all dessen, was uns von der Werbung usw. als WICHTIG hingestellt wird? Schauen Sie diesen Film - und stellen Sie sich diese Frage aufs Neue !!!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du bist nicht das Auto das du fährst! Top Movie!, 14. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Fight Club [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Vorab:

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Was Regisseur David Fincher (The Game, Sieben) mit diesem Werk abgeliefert hat, hat definitiv Filmgeschichte geschrieben. Mag sein, dass manch ein zartbesaiteter Filmkritiker in diesem Film lediglich eine Orgie aus Fleischeslust und exzessiver Gewalt sieht, - aber diesbezüglich sollte man sich meiner Ansicht nach, nach der französischen Maxime richten - chaque a son gout - jeder nach seinem Geschmack. Man müsste allerdings zuerst einige Dinge logisch aneinanderreihen, bevor man sich Gedanken darüber macht, ob man diesem Film das Prädikat Jugendgefährdend aufdrückt, - denn handelt es sich hierbei nicht zuletzt an einen Appell an den freien Willen und die immerwährende Individualität und dass in einer Zeit des alles verschlingenden Kommerzes und der absoluten geistigen Verödung und der intellektuellen Homogenität. Aber auch abseits all dieser politischen Korrektheit hat diese Film noch einiges zu bieten: Action, dramatische Wendungen und unglaublich gute Schauspieler.

Zur Story:

------------------

Sowohl das Buch als auch der Film handeln von einem namenlosen Bürohengst (die beste Rolle, die Edward Norton je gespielt hat) eines ebenfalls namenlosen Autokonzerns, der sich anfangs eigentlich recht zufrieden mit seinem tristen Leben wähnt.

Dies allerdings ändert sich mit dem Beginn einer notorischen und in Krankhafte ausartenden Schlaflosigkeit und der zunehmenden Abscheu vor seinem monotonen Beruf und seinem gesamten Spießerleben. Er findet zunächst in Selbsthilfegruppen für Todkranke und von Parasiten Befallenen Geborgenheit und Linderung der Schlaflosigkeit, denn nachdem er sich dort ordentlich ausweint, kann er wieder schlafen. Nach kurzer Zeit wird er dadurch regelrecht süchtig nach den Gruppen, in denen er selbst Krankheiten vortäuscht und sich mit falschem Namen vorstellt. Zum ersten Mal hat er das Gefühl, dass die Menschen ihm zuhören und seine Meinung akzeptieren, wenn er sie ihnen mitteilt. Nach einiger Zeit lernt er dort auch Marla Singer (gespielt von der hinreißenden Helena Bonham Carter) kennen, ebenfalls eine Simulantin, die an mehreren seiner zahlreichen Selbsthilfegruppen teilnimmt. Er fühlt sich unbehaglich und wird wieder aus dem inneren Gleichgewicht gebracht, wieder kann er nicht schlafen, da es ihm nicht gelingt zu weinen, wenn noch ein Simulant zugegen ist.

Sein Leben verändert sich jedoch, als er auf einem Flug Tyler Durden (Brad Pitt) trifft, im Film ein dubioser Seifenhändler, im Buch von Chuck Pallahniuk (erschienen 1996 mit nur mäßigem Erfolg) eher ein virtuoser Künstler und Freigeist. Nachdem seine Eigentumswohnung bei einer verdächtig anmutenden Explosion zerstört wurde, wendet er sich wie durch Zufall an den ihm nur mäßig bekannten Tyler. Er geht mit ihm in eine Kneipe und bekommt einen Schlafplatz angeboten – unter der Bedingung, dass er Tyler schlägt. Der resultierende Kampf auf dem Parkplatz einer Bar zieht weitere mit ihrem Leben unzufriedene Männer an, und der erste Fight Club ist geschaffen, der sich zu einer Art Geheimloge und neuer Form einer Selbsthilfegruppe entwickelt: Therapie durch kompromisslose Faustkämpfe („Wie hatten keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser Krieg ist ein spiritueller - unsere große Depression ist unser Leben“). Die Gewalt, der Schmerz und die daraus resultierende Erkenntnis, endlich etwas wert zu sein, helfen dabei ebenso wie das zusammenschweißende Gruppenerlebnis. Nach einiger Zeit trifft er wieder auf Marla, die sich wundert, warum er nicht mehr bei den Selbsthilfegruppen erscheint. Sie beginnt eine Affäre mit Tyler, was den Protagonisten Anfangs überaus stört, da er sich wieder in seine Kindheit zurückversetzt sieht - als er eine Art Boten zwischen seinen Eltern spielte.

Langsam werden Tylers Clubs von einem erlösenden, wenn auch brutalen Sport zu einem Züchtungsplatz für revolutionäre Weltraumaffen, die Tyler für das so genannte Projekt Chaos rekrutiert. Dieses Projekt formiert eine strikt durchorganisierte paramilitärische Guerillaarmee, die sorgfältig geplante Angriffe auf die öffentliche Ordnung ausführt. Der Protagonist beginnt allmählich die Kontrolle über das zu verlieren, bei dessen Aufbau er selbst mitgeholfen hat. Der Film spitzt sich zu, als er in einer Schlüsselszene nicht nur erkennt, dass Tyler versucht, die Zivilisation niederzuschlagen, sondern auch, dass Tyler Durden eine Abspaltung seiner eigenen Persönlichkeit ist und dass er an eine schizophrenen Persönlichkeitsstörung leidet. Der Endkampf findet zwischen dem Protagonisten, der versucht, das Unheil zu verhindern, und dem scharfsinnigen, berechnenden Tyler, der immer einen Schritt voraus zu sein scheint, statt.

Mehr darf von der Story nicht verraten werden, obwohl der Film eigentlich für kaum jemanden ein Novum darstellen dürfte.

Fazit:

---------------

Definitiv einer der besten Filme der letzten zehn Jahre, da er insgesamt sehr in sich geschlossen ist und die agierenden Schauspieler allesamt ein sehr homogenes Niveau aufweisen. Die Regiearbeit ist mehr als beeindruckend, - was allerdings auch auf die Kameraführung, den Schnitt und nicht zuletzt den super Soundtrack zutrifft. Absolute Kaufempfehlung. Ein er der wenigen Filme, die in keiner DVD - Sammlung fehlen dürfen, aber nur in der FSK 18 Version.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen entweder - oder, 23. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (DVD)
Generell: der Film ist nun knapp 10 Jahre alt. Das muss man ihm nachsehen.

Die (für mich interessante) Thematik ist allerdings noch viel älter. Mit Sicherheit spielt die Frage nach dem modernen Mann auch eine Rolle, aber das erschien mir persönlich zweitrangig.

Insofern kann dieser Film einem halbwegs gebildeten Menschen kaum etwas neues bieten. Doch einem 'Neuling', wie ich es damals war, kann er eine wahre Offenbahrung sein.

Ich möchte nun aber, der Überschrift entsprechend, eine kleine Teilung unternehmen, die mir selbst zunächst garnicht bewusst war:

Entweder:

man glaubt, dass es in 'Fight Club' tatsächlich um den Fight Club, die Gewalt, den Schmerz, das Blut und Sex geht.

Man glaubt, dass "Übermut. Chaos. Seife." als Untertitel passend wäre.

Schreibt auf die Rückseite der DVD-Hülle, dass es sich hier um Selbstzerstörung handle und preist die Schizophrenie als das große Geheimnis an.

Oder:

man verzeiht ihm all diese kleinen Abschweifungen. Erkennt (für sich), dass es um etwas ganz anderes, naemlich die Selbstfindung (oder -wiederfindung) und nicht um 'Selbstzerstörung' und den dazu nötigen Mut (und vielleicht Wahnsinn) geht.

Um es mit Max Stirner zu sagen: "Von den Dingen dieser Welt wird, wer sich als freier Geist fühlt, nicht gedrückt und geängstigt, weil er sie nicht achtet, soll man ihre Last noch empfinden, so muss man borniert genug sein, auf sie Gewicht zu legen, wozu augenscheinlich gehört, dass es einem noch um das "liebe Leben" zu tun sei. Wem alles darauf ankommt sich als freier Geist zu wissen und zu rühren, der fragt wenig danach, wie kümmerlich es ihm dabei ergehe, und denkt überhaupt nicht darüber nach, wie er seine Einrichtungen zu treffen habe, um recht frei oder genußreich zu leben." Und das kommt immerhin schon aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und es ließen sich noch Philosophen der Antike finden, die auch schon so dachten. Das Gedankengut ist also wirklich nicht neu. Trotzdem hat der Mensch es bisher offensichtlich nicht sehr ernst genommen. Ich gebe zu, dass die Protagonisten nicht nach einem vollkommen geistigen Leben streben - Doch immerhin machen sie einen großen Schritt in diese Richtung.

Darüber hinaus enthält der Film eine passende, wenn auch etwas zu kurz gekommene Gesellschaftskritik - ähnlich derer, die auch "Der Fänger im Roggen" (1951) ausübt.

Oder man schaut den Film und entdeckt für sich selbst eine Facette, die einem zusagt.
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film eine Legende - Ton GIGANTISCH - Bild eine Frechheit, 7. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fight Club - Steelbook [Blu-ray] (Blu-ray)
Achtung: Die Bewertung behandelt nur die BD Version und nicht den Film oder Inhalt.

Film: ...

Ton: Unglaublich gut! Achtung beim geträumten Flugzeug-crash... ich dachte meine Decke fällt runter.

Bild: Bild-rauschen, viel zu dunkel, unscharf und schlechter Kontrast; Eine Frechheit so etwas als BD zu verkaufen (trotz Highend Heimkino!!!)
Schon klar, dass die Master Tapes irgendwo bei Kinowelt im Keller verstauben aber bitte wir haben 2008 und da kann man doch als Studio ein bischen mehr machen. Absoluter Fall von möglichst schnell viel Umsatz mit altem Material machen. Ich glaube sogar die haben das DVD Master "upgescaled" und nicht mal das 32mm Material gescannt???

Bonus: Umfangreich und sehr gut aber alles in SD Auflösung und schlecht im Ton.

Schade.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektion bis ins letzte Detail: Eine beispielhafte Veröffentlichung von Kinowelt, 27. Februar 2012
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Fight Club - Remastered [Blu-ray] (Blu-ray)
--- Die Blu-ray ---

Regisseur David Fincher scheint größtes Interesse daran zu haben, seine Filme in der möglichst besten Qualität fürs Heimkino zu präsentieren. Beim Kauf der Blu-ray von FIGHT CLUB hat man das Kinofeeling dann auch tatsächlich daheim: Tadelloses Bild und starke Tonspuren. Neben einer 6.1-DTS-Tonspur in Deutsch und Englisch kann der Film ebenfalls in zwei für Kopfhörer konzipierten Audiospuren und nicht zuletzt im 7.1-DTS-HD-Klangbild vernommen werden, sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronisation. Ich habe die deutsche 7.1-HD-Spur auf einer Heimkinoanlage von harman/kardon getestet und war verblüfft über die Soundeffekte. Die Szene, in der ein Flugzeugzusammenprall simuliert wird, kommt dementsprechend brachial beim Zuschauer an. Wie gesagt, man hat das Kino daheim, wobei mir die Dialoge im Vergleich zu den Effekten und der Musik zu leise abgemischt sind. Ab und an, insbesondere bei der angesprochenen Szene, musste ich die Lautstärke drosseln.
Die Extras ähneln denen auf der Blu-ray von Finchers SIEBEN. Sie sind zwar in Standardauflösung gehalten, gehen jedoch stark auf die Machart des Filmes ein. Beispielsweise werden Vergleiche zwischen geplanten Alternativszenen und deren endgültige Fassung mit der Absicht präsentiert, die Wirkungsweisen der benutzten Kameraeinstellungen aufzuzeigen. Außerdem ist die Eröffnungssequenz in mehreren Versionen ansehbar. Zur musikalischen Untermalung stehen beim interaktiven Sehgenuss der Anfangsszene zwei Varianten des finalen Scores zur Verfügung. Der Film wird also als Gesamtkunstwerk unter die Lupe genommen. Bonus-Clips solcher Art gibt es nur selten, wodurch sich der Löwenanteil der Sonderausstattung ganz klar von den Standardgeplänkeln mancher Hochglanzproduktionen unterscheidet. Obligatorische Hinter-den-Kulissen-Dokus und Promo-Clips gibt es aber auch zuhauf. Es ist quasi alles vorhanden, was das Filmherz begehrt. Die Blu-ray wird im Übrigen mit einem Wendecover ohne FSK-Aufdruck verkauft, auf dem der Schriftzug des Filmnamens vollformatig abgebildet ist. Beim Vertrieb Kinowelt gilt das Ausarbeiten einer entsprechenden Ästhetik augenscheinlich bis ins letzte Detail. Davon kann sich Warner, der seine Blu-rays nie mit Wendecover ausstattet, mal eine Scheibe abschneiden.

--- Fazit ---

Atmosphärisch, anspruchsvoll, anders: David-Fincher-Filme sind jedes Mal ein Erlebnis für die Sinne. FIGHT CLUB, der das Gefühl von Vakuum und Langweile durch eine materialistisch veranlagte Gesellschaft thematisiert, hat aufgrund seiner inhaltlichen Verschachteltheit, experimentellen Kameraeinstellungen und Zusammenschnitte sowie der äußerst guten schauspielerischen Leistungen von Edward Norton, Brad Pitt und Helena Bonham Carter seinen Kultstatus durchaus verdient. Kinowelt erkannte dies wohl auch, wodurch man ein Gefühl für Perfektion bei der Umsetzung auf Blu-ray bewies. Insbesondere vom Bild her gesehen liegt hiermit ein Referenzanwärter vor. Der 7.1-Sound lässt noch einen kleinen Spielraum nach oben hin offen, viel fehlt aber nicht. FIGHT CLUB ist wirklich der besondere Film auf einer besonderen Blu-ray, die sich kein HD-Süchtiger entgehen lassen sollte.
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Fight Club - Remastered [Blu-ray]
Fight Club - Remastered [Blu-ray] von David Fincher (Blu-ray - 2010)
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