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Kundenrezensionen

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am 23. November 2012
Man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle nicht die gesamte, in "Vergebung" kulminierende Millennium-Trilogie erneut zusammenfasse. Natürlich erleben wir hier den Nerven aufreibenden Showdown zwischen den schwarzen Schafen im Schwedens Staatsapparat auf der einen Seite und der unnahbaren Lisbeth Salander, Hackerin und traumatisiertes Punk-Girl, sowie ihrem Gefährten in Not und Gefahr, dem aufrechten Journalisten Blomkvist, auf der anderen Seite.

Womit ein Tipp schon angedeutet ist: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Teil 3 großen Spaß macht ohne die Teile 1 und 2 zu kennen (also nicht wie bei Indiana Jones oder Rambo...). Die vorher aufgebauten Themen eilen hier ihrer Vollendung entgegen, die Vorgänger sind dementsprechend unverzichtbar. Aber dies nur am Rande.

Der Film hat mich schwer begeistert (und dies ganz ohne Thriller-Fan zu sein). Die Gründe:

Das gesamte Schauspiel-Personal besteht aus glaubwürdigen Typen mit Ecken und Kanten. Keine Spur von den übermenschlich Schönen, den glatt Gebügelten und den Makellosen, wie sie uns das US-amerikanische Kino in steter Regelmäßigkeit serviert. Bis in die Nebenrollen des fetten Hackers Plague, der Bikerbräute und des letzten Zivilpolizisten alles Typen mit Wiedererkennungswert, starken Gesichtern, Falten, auch mal schütterem Haar und unreiner Haut. Die Folge: In einer so realistisch anmutenden Welt erscheint Brutalität noch brutaler, erscheinen die Guten in ihrem verzweifelten Engagement noch mitreißender und die Spannung stellt sich wie von allein ein. Noomi Rapace mimt die unsäglich Verletzte und zugleich unglaublich Coole bravourös. Man kann es Hollywood nicht verdenken, dass man sich diese Frischzellenkur für die eigenen Filme, siehe "Sherlock Holmes - Spiel im Schatten", an Land gezogen hat.

Ferner gefiel mir die Atmosphäre, die hier gezeigte ewige Düsternis zwischen Göteborg und Stockholm, bleierne Schwere und schneelose Kälte allerorten. Die Außenaufnahmen sehen aus, als sei einfach jemand mit einer Kamera durch das diesige Stockholm gerannt. "Vergebung" lebt auch von dieser Stimmung.

Drittens geht der Film klugerweise einen anderen Weg als seine beiden Vorgänger, indem das Blut nicht maßlos in Action-Szenen fließt, wie z.B. im Finale des zweiten Teiles, und das Thema Vergewaltigung mehr angedeutet als in aller Deutlichkeit auf die Leinwand gebracht wird. Der Horror liegt ohnehin in der Luft - man tat gut daran, hier dezenter vorzugehen.

Die Schlussszene hat übrigens wirklich Klasse. Die Charaktere sind wie sie sind - das wird bis zum Ende durchgehalten. Traurig, aber auch ganz schön cool.

Es bleibt eigentlich nur eine Frage offen: Wo bitte die Vergebung in diesem Film zu finden ist.
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am 27. Dezember 2015
als Milleniums Triologie von Daniel Alfredson/ Stieg Larrson mit grandiosen Schauspielern wie Naomi Rapace als Lisbeth Salnder und Michael Nyquist als den Enthüllungsjournalisten Blomqkvist beschreibt in schonungsloser Härte einfühlsam das Leiden und den Kampf von Lisbeth und Michael gegen die Grausamkeiren und Machenschaften diverser Personen und Politiker. Meine Empfehlung: unbedingt alle 3 Filme kaufen: Verblendung, Verdammnis und Vergebung.
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am 3. Juni 2010
Ich habe die schwedische Version dieser DVD seit März und muss sagen, dass dieser Teil mir am besten gefallen hat. Bei diesem Teil habe ich allerdings auch erst den Film gesehen und dann das Buch gelesen. Und ich muss sagen, vielleicht ist das sogar der bessere Weg. Dann fällt einem nicht sofort auf, was alles weggelassen wurde, sondern kann sich auf den Film an sich konzentrieren. Und dieser ist einfach ein gut gemachter Krimi - Punkt. Ich finde es auch keineswegs tragisch, dass gekürzt werden mußte. Nebenhandlungen, wie der Versuch Erika Bergers bei einer anderen Zeitung Fuß zu fassen und ihre dort durchgemachten Verfolgungen ihrer 'Jugendliebe', sind für die eigentliche Handlung nebensächlich und entbehrlich. Wie ich auch bei den Büchern in den anderen Teilen einigen Seiten als entbehrlich empfinde und jeder Band mindest auch 100 Seite hätte kürzer ausfallen können (z.B. die ausschweifenden Beschreibungen von Lisbeths Karibikaufenthalt).
Darum kann ich auch nicht ganz verstehen, warum man auf eine noch längere Version warten sollte. Mit rund 2 1/2 Std. Spielzeit pro Film ist zumindest meine Belastungsgrenze durchaus erreicht. Eine 1:1 Umsetzung des Buches als Film könnte ich wahrscheinlich nicht durchhalten.
Und wenn man nicht immer die Bücher gleich als Messlatte anlegt, dann kann man durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass diese drei Filme gut gemachte Krimis sind.
Wenn mich etwas stören würde, dann eigentlich nur, dass es in Schweden anscheinend so wenig Schauspieler gibt und sie einem immer wieder begegnen. In Mikael Blomkvist sehe ich immer wieder auch den Chorleiter aus 'Wie im Himmel' und bei Erika Berger warte ich förmlich darauf, dass Kurt Wallander um die Ecke kommt. Noomi Rapace ist dann auch der wirkliche Lichtblick in dieser Hinsicht.
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am 11. März 2016
Nachdem ich die Bücher verschlungen habe interessierte ich mich für die filmische Umsetzung. Diese war ok. Im Vergleich halte ich aber die amerikanische Umsetzung des Stoffes bezogen auf den Teil 1 für authentischer hezogen auf die Bücher...leider gibt es für Teil 2 und 3 keine amerikanische Fassung. DESHALB mein gut für diese schwedische Umsetzung.
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TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2010
Der erste Film (Verblendung) hielt sich sehr genau an die Buchvorlage. Beim zweiten Film (Verdammnis) wurde viel weggelassen, die Haupthandlung hielt sich im großen und ganzen aber noch daran. Bei Vergebung rollen sich dem Leser die Zehennägel auf. Hier wurde im Film nahezu jede Szene umgeschrieben, um die Haupthandlung (der Kampf gegen Teleborian/Sektion in der Verhandlung bzw. gegen den Halbbruder in einer mehr physischen Form) kompakter zu machen. Dazu wurden auch fast alle parallelen Handlungsstränge auf diese beiden Themen umgebogen - Erika Berger z.B. verlässt hier Millennium nie und auch bei Kleinigkeiten wurden Änderungen gemacht, um der Spannung zu liebe die Spielzeit kurz genug zu halten. Im Buch z.B. erhält Lisbeth ihren zuvor genutzen PDA ins Krankenhaus geschmuggelt und Mikael überredet einen Pfleger aufwändig ein Mobiltelefon in einem Schacht in der Nähe zu verstecken, das Lisbeth als kabellosen Remote-Internetzugang nutzen kann, und es täglich aufzuladen. Im Film erhält sie ein Smartphone mit Internetfähigkeit und fertig.
Die Detailänderungen nehmen aber so ein Ausmaß an, dass einige Stellen wo Elemente aus dem Buch verwendet werden, sogar befremdlich und deplaziert wirken. Im Film versteht niemand warum Lisbeth ein Buch über DNA-Forschung erhält. Völlig unverständlich (auch für den Leser) ist, was es mit den anonymen Belästigungen von Erika Berger bei Millennium auf sich hat. Von der Buchumsetzung her ist der dritte Teil mit Abstand der schlechteste Film.

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man den Film rein als Film sieht. Die Abweichungen vom Buch machen die Geschichte zwar weniger anspruchsvoll, aber für jemanden, der das Buch nicht kennt, weitaus stimmiger und nachvollziehbarer als Verdammnis. Er bekommt zwar kein Meisterwerk, aber einen durchaus sehenswerten spannenden Thriller.

Bei der technischen Umsetzung ist mein subjektiver Eindruck, dass der Ton wie bei den Filmen davor hauptsächlich für Räumlichkeit sorgt, das Bild geringfügig weicher/unschärfer ist. Es macht dem Film zwar keinen großen Abbruch, da er sehr Dialog lastig ist, unter Blu-rayfeeling versteht man jedoch etwas anderes. Als Extras gibt es wieder nur Interviews und Trailer.

Fazit: Das versprochene große Finale ist es nicht. Die Sünden der beiden Umsetzungen davor haben den Regisseur quasi zur Flucht nach vorne gezwungen. Das ist grausam für den Leser, aber wenn man ehrlich ist, eher positiv für den Film. Ich bin gespannt was die Amerikaner daraus machen...
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am 17. Oktober 2013
Zum Film möchte ich nicht viel sagen. Er ist mein Lieblingsfilm aus der Reihe. Viel Action, aber auch einiges zum Nachdenken. Er ist allerdings ohne die ersten beiden Filme nicht in Gänze zu verstehen!
Der Grund, warum der Film von mir nur drei Sterne bekommt, ist folgender: Die Bildqualität ist für eine DVD nicht tragbar. Wenn man dann davon ausgeht, dass ich ja eine BlueRay gekauft habe, ist das Ergebnis erschreckend. Flackerndes Bild und Bildrauschen vor allem in den Krankenhausszenen. Sollte mein TV gerade bei diesem Film ne Macke abbekommen habe, werde ich natürlich meine Rezension korrigieren, aber da ich davon nicht ausgehe, kann ich hier nicht positiv bewerten. Es gibt Szenen, in denen man beim Standbild nur Bildrauschen sieht. Alles flackert immer wieder. Irgendwann gewöhnt man sich dran, aber für eine BlueRay echt schlechte Qualität!
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am 1. November 2014
Ich wollte mir, nachdem ich die Bücher gelesen habe, gerne die schwedische Version des Films ansehen, und ich war sehr angetan von den Darstellern und der Umsetzung des Buches. Natürlich musste man vieles weglassen in dem Film, er hätte sonst Überlänge.
Und ein gutes Werk zu lesen ist immer besser als die Verfilmung danach, aber das tut dem Film keinen Abbruch.
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am 2. Februar 2016
Hervorragende Verfilmung des dritten Teil der Milleneum Serie. Kann man nur weiterempfehlen. Dagegen sind die Krimis der deutschen Filmemacher (öffentlich rechtlich) echter Schrott, voll dramatisiert, problembehaftet und mit angeblichen Anspruch. Fangt mal an eigene normale Krimis zu drehen.
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am 28. Februar 2015
Nachdem ich die Bücher verschlungen habe und den ersten Teil begeistert im Fernsehen gesehen hatte, war ich froh bei Amazon Prime diesen Titel zu finden. Er hat mir sehr gut gefallen und jetzt lauere ich auf den dritten Teil.....
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am 21. Juli 2016
Zwar gefällt mir der ca. 50 minütige Directors Cut besser, aber auch hier gibt es seltsamerweise Szenen, die in der Langfassung fehlen! In Sachen Spannung ist dieser dritte Teil am besten - ein krönender Abschluss der Trilogie. Ob die Trilogie Buchautor Stieg Larsson gefallen hätte, ist schwer zu sagen, da er 2004 an einem Herzinfarkt starb und er dadurch den Erfolg der Filme nicht miterleben konnte.

Der Film heißt "Vergebung". Vergiss es, was Lisbeth Salander erdulden musste, schreit eher nach Vergeltung!
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