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4.0 von 5 Sternen Schizophrenia
Ich liebe ja Filme mit Cillian Murphy. Der gebürtige Ire spielt oft und gern in kleinen, feinen Produktionen mit, von denen die Meisten gar nichts mitbekommen, z. B. in "Breakfast on Pluto", "On the Edge" oder "Sunburn", alles wunderbare Filme. Der etwas breiteren Masse dürfte Murphy eher durch Werke wie "Inception", "Red Eye" oder "28 Days later" bekannt...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2010 von MissVega

versus
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber verkorkstes Ende!
Wenn man die Beschreibung liest könnte man fast eine der typischen Transen-Kommödien vermuten die so gerne der amerikanischen Prüderie entspringen.
Aber weit gefehlt!

Bei Peacock handelt es sich um ein Drama das einen besonderen Fall der Persönlichkeitsspaltung beschreibt. Dabei nimmt der Film phasenweise eine thrillerartige...
Vor 14 Monaten von coffey72 veröffentlicht


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schizophrenia, 26. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
Ich liebe ja Filme mit Cillian Murphy. Der gebürtige Ire spielt oft und gern in kleinen, feinen Produktionen mit, von denen die Meisten gar nichts mitbekommen, z. B. in "Breakfast on Pluto", "On the Edge" oder "Sunburn", alles wunderbare Filme. Der etwas breiteren Masse dürfte Murphy eher durch Werke wie "Inception", "Red Eye" oder "28 Days later" bekannt geworden sein. Der 34jährige ist seit 13 Jahren mit steigendem Erfolg gut im Geschäft, aber in "Peacock" zeigt sich einmal mehr, dass es keines großen Budgets oder berühmter Regisseure bedarf, um Cillian Murphy so in Szene zu setzen, dass man von seinem Können einfach nur beeindruckt sein kann. Im Gegenteil, Michael Lander liefert mit "Peacock" sowohl als Regisseur als auch als Drehbuchautor sein Debüt ab, und konnte neben Murphy weitere Größen des Showbiz für sich gewinnen, nämlich Susan Sarandon, Bill Pullman, Josh Lucas, Keith Carradine und Ellen Page, jawohl! Sie alle machen "Peacock" zu einem ungewöhnlichen, bedrückenden und außergewöhnlichen Film, der nur mit ein paar kleinen Schwächen zu kämpfen hat.

John Skilpa (Cillian Murphy) lebt ein unscheinbares Leben als Buchhalter einer Bank in Peacock, Nebraska. Er wohnt im Haus seiner Kindheit und hat vor einem Jahr seine Mutter beerdigt. Für John nicht wirklich ein Grund zum Trauern, hat seine Mutter ihn doch Zeit seines Lebens misshandelt, gedemütigt und somit langsam aber sicher in die Schizophrenie getrieben. Das hat dazu geführt, dass John sich regelmäßig Frauenkleider anzieht, sich schminkt und eine Perücke überstülpt, die ihn zu Emma Skilpa, Johns Frau, macht. Sie macht ihm das Essen, schmiert ihm Brote für die Arbeit und schreibt ihm kleine Notizen. John wird nur innerhalb des Hauses zu Emma, nur ab und an wagt er sich zum Wäsche aufhängen in den umzäunten Hinterhof. Und genau dort wird er als Emma eines Tages von einem Zug überrascht, der aus den hinter dem Haus entlanglaufenden Gleisen in Johns Garten kracht. Somit wird Emma das erste Mal öffentlich und das Interesse an ihrer Person steigt stetig, hätte doch niemand in dem kleinen Ort gedacht, dass der schüchterne John verheiratet ist. Der nun folgende Spießrutenlauf und Johns Bemühungen, sein Geheimnis zu bewahren, scheinen John immer mehr zu überfordern. Emma drängt sich mehr und mehr in den Vordergrund und begibt sich immer öfter in die Öffentlichkeit. John muss scheinbar hilflos zusehen, wie sie ihm sein Leben wegnimmt. Da entschließt er sich zu einem drastischen Schritt...

"Peacock" ist ein ruhiger, verzweifelter und abseitiger Film, der einen nur langsam in seinen Bann zieht. Es geht hier nicht um einen Mann, der Spaß daran hat, sich ab und an mal Frauenkleider anzuziehen. Es geht um einen schwerst traumatisierten Einzelgänger, der von Kindesbeinen an nur gequält und gedemütigt wurde und dabei so schweren psychischen Schaden genommen hat, dass er seine bürgerliche Fassade nur mit Müh und Not aufrecht erhalten kann. Stets mit gesenktem Blick, hängenden Schultern und wortkarg geht er durchs Leben, arbeitet, schaut zu Hause aus seinem Fenster und hat keine Freunde oder andere nennenswerte soziale Kontakte. Seine Schizophrenie ist für ihn die einzige Möglichkeit, mit den schweren Misshandlungen in seiner Kindheit und Jugend irgendwie fertig zu werden. Nach dem Tod seiner Mutter taucht Emma das erste Mal auf und wird für ihn zum Mittel gegen die Einsamkeit und zur Möglichkeit, sein Leben in vermeintlich geregelten Bahnen weiterleben zu können. Durch den Unfall und die Tatsache, dass er zu diesem Zeitpunkt als Emma im Garten war, wird Emma mehr und mehr zu einer öffentlichen Person, die John kaum noch die Chance lässt, als ebendieser aufzutreten. Immer öfter wird John zu Emma und kann sich anschließend nicht mehr daran erinnern, was er als Emma alles getan hat. Er, vielmehr sie, knüpft Kontakt zu Fanny (Susan Sarandon) und dem Wahlhelfer des Bürgermeisters, traut sich, Auto zu fahren und einfach als Johns Frau aufzutreten. Als eines Tages Maggie (Ellen Page) auftaucht und John um Geld bittet, das bis zu ihrem Tod seine Mutter an sie gezahlt hat, überschlagen sich die Ereignisse. Denn wofür will Maggie Geld und was hat ihr zweijähriger Sohn Jake damit zu tun? John verliert mehr und mehr die Kontrolle, Emma verdrängt ihn aus seinem Leben und beschwört so ein Unglück herauf, das sich besser nicht wiederholen sollte.

Durch die größtenteils betont ruhige Erzählweise gelingt es Regisseur Lander, dem Zuschauer sowohl John als auch Emma nahe zu bringen. Man hat Mitleid mit diesem armen, gepeinigten, schüchternen Kerl, dessen Leben ereignislos an ihm vorüberzieht, der einsam und freudlos an seinem Schreibtisch oder hinter den Vorhängen seines Wohnzimmerfensters sitzt und nichts mit sich anzufangen weiß. Auch als Emma ist er keineswegs unsympathisch, im Gegenteil, er wirkt weniger schüchtern, dafür verständnisvoll und auf sehr zurückhaltende Weise nett. Der Druck, der auf ihm lastet, damit sein Geheimnis nicht auffliegt, nimmt stetig zu, je öfter Emma auftaucht. Diese Phasen schildert Lander besonders eindringlich, man spürt förmlich, wie John mehr und mehr unter den Anforderungen zerbricht und sich schließlich zu einer extremen Tat entschließt. Obwohl der Film sehr auf Murphy zugeschnitten ist, verkommen die Nebenrollen nicht zu simplen Stichwortgebern, sondern können durchaus Akzente setzen. Die wundervolle Susan Sarandon, die mittlerweile 64 ist, sieht immer noch 20 Jahre jünger aus und spielt ihre Rolle als verständnisvolle Feministin (der Film spielt in den 50er/60er Jahren) sensibel und unaufdringlich. Bill Pullman als schmieriger Abteilungsleiter und Josh Lucas als besorgter Sheriff wissen ebenfalls zu überzeugen. Und dass Ellen Page immer mindestens hervorragend spielt, dürfte ja nun auch kein Geheimnis mehr sein. Auch die Settings überzeugen, Lander hat Peacock als kleines, verschlafenes Nest mit Drugstore, grünen Wiesen und einfachen Einfamilienhäusern authentisch herrichten lassen, so dass die Zeitreise in die Mitte des letzten Jahrhunderts prima gelungen ist.

Cillian Murphy spielt diese beiden unterschiedlichen Rollen perfekt und brilliert somit sowohl als völlig verkorkster John als auch als zurückhaltende, nette Emma. Durch seine schmale Statur, die hohen Wangenknochen und das dezente Make-up wirkt er auch als Frau, wie schon in "Breakfast on Pluto", durchaus überzeugend. Außerdem gelingt es ihm, die teilweise unheimlichen, verstörenden und krankhaften Züge seiner Persönlichkeit(en) so darzustellen, dass einem ein kleiner Schauer über den Rücken läuft. Denn es gibt durchaus dunkle, unheilvolle Szenen, Andeutungen auf frühere Grausamkeiten und Wahnhaftes, welches sich dann und wann in seiner Mimik Bahn bricht und seine Wirkung auf den Zuschauer nicht verfehlt.

Ein paar Worte zur Ausstattung der Scheibe: Ton in deutsch und englisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch. Dazu Trailer, ein Making of "Welcome to Peacock", Cillian Murphys Probeaufnahmen (eher unspektakulär), ein paar entfallene Szenen, Trailer des Films und eine Fotogalerie.

Was ist "Peacock" nun? Psychogramm eines Schizophrenen? Drama? Thriller? Missbrauchsstudie? Nun, von allem ein bisschen, würde ich meinen. Größtenteils gelingt Lander dieser Spagat auch, nur manche Einstellungen sind ein wenig zu lang, wiederholen sich oder sind schlicht überflüssig. Die 90 Minuten Spieldauer kommen einem ab und an länger vor, ein paar sinnvolle Schnitte hätte Lander seinem Cutter ruhig gewähren können, um die eh schon vielschichtige Geschichte nicht unnötig zu verkomplizieren. Und trotz allem darstellerischen Können findet man manchmal nur schwer Zugang zu John oder Emma, zu bizarr ist Manches, als dass es noch auf Verständnis stoßen könnte, zu wenig wird über die Vergangenheit preisgegeben. Die Sub-Plots wirken manchmal ein wenig beliebig, auch hier wäre weniger mehr gewesen, aber alles in allem ist "Peacock" großes Darstellerkino mit kleinen inszenatorischen Schwächen, dem man mit Geduld und Offenheit begegnen muss. Dann wird man mit einem Film belohnt, der noch lange nachwirkt und dessen aufwühlende Wirkung man ihm nicht absprechen kann. Somit gerne vier von fünf Persönlichkeitsspaltungen, die zutage treten lassen, was besser im Verborgenen geblieben wäre.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cilian Murphy wirklich sehr hübsch als Frau, 29. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
Mir hat der Film ganz gut gefallen, weil er einen "Kopfmenschen" wie mich angeregt sich über die Handlung Gedanken zu machen und dieser Film somit auch beim zweiten oder dritten Mal sehen noch fesselnd ist. Was mich wirklich sehr überrascht hat war wie hübsch Cilian Murphy doch als Frau ist.
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3.0 von 5 Sternen Interessant, aber verkorkstes Ende!, 10. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
Wenn man die Beschreibung liest könnte man fast eine der typischen Transen-Kommödien vermuten die so gerne der amerikanischen Prüderie entspringen.
Aber weit gefehlt!

Bei Peacock handelt es sich um ein Drama das einen besonderen Fall der Persönlichkeitsspaltung beschreibt. Dabei nimmt der Film phasenweise eine thrillerartige düster/bedrohliche Atmosphäre an.
Die Vorgänge sind skurril aber nachvollziehbar, die Schauspieler sind ausgesprochen gut und hier stimmt ausnahmsweise auch mal die Synchronisation.

Umso enttäuschender ist es, daß die Auflösung wieder dem Mainstream angepasst ist. Ansatt einer Eskalation erwartet den gespannten Zuschauer ein sehr gefälliges Ende mit einem unangenehm süsslichen Beigeschmack das so garnicht zum übrigen Film passen will.

Trotzdem, Peacock ist ein (fast) gelungener Film der den Abend auf der Frensehcouch durchaus wert ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genial, 19. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
Hab ihn mir gerade angeguckt und war bis zum Ende voll dabei. Ich fand den Film verdammt spannend. In gewisser weise ist es schon Psycho-Horror. Nur ohne Monstern oder sonstigem Gruselkram sondern schlicht und einfach der Blick in die menschliche Psyche macht hier den Horror. Ich hab die ganze Zeit über mit John mitgefühlt. Die Angst vor dem anderen Ich welches er nicht kontrollieren kann, die krasse Umstellung und dann noch die Angst dass jemand sein Geheimniss erfährt...

Faszinierend finde ich auch die Schauspielkunst von Cillian Murphy, wie er beide Rollen so unterschiedlich darstellt, mit Stimme, Mimik und Gestik. Als John hätte ich ihn fast nicht erkannt, weil seine Körperhaltung und seine Mimik halt so total unMurphyhaft ist. Emma sieht schon mehr nach ihm aus :D

Das Making-Of auf der DVD war auch recht interessant.

Ich gebe allerdings einen Stern weniger, weil das Ende schon ziemlich plötzlich und unbefriedigend war. Offene Enden find ich ja ok aber das Ende hier wirft mir zu viele Fragen auf, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. UND der deutsche Synchronsprecher von Murphy ist einfach nicht in der lage Emma eine weiblichere Stimme zu geben! Ich guck englische Filme zwar eh immer mit original Ton, hab aber aus neugier mal umgeswitcht. Da ist echt kaum ein unterschied von John zu Emma...
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu sehr guter Thriller, 22. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
allerdings ist vorab zu sagen das es sich bei Peacock um einen relativ unspektakulären Film handelt. Im engeren Sinne handelt es sich um ein "Thriller Drama". Cillian Murphy brilliert in der Rolle des Schizophrenen John. Ich persönlich frage mich sowieso wieso er noch nicht bekannter ist.

Auf eine gewisse Art erinnert mich der Film sehr stark an Psycho. Im Grunde genommen könnte das auch "Psycho" aus der perspektive des Norman Bates sein. Somit liefert der Film zwar altbewährtes aber neu aufbereitet. Wer nun einen gewissen Gewaltpegel erwartet wird enttäuscht werden. Die Gewalt und Spannung baut sich in Peacock mehr durch das Mitfühlen des Hauptcharakters auf. Alles geschieht auf ein suggestive Art. Dem ein oder anderen könnte genau diese Art als "langatmig" erscheinen allerdings finde ich macht das die Glaubwürdigkeit des Films aus.

Wieso 4 Sterne ? Ich beziehe auch immer meinen persönlichen Geschmack in eine Bewertung. Persönlich hat mich der Soundtrack nicht ganz umgehauen. Hier hätte ich etwas mehr "Suspense Inspiration" erwartet als die Flächensounds. Ein Soundtrack wie der von "Shutter Island" hätte da besser gepasst. Ich achte halt auf sowas.

Fazit: Ich empfehle gerne Filme - und dazu gehört auch Peacock. Kein großer Film - mehr eine Charakterstudie im Thriller Format welche aber durchaus zu überzeugen weiß. Hitchcocks Psycho mal anders.....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein modernes pseudo-Psycho remake, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
ein modernes psycho-remake. eigentlich. auch wenn die handlung deutlich davon abweicht ;) wunderbar gespielt von cillian murphy, der übrigens wieder ganz bezaubernd als frau aussieht, noch besser als in "breakfast on pluto", so einen film will man im "kunstkino" sehen, und nicht den schwachsinn, der sonst dort läuft. ich bin sehr zufrieden, hab genau das erwartet, was ich bekommen hab.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Ensemble-Film, 10. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Peacock (DVD)
Der Film "Peacock" lebt von seiner Atmosphäre, die einen schnell in ihren Bann zieht.
Das Verhältnis des Sohns (John) zu seiner toten Mutter lädt zu Vergleichen mit Hitchcocks Psycho ein, allerdings funktioniert Peacock völlig anders als Psycho. In Psycho steuert der Film auf die Katastrophe zu und daraus zieht Psycho seine Spannung. Bei Peacock dagegen habe ich das Geschehen mit Interesse verfolgt, um mehr über den Hintergrund der Geschichte und die Personen zu erfahren. Peacock ist ein Drama, kein Thriller oder Gruselfilm.
Als es dann tatsächlich zu einer Gewalttat kam war ich eigentlich überrascht.

Was mir an dem Film nicht gefällt ist die Tatsache, daß vieles bis zuletzt im Unklaren bleibt. Insbesondere die genaue Natur des gestörten Mutter-Sohn-Verhältnisses wird nur angedeutet. Der Film beschreibt die Folgen, aber verrät zu wenig über die Ursachen. Dadurch habe ich das Ende des Films als unbefriedigend empfunden.

Wenig überzeugend ist auch die Figur der Maggie, der Mutter von Johns unehelichem Sohn. Die Figur ist nötig, um die Geschichte weiterzubringen, aber sie wirkt wie ein Fremdkörper.

Insgesamt ist Peacock ein sehenswerter Film, der einen aber ein wenig ratlos zurückläßt.
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Peacock
Peacock von Michael Lander (DVD - 2014)
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