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Kundenrezensionen

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am 27. Februar 2015
Ich wollte diesen Film schon immer sehen, kam aber nie dazu. Heute war er dann endlich mal an der Reihe.
Da ich kein Glaubensvertreter bin, diesem aber auch niemand strittig machen werde/möchte waren die Rezensionen die ich bisher so las eher abschreckend.

Zu jeder Zeit in der Menschheitsgeschichte wurden Glaube, Religion und die Suche nach dem Sinn von Menschen entartet um die eigene Machtposition zu stärken oder abscheuliches Handeln zu legitimieren.

In diesem Film geschieht das ebenfalls. Die Quintessenz ist aber eine völlig andere.

Zur Erklärung:

Eli wandert seit mehr als 30 Jahren durch diese postapokalyptische Welt im Auftrag Gottes die letzte Bibel an den richtigen Ort zu bringen.
Er verteidigt diese Bibel mit allen mitteln und handelt so gegen die Botschaft, die dieses Buch eigentlich vermitteln soll.
Erst als er die Bibel an sich verliert wird ihm klar, dass das Buch an sich keine Bedeutung hat, solange man nicht versteht was in ihm steht.
Als bei ihm das Verstehen einsetzt fügen sich die Dinge, er findet mit Hilfe einer gewonnenen Freundin seinen Bestimmungsort und kann seine Aufgabe erfüllen.

Wer nun sagt, dieser Film rechtfertigt Kriege auf Grundlage von Religion. hätte bis zu einem gewissen Punkt recht gehabt, aber der Film sagt deutlich, dass nur der "friedliche" Weg zum Ziel führt. Wer dies nicht beherzigt, wird ewig im dunklen Umherwandern.

Und auch als nicht gläubiger kann ich diese Botschaft nur unterstützen. Wenn der Glaube jemandem hilft mit sich und seinen Mitmenschen in Frieden und Freiheit zu leben, dann muss es der richtige sein. Allerdings müssen beide Punkte Friede und Freiheit erfüllt sein, denn eine höhere macht, wie Gott beschrieben wird, Bedarf es keiner falscher Anbetung. Ein Lippenbekenntnis wäre sogar noch schlimmer als "Ungläubigkeit" letzteres schulden wir dem Zweifel, welcher Teil von uns ist und, egal wie wir uns unsere Entstehung vorstellen, auch so gewollt ist. Ersteres wäre der Versuch bewusst eine Macht zu betrügen die höher ist als unsere Vorstellungskraft.

Nur so nebenbei, ein Lippenbekenntnis ist für mich der Versuch durch Religion und Glaube, dessen man NICHT teilt oder so auslegt wie es einem grade in den Kram passt, Macht zu erlangen.
Wer Zwangskonvertiert um sein Leben, dass seiner Familie odg. zu schützen, der wird seinen wahren Glauben nicht aufgeben und dass hat dann auch nichts mit Verrat zu tun. Ungerechtigkeit wird niemals ewig bestehen und wenn es einfach keine mehr gibt, weil sich alle geopfert haben, wer soll dann noch die Botschaft überbringen, die sie für wichtiger als ihr Leben hielten?

Naja, es ist nur ein Film, aber aktuelle Geschehnisse werfen Fragen in Bezug auf Religion und deren Grenzen auf. Ich hoffe irgendwann verstehen auch die verblendeten, welcher Weg der richtige ist und irren nicht 30 Jahre im dunkeln. Je mehr ich mir Gedanken über die verwendeten Zahlen und Symbole in diesem Film mache, desto tiefgründiger scheint er zu werden.

Wenn jemand mal ne vernünftige Analyse zu dem hat, würde ich mich freuen diese lesen zu dürfen.
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am 7. September 2010
Ich habe zunächst die Trailer zu Book of Eli gesehen und war total gespannt auf den Film. Als er im Kino lief, meinte allerdings der eine oder andere aus meinem Freundeskreis, dass das Thema Religion im Film vorkommen würde. Denn natürlich handelt es sich bei dem besagten Buch um die Bibel. Ich wollte ihn aber unbedingt sehen, weil ich Denzel total mag und ging also mit gemischten Gefühlen ins Kino. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Was für ein wunderbarer visueller Film mit einem so toll auf den Punkt gebrachten Schluss, der berührt und bewegt. Nicht nur das man tolle Action und fantastische Bilder bekommt... nein, obendrauf gibts auch noch ne Story mit Tiefgang! Ich sehe den Film als eine Art Metapher für das was der Menschheit verloren gehen würde, wenn es zu einer großen Katastrophe kommen würde, die unsere Zivilisation wie wir sie heute kennen vernichten würde. Die Frage ist einfach, was bleibt dann dem Menschen? Was macht uns aus? Über viele Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelten sich die unterschiedlichsten Religionen auf allen Teilen der Welt. Und sie alle (oder viele) haben im Kern die gleichen Aussagen. Die letzte Bibel ist das Symbol unserer eigenen Menschlichkeit. Einfach eine tolle Geschichte ... grandios umgesetzt.

Ein Wort auch noch zur Special Edition. Ein wirklich gelungenes schön illustriertes Booklet, ein cooles leeres Notizbuch, auf das man seinen eigenen Namen schreiben kann und ein Schlüsselanhänger. Mit enthalten ist das super gelungene Steelbook auf Blu-ray. (FSK-Sticker ist abziehbar) Einfach eine tolle Sammleredition. Für Denzel Fans ein Muss :)
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Hallo liebe Leser und potentielle Käufer,

zu allererst: ich finde den Film gut. Tolle Optik, gute Hauptdarsteller, universelle Geschichte, überraschend angemessender Schluß.
Natürlich handelt es sich wieder um eine subjektiv objektive Meinung, nichts für ungut.

Erwartung:

Als ich vor Monaten den Trailer zu TBoE gesehen habe, dachte ich nur: "Den Film musst Du sehen, endlich mal wieder ein Kinofilm mit dem Thema Postapokalypse."
So weit, so gut, leider lief der Film nicht im Kino bei uns und so musste ich auf die Erscheinung der DVD warten. Zwischendurch hatte ich den Film ganz vergessen und - und jetzt kommt das eigentlich Wichtige an der Vorgeschichte - ich hat so GAR KEINE Erwartungen an den Film. Ich habe mir weder Making-ofs angeschaut noch irgendetwas zur Handlung durchgelesen. Ich wusste nur Gary Oldman und Denzel Washington spielen mit. Ich hatte keine Ahnung um welches Buch, welchen Helden, welche Geschichte es geht.

Optischer Eindruck:

Die DVD musste also nach dem Erscheinen her. Der große Tag kam und mit ihm die DVD: Kinoabend zu Hause auf dem Sofa.
Ja nun, was soll ich sagen. Der erste Eindruck - optischerweise - war: "Gut gemacht, Jungs." Endlich mal wieder ein schlüssiges Konzept, wo die Optik die Geschichte bedient und nicht nur Mittel zum Selbstzweck ist; passt, wie die Faust auf's Auge. Die Landschaft, die Kamerawinkel, die Art und Weise der Erzählung und die damit einhergehende Kohärenz von Optik, Sound und Geschichte, für mich ein wahrer Augenschmauß. Allein die Eingangsszene, die einen ganz, ganz absichtlich in eine andere Richtung führt. Fallout, blau-grau und düster, kaum Hintergrundgeräusche und dann der Revolver und... na ja, nicht zu viel, sonst würde ich ja vorweg greifen. Jedenfalls geht es danach ganz anders weiter, anders als erwartet (wenn man die Trailer nicht gesehen hat). Der Film bleibt dann auch bis zum Ende seiner Linie treu und mir sind keine Schwächen oder Makel an der so geschaffenen fiktiven Realität aufgefallen. Man spürt die Hitze, kneift automatisch die Augen ein bisschen zu, wenn unsere Protagonisten in das gleißende Sonnenlicht hinaustreten.

Die Extras behaupten zwar, das die Optik was ganz Tolles und Einzigartiges ist und so noch nie dagewesen sei, aber das kann man ruhig unter Hype verbuchen. Natürlich gab es schon andere Filme mit ähnlicher Optik, nehmen wir nur einmal Mad Max, oder die Juggers oder beispielsweise Slipstream (der Film mit Mark 'Luke Skywalker' Hamill). Trotzdem, nach wie vor, tolle visuelle Leistung!

Ballereien und andere Effekte:

Wunderbar gemacht. Ich mag es, wenn sich Effekte demütig der Geschichte unterordnen. Natürlich gibt es das eine oder andere Feuerwerk. Ich würde mir z.B. gut überlegen, mir ein einsam gelegenes Haus in der Wüste zuzulegen, jetzt, da ich den Film gesehen habe. Lieber zahle ich für etwas stabileres mehr, man weiß einfach nie, wer klingeln kommt. Aber, was soll's, Filme dürfen Spezialeffekte haben, und wenn sich diese so schlüssig in den Film einbetten lassen, dann profitiert der Film auch davon.

Schauspieler:

Mein lieber Scholli, das hätte ich nicht gedacht: Denzel Washington als einsamer, wettergegerbter und schweigsamer Suchender und Wanderer. Weniger ist hier eindeutig mehr und so ist sehr ertragreich gewesen, dass die Sprüche und Dialoge dieses Herren bei den Dreharbeiten zusammengestrichen worden sind, wohl von ihm selbst. Ich war ganz erschrocken, als er dann doch sprach. Da sieht man mal wieder bewiesen, was alles nicht unbedingt nötig ist, wenn man andere Mittel nutzen kann. Und das liefert uns eine sehr überzeugende Darstellung von Seiten Herrn D.W. Gestik und Mimik, beide harmonieren fast ausnahmslos mit dem Drumherum und dem, das erzählt werden soll. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und mir persönlich hat Herr D.W. eine seiner bisher stärksten Leistungen abgegeben.

Der Gute ist nur so gut, wie der Böse. Hand drauf. Mr. Gary Oldman hat es mal wieder geschafft, mich zu verblüffen. Ich gebe zu, er war auch einer der Gründe, mir diesen Film anzuschauen. Allerdings spielt er den Bösen ' und das ist nur ein Cliché in diesem Film, denn wirklich gut oder böse gibt es nicht, sondern "nur" menschlich ' bravourös. Klug, gebildet, skrupellos, menschlich und seiner eigenen Hybris verfallen. Was will man mehr. Es gab Momente wo ich gehofft habe, dass sich Protagonist und Antagonist am Ende zusammenraufen. Dass das nicht machbar war, war mir zwar klar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Einfach köstlich: in seiner ersten Szene liest er ein Buch über Mussolini, damit war (mir) alles klar.

Überhaupt ist die Ambivalenz der beiden oben Genannten ein zentrales, wenn auch unterschwelliges Thema der gesamten Geschichte und hat mich die ganze Zeit in ihrem Bann gehabt. Jede Figur in diesem Film hat diese mindestens zwei Facetten. Das hat sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen. Vielen Dank dafür.

Jennifer Beals und Mila Kunis waren in Ordnung. Jennifer Beals kenne ich eigentlich nur aus Flashdance und es war mir ein angenehmes Wiedersehen, sie hat ihre Sache gut gemacht, ich hätte gern etwas mehr von ihr gesehen und von ihrem Charakter erfahren. Dasselbe gilt für Mila Kunis, die sicherlich die meisten von 'Die wilden Siebziger' kennen werden. Sie war stellenweise etwas blass (es geht hier nicht um die Hautfarbe!) neben Herrn D.W., aber sie hat sich redlich bemüht, Schritt zu halten und das ist ihr stellenweise gelungen.

Plot: (Achtung: SPOILER!!!)

Die Grundzüge des Plots sind an sich nichts Neues. Ich sehe Parallelen zu manchem Italo-Western oder manchem Sience-Fiction-Film, gerade den etwas älteren. Was hier jedoch zu sagen ist, ist dass die Geschichte sehr gut umgesetzt wurde. Wir haben hier eine einfach gestrickte Erzählung welche die eine oder andere Tiefgründigkeit durchblicken lässt. Ich behaupte hier sogar, dass uns einiges an Geschichte bzw. Plot vorenthalten worden ist, dass hin und wieder die Akteure unverhofft und teilweise zwar erahnbar aber doch nicht genau nachvollziehbar reagieren, ist ein Indiz dafür, dass hier etwas rausgeschnitten worden ist.

Symbolik: (Achtung: wieder SPOILER)#

Ja, es ist die Bibel, und wisst Ihr was? Es ist mir Wurscht. Ich hätte es zwar besser gefunden, die Leute im unklaren darüber zu lassen, welches religiöse Buch es ist, aber da hätte man so universelle Stellen nehmen müssen, dass es viele nicht verstanden hätten. Egal welches Buch es nun sonst gewesen wäre, immer wären Leute auf die Barrikaden gesprungen und hätten gewettert. Dieser Film ist beileibe keine Predigt. Dass ein Mensch anderen nicht hilft, die in Bedrängnis sind und Gef
ahr laufen, getötet und vergewaltigt zu werden, und das nur um auf seinem Weg zu bleiben, wie er meint, ist keine gute Werbung für eine Religion.
Dass das Buch am Ende erst einmal seinen Platz neben anderen religiösen Büchern findet, finde ich angemessen und ich will mich gar nicht erst darauf einlassen herum zu diskutieren, warum das eine Buch dicker als das andere oder edler gebunden ist. Das können gerne die 'Kirchengelehrten' und Kirchengelehrten übernehmen. Die Aussage des Filmes bleibt dieselbe: Religion hat Macht und man braucht Menschen, um sie zu nutzen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass die Bibel in dem DVD-Menü durch das Kreuz klar als solche erkennbar ist. Da hätte ich mir lieber ein blankes Cover gewünscht. Das ist ein unnötiger Vorweggriff. Im Film wurde das Buch ja lange Zeit aus entsprechend günstigen Kamerawinkeln gezeigt, welche kaschierten, dass das Buch die Bibel ist und was wie darin geschrieben steht. Und diese Doppeldeutigkeit der Brailleschrift war einfach fantastisch. Eine wirklich elegante Lösung, welche mich sehr überrascht hat.

Fazit:

Ich kann diesen Film gerne weiterempfehlen. Er hat seine Wahrheiten, er hat seine Clichés, er hat seine Qualitäten und er hat mich die ganze Zeit an die Mattscheibe gefesselt. Ich habe nicht zwangsläufig an das Christentum oder an die Bibel gedacht, sondern war einfach nur erstaunt, wie ähnlich die Prozesse nach dem Niedergang einer Gesellschaft sein müssen und mich gefragt, ob nicht auch der Glaube an die menschliche Vernunft und deren Möglichkeiten, in das Reich der Religionen gehören. Starker Tobak, huiuiui. (*schmunzel*)
Es ist ein guter Film mit einer stark erzählten Geschichte, die zu unterhalten weiß. Die Schauspieler sind gut gecastet, die technichen Möglichkeiten und Effekte bedienen den Film in einer angenehmen und sehr dienlichen Weise, die dem ganzen Filmerlebnis hier allemal zugute kommt.

Bestes Zitat:

'Es hat schon einmal funktioniert!'

Lieben werden ihn:
Leute, die dystopischer Geschichten mögen
Leute, die Italo-Western lieben
Leute, die auch mal einer Geschichte mit stellenweise wenigen Worten folgen mögen
Leute, die kritischen Betrachtungen zum Thema Religion nicht aus dem Weg gehen

Und nun bedanke ich mich für Eure/Ihre Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen und verbleibe mit den Worten von Herrn Robert E. Howard (Autor von 'Conan'): 'Auf Zivilisation folgt stets die Barbarei, welche die natürliche Lebenform des Menschen ist.'*

*Bitte nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut fest.
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am 6. September 2010
Gleich zu Beginn: Das Quersteelbook ist ein Traum, geht meines Erachtens kaum noch schöner. Für jeden Fan von Steelbooks ein MUSS. Das Wichtigste, ist aber eh bekannt, das FSK Logo ist abziehbar.
Nun zum Film: Endzeit, die Welt zerstört, streunende Gangs, einsame Krieger, ein täglicher unerträglicher Kampf ums Überleben. Viel Hintergrundinfos, warum die Welt zerstört ist, bekommt man nicht, kann man sich aber locker zusammen reimen. "Eli" geht grundsätzlich in die gleiche Richtung wie Mad Max, nur ist die Umsetzung des Films völlig anders. Es gibt wenige Kampfszenen, die jedoch exzellent umgesetzt. Wer Endzeit-Filme mag, wird "Eli" auch mögen, nur darf man sich keinen extremen Actionkracher erwarten. "Eli" ist von seiner Grundstimmung her viel ruhiger als Mad Max, das mag der eine oder andere als langweilig interpretieren, ich nicht.
Die Bluray überzeugt auf ganzer Linie: Super Bild mit erstklassigen Sound. Da gibt es keine Abzüge, so soll es sein.
FAZIT: Steelbook-Sammler haben den Film eh längst, weil Pflichtkauf. Und zum Film selbst, man muss sich letztlich im Klaren sein, er ist nahe an Mad Max, aber letztlich doch ganz anders.:)
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Wieder einmal sieht die Zukunft der Menscheit nicht besonders rosig aus. In den Überresten einer postapokalytischen Welt kämpfen die Menschen um jeden Tropfen Wasser, rauben und vergewaltigen für das kostbare Nass und andere brauchbare Dinge. Durch diese gewaltsame Einöde marschiert der mysteriöse Wanderer Eli (Denzel Washington), der mit einer wertvollen Fracht im Rucksack auf dem Weg an die US-amerikanische Westküste ist. Auf seinem Weg begegnet er dem Despoten Carnegie (Gary Oldman), der eine ganze Stadt mit Hilfe seiner Schlägertrupps kontrolliert und dessen Ziehtochter Solara (Mila Kunis), die von Eli so fasziniert ist, dass sie sich seinem gefährlichen Weg anschließt und sich schließlich im Kampf auch ihrem Ziehvater gegenübersieht, der unbedingt Elis wertvollsten Besitz, ein in dieser Zeit seltenes Buch, an sich bringen möchte.

Die Stärke des comichaften Streifens liegt ganz klar in seiner Bildgewaltigkeit und seinem phänomenalen Soundtrack - eine schlicht und einfach perfekte Symbiose. Dazu gesellt sich die gut getroffene Endzeitstimmung, die zwar mehr als einmal an das prominente PC- und Konsolenspiel "Fallout" erinnert, was aber um so mehr für Freude bei Freunden der atomaren Apokalypse sorgt. Als "stark" ist an sich auch die Geschichte zu bezeichnen, die allerdings erst nach einer halben Stunde richtig Fahrt aufnimmt und dann aber zum Ende des Filmes hin schon als ein kleiner "Geniestreich" zu bezeichnen ist. Schauspielerisch ist ebenfalls alles im "grünen Bereich", da Washington, Oldman und Kunis wunderbar harmonieren.

Technisch geht die Scheibe ebenfalls in Ordnung, besonders bildtechnisch bietet sie einen unglaublichen Bilderrausch, der z.B. in den Aufnahmen der verwüsteten Landschaften seinesgleichen sucht. Unterm Strich lohnt sich der Kauf für Freunde des Genres definitiv und wer die "Fallout"-Reihe schon zigmal von vorne bis hinten gezockt hat, sollte auch mal einen Blick riskieren.
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am 17. Dezember 2012
he Book of Eli fängt eigentlich genauso an, wie man sich einen Endzeitfilm vorstellt. Alles kaputt, überall Wüste, zum Abendbrot gibt's eine abgemagerte Katze die mit der Maus geteilt wird, welche dann als Frühstück endet. Ein iPod zur Unterhaltung ist sicher auch noch irgendwo nachvollziehbar.

Dann wendet sich das Blatt plötzlich und Denzel Washington entpuppt sich als Superheld mit Superreflexen, Superkräften und Supergeruchssinn. Darauf folgt ein Blutbad, welches stark an das Texas Chainsaw Massacre erinnert und wohlweißlich nur silhouettenhaft dargestellt wird. Anschließend wird der Held Zeuge einer Vergewaltigung auf offener Straße, greift aber trotz seiner übermenschlichen Kampfkünste nicht ein: denn die eigene Mission ist nämlich viel wichtiger, als seinen Mitmenschen zu helfen!
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am 14. Dezember 2014
Entspricht der Beschreibung. Sehr gute Bild- und Tonqualität und genauso wie erwartet. Sehr gutes Preis- Leistungs- Verhältnis.Toller Film und wir warten auf den nächsten! Es hat sich für uns gelohnt ihn zu kaufen.
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am 7. Oktober 2015
Meine Rezension ist natürlich subjektiv. Wer eine objektive Meinung lesen möchte, sollte Fachliteratur suchen!

Positiv finde ich die Idee des Filmes. Das Endzeitszenario ist gut umgesetzt und auch die Idee, die Kultur der Menschheit zu retten finde ich gut gelungen. Action wird geboten und es gibt eine ganz nette Wendung zum Ende des Films.

Leider finde ich die Rolle von Mila Kunis in diesem Film nicht gelungen. Zum einen bin ich generell kein Fan von ihr, zusätzlich wirkt ihre Figur in diesem Film gezwungen, als ob man zwanghaft einen Stoplerstein für Eli einfügen musste und dieser am besten weiblich ist.

Gary Oldman finde ich in The Book of Eli sehr gut.

Anschauen lohnt sich, aber es gibt auch bessere Filme.
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am 23. April 2016
Bei diesen Endzeitstreifen halten sich Stärken und Schwächen in etwa die Waage: Einerseits einige originelle Ideen und starke Szenen, andererseits aber auch Längen und vor allem eklatante Logiklücken. Einerseits mit Denzel Washington ein überzeugender Hauptdarsteller, anderseits mit Mila Kunis eine Partnerin, die in dem düsteren Ambiete des Films ziemlich deplatziert wirkt.
Dennoch, so viel sei verraten: Es lohnt sich, bis zum Schluss durchzuhalten.
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am 5. April 2011
Klar, der Schlüsselanhänger ist schön und das Steelbook macht was her. Wirklich nötig ist das aber nicht, wenn es mehr als 2,3 Euro mehr kostet.

Zum Film an sich:

Das Spiel mit dem Licht ist genial! Gerade in der Anfangsphase des Films kommt man hier aus dem Staunen nicht mehr raus.
Der Rest ist eine Post-Apokalyptische Story, ohne viel Tiefe, die aber dennoch spannend ist, da die Darsteller zu überzeugen wissen. Gerade das Ende kommt dann doch überraschend und auch nach dem zweiten Anschauen (Dann mit dem Ende im Hinterkopf), gibt es noch Streiterein bei mir und meinen Lieben (Vater, Freundin, Freunde...) wie man es genau zu interpretieren hat und wer nun Recht hat.

2 Stunden gute Unterhaltung!!!
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