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am 1. Oktober 2014
Rechtzeitig zum 01. Oktober, dem Nationalfeiertag und 65. Jahrestag der Volksrepublik China, fiel mir heute die Lektüre von Richard McGregors exzellent geschriebenem und äußerst lesenswertem Buch "Der Rote Apparat" (auf englisch schlicht "The Party") ein.

McGregor zeigt auf, wie von dem kommunistischen Erbe hauptsächlich der leninistische Staatsaufbaus zurückgeblieben ist, welcher einer für westeuropäische Begriffe unvorstellbar korrupten, brutalen und dabei ihrer selbst nie gewissen Elite Vorschub leistet.

Wer China ein wenig kennt und weiß, was es bedeutet, wenn keine nennenswerte Zivilgesellschaft besteht und Rechtsstaatlichkeit durch die Einparteienherrschaft verhindert wird, zweifelt keine Sekunde an der Wahrhaftigkeit der Schilderungen auch groteskester Zustände und Verhältnisse.

Besonders beeindruckend sind die Schilderungen der Werdegänge hochrangiger Parteifunktionäre. Während in Westeuropa der Verlust der Macht ein für den gestürzten Politiker zwar schmerzhaftes und für die Opposition lustvolles politisches und mediales Ereignis ist, das sich aber größtenteils doch nach gesitteten Regeln vollzieht, müssen entmachtete chinesische Parteikader regelmäßig um Leib und Leben fürchten, zumindest aber mit langen Haftstrafen rechnen. Häufig werden auch die Familien in Sippenhaft genommen und genau so gnadenlos verfolgt wie sie sich zuvor bereichert und ihre Macht ausgebaut haben. Machtwechsel vollziehen sich gewalttätig und eruptiv, da es im intransparenten Einparteiensystem leninscher Prägung scheinbar keine ausreichenden innerparteilichen Verfahren der politischen Auseinandersetzung gibt.

Wer Richard McGregor liest, wird verstehen, warum die Hongkonger Studenten dieses Jahr zum chinesischen Nationalfeiertag gegen die immer engere Umarmung durch den volksrepublikanischen großen Bruder aufbegehren.
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am 1. September 2012
Das Buch bietet einen Überblick über den umfangreichen Einfluss der KPC auf alle Lebensbereiche Chinas. Sehr enttäuschend ist allerdings, dass der Autor mit keiner Silbe die Struktur der Partei beschreibt: - Wie wird man Mitglied der Partei? - wie ist die Organisation lokal. regional, national? - gibt es ehrenamtliches Engagement? - wie erfolgen die Entscheidungsprozesse über Inhalte? - und über Personen?. etc., etc.
Alles in Allem also eher enttäuschend.
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