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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Retrofuturismus nd eine Prise Disco, 9. April 2009
Von 
PS (Homburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly [Original Version] (Audio CD)
"Space" wurde 1977 von Didier Marouani initiiert. Das Projekt diente dem talentierten klassisch ausgebildeten Musiker - er hatte eine Ausbildung am Pariser Konservatorium für Piano, Notation und Harmonielehre genossen und mehrere Auszeichnungen erhalten - als Vehikel, um seine klassischen Einflüsse mit seiner Faszination für Synthesizer und ambienter Musik zu verbinden.

Ausgangspunkt für das Debütalbum "Magic Fly" war eine Demoversion des gleichnamigen Songtitels für ein französisches Fernsehprogramm über Astrologie. Da er bei einer anderen Plattenfirma einen Vertrag als Sänger hatte und diese "Magic Fly" nicht veröffentlichen wollte, entschloss sich der Musiker, das Stück unter einem Pseudonym einer anderen Plattenfirma anzubieten und für weitere Musik dieser Art eine Band zu gründen. Er hatte dabei die Unterstützung des französischen Plattenproduzenten Jean-Paul Illiesco, der die Musiker John Flying, Pierre Alain Dahan und Roland Romanelli anheuerte, mit denen dann die erste LP realisiert wurde.

Das Ergebnis war futuristisch angehauchte Synthesizermusik, die zugleich aber auch sehr rhythmisch ausfiel und deshalb, obwohl nicht speziell dahingehend konzipiert, auch bei den Anhängern der Discowelle großen Anklang fand und gerne als Space Disco bezeichnet wurde (spätere LPs wurden dann teilweise auch auf dem Discolabel Casablanca veröffentlicht). Ein weiteres Merkmal sind die eingängigen, leicht melancholischen Melodien, die durchaus ihren französischen Hintergrund erkennen lassen und, im Gegensatz zu anderen Elektronikpionieren der französischen Szene wie Jean Michel Jarre - immer einen klaren Songcharakter aufweisen. Obwohl die meisten Einspielungen instrumental sind, hat Marouani hin- und wieder vocals eingesetzt und dafür die amerikanische Soulsängerin Madeline Bell engagiert, die sich bereits in den 60ern einen Namen gemacht hatte, u. a. als Session Sängerin (z. B. Dusty Springfield).

Das Album und insbesondere die Single "Magic Fly" wurden ein weltweiter Erfolg im Jahr von "Star Wars", aber auch "Saturday Night Fever".

Die CD ist Anhängern von Elektronikpionieren wie Kraftwerk (die mit ihrem Minimalismus allerdings eine andere Herangehensweise wählten), Tangerine Dream, Brian Eno oder Jarre ebenso zu empfehlen wie Freunden der klassischen Discoära. Höhepunkte sind neben dem Titelstück "Velvet Rape", "Fasten Seat Belt" und "Ballad For Space Lovers". Die CD-Ausgabe enthält als Bonustracks praktisch die komplette dritte LP "Just Blue", die ähnliches Material bietet, aber vom Niveau nicht ganz an das Debüt heranreicht.

Übrigens: Didier Marouani hat in den letzten Jahren "Space" als Projekt wiederbelebt - allerdings ohne die ehemaligen Mitstreiter, die ihrerseits zeitweise die Band ohne Marouani fortgefürt hatten.

Peter Sutter.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magic Fly..., 14. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
... war damals - 1977 - meine erste Single, die auf meinem Quelle-Universum-Plattenspieler mit Plastikboxen rauf und runter lief. Kurze Zeit danach kaufte ich mir auch noch die Single "Carry On, Turn Me On" und dann war es endlich soweit: ich hatte die 15 DM gespart und konnte mir die LP leisten! Damals war ich komplett begeistert von der Musik: "Magic Fly" war sowieso ein Superhit, hier auf der LP gab es aber noch das ähnliche "Fasten Seat Belt", das tolle "Tango in Space", welches ich als B-Seite von "Carry On Turn Me On" schon kannte, auf der LP aber noch in einer etwas längeren Version enthalten war, das ruhige "Ballad for Space Lovers" (auch schon als B-Seite von "Magic Fly" bekannt) sowie "Flying Nightmare" und "Velvet Rape", ebenfalls zwei Instrumental-Stücke.
Und dann zum Abschluß der Hammer: "Carry On Turn Me On" (das einzige Stück des Albums, auf dem gesungen wird) in der mir bis dato unbekannten Langfassung mit über 8 Min. Laufzeit! Die Single war nur knapp über drei Minuten gewesen, aber auf der LP ging das Stück richtig ab! Es dürfte wohl der erste gesungene Orgasmus einer Frau gewesen sein (noch vor Barbara Rudnik auf dem Soundtrack zum Film "Müllers Büro") und ich kann mich noch an das entsetzte Gesicht meiner Mutter erinnern, als sie die hinteren Passagen von Carry On... zum ersten Mal aus meinen scheppernden Lautsprechern hörte...

Ja, jetzt liegt dieser persönliche musikalische Meilenstein meiner Jugend hierzulande also auf CD vor. Aus heutiger Sicht muß man zugeben, daß die Kompositionen etwas schlicht sind, aber Produktion und Arrangement sind eine saubere Sache. Zu bemängeln ist, daß die CD nur in einer simplen Papp-Verpackung kommt (kein Jewelcase), dafür liegt ein recht informatives Booklet bei, aus dem man u.a. erfährt, daß Didier Marouani, der Erfinder und Kopf der Gruppe, von seiner Plattenfirma eigentlich als Sänger und Komponist gesehen wurde und man dort mit diesem Synthesizer-Sound nicht viel anfangen konnte. Nicht zuletzt deswegen schrieb Marouani alle Stücke unter dem Pseudonym "Ecama", welches er auch noch für das Nachfolgealbum "Deliverance" beibehielt. Erst auf dem dritten Album "Just Blue" trat Marouani unter seinem realen Namen auf.

Warum man auf der hier angebotenen CD das Stück "Carry On Turn Me On" am Ende um ca. 1 Min. gekürzt hat, ist mir schleierhaft. Das entspricht so weder der ursprünglichen LP noch einer CD-Fassung, die man vor einiger Zeit über die vom Sohn Marouanis betriebene Webseite der Band in Frankreich kaufen konnte. Da es auch keine Bonustracks oder sonstige Spielereien auf der CD gibt, kann es auch nicht mangelnder Speicherplatz gewesen sein. Das Stück ist mit über 7 min. Laufzeit immer noch lang, aber eben doch verstümmelt, auch wenn in der fehlenden Minute am Schluß keine musikalischen Überraschungen mehr zu hören waren, finde ich das unnötig und ärgerlich und muß dafür leider einen Stern abziehen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Daft Punk's Urahnen, 10. März 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
Die Parallelen sind unübersehbar: so wie Daft Punk kamen auch Space aus Frankreich, so wie die Tron Legacy Soundtrack Komponisten fröhnten auch Didier Marouani und seine Mitstreiter dem tanzbaren Electronic sound. Die freilcih taten das damals noch mit ungleich beschränkteren Mittel als Daft Punk.
Trotzdem schafften Sie es einen eigenen Sound zu entwickeln und mit ,Magic Fly' einen weltweiten Instrumental Hit zu landen, der vor allem in Discos zum Einatz kam.

Und ja natürlich ist das hier irgendwie Discomusik, aber bei Stücken wie ,Ballad For Space Lovers' oder dem mehr an Filmmusik als an Tanzmusik erinernden ,'Velvet Rape' merkt man auch Klassik Einflüsse, und wird gar ab und zu leicht an den/die großartigen Walter/Wendy Carlos erinnert. Auch Jean Michel-Jarre ist natürlich nicht weit, aber wer da von wem abgekupfert hat, wage ich nun nicht zu beurteilen.

Fest steht - unter den Freunden der elektronischen Tanzmusik genießen Space mittlerweile ebenso einen Kultstatus wie der ebenfalls aus Frankreich stammende Cerrone. Ob zurecht oder nicht muß jeder für sich selbst beurteilen, aber die Arrangements auf dieser Scheibe sind ausgezeichnet und auch die Kompositionen sind durchaus gelungen. Und Charme hat diese Scheibe heute auch noch, denn die analogen synthies von damals klingen einfach immer noch um vieles wärmer und angenehmer (in Kombination mit Klavier und echtem Schlagzeug/Percussion sowieso), als das was man meistens sonst so heute in der Housemusik verbraten bekommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Retrofuturismus und eine Prise Disco, 9. April 2009
Von 
PS (Homburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
"Space" wurde 1977 von Didier Marouani initiiert. Das Projekt diente dem talentierten klassisch ausgebildeten Musiker - er hatte eine Ausbildung am Pariser Konservatorium für Piano, Notation und Harmonielehre genossen und mehrere Auszeichnungen erhalten - als Vehikel, um seine klassischen Einflüsse mit seiner Faszination für Synthesizer und ambienter Musik zu verbinden.

Ausgangspunkt für das Debütalbum "Magic Fly" war eine Demoversion des gleichnamigen Songtitels für ein französisches Fernsehprogramm über Astrologie. Da er bei einer anderen Plattenfirma einen Vertrag als Sänger hatte und diese "Magic Fly" nicht veröffentlichen wollte, entschloss sich der Musiker, das Stück unter einem Pseudonym einer anderen Plattenfirma anzubieten und für weitere Musik dieser Art eine Band zu gründen. Er hatte dabei die Unterstützung des französischen Plattenproduzenten Jean-Paul Illiesco, der die Musiker John Flying, Pierre Alain Dahan und Roland Romanelli anheuerte, mit denen dann die erste LP realisiert wurde.

Das Ergebnis war futuristisch angehauchte Synthesizermusik, die zugleich aber auch sehr rhythmisch ausfiel und deshalb, obwohl nicht speziell dahingehend konzipiert, auch bei den Anhängern der Discowelle großen Anklang fand und gerne als Space Disco bezeichnet wurde (spätere LPs wurden dann teilweise auch auf dem Discolabel Casablanca veröffentlicht). Ein weiteres Merkmal sind die eingängigen, leicht melancholischen Melodien, die durchaus ihren französischen Hintergrund erkennen lassen und, im Gegensatz zu anderen Elektronikpionieren der französischen Szene wie Jean Michel Jarre - immer einen klaren Songcharakter aufweisen. Obwohl die meisten Einspielungen instrumental sind, hat Marouani hin- und wieder vocals eingesetzt und dafür die amerikanische Soulsängerin Madeline Bell engagiert, die sich bereits in den 60ern einen Namen gemacht hatte, u. a. als Session Sängerin (z. B. Dusty Springfield).

Das Album und insbesondere die Single "Magic Fly" wurden ein weltweiter Erfolg im Jahr von "Star Wars", aber auch "Saturday Night Fever".

Die CD ist Anhängern von Elektronikpionieren wie Kraftwerk (die mit ihrem Minimalismus allerdings eine andere Herangehensweise wählten), Tangerine Dream, Brian Eno oder Jarre ebenso zu empfehlen wie Freunden der klassischen Discoära. Höhepunkte sind neben dem Titelstück "Velvet Rape", "Fasten Seat Belt" und "Ballad For Space Lovers". Die CD-Ausgabe enthält als Bonustracks praktisch die komplette dritte LP "Just Blue", die ähnliches Material bietet, aber vom Niveau nicht ganz an das Debüt heranreicht.

Übrigens: Didier Marouani hat in den letzten Jahren "Space" als Projekt wiederbelebt - allerdings ohne die ehemaligen Mitstreiter, die ihrerseits zeitweise die Band ohne Marouani fortgefürt hatten.

Peter Sutter.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sound aus der Zukunft (so hies es damals), 25. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly [Original Version] (Audio CD)
Eines der gelungensten Alben überhaupt. Diese Musik war der Urvater der Techno und Housemusik. Die Scheibe erschien Anfang der '70ger und ist für mich immer noch ein Masstab an Synthi-Musik. Ich persönlich habe diese Scheibe schon seit ihrem Erscheinen. Sie hat etliche Umzüge überstanden.
Ich kann diese CD jedem empfehlen der etwas Individualist ist!
Diese Musik war echt ihrer Zeit weit voraus!!!
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5.0 von 5 Sternen Zeitlos, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
Wer hat Diese Musik nicht schon mal gehört? Eigentlich (fast) jeder der gerne etwas ältere Filme anschaut!!!
Sehr viele Filme vom Anfang der 80er haben sie als Titelmelodien benutzt.
Einfach Tolle Musik!!!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zeit voraus., 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
Eines der gelungensten Alben. Die Scheibe erschien irgend wann in
den '70ger glaube 1977 und ist für mich immer noch ein Hammer
besonders der Titel "Magic Fly".
Ich kann diese CD jedem empfehlen der etwas Individualist ist!
Diese Musik ihrer Zeit weit voraus.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ok, 10. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
Alle guten hervorragende Produkte. Sehr günstige Preise. Amazon de sehr zu empfehlen. Auch seltene Stücke gefunden. sehr zu empfehlen ok
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeistert auch nach fast 35 Jahre, 31. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Magic Fly (Audio CD)
Diese Verschmelzung von klassische und elektronische Musik ist wirklich perfekt! Trotz einige Staubschichten auf diesem CD (kommt aus dem Jahr 1977) ist aus meiner Sicht bis jetzt nicht übertroffen für diese Stilrichtung. Jede Stuck besitzt unverwechselbare Melodie die sich entwickelt immer weiter und verwandelt.
Ich bin kein Fan von Instrumental oder Ambient(mag erst Recht kein House) weil da geht Melodie komplett unter. Diese CD von Ecama betont mehr Melodie stets Rhytmus und gehört als Klassiker von elektronik/instrumental Musik in jeder Regall als absolute Muß!
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Magic Fly
Magic Fly von Space (Audio CD - 2010)
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