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4.0 von 5 Sternen Große und kleine Leidenschaften im Big Apple
Mit "New York I love you" kommt nun sozusagen das Follow Up zu dem ebenfalls auf Episoden aufbauenden "Paris je taime" aus dem Jahre 2006. Und genauso wie in diesem Streifen mussten sich die 12 Regisseure von "New York I love you", darunter so klangvolle Namen wie Fatih Akin, Natalie Portman oder Shekhar Kapur, an festgesetzte und unveränderbare Vorgaben halten,...
Veröffentlicht am 18. Juni 2010 von HEAVENSHALLBURN

versus
3.0 von 5 Sternen Ganz schön was los!
In diesem zweiten Episodenfilm ist allen 10 Beträgen die Atmosphäre der Stadt gemeinsam. Big Apple schläft nie, egal ob im Freien oder innerhalb von Restaurants oder Hotels. Überall herrscht hektische Betriebsamkeit und immer wieder Taxis. Die einzelnen Beiträge sind sehr unterschiedlich, was den Inhalt und den Gehalt betrifft. Da gibt es...
Vor 1 Monat von zopmar veröffentlicht


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große und kleine Leidenschaften im Big Apple, 18. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Mit "New York I love you" kommt nun sozusagen das Follow Up zu dem ebenfalls auf Episoden aufbauenden "Paris je taime" aus dem Jahre 2006. Und genauso wie in diesem Streifen mussten sich die 12 Regisseure von "New York I love you", darunter so klangvolle Namen wie Fatih Akin, Natalie Portman oder Shekhar Kapur, an festgesetzte und unveränderbare Vorgaben halten, sofern sie Teil dieses Projekts sein wollten. So sollte jede Episode rund 8 Minuten lang sein, der Dreh und die Konzeption durfte nicht länger als zwei Tage in Anspruch nehmen, während der anschließende Schnitt rund eine Woche dauern durfte. Haupthema musste natürlich die Liebe sein, sowohl in der physischen Verbundenheit von Menschen zueinander, als auch in der Einbindung eines New Yorker Stadtteils.

Das eine solch komplexe Vorgabe dazu führt, dass ein Film der aus einzelnen Episoden unterschiedlicher Filmemacher nicht zu einem homogenen Gesamtgeflecht führt, sollte klar sein, dennoch macht genau dieser Umstand "New York I love you" zu einem besonderen Leckerbissen. Dabei werden nicht alle erzählten Geschichten gleichermassen als gut oder qualitativ ausgeglichen zu bewerten sein, so verhielt es sich für mich bereits bei "Paris je taime", aber das erscheint mir aufgrund des Konzeptes als logisch. Auch wenn die "Kurzgeschichten" nicht als abgeschlossene Einheiten präsentiert werden, sondern sich als Teilfragmente durch den Gesamtverlauf ziehen, was ich persönlich am Anfang für gewöhnungsbedürftig hielt, frischt es die Idee des episodischen Verlaufes jedoch eindeutig auf.

Mit Schauspielern wie Ethan Hawke, John Hurt, Andy Garcia, Robin Wright Penn oder James Caan ist der Film überdurchschnittlich gut besetzt, teilweise können einzelne jedoch nicht die Qualität, die man mit ihren Namen verbindet, erfüllen. Es mag sein, dass dies dem Umstand geschult ist, dass zur Ausarbeitung der zugedachten Charaktere eben nur eine kurze Zeit zur Verfügung stand. Dafür sind es dann die kleineren, unbekannteren Akteure wie Eli Wallach oder oder Cloris Leachman, die in ihren Rollen geradezu aufgehen und durch ihre spritzigen und überzeugenden Leistungen zu überzeugen wissen.

Bei einer solchen Vielzahl an Geschichten ist es müßig auf einzelne näher einzugehen oder sie beschreiben zu wollen, darum möchte ich es bei den beiden, meiner Meinung nach besten Episoden belassen. Da ist zunächst der Film von Brett Ratner, der die Geschichte eines Jungen erzählt, der von seiner Freundin verlassen wurde, weshalb der nahende Abschlussball zu einer Farce zu werden scheint (man erinnere sich an die hunderten von Teenie-Filmen, in denen es um nichts anderes ging, als bloß nicht alleine auf einem dieser Bälle zu erscheinen). Ein Apotheker bietet ihm jedoch an, mit seiner Tochter auf das besagte Fest zu gehen. Einen Haken hat das Ganze natürlich, sie sitzt im Rollstuhl, was im Verlauf zu einem Bewährungstest wird.
Großartig ist auch die Episode von Joshua Marston, die witzig und rührend von einem alten Rentnerpärchen erzählt, welches sich während eines Spazierganges am Ufer des Brighton Beach streitet, am Ende aber genau weiss, dass die Liebe zueinander stärker ist, als das fast schon pubertäre Gezanke.

Wie man hört, waren Paris und New York bisher die ersten Stationen, so sollen in regelmäßigen Abständen weitere Folgen der Episodenreihe erscheinen, so aus Berlin und Jerusalem, man kann also gespannt sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Alle kommen von irgendwo anders her..., 13. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
...das ist es, was ich an New York liebe." So äußert sich die alternde Sängerin(Julie Christie) gegenüber dem behinderten Hotelpagen(Shia LeBouf). Genau so ist es mit -New York, I love you-. Auch da kommen 11 Regisseure und eine große Anzahl namhafter Schauspieler von überall her, und sind doch vereint in einer Produktion, die Anthony Minghella(Der talentierte Mr.Ripley, Der englische Patient) gewidmet ist, der 2008 verstarb. Minghella hat eine Story zum Film beigetragen. Weitere stammen von Fatih Akin, Brat Ratner, Jason Reitman oder Natalie Portman. Gespielt werden die kurzen Episoden von Stars wie Orlando Bloom, Andy Garcia, Ethan Hawke, Christina Ricci, James Caan, Eli Wallach und...und...und. Der besondere Reiz der Produktion, jedenfalls wenn sie mich fragen, liegt gerade darin, dass sich die absolute Elite der Kinostars versammelt hat, um in eine kleine, aber zumeist überaus feine, Rolle eines indiependentmäßigen Kurzfilms zu schlüpfen. Das mag nicht bei allen der 11 Geschichten perfekt gelungen sein, aber dafür funkeln einige Storys wie magische Edelsteine des Filmgeschäfts.

Zwei Männer landen zufällig im gleichen Taxi und wollen sich den Weg teilen. Ein Dieb bestiehlt einen Lehrer und "verguckt" sich in dessen junge Geliebte. Ein indischer Diamantenhändler liebt eine jüdische Ankäuferin; die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Ein erfolgloser, chaotischer Filmmusikkomponist telefoniert mit einer Unbekannten. Einem Schüler wird von einem Apotheker dessen Tochter zum Besuch des Abschlussballs aufgedrängt. Ein Pärchen trifft sich zu einem Date, nach einem One Night Stand. Eine Sängerin sucht ein Hotel auf und führt ein surreales Gespräch mit einem Pagen. Ein Tänzer geht mit seiner Tochter durch den Park. Ein Ehepaar trifft sich vor und in der Bar.
Das sind einige der Episoden, die -New York, I love you- zu verbinden versucht. Das ist wirlich gut gelungen. Der Film bezieht sich dabei auf seinen Vorgänger -Paris, Je Taime-. Wieso es drei Jahre gedauert hat, bis der Film hier an den Start ging, ist mir dabei völlig schleierhaft.

-New York, I love you- zeichnet ein vielfältiges Kaleidoskop des Big Apple. Da fehlt wirklich nichts, was sich in der Millionenstadt zwischen Sonnenauf- und Untergang abspielt. Ein Paar der kleinen Meisterwerke blicken hinter das Make Up der Stadt. Mit Großaufnahmen, geschickten Schnitten und Blenden gewähren einige Regisseure ihrem filmischen "Spieltrieb" erfrischend kreativen Freilauf. Dabei schaffen es alle Stories völlig kitsch- und klischeelos über die Runden zu kommen.

Mir persönlich hat -New York, I love you- sehr gut gefallen. Man braucht ein wenig, um den Einstieg in den Film zu finden. Aber dann wird man gefangen von der Umsetzung einer guten Idee. Das es dabei noch reichlich Stars zu sehen gibt, ist ein schöner Nebeneffekt aber nicht der Mittelpunkt der Produktion. Vielmehr sind es die magischen, kleinen Schlaglichter, die jede Geschichte auf den Asphalt der riesigen Stadt zaubert.
Schauen sie einfach mal rein. Wer weiß, vielleicht kann -New York, I love you- auch sie verzaubern.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaftes aus der Meisterhaften Stadt, 9. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
ich muss ein Lanze für New York, I love you brechen!!

Ich bin durch die Empfehlung von Franc Tausch von Filmkritiv TV (youtube-kanal)
der ja mittlerweile sehr bekannt und auch anerkannt ist, auf diesen Film aufmerksam geworden.

Dazu muss ich sagen dass ein solcher Film wirklich aussordentlich sein muss, wenn er mich
verzaubern und in seinen Bann reißen will.

Dies Schafft er zu 100%.

Um was es in diesen Kurzgeschichten rund um New York und seinen Bürgern geht möchte ich nicht noch einmal erleutern.

Aber ich gebe Ihnen einen ernstgemeinten tipp.

Lassen sie sich BITTE nicht von den schlechten Rezenssionen ablenken, lesen sie Sie am besten erst garnicht.

Setzen sie sich in Ruhe hin und lauschen sie den Geschichten.

die angesprochene Mängel wie New York käme nich zur geltung, die Geschichten seien nicht stark genug miteinander verknüft etc. spürte ich überhaupt nicht, ganz im gegenteil habe ich ihn als sehr schön und vollkommen empfunden.
Wer z.b. Den Anspruch an ein solchen Film stellt, ständig die Sights von NY zu sehen und deshalb behauptet die Stadt käme nicht zur geltung war entweder noch nie dort, oder hat einfach keinen Sinn für die Kunst die diese Stadt darstellt. Ich persönlich bin heilfroh, zwar kurzzeitig mal den Broadway, die Statue of Liberty etc. zu sehen, aber dann doch ganz schnell das ware New York und seine schönen Gassen und Häuserzeilen wieder zu gesicht zu bekommen, das ist was die Stimmung und Atmosphäre in diesem Film ausmacht. Aber wer schon mal dort war, weiß wovon ich spreche :)

Hier noch einige Kategorien damit sie sich ein Bild machen können was bei den Film ausmacht udn wie
ich das im Einzelnen kategorisieren würde.

Geschichten 7/10
Schauplätze 8/10
Wirkt realistisch 10/10
Filmische Umsetzung 9/10
Erzeugte Stimmung (traurig, sprachlos, witzig) 10/10
Schauspielerische Leistung/Tiefe 9/10
Einsatz von Musik, Straßengeräusche von N.Y.C 10/10

Fazit: kein Film der großen Worte, dafür aber Umso verzaubernder wenn man sich darauf ein lässt.

so viel spaß wünsche ich

p.s. wer schon mal in NYC war wird den Film wohl ncoh besser verstehen und aufjedenfall lieben :)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Zusammentreffen der größten Stars unserer Zeit, 17. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Im Frühjahr 2008 drehten 11 Regisseure, darunter Fatih Akin ('Auf der anderen Seite'), Mira Nair ('Amelia') und Brett Ratner ('X-Men - Der letzte Widerstand'), eine Hommage über die wohl bekannteste Stadt der Welt: New York. Entstanden sind 10 Episoden über Leben, Liebe und Sorgen im sich ständig verändernden Geflecht der Großstadt. Getragen wird dieser fast schon poetische Film allein von seinen Darstellern, die allesamt geradewegs dem Olymp Hollywoods entsprungen sind.

Da wären z.B. Natalie Portman, Shia LaBeouf, Bradley Cooper sowie dessen Vater Chris Cooper, Orlando Bloom, Ethan Hawke, Robin Wright, Hayden Christensen, Christina Ricci, der aus der Serie 'Huff' und 'Star Trek' bekannte Anton Yelchin, Eva Amurri - ihres Zeichens Tochter von Susan Sarandon und Filmpartnerin Yelchins im Kritikerliebling 'Middle of Nowhere', Rachel Bilson, Justin Bartha, John Hurt, Andy Garcia, Eli Wallach (zu sehen in Filmen wie 'Liebe braucht keine Ferien', 'Der Ghostwriter' oder auch bald in 'Wall Street 2'), Drea de Matteo, die wir als verschlagene Nachbarin der 'Desperate Housewives' in der aktuellen sechsten Staffel kennen lernen durften, James Caan, Maggie Q, Olivia Thirlby (sie spielte die beste Freundin von Juno im gleichnamigen Film), Julie Christie, Cloris Leachman sowie Jacinda Barrett, welche in Petersens 'Poseidon' und Braffs 'Der letzte Kuss' eine hervorragende Darbietung von sich gab.

'New York, I Love You' steckt voller Filmzitate, erstklassiger Dialoge und ist für jeden Cineasten ein Muss. Gegen Ende verlaufen alle Stränge zusammen, und man wünscht sich, noch eine weitere Stunde mit diesen Menschen in ihrer Stadt New York verbringen zu können. Eine ganz klare Kaufempfehlung an all jene, die den Film im Kino verpasst haben. Wahrlich ein kleines Meisterwerk mit den größten Stars unserer Zeit.
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3.0 von 5 Sternen Ganz schön was los!, 10. November 2014
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
In diesem zweiten Episodenfilm ist allen 10 Beträgen die Atmosphäre der Stadt gemeinsam. Big Apple schläft nie, egal ob im Freien oder innerhalb von Restaurants oder Hotels. Überall herrscht hektische Betriebsamkeit und immer wieder Taxis. Die einzelnen Beiträge sind sehr unterschiedlich, was den Inhalt und den Gehalt betrifft. Da gibt es Edelsteine wie ‘Central Park‘ von Brett Ratner mit James Caan und Olivia Thirlby, der angeblich gelähmten Tochter im Rollstuhl oder Fatih Akins ‘Chinatown 2‘. Hier fertigt ein Maler (Ugur Yücel) ein Portrait einer Verkäuferin (Shu Qi) mit Maggi und Senf an mit fatalen Spätfolgen. Oder ganz abstrakt arthousemäßig ‘Upper East Side‘ von Shekhar Kapur mit Julie Christie und John Hurt. Hier lädt eine ältere Diva einen Kellner zu einem Glas Sekt ein mit visionären tödlichen Folgen.
Dann gibt es Halbedelsteine wie ‘Diamond District‘ von Mira Nair mit Natalie Portman, die außerdem auch noch einen eigenen Beitrag beigesteuert hat. Hier sind Perücken und kahle Köpfe im Focus. Auch ganz nett ist ‘Brighton Beach‘ von Joshua Marston mit dem alten Eli Wallach, der mit seiner Frau Cloris Leachman den 63. Hochzeitstag am Strand verbringt. Die beiden tutteligen Oldies bilden einen würdigen Abschluss. Manche Episoden kann man einfach nur als kurzen Witz erzählen wie z.B. ‘SoHo‘ von Yvan Attal. Hier baggert (sic!) Ethan Hawke eine Nutte (Maggie Q) an. Ebenso aus der gleichen Geschichte das philosophische Gespräch vor einem Restaurant zwischen Chris Cooper und Robin Wright Penn, die sich anscheinend gerade erst begegnet sind. Dabei praktizieren sie lediglich den heutigen strengen Raucher-Code. Ganz unterhaltsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episodenhaftes aus der Stadt, die niemals schläft, 2. Dezember 2010
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Ob New York tatsächlich eine schöne Stadt ist (wie auf dem Cover angepriesen), mag einmal dahingestellt sein. Eine interessante, pulsierende und irgendwie magische Stadt, das kann ich unterschreiben.
Dem Film gelingt es, in vielen kleinen Geschichten, die Atmosphäre der amerikanischen Metropole einzufangen und durchdringend poetisch die Fäden miteinander kunstvoll zu verweben. Es sind Anekdoten des alltäglichen Lebens, die alle etwas mit dem tiefgehendsten Gefühl in uns zu tun haben. Manchmal bleibt es bei einer flüchtigen, kurzen Begegnung, manchmal gibt es aber auch eine zweite Chance, manchmal ist alles Streben hoffnungslos und manchmal findet man vielleicht das große Glück.

Man merkt den einzelnen Episoden die Vielfalt der Regiearbeiten an. Doch alle fügen sich gut wie ein Mosaik mit kleinen Bruchstücken ineinander. Fatih Akin hat auch mitgemischt.
Und: die Szene im Hotel könnte für mich vollkommener nicht sein. Poesie in Vollendung. Wahnsinn!

Ein unglaubliches Aufgebot an bekannten Schauspielern: Natalie Portman, Andy Garcia, Orlando Bloom, Ethan Hawke, Hayden Christensen, um nur einige zu nennen.

Für mich fast ein Meisterwerk. Lässt gegen Ende hin leider etwas nach. Trotzdem gebe ich die volle Sternenzahl.

Als Extra gibt es noch 2 Bonus-Episoden.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Köche verderben manchmal den Brei, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Regie: Brett Ratner, Fatih Akin, Natalie Portman, Joshua Marston, Allen Hughes, Yvan Attal...

Drehbuch: Olivier Lecot, Hu Hong & Meng Yao, Natalie Portman, Xan Cassavetes & Stephen Winter, Fatih Akin...

Darsteller: Andy Garcia, Bradley Cooper, Orlando Bloom, Ethan Hawke, Christina Ricci, Hayden Christensen, Natalie Portman, Chris Cooper, Julie Christie...

Wem bei dem Aufgebot an (mehr oder weniger berühmten) Namen für nur einen einzigen Film schon ganz schwindelig wird - keine Angst, der Film läuft keine 7 Stunden. Und so kompliziert, wie es scheint, ist es ebenso wenig. New York, I Love you gehört zu den klassischen Episodenfilmen im Independentstil, bei dem hier eine Reihe von Leuten aus dem Gewerbe jeweils ein Stück (ihre Interpretation) zu dem Thema (die Liebeserklärung an eine Stadt und ihre Bewohner) beisteuern. Wie im 2006er Paris je t'aime, zu dem dies eine Art Fortsetzung sein soll.
Was allerdings schnell auffällt, ist das Fehlen eines rote Faden, dem großen Ereignis, das alle vereint. Dem Zuschauer werden lediglich kurze Einblicke in das Leben einzelner Personen, ohne erklärenden Einstieg oder weitere Ausblicke, gewährt. Das ist im Prinzip nicht so schlimm, da das Nachdenken über diesen oder jenen möglichen Ausgang einer Geschichte oft einen interessanten Aspekt bietet, doch wenn es zu lose und unbefriedigend wird, ist es einfach schade, denn große Momente (die Episode mit der Rollstuhlfahrerin oder dem älteren Paar zum Beispiel) hat der Film fraglos. Manchmal schien es mir aber, als hätte jeder der Regisseure oder Autoren einfach sein Ding durchgezogen, egal was die anderen so treiben.
Naja, ich hake für mich dieses Loblied auf New York leicht enttäuscht ab und bin gespannt wie es dann in "Tokyio, Ai Shite Imasu, "Rom, Ti Amo", "Rio de Janeiro, Te Amo" oder "Athen, S'ayapo" aussehen wird!

Extras der DVD:
Trailer
2 zusätzliche Episoden
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fragments of New York, 16. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Die "Cities of Love"-Serie begann 2006 mit dem zauberhaften "Paris je t'aime" und wurde 2009 mit "New York, I love you" fortgesetzt. Es sind bereits weitere Filme in Rio, Shanghai und Jerusalem geplant, aber diesmal werden die Irrungen und Wirrungen und verschiedenen Arten der Liebe im Big Apple beleuchtet.

Unter den Regisseuren der insgesamt 11 Kurzfilme finden sich Namen wie Natalie Portman ("Star Wars"), Fatih Akin ("Soul Kitchen"), Allen Hughes ("The Book of Eli"), Joshua Marston ("Maria voll der Gnade"), Brett Ratner ("X-Men 3") und Mira Nair ("Monsoon Wedding"). Und auch der Cast ist ein wahres Who-is-who der internationalen Schauspielergarde: Bradley Cooper, Rachel Bilson, Blake Lively, Shia LaBeouf, Orlando Bloom, Hayden Christensen, Andy Garcia, Ethan Hawke, John Hurt, Julie Christie, Christina Ricci, James Caan, Eli Wallach, Maggie Q. usw. usf. Sie alle liefern hervorragende Leistungen ab und bescheren uns 103 Minuten lang meist kurzweilige Episoden.
Auf alle 11 Kurzfilme einzugehen, würde den Rahmen einer Rezension sprengen, also möchte ich nur ein paar Worte und Eindrücke widergeben, die mir zu "New York, I love you" eingefallen sind.

So groß und bunt und multikulturell New York ist, so facettenreich sind auch die einzelnen Episoden des Films. Zwei Taschendiebe buhlen um die Gunst einer Frau, ein Mann und eine Frau beleuchten während der Fahrt zu ihrem zweiten Treffen ihren vorangegangenen One-Night-Stand und ob dieser der Beginn oder das Ende ihres Kennenlernens bedeutet, ein indischer Juwelier und eine jüdische Schmuckeinkäuferin reden über ihre kulturellen und religiösen Unterschiede, wir sehen ein grantelndes, aber dennoch liebenswertes Pärchen in ihrem 63. Ehejahr durch New York gehen, Shia LaBeouf stellt sehr überzeugend einen gehbehinderten, ausländischen Hotelpagen dar, Julie Christie ("An ihrer Seite") ist mit ihren 68 Jahren immer noch eine wunderschöne Frau, Ethan Hawke baggert so offensiv wie plump eine Frau an, die nicht das ist, was sie anfangs zu sein scheint, Anton Yelchin ("Charlie Bartlett") erlebt ein verwirrendes Erstes Mal und ein todkranker Maler glaubt, seine Muse in einer asiatischen Verkäuferin gefunden zu haben.

In diesem Kaleidoskop der Gefühle und Emotionen lassen sich nur marginale qualitative Unterschiede der einzelnen Episoden ausmachen. Das alte Ehepaar nötigt einem Bewunderung und ein sentimentales Lächeln ab. Ethan Hawke als sexgeiler Unbekannter bekommt eine sanfte Lektion erteilt und Julie Christie und Shia LaBeouf in der wohl mystischsten Episode von allen dabei zuzusehen, welch beeindruckende Präsenz beide entfalten, ist einfach nur schön. Fatih Akins Episode um den kranken Maler und seine Muse fällt dagegen leicht ab, zu wortkarg und deprimierend kommt sie daher. Das emotionale Hin und Her, welches Bradley Cooper und Drea de Matteo unabhängig voneinander gedanklich durchspielen, während sie sich auf dem Weg zum jeweils Anderen befinden, ist so realistisch wie rührend und man wartet gespannt auf den Ausgang der Geschichte. Das vorsichtige Gebalzte am Telefon zwischen Christina Ricci und Orlando Bloom bleibt dahinter etwas blass und uninspiriert. Die Episode, in der Chris Cooper und Robin Wright Penn auftreten, hat ein vorhersehbares, aber dennoch charmantes Ende und der Film um ein getrennt lebendes Paar und die Schwierigkeiten bei der Erziehung der gemeinsamen Tochter bleibt ob seiner Beliebigkeit nicht lange in Erinnerung.

Viel mehr möchte ich gar nicht über die Filme erzählen, da sich die Spannung und Überraschung nur einstellt, wenn man vorher nicht allzu viel darüber weiß. Waren die Episoden in "Paris, je t'aime" noch kaum miteinander verbunden, ist es hier gelungen, wesentlich fließendere Übergänge und sogar Verknüpfungen zu kreieren. Diverse Darsteller tauchen nicht nur in der Episode auf, in der sie die Hauptrolle spielen, was die einzelnen Teile von "New York, I love you" sanft zu einem stimmigen Gesamtwerk vereint. Man darf gespannt sein auf die nächsten Städte, da sich die "Cities of Love"-Serie kontinuierlich weiter zu entwickeln scheint.

Als kleine Kritikpunkte wären dennoch anzumerken, dass das Thema Liebe an sich ja nun mehr als ein alter Hut ist und hier meist nicht allzu kreativ umgesetzt wurde. Vieles ist nett anzusehen, aber bei Weitem nicht mehr neu und somit auch eher konventionell inszeniert. Auch vor diversen Belanglosigkeiten ist man nicht gefeit und ein paar Szenen hätte man meiner Meinung nach ganz streichen können. Nichtsdestotrotz ist "New York, I love you" ein anrührender und witziger Zeitvertreib, von dem einem sicher Einiges länger im Gedächtnis bleiben wird. Sicherlich kein Film für die breite Masse, aber zumindest ein kleiner Diamant in der Masse stereotyper Dutzendware aus Übersee. Somit sehr gute drei von fünf roten Herzen, die für diesen kleinen Film schlagen.
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5.0 von 5 Sternen ein loblied ans unkonventionelle !!!, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
jedem cineasten, der wert legt auf :
überraschungsmomente (schulabschiedsfeier), humor der besonderen art ("taschendiebduell"), skurille leibes- und liebeserklärungen (hurenbaggern/indischer diamantenhändler) u.v.a. mehr, sollte sich diesen film unbedingt anschauen !
die kleinen filmhäppchen - durchgehend klasse besetzt - sind wirklich ein paradebeispiel dafür, daß auch kurzfilm-filme ihren stellenwert in der kinematographie haben und haben werden !
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2.0 von 5 Sternen Wunderbare Stadt, unzusammenhängende Kurzgeschichten, 9. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: New York, I Love You (DVD)
Leider habe ich den Sinn hinter diesem Film nicht mitbekommen..

Die Kurzgeschichten sind teilweise unpersönlich, verwirrend und unzusammenhängend.. keine Beziehung untereinander wodurch die Geschichten auch nicht aufgelöst werden.
Ich fand den Film echt enttäuschend.

Die einzig wunderbare Kurzgeschichte war die, mit dem älteren Ehepaar - welche auch einer der Gründe war, mir den Film zu kaufen..
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New York, I Love You
New York, I Love You von Randall Balsmeyer (DVD - 2010)
EUR 9,95
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