Kundenrezensionen

33
4,6 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2009
Schon 2 Tage nach der Veröffentlichung hielt ich mein Exemplar von "Gathering Storm" in den Händen - was für ein Wälzer! GS ist der erste von 3 Bänden, welche die lange epische Reise von Rand Al'Thor und seinen Freunden abschließen werden. Was - um es den Unkenrufern gleich vorweg zu nehmen - NICHT an Abzocke seitens des Verlages etc. liegt, sondern daran, dass es schlicht technisch UNMÖGLICH ist, alles in ein Buch zu packen. Und ganz ehrlich, wer will schon, dass die Auflösung einer Reihe von Nebenplots gestrichen wird, nur damit es in ein Buch passt?!
Da die unzähligen Handlungen sich jetzt fast 20 Jahre lang auf ein Ereignis zubewegten, sind die Erwartungen verständlicherweise sehr hoch, besonders unter dem Aspekt, dass Brandon Sanderson die Arbeit des verstorbenen Robert Jordan fortführt.

Deshalb das Wichtigste vorweg: Brandon Sanderson hat eine Meisterleistung abgeliefert!

Zwar müsste ich lügen wenn ich sagen würde, dass man keinen Unterschied merkt, aber wie es im Vorwort so schön heißt "ich wollte nie RJ's Stil kopieren, sondern war stets bemüht meine Worte so zu wählen, dass sie den Charakteren, dem Plot und der Atmosphäre gerecht werden" - und das ist ihm voll und ganz gelungen!
Das Buch knüpft nahtlos an "Knife of Dreams" an und uns wird bereits im Prolog klar: Tarmon Gai'don ist näher als jemals zuvor.
Endlich werden lang überfällige Handlungsstränge gelöst und/oder zusammengeführt und Vorbereitungen für die letzte Schlacht getroffen. Es passiert entsprechend vordergründig deutlich mehr als in "Winters Heart" oder "Crossroads of Twilights", aber ich möchte eigentlich nichts verraten um die Spannung zu wahren =).
Jedoch wird eines in diesem Band besonders deutlich: unsere Emond's Fielder sind definitiv weit gekommen und haben sich entsprechend verändert. Sie alle sind ein Stückchen härter (besonders Rand) aber vorallem auch weiser geworden (besonders Nynaeve und Egwene).

Dank der guten Arbeit von Brandon Sanderson und RJ's Frau Harriet McDougal, dürfen wir endlich das Ende einer der größten Fantasy-Reihen überhaupt erleben - Danke schön!
Aber das größte Geschenk hat uns Fans wohl RJ selbst gemacht, indem er - selbst als er wusste, dass seine Zeit vielleicht bald gekommen war - alles menschenmögliche getan hat um sicherzustellen, dass seine Geschichte nahezu so beendet werden kann, wie er sie auch geschrieben hätte...

Alles in allem ein super spannender und überwältigender Lesegenuß und der Beginn eines mehr als würdigen Abschlusses!

***** 5 Sterne, und besonders ein Muss für all jene, die die Hoffnung auf Fortsetzung schon aufgegeben haben!

Btw: der nächste Band heißt "Towers of Midnight" - welcher längst überfällige Plot hier beendet wird sollte eigentlich kein Geheimnis mehr sein ;)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin, wie viele von Euch, Robert Jordan Fan der ersten Stunde. Ich mag Robert Jordans imaginative und konzeptionelle Kraft auch wenn er sich mitunter in immer kleinere Details verstrickte und seine Helden dadurch wie in Zeitlupe agierten. Auf der anderen Seite mag ich Brandon Sandersons Stil, da er Fantasy komplett anders schreibt, viel knapper und auf ein Ziel ausgerichtet, mit ebensolcher imaginativer Kraft.
Als ich hörte, dass Sanderson nun Jordans Werk fortführt, war ich sehr skeptisch, denn das schien mir ein zu krasser Stilbruch zu sein. Ich las das Buch in 4 Tagen durch. Was sich wie ein unvereinbarer Gegensatz darstellt wird zu einer tollen Erfahrung darin, wie man mit einer Kombination unterschiedlicher Erzählarten die Schwächen aus einem Werk herausdestillieren und die Stärken zweier guter Autoren zu einem sehr guten Werk kombinieren kann. Brandon Sanderson schafft es, Jordans Stil noch zu bereichern, indem er die unendlich vielen Handlungsfäden Jordans wieder harmonisch zusammenfügt und trotzdem Jordans liebgewordene Marotten mit übernimmt. Statt zupfender Zöpfe, alterslosen Aes Sedai Lächelns oder zusammengebissenen Zähnen gibt es jetzt bis zu 30mal im Buch "scharf gezügelte Rösser"oder "wundgeschlagene Hinterteile". Wenn Jordan schon mal knapp 2 Seiten brauchte, um das Aussehen eines Gebäudes zu beschreiben, kürzt Sanderson das zugunsten der Handlung auf ein Viertel und nutzt die Zeit, in der er sich auf die Motivationen und Gedanken mehrerer Personen schlaglichtartig konzentriert.
Aber am interessantesten ist: Er hat den Mut, wirklich etwas Neues zu beginnen und die Erzählung zu ändern:
Er versteht die Ungeduld der Leser, es müsse nach 11 Bänden Spannungsaufbau endlich was passieren und spiegelt sie in des Drachen steigender Ungeduld genial wieder. So staunt der Leser, wenn unser bisher weichgespülter Geduldsdrache plötzlich Aes Sedai ins Wort fällt, da sie ihm zu viel BlaBla produzieren, Ihnen gar mit sofortiger Exekution droht, wenn sie ihm noch mehr auf die Nerven fallen. Statt endloser Verhandlungen zwingt er die Seanchan auf nur 3 Kapitelseiten zu radikalen Entscheidungen, peitscht die Aiel und seine Begleiter von Stadt zu Stadt, mobilisiert seine Armeen wie Alexander im Handstreich und begleicht, quasi als Zwischenstopp, Rechnungen mit ihn nervenden Forsaken. All das in einem Endzeitszenario, wo das Böse die Realität immer mehr aufribbelt, wo die Spannung auch für normale Menschen greifbar wird, wo man auf 700 Seiten plötzlich atemlose Spannung fühlt und dann wirklich weiß, dass kann auch ein Sanderson nicht in einem Buch beenden. Der einzige Wermutstropfen für mich ist, dass Sanderson mit Mat gut, mit Egwene blendend aber mit Perrin gar nicht klarzukommen scheint.
Wer nicht mit Englisch auf Kriegsfuss steht, sollte sich die Geschichte kaufen, denn Brandon Sanderson schreibt einfaches und starkes Englisch ohne zu viele Fachworte oder blumige Ausschmückungen.
Das ist das bisher spannendste Rad-Der-Zeit Buch. Branderson hat offenbar einen irrwitzigen Trip durch das Finale vor und ich kann es kaum erwarten, in diesem Tempo weiterzulesen. Ganz im Gegenteil zur schlafmützigen Art eines George Martin will er den Abschluss und die alte Freude an diesem einmaligen Zyklus ist wieder da.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!

Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!

Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2009
auf die Gefahr hin, Robert Jordan Fans vor den Kopf zu stoßen: Sanderson kann einfach besser schreiben. Der Plot ist eindeutig Jordan, die konzise, flüssige und gut durch strukturierte Sprache Sandersons vermeidet aber einige unnötige Längen, die Jordan spätestens ab Band fünf ausgezeichnet haben. Bei ihm hatte ich manchmal schon das Gefühl, dass er die Serie selbst kaum noch ertragen hat und sie vor allem auch aus Pflichtgefühl uns LeserInnen gegenüber fortsetzte. Bei Sanderson hingegen ist Schreiblust und Übersicht über alle Bände spürbar, wie sie den jungen Jordan ausgezeichnet haben. Um einen anderen Vergleich zu wählen: Jordan war exzellent in der Komposition des verschachtelten und verwobenen Plots, die Umsetzung der komplexen Handlungen in Sprache hat ihn aber manchmal überfordert. Hier ergänzen sich die zwei hervorragend, und ja, im Juni war Sanderson mit Band 12/2 schon halb fertig, es steht zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2009
I was very intrigued when I heard that B. Sanderson will finish up the work of the late Mr. Jordan. Not only is Mr. Sanderson a talented, young writer of on his own right (see "The Mistborn" Triolgy), he also is about my age and like myself he grew up with the Wheel of Time, starting to read the series as a teenager and growing up with the WOT. Watch interviews on YouTube or visit his homepage and you can see and hear just how much he cares.
Even better Sanderson is known to be able to create complete worlds and stunning systems of magic and finishing up a complete and compelling storyline within one book only (see Elantris, Warbreaker). Thats something a lot of fantasy writers dont want to do or cannot do - and Mr. Jordan is one of those examples as we all know.
So he seems a very good choice to end the series. And actually - he is. When I heard that the last book would be divided into three last books I was not too shocke, as it made kind of sense - to close down a series as the Wheel of Time in just one volume was bound to be impossible.
The "Gathering Storm" is fast-paced, a lot of relevations, some quite disturbing and B. Sanderson pushed hard to make it to the Last Battle. Very satisfying after a lot of volumes expanding the storyline instead of pushing it onwards.
I read a lot about the different writing styles, and yes, they are different, but that is ok. Mr. Jordans lenghty stile of discribing details made the series so long, but also made the world of the WOT so rich in detail. In the last volumes Mr. Jordan lost his way a bit, Sanderson's style now pushes forward again.
Where Sanderson is maybe not so interested in creating details of the WOT world he is very interested in developing characters and the storyline, which makes the read so intersting. Be with Rand on the brick of madness, in Ebou Dar or on Dragonmount, join Egwene who desperatly tries to unite the White Tower, always troubled on if she does the right thing. See Mat and Perrin when they try to unite with Rand.
The only thing that I am a bit worried about is that Mr. Sanderson has a tendacy to kill main characters, so watch out in the next volumes!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach einigen sehr zäh fliesenden Büchern endlich wieder ein Highlight in der WoT Serie. Rand al'Thor steht (auch erzählerisch wieder) im Mittelpunkt. Die Story geht schnell und rasant weiter und man scheut sich auch nicht einige (zu lange schon offene!) Geschichtsfäden zu Ihrem Abschluss zu bringen.

Der Drache schreitet stetig dem drohenden Wahnsinn entgegen. Harte Entscheidungen von Ihm und die Geschehnisse, welche den baldigen Ausbruch des Dunklen Königs beschreiben, verleihen diesem Buch eine schöne düstere Atmosphäre.

Und Egwene kümmert sich endlich final um die Aes Sedai von Tar Valon.

Nebencharaktere werden nicht mehr in 5 oder mehr Kapitel aufwendig beschrieben. Stattdessen werden teilweise zwei oder mehr Plots in einem Kapitel beschrieben, damit bleibt mehr für die Hauptstory übrig.

Das letzte Buch, welches mich so begeistert hat, war "Lord of Chaos". Alles danach war immer noch passabel für mich als Fanboy, aber eben nicht mehr ausgezeichnet.

Wenn Mr. Brandon diesen Schreibstil beibehalten kann, dann dürfen wir uns schon auf ein packendes und grandioses Finale vom Rad der Zeit freuen.

5 Sterne für dieses wunderbar Buch!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2009
Die Rad der Zeit Fans, ich inklusive, haben lange auf die Fortsetzung warten müssen. Nach dem Tod Robert Jordans gab es Bedenken ob diese Serie überhaupt vollendet werden kann.
Letzte Woche hielt ich dann endlich den langersehnten 12. Teil in Händen. Ein Co-produktion von Sanderson und Jordan.
Nachdem ich das Buch vollendet habe kann ich nur sagen, dass es eine akzeptable Fortsetzung ist. Sanderson hat nicht den Stil von Jordan, sein Schreibstil ist weniger bunt, weniger deskriptiv. Die Unterschiede sind sehr deutlich, jedoch stehen sie nie der Charakterisierung im Weg. Ich habe alle Bücher im englischen Original gelesen, ich vermute die Übersetung ins Deutsche verwischt solche Unterschiede.
A Gathering Storm dreht sich vor allem um Egwenes und Rands Geschichten und ist wesentlich dunkler als vorherige Bücher, was aber der Serie und dem Weg nach Tarmon'Gaidon durchaus angemessen ist. Andere Hauptcharaktere spielen nur eine Nebenrolle und werden im nächsten Buch behandelt.
Sanderson ist in der unglücklichen Position alle offen Storylines zuende bringen zu müssen, er tut dies sehr effizient, im Gegensatz zu Jordan löst er 20 Rätsel auf und führt nur ein neues ein. Darunter leidet wiederum die Detailiertheit der Beschreibung - manche Kapitel scheinen recht gehetzt.
Dennoch, für alle Fans eine willkommene Fortsetzung und - jedenfalls für mich - wesentlich besser als erwartet.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe während des letzten Jahres mit der "Wheel of Time" Serie begonnen, sie Band für Band verschlugen und dabei alles von großem Staunen bis großer Enttäuschung erlebt. Als ich den 11. Teil letzten Herbst beendet hatte, meinte ich, dass durch Robert Jordans Tod die Serie wohl keinen würdigen Abschluss mehr erhalten würde.
Brandon Sanderson? Dieses Werk in die Hände eines Anderen zu legen, ganz egal wer er/sie auch sei, ist gewagt. Aber als Sklave Jordans Erzählung fügt man sich und gibt dem neuen Autor eine Chance. Schließlich ist das Ende nah und wer möchte schon Tarmon Gai'don verpassen?
Stürzen wir uns (ohne zu viel zu verraten) in den Inhalt von "The Gathering Storm", dem ersten der drei letzten Bände: Zu Beginn setzte das ein, wovor ich mich sehr gefürchtet habe. Sanderson übernimmt jene Elemente der Jordan-Bücher, auf die man am ehesten verzichten möchte. Der Leser kämpft sich durch Kapitel um Kapitel ohne wirklicher Handlung, wie immer wartet man ein paar hundert Seiten bis die Erzählung Fahrt auf nimmt. Doch das tut sie. Und auf einmal, zwischendurch, realisiert man etwas: Es fühlt sich nicht "echt" an, die Charaktäre sind nicht sie selbst. Ich weiß nicht mehr, an welcher Stelle mich dieses Gefühl überkam, aber ich weiß, dass ich das Buch am liebsten zerreißen wollte. So sollte es nicht enden!
Nach einer Weile jedoch, und ich weiß nicht, ist es Gewöhnung, Resignation oder Akzeptanz, begann ich mich wieder in die Geschichte einzufühlen. Ja, Sanderson hat es doch geschafft alte Spannungsgefühle hervorzurufen und vor allem, er treibt etwas vorran! Rand durchläuft in diesem Band einen fantastischen Wandel; es ist ein Kampf mit sich selbst, der ihn diesmal fast bis ans Ende treibt. Es stimmt, viele Charaktäre bleiben dahinter zurück: Wir lesen wenig über Perrin, Mat und Elayne. Dafür erreicht die Geschichte um Egwene als Amyrlin Seat Höhepunkte. Die Welt bereitet sich wirklich auf die Endschlacht vor und seltsamerweise tut es gut, dabei sein zu können!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2009
Ich werde wohl die letzten Bücher nie mit derselben Begeisterung lesen können, wie die ersten...und nein, dass liegt nicht am "Autorenwechsel", sondern daran, dass diese Reihe schon vor einer Weile extrem aus den Fugen geraten ist. Und zwar ab dem Punkt, an dem Robert Jordan sich bemüßigt fühlte, den Leser mit unglaublich vielen Nebencharaktären, Nebenschauplätzen und (eigentlich unwichtigen) Intrigen zu "verwöhnen". Das war einfach zuviel des Guten.

Auch bei diesem Buch war ich für die ersten 60 Seiten oder so ziemlich angenervt. Schon wieder tauchten neue Charaktere auf. Es wurde so oft die Perspektive gewechselt, dass ich kaum wußte, wo mir der Kopf stand. Aber dann ging es (endlich! endlich!) mal wieder voran...und mit was für einen Tempo. Stellenweise vielleicht sogar zu schnell, da hätte ruhig noch die eine oder andere Szene mehr hineingepasst. Aber endlich werden lose Enden verbunden! Endlich wird nicht Seitenlang über Catsuanes (höchst langweiliges) Intriegenspiel berichtet (jaja, sie weiß etwas, sie hat einen Plan, ich habs verstanden, können wir endlich zur Aktion kommen?), endlich bekommt man mal mehr als Andeutungen.

SPOILER!!!!!!!!!!

Besonders glücklich bin ich darüber, dass Maasema und Graendel endlich weg vom Fenster sind. Ich weiß echt nicht, warum den beiden so viele Seiten in der Vergangenheit gewidmet worden sind, wenn sie doch schon ewig ihre Funktion erfüllt hatten (soweit sie denn eine hatten). Wenn jetzt nur noch Catsuane (die im Prinzip nur da ist, um die Lücke zu schließen, die Moraine hinterlassen hat) endlich mal ihr Schicksal (was das auch immer sein mag) ereilen könnte...

SPOILERENDE!!!!

Es gibt immer noch zu viele "Nebenscharmützel", zu viele Sprünge, aber man merkt, dass das Ganze mehr auf den Punkt geschrieben ist. Das Buch hat mir sehr viel mehr Spass gemacht, als die drei oder vier vorherigen, bei denen man oft das gefühl hatte, Handlungsmäßig auf der Stelle zu treten. Ich empfinde es auch als höchst angenehm, dass nicht mehr jede Frau bei jeder Gelegenheit ihre Rücke glatt streicht (obwohl Rands Gedankengänge immer noch etwas repetiv sind). Stellenweise hatte ich das Gefühl "Da fehlt doch was" (wo ist zum Beispiel jetzt Morgase abgeblieben?), aber alles in allem ein Buch, dass der Reihe würdig ist.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden