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5.0 von 5 Sternen Einfach gute Musik
Jetzt habe ich fast alle Rezensionen gelesen und freue mich über soviel Zustimmung zu dieser großartigen Platte, welche wieder einmal den Beweis für Plants aufgeräumtes, aber immer wieder überraschendes Universum ist. Dieser Kerl hat es nicht mehr nötig, irgend einem was zu beweisen, er muss keinem Kritiker mehr gefallen und keinem...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2011 von Wom Taits

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der alte Meister hat mal wieder gezeigt,
was es sonst noch so auf dem Musikmarkt gibt. Das ist ganz angenehm, aber zeitweilig auch etwas anstrengend. Deshalb gibt es auch nur drei Sterne
Vor 4 Monaten von Karacho veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach gute Musik, 29. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Jetzt habe ich fast alle Rezensionen gelesen und freue mich über soviel Zustimmung zu dieser großartigen Platte, welche wieder einmal den Beweis für Plants aufgeräumtes, aber immer wieder überraschendes Universum ist. Dieser Kerl hat es nicht mehr nötig, irgend einem was zu beweisen, er muss keinem Kritiker mehr gefallen und keinem Plattenboss hinterher laufen. Er macht einfach das, was ihm in diesem Moment gefällt. Ende. Mehr nicht. Und dass ist der Art überdurchschnittlich gut gemacht, arrangiert und mit umgesetzt, dass wir alle hoffen sollten, dass dieser Ausnahme - Künstler noch lange Musik macht. Das dieses Album eher eine Folk- Homage mit exqiusierter Songauswahl an alte Zeiten ist, darf nicht als "langweilig" abgetan werden, wenn es sich musilkalisch auf einem Neviau bewegt, dass andere nur vom hören-sagen kennen.

Ein Wort zum Dieter- Bohlen- Vergleich, den ich irgendwo gelesen habe: Ignoriert solche Vergleiche, bitte nicht wahrnehmen. Es sind verzweifelte Versuche von "Musikverstehern" etwas zu verstehen, dass sie offenbar nicht verstehen können oder wollen... und es ist für alle, die die Musik von R.P. mögen nur ein unbedeutendes rülpsen. Mehr nicht. Wenn irgendjemand diese Musik nicht gefällt ist das völlig in Ordnung. Dann sagt es uns und sagt uns warum es euch nicht gefällt.Das war`s. Sich hinreißen zu lassen zu Vergleichen wirkt oft nur lächerlich.

Dieser Album erhält eine klare Kaufempfehlung für:

alle die R.P. mögen
alle Folk- Liebhaber
alle Akustikfans

..und natürlich für mich!!!
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Roots Music, 7. September 2010
Von 
P-Man "acousticshock.de" (Rodgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Bevor Robert Plant als Leadsänger der Gruppe "Led Zeppelin" Musikgeschichte schreibt, singt er in einer Band namens "Band of Joy", die u. a. Songs von "Jefferson Airplane" und "Quicksilver" covert und mit ihrem experimentellen Blues/Rocksound und den psychedelischen Lightshows eine neue musikalische Gegenbewegung der mittleren 60er begleitet. Ebenfalls an seiner Seite: John Bonham, bis 1980 Drummer von "Led Zeppelin". 1977 reaktiviert Kevin Gammond die Formation und spielt bis 1983 2 Studioalben ein - dabei ohne die Beteiligung der mittlerweile namhaften Wegbegleiter. Während sich Plant um diese Zeit verstärkt seiner Solokarriere widmet, ruht die "Band of Joy". Stets neuen Stilrichtungen und Künstlern offen, erweist sich die Zusammenarbeit mit Bluegrass-Country Sängerin Alison Krauss als Meisterstück. Das Duettalbum "Raising sand" lässt bei den 51. Grammy Awards die Pop und Rock Prominenz weit hinter sich und "räumt" 5 Auszeichnungen (darunter "Album of the year") ab.

Nun kehrt Robert Plant zurück zu den Anfängen und versammelt Musiker wie Sängerin Patty Griffin, Gitarrist Buddy Miller (Mitproduzent, und aus den Tagen von "Raising sand" bekannt), Multiinstrumentalist Darrel Scott, Bassist Byron House und Schlagzeuger Marco Giovino um sich herum, um die "Band Of Joy" wiederaufleben zu lassen. Damit einher geht unter anderem eine Herbsttour durch Europa. Nach vierzig Jahren im Musikgeschäft gelingt es Robert Plant erneut zu überraschen. "Band of Joy" ist ein vielschichtiges Album, das die Rhythm & Blueswurzeln des Sängers hervorstellt und seine Vorliebe für Country/Folk Klänge unterstreicht. Seine markante, starke Stimme verleiht den gerne in gemäßigtem Tempo gehaltenen Songs eine besondere Tiefe. Dabei wird er ansprechend von seinen neuen Bandkollegen, insbesondere Patty Griffin, am Mikrophon ergänzt. Angereichert mit Westernklängen (Central Two-O-Nine), Folkeinflüssen (Harms swift way) und Rockelementen (Monkey) reißt er musikalische Grenzen ein, verfolgt im Falle von "Silver rider" beinahe progressive, düstere Muster, bekennt sich aber nicht zuletzt mit der Auswahl an Musikern zum Americana Sound. So wechselt nicht nur die Stimmung, sondern gerne auch die Richtung: Bluegrass, Honky Tonk, Doo-wop, Rockabilly. Banjo, Pedal Steel Gitarre und Mandoline klingen aus den Boxen. Eine gelungene Sammlung von Stücken, Zeilen und Liedern verschiedener, überwiegend amerikanischer und im Country, Blues und Folk beheimateten Singer/Songwriter & Bands (Low, Al Hoffman, Townes Van Zandt) - im Falle von "Even this shall pass away" sogar Dichter (Theodore Tilton) - traditionell arrangiert von Plant und Miller.

Anspieltipps: "House of cards", "Silver rider" und "Cindy, I'll marry you one day "
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!!!, 15. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Eigentlich hatte ich keine Muße, eine Rezension zu schreiben. Die zwei negativen R. haben mich aber schließlich doch dazu veranlasst ein kleines Loblied auf Herrn P. anzustimmen.

Ja, es ist nicht Led Zeppelin. Es ist nicht besonders rockig oder fetzig oder zum Headbangen animierend.

Aber.... ein gaaanz großes ABER: Es ist, meinem persönlichen Geschmack nach, eines der besten Alben der letzten Jahre. Es gefällt mir wesentlich besser als Raising Sands, mit dem ich irgendwie nie warm werden konnte. Es ist düsterer, und es ist zwar eingängig, aber nicht auf klebrige Art und Weise. Es ist klasse produziert, die ganze Scheibe kann man ohne ein Lied zu skippen durchhören- es klingt wie aus einem Guss. D.h. aber nicht, dass sich jedes Stück gleich anhört.

Klar wird das Rad hier nicht neu erfunden- aber welche Rockmusik schafft das heutzutage noch?
Man hört diesem Album von vorne bis hinten an, dass Robert Plant dahinter steht und das er die Stücke liebt.
Und so gerne ich einmal ein Led Zeppelin-Konzert besuchen würde (was R.P. ablehnt, da er keinen Sinn darin sieht)- ein Konzert mit Songs von diesem Album plus ein paar Klassiker von früher wären ehrlicher und würden mich mehr als entschädigen.

Nehmt euch ein paar Minuten eine Auszeit zum Hinhören...
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragendes Album!, 16. September 2010
Von 
W. Prelle "Hobo" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Entschuldigung, aber wer dieses Album langweilig und eintönig findet und als Vergleich ausgerechnet Herrn Bohlen (Brrr!!) heranzieht, der hat von Musik wirklich keine Ahnung! Diese Scheibe bietet im Gegenteil ständig Abwechslung - gerade eben noch eine krachende Gitarre, dann eine sanfte Banjo-Melodie usw.... Ich kann mich den 5-Punkte-Rezensionen nur anschließen, Robert Plant hat ein großartiges Werk vorgelegt!

Unbedingt anhören: Silver Rider - ein Hammer.

Übrigens: wer mehr über den Hintergrund erfahren will, sollte das im Rolling Stone vom September 2010 erschienene Interview mit Robert Plant dazu lesen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plant in seinem Element, 3. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Robert Plant auf den Spuren von "Raising Sand". Nur, dass er hier wieder mehr Abwechslung und "Verve" bietet. Die meisten Songs stammen von teilweise namhaften Komponisten anderer Klassiker. Dennoch versieht Plant jeden Song mit seinem ureigenen Stempel. Dies nenne ich Musikkunst.

Erstaunlich, wie dieser Mann in seinen späten Jahren hier wieder in allen Musikstilen grast, ohne seine Vorlieben zu verleugnen. Er ist in seinem Element. Rock, Country, Folk, eine Prise Cajun und Bluegrass... Crossover in Reinkultur.

So ist der einzige von ihm selbst komponierte Song "Central Two-0-Nine" nah an Led Zeppelin III, während z. B. der Song "Monkey" wieder sehr eigensinnig rockt. Die bohrenden Gitarren, die bassstarke Rhythmus-Sektion sowie das düstere Ambiente lassen Vergleiche mit einigen Songs von der Band "Muse" aufkommen und verleihen diesem Song eine gewisse Modernität.

"Angel Dance", das sei nachträglich erwähnt, ist ein schöner schwungvoller folkiger im Stomp-Sound verfasster Opener. "Silver Rider" kommt eher Klassisch als progressive Ballade und ist wahrhaft der absolute Überflieger dieses Albums. Herrlich, wie Plants Stimme am ruhigen Beginn klanglich sauber herausgeschält wird. Die sich dazu gesellende perfekte zweite Stimme von Patty Griffin erzeugt Gänsehaut. Die Gitarren werden eher düster in der Spielweise modernerer Grunge - Bands vorgetragen.

Selbst die Country oder Folk animierten Songs machen Spaß. Wenngleich es in "Falling In Love Again" vielleicht etwas seicht zugeht. Aber das konnte er ja schon bei den "Honeydrippers"

"Satan Your Kingdom Must Come Down" oder "Even This Shall Pass Away" am Schluss machen das aber wieder wett. So kommt der letzte Song super rüber, der fast nur auf Percussion und Schlagzeug aufbaut. In diesem an modernen "R & B" erinnernden Song läuft Robert Plants Stimme zur Höchstform auf. Seine Stimme rockt richtig cool und scheint sehr eng mit den Percussions verwoben.

Ich schwanke wegen einiger zu seichter Stellen zwischen 4 oder 5 Sternen. Da aber die überwiegende Zahl der Songs einfach großartig ist, komme ich um 5 Sterne wegen der einzigartigen Musikalität dieses Albums nicht umhin. Zudem brilliert diese CD mit, wie ich finde, perfekter Klangqualität.
So virtuos muss Musik heute sein. Dann vergisst man auch schnell die platten durchschnittlichen Songs in den Charts.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moment mal !!!, 19. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Auch ich habe mir ein paar Tage Zeit genommen, bis ich eine Bewertung abgeben wollte/konnte.

Die ultimative Rockscheibe ist es nicht geworden, das steht fest. Aber was ist es dann?

Robert wollte nochmal weg vom harten Rock, bloß weg von Reunionsgerüchten - das ist ihm gelungen. Die Produktion ist daher nicht voluminös, schon gar nicht fett. Aber der Stilrichtung entsprechend gut umgesetzt.

Welche Stilrichtung? Leider immer noch zu viel Country- Einflüsse, Folk- Pop spielt auch noch eine große Rolle.
Psychodelic ist im Ansatz vorhanden, leider fehlt auch hier etwas Gitarrensound. Aber trotzdem ist die Scheibe beim Durchhören nicht langweilig, warum nur?

Weil die Scheibe einen guten Einstieg schafft, mit Angel Dance und House of Cards fast schon rockige Nummern.

Danach Central 209 ,die beste Country- Folk- Nummer des Albums, gefolgt von Silver Rider, einer wirklich gelungenen Ballade.

Danach folgen drei Titel, die das Country- Folk- Lager gut bedienen werden. Nicht ganz mein Ding.

Titel 8 Monkey ist eines der Highlights des Albums, dezenter Rock, Psychodelic, düsterer Sound.

Danach zwei folkige Southern- Songs, mit Witz und Esprit gut umgesetzt.

Die beiden letzten Titel sind wahre Song-Perlen, düster interpretierter Stilmix- sehr interessant.

Und dann merkt man, es kommt wieder Titel 1, von Langweile keine Spur.

Das mit Abstand beste des Albums ist der Gesang- egal, ob Solo oder im Duett - die Stimme ist unglaublich gut.
Bei allen Songs, man nimmt Robert sogar den Countrybarden glaubhaft ab, eine wahrhaft starke Leistung.
Und man hofft, dass die nächste Scheibe wieder eine reine Rockscheibe wird- mit einer genauso starken Gesangsleistung.

Deshalb bitte Robert nicht auf Led Zep ansprechen, dann wird das schon wieder.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit des Wartens hat sich gelohnt, 14. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Lange hat es gebraucht, nach seinem letzten Soloalbum, aber es hat sich gelohnt, auch wenn die Stimme nicht mehr wie früher mit Schwefelsäure geschmiert klingt, er ist älter , reifer gesetzter, wie ich auch , ich bin mit ihm gross geworden und seine Musik hat mich durch alle Höhen und Tiefen meines Lebens begleitet und es wiedergespiegelt, aber jetzt, jetzt sind wir beide wieder ganz oben, danke Robert, danke für das tolle Album, besonders Silver Rider, einfach toll.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung gelungen, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Ich bin mitte 50 und da kennt man Led Zeppelin als Rockband und eben die paar Sahnestücken wie "whole lotta love" oder "black dog" ich habe auch die " best of... " Platten von denen - die laufen selten - meißt nur wenn ich die alleine anhören kann . Meine Frau sagt "das kann man doch nicht anhören ..."
Anders bei Robert Plant : die läuft und läuft - alles durch ... und am nächsten Tag oder Wochenenden wieder ! besser kann mans nicht machen und mir ists ziemlich egal ob Robert Plant hier irgenwelche Wege verlassen oder neu gefunden hat ! gut ist sie - sehr gut
Die alten Männer können noch Musik machen !!
Das ist überhaupt meine erste Rezension - das mußte ich loswerden - der hat das Lob verdient !!
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wind säen - Sturm ernten, 7. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Viele Sänger haben Vorbilder. Er ist selbst eins. Robert Plant, einer der großartigsten, außergewöhnlichsten und kreativsten Leadsänger aller Zeiten. Das war schon so, als er noch Frontmann der Hardrock-Legende Led Zeppelin war. Und das ist auch heute noch so, wo der Brite als Solist in unregelmäßigen Abständen ein neues Album auf den Markt wirft. Endlich ist es mal wieder so weit. Nach dem Grammy-nominierten 'Dreamland' (2002), der brillanten CD 'Mighty ReArranger' (2005) und dem Grammy-überhäuften 'Raising Sand' (2007) jetzt das Album 'Band of Joy'. So hieß eine der allerersten Band von Plant. Ohne Übertreibung ist auch dieses Werk ein Ereignis, eine Eruption. Das Album ist wieder einmal künstlerisch herausragend.

Plant lässt sich musikalisch nur schwerlich in eine Schublade pressen. Das Werk gleicht einer mitreißenden Performance. Und das, obwohl er fast ausschließlich andere Songs covert (von Richard Thompson über die Band Low bis zu den Townes), ihnen aber seinen ureigenen Stempel aufdrückt. Hier Pop pur, magisch, mystisch, elektrisierend. Da zeitlos schöne orientalische Musik. Sexy und spirituell zugleich. Garantiert frei von sämtlichen Klischees. Grenzenlos und kulturlos. Folk Music, Country, Akustiksongs ' alterslos, weil für Jung und Alt gleichermaßen attraktiv.

Mit den 1968 in London gegründeten Led Zeppelin hat das nichts mehr zu tun. Und doch klingt es mehr denn je nach Led Zeppelin. Genauer nach Led Zeppelin III, an diese Mischung aus Akustikklängen und druckvollen E-Gitarren. Ein Widerspruch? Ja und nein zugleich. Und auch egal. Wie Plant Blues, Folk, Rock, Country und Elektronik verquirlt ist einfach genial und fantastisch. Nie selbstgefällig oder eitel vermengt er die Stile, und das ganze mit viel Herzblut. Betörend.

Plant ist mittlerweile über 60 ' und wirkt trotzdem wie einem Jungbrunnen entstiegen. Vor Energie strotzend schleicht er förmlich mit seinen Musikern durch die Songs. Mit seiner ungebrochenen Vitalität breitet er ein raumfüllendes Musikspektrum aus, das seinesgleichen sucht. Es reicht von Musik aus dem Orient bis hin zum psychedelischen Indo-Rock der USA Mitte, Ende der 1960 Jahre.

Zweifelsohne: Plant ist ein Ausnahmekönner. Eine schillernde Persönlichkeit. Ganz schnell hat der blonde Lockenkopf einen in seinen Bannkreis gezogen. 'Angel Dance' von Los Lobos eröffnet das Album und geht mit seinem Groove sofort in die Beine. Was danach folgt lässt sich einfach zusammenfassen: Markant-einzigartige Stimme, knackige Rhythmen, schräge Sounds, hypnotische Ambient-Soundteppiche, explosive Riffs, minimalistische Arrangements und eine feine Ethno-Färbung. Ein Altrocker in Topform. Ein weiterer von unzähligen Frühlingen. Plant auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Faszinierend. Wild. Anarchisch. Die Songs klingen teilweise rau. Und doch sind sie reich strukturiert und stecken voller Details. Plant sät nur vermeintlich Wind ' und erntet doch jedes Mal Sturm.

Man könnte Robert Plant und seinem abwechslungsreichen Trip durch verschiedenste Musikstile und Länder stundenlang genießen. Ach was, tagelang, wochenlang. Ein ewiger Genuss, diese mächtige Demonstration für klassische, handgemachte Popmusik.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schöne Musik, 18. September 2010
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Rezension bezieht sich auf: Band of Joy (Audio CD)
Wer wie ich auf eine zweite Kooperation mit Alison Krauss gehofft hat, wird auf den ersten Eindruck hin leicht enttäuscht sein. Dieses Album ist, wie so oft bei Robert Plant, eben nicht die Kopie oder Fortsetzung des Vorgängers, sondern eher das Wandeln auf anderen Pfaden. Ein recht ruhiges Album, welches vor Höhepunkten nur so strotzt - auch wenn sie einem vielleicht nicht sofort ersichtlich sind.
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Band of Joy
Band of Joy von Robert Plant (Audio CD - 2010)
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