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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robin "Gladiator" Hood
*** DER FILM ***

Ridley und Crowe haben es also doch noch geschafft, Gladiator II zu drehen. ;-)
Nicht zufällig ähnelt der Film in Optik, Kameraführung, Szenenaufbau und natürlich dem Hauptdarsteller dem berühmten Vorgänger. Der reitende und Schwert schwingende Russel Crowe sieht aus, als wäre er gerade aus dem...
Veröffentlicht am 24. September 2010 von Filmfan

versus
283 von 357 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende wird es Dunkel...
Ein erfrischender Anfang, technisch einwandfrei und mit den ersten Minuten steigt die Lust auf ein tolles Mittelalter-Epos, eine Zeit "vor" Robin Hood, die sonst nie beleuchtet wurde.
Geschichtlich ist der Film sicher nichts - denn die Invasion der Franzosen gab es nie (es war John, der mehrmals versucht hat Frankreich zu überfallen) und ob sich auch wenn nicht...
Veröffentlicht am 18. August 2010 von M. Nowak


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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robin "Gladiator" Hood, 24. September 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
*** DER FILM ***

Ridley und Crowe haben es also doch noch geschafft, Gladiator II zu drehen. ;-)
Nicht zufällig ähnelt der Film in Optik, Kameraführung, Szenenaufbau und natürlich dem Hauptdarsteller dem berühmten Vorgänger. Der reitende und Schwert schwingende Russel Crowe sieht aus, als wäre er gerade aus dem Gladiator-Film entsprungen. Auch eine große Schlacht als Einführungsszene ist hier vorhanden. Dieser "Gladiator-Look" ist beabsichtigt und wird im MakingOf auch thematisiert. Ob man ihn gut findet ist eine andere Sache.

*** DIE BLU-RAY ***

Technisch gesehen ist am Bild und am Ton des Films nichts auszusetzen. Die Blu-ray bietet ein grandioses Bild und wuchtigen Sound. Lediglich die Lokalisierung der Blu-ray ist schlecht gelöst. In den nicht englischsprachigen Szenen (französisch) sind feste englische Untertitel im Bild, die am oberen Bildrand durch lokale (deutsche) Untertitel (abschaltbar) ergänzt werden. Man hat also zwei Untertitel im Bild. Das ist angesichts der Möglichkeiten des Mediums störend und ärgerlich (1 Punkt Abzug).

Die Blu-ray enthält den Film in zwei Fassungen: Kinofassung (ca. 140 min) und Director's Cut (ca. 156 min).

*** DIE EXTRAS ***

Auf der Blu-ray gibt es nur wenige Extras. Von den zwei enthaltenen Fassungen (Kino & Director's Cut) kann die Kinofassung mit U-Control angeschaut werden. Bei einzelnen Szenen sind dann Bild-im-Bild Einblendungen möglich, die etwas über die Szene oder den Film erzählen. Diese Einblendungen lassen sich auch über das Menü einzeln anwählen.
Daneben gibt es ein BD live Feature (Internetverbindung des Players erforderlich), über die Trailer und Infos erreichbar sind. Die BD selbst enthält keine Trailer.

Die zweite Scheibe ist nur eine DVD. Sie enthält entfallene Szenen mit optionalem Kommentar des Cutters und ein sehr gutes, ausführliches MakingOf, das über 1 Stunde läuft und sehr informativ über die Entstehung des Films berichtet. Zusätzlich enthält die DVD einige Trailer zum Film.

Alle Extras haben wählbare Untertitel, u.a. auch deutsch.
Das FSK-Logo sowie die blaue Blu-ray Ecke sind nur leicht ablösbare Aufkleber.
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283 von 357 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende wird es Dunkel..., 18. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood (Director`s Cut & Original-Kinofassung) [Blu-ray] [Director's Cut] (Blu-ray)
Ein erfrischender Anfang, technisch einwandfrei und mit den ersten Minuten steigt die Lust auf ein tolles Mittelalter-Epos, eine Zeit "vor" Robin Hood, die sonst nie beleuchtet wurde.
Geschichtlich ist der Film sicher nichts - denn die Invasion der Franzosen gab es nie (es war John, der mehrmals versucht hat Frankreich zu überfallen) und ob sich auch wenn nicht beliebt ein Prinz so dämlich aufgeführt hatte, lässt man am besten unbeantwortet. Abgesehen vom hin und her wärend des Films, war er doch akzeptabel und ein netter Film für Zwischendurch - sogar sehenswert. ABER ... dann kann man alles in nur wenigen Minuten völlig zerstören!
-Spoiler-
Die Franzosen stranden an der Küste. Wer jetzt glaubt dass Ruderboote anlege, Tross und Soldaten ausgeladen werden, Kisten geschleppt werden usw. der wird eines Besseren belehrt. Es kommen D-Day mässig Landungsboote auf den Strand geschippert, der abgesehen davon in einer kaum zugänglichen mit Steilklippen umgebenen Bucht liegt (wer landet denn dort bitte?). Kein Tross, keine Kisten und Fässer, Nachschub usw... nur Soldaten Schwer schwingend, die auf herunterfallenden Klappen auf den Strand stürmen -mit Kriegsschrei usw. Wohlgemerkt, der Strand ist leer, keiner da. Sie greifen quasi im Sturm das Nichts an - muss man hierzu noch was sagen? Erst dann zeigt sich der Feind.
Zwar ist hier die Stimmung schon gestorben aber man kann dem ganzen Übel ja noch iens drauf setzen - jaja das geht! Man nehme eine Frau und stecke sie in Plattenrüstung, welche dann schwertschwingend auf den Strand geritten kommt - im Schlepptau eine Horde wilder Waisenjungen auf Ponies, die dann höchst erfolgreich an der Schlacht teilnehmen. Dem ganzen Klabauk und Schwachsinn nicht genug müssen sich Robin und Maid Marian mitten in der Schlacht auch noch küssen. Ich frage mich da wirklich wer so einen Müll absegnet?
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66 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich müsste das ein toller Film sein..., 22. Oktober 2010
Von 
Minerva - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
... ein guter Regisseur, mit Russel Crowe und Cate Blanchett gute Schauspieler, schöne Landschaften, gut inszenierte Schlachten, die an Gladiator erinnern, eine Liebesbeziehung, eine neue einfallsreiche Story und eine Portion Humor. Doch irgendwie fehlte mir etwas. Es machte sich eine gewisse Langeweile in mir breit und ich fragte mich, woran das lag.

Ich überlegte eine Weile, dann kam es mir: Es fehlen beeindruckende Szenen, die einen Film unverwechselbar machen. Szenen, in denen der Hauptdarsteller die Emotionen des Zuschauers weckt, Szenen, wegen denen man einen Film immer wieder anschaut. In Gladiator gab es einige davon. In diesen Film, für mich keine. Kein wirklich packender Kampf, keine mitreißende Rede und keine erregende Liebesszene.

Die durchaus interessante Story: Als König Richard Löwenherz auf der Rückkehr von den Kreuzzügen stirbt, nimmt Robin Longstride die Identität des sterbenden Robert Loxley an und bringt die Königskrone nach England. Robert Loxleys blinder Vater möchte, dass Robin dessen Identität auf Dauer annimmt und so tut, als ob er mit Lady Marian, Roberts Witwe, verheiratet wäre, damit Marian nach dem Tod von Roberts Vater die Güter behalten kann. Derweil sind die Staatskassen des neuen Königs Lord John leer, deshalb bürdet er seinen Untertanen noch mehr Steuern auf. Er schickt seine Steuereintreiber auch zu den Loxleys...

Fazit: Ein perfekt inszenierter mittelalterlicher Abenteuerfilm, dem das gewisse Etwas fehlt.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja..., 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
...die Meinung ist bei diesem Film wohl sehr geteilt, mir persönlich war er einfach zu seicht. Ich hab mir den Film im Kino angeschaut und war anfangs noch guter Dinge, was sich jedoch recht schnell legte. Die meiste Zeit würde ich ihn als schleppend bis langweilig bezeichnen. Der absolute Mittelalter-Stimmungskiller war wohl das Finale am Strand...Sturmbote (D-Day lässt grüßen), Morsezeichen per Scheinwerfer! und langweiliger Kampf mit Kindern am Strand.
Dieser Film ist meiner Meinung nach nichts weiter als eine billige Mischung aus Gladiator und Robin Hood (Kevin Kostner), nur eben viel, viel schlechter. Es kommt einfach keine Spannung oder sonstige Stimmung auf, selbst die recht teils anspruchsvolle Besetzung kann daran nichts ändern.
Wer hiervon begeistert ist, ist entweder zu jung und weis es nicht besser, oder kennt noch kein wirklich großes Kino.

Kaufen würde ich ihn mir auf keinen Fall...so einen Film kann man sich nur im TV ansehen, aber braucht ihn garantiert nicht auf DVD/Blu-Ray.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Voraussetzungen, 25. September 2010
Zwei Dinge sollte man tun, bevor man sich diesen Film ansieht:

1. Vergessen, dass es einen Film namens "Gladiator" gibt
2. Vergessen, dass der Film "Robin Hood" heißt.

Sieht man den Film ohne die damit verbundenen Erwartungen, erlebt man ein wunderbar 'fotografiertes' Werk mit einer tollen Story, bei der sich Charakter- und Handlungsaufbau einerseits und Actionszenen andererseits vortrefflich die Waage halten. Die Lovestory zwischen Robin und Marian steht eher im Hintergrund, glänzt aber durch ihren untergründigen Humor und ihre dezente Zärtlichkeit. Russell Crowe und Cate Blanchett harmonieren hervorragend miteinander. Mark Strong gibt wieder den perfekten Bösewicht ab, nur die Rolle des Königs John war mir zu nah an der Lächerlichkeit. Auch die Wendung zum Ende kam etwas zu überstürzt, aber das sind nur kleine Kritikpunkte.

Obwohl ich eine Fortsetzung sehr unwahrscheinlich finde, würde ich sie doch sehr begrüßen, denn der Film ist klasse.

Die Blu-ray liefert auf meiner Leinwand mit 2m-Diagonale ein ausgezeichnetes, sehr detailreiches Bild, wie man es von einem aktuellen Film erwartet. Zum Ton kann ich mangels Surround-Anlage nicht viel sagen, aber der Stereoton ist tadellos.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jammerschade, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
Ein erfogreiches Gespann von Regisseur (Ridley Scott) und Schauspieler (Russell Crowe), die sonst so eindrucksvolle Cate Blanchet und die überwiegend gute Besetzung haben mich viel hoffen lassen. Die Kinoversion war schon so schlampig geschnitten (wahrscheinlich aus Zeitdruck, weil der Film zum Festival in Cannes rechtzeitig vorgestellt werden sollte) daß die "Kampfchoreographien", - die eigentlich eine Stärke Sir Scotts sind, mir nur chaotisch und unverständlich geblieben sind. In der neuen, 16 min längeren Fassung ist das etwas (!) besser. Russell Crowe hat sich bewundernswert auftrainiert und der edle Versuch, in der Handlung ein bißchen historisch-politische Bildung (Magna Charta) unaufdringlich und ohne die Mehrheit des Publikums abzuschrecken einzubringen ist auch ganz liebenswert, - aber irgendwas ist hier trotz des großen Potentials der Beteiligten und der Geschichte grausam danebengegangen. ( Vor allem die "Kampfszenen am Ufer, die bereits in den anderen Rezensionen hinreichend beschrieben sind, fand ich nur nervend..) Und es fällt mir schwer das zu schreiben, da "Thelma und Louise" oder "Gladiator" zu meinen Lieblingsfimen zählen...Aber hier...?
No sorry, - Sir Scott !
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sich erheben, immer und immer wieder...bis die Lämmer zu Löwen werden!, 27. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
Mit dieser Inschrift, die Robin Longstrides(Russel Crowe) Vater in Stein gemeißelt hat, ist eigentlich alles gesagt. Genau darum ging es am Ende des 12.Jahrhunderts für die englische Bevölkerung. Ridley Scott nutzt diesen Umstand, um einen wirklich frischen und interessanten Ansatz für seine Robin Hood Verfilmung zu finden. Sie endet dort, wo alle anderen Verfilmungen beginnen. Ich werde sie zu nutzen versuchen, in dem ich eine Rezension gegen den allgemeinen Trend schreibe...das macht ja bekanntlich am meisten Spaß...

König Richard Löwenherz(Danny Husteon) befindet sich auf dem Rückweg aus dem Heiligen Land. Wenig christlich und heldenhaft plündert und raubt sich die Armee durch Frankreich. Das gefällt dem Soldaten Robin Longstride nicht. Als Löwenherz ihn darauf anspricht, landet Longstride am Pranger. Aber zu einer Verurteilung kommt es nicht, denn Löwenherz fällt in der Schlacht. So gelingt Robin, mit seinen Freunden Little John(Kevin Durand) und Will L'Ecarlate(Scott Grimes) die Flucht. Kurze Zeit später entdecken die Männer, dass einige von Löwenherz Rittern in einen Hinterhalt reiten und dort getötet werden. Sie sollten Löwenherz Krone zum Tower bringen. Longstride und seine Männer nehmen nicht nur die Krone, sondern auch die Identität der getöteten Ritter an. Mit dem Schiff gelangen sie nach England und Robin übergibt, als Robert von Loxley, die Krone an Löwenherz Mutter(Eileen Atkins). Die krönt ihren Sohn John(Oscar Isaac) zum König. Robin, der dem sterbenden Loxley versprochen hat, dessen Schwert an seinen Vater Sir Walter(Max von Sydow) zu übergeben, macht sich nach Nottingham auf. Dort bittet der alte Sir Walter Robin, dass dieser Robert Loxleys Rolle einnimmt. Nur so, glaubt er sich gegen den König und den Sheriff von Nottingham behaupten zu können. Dazu muss Robin allerdings auch Marianne(Cate Blanchett) als Ehefrau betrachten. Robin willigt ein und es dauert nicht lange, bis er als Robert Loxley einschreiten darf. Sir Godfrey(Mark Strong), der Berater von König John, kollaboriert derweil mit dem französichen König Phillip. Godfrey will die englischen Ritter schwächen um Philipp den Einmarsch auf die Insel zu ermöglichen. Der ehemalige Berater von Löwenherz, William Marshal(William Hurt), weiß um die Gefahr und bittet Robin um Hilfe. Der lässt sich nicht lange bitten und zieht mit seinen Männern in die Schlacht...

Egal wie negativ die bisherigen Kritiken waren, Ridley Scott hat mit "seinem" Robin Hood fast alles richtig gemacht. Er legte keinen Wert darauf, die X-te Verfilmung der gleichen Story auf Zelluloid zu bannen, sondern schnappte sich den Zeitraum vor Robins Verbannung. Das ist so spannend, wie gewöhnungsbedürftig. Denn: Zu diesem Zeitpunkt kommen Typen wie König John oder der Sheriff von Nottingham noch um Klassen besser weg als in den späteren Zeiten. Dafür kratzte Scott ein wenig an der Verklärung von Richard Löwenherz, was dem Stoff merklich gut tut. Scott beeindruckt, wie so oft, durch kreative Kamerafahrten, traumhafte Schauplätze und gut koordinierte Stunts und Schlachtenszenen. Sein Robin Hood ist dabei aus einem anderen Holz geschnitzt, als seine Vorgänger. Kein Supermann, sondern ein Held aus Fleisch und Blut, der auch seine Fehler hat. Einer, der auch Löwenherz sagt: "Ich schulde weder Gott noch sonstwem einen Moment meiner Dienste." Für diesen Charakter ist Russel Crowe genau der richtige Mann.

Scott hat in der Besetzung keine Mühen und Kosten gescheut. Neben Crowe brillieren Cate Blanchett und Kevin Durand in ihren Rollen. Mark Strong ist der hassenswerte Bösewicht und Max von Sydow und William Hurt sind Idealbesetzungen im Charakterfach "alter Haudegen".

Lass sie also alle reden. Im übrigen kommt Scotts Film bei anderen Filmportalen in der Bewertung ziemlich gut weg. Ich habe mich knapp zweieinhalb Stunden hervorragend unterhalten lassen, nur äußerst selten(zum Beispiel bei der teilweise unpassenden Musik) ein Haar in der Suppe gefunden. Crowe ist als Hood ausdrucksstark, Ridley Scott als Regiseur ein Meister des Fachs. Da kam keine Langeweile auf, im Gegenteil. Daher gibt es von mir die Empfehlung für Ridley Scotts Robin Hood. Sie dürfen das natürlich völlig anders sehen, oder sich aber meiner Sicht anschließen. Entscheiden sie selbst!
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abgeschossen..., 8. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood (Director`s Cut & Original-Kinofassung) [Blu-ray] [Director's Cut] (Blu-ray)
Es war einmal ein Drehbuch names "Nottingham", in dem die Hauptfigur der Sheriff von Nottingham ist, diesmal nicht böse, sondern ein Mann, der mit Intelligenz und kriminalistischem Feingefühl Morde aufzuklären versucht. Beschuldigt wird ein gewisser Robin Hood und am Ende treten der Sheriff und Hood gemeinsam gegen die wahren Bad Guys an (wen's interessiert, das Drehbuch ist im Netz zu finden). Nottingham wurde für viel Geld verkauft und dann ging es los. Regisseure und Schauspieler kamen und gingen, bis das Projekt bei Ridley Scott landete. Der fand die Story scheiße und wollte lieber seine eigene Robin Hood-Geschichte erzählen. Brian Helgeland wurde angeheuert und schrieb ein neues Drehbuch und rausgekommen ist diese sterbenslangweilige Grütze mit Russell Crowe, sozusagen das Prequel zur eigentlichen Robin-Hood-Saga.

Wo soll man anfangen: Die Story schleppt sich ereignislos dahin, Russell Crowe als Robin Hood, der jetzt nicht mal mehr Locksley heißt, sondern was weiß ich warum und was weiß ich wie, lächelt sich müde durch die Handlung, in der einem die Basics einer jeden guten Robin-Hood-Geschichte einfach verweigert werden: Das Gefühl von Action und Abenteuer. Da nützen auch die wenig originellen Auftritte von Will Scarlett, Little John und Bruder Tuck nichts.

Stattdessen wird hier pseudo-realistisch eine pseudo-historische Nummer abgefackelt über miese Franzosen, die England erobern wollen, während der gute Robin der guten Marian nachstellt. Cate Blanchett ist nicht schlecht, aber irgendwie wirkt sie genauso zu alt für die Geschichte wie Russell Crowe. Der bekommt noch eine vollkommen sinnlose und überflüssige Backstory über seinen Vater angehängt, während Blanchett mit einer Horde maskierter Kinder (fragt nicht) geschlagen ist. Wenn am Ende die Franzosen die britische Küste stürmen und die gute Cate in Rüstung und mit einem Haufen Bälger auf mickrigen Ponys angeritten kommt ist das so verdammt armselig und lächerlich, dass man weinen möchte. Die Action ist hier rar gesät und wenn ist sie unspektakulär, egal wie groß (die Invasion), aber was noch viel schlimmer ist, sie ist einfach nicht spannend.

Fraglich, was Ridley Scott hier geritten hat, aber diesen Robin Hood hat keine Sau gebracht. Keine Ahnung, ob "Nottingham" einen besseren Film ergeben hätte, aber jedenfalls haben die Autoren einer uralten Story einen neuen Dreh gegeben.

Hier schleppen sich zweieinhalb überlange Stunden dahin, wie ein Typ mit Pfeil im Rücken.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich verstehs nicht....., 25. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
Die Schauspieler und die Besetzung sind klasse, die Ausstattung ebenso. Die Handlung ist einfach mies.

Bis zu Robins Ankunft auf Gut Loxley ist es ganz gut, auch die Wendung, daß er den verstorbenen Ehemann mimen soll.

Ab da ging es bergab und ich verstehe nicht, wer da die Drehbücher schreibt.

Ok, ich kann damit leben, daß es historisch nicht ganz so 100%-ig stimmt (Invasion von Phillip dem II. zB), daß Richard nicht auf dem Rückweg direkt diese Festung belagerte etc.

Aber diese mit Gewalt herbeigeführte Schlacht am Strand ist ja wirklich hanebüchen. In 2. Weltkriegs-Landungsbooten rücken die Franzosen an......

Und Marianne in Rüstung !!!! mit einer Bande von Strauchdieben rückt zur Verstärkung !!! an.

Und by the way, Robins Vater, ein Steinmetz, hilft Baronen !!! bei der Erstellung der Magna Charta. Sauber.

Es ärgert mich persönlich, daß man mit der Besetzung und diesem Budget nicht vernünftig umgegangen ist. Wirklich schade, das Ganze.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles, nur nicht Robin Hood, 13. Dezember 2010
Von 
Ben K (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Robin Hood [Director's Cut] (DVD)
Es sollte ein großes Mittelalter-Epos werden, zumindest versprach das der Kinotrailer. Doch bereits die Gladiator-Paarung Scott/Crowe gab mir zu denken. Und besonders frech: Die klassische Verfilmung von 1991 mit Kevin Costner herauszufordern. Was wir hier zu sehen bekommen, mag alles sein, doch keinesfalls den smarten Robin Hood. Schlechtes Drehbuch, farbenlose Charaktere, eine wirre und zusammenhangslose Mixtur klassischer Robin Hood-Elemente, ein an Lächerlichkeit kaum zu überbietender Sheriff von Nottingham und der kitschigste Kuss seit es Hollywood gibt, potenzieren diesen Eindruck. Man fragt sich, was den guten Herrn Scott hier geritten hat.
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