Kundenrezensionen


29 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This has been a looong time in comming!
Um die Kritik gleich vorweg zu nehmen: Ja, es ist definitiv an gewissen Stellen recht langahtmig ausgefallen.
Beispielsweise die Rückblenden in Darius`s Leben, die tatsächlich jeweils einen Erzählabschnitt oder gar ein komplettes Kapitel mit Kursivschrift bedeuten. (Hier erfährt man aber die Zusammenhänge, wie Darius, Thorment und Xhex sich...
Veröffentlicht am 5. August 2010 von Amazon Customer

versus
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur 3,5 Punkte... wegen verschenktem Potential
Ich habe lange herumüberlegt, wie ich den 8. Teil der BD Reihe bewerten soll. Und was ich darüber Positives sagen kann, denn offen gestanden schwirren in meinem Kopf mehr Beanstandungen herum als Lobpreisungen. Hauptverantwortlich dafür sind einfach meine (zu?) hohen Erwartungen, die ich an JMs Story gestellt habe. Man bedenke, dass wir bereits seit Buch...
Veröffentlicht am 7. Juni 2010 von Skyline


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This has been a looong time in comming!, 5. August 2010
Um die Kritik gleich vorweg zu nehmen: Ja, es ist definitiv an gewissen Stellen recht langahtmig ausgefallen.
Beispielsweise die Rückblenden in Darius`s Leben, die tatsächlich jeweils einen Erzählabschnitt oder gar ein komplettes Kapitel mit Kursivschrift bedeuten. (Hier erfährt man aber die Zusammenhänge, wie Darius, Thorment und Xhex sich das erste mal treffen und überhaupt eine Beziehung zueinander aufbauen konnten)
Auch die scheinbar abseits stehende Story um Holly und Gregg, die meist gerade dann dazwischengeschoben wird wenn mann eigentlich was Anderes sehen will, ist hochgradig nervig. (der Sinn dieser Storyline wird erst am Schluss durch Xhex ersichtlich, denn Gregg hat Jemanden aus ihrem altem Leben wiedergefunden: es geht um Murdher, ihrem Exlover)
Abgesehen von diesen beiden Kritikpunkten ist die Story um John und seine Xhex wirklich verdammt gut erzählt.
Ich gebe gern zu: diese Paarung (John & Xhex) hat mir, als ich zuerst in den Foren davon höhrte, nicht so wirklich gefallen wollen - wie sollte ein derart unabhängiger, abwehrender Charakter wie Xhex sich jemals einem derart introvertierten, zurückhaltenden Charakter wie John zuwenden können?
Die gute Mrs. Ward hat diese Hürde jedoch herrvoragend gemeistert.
Um diese Geschichte zu verstehen, sollte man unbedingt die Vorgänger gelesen haben (also Dark Lover, Lover Eternal, Lover Awakened, Lover Revealed, Lover Unbound, Lover Enshrined und Lover Avenged - in genau dieser Reihenfolge)

Denn erst dann kapiert man den Anfang dieser Story: John und seine buddys Qhuinn und Blay treffen wir in einem Tatooshop wieder, denn John will sich den Namen seiner Xhex in den Rücken tätowieren lassen. Er weiß nicht ob sie noch lebt, und will so ein Stück von ihr immer bei sich haben. Auf seiner Mission, sie entweder tot oder lebendig zu finden konzentriert sich seine Suche auf Lash, der sie in Lover Avenged entführt hat.

Dieser hat wärenddessen ganz andere Sorgen: um an Geld zu kommen ist Lash in die Fußstapfen des alten Reverend (aka Rehvenge, der Bruder von Bella, ehemaliger Boss von ZeroZum)getreten und hat den Drogenmarkt für sich erobert. Dabei braucht er zuverlässige Dealer, die er auf der Straße, vor Ort aufsammelt und in Lesser umwandelt. Doch als ihm die Idee kommt, aufgrund seiner verbliebenen Vampirnatur auch Frauen (z.B. Xhex) unzuwandeln, hat er ein Problem...

Qhuinn und Blay sind sehr alte Freunde. doch als Qhuinn von seiner Familie rausgeschnissen wurde und zu Johns "ahstrux nohtrum" wird und Blay damit rausrückt dass er schwul, und in Qhuinn verliebt ist, bilden sich unsichtbare Mauern um die Beiden: Qhuinn hat bereits tiefere Gefühle für Blay, doch er scheut davor zurück den letzten Schritt zu machen, da er erstens eine normale Beziehung mit einer Frau haben will, die seine sonsitgen "Fehler" (seine Augen) wieder wett macht. Zweitens wünscht er sich für Blay einen würdigeren Partner als er selbst darstellen würde. Einen Solchen Partner könnte Blay in Saxton, Qhuinns Cousin, finden der auch prompt für ein Date mit Blay zu haben ist. (Eine sehr vielversprechende Entwicklung, wie ich meine. ich binn sehr auf die Fortführung dieser Storyline gespannt)

Ein weiterer Erzählstrang handelt von Payne, Zwillingsschwester von Vishous, die ihren einzigen Zeitvertreib darin sieht, sich mit Wrath zu kloppen, der täglich bei ihr vorbeischaut. für Wrath ist es ein Weg sich zu beweisen, dass er trotz seiner Blindheit nicht hilflos ist (auch wenn er dabei regelmäßig ein blaues Auge oder heftige Prellungen davonträgt). Diese Sessionen sind für beide wichtig, doch der eigentliche Wunsch Paynes ist, in die Welt ausserhalb des Sanktuariums ihrer Mutter (der Scribe Virgin) gelassen zu werden. Diese aber verweigert den Wunsch, ohne angabe von Gründen (typisch Eltern...;-)). Erst als ein grässlicher Unfall dazu führt, das Payne am Rande von Leben und Tot steht und die Scirbe Virgin Ihr nicht mehr helfen kann, darf Wraht sie mitnehmen. (Laut Mrs Ward ist die Geschichte um Payne und Manny Manello, den wir aus Lover Unbound kennen, der Gegenstand ihres nächsten Buches - man darf gespannt sein denke ich)

Xhex hat derweil mit ihrem Entführer und Folterknecht Lash zu tun, der Sie in einer ganz besonderen Art von Gefängniss hält. Als sie die Gelegenheit bekommt, kann sie jedoch Fliehen. Kurz vor ihrem kompletten Zusammenbruch kann sie geradenoch eine Nachricht an Rehvenge senden, der jetzt bei den Brüdern im Haus lebt.
Trotzdem ist es John der sie zuerst findet und dafür sorgt, dass sie weiterlebt (und sei es auch nur, um sich an Lash zu rächen...)

Im Fazit muss ich sagen, dass es endlich Zeit wird, dass John sein Happyend bekommt. Seine Storyline ist fast schon von Anfang an dabei und man wünscht sich nichts sehnlicher als dass er endlich seinen Hafen findet. die Meinung aus anderen Rezensionen, dass die Brüder nicht wirklich vorkommen, kann ich nicht teilen, da zumindest ein paar von ihnen doch oft genug erwähnt werden: alein Rhage, Zsadist, Thorment und Vishous haben ein paar größere Auftritte (von Wrath ganz zu schweigen). Tatsächlich hat dieses Buch für mich eine der besten Storys bisher.
Das Thema, die Überwindung von Missbrauchstraumata, ist recht gut rübergekommen und man kann Xhex sowie John in ihren Beweggründen und und Handlungsweisen sehr gut verstehen. Das Happyend und die rührselige Familienzusammenführung, die am Ende beschrieben werden sind nach meiner Meinung angebracht...(Geschmäcker sind halt verschieden).
Wer ein Fan der Black Dagger-Reihe ist sollte unbedingt zuschlagen.
ansonsten bleibt nur noch zu sagen, dass ich schon unheimlich auf den nächsten Band gespannt bin, da noch immer die Fragen, wie Vishous und seine Schwester miteinander auskommen, wie Manny in die Bruderschaft hineinpasst, was aus Blay und Saxton, Qhuinn und Layla wird und wie Thor nun weitermacht, offen bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur 3,5 Punkte... wegen verschenktem Potential, 7. Juni 2010
Ich habe lange herumüberlegt, wie ich den 8. Teil der BD Reihe bewerten soll. Und was ich darüber Positives sagen kann, denn offen gestanden schwirren in meinem Kopf mehr Beanstandungen herum als Lobpreisungen. Hauptverantwortlich dafür sind einfach meine (zu?) hohen Erwartungen, die ich an JMs Story gestellt habe. Man bedenke, dass wir bereits seit Buch Nr. 2 von ihm lesen und sein Charakter dementsprechend gut ausgearbeitet ist. Er ist ein fixer Bestandteil des BD Universums, und genau deswegen hatte ich mich wahnsinnig auf seine Story gefreut - nur um dann bitter enttäuscht zu werden.

Okay, "bitter" ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber ich habe mir einfach so viel erhofft, so viele Szenen sind in meinem Kopf entstanden, die ich mir in diesem Buch gewünscht hätte, aber rausgekommen ist leider nur eine sehr, sehr minimalistische Ausführung von Johns und Xhexs Lovestory. Und das war es doch, worauf wir alle gewaret haben, oder? Ich zumindest. Von allen Paaren haben mich JM/Xhex immer am meistens begeistert. 1. Weil ich die Zusammenstellung "unsicherer JM - harte Amazone" immer schon ziemlich interessant gefunden habe und daher unbedingt wissen wollte, was Ward daraus macht, und 2. weil sie von allen immer noch die Aussicht auf die glaubwürdigste Lovestory hatten, denn immerhin kennen sie sich seit einigen Büchern und haben sogar schon - man höre und staune - ein paar Mal miteinander interagiert. So etwas ist ja bekannterweise eher eine Seltenheit im Romance Genre, wo sich doch sonst immer alle sofort nach drei Tagen unsterblich ineinander verlieben, obwohl sie sich kaum kennen und eigentlich nichts miteinander erlebt haben. Bei JM und Xhexs gab es schon vorher ein paar Annäherungen, die genug Potential für eine verdammt glaubwürige, komplexe Liebesgeschichte hätten liefern können. Doch wie gesagt: aus der Traum.

Um es ein wenig konkreter zu machen: all die knisternde Spannung, die die Bücher davor zwischen den beiden aufgebaut wurde, ist von einer Seite auf die andere plötzlich verschwunden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Ward mit den Gedanken bereits beim nächsten Buch war und deshalb Teil 8. ganz schnell und lieblos heruntergeschrieben hat, frei nach dem Motto: "So, jetzt ist JM dran, damit wir den auch einmal abgehakt haben, okay, lösen wir schnell die Probleme zwischen ihm und Xhex, machen wir sie weiblicher und verletzlich, lassen wir sie ganz schnell zueinanderfinden, und ab zum nächsten Paar." Zwar ist die Storyline an sich sehr durchdacht und komplex, aber das, worum es geht, nämlich das Hauptpärchen, geht in den Wirren der anderen Handlungsstränge ziemlich unter. Und dabei hätte es so viele Möglichkeiten gegeben, aus diesem Buch etwas besonderes zu machen. Man nehme nur mal Johns Stummheit. Ich fand die Idee, dass er nicht sprechen kann, immer schon gelungen, denn auf diese Weise bekommt er eine ganz eigene Form von Schwäche, die viele Anknüpfpunkte für Konflikte und Feinheiten bietet. Man hätte hier ganz wunderbar sanfte Töne anschlagen können, mir schweben da zum Beispiel Szenen vor, in der es Verständigungsprobleme zwischen ihm und ihr gibt oder wie er vesucht, ihr die Zeichensprache beizubringen. Als bestes Beispiel fällt mir die Szene aus Zs Buch ein, wo die beiden ineinanderrennen, John sich schriftlich entschuldigen will und Z beinahe ausflippt, weil er nicht lesen kann. Na das war mal eine Situation, auf so was habe ich mich gefreut. Überhaupt habe ich mich darauf gefreut, JM mal aus dem Blickwinkel anderer zu sehen, da wir ihn sonst immer nur aus seiner Perspektive erleben. Aber da kam nichts. Er wurde kaum beschrieben, und Xhex hat ihn immer sofort verstanden, wenn er stumm etwas zu ihr gesagt hat. Und wenn wir gerade beim Thema sind: ich fand es wahnsinnig blöd, dass Xhex sofort die Zeichensprache beherrscht, ich meine, bitte! So was lernt man nicht von heute auf morgen. Johns Stummheit ist eine Eigenschaft, aus der sich viele gute Szenen schöpfen lassen, sowohl romantische als auch lustige, aber Ward wollte diesem Problem anscheinend unbedingt aus dem Weg gehen. Wieso hat sie ihm dann nicht gleich eine Stimme gegeben? Echt enttäuschend.

Aber schön, lassen wir das mal. Das Buch bestand schließlich zu fünfzig Prozent auch aus anderen Storylines, über die sich einige schon heftig beschwert haben, allem voran die Geschichten mit Holly und Greg und Darius und Tohr. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich es sehr gut fand, wie Ward hier ans Werk gegangen ist. Sicher, es war schon ziemlich gemein von ihr, immer dann den Handlunsgort zu wechseln, wenn es am spannendsten war, aber hey, so läuft das. So schreibt man gute Bücher. Die Geschichte von dem Haunted House war eh so minimalistisch ausgeführt, es gab nur ein paar Kapitel. Ist also zu verkraften. Und die Reisen in die Vergangenheit, wo Darius und Tohr thematisiert werden, fand ich ehrlich gesagt sehr gelungen, weil sie ein bisschen was Sherlock-Holmes-haftes hatten. Eine kleine Krimigeschichte im 17. Jh., wirklich kein schlechter Einfall, vor allem, wenn sich am Schluss dann alles zusammenfügt.

Wobei: verily, verily, verily... wahrlich, wahrlich, an dem Vokabular muss Frau Autorin wohl noch arbeiten. Hätte ich Zeit und Lust gehabt, hätte ich eine Liste an Wörtern anlegen können, die sich immer wieder zwischen den Seiten finden lassen. Mal sehen, ob es ich aus dem Gedächtnis kann... motherf***er, sitch, the thing was, bottomline, besagtes verily, niiiice, und natürlich andere in die Länge gezogene Wörter à la Dr. Cox, die mir im Laufe der Zeit doch ziemlich auf die Nerven gegangen sind. Vor allem: manchmal war es schlicht und ergreifend unpassend. Spannende Szenen wurden mit unnötigem Humor verfälscht und einfühlsame Szenen sperrig gemacht. Und der Slang... oh mein Gott, das war nicht mehr normal. Jedes Wort bekam ein "F***ing" vorangestellt, und die Leute waren sowieso alle Motherf***er. Und von Redewendungen wie "hang a louie" will ich erst gar nicht reden. Aber okay, das haben schon andere vor mir bemängelt.

Kommen wir mal lieber zum Positiven an Lover Mine, und da fallen mir nur zwei Namen ein: Qhuinn und Blay. Wuuuaaahhhhh. Ich zittere vor Ehrfurcht. Wenn dieses Buch nicht so enttäuchend wäre, hätte ich locker 20 Punkte vergeben, und zwar nur wegen der kongenialen Show, die die beiden hier abliefern. Ich habe mich in regelmäßigen Abständen dabei erwischt, wie ich panische "Oh my god, no!"-Rufe zwischen die Seiten gejammert habe, und bei ihrer letzten Szene auf dem Balkon, als das fatale "Take care of yourself" kam, konnte ich für gut eine Minute nicht mehr weiterlesen. Im Ernst jetzt. Ich bin da gesessen, hab meine Kinnlade aufgeklappt und stumm gefragt, warum. Tja. So viel zum Thema "gutes Home-Entertainment". Wenn die beiden nicht zusammenkommen, sehe ich mich gezwungen, die Menschlichkeit der Autorin doch sehr infrage zu stellen. Allerdings glaube ich nicht, dass die beiden ein eigenes Buch bekommen werden. Wäre wohl zu drastisch. Ich glaube eher, dass Ward ihre Geschichte weiterhin als Sidestory erzählen wird, was aber gar nicht so schlecht wäre, denn auf diese Weise würde es etwas besonderes bleiben und den Zauber nicht verlieren. So war es am Anfang ja auch bei JM und Xhex. Da war enorm viel Spannung in der Luft, wenn sie sich nur angesehen haben. Aber kaum bekommen sie ein eigenes Buch, geht alles vor die Hunde. Möge Ward gnädig sein und Qhuinn und Blay dieses Schicksal ersparen.

Stellt sich am Schluss nur noch die Frage, welches Paar als nächstes kommt. Payne und Manny, gähn. Was auch immer in zukünftigen Büchern noch passiert, ich bin auf jeden Fall dafür, dass Lassiter und Saxton rausgeworfen werden. Haben beide keine sonderlich wichtige Funktion meiner Meinung nach. Der eine fungiert als Platzhalter, der andere als Glühbirne. Bitte weg mit denen.

Die 3,5 Sterne gehen jedenfalls ausnahmslos auf Qhuinns und Blays Konto, und auf das der komplexen Erzählweise und dem einen oder anderen lustigen Moment. Abzug gibt's wegen der verschenkten Möglichkeiten.

P.S.: Dass die Brothers nicht so präsent waren, hat mich persönlch gar nicht mal so gestört, denn in früheren JM-Szenen waren sie ja auch nicht wichtig. Gerademal Tohr und ein bisschen Z, und mit Beth hatte JM doch von Anfang an nichts zutun. Mich hat es eher immer gewundert, wieso er nie wieder mit Mary interagiert, wo er sie doch schon so lange kennt und früher immer angerufen und gestalkt hat. Klassischer Fall von vergessener Connection. Aber auch egal. Ich wollte am Ende dann sowieso nur noch von Qhuinn und Blay lesen.:-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen John und Xhex, 30. April 2010
Von 
Amazon Customer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem Xhex am Ende von Lover Avenged: A Novel of The Black Dagger Brotherhood von Lash entführt wurde ist John besessen von dem Gedanken sie zu retten, oder wenigstens ihre sterblichen Überreste zu finden. Er kapselt sich immer mehr von den anderen ab und nimmt immer weniger am Leben teil. Nachdem Xhex freikommt entwickelt sich schließlich eine leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden die niemals mehr oder weniger als Liebe war, die beiden müssen sich nur endlich eingestehen, dass eine Zukunft nur gemeinsam denkbar ist. Zunächst beginnt allerdings die Jagd auf Lash.
Also gut, die Zusammenfassung der Handlung fällt hier ein wenig knapp aus, aber vielmehr zu verraten würde eindeutig auf Spoiler- Territorium führen. Abgesehen davon liest man die Bücher ja auch irgendwie nicht aufgrund ihrer Actionstory (ich zumindest nicht) sondern eher wegen den Charakteren und den Zusammenhängen zwischen ihren Geschichten, ihren Vergangenheiten, ihrer Zukunft... und miträtseln macht doch so viel Spass.
Viele Fragen werden geklärt: wir lernen mehr aus Darius' und Tohrs Vergangenheit, wir treffen Muhrder und No'One das erste mal so richtig, die Nicht- Beziehung zwischen Qhuinn und Blay erreicht eine ganz neue Ebene in Sachen gebrochene Herzen, John und Tohr nähern sich wieder einander an, Layla wächst einem so richtig ans Herz und Payne und Vishous treffen sich zum ersten mal.
Im Mittelpunkt steht aber vor Allem die Geschichte um John und Xhex. War sie gut und glaubwürdig? In meinen Augen größtenteils schon. An der ein oder anderen Stelle hab ich mich in der Geschichte nicht ganz so wohl gefühlt. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl einer von Beiden ist immer am heulen. Jaja, ich weiß, übelste Vergangenheit und große Emotionen und so. Für meinen Geschmack hat die Autorin aber hin und wieder etwas dick aufgetragen. Ihre Art zu schreiben ist toll und fesselnd. Sie KANN große Emotionen auch subtiler verpacken (siehe die Qhuinn/Blay- Handlung), von daher wirken einige der Gefühlsausbrüche etwas erschlagend, besonders weil Xhex ja eigentlich eine ziemlich toughe Person ist. Aber gut, das ist nur ein persönlicher Eindruck.
Am Ende hat man übrigens den Eindruck, dass noch längst nicht alle Fragen um John und Xhex geklärt sind, man kann sich darauf freuen sie wiederzutreffen.
Die Erzählperspektiven die wir diesmal erleben dürfen sind die von: John, Xhex, Layla, Payne, Qhuinn, Blay, Gregg (etwas gewöhnungsbedürftige Nebenhandlung), Lash, Darius, und an einer Stelle kurz Tohr.
Das Buch ist definitiv empfehlenswert, es ist mal spannend, mal romantisch, erotisch, aufwühlend, süß, herzerweichend, lustig... einfach alles was gute Unterhaltung ausmacht. Allerdings ist dies schon Band 8 der Reihe. Hier einzusteigen ist keine gute Idee. Los geht's mit Dark Lover: A Novel of the Black Dagger Brotherhood.
Nun geht es weiter mit ganz neuen Spekulationen über eventuelle "Pairings", Zusammenhänge und Geschichten die noch zu erzählen sind. Als nächstes Buch ist das von Payne und Manny angekündigt.
Der ein oder andere wird vermutlich auf den Message- Boards der Autorin unterwegs sein, allen anderen die gerne diskutieren und spekulieren und vielleicht die ein oder andere Frage (auch an die Autorin persönlich) haben kann ich einen Besuch nur wärmstens empfehlen. Die "Brothers" kann man auch hin und wieder antreffen ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ok aber definitiv nicht das Beste der Serie, 12. Mai 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem fantastischen "Lover Avenged" war ich voller Erwartungen für dieses Buch und wurde leider etwas enttäuscht.
Natürlich - JR Ward hat einen fesselnden Schreibstil und die Geschichte zwischen Xhex und John war gut ausgearbeitet. Auch das Qhuinn/Blay/Saxton Liebesdreieck hat mir gut gefallen, ebenso wie der böse, böse Lash. Aber was zum Henker war mit den anderen Brüdern?? Während Ward in den anderen Büchern, besonders in LAV, die Balance zwischen den Haupt- und Nebencharaktären, den "alten" und den "neuen" Protagonisten hervorragend gehalten hat, ist ihr das in "Lover Mine" meines Erachtens nicht gelungen. Die Einführungsstory zu Murhder fand ich zu langgezogen und langweilig. Die Hintergrundstory mit Darius und Thor schlichtweg überflüssig und richtig langatmig geschrieben, ich hatte den Eindruck sie wollte das dieses Buch wieder eine gewisse Seitenzahl hat und musste das irgendwie füllen. Und die ganzen "Neckereien" und der Humor der Brüder untereinander, die diese Reihe zu einer der herausragendsten machen - nahezu Fehlanzeige. Fazit: Das Buch ist nicht so schwach wie Phurys, aber längst nicht so gut wie Rhevenge's, Zsadists oder Vishous' Buch. Es ist aber immer noch besser als manch andere Serien, zu lesen lohnt es sich also schon, überfliegt einfach die Parts von Gregg+Holly und die von Darius+Thor;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, Langweiliger,..., 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe in den letzten Wochen ein Buch nach dem anderen der Reihe Black Dagger Brotherhood gelesen und muss sagen, dass die Bücher immer langatmiger und langweiliger werden. Es kommt nichts neues vor, immer wird das gleiche nur in einer anderen Verpackung. Der einzige Grund, dass ich dieses Buch überhaupt noch gelesen habe war, dass ich ungerne mitten in einer Reihe aufhöre. Zudem hatte ich auf eine Steigerung gehofft und bin leider super enttäuscht worden. Ich werde wohl kein weiteres Buch kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hier zeigt sich die Schwäche der Serie, 19. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wen man sich erst einmal an das Genre gewöhnt hat, ist die Serie hinreißende Unterhaltung, die vor witzigen Einfällen und Wendungen nur so sprüht. Dabei kann man sogar über die machmal etwas übertrieben lockere Sprache außerhalb der Dialoge hinwegsehen, zumindest als nicht muttersprachlicher Leser.

Trotzdem gibt es in der ganzen Geschichte eine Gratwanderung, und in "Lover Mine" ist Ward abgestürzt: Xhex wird vollständig unglaubwürdig sobald wir erfahren daß sie mehr als 300 Jahre alt ist. Das Alter der Figuren ist ein kritischer Punkt der Serie, denn die Brothers sind derart im Hier und Jetzt verankert in ihrem ganzen Lebensstil (mit Ausnahme einiger Bräuche der Brotherhood), daß der Weg durch die ja auch durchlebte Vergangenheit nur mit größter Mühe vorstellbar ist. Trotzdem ist der Kunstgriff bei den vorhergehenden Bänden mehr oder weniger gut gelungen, aber bei Xhex hört es auf: bei der ohnehin irgendwie sparsamen Schilderung ihrer Persönlichkeit ist es nie und nimmer vorstellbar, daß sie im Zeitalter des Barock geboren wurde (und, wie an einer Stelle erwähnt, nie einen Rock bzw. ein Kleid getragen hat). Xhex ist vollständig ein Kind des späten 20. Jahrhunderts. Das gleiche Problem kündigt sich übrigens auch schon bei Payne an.... Vielleicht ist es so, daß Ward besser über Männer schreiben kann, aber Marissa kam bei ebenfalls hohem Alter schließlich auch einigermaßen stimmig daher.

Ansonsten ist die Geschichte spannend und notwendig, um die Serie vorwärts zu bringen - mehr aber auch nicht. Ähnliches wird häufig über Phurys Geschichte gesagt, die allerdings im Vergleich wesentlich greifbarer und überzeugender ist. Danach kam mit Rehvs Geschichte ein echter Höhepunkt der Serie, also hoffen wir, daß Ward uns mit dem nächsten Band angenehm überrascht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwieriges Thema, 14. Oktober 2010
J.R. Ward beschäftigt sich immer mit schwierigen Themen. Diese können langatmig erscheinen, aber wenn man die eigentliche Tiefe der Aussage versteht, versteht man auch das Buch.Es ist dunkler und nicht ganz so hoffnungsfroh, wie die anderen, aber es beleibt spannend,auch im Hinblick auf die Beziehung Quinn und Blay.Und die Black Dagger Serie lohnt sich zu lesen, allerdings nur auf Englisch. Die Deutsche Übersetzung ist nicht erwähnenswert. Es fehlt das Flair der Wortspiele.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Brüder machen einfach süchtig, 17. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer mit den Black Dagger anfängt hängt unweigerlich an der Nadel. Auch das Buch über John war Klasse.
Am Schluss fast etwas zu schnulzig aber ansonsten...lesen!
Die ersten 3 Bände habe ich auf deutsch gelesen. Nix gegen die Übersetzung, aber da geht doch einiges
an Witz verloren. (Ärgerlich war die Aufteilung der dt. Bücher in 2 Teile). Kann die englischen Originale nur empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Finally - John und Xhex! Großartig und sowas von längst fällig :-)!, 17. Mai 2010
John und Xhex - ENDLICH!

Ich habe dieses Buch sehnüchtigst erwartet und muss sagen, dass sich jede Sekunde davon gelohnt hat! Ich hätte ewig darin weiterlesen können! Das Buch war bis obenhin angefüllt mit diesen berühmten Ward-Momenten, Passagen voller "Sternenglanz" :-), die mich umgehauen, mitgerissen, durchgewrungen und emotional mitgenommen haben.

Aber erstmal ein paar Sätze zum Inhalt ( die voller Spoiler sind, sorry, aber ich kann und will nicht anders :-)):
John befindet sich auf einem Selbstmordkommando, denn er riskiert alles um "seine Frau" zu finden. Am Ende von Lover Avenged - Rhevs Buch - wurde Xhex von Lash entführt und wir befinden uns zu Beginn von Lover Mine cirka 4 Wochen nach der Entführung. Diese vier Wochen haben John nahezu die geistige Gesundheit gekostet, zu sehr ist er mit der Suche beschäftigt und er beginnt, unvorsichtig zu werden. Für ihn zählt nur noch eines - Xhex finden, egal ob tot oder lebendig... .

Xhex ist nicht tot, aber sie durchlebt in der Gefangenschaft bei Lash die Hölle. Er hält sie hinter einer Art "mokelurarem Nebel" gefangen in einem Stadthaus in Caldwell. Sie kann sich nur im Schlafzimmer und dem Bad frei bewegen, sieht auch jeden, das die Zimmer betritt, kann aber selbst nur von Lash gesehen werden. Lash selbst ist ein absolut kranker Bastard, der sich nichts schöneres vorstellen kann, als Xhex zu quälen. (Aber er bekommt auch exakt genau das, was er verdient!)

Sie selbst kennt nur einen Gedanken, ihr "End-Game". Dies besteht aus Flucht, Rache und anschließend will sie ihrem Dasein ein Ende setzen. Sie verliert ihre Hoffnung und damit stirbt ihre Seele... . Einzig die raren Momente und Erinnerungen an John Matthew sind ein Schatz, den sie hütet, aber glaubt für immer verloren zu haben.

Nach Xhex Befreiung (wie, wer, was und wann verrate ich nicht) bilden beide ein Kampfteam, wie es die Welt noch nicht gesehen hat! Es war mir ein innerer Abgang erster Güte beide bei ihrer Entwicklung zu beobachten. Zwei tödliche Krieger auf Rachemission. Xhex will Lash stellen und büßen lassen, John (als bonded male) will Rache für "seine Frau". Der Deal ist schnell besiegelt, beide sind ein Team bei der Suche nach Lash und wer ihn stellt, darf ihn töten... . Und zwischenzeitlich gibt es heißen, sehr heißen und extra heißen Sex!!! :-)

Natürlich haben beide miteinander Momente, die emotional so tief reinhauen, dass man glaubt es geht nicht mehr. Wie, als John im Schlafzimmer ihrer Gefangenschaft "neben" ihr steht, sie spürt, aber nicht sieht und dann weinend zusammen bricht, weil er denkt, er sei zu spät. Als er sie dann nach der Flucht im Auto in den Armen wiegt und sie sich unter Tränen bei ihm für alles entschuldigt, für alles was sie ihm angetan hat und was sie ist. Mein Gott, es hat mich schier mitzerfetzt! Den besten Satz des Buches hat für mich Xhex gesagt, als sie von Johns Vergewaltigung als Pretrans erfuhr: "No, you got it all wrong, John." "YouŽre not half the male you could be because of what was done to you. You are twice of anyone else is because you survived." Whoa, das hat mich aus dem Socken gehauen! Das war großartig und sowas von fällig!!

Natürlich dauert es eine Weile, bis beide endlich kapieren, dass es keinen "Exit" aus ihrer Lovestory gibt :-). Xhex ist ein "fighter by nature" und Johns "pyrocant" und indem wir in vielen Rückblenden zu Darius ihre und damit auch irgendwie seine Geschichte erfahren, wird überdeutlich wie sehr sie eigentlich gegenseitg das Schicksal des jeweils anderen sind.

Wenn wir schonmal bei den Rückblenden sind, dann sind wir auch bei dem einzigen Punkt des Buches, bei dem sich für mich die Katze ein wenig selber in den Schwanz beißt. Darius und John, oder John und Darius. Für mich ist John der "wiedergeborene" Darius. Sozusagen ein "wahlker" (in Wardianisch). Als D damals starb bat er doch die Scribe Virgin darum, zurück kehren zu dürfen und diese gewährte ihm den Wunsch, sagte ihm aber, er würde nichts mehr aus seinem Leben wissen. So, dann erschien John auf der Bildfläche, als pretrans, und wurde als DŽs Sohn "gehandelt". Doch er hatte ja immer wieder diese "Anfälle" oder "Gedankenblitze" wenn er Beth oder andere Personen aus "seiner", also DŽs Vergangenheit, sah. Auch wußte er ja schlagartig zu kämpfen oder hatte mit Tohr diese starke Verbundenheit (war doch Tohr eigentlich DŽs Ziehsohn). So, wie soll ich mir das nun vorstellen?? War John jetzt also wirklich DŽs Sohn und sein "Geist" fuhr nach seinem Tod in ihn und er wußte deswegen so viel aus DŽs Vergangenheit? Das gefällt mir nicht, da ich auch D nicht als Typen sehe, der wild mit jeder menschlichen Frau geschlafen hat und überall seine Nachkommen verteilt hat, er hatte ja schon Beth auf der Wildbahn laufen. Außerdem, warum hat er sich dann nicht um John gekümmert, das passt einfach nicht zu Darius Persönlichkeit. Aber John hatte ja eine Vergangenheit im Waisenhaus und war schon Anfang 20 als D starb, er muss also schon gelebt haben als D auch noch lebte. Wie passt das nun mit dem "wiedergeboren werden"? Aus meiner Sicht heraus, hätte ich es viel geschickter und verständlicher gefunden, wenn nach DŽs Tod einfach John als pretrans irgendwo aufgefunden worden wäre. Sozusagen ein aus dem Nichts von der SV "wiedergeborener" Darius. Er war ja auch sozusagen schon mit der Narbe auf der Brust plus Krieger-Namensbändchen am Arm als Krieger/Bruder "gestempelt". Naja, das Mysterium bleibt... .

Kommen wir jetzt aber zu den restlichen zwei Sahnestückchen der Troika: Q und B. Mein Gott, J.R. Ward hat das "emotionale Ausweiden" mit Quhinn und Blay auf eine neue, höhere Stufe gehoben. WAHNSINN! Ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Aber eigentlich ist es ganz einfach: Blay liebt Qhuinn und Qhuinn liebt Blay. Und schon wird es kompliziert! Qhuinn hat ein Problem: Auf Grund seines Makels (der hat ein grünes und ein blaues Auge) wurde er vom Moment seiner Geburt an von allen ausgegrenzt, seiner Familie, der Glymera and so on. Dabei hat er sich eigentlich nie mehr gewünscht als endlich dazu zu gehören... . Er sieht seine Zukunft ganz spießig, er will eine ehrbare Frau finden (die seinen Makel akzeptiert) und zum Club der Langweiler überwechseln. So ein kompletter Schwachsinn, er merkt doch schon mit Layla, dass das nicht klappt! Und er glaubt, wenn er nun auch noch ein öffentliches Outing hinlegt, dann ist nicht nur er für immer gesellschaftlich verloren, sondern auch Blay. Und genau hier setzt mein Problem mit beiden an, vor allem mit Q. Er opfert in meinen Augen Blay und die echte Liebe, die er für ihn empfindet, auf dem Altar seiner antrainierten Minderwertigkeitskomplexe. Q schert sich bislang doch auch nicht darum, was andere denken und lebt sein Leben als Renegade. Blay war neben John der einzige Freund auf der Erde, der immer für ihn da war und der ihn um seiner selbst willen mochte und genau den stößt er nun von sich? Am Anfang sagte er noch, er hat Angst, ihn als Freund zu verlieren, wenn "mehr" daraus wird, aber so, verliert er ihn ganz. Ich könnte das alles noch ansatzweise nachvollziehen, wenn Q für Blay einfach wirklich nicht mehr empfinden würde als reine Kameradschaft. Aber hey, er brennt doch genauso für B wie B für ihn!! Er rast vor Eifersucht wegen Saxton und versprüht schon fleißig seinen bonding-scent! Hallo, deutlicher geht es ja wohl nicht!! Blay hat sich ja nun mit Saxton "arrangiert", ich bin mehr als gespannt darauf, wohin das alles noch führen wird!!

Weiteren emotionalen Zündstoff liefern Z, alser sich John offenbart und Payne, als sie von V erfährt, den sie für tot hielt... .

Tränenreich wurde es auch noch gegen Ende des Buches, als Tohr in sein ehemaliges Haus fuhr. Als er dort durch die Zimmer strich und ihn die Erinnerungen an Wellsie und ihr Glück überfielen, sind mir die Tränen nur so gekullert, dabei hat sich mir einer seiner Gedanken ins Hirn gebrannt: "You never knew the last time you were seeing someone. You didnŽt know when the last argument happende, or the last time you had sex, or the last time you looked into their eyes abd thanked God they were in your life." "After they were gone? That is all you thought about. Day and night." Wie wahr!

Hierzu fällt mir nichts mehr ein, außer: EINES DER BESTEN BÜCHER DER REIHE.
Ich liebe dieses Buch! Danke, J.R.! :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "What if I don't show?", 22. Mai 2010
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
"Your choice." Of corse, then the fucker was going to wake up dead in the morning, but details, details ..."

Endlich ist er da, der 8. Teil der Black-Dagger-Brotherhood-Serie, der sich im Kern um John und Xhex sowie um Lash dreht. Daneben wird eine weitere Dreiecksbeziehung behandelt: Blay, Quinn und Saxton, der Anwalt und Vermögensverwalter der Vampire in Caldwell.

Ward konzentriert sich in diesem Band auf die Kernstory um John, seinem bzw. Darius' Hintergrund sowie die Beziehung der beiden Männer zu Thor. Diese wird in einem zeitlich versetzten Nebenstrang in Darius Tagebucheinträgen beschrieben, die den Leser ins siebzehnte Jahrhundert führt. Dabei hatte ich als Leserin manchmal das Gefühl einem ICE bei der Kollision mit einem entgegenkommenden Zug zu beobachten, denn im Verlauf dieser Geschichte erfährt man neben Details von Darius/ Johns Background auch die Umstände von Xhex' Geburt.
Lash wird ebenfalls ein guter Teil der Handlung gewidmet, denn der Sohn des Omega durchlebt eine überraschende Metamorphose, und macht sich auf dem Weg zu seiner eigenen Unsterblichkeit.
Payne und Wrath verprügeln sich weiterhin fröhlich, doch Payne verdrescht den König mit neuer Energie, denn sie ist stinksauer. Ihre Mutter, die Scribe Virgin, erlaubt ihr nicht auf die andere Seite zu gehen, eine Absage, die die Kriegerin zunehmend zur Weißglut treibt. Als sie es an Wrath auslassen will, stürzt sie schwer und verletzt sich lebensgefährlich. Ihre Mutter hat nun die Wahl sie sterben zu lassen, oder ihr den Seitenwechsel zu erlauben.

Für mich war das ein extrem spannender Teil, der mich tagelang an mein Sofa gekettet hat. In diesem Band erlöst Ward den Leser nach langer Warterei, indem sie John das gibt, was er sich mehr als alles andere wünscht: Seine Xhex. Bis dahin ist es jedoch ein steiniger Weg, denn die beiden haben nicht nur gegen äußere Feinde zu kämpfen, sondern auch gegen innere Dämonen.
Das gleiche gilt für Blay, der genug davon hat darauf zu warten, dass Quinn sich ihm endlich zuwendet. Er lässt sich auf eine Beziehung mit Saxton ein, einem Anwalt, der uns früher schon einmal in kleinen Nebenrollen begegnet ist. Diese Nebenhandlung fand ich besonders gelungen. Ehrlich gesagt war ich damals ziemlich enttäuscht, dass Ward Butch und V. nicht zusammengebracht hat, die in eine Augen ein perfektes Dreamteam abgegeben haben. Von daher wird es für mich ein echtes Vergnügen sein, Blays und Quinns Geschichte weiterzuverfolgen.

Am Ende habe ich dann aber doch noch ein paar Kritikpunkte, die mich auf den letzten Metern gestört haben. So war mir der Schluss zu überzuckert, mit zu viel Schmalz. Leider kann ich hier nicht deutlicher werden, ohne den Inhalt vorweg zu nehmen. Nur so viel: Vor dem Mating folgt eine Familienzusammenführung mit ziemlich viel Zuckerguss, bei der ich schon beim Lesen klebrige Finger bekommen habe. Das war mir persönlich ein bisschen zu viel des Guten.

Im Nachhinein hätte ich zudem auf ein bis zwei Nebenstränge verzichtet, wie diese Spukhausnummer, deren einziger Sinn und Zweck es war, Mhurder in die Geschichte einzuführen.
Auch haben Darius Tagebucheinträge für mein Empfinden Schwung aus der Geschichte genommen. Zwar fand ich es Interessant mehr Hintergrundwissen zu bekommen, auch das Aufzeigen der Parallelen in Johns und Darius' Leben waren in Ordnung. Aber das hätte man meiner Ansicht nach auch anders lösen können, als in ausgedehnten Überlieferungen. So hätte Thor John davon erzählen können, immerhin versöhnen sich die Zwei in diesem Teil. Davon abgesehen fand ich es auf die Dauer anstrengend, die seitenlangen Kursiveinträge zu lesen.

Ansonsten kann ich nur schwärmen: Wards Schreibstil ist einzigartig in diesem Genre. Eben noch kommen knallharte-Abroll-Spüche, bei denen ich mich vor Lachen kringele, im nächsten Moment weiß ich nicht was mich getroffen hat, denn die ganze Joke-Stimmung verfliegt in einer unnachahmlichen Tiefe, die man bei diesem Genre einfach nicht vermutet.
Diesmal nimmt Ward sich die Opfer sexuellen Missbrauchs vor sowie Schwulenfeindlichkeit, verpackt in einer Vampir-Story, wie ein Trojanisches Pferd. Einfach genial die Frau.

Zur Übersicht:

- Dark Lover - Nachtjagd (Part 1) und Blutopfer (Part 2) -> Wrath & Beth
- Lover Eternal - Ewige Liebe (Part 1) und Bruderkrieg (Part 2) -> Rhage & Mary
- Lover Awakened - Mondspur (Part 1) und Dunkles Erwachen (Part 2) -> Zadist & Bella
- Lover Revealed - Menschenkind (Part 1) und Vampirherz (Part 2) -> Butch & Marissa
- Lover Unbound - Seelenjäger (Part 1) und Todesfluch (Part 2) -> Vishous & Doc Jane
- Lover Enshrined - Blutlinien (Part 1) und Vampirträume (Part 2) -> Phury & Cormia
- Lover Avenged - Racheengel (Part 1) und Blinder König (Part 2) -> Rehvenge & Ehlena
- Lover Mine - Vampirseele (Part 1 November 2010) und Mondschwur (Part 2 Februar 2011) -> John & Xhex
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen