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am 24. April 2012
Ich weiss nicht ob es nach einem wirtschaftlichen Flop wie "Change of Adress" taktisch klug ist ein Live-Album herauszubringen. Fakt ist, dass der logische richtige Zeitpunkt für so ein Projekt nach "Headhunter" gewesen wäre, spätestens aber nach dem schon schwächelnden "The Blitz"-Album, als sich noch nicht alle Fans von der Band abgewandt hatten. Zumindest lief dieses Live-Album voll ins Leere, weder die Presse, noch die alten Fans nahmen von diesem Album Notiz. Es war aber wohl auch eher für den amerikanischen Markt zugeschnitten.

An der Musik liegt es dabei garantiert nicht, denn die meisten der 9 Songs stammen vom Hit-Album Headhunter mit 4 Stück, "Hardware" wurde ganz ausgespart und von den restlichen Krokus-Alben der Marc Storace-Ära wurde jeweils 1 Song genommen. Allerdings kommen die älteren Sachen schon sehr viel besser an, als neueres Material, wie der bis dahin unveröffentlichte Song "Lay me Down" oder aber auch "Hot Shot City" und "Midnite Maniac".Die Mischung war aber ganz gut gelungen, aber bei den ganzen Hits die die Band hatte natürlich alles andere als vollständig. Wo waren Songs, wie "Heatstrokes","Tokyo Nights","Rock City","Easy Rocker","Bad Boys,Rag Dolls" oder das unvermeidliche "American Woman" abgeblieben ??? -- Man hatte hier eher eine zufällige Ansammlung an Songs, die auch ganz anders hätte ausfallen können. Die Spielzeit von 41 Minuten und 9 Songs ist leider nicht sehr üppig bemessen, da hätte mehr auf ein Live-Album gepasst. So ganz schlau bin ich aus diesem Album eh noch nie geworden. Aber nun gut -- es ist allerhand hochkarätiges Material darauf vorhanden, keine Frage.
Allerdings werden die Heavy-Rock-Songs nicht mehr mit dieser urwüchsigen Rohheit und Gewalt gespielt, für die man Krokus früher liebte, sondern es wird bei allen Songs einen Gang zurückgeschaltet, es hört sich alles etwas zahmer an, eben auch Soundmässig mehr auf das "Change of Adress" zugeschnitten, das Schlagzeug klingt als wenn auf Papp-Bechern herumgetrommelt würde. Und die Produktion ist diesmal auch trotz eines Tony Platt, der immerhin das Feuerwerk "One Vice at a Time" schon mixte, leider etwas verwaschen und undifferenziert ausgefallen und lässt die Power deutlich vermissen, ich hatte ja schon weiter oben beschrieben dass sich vieles eine Stufe weicher anhört. Trotzdem bleibt es dank des hochklassigen Song-Materials ein gutes Album, so dass man es zumindest nicht bereuen muss dieses Live-Album zu besitzen. Klanglich wesentlich besser, erdiger und natürlicher, aber auch wesentlich umfassender ist allerdings das Live-Album "Fire and Gasoline" aus dem Jahre 2004.
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