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69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...Mehr als nur ein Ballerspiel
Ich bin normalerweise total ablehnend gegenüber jedem Ballerspiel und habe zuvor noch nie eines gekauft.
Aber dann sah ich die Werbung zu Fallout New Vegas, las ein wenig dazu und plötzlich wollte ich es ausprobieren, weil etwas von "unglaublich vielen Möglichkeiten", und "rollenspielähnlich" gesagt wurde. Also kaufte ich es, nachdem der Preis...
Veröffentlicht am 20. Februar 2011 von Dionysos

versus
55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Ideen, wenig Umsetzung
Zunächst einmal möchte ich Sie, den Leser, bitten diese Rezension nicht zum Spielball zwischen "Fanboys" und "Hassern" werden zu lassen. Ich werde mich bemühen jeden Eindruck an Beispielen zu belegen. Falls Sie dennoch meine Punkte am Spiel nicht nachvollziehen können oder Dinge anders erlebt haben, schreiben Sie doch einen Kommentar zur Rezension...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von Holger Reschke


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69 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...Mehr als nur ein Ballerspiel, 20. Februar 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Ich bin normalerweise total ablehnend gegenüber jedem Ballerspiel und habe zuvor noch nie eines gekauft.
Aber dann sah ich die Werbung zu Fallout New Vegas, las ein wenig dazu und plötzlich wollte ich es ausprobieren, weil etwas von "unglaublich vielen Möglichkeiten", und "rollenspielähnlich" gesagt wurde. Also kaufte ich es, nachdem der Preis etwas runtergegangen war.

Für einen Neuling wie mich wirkt es dann wieder am Anfang wie ein typisches Ballerspiel. Das Cover, ein gut gerüsteter Mann mit einer Waffe in kriegerischer Pose.
Groß prangt das FSK Logo auf dem Cover. Als ich dann auch noch die Anfangsszene sah, zweifelte ich an meiner Kaufentscheidung. Ein kaltblütiger Gangster, der mich stilvoll "umbringt".
Aber kurz später, als man aus vielen Fähigkeiten und Fertigkeiten wählen kann, macht es mir wieder Spaß.

Zur Story:
Vom Aufwachen im verschlafenen Goodsprings bis zum Showdown auf dem Hoover-Damm kann man unglaublich viel erleben.
Der Spieler kann sich mehrere Begleiter erwählen, die sich nach Abschluss von bestimmten Herausforderungen und/oder Quests noch auf eine oder zwei Arten verbessern können
und am Storyende noch einmal erwähnt werden. Dabei haben die Verbesserungen nicht nur Auswirkungen auf das Kampfverhalten des Begleiters, sondern ändern auch seine Lebensgeschichte einschneidend. So gibt es schon dabei vieles auszuprobieren.

Dann gibt es im Spiel viele Fraktionen, die man unterstützen oder bekämpfen kann. Und jede scheint ihre Vor- und Nachteile zu geben.
Dabei ist in meinen Augen nicht eine Fraktion als "nur gut" oder "nur böse" dargestellt (naja bis auf eine vielleicht). Das macht das Ganze realistisch in meinen Augen.
Während der Reise durch das Mojave Ödland lernt man unterschiedliche Charaktere und Geschichten kennen, die ich zum Teil sehr fesselnd und manchmal gar berührend finde.
Schlussendlich kann man 4 mir bekannte Hauptendings erreichen, mit unzähligen kleinen Variationen, wobei häufig Kleinigkeiten schon den Unterschied bringen.
Ich habe lange gespielt bis ich glaubte, einen Eindruck von jedem möglichen Ending zu haben.

Während man durch die Mojave reist, lernt man außerdem auch an Computerterminals und Notizen viele Schicksale von verzweifelten Menschen, korrupten Firmen, und den Umgang der Menschen mit dem Krieg und der Zeit danach kennen. Dabei auch viele tragische Schicksale in den Vaults, die, wie man wohl in vorherigen Teilen erfährt, nicht nur als Schutz vor dem Krieg dienten, sondern auch für manchmal völlig unmenschliche Forschung verwendet wurden. Gut nachzulesen im Wiki Projekt "Die Vault"(de.fallout.wikia.com/).

Zum Gameplay:
Das Spiel spielt sich aus meiner Sicht am besten aus der First-Player Ansicht. Es gibt zwar auch eine Third-Player-Ansicht, aber die finde ich schwierig, weil man seinen Charakter von der Seite statt von vorne sieht. Ich persönlich als jemand, der keine Ahnung von "Ballerspielen" hat, finde vor allem den V.A.T.S. Modus sehr hilfreich, in dem man genau auswählen kann, welchen Gegner man wo treffen will und das Ergebnis in Zeitlupe gezeigt wird. Es kam selten eine Stelle, an der ich das Spiel richtig schwer fand. Nun muss ich aber definitiv einräumen, dass ich, weil ich eben unerfahren in diesen Spielen bin, auf einfachem Schwierigkeitsgrad gespielt habe und auch den sogenannten Hardcoremodus, der mit Herausforderungen wie Essens- und Schlafbedürfnis kommt, ausgelassen habe. Davon kann ich also keinen Eindruck liefern.
Ansonsten finde ich es gut, dass man die Begleiter meiner Meinung nach ziemlich gut koordinieren und einstellen kann. Was ich aber etwas "doof" finde, ist, dass die meißten Begleiter beim Schießen etwas übereifrig waren. Als ich mich entschieden habe, ein Kasino mit verbrecherischer Leitung auseinander zu nehmen, schoss mein Begleiter auch auf flüchtende Prostituierte und flüchtende Zivilisten, was ich an dieser Stelle gar nicht wollte. Zudem ballern die meißten auch rum, wenn ich mich eigentlich verstecken will und die Gegner mich gar nicht richtig entdeckt haben, sondern nur vorsichtiger sind. Da hätte ich es mir schon gewünscht, wenn man den Begleitern befehlen kann, GAR NICHT zu kämpfen.

Zur Landschaft:
Während ich durch das Spiel wanderte, ging die Trostlosigkeit und die postapokalyptische Stimmung manchmal direkt auf mich über.
Überall zerstörte Häuser, Atommüll und kaum ein Fleckchen grün sowie nur sehr wenige normalen Tiere. Auch trifft man relativ wenige Zivilisten an.
Wenn man etwas heiles, intaktes finden will, muss man lange suchen. Ich finde an dieser Stelle ist das eine zwiespaltige Angelegenheit.
Die zerstörte, nicht gerade schöne, und nuklear verseuchte Erde zeigt wohl genau das, was die Entwickler erreichen wollten. Die Schreckliche Welt, die Menschen mit ihrer Kriegstreiberei schufen. Doch ich persönlich empfinde das manchmal schon als zuviel. Ohne wirklich schöne Landschaften, die es zu entdecken gilt, war meine Neugierde etwas gebremst. Anfangs hoffte ich noch auf schönere, stärker bevölkerte Städte, bis ich dann begriff, dass dies wohl nur in New Vegas halbwegs der Fall ist. Lange gespielt, hinterlies das Spiel bei mir einen tristen Nachgeschmack und manchmal verließ ich das Spiel nur, um meinen hübschen farbigen Desktophintergrund wiederzusehen.

Fazit:
Insgesamt finde ich, macht das Spiel sehr nachdenklich. Es weißt, wohl bewusst darauf hin, was die Menschen in Selbstsucht und Gier nach Ressourcen alles tun können. Wie schrecklich die Auswirkungen von Umweltverschmutzung und Atomkrieg sein können, wird in vielen Facetten gezeigt. Es ist in meinen Augen nie ZU optimistisch oder ZU pessimistisch und kann auch durchaus Spaß machen, weil man viele Herausforderungen meistert und sich ein Ende, dass einem persönlich am meißten gefällt, aussuchen kann. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den Menschen zu helfen, und das kann man in Vielfältiger Weise tun. Doch wem es gefällt, der kann auch nach Belieben Morden und stehlen und wenn man will sogar fast alle Menschen auslöschen. Doch ich finde man sieht, dass dieses Spiel nicht auf sinnloses Morden ausgelegt ist. Es ist vielschichtig und hat doch eine durchgehende Botschaft, die es zu entdecken gilt.

Jede Fähigkeit kann Auswirkungen auf Dialoge und dem, was folgt haben. Viele Taten werden auch vom Radiosender "Radio New Vegas" berichtet und insgesamt ist meiner Meinung nach der Spagat zwischen Spannung und Nachdenklichkeit gelungen.

Ich kann nur eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen für Rollenspielfans, Kriegsgegner, aber auch die Fans von "normalen" Ballerspielen sollten meines Eindrucks nach auf ihre Kosten kommen. Und wenn ihr, so wie ich sagt, dass alle Spiele mit Feuerwaffen doof sind, seht einmal genau wie ich über den Tellerrand. Es kann nicht schaden...

Dies ist meine Meinung, Andere könnten das Spiel spielen und zu anderen Schlüssen kommen...
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119 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zweiseitig, 25. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Eine passende Bewertung für Fallout New Vegas abzugeben fällt mir relativ schwer. Auf der einen Seite ist das Spielerlebnis selber:
Das lässt sich nur mit genial zusammenfassen. Die Atmosphäre ist wieder so gelungen, der Humor so schwarz, die Welt so riesig dass man garnicht anders kann als das Spiel zu lieben. Ja, die "Haupthandlung" oder besser der Anfangsquest macht nicht viel her. Bei anderen Rollenspielen mag das ein Todesurteil sein, da meiner Meinung nach die Story nunmal das wichtigste ist für ein Rollenspiel, bei Fallout ist das aber etwas anderes: Hier kommt der Spaß und die Atmosphäre von all den kleinen Geschichten und Aufgaben die man an den hunderten zu entdeckenen Orten findet. Wie schon beim Vorgänger dient die Rahmenhandlung nur dazu einen in die Welt hinauszuschicken - was man dort macht ist zum größten Teil dem Spieler überlassen. Langeweile kommt jedoch - insofern man RPGs etwas abgewinnen kann - garantiert nicht auf.
Es gibt ein paar Bugs, aber keine Gamestopper, nichts was wirklich lästig ist und sich nicht durch einen Quickload beheben lässt (z.B. wenn der Begleiter auf unerfindlichen Gründen Freunde angreift) und auf meinen PC läuft es auch sehr stabil.
Das Kampfsystem ist im großen und ganzen das gleiche wie bei Fallout 3 - mir hat zwar das von Fallout 1&2 besser gefallen, aber ich kann damit leben.
Im großen und ganzen gibt es für mich nichts was den Spaß an der Erkundung der Weltenreste wirklich trübt.

Nun aber zur anderen Seite: Der Vertrieb. Hier haben wir Steamzwang, deutschen Cut und verspäteter EU-Start. Letzteres ist zwar ärgerlich (und imho aus Publishersicht ziemlich dumm), aber ok. Der Cut ist nicht akzeptabel, eine morbide Welt wie Fallout braucht nunmal die gelegentlich übertriebene (und imho daher satirische) Gewalt. Das schlimmste ist aber meiner Meinung nach Steam. Dazu wurde eigentlich schon alles gesagt und eins ist auch klar: Wenn ich in meinem Bunker den atomaren Untergang überlebe werde ich Fallout nicht mehr spielen können weil die Steamserver down sind. Und für etwas Rad-X kann ich das Spiel vorher auch nicht tauschen, da es an den Account gebunden ist.
Leider ist nunmal der einzige Weg einem Publisher zu zeigen dass man mit solchen Dingen nicht einverstanden ist den Kauf zu vermeiden, daher fällt es mir auch sehr schwer eine Kaufempfehlung zu diesem Zeitpunkt zu geben, so toll das Spiel auch sein mag. Wer Steam für die beste Erfindung seit der Glühbirne hält (oder wem es schlicht egal ist) kann natürlich bedenkenlos zugreifen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent ! (Uncut Version), 27. März 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Vorab:

Aufgrund der deutschen Jugendschutzgesetze die im Kern Ihren Zweck verfehlen und eigentlich nur noch Erwachsenenzensur im Medienbereich bewirken sollte man sich auf jeden Fall eine US / UK / oder sonst irgendeine Uncut Importversion gönnen. Es kommt hierbei zum Glück auch nicht zu Schwierigkeiten mit der Steam Anbindung (jedenfalls im Moment).

Fallout ohne Splatter is wie gebratene Weisswurscht mit Ketchup, können sich nur die Preussen ausdenken :).

Zum Spiel selber:

Nach ein paar Patches auf dem aktuellen Stand gibts jetzt keine schwerwiegenden Fehler mehr und alles funktioniert so wie es soll. Alle paar Stunden hängt sich das Spiel einfach mal auf und in Ausnahmefällen verliert man mal einen Begleiter (aber dafür gibts Workarounds im Internet). Also alles in allem halb so wild.

Viel wichtiger als die Grafik etc. bla bla ist aber das hier endlich mal seit langem ein extrem gutes Computer RPG vorgelegt wurde.

New Vegas knüpft dabei an die alten Fallout Titel an und weniger an das Bethesda Spiel Fallout 3 und das ist auch genau gut so wie es ist.

Es ist wieder alles dabei was die Fallout Reihe zum Besten RPG Franchise macht das es überhaupt gibt.

-Die einmalige Rahmenhandlung einer Endzeitwelt die auf dem Amerika der 50'er Jahre beruht und den Charme der alten "Duck and Cover" Zivilverteidigungsfilme der US Regierung aus der Zeit aufleben lässt. (Nach dem Motto halten Sie sich eine Zeitung über den Kopf und legen Sie Wasservorräte an, dann ist der Atomkrieg führbar :) ).

-Jede Menge Schiesseisen, Knüppel, Grananten, etc. der Virtuelle Traum eines jeden Waffenlobyisten.

-Gutes Storywriting, interessante Quests, schwarzer Humor

-Und ganz wichtig: Handlungsfreiheit, Auswirkungen der Entscheidungen der Spielfigur mit Konsequenzen für das
Fortschreiten der Handlung.

-Jede Menge Aufgaben abseits der Haupthandlung und viel zu entdecken.

-Und vieles mehr (z.B. auch die Stimmungsvolle Musik welche ruhig ein bisschen vielfältiger hätte sein dürfen für
original Elvis Songs war wohl keine Lizenz zu bekommen :( Schade)

Das einzige was negativ auffällt ist die Steamanbindung welche leider notwendig ist um das Spiel zu spielen (aber in diesem (und zwar nur in diesem Fall) kann man ja mal eine Ausnahme machen :)

Kurz und Gut:

Fallout New Vegas ist nahe dran am optimalen Computerrollenspiel und eine echte moderne Verbesserung der ersten beiden Teile. Wenn man sich überhaupt irgendein Computerspiel kaufen möchte dann dieses hier (in der Uncut Fassung natürlich nur).
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphäre mit Mankos, aber Scheiß drauf!, 1. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
"Howdy!
Hast dich wohl beim Kurierdienst übernommen? Loch im Schädel und ein alter Roboter musste dich retten!
Sei froh, dass es noch wohlgesonnene Leute wie mich gibt. Soll angeblich nicht üblich sein!"

Mein Alter Ego wacht in einem kleinen Kaff namens Goodsprings auf und wird von einem Arzt zusammengeflickt. Ich höre von meiner Story und sinne danach, den Arschlöchern, die verantwortlich für meine Amnesie sind, ein paar Fragen zu stellen, am liebsten mit einer Salve Blei.
Aber da stehe ich da, in einer Szenerie, die deutlich tendiert Richtung Wilden Westen, gepaart mit dem Fallout 3 sechziger Jahre Zukunftsszenario und der postnuklearen Apokalypse.
Ich finde jede Menge typische Wild-West-Waffen, werde begleitet von Radiosenden, die mir Country-Musik um die Ohren schmieren und einige Sheriffs erzählen mir gern von ihren Lonely-Abenteuern. Ich habe keine vernünftige Ausrüstung, und das in einer Endzeitswelt voller Widersacher, Ignoranten und gefährlichen Kreaturen. Das Ganze dazu auch noch in der lebensfeindlichen Umgebung der Mojave-Wüste, wo mich dank Hardcore-Mode auch noch Hunger, Durst, Müdigkeit, keine Lebensregeneration und Gepäckgewicht (Munition wiegt zusätzlich) stressen. Zu allem Stress regenerieren Stimpaks und Co. nur über die Zeit, statt sofort, und sollte ich mir Verkrüppelungen einfangen, sollte ich besser genug Arzttaschen dabei haben oder muss mich zu einem Arzt schleppen.

[An der Stelle sei anzumerken, dass man den Hardcore-Mode natürlich nicht aktivieren muss, aber ich empfehle ihn deutlich, denn er trägt sehr zur Atmosphäre bei, sich in einer rauen Welt zu befinden, in der der Überlebenskampf der wichtigste Punkt ist.]

Ich mache mich also mit ein paar spärlichen Hinweisen auf den Weg, um meiner eigenen Geschichte nachzujagen.
Dabei treffe ich auf unterschiedlichste Fraktionen (Gruppen bzw. Gemeinden), die immer gern mit Aufgaben wedeln, damit ich ihnen in den Allerwertesten kriechen kann (natürlich mit netten Belohnungen und Ruf- oder Karmasteigerung). Aber ich trotte nicht einfach nur zum Ziel der Queste und wieder zurück, sondern werde von der Gegenpartei ebenfalls angequatscht, für sie zu arbeiten. So kann ich mich nach eigener Sympathie denen anschließen, denen ich will, und gerne mal die ganze Situation umkehren, eine Seite oder alle über den Haufen schießen, eine Partei schön in eine Falle tapsen lassen oder einfach beiden Seiten helfen (also neutral). Die Optionen/Alternativen sind mir völlig frei überlassen.

[Herrlich! Es gibt mehrere große Fraktionen und viele kleine Gemeinden, bei denen ich entsprechend meines Handelns Plus- oder Minus-Punkte sammeln kann.]

Während meines Trips durch die Mojave erwische ich mich immer wieder dabei, nicht meiner eigentlichen Motivation, der Auffindung dieser Arschlöcher, die mich in diese Situation brachten, zu folgen, sondern schweife ab zu einzelnen Gebäuden, Dörfern, irgend welchen verfallenen Basen, Tankstellen oder träume einer Eisenbahnstrecke entlang, um am Horizont schon wieder eine Fabrik zu erspähen, die mein Interesse weckt.
Während ich mir also am Lagerfeuer ein Brahminsteak gönne und das trockene Fleisch mit etwas Flasche Sunset Sarsaparilla runterspüle, denke ich über die Geschichte nach, dir mir kürzlich einer dieser Dorftrottel erzählt hat und überlege ernsthaft, ihr vielleicht nachzugehen. Etwas Detektiv spielen könnte mich gut von meinen Sorgen ablenken. Oder ich jage einer Geschichte nach, die mich meinem Ziel näher bringen könnte und/oder die lohnenswert zu sein scheint.
Leider sind meine Waffen nicht die besten, meine Ausrüstung gar erbärmlich! Was solls!
Und wieder schleiche ich durch die Wüste, vorbei an einem abgestürzten Flugzeug, schlage mit meinem Fleischerbeil einem RAD-Skorpion die Beine ab und entdecke aus dem Augenwinkel eine leckere Kaktusfrucht, die ich wohl gleich pflücken gehen werde.

[Sammelbare und nachwachsende Nahrung, eines der neuen Features. Mit der entsprechenden Fertigkeit Überleben kann man an Lagerfeuern Nahrung oder Medizin herstellen, aber sie lassen sich auch so vertilgen. Auch aus Tieren oder einigen anderen Komponenten lassen sich so manche Köstlichkeit braten oder Hilfsmittelchen basteln.]

Ich verliere mich in dieser Welt und liebe es, durch verfallene Gebäude zu schleichen, um meine Ausrüstung zu verbessern und ganz nebenbei erinnere ich mich, ja eigentlich meiner eigenen Geschichte nachjagen zu müssen.

Banden mit automatischen Waffen gehen mir auf den Sack, aber ich wehre mich verbittert und sind sie erledigt, eigne ich mir ihre Waffen an. Wie nett von ihnen!
Händler streifen durch die Gegend und ich handle gern mit ihnen.
Irgendwelche Leute einer Fraktion wollen, dass ich ihnen helfe. Na hören wir uns mal ihre Geschichte an, vielleicht springt eine lohnenswerte Aufgabe dabei raus.
Dorfbewohner labern mich voll, ich müsse ihnen helfen. Mal sehen, ob ich Lust dazu habe!
Ich beobachte, wie sich zwei rivalisierende Gruppen bekämpfen. Warten wir mal ab, denn das Schlachtfeld dürfte nette Ausbeute versprechen.
Verdammt! Dreckige Köder greifen mich im Rudel an, während ich einfach nur eine verlassende Straße gen Sonnenuntergang entlang schlendere.

Fallout New Vegas - Man muss es leben und fühlen, statt es nur zu absolvieren.

Allerdings gibt es diverse Mankos:

- Steam-Registrierung
- Grafik halt Fallout 3 von vor zwei Jahren
- Sich häufig wiederholende Musik oder Texte in den Radiosendern
- Gespräche entsprechen nicht dem Text und/oder verfehlen ihrer Aussage
- Clipping-Fehler stören den Spielfluss oder beeinflussen den Kampf
- Personen sind nicht anwählbar
- Abstürze (Fallout funktioniert nicht mehr)
- Listeninventar (Ehrlich, mit der Möglichkeit, Munition zu zerlegen, was natürlich ein nettes Feature ist, wird die ganze Geschichte extrem unübersichtlich. Außerdem nervt es, wenn man keine zusätzlichen Reiter für Getränke, Nahrung, Medizin/Drogen, die ganzen Patronenhülsen oder diese Karawane-Karten hat. Die ganze Liste durchscrollen ist nicht mehr lustig!)

Mit ein paar Patches dürften aber viele der oben erwähnte Probleme beseitigt werden.

Derweil bestücke ich meine 10-mm-Maschinenpistole wieder mit neuer Munition, rücke meine Sonnenbrille zurecht und drücke im Sonnenuntergang den Eingang einer verfallenen Fabrik ein, nur um im Inneren das grunzende Geräusch irgendwelcher Kreaturen zu hören.
Scheiß drauf! Man lebt nur einmal!

[Kleines Update 03.11.2010]
Die Fraktionen und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten sind genial!
Ich könnte mich überall durchlabern, allen Seiten helfen oder einfach alle über den Haufen ballern.
Richtig Spaß macht die Fraktionsbekleidung.
Diese Kleidung ermöglicht mir, trotzdem Zutritt bei einer mir eigentlich nicht mehr wohlgesonnenen Fraktionen zu verschaffen.
Umgekehrt würden mich Mitglieder einer Fraktion sofort angreifen, wenn ich die entsprechend gegnerisch zugeordnete Kleidung trage, anstatt neutraler.

So kann mich also bei allen Fraktionen erstmal mit Gesprächen im ganzen Gebiet umhören oder mich auch einfach bei einer aggressiven Aktion gegen eine feindliche Fraktion als Freund neben bestimmte Zielpersonen stellen und via V.A.T.S. aus nächster Nähe einfach mal zwei bis drei Leuten in den Kopf schießen und somit eine Vorteil im darauffolgenden Kampf erzielen.

[Letztes Update 16.11.2010]
Neben den Unmengen an Möglichkeiten, eine Aufgabe zu Gunsten einer bestimmten Fraktion zu lösen, bekomme ich zu deren Lösung auch Unmengen an verschiedener Kleidung, unterschiedlichste Waffen (aufrüstbar) und Munitionsarten. Das macht einfach Laune und gibt mir die Optionen, optisch und für den Kampf völlig nach meinem Geschmack ausgerüstet zu sein.
Einmal in New Vegas angekommen, beginnt eine Art Kampf der Fraktionen um meine Gunst. Ich kann diversen großen Fraktionen helfen, die Macht zu erlangen. Nebenbei kann ich aber auch selbst danach streben und mit diversen Wildcard-Aufgaben einiges über den Haufen werfen.
Diverse Dedektiv-Aufgaben verstricken mich in der Welt von Gangstern, Alkohol, Glücksspiel und Prostitution von New Vegas. Nebenbei kann ich selbst jede Menge Kronkorken im Glücksspiel verdienen (oder verlieren).
[Kleine Anmerkung: Spielt Karawane (wenn auch nicht in den Kasinos, sondern bei diversen Personen)! Das Minispiel macht Spaß, sorgt aber leider auch dafür, viel zu viel Geld verdienen zu können.]

Nach 80 Stunden Spielzeit bin ich bei Weitem noch nicht am Ende und das empfinde ich als extrem positiv. Fallout: New Vegas ist als ARPG mehr RPG als so manch klassisches CRPG. Neben Two Worlds 2 das absolute Highlight im Herbst diesen Jahres und absolut empfehlenswert!

Entschuldigt mich, aber ich folge nun meinen beiden Begleitern weiter, die am Hügelrand winken. Ich bin froh, genug Munition für mein Präzisionsgewehr dabei zu haben, denn die Beiden stürmen gerade eine Gruppe Todeskrallen entgegen und ich kann mich gerade noch rechtzeitig gut positionieren, um einigen davon in den häßlichen Schädel zu schießen, damit mir meine liebgewonnenen Begleiter nicht draufgehen.
Oh... nach dem Kampf sehe ich eine kleine Siedlung unterhalb der Hügelkette. Veronica, Rex... schauen wir uns mal um! Auf gehts!
"Vielen Dank, dass ich wieder die ganze Ausbeute schleppen darf!"
Hey, sei nicht so mürrisch! Vielleicht gibts da ein schönes Vorkriegskleid für dich, Veronica!
Rex, auf gehts!

[Viel Spaß beim Zocken, Welt erkunden, Gefährten kennenlernen, Ausrüsten und Überleben und so nebenbei der Verfolgung des Haupt-Plots! ;-) ]
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts Neues / Deutschland schießt wieder mit Blümchen, 4. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Gameplay:
Fallout: New Vegas bietet dem Spieler eineige neue Features und bleibt doch im Grunde genommen immernoch Fallout 3:
Spielerisch wäre zu erwähnen dass man nun leichter auf seine Gefährten zugreifen und ihnen befehle geben kann.
Es gibt ein paar neue nette Perks und Ruffraktionen die das Spiel beinflussen.

Inhalt:
Hauptstoryline ist meines Erachtens nach OK, wobei es wieder tonnenweise Side Quests gibt, die wesentlich interessanter sind.
Atmosphere hat sich für mich etwas geändert im Vergleich zum Vorgänger, aufgrund von wesentlich mehr Zivilisation rund um New Vegas.

Grafik:
Von der Engine her gibts nicht keine große Veränderung und kann somit nicht mit neuen Grafikbombern konkurieren. Einige Texturen sind schärfer, wobei dies auch nur für die PC Version gilt.
Die schier endlose Weitsicht ist immernoch da und genial.

Sound:
Deutsche Stimmen wirken Teilweise schlecht vorgetragen und unstimmig, wobei mann hier viele von Fallout 3 wiedererkennt.
Im Radio läuft wieder 50er/60er Musik, die ihren scharm nicht verloren hat.

Schnitt:
Wie auch beim Vorgänger wurde Fallout New Vegas in Deutschland stark zensiert.
Blut wurde entfernt, das Abtrennen von Gliedmaßen ist nicht mehr möglich und auch in der deutschen Synchro wird weniger geflucht als in der
us Amerikanischen.
Für Gore Fans ist das natürlich wieder eine Herbe Enttäuschung, aber wie auch beim Vorgänger kann man da abhilfe schaffen, wenn man weiß wie.

Bugs:
Dazu kann ich leider nicht viel sagen. Bei mir läuft das Spiel nun 70 std spielzeit crashfrei. Fallout 3 wäre in dieser zeit mindestens 8 mal gecrashed. Abgesehen von ein paar Npcs die verbuggt in der gegend rummstehen hatte ich auch wenig bis garkeine ingame bugs.

Fazit:
Wer Fallout 3 mochte sollte sich Fallout: New Vegas zulegen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Riesiges Endzeit-RPG mit herrausragenden Quests und genialer Spielwelt !, 23. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Unglaubliche 110 Spielstunden (mit alle 188 Locations und den meisten Quests) hatte ich in Fallout New Vegas verbracht, das war mehr als in Dragon Age, Fallout 3 oder Baldurs Gate II (ohne Addon).
Dabei habe ich mir sogar den Hardcore Modus gespart, da man sonst wirklich zu nichts anderem mehr kommt.(hab ihn allerdings mal für ne Stunde getestet)

Zuerst ein paar Tipps:

-kauft euch die 18er [PEGI] Version hier auf amazon, den die ist "komplett UNCUT" und auch komplett mit deutscher Sprachausgabe.
Die "normale" deutsche 18er Version hier von amazon ist geschnitten, was grade bei Fallout im V.A.T.S Modus optisch sehr nerven kann.

-deinstalliert Antivir bevor ihr FNV anfangt, denn diese führt seit dem neusten Antivir-Update(November) zu Dauerabstürzen in Fallout.

-die Hauptstory sollte man sich wirklich bis zum Schluss aufheben, da sonst wie auch in Fallout die Luft raus ist, trotz der vielen extrem guten Nebenquests.

-speichern bis die tasten glühen (damit hat man bei evtl. Bugs weniger Frust, da sich diese meistens durch einen speicherstand davor beheben lasen)

Pro:

Absolut herrausragende Quests, Nebenquests und extra unmarkierte Nebenquests für Hardcore-Rpgler
Zudem hat man teilweise bis zu 5 verschiedene Lösungswege und die meisten Quests hängen irgendwie mit anderen Quests bzw. früheren Entscheidungen zusammen.
Vorallen verzweigen sich die Quests so extrem, dass man früher oder später an die meisten Locations kommt.
Belohnungen gibts dementsprechend auch verschiedene.
Questmäßig haben Obsidian/Bethesda es wirklich drauf und erreichen zumindest in meinen Augen Dragon Age Niveau, auch wenn es in FNV keine spektakulären Cutszenen gibt, was halt das I-Tüpfelchen bei den Quests gewesen wäre.
(wenn ich das alles mit Arcania vergleiche welches ich kurz vorher durchgespielt hatte, ist das wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht, aus dem FNV Umfang könnte man wirklich 20x Gothic 4 Arcania bauen)

Sehr große und wirklich bis in den letzen Ecken vollgepackte Spielwelt, welche zudem mit den vorhandenen Mittel (alte U3 Engine) exzellent designt wurde.
Sogar einige der besten Waffen und Rüstungen sind an "unmarkierten" Stellen zu finden, sowas lob ich mir, da macht das erkunden der Karte gleich doppelt soviel Spass.

Zig Waffen, Rüstungen, Waffenmods, Talente, Skills, Perks, Achievments, Minispiele und vieles anderes lassen bis zum Ende nie Langeweile aufkommen.

188 Locations zu finden, was noch mehr sind als in Fallout 3, aber auf einer kleineren Fläche, wodurch man nur noch sehr sehr selten durch leere Gebiete rennt.
Quests hat FNV auch mehr als Fallout 3.

Die deutsche Sprachausgabe ist durchaus gelungen, auch wenn es des öftern die gleichen Sprecher sind, was aber bei der Menge an Charakteren nicht wirklich negativ auffällt.(gibt eingetlich nur ein Sprecher der wirklich mies ist, der vom Jacobstown Chef Marcus)

3 große Fraktionen und viele kleinere, welche man sich anschließen, für oder gegen sie arbeiten, um Hilfe beim Endkampf gewinnen oder sie einfach komplett auslöschen kann.
Ausserdem kann man von allen großen und kleineren Fraktion die Rüstungen anziehen, um somit anderen seine Zugehörigkeit zu zeigen, dies wiederum wirkt sich auf Questdialogue und Auftreten aus, genial, so muss ein "ROLLEN"-Spiel aussehen, eigene Entscheidungen ohne Ende^^

4 verschiedene Enden (Fraktionsabhängig und eine andere :-) )

und vieles mehr....

Contra:

Steam und der Aktivierungsschwachsinn muss ich ja kaum noch erwähnen, das ist nach wie vor eine Zumutung !(vor allem für Generationen wie meine, die in den 80er Jahren mit Computerspielen angefangen hatt und sowas bis vor ein paar Jahren nicht gewöhnt war, naja, wir leben heute halt in der DLC-Generation mit verbuggten/halbfertigen Spielen zum Vollpreis bei Release^^)

Die alte Grafikengine stört mich jetzt nicht soo extrem, aber sie war schon vor Jahren bei Fallout 3 veraltet und kommt hier schon wieder zum Einsatz, ich hoffe zum letzen Mal.
Extreme Weitsicht und eigentlich gute Performance sind zwar nett, aber da geht heute (fast 2011) einfach mehr.
(ich denke aber mal dann hätte man nicht soviel Zeit in die super Quests stecken können, somit hat es dann doch noch etwas Gutes ;) )

Abstürze hatte ich in 95 Stunden 1x pro Stunde womit ich leben konnte, danach machte ich ein Antivir-Update und FNV war nahezu unspielbar.
Antivir komplett deinstalliert und bis zum Spielende (110 Stunden) wieder der obligatorische 1x Absturz pro Stunde, welcher scheinbar bei den meisten normal ist.(Gespielt hatte ich mit allen 3 Patches und der hier von amazon gekaufen deutschen [Pegi] Uncut Version)

Grafikfehler gab es zwar mal, aber wirklich nur sehr sehr wenige (ATI HD 4870)

Soundfehler gab es am laufenden Band, das war bei Fallout 3 glaube ich nicht so extrem.
Haupsächlich Waffensounds, im VATS Modus wie auch bei Waffen die extrem schnell schießen.
Sprachfehler gab es wenige, aber einen extremen an den ich mich erinnere, im Camp Golf Haus bei dem Funker Chef am Schluss der Quest.

Obwohl ich mit dieser hohen Spielzeit und komplett durcheinander gelösten Quests kaum Bugs bis zum Ende hatte(konnte ich aber alles mit eigenen Savegames lösen), gab es doch tatsächlich bei einem der 4 alternativen Enden der Hauptquest einen Bug, bei dem das Weiterkommmen unmöglich war.( Ranger Grant lässt sich nicht mehr ansprechen bzw. verschwindet nach einiger Zeit)
Selbst mit verschiedenen Savegames hab ich das nicht in den Griff bekommen, war aber auch nicht so schlimm, da ich bereits 2 alternative Ende gespielt hatte.
Nur komisch das das grade bei der Haupquest und selbst mit dem letzen Patch passiert ist und man es auch scheinbar ohne die Konsole zu benutzen nicht in den Giff bekommen kann.

Wer Fallout 3 gespielt hat wird vieles bereits kennen, da das meiste Design wiederverwendet wurde, wodurch mir FNV eher wie ein riesiges aber geniales Addon zu Fallout 3 vorkam.(Höhlen und Bunker kann ich echt nicht mehr sehen)
Naja, bei Fallout 4 gibts dann hoffentlich ne neue Grafikengine :)

Es gibt zwar viele Möglichkeiten wo man sich eine "Basis" einrichten kann, aber um die "schönsten" zu erreichen, muss man erstmal 5x zonen und eine direkte Schnellreisefunktion dahin gibt es nicht, warum nicht? (Lucky 38, Tops etc. ? )
Auch das Upgraden der Zimmer wie in Fallout 3 ist irgendwie nicht nur optisch schwach, sondern auch praktisch nicht sinnvoll.
Aber immerhin gibt es wirklich viele Unterkünfte bzw. zu jeder Fraktion eine.(mehr wie eine Kiste etc. für seinen Kram braucht man aber eh nicht, Werkbänke gibt es eh überall)

Die Begleiter sind im normeln Spielmodus überpowert(im Hardcore Modus ist das ok) und grade mit Boone der alles auf 300m wegballert beschert einem Anfangs mehr XP als einem lieb ist, denn bei jeder Zufallsbegegnung nach dem Reisen greift der Begleiter alle sichbaren Gegner in der Nähe an(auch im Pasivmodus), damit ist man ruck zuck Level 30.
Ich hab zwar alle Begleiter auprobiert und auch ihre Quests gelöst, aber teilweise bin ich lieber ohne Begleiter unterwegs gewesen, da die Kämpfe sonst zu leicht sind.

Gegner sind fast alle zu leicht zu besiegen (Todeskrallen und Cazadore sind die Ausnahme), vorallen wenn man mit 1 oder 2 Begleiter unterwegs ist, dann wirds lächerlich.

Man ist viel zu schnell auf dem max. Level 30.
Wenn mans drauf anlegt und ständig schläft und hin und her reist, bringen einem die Monsterrespawns in rund 2 Stunden auf Level 30.
Ich hatte das vermieden und wurde glaube ich erst nach 60 Stunden Level 30.(bin aber auch Respawn-Gegnern in der Wüste aus dem Weg gegangen wenn es ging)

Die Wackelköpfe aus Fallout 3 gegen Implante zu ersetzen, wofür man erstmal eine hohe Ausdauer haben muss, ist einfach unglücklich gelöst.
Die Schneekugeln sehen zwar nett aus, aber sind auch irgendwie nur halbfertig ins Spiel mit eingebaut(sieht man bei der Hauptmission irgendwann mal selbst)

Fazit:
Jeder RPGler sollte sich mal Fallout: New Vegas anschauen, auch wenn er wie ich bereits Fallout 3 ausgiebig gespielt hat.
Die riesige bis in den letzten Ecken mit Quests und interresanten Orten vollgestopfte Spielwelt, ist so wie man sich ein "richtiges" Open-World RPG vorstellt.
Die Highlights sind die Quests bzw. die Ideen/Verläufe und eigene Entscheidungen dabei, welche locker mit den besten des Genres wie Dragon Age, Mass Effect und Baldurs Gate II bzw. auch Gothic 1+2 mithalten können.
Einen Stern muss ich wegen veralteter Engine und einigen technischen Problem abziehen.

Summa Summarum, trotz der technischen Probleme eine absolutes RPG Highlight und Zeitfresser im positiven Sinn :-)
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Falloutgehalt 100%, 28. Oktober 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Allgemein:
Es gibt wieder sehr authentische Charaktere mit gelungener Synchronisation. Allerdings muss man erwähnen, dass die Lokalisation stellenweise misslungen ist und dass der gesprochene Text manchmal nicht zu den Untertiteln passt. Zum Glück ist das wirklich eher selten und kann als geringfügiges Makel abgetan werden, zumal es Spaß macht, den NPCs zuzuhören. Diese gehen übrigens wie gewohnt ihrem eigenen Tagesablauf nach. So kann man Gespräche belauschen oder beobachten, wie sich z.B. ein Ranger eine Flasche Schnaps nimmt und sich setzt, um diese zu trinken oder man begleitet Questunabhängig eine der vielen Karawanen die ständig durchs Ödland ziehen und hilft diesen gegen Überfälle. Alles in Allem ist die Spielwelt sehr überzeugend und es macht Spaß, sich in diese "Einzufühlen". Wer aufmerksam durch die Welt zieht, wird viele kleine Details finden und auf schwarzen Humor stoßen.

Quests:
Die Quests sind mit unterschiedlichen Lösungswegen abwechslungsreich und fordernd, so muss man z.B. als Türsteher arbeiten, Leute überzeugen aktiv/ passiv bei einem Kampf zu helfen oder auch mal Angst und Schrecken verbreiten, indem man von den Gräueltaten einer bestimmten Fraktion erzählt. Es gibt mehrer Fraktionen (drei große Hauptfraktionen und mehrere kleine), die untereinander verfeindet sind. Das Ende variiert je nach dem, für welche man sich entscheidet und somit ist der Wiederspielwert entsprechend hoch.

Crafting:
Dann gibt es noch ein Craftingsystem, mit dem man sich Munition, Essen & Getränke sowie Hilfsmittel (z.B. Stim- Packs und Arzttaschen) erstellen kann. Außerdem kann man Waffen sowie Rüstungen reparieren. Leider bietet Fallout: New Vegas nur ein Listeninventar. Hier hätte ich mir etwas mehr Übersichtlichkeit gewünscht.

Schwierigkeit:
Der Schwierigkeitsgrad ist in fünf Stufen aufgeteilt und es gibt zusätzlich noch den Hardcore- Modus, bei dem der Spieler essen, trinken und schlafen muss. Außerdem können die Begleiter in diesem Modus auch Sterben (im normalen werden sie nur bewusstlos) und Munition hat ihr eigenes Gewicht. Den Hardcore- Modus kann man jederzeit aktivieren und deaktivieren und auch der Schwierigkeitsgrad lässt sich zu jedem Zeitpunkt anpassen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass FO: NV m. M. nach gut ausbalanciert ist.

Grafik:
Die Grafikengine wurde bereits beim Vorgänger verwendet und somit ist die Grafik leider nicht sehr aktuell. Aufgrund der hohen Weitsicht und dem Szenario kann man darüber aber leicht hinwegsehen, auch gerade weil man sehr leicht in die Welt von Fallout New Vegas eintauchen kann.

Sound:
Der Sound ist an und für sich recht nett, nur leider bieten die Radiosender nicht soviel Abwechslung wie bei FO3. Zum Glück gibt es ja Mods, mit denen man Abhilfe schaffen kann.

Steam:
FO: NV nutzt Steam und somit ist bei Aktivierung eine Verbindung zum Internet notwendig. Vorteilhaft ist, dass man durch Steam immer alle neusten Updates erhält. Man kann das Spiel nach Aktivierung auch im Offline- Modus spielen.

Fazit:
Wer Fallout3 mochte, wird New Vegas lieben. Meines Erachtens ist es ein gelungenes Spiel, das herrlich abgerundet ist und eine Menge Spaß macht. Es hat zudem einen hohen Langzeitspielwert. Die kleinen Mankos trüben hierbei keineswegs das Spielerlebnis. Von den Bugs, über die man in einigen Foren lesen kann, kann ich leider nichts sagen, da ich nach 30h Spielzeit noch keine Probleme hatte. An dieser Stelle möchte ich noch Deputy Beagle zitieren, der einmal sehr treffend sagte: "Lasst uns aufblasen und ins Horn brechen." In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen auf der Reise durch die Mojave- Wüste.

P.S.: Das hier ist meine erste Rezension und wenn ich vergessen habe etwas zu erwähnen, so bitte ich um Nachsicht ;)
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Ideen, wenig Umsetzung, 31. Oktober 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Zunächst einmal möchte ich Sie, den Leser, bitten diese Rezension nicht zum Spielball zwischen "Fanboys" und "Hassern" werden zu lassen. Ich werde mich bemühen jeden Eindruck an Beispielen zu belegen. Falls Sie dennoch meine Punkte am Spiel nicht nachvollziehen können oder Dinge anders erlebt haben, schreiben Sie doch einen Kommentar zur Rezension. Auch für weitere Fragen bin ich offen.

Ich selber spiele die Fallout-Reihe vom ersten Tag an und halte Fallout 2 als Musterbeispiel für Atmosphäre und Tiefe, an der sich alles, was Fallout im Namen trägt orientieren sollte. Fallout 3 war ein gelungener Versuch das 2D Spiel in eine 3D Welt zu übertragen. Es wurden viele neue Systeme eingefügt und die Entwickler erwiesen sich als ein wenig zu mutig, denn die Veränderungen der Atmosphäre waren leider gravierend und viele Ideen des alten Fallout blieben auf der Strecke, dies wollte Fallout - New Vegas wieder richten.

Grafik: Das Spiel basiert auf der unveränderten Engine von Fallout 3 und hat daher keine Entwicklung vorzuweisen. Dies empfinde ich nicht als schlimm, da die Engine einiges hergibt. Der neue Western-Stil hat Fallout nicht geschadet, jedoch wurde bei der Animation der Waffen gespart. Ich habe den Eindruck, die Gewehre erinnern mehr an Spielzeug, denn die Hand, welche sie hält ist deutlich größer und dicker als fast der gesamte Waffenkörper. Was mich jedoch in erstaunen versetzte, sind die neuen Ruckler. Das Spiel stufte meine Hardware als Maximum-Setting ein, darauf spielen konnte ich nicht. Selbst mit runterschrauben wurde es nur bedingt besser, obwohl mein PC die Anforderungen locker überbietet und Fallout 3 (wir erinnern uns, es gibt optisch keine Veränderung zu New Vegas) dort keinerlei Probleme machte und ich im Frühjahr diesen Jahres meinen PC noch aufrüstete. Woher diese Ruckler kommen ist mir ein Rätsel.

Musik: Die Radiosender waren in Fallout 3 eine willkommene Neuerung, welche das Gefühl der "alten Zeit" aufleben ließen und für Unterhaltung zwischendurch sorgten. Diese sind wieder da und ähnlich gut, allerdings ist die Musik im Vergleich schlechter gewählt, ist aber meine subjektive Perspektive. Bei der Hintergrundmusik haben die Entwickler jedoch einen guten Sprung zurück gemacht, nämlich zu Fallout 2. Die Musik stammt aus dem alten Spiel und passt perfekt in die neue Umgebung hinein.

Bugs: Was ich bisher erlebt habe waren Abstürze (diese sind aber sehr selten und auch kein Drama; der Spielfluss wird minimal gestört), vor allem aber Probleme mit Gegnern. Gegner stecken in Felsen fest, bewegen sich unterhalb der eigentlichen Landschaft oder laufen sogar auf dem Rücken liegend oder mit dem Kopf im Boden steckend. Auch gibt es haufenweise kleinere Bugs, wie das Verschwinden von NPCs, Objekte, die nicht funktionieren und Gegenstände, welche in der Luft schweben. Insgesamt findet man im Internet riesige Buglisten und man kann nur auf schnelle Patches hoffen.

Nun zum Inhalt des Spiels

Begleiter: Wie in Fallout 2 kann man nun mit einem Trupp reisen. Gut ist das "Companion-Wheel". Man hat mit einem Knopfdruck direkte Kontrolle über die wichtigsten Befehle. Dazu bringt jeder Begleiter eine neue Fähigkeit mit ins Spiel. Jedoch ist man für diese Begleiter permanenter Kindergärtner. Die KI scheint der Fallout 2 Zeit nachempfunden zu sein. Im freien Feld greifen die Begleiter nahezu alles im Sichtbereich an. So erntet man gut Erfahrung, denn man bekommt Punkte und sieht nicht einmal was eigentlich geschieht. Nervig wird es dann vor allem in Dungeons. Türen und Wände sind kein Hinderniss für die Begleiter einen Gegener zu finden, zu welchem sie dann hinrennen um ihn zu erleidgen. Entweder bekommt man nun Erfahrungspunkte oder die Meldung vom Tod eines Begleiters. Dungeons mit einer Gänsehaut zu erkunden oder taktisches Vorgehen funktioniert nur, wenn man die Begleiter als Lasttiere eingangs stehen lässt.

Wirtschaft: Das Wirtschaftssystem ist voller guten Ideen, die aufgrund des schnellen Wohlstandes nichts nützen. Zum Beispiel kann man nun, wie in Fallout 2 Geckos und andere Tiere jagen, um mit ihren Fellen/Häuten und ihrem Fleisch guten Gewinn zu erzielen. Jedoch hatte ich im ganzen Spiel nie ein Finanzproblem. Extra Schwer und Hardcore-Modus zum trotz schwimmt man in Caps, wozu man nichtmal wirklich looten muss. Durch Glücksspiel und Diebstahl wird man schnell extrem reich und Mangel hat man an nichts. Dazu fehlt ein Investitionsziel (In Fallout 3 war es das Haus), welches einem die ganzen ersparten Caps auffrisst. So wird auch das Crafting irrelevant. Man kann nun Nahrung und Drogen zubereiten, Munition in andere umbauen und wieder viele Items selber erstellen. Da man aber Nahrung an jeder Ecke findet, Munition auch einfach kaufen kann und man eh mit einem riesigen Waffensatz ausgerüstet wird, ist es absurd diese durchaus sehr gut durchdachten Systeme wirklich zu nutzen. Würde es mehr Druck geben, wie weniger Nahrung, Armut und Knappheiten, dann wären diese Systeme nützlich und sinnvoll, aber wie es im Moment steht, sind diese eher Gimmicks für gelangweilte Spieler. Es ist seltsam, wie eine Wüste voller Elend einen in wenigen Handgriffen steinreich machen kann.

Die Wüste: In Fallout 3 hatte man das Gefühl, die Wüste sei überbevölkert. Man konnte keine 10 Meter machen ohne irgendetwas verrücktes, neues, oder gar seit dem Krieg unberührtes zu finden. In Fallout 2 war alles leer und ausgelöscht, man konnte ewig reisen ohne etwas anderes zu sehen als Sand. Natürlich wäre dies in diesen Spielen alles andere als wünschenswert, aber New Vegas geht einen eigenwilligen Weg. Nach einigen Touren durch die abgelegenen Teile des Wastelands fand ich vieles, aber nichts erwähnenswertes. Kartenmarkierungen sind manchmal ein paar Hauswände, wenn nicht dann ist es ein Shack (ein Zimmer ohne irgendwas nennenswertes im Inneren)oder eine Höhle (3 Kammern mit nen paar Nightstalkern, was ein Hund mit nem anderen Skin ist). Die Balance zwischen Ödnis und Abenteuer ist auch hier aus den Fugen geraten, aber am meisten nervt die Begrenzung. Während ich bei Fallout 3 das Gefühl hatte, diese Wüste endet nie, wird in man New Vegas eingegrenzt. Es gibt kaum natürliche Hindernisse, sondern nur den Kartenrand. Freie Bewegung ist hier sehr limitiert.

Schwierigkeit: Auch hier benötige ich einen kurzen Bezug zu den Vorgängern. In Fallout 2 lebte man gefährlich. Das Zusammentreffen mit mehreren Raidern, welche gut ausgestatten waren, war oft der eigene Tod. Man musste sich vorsichtig Bewegen um zu überleben. Fallout 3 war das Gegenstück. Ein billiges Gewehr genügte um die Enclave aus dem Wasteland zu fegen. In Fallout New Vegas habe ich bisher wenige kritische Situationen erlebt. Die Begleiter putzen alles mögliche weg und selbst auf "extrem Schwer" kommt man im Grunde recht gut zurecht. In manchen Situationen ist etwas Taktik gefragt, aber für "extrem Schwer" hätte man ruhig noch eine Schippe drauf legen können.

Die Atmosphäre: Hier bin ich mit den Gefühlen sehr gemischt. Positiv ist jedenfalls, dass man die Fallout 3 Märchenwelt verlassen hat. Bisher tauchten weder Vampire noch sonstiger Kinderkram auf, was aber den Missionen nicht in ihrer Verrücktheit schadete (Come fly with me war ein echtes Highlight). Allerdings ist das Wasteland immernoch kein elendiger Ort. Auch wenn jeder Anwohner nun irgendwas zu beklagen hat, sind die Straßen frei von Prostitution, es hängen nicht überall Jetties rum und die Gewalt ist kaum ein Teil in der Gesellschaft, sondern meist etwas was von außen in die heile Welt der Dörfer dringt. (Sicher gibt es hier auch Gegenbeispiele, aber die Ödniss und Tristesse des Fallout 2 fehlt immernoch). Die Dialoge hingegen sind abgestumpft. Bewohner versuchen nichts zu verheimlichen, unfreundlich Begegnet wird einem seltener und tiefsinnige Gespräche hat man wenige. Charakterliche Wendungen gibt es wenige, die meisten Personen sind Stereotyp. Sicherlich gibt es ein paar kleine Juwelen, zum Beispiel den Roboter in Primm, aber hier hätte man etwas ausbauen dürfen. Allumfassend ist es weniger fesselnd als Fallout 3. Das Wasteland bietet weniger Abenteuer, man kann sich mit den Charakteren nur wenig befreunden und ein roter Faden zieht sich lediglich anhand der Quests.

Fazit: New Vegas ist kein schlechtes Spiel. Ich bemängele hier Punkte aufgrund Vergleichen zu Spielen, die es sehr gut machten und Fans sollten zugreifen. Jedoch wird man von der eigenen Erwartung enttäuscht, da es weder ein Fallout 3, noch ein Fallout 2 geworden ist. Darüber hinaus sollte man warten, bis die Patches kommen um einige Defizite zu beheben.

Nachtrag am 13.11.
Dank des letzten Patches wurden ein paar kleinere Bugs behoben und die Anzahl der Ruckler reduziert.

Nachtrag am 14.12
Dank eines Leser-Kommentars Ausdrucksfehler behoben. Neuer großer Patch mit Bugfixes erschienen und erstes DLC angekündigt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht Falle !, 31. Mai 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
An Alle die es interessiert:

Das Setup Programm auf dieser DVD installiert den STEAM Klienten. Soweit so gut, damit kann man ja noch klar kommen.
Wozu frage ich mich allerdings doch.

Das was dann am meisten nervt (!!!!), das Spiel wird NICHT von der DVD installiert, NEIN NEIN, sondern direkt nach der Aktualisierung, dem finden wo man die Registrierungsnummer den einträgt im STEAM Klienten, aus dem Internet heruntergeladen. Die Dateien auf der DVD werden nicht "angepackt". Ca. 7,3 GB werden dann wohl von den Steam Servern auf den Rechner transferiert. Das dauert auch bei einer VDSL Leitung (50M/bit), die Transferrate bricht ja auch ein, ca. 20 Min.
Auch das anstarten der Setup.exe von der DVD sorgt nicht für eine Installation direkt vom Datenträger.,

Ich frage mich wie Menschen in einem etwas fortgeschrittem Alter und nicht ausreichend PC-affin damit klarkommen sollen.
Zwangsrekrutierung mittels Steam ist absolut NO GO. Das Spiel sollte einfach installiert und gespielt werden können.
Es gibt ja schliesslich genug Orte in D wo man mit einer 768 k/bit Leitung auskommen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wüstenei und Ödnis auch am PC, 12. Juli 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fallout: New Vegas (Computerspiel)
Ich habe Fallout 3 und nun auch Fallout New Vegas gespielt.

Insgesamt ähneln sich beide Spiele sehr, gerade von der Spielmechanik als auch der Graik hat sich nicht viel getan. Bei Fallout New Vegas kann man ein bißchen mehr machen, z.B. Munition auf einer Werkbank auseinandernehmen und wieder zusammen bauen. Leider belohnt das Spiel den zeitlichen Aufwand kaum und wirklich notwendig ist es auch nicht.

Bei der Spielwelt und den Quests ist das Ödland (Mojave Wüste) dann auch bei mir am PC angekommen. Wo in Fallout 3 überall lustige, interessante oder seltsame Dinge zu entdecken waren, müllt einen New Vegas mit zig Kartenmarkierungen zu, wo außer einem leeren Haus nichts zu finden ist.
Wo sind die vielen lustigen Begegnungen hin, die es in Fallout 3 gab?
Dementsprechend hatte ich nach einigen Stunden Spielzeit schon kaum noch Lust Fallout weiterzuspielen, da es keine Anreize dafür gab.
Auch die Quests die man bekommt sind meistens eher stupide (Bringe das zu dem / Töte die Person). Es gibt natürlich auch ein paar Ausnahmen, aber es fehlt an Kontinuität. Dazu kommt eine schlechte KI, viele kleinere Bugs (Clipping-Fehler, schwebende Objekte, KI-Aussetzer bei Freund/Feind) und starke Schwankungen bei der Gegnerstärke.

Was man positiv hervorheben kann ist die Gestaltung von dem Vegas-Strip. Wer gerne ins Kasino geht, wird auch hier seine Freude haben.
Und auch das Hauptquest finde ich nicht so schlecht, wobei es an Fallout 3 auch nicht heran kommt.

Im Fazit bin ich etwas zwiegespalten. Die Spielmechanik hat mir bei Fallout3 gefallen, geht deshalb auch hier in Ordnung. Es sind einige gute Ansätze vorhanden, die leider nicht konsequent verfolgt wurden und die Ödnis ist mir teilweise etwas zu öde. Es muss ja nicht überall ein Gegner sein, aber zumindest sollte es etwas zu entdecken geben.
Für Serienkenner ist New Vegas sicherlich ein Muss und für RPG-Fans auch durchaus eine Empfehlung. Es bleibt ein solidis Spiel ohne große Höhen und Tiefen.
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Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas von NAMCO BANDAI Partners Germany GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
EUR 5,99
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