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4.0 von 5 Sternen "A husband to play the game with you, not for you..."
Queen Victoria im Großformat auf britischen Linienbussen - das sieht man heute nicht alle Tage. Aber "The Young Victoria" hat es möglich gemacht. Und Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada") hat das period-begeisterte englische Publikum wieder in die Kinos gelockt, um sich eine Biographie der großen, "victorianischen" alten Queen anzuschauen.
"The...
Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von Miriam Schneider

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frau mit Biss
Drei gekrönte Häupter und nur ein Nachkomme, ein Mädchen noch dazu. Diese kuriose Konstellation brachte Anfang des 19. Jahrhunderts die bislang am längsten auf dem englischen Thron herrschende Königin Victoria in Amt und Würden. Der Weg zur Krone war dabei nicht frei von Hindernissen: Lord Conroy, der Günstling ihrer Mutter, der Herzogin...
Veröffentlicht am 25. April 2010 von film-o-meter


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "A husband to play the game with you, not for you...", 13. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Queen Victoria im Großformat auf britischen Linienbussen - das sieht man heute nicht alle Tage. Aber "The Young Victoria" hat es möglich gemacht. Und Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada") hat das period-begeisterte englische Publikum wieder in die Kinos gelockt, um sich eine Biographie der großen, "victorianischen" alten Queen anzuschauen.
"The young Victoria" dokumentiert anrührend die ersten Regierungsjahre Queen Victorias bis zu ihrer Heirat mit Prinz Albert 1840. Die Liebesgeschichte der beiden wird, wie es ein Kinofilm verlangt, ordentlich breit getreten und um einige Fantasiezugaben erweitert. Will man die realistischere (und darum nicht weniger romantische!) Version sehen, so muss man sich ans gute alte BBC-Fernsehen wenden (das 2001 zum 100. Todestag erschienene "Victoria and Albert" bleibt unübertroffen). Aber wenn man bei kleinen biographischen Fehlern gern ein Auge zudrückt und mehr Wert auf ein gelungenes Ganzes legt, dann ist man auch hier genau richtig: "The young Victoria" hält sich zwar nicht an die historischen Details, doch bleibt den großen Strukturen in Queen Victorias Leben durchaus treu. Ihre "Gefangenschaft" im Kensington Palace wird mitnehmend dargestellt, das "Ausbrechen" nach der Thronbesteigung nachvollziehbar herübergebracht. Zwar wird Victorias erster Premierminister, Lord Melbourne (Paul Bettany) ein wenig bizarr zum charmanten Bösewicht und Antihelden umgestaltet und Prinz Albert (Rupert Friend, bekannt aus "Pride and Prejudice") zum jugendlichen Pendant für Victoria hochstilisiert. Doch hat die so entstandene Geschichte auf jeden Fall ihren Charme. Und wenn Prinz Albert auch nicht gar so häufig in England weilte, wie dargestellt, und sein Leben nicht gar so blutreich für Victoria aufs Spiel gesetzt hat wie es scheint, ein Kern Wahrheit steckt doch auf jeden Fall in allem.
Das große Thema des Filmes fand ich auf jeden Fall gelungen: Eine junge Königin soll von den verschiedensten sie umgebenen Personen an unsichtbaren Fäden wie eine Marionette gelenkt werden. Doch der Marionettenheld, der für sie von einem der Puppenspieler (König Leopold von Belgien) bereitgestellt und vorbereitet wird, entpuppt sich als eine eigenständige Persönlichkeit, die sich in Victoria verliebt und ihr dabei behilflich ist, aus dem Puppentheater auszubrechen. Statt das hohe Spiel gegen oder für Victoria zu spielen, spielt Prinz Albert es mit ihr.
Die zwanzig Jahre ihrer gelungenen Partnerschaft werden im Kinofilm nur noch angedeutet, doch wir wissen aus der Geschichte, wie gut die beiden das Königspaar zu spielen wussten...
Beide Hauptpersonen sind in der Darstellung richtig gut getroffen worden!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Royale Romanze mit Starbesetzung, 13. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Young Victoria (DVD)
"The Young Victoria" ist mal wieder so eine Kinoperle, die bei uns mit 2-jähriger Verzögerung - wenn überhaupt - für ein paar Tage in irgendwelchen kleinen Kellerkinos läuft während der Rest der Welt sich schon an der DVD ergötzt, nur um dann relativ unbeachtet wieder in der Versenkung zu verschwinden. Dabei wäre es in höchstem Maße schade wenn diese Prophezeiung hier auch eintrifft, bliebe der Mehrheit doch ein wunderschöner, intelligenter und romantischer Film vorenthalten.

"Young" ist Programm: Der Film zeigt uns die junge Monarchin, junge Liebe, ein junges Zeitalter: Victorias Kindheit ist geprägt von der muffigen Atmosphäre des Kensington Palace, der wankelmütigen Mutter und dem ihr verhaßten, finsteren Sir John Conroy (überragend gespielt von Mark Strong). Die Atmosphäre des ausgehenden 18. Jahrhunderts liegt noch in der Luft; erst mit dem Tod ihres Onkels, des schroffen und ungehobelten "Sailor-King" Wilhelm IV. und ihrer eigenen Thronbesteigung sollte das später vielbeschriebene viktorianische Zeitalter anbrechen. Im ersten Drittel des Films steckt dieses jedoch noch in den Kinderschuhen und Victorias einzige Freunde im dunklen Landhaus in Kent bleiben erst einmal der Spaniel Dash und die Hofdame Baronin Lehzen.

Mit ihrem 18. Lebensjahr und wenig später ihrem Regierungsantritt wird alles anders, und doch ändern sich manche Dinge nicht. Victoria erliegt - platonisch - dem Charme von Premier Lord Melbourne; schwört sich aber auf der anderen Seite, so schnell nicht heiraten zu wollen, um nicht wieder unter das Joch eines Mannes zu geraten. Auf der anderen Seite des Kanals zieht Onkel Leopold von Belgien alle Fäden, um Victoria und seinen Neffen Albert ein für alle Mal unter die Haube und sich selbst in den Gunstbereich englischen Beistands für sein Land zu bringen.

Trotz allen Sträubens verliebt Victoria sich doch in Albert, gibt ihm jedoch zunächst einen Korb. Albert steht traurig im Regen, Victoria fährt die Staatsgeschäfte in den Graben, Onkel Poldi tobt. Hat man sich dann gegen Mitte des Films hin doch endlich vor den Altar begeben, so trifft auch den unbedarften Albert (wunderschön einfühlsam gespielt von Rupert Friend), der mit den besten Intentionen herangeht, schnell der (historisch belegte) königliche Jähzorn seiner gekrönten Gemahlin. "Do I not have the right to have an opinion?", fragt er zögerlich. Die Antwort lautet, of course, "No".

Dankenswerterweise ist man nicht soweit gegangen, das komplette 82 Jahre währende Leben von Englands am längsten regierender Königin in einen Film packen zu wollen. Auch hat man sich erspart, die Ehe von Albert und Victoria bis zu deren frühem Ende auszuleuchten. Der Film heißt "YOUNG Victoria", und demzufolge sieht man auch genau das: den Weg einer jungen Frau zur ersten Liebe, zur starken Regentin, zur geschickten Politikerin.

Dass dabei nicht immer stur an historischen Tatsachen festgehalten wird, mag ein Kritikpunkt sein; tut jedoch dem Film eigentlich keinen Abbruch. Sicherlich ist z.B. das Attentat auf Victoria in Wirklichkeit ohne die heldenhafte Beteiligung Alberts abgelaufen, doch so wie es hier gezeigt wird, ist es doch viel romantischer. Die Zeit geht unterschiedlich mit Geschichte(n) um, es entstehen Anekdoten und Legenden, und es bleibt dem Zuschauer überlassen, sich einfach von "Young Victoria" begeistern zu lassen - immer mit der Option, hinterher eine Biographie zur Hand zu nehmen und nachzuschlagen, oder aber lieber zu einem historisch genaueren Film oder einer Dokumentation zu greifen.

"Young Victoria" punktet auf vielen Ebenen. Zum einen ist die Darstellerriege durchweg exquisit. Emily Blunt mit ihrer eher herben Hübschheit paßt perfekt als Victoria (die nie eine Schönheit war), während die Ähnlichkeit von Rupert Friend zum jungen Prinz Albert in manchen Szenen geradezu gespenstisch ist und er es wunderbar versteht, den schüchternen, zurückhaltenden, einfühlsamen aber dennoch willensstarken Charakter des Prinzen zu porträtieren. Paul Bettany glänzt als Lord Melbourne -zuegegebenermaßen ein wenig zu jung aussehend- und Thomas Kretschmann geht auf in der Rolle des berechnend planenden, ja fast schon intrigierenden König Leopolds von Belgien. Miranda Richardson, die ewige böse Stiefmutter, darf auch hier wieder zeigen was sie kann; Jim Broadbent brilliert als König William (herrlich die Bankettszene), und auch Julian Glover in der Nebenrolle des Duke of Wellington agiert auf höchstem Niveau. Bis in die kleinsten Nebenrollen hinein hat man auf Ähnlichkeit zu den historischen Personen achtgegeben - und sogar für Prinzessin Beatrice, die Ur-Ur-Ur...-Enkelin Victorias blieb eine kleine Rolle über.

Kostüm-und settechnisch setzt sich das hohe Niveau fort. Herrliche Landschaftsaufnahmen (z.B. Arundel Castle im Südwesten Englands) sowie authentisch wirkende Kostüme versetzen den Zuschauer ohne Weiteres in die Zeit Victorias; während Kamera- und Regiearbeit handwerklich ausgezeichnet, aber nie aufdringlich oder pointiert sind. Einen Pluspunkt gibt es für die Beleuchtung, die den Film in sanfte Farben taucht.

Die DVD wartet zudem noch mit reichhaltigen Extras, z.B. geschnittenen Szenen, Interviews, Making-Ofs etc. auf und hat in einer alternativen Version der Krönungsszene auch einen absoluten Lacher zu bieten.

Der Film bietet eine gelunge Mischung aus ausreichend dramatischen Events und auflockernden humorigen Szenen, die jedoch nicht als platte Lacher daherkommen. Tatsächlich strahlt der ganze Film eine solche Wärme, Ruhe und Behaglichkeit aus, dass man sich am liebsten auf dem Sofa einkuscheln möchte und der Hauptfigur gerne durch jedwede Lebenssituation folgt und zwangsläufig mit ihr mitfiebern muss.

"Young Victoria" besitzt alles, was ein guter Film haben muss: Dramatik, "Action", Romantik und Tiefgang; ist dabei jedoch nicht leicht in ein bestimmtes Klischee (z.B. "Liebesdrama" oder "Kostümfilm") zu pressen. Generell wird der Film vermutlich Frauen eher als Männer ansprechen, jedoch sollten die Herren der Schöpfung beim Schlagwort "romantisch" nicht gleich gequält die Augen rollen und sich geistig gegen eine weitere Liebesschnulze im Jane-Austen-Format wappnen. Eines ist "Young Victoria" nämlich definitiv nicht: Eine langweilige Rosamunde-Pilcher-Geschichte im Gewand des 19. Jahrhunderts.

Es gilt daher: Sich einfach überraschen und von "Young Victoria" verzaubern lassen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frau mit Biss, 25. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Drei gekrönte Häupter und nur ein Nachkomme, ein Mädchen noch dazu. Diese kuriose Konstellation brachte Anfang des 19. Jahrhunderts die bislang am längsten auf dem englischen Thron herrschende Königin Victoria in Amt und Würden. Der Weg zur Krone war dabei nicht frei von Hindernissen: Lord Conroy, der Günstling ihrer Mutter, der Herzogin von Kent (eine Deutsche), setzt zu Beginn des Films alles daran, Victoria wegen ihrer Jugend und Unerfahrenheit eine Verzichtserklärung unterschreiben zu lassen. Doch Victoria setzt, nicht zum letzten Mal in ihrem langen Leben, ihren Willen durch. Sie hat danach zu tun mit Intriganten und Interessengruppen: Der liberale Lord Melbourne wird ihr engster Berater, was dem Tory-Premierminister Lord Peel ebenso ein Dorn im Auge ist wie ihrem Onkel Leopold, König von Belgien, der seinen Sprössling Albert auf Victoria ansetzt, damit er über ihn Einfluss auf den englischen Thron gewinnt. Die sich aufgrund von Victorias Vorsicht nur zögerlich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen ihr und dem anfänglich etwas linkischen Albert bildet dann auch den Kern dieses Historiendramas, das sich voll und ganz auf die genretypischen Elemente, Kostüme und Kulissen, verlassen kann, auch wenn hier das ganz große Monumentalepos keineswegs intendiert war (der Film dauert nur 100 Minuten).

Leider beschränkt sich das Drehbuch von Vollprofi Julian Fellowes (Geliebte Lügen) ein bisschen zu sehr auf die Umsetzung von historisch verbürgten Fakten in bewegte Bilder und schlingert unentschlossen wie die Königin vor ihrem Ja-Wort zwischen den Konfliktfeldern Albert und Leopold, Mutter und Lord Conroy sowie Melbourne und Peel hin und her; so bleibt das ganz große Drama aus. Der Film ist dennoch sehenswert, vor allem dank der hervorragenden Optik (Oscar für die Kostüme). Eine unterhaltsam und übrigens absolut jugendfrei ins Bild gesetzte Geschichtsstunde - nicht mehr, nicht weniger.
Die Original-DVD bietet an Zusatzmaterial u.a. ein Making-of sowie ein Porträt der Königin mit Original-Tagebuchauszügen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Film!, 26. Juli 2009
Von 
Bookworm (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Als Fan von Historienfilmen habe ich mir die DVD von "The Young Victoria" bestellt ohne den Film vorher gesehen zu haben --- die guten Rezensionen und der Trailer haben mir gereicht.

Nachdem ich den Film nun gesehen haben kann ich nur sagen dass es ein wirklich wunderschöner Film ist!!! Die Erzählweise ist sehr ruhig aber dabei nie langatmig oder langweilig. Im Gegenteil --- ich fand es schade als der Film zu Ende war und hätte durchaus gerne noch weitergeguckt ... ;o)

Emily Blunt ist fantastisch in dieser Rolle, und auch Rupert Friend überzeugt als ruhiger Prinz Albert. Bei mir hat dieser Film das Interesse an Queen Victoria geweckt, und ich habe mir erstmal eine Biographie ("Becoming Queen" von Kate Williams) bestellt und auch schon angefangen zu lesen.

Fazit: Ein schöner, ruhiger, romantischer Kostümfilm mit prachtvoller Ausstattung und tollen Schauspielern.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der größten Liebesgeschichten Europas, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Mit "Young Victoria" werden die Anfänge der Regentschaft von der Königin Victoria von England erzählt. Ihre Kindheit, ihr Aufwachsen, wie sie sich verliebt und wie sie sich behaupten muss in einer Welt, in der doch jeder nur sein Bestes will und ihr dabei nur "Honig um den Bart schmiert".
Dieser Film zeigt wie schwierig es für Victoria anfänglich war herauszufinden, wer sie wirklich ist - zu sich selber zu finden - und er zeigt wie hart es war, einen treuen Gefährten auszuwählen.
Vor allem aber erzählt dieser Film eine der größten Liebesgeschichten Europas. Prinz Albert und Königin Victoria waren nicht "nur" miteinander verheiratet, sondern auch ineinander verliebt und führten eine glückliche Ehe, was für damalige Verhältnisse doch recht selten war.
Großartig erzählt und von wunderbarer Musik begleitet - dieser Film rührt das Herz und ist absolut empfehlenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs spannend., 12. April 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Die noch nicht volljährige Victoria wird im Hause ihrer Mutter, der Herzogin von Kent, und deren nahestehenden Sir John Conroy arg bedrängt in eine Regentschaft einzuwilligen. Victoria widersteht diesem Druck und folgt den Empfehlungen ihres regierenden Onkels. Neben dem Streben nach der Macht, wirbt ihr Cousin Albert von Sachsen-Coburg und Gotha um sie. Schlecht gebrieft macht Albert seine ersten Gehversuche am englischen Hof und gewinnt die Gunst der zukünftigen Königin. Aber er hat einen gewiften Mitbewerber aus dem englischen Parlament. Letztendlich sitzt der adlige Albert am längeren Hebel und ehelicht seine geliebte Victoria.

Die dramatisch beginnende Geschichte wirkt auf den Betrachter im Fortgang blutarm. Die Protagonisten folgen brav dem imaginären Protokoll und es mangelt ihnen an Profil. Aufwendige pittoreske Szenarien mit zahlreichen Accessoires werden von einer aufmerksamen Kameraführung professionell eingefangen und sorgen für den bei Historiengeschichten erwarteten Augenschmaus. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vicky und Albert, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Young Victoria (DVD)
Emily Blunt und Rupert Friend überzeugen hier als Victoria und Albert, wie sie sich kennen- und lieben lernen.
Die Liebesgeschichte der beiden wird kurzweilig aufbereitet und macht Spaß beim Zuschauen. Vielleicht nicht historisch korrekt, dafür aber charmant und spielfreudig umgesetzt weiß die Verfilmung zu überzeugen und für sich einzunehmen.
Absolut sehenswert!
Die Ausstattung der DVD ist nicht besonders, aber der Film allein sollte jawohl auch der Hauptgrund sein, sich die DVD zu kaufen ;-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Quite good!, 11. Januar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Als Englischsprachige, habe ich das DVD ins Englisch geschaut. War echte gut. Habe es mit "Maedchenjahre eine Koenigen" mit Romy Schneider gekauft, zum vergleichen. War interessant. The Young Victoria scheint mehr wahr zu sein, aber die beiden waren gut, und perfekt fuer den Winterurlaubzeit, vor Kaminofen. :-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ordentlicher Historienfilm, 8. November 2009
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Young Victoria (DVD)
Der Film erzählt die Geschichte der Königin Victoria von ungefähr einem Jahr vor der Thronbesteigung bis zur Geburt des ersten Kindes, das wäre ca. 1836-1841, wobei man es mit historischer Korrektheit nicht ganz so genau nimmt und auch noch Ereignisse der Jahre 1842/43 mit darstellt (ich habe das auch erst im nachinein nachgelesen). Der Schwerpunkt der Darstellungen liegt einerseits in politischen Geschehnissen und Intrigen um ihre Thronbesteigung und die ersten Regierungsjahren und die Art und Weise wie ihre Familie (speziell die Mutter, aber auch der Onkel, König von Belgien) sie vorbereiten und beeinflussen wollen. Der zweite Schwerpunkt ist natürlich die Geschichte mit ihrem zukünftigen Ehemann Albert aus Coburg. Die meiste Zeit wird auf die Schilderung des Kennen- und Liebenlernens vebracht; etwas kürzer werden die ersten Ehejahr dargestellt.

Der Zeit entsprechend agieren alle Darsteller sehr kontrolliert und unterkühlt, so dass Emotionen und Spannungen hinter kontrollierter Fassade erahnt werden müssen, was aber gut gelingt. Die gesamt Erzählweise, die Dialogie sind ebenfalls eher sachlich und auf eine historische Korrektheit ausgerichtet. Es ist so gesehen weniger eine moderne Sichtweise auf historische Abläufe, sondern eine möglichst getreue Schilderung dieser. Aber man soll es nicht falsch verstehen: Es ist trotzdem unterhaltsam. Ein wenig altbacken vielleicht gelegentlich (also eher wie Historienfilmen wie in den 60ern, weniger wie Angus Lee's "Stolz und Vorurteil"), aber gut und ansprechend. Die Romantik wird nicht offensichtlich dargestellt und deswegen ist der Film nicht so packend wie z.B. manch Jane-Austen-Verfilmung, aber dafür hat es den Reiz einer realen Geschichte und einer 'echten' Liebe.

Man lernt einige historische interessante Sachen, z.B. über das Verhältnis zwischen Parlament und Königshaus. Ich finde auch, dass die Balance zwischen Darstellung historischer Fakten und Erzählen einer Geschichte gut gewahrt wird. Es gibt aber einen echten historischen Ausreißer im Hollywood-Stil, den ich nicht im Detail verraten will, aber Prinz Albert war halt doch nicht Kevin Costner. Und als jemand, der in der Nähe von Coburg aufgewachsen ist, haben mich die hohen Berge im Hintergrund von Schloss Rosenau natürlich sehr amüsiert :-)

Der Film ist kein besonderes Ereignis, aber er ist ein gelungenes Exemplar eines historischen Films, der unterhält, etwas lehrt und leicht anrührend ist.
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5.0 von 5 Sternen Young Victoria, 9. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Young Victoria (DVD)
Der Film spielt um 1830 und schildert die Zeit vor und während der Krönungsfeierlichkeiten von Königin Victoria, ebenso die ersten Regierungsjahre und die Romanze und Ehe mit Prinz Albert.
Victoria wird gespielt von Emily Blunt, Prinz Albert von Rupert Friend.
Wer Kostümfilme mag, wird auch diesem Film verfallen. Sehr schön anzusehen.
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Young Victoria
Young Victoria von Jean-Marc Vallee (DVD - 2010)
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