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Kundenrezensionen

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Dem allgemeinen Werberummel um das seit Frühjahr 2009 angekündigte Remaster von "Exile on Main Street" folgend, stellt "Stones in Exile" eine Art optische Ergänzung zu diesem Album dar. Die Manager- und Steuerprobleme der Band, die kurze Abschiedstournee durch England, die Lebensbedingungen in Südfrankreich, Jaggers Hochzeit, die Overdubs und das Abmischen des Albums Ende '71 in Los Angeles sowie anschließend erste Konzerttermine, also die wesentlichen Geschehnisse aus dem Zeitraum 1970-1972, werden im einstündigen Hauptteil durch Intervieweinspielungen aus dem Off erzählt und durch Schnipsel zahlreicher Privatfilme, durch Fotos und kurze Konzertausschnitte illustriert; diese sind jedoch häufig so kurz und so schnell geschnitten, als wolle man fehlenden Informationsgehalt durch hektische Schnitte kompensieren. Auch nervt das häufige Scharfstellen von Fotos, die nach ca. 2-3 Sekunden, wenn sich das Auge gerade fokussiert hat, durch neue Bilder ersetzt werden, die mit dem selben Effekt eingestellt werden.

Zu den interessantesten Beiträgen zählen dabei die Erinnerungen von Saxofonist Bobby Keys, von Toningenieur Andy Johns, Produzent Jimmy Miller und von dem französischen Photographen Dominique Tarle, der, Keiths Einladung folgend, 1971 ganze sechs Monate in dessen Villa mitlebte.

Im 33-minütigen Interviewteil des Bonusmaterials kommen mit Keith Richards, Bill Wyman, Charlie Watts, Ron Wood und sogar Mick Taylor und Anita Pallenberg wichtige Schlüsselfiguren der behandelten Zeit zu Wort. Wie Keith gealtert ist, hat man durch die Medien mitverfolgen können; Anita Pallenberg aber wäre ohne namentliche Erwähnung nicht zu erkennen gewesen!

In weiteren acht Minuten statten Mick Jagger und Charlie Watts Jaggers ehemaligem Anwesen in Berkshire, Stargroves (1970-1975), und den Olympic Studios Nostalgiebesuche ab und räumen dabei nebenher mit dem Mythos auf, dass die Songs auf "Exile on Main Street" ausschließlich im Sommer '71 in Keiths Villa in Südfrankreich aufgenommen wurden - nach Abzug der noch in England entstandenen Songs kommt Jagger schmunzelnd auf 9, also die Hälfte des Albums.

Im 40-minütigen Bonusteil "Exile Fans" äußern sich die meisten der Prominenten, die im Hauptteil fast ausschließlich aus dem Off zu hören waren, ausführlich über verschiedene Aspekte des Albums: Produzent Don Was, Martin Scorsese, Caleb Followill (Kings of Leon), Will.i.am (Black Eyed Peas), Jack White und Sheryl Crow (die bereits beide mit den Stones auf der Bühne standen) und Liz Phair, für die "Exile on Main Street" eine beinahe religiöse Bedeutung zu haben scheint.

"Stones in Exile" bietet über rund 130 Minuten einen kurzweiligen Blick hinter die Kulissen bei der Entstehung von "Exile on Main Street", und die deutschen Untertitel sind zu 99% hervorragend, d.h. von jemandem übersetzt, der in Studiotechnik etc. zu Hause ist. Bilder von Mick Jagger in der Unterhose werfen allerdings nebenbei die Frage auf, wie sich sein Image als Sex-Gott über Jahrzehnte hat halten können!

Bleibt zu hoffen, dass die Filme "Cocksucker Blues" und "Ladies and Gentlemen - The Rolling Stones", die hier laut Abspann in kurzen Auszügen enthalten sind, in Bälde folgen - aber bitte auf EINER DVD bzw. Blue Ray.
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am 12. August 2010
Diese einstündige Dokumentation beschäftigt sich mit den Aufnahmen der Stones zu ihrem Exile on Main St Album 1971/72. Auf sehr kurzweilige Art werden die Situation der Stones der damaligen Zeit (Steuerflucht aus England, keine Tourneen, Rockstarleben) und die Aufnahmen an diesem Album geschildert. Ihre langsame Arbeitsweise und ihre Zeit in Südfrankreich (Villefranche-sur-Mer) kommen gut rüber. Es kommen nahezu sämtliche Beteiligte (incl. Mick Taylor und Bill Wyman) zu Wort. Von den Sessions gibt es vergleichsweise wenig Filmmaterial. Dies wird mit zahlreichen Photos und Tondokumenten (Alternativtakes, Studiogerede, Interviews) ausgeglichen. Die Kommentare der Band sind interessant und haben die notwendige Selbstironie.

Die Dramaturgie des Films ist gelungen. Der Regisseur hat auch den Film über Scott Walker vor einigen Jahren gedreht. Was ich vermisst habe, ist eine genauere Analyse einzelner Songs, wie es etwa in der Serie Classic Albums üblich ist. Da gerade das Album remastered wurde, hätte sich das eigentlich angeboten. Es wurde auch nicht in der Villa gedreht. Wäre ja ganz interessant gewesen, wie die heute so aussieht. Es gab vermutlich keine Drehgenehmigung. Die Villa gehört jetzt einem Russen, der sie für 100 Mio Euro erworben hat..

Im Bonusbereich gibt es noch zusätzliche lohnende Stones Interviews (komischerweise nicht mit Mick Jagger, obwohl der natürlich auch im Hauptfilm spricht), einen Besuch im Olympic Studio und Mick Jaggers Ex-Villa in England. Abschließend dürfen sich noch Prominente über die Bedeutung des Albums äußern. Letzteres fand ich wenig ergiebig.

Alles in allem, aber eine lohnender Film. Die Stimmung der damaligen Zeit wird gut eingefangen. Für alle, die mehr über das Album wissen möchten, goldrichtig. Einen Minuspunkt gibt es für die fehlende Analyse einzelner Songs. Vier Sterne.
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Wenn man Rolling Stones Fans fragt, welches Album der Rockinstitution den größten bleibenden Eindruck hinterlassen hat, dann wird ein Großteil der Befragten mit Exile On Main Street antworten.

Genau mit diesem Album und seiner Entstehungsgeschichte beschäftigt sich die der Dokumentarfilm Stones In Exile. Das Album wurde 1971 in Frankreich aufgenommen, nachdem die Rolling Stones ihr Heimatland verlassen hatten um den horrenden Steuerforderungen der englischen Regierung zu entgehen.

Die Bandmitglieder geben sehr ausführliche Einblicke in das damalige Bandleben. Die Interviews werden immer wieder von eingeschnittenen Szenen unterbrochen, welche die Stones im Studio oder Live zeigen.

Sehr interessant ist auch das Bonusmaterial mit Interviews von Martin Scorsese, Will.I.Am (Black Eyed Peas), Sheryl Crowe und weiteren Künstlern. Diese erzählen ausführlich über ihre Beziehung zu den Stones und warum gerade Exile On Main Street aus dem reichhaltigem Katalog der Rolling Stones heraussticht!

Insgesamt bietet Stones In Exile 151 Minuten informative Unterhaltung und Einblicke in den damaligen Alltag der Band. Die zuschaltbaren Untertitel sind besonders bei den Interviews äußerst hilfreich.

Laufzeit: 151 Minuten
Bildformat: 16:9
Sound: Dolby Digital Stereo
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch
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am 5. Juli 2010
Also ich zähle mich zu den hardcore-fans und habe natürlich diese DVD sofort bestellt. Ja, ganz interessant war es schon, aber doch wenig Neues. Was kümmert mich die Meinung von Jack White und Scorsese, und als Immobilien-Bepreiser fand ich Jagger/Watts auch nur mittelprächtig interessant. Im Hauptteil ist mir - aber das lag vielleicht an mir - die Chronologie nicht immer so klar gewesen. Die kurzen Konzertausschnitte sind wohl der anderen DVD entnommen, die demnächst erscheint. Ansonsten, na ja, da wurde ein Film suggeriert, indem man im Sekundentakt aus Fotos rein und rauszoomt. Ich hatte mehr laufendes Material von den music sessions erwartet. Immerhin sind die Stones doch eine tolle Gruppe und wegen ihrer Musik bedeutsam, nicht wegen ihres looks .....
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am 10. März 2014
Da gibt es nichts zu meckern.Gute Qualität einfach Top.Würde ich immer wieder kaufen.Vieleicht kann man dass nur als eingefleichter Rolling Stones Fan verstehen
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am 16. Juli 2010
Nach nur mal 38 Jahren gibt es endlich laufende Bilder der legendären "Exile"-Sessions der Stones. Ich frage mich zwar immer warum das dann doch so lange dauert, aber lieber spät als nie.
Auch wenn der ganz große Wurf auch hiermit ausblieb, ist es dennoch faszinierend den Beteiligten heute zu zu sehen, wie sie von den damaligen Aufnahmen in Keiths stickigem Keller schwärmen. Aus erster Hand ungeschönt zu erfahren, wie die Songs 1971/72 entstanden sind hat Klasse. Sehr schön, dass zudem alle Beteiligten zu Wort kommen, auch Wyman und Taylor.
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am 24. Juli 2010
Was mag es wohl für einen Engländer bedeuten, vom eigenen Land als "Persona non grata" behandelt zu werden, und das, nachdem die Stones so viel zur Popularität dieses Landes in der ganzen Welt beigetragen haben!? Bisher konnte man allenfalls Vermutungen darüber anstellen. Mit der hier nun vorliegenden Filmdokumentation über die Entstehung des vielleicht größten Stones-Albums aller Zeiten bekommen wir endlich mehr Aufschluß über die Hintergründe und das finanzielle Disaster, in dem sich die Band zu der damaligen Zeit befunden hat. Als ob die sich daraus ergebenden Konsequenzen nicht schon chaotisch genug gewesen wären, so gesellen sich zu allem Überfluß auch noch alle möglichen eher fremden Zeitgenossen zu den unter ohnehin schwierigen Umständen stattfindenden Aufnahmesessions, alle in der Hoffnung etwas vom großen Kuchen abzubekommen. Kein Wunder, daß die Stones peinlich darauf bedacht waren, sich vor Band-externen Einflüssen möglichst abzuschotten und sich auf ihre eigenen Stärken zu konzentrieren. Daß ausgerechnet der begnadete Songwriter Gram Parsons, einer ihrer Gäste an der französischen Mittelmeerküste, dieser Paranoia zum Opfer fiel ist tragisch, haben mitwirkende Musiker wie er und Al Perkins doch nicht ganz unmaßgeblich zur künstlerischen Integrität von "Exile On Main Street" beigetragen. Erhielt Gram aber schon auf dem Originalalbum nicht den ihm gebührenden Co-Writing-Credit (vermutlich für zwei Songs), und wurde er auch sonst nicht namentlich auf dem Albumcover erwähnt, so glänzt er auch in diesem Film durch Abwesenheit, von einer einzigen kurzen Bildeinstellung einmal abgesehen. Es scheint so, als ob es hier ein eher dunkles Kapitel in der glorreichen Biografie der Stones gibt, vor dessen Aufarbeitung sie bis zum heutigen Tage zurückschrecken. Dies ist auch der einzige Wermutstropfen in dieser ansonsten exzellenten Dokumentation, daher Punktabzug.
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am 16. Juli 2010
Als alter Rolling-Stones-Fan habe ich natürlich diese Aufnahmen in unzähligen Variationen und Formaten. Nun ergänze ich meine Sammlung um Aufnahmen in Blu-ray. Es ist immer wieder erstaunlich, was bei den "neuen" Veröffentlichungen noch zu Tage kommt.
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am 4. November 2014
nur die 145 Min Laufzeit ergeben sich erst mit den Extras, d.h. die Doku selbst dauert nur ca. 1 Std, die restlichen 1.5 Std sind dazugehörige Interviews und Featurettes, für Fans aber sowieso unverzichtbar.
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am 18. Januar 2016
Noch nicht gesehene Aufnahmen mit Interviews, Keith wr die treibende Kraft für die Entstehung von Exile in Main Street.
Geil.
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