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am 27. Oktober 2010
Ich kann mich den positiven Zusprüchen nur anschließen.

Gemäß der bandeigenen Beschreibung: "der Uranus dreht sich nicht, sondern er rollt durchs Sonnensystem", weist die präsentierte Musik eher lange Spannungsbögen mit kurzen Ausflügen in avantgardistische, elektronische und/oder metallische Gefilde auf.
Als Nocte-Fan werde ich nicht nur an "Sequenzen einer Wanderung", sondern auch besonders an "Stille - Das nagende Schweigen" erinnert und meines Erachtens geht hier das Konzept sogar besser auf als bei der "Wanderung". Des Weiteren finde ich, dass Marcel durchaus seinen Gesang zum Positiven weiter entwickelt hat.

Einen Stern Abzug gebe ich, weil mich nicht immer die Texte überzeugen. Teilweise laufen sie Gefahr ins Kitschige abzudriften. Die "typischen" Nocte-Texte gefallen mir dann doch besser, aber diese gehören natürlich auch mehr in die BM-Ära.

Fazit: Ich finde es ein absolut hörenswertes Album, was eigentlich auf Vinyl gehört.
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am 14. Juni 2010
Wer die Zielgruppe sein soll von dieser Platte? --- Na ich zum Beispiel!
Die "alten" Nocte-Fans werden angewidert die Nase rümpfen? --- Nö!

Mal ehrlich, wer den musikalischen Verlauf von Nocte Obducta einigermaßen mitverfolgt hat und in den letzen JAHREN auch nur ein einziges Interview gelesen oder mal auf ihrer MySpace-Seite vorbei geschaut hat, konnte unmöglich ein Black Metal Album erwartet haben!

Erwartung ... Was habe ICH mir denn erwartet? Aufgrund diverser Äußerungen des Chefmelancholikers Herrn Breuer, erwartete ich ein WEITERES Ausbauen der progressiven/psychedelischen (Post-)Rock-Landschaften, bei gleichzeitiger WEITERER Reduzierung von Blastbeat und Growl-/Kreischgesang. Dies alles auf gewohnt hohem Niveau gespielt und mit gewohnt poetischen Texten versehen.
Und was soll ich sagen ... Genau das kriegt man bei diesem Dinner auch serviert!!!

+++Der Opener "6786" z. B. weicht rein musikalisch gar nicht so groß vom Stil der "Sequenzen einer Wanderung" ab. Und auch textlich bilde ich mir ein hier einen direkten Zusammenhang raus zu hören: Eine nun etwas gesetztere, klarere Reflexion des zurück liegenden künstlerischen Schaffens? Ein Aufarbeiten der Missstände? Die Sehnsucht nach und der Mut zu einem Neubeginn?
+++"Zwischen dem Salz und Montpellier" handelt offensichtlich von einem Südfrankreich-Trip. Die von einem Vorredner beschriebene Monotonie ist hier auch nicht von der Hand zu weisen. Nur finde ich sie keineswegs langweilig! Denn erstens passiert bei genauem Zuhören doch einiges und zweitens untermalt die Musik perfekt die im Text wiedergegebene Stimmung. Das umher Irren zwischen Salzsee und Küste, um dann doch immer irgendwo anzukommen. Den schmalen Grad zwischen Trübseligkeit und (weingeschwängerter) Zufriedenheit.
Ein gutes Lied!
+++"Texas della Morte" fällt für mich dann ein wenig aus dem (neugesteckten) Rahmen. Ich musste sofort an einen Road-Movie-Soundtrack denken. Entspannte Nummer. Gefällt mir auch.
+++"Frost 1 & 2" sind selbstverständlich nicht die Tracks des Albums, die einem als Highlight in Erinnerung bleiben. Dafür sind sie auch viel zu wenig Song im eigentlichen Sinne, viel eher vertonte Gedichtverse. Wobei ich es bei "Frost 2" doch interessant finde, in welche Richtung es mit einem verstärkten Einsatz von elektronischen Elementen auch gehen könnte. Die Texte finde ich im übrigen weder schlecht noch kitschig!
Ach und apropos Texte ... ich kann es mir nicht verkneifen: "Instrumentals", lieber Herr Warhellhammer, nennt man Stücke, die rein instrumental, also ohne Text/Gesang aufgenommen wurden. Aber das nur so nebenbei.
+++"Töte das Jahr für mich" ist auch für mich definitiv das Herzstück dieser CD! Ein über 20minütiger, organischer, abwechslungsreicher, anspruchsvoller und grossartiger Brocken Musik, der erstmal erfasst werden will! Grosses Kino! Ich hoffe inständig, dass die Jungs sich a) dazu entschließen das Ganze auf die Bühne zu bringen und b) auch im Großraum München aufschlagen! Würde die Nummern zu gerne live (und teilweise nüchtern) erleben!!!

Langweiliges "Bar-Gedudel" also? In welcher Bar wird denn sowas gespielt und warum -verdammt- kenne ich die nicht?
Im Ernst: Wer Nocte's "Sequenzen" schon nicht mehr mochte, der sollte hier unbedingt vorher rein hören! Mit
(Black) Metal hat das nämlich tatsächlich wenig zu tun. Diesen Leuten kann ich Thorsten's (Nocte-Sänger) ebenfalls geile "Agrypnie" Platten oder Patrick's (Nocte-Basser) "Melkor" Album (Kann man hier leider nicht bestellen, macht euch schlau!) empfehlen.
Allen, die mit dem Gedanken leben können, dass "Dinner auf Uranos" eben Prog-/Post-/Dark-/Psychedelic-/Ambient-/Wasauchimmer-Rock spielen [Ich fände ja Post-Kraut nicht schlecht! ;-)], rate ich: Kauft euch dieses Album und gebt ihm ein wenig Zeit! Es lohnt sich ... wie immer schon!

Wer sich übrigens fragt, warum ich nach all diesen Worten des Lobes nur 4 Sterne verteile: Meiner Meinung nach fehlt zur Perfektion einfach noch ein richtiger Burner auf dieser Platte!
Außerdem musste ich feststellen, dass der begabteste Songwriter, der begnadedste Texter halt nicht zwangsläufig auch der beste Sänger ist. Sorry! Aber nachdem Marcel auf dieser CD neben den gewohnten gesprochenen, geflüsterten oder geknurrten Passagen auch recht häufig clean und "schön" SINGT bleibt nunmal die Erkenntnis, dass man sich hier auf sehr dünnem Eis bewegt und dass die Sache teilweise mal zumindest gewöhnungsbedürftig ist. Andererseits gebe ich zu, dass ich mich daran gewöhnt HABE und die Lyriks so etwas sehr direktes und intimes ausstrahlen.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls freudig gespannt auf all das, was der "Traumschänder" noch so auf dem Kasten hat! Oder viel mehr auf das, was aus seinem Kasten nicht in irgendwelchen Kisten landet, sondern es auch auf Band schafft!

Rock on! Und DANKE für viele Stunden wichtigen Soundtrack zu meinem Leben!!!
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am 28. Mai 2010
Da liegt es also vor mir bzw dreht schon die Runden im Player...das lang ersehnte Rad, was einzahnen soll in die Sequenzen der Wanderung einer der für mich bedeutsamsten deutschen Metal Bands.
Prinzipiell werden sich an diesem Werk die Geister scheiden. Fans des Vorprojektes, die ihre helle Freude an Alben wie Schwarzmetall hatten und kompromisslos auf diese Richtung eingeeicht sind könnten hier eine derbe Enttäuschung erleben. Ich selbst bin eher Fan der späteren Alben und bin durchaus progressiven Dingen nicht abgeneigt, aber auch im schwarzen Metall verwurzelt.
Nun, was gibt es auf den Tisch beim Dinner auf Uranos - im aktuellen Menü sind es sechs Gänge.
Nach mehrfachem Hören find ich dieses Album durchaus gelungen. Es erzeugt Atmosphäre, läd zum Träumen ein, entführt in eine andere -manchmal düstere- Welt. Prinzipiell genau das was ich an Nocte immer mochte, nur wird es hier in ganz anderem Stil umgesetzt. Allerdings hat man den Pfad des Black Metal verlassen, wenn man überhaupt noch von Metal sprechen kann.

So gut ich auch die ersten drei Tracks und das fulminante Töt das Jahr für mich" mittlerweile finde...
Totalausfälle sind für mich Frost 1+2, die aber gottlob einen verschwindend geringen Anteil am Gesamtwerk ausmachen. Erstens.. der ehemalige Traumschänder versucht wohl hier seiner Stimme die Zartheit zu entlocken. Hört sich merkwürdig an und ist meiner Meinung nach eine totale Verschwendung wenn man bedenkt, welch intensivere und glaubwürdigere Stimmung er mit seinen bedrohenden und düsteren Stimmlagen erzeugen kann (ich rede nicht von Kreischgesang). Und ja..gerade die Wortwahl des Textes in Frost 1 ist auch mal grotesk schlecht - "im Schlafzimmer stehende Eisblumen" oder in Pfützen ertrinkende Monde". Innovation und Weiterentwicklung hin oder her.. aber es sollte keinen Kitsch Charakter bekommen.

Ich hoffe man verfolgt dieses Projekt noch für weitere Releases weiter, diese Musik hat durchaus Charakter. Vielleicht aber doch eine kleine Prise mehr von (in Vergessenheit geratenen?) Stärken, die zB der Unhold so perfekt in seiner Schlaflosigkeit zur Geltung kommen lässt. Mangelnde Akzeptanz sollte dann unter dem neuen Namen dann eigentlich ein Fremdwort sein.
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am 26. Mai 2010
Erwartet habe ich kein Nocte-Obducta-Album! Ewartet habe ich zuerst einmal gar nichts.
Kompositorisch wird bei Dinner auf Uranos am letzten Nocte-Obducta-Werk, hingegen anderer Meinungen, angeknüpft. Lange Tracks, besonders das geniale "Töte das Jahr für mich" erinnern doch stark an das melancholisch-sphärische Spätwerk Nocte Obductas.
Beim Gesang wird gänzlich auf black-metaleskes Gekreische verzichtet. Die Musik an sich kann am ehesten als Düster-Rock bezeichnet werden, was auch immer man darunter verstehen will.
Gemäß der Überschrift können gewisse Reminiszenzen an Regeners Element of Crime nicht geleugnet werden. Um nochmal das Wort zu benutzen, geht es bei Dinner auf Uranos jedoch düsterer zu, was schon die Stimme des Sängers unterstreicht.

Nocte-Obducta-Jüngern, die eher dem Black Metal frönen, sei vom Kauf abgeraten.
Alle anderen Musikliebhaber sollten Dinner auf Uranos antesten, es ist ein spannendes Werk mit hohem Potential.
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am 23. Mai 2010
Hier ist es also, das erste Album der "Nocte Obducta"-Nachfolgeband "Dinner auf Uranos".
Wie man es bereits nach dem letzten Nocte-Album "Sequenzen einer Wanderung" befürchten musste, ist dies leider KEIN Black-Metal-Album!

Was aber zumindest für mich noch schlimmer ist: es ist nicht nur kein Black-Metal-Album, es ist überhaupt kein Metal-Album! Nicht mal zünftiger Hard Rock wird hier dargeboten!
Das ist zwar enttäuschend, aber eigentlich nicht weiters schlimm... wäre diese CD nur nicht so strunzlangweilig!

Anstatt zu rocken, bieten die Jungs um Marcel Breuer hier äußerst ruhige, vorwiegend soft und langsam gespielte Rock-Musik, die auf mich äußerst ermüdend wirkt mich bereits innerhalb weniger Minuten unsagbar nervt.

Aber fangen wir bei der CD ganz vorne an:
- Der erste Song "6786" ist gleich mal der beste... oder sagen wir mal "annehmbarste" Song des Albums, da er wenigstens noch ein klein wenig an Nocte's "Sequenzen..." erinnert, da er ein wenig abwechslungsreicher ist, als all das, was danach noch kommen wird.
- Mit "Zwischen dem Salz und Montpellier" folgt auch gleich im Anschluß der größte Tiefpunkt des Albums: langweiliger und monotoner gehts fast nicht.
- "Texas della Morte" ist wieder ein wenig (!) ideen- und abwechslungsreicher, aber leider auch bei Weitem nicht das Gelbe vom Ei.
- "Frost 1": ein kurzes Intermezzo, das m. E. niemand braucht. Hätte man weglassen können. Vollkommen unnötiges Beiwerk also.
- "Töte das Jahr für mich" ist ein über 22-minütiger Song, bei dem auch hier die Tempiwechsel von "ruhig, langsam und soft", zu "ruhig, etwas weniger langsam und soft", bis hin zu "ruhig, sehr langsam und soft" reichen. Etwas anderes passiert leider auch hier nicht. Und das über 22 endlos lange Minuten!
- "Frost 2" ist dann zum Abschluß noch ein weiterer, vollkommen unnötiger Song, der den Hörer dann endgültig mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn zurücklässt.

Ich frage mich: was soll das und wer ist die Zielgruppe dieser Platte?
Den alten Nocte-Fans (wie ich) werden jedenfalls zum größten Teil völlig enttäuscht die Kinnladen herunterfallen.
Freunde sehr (SEHR(!) also wirklich EXTREM) ruhiger und stiller Rock-Musik (selbst die ruhigsten Passagen der Dire Straits rocken mehr, als das, was Dinner auf Uranos hier verzapfen!), die auf die Scheibe vielleicht (!) abfahren würden, werden die CD kaum entdecken, da die Band eigentlich nur den Metal-Fans bekannt sein dürfte.
Was soll dieses Album also???

Daß die ganze Chose natürlich wieder gut gespielt ist, steht außer Frage! Aber die Musik macht das leider auch nicht besser. Ich kann mich wirklich nur wiederholen: ich hab' mich selten so dermaßen beim Anhören einer CD gelangweilt und genervt gefühlt, wie bei dieser.

Konnte ich mich mit Nocte Obducta's "Sequenzen einer Wanderung" noch relativ gut und einigermaßen schnell anfreunden, so habe ich mit "50 Sommer, 50 Winter" doch erhebliche Probleme. Die überall und ununterbrochen vorherrschende Ruhe und die daraus resultierende mangelnde Abwechslung sind mir hier doch um einiges zuviel.

Ich sollte vielleicht zum Abschluss noch kurz erwähnen, daß es keineswegs so ist, daß ich intollerant bin und außer Metal keine andere Musik gelten lasse, bzw. anhöre. Ich denke, ich verfüge über einen recht breit gefächerten Musikgeschmack, der (von allen Sparten von Metal mal abgesehen) von Punk über Blues, bis hin zu Progressive-Rock, Deutsch-Rock, New Wave, bis hin zu Tekkno und diversen Pop-Sachen geht. Nur stoße selbst ich irgendwann an meine Grenzen und das ist genau dann, wenn bei Musik absolut nichts passiert, wie es leider hier der Fall ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: wegen mir dürfen sich jedenfalls "Dinner auf Uranos" gerne wieder in "Nocte Obducta" umbenennen und amtlichen Progressive-Black-Metal machen! Das können sie (PERFEKT sogar!) und dafür lieb(t)en sie ihre Fans!
Also, ICH brauche jedenfalls kein zweites "Dinner auf Uranos"-Album und würde mich UNBÄNDIG darüber freuen, wenn das von Marcel Breuer schon vor Urzeiten angekündigte "Schwarzmetall II"-Album (nochmal unter dem Namen "Nocte Obducta") erscheinen würde.
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