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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jawoll ja !!!, 3. Juni 2010
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Innocence weakness (Audio CD)
Hurra, MANDRAKE leben noch !!! In den letzten zwei Jahren ist es ziemlich ruhig geworden um die norddeutschen Gothic-Metaller, die mit dem Seeräuber-Konzeptwerk "Mary celeste" (2007) zuletzt ein sehr beachtliches Album vorgelegt hatten. Fast musste man glauben, dass MANDRAKE nun doch entgültig in die ewigen Jagdgründe des Metal-Business eingegangen sind. Umso erfreuter war ich jedoch, als ich kürzlich gelesen habe, dass die Band um Frontfrau Birgit Lau immer noch aktiv ist...und das mit "Innocence weakness" sogar noch ein brandneues Album in den Startlöchern steht. Als Außenstehender kann ich zwar nicht beurteilen, inwieweit MANDRAKE anno 2010 noch eine "richtige Band" sind, denn einiges weißt darauf hin, dass es sich hierbei wohl eher um ein Projekt von Gitarrist/Songwriter Lutz de Putter handelt. Aber letztlich ist es egal, wenn die 12 Songs von "Innocence weakness" (inkl. Intro, Outro) dabei sooo überzeugend aus den Boxen schallen.
Das Quintett aus Oldenburg knüpft auf seiner neuen Scheibe direkt an den grandiosen Hochglanz-Vorgänger "Mary celeste" an, und führt das musikalische Konzept dabei teilweise zu neuen Ufern. Erwähnenswert ist hierbei natürlich die tolle Stimme von Sängerin Birgit Lau, die jedem einzelnen Song ihren ganz eigenen Stempel aufdrückt. So glänzen hochmelodische Mid-Tempo-Nummern wie "Indignation" , "Among the demons" , das treibende "Existence" oder die dramatische Halbballade "Silhouette" vor allem durch die wunderschönen Gesangslinien, die dabei aber niemals zu aufgesetzt oder überdreht klingen. Für klassischen Opern-Gesang zeichnen sich im Gothic-Metal zum Glück ganz andere Sängerinnen verantwortlich...und das ist auch gut so. Die MANDRAKE-Frontfrau überzeugt jedenfalls durch ihr glasklares und jederzeit kraftvolles Power-Stimmchen, und macht dabei absolut alles richtig. Gesanglich steht ihr hierbei erneut Gitarrist Lutz de Putter zur Seite, der auf "Innocence weakness" wieder verstärkt durch seine tiefen Death-Growls überzeugen kann, die man u.a. schon vom MANDRAKE-Erstling "Calm the seas" kannte. Dadurch driften Songs wie "Save us from ourselves" oder das mit markerschütternden Backing-Vocals garnierte "Coma" natürlich unweigerlich in Death-Metal-Gefilde ab - streifen diese aber nur kurzweise. In Punkto Songwriting kann man der Band wie immer einwandfreie Arbeit attestieren, so dass die musikalische Messlatte über die 50 Minuten ziemlich hochgelegt wird. Als Höhepunkte dieses 12-Trackers sind dabei sicherlich der mit einem zackigen Refrain veredelte Opener "A secret to reveal" sowie die beiden schwermütigen Ohrwürmer "Autumn infinity" und "A serenade to the sea" zu nennen, an denen die internationale Gothic-Konkurrenz sich in nächster Zeit gern mal die Zähne ausbeissen darf. Ganz stark !!!
Soundtechnisch wurden auch auf "Innocence weakness" natürlich keine Abstriche gemacht. Denn auch diesmal war wieder Jörg Uken (Soundlodge Rhauderfehn) als "Knöpfchendreher" am Werk, dessen guter Ruf sich mittlerweile europaweit herumgesprochen hat, und der vor allem für seine glasklaren, druckvollen Produktionen bekannt ist. So ist vor allem der Gitarren-Sound richtig schön fett ausgefallen, und wird an den richtigen Stellen immer wieder von hymnisch-verträumten Keyboards flankiert. Kitsch ? Fehlanzeige !!!
Fazit: Die brandneue Scheibe von MANDRAKE ist mal wieder ein einwandfreier Pflichtkauf für all diejenigen, die gern mit Gothic-Größen wie LACUNA COIL , THEATRE OF TRAGEDY , PARADISE LOST und AMORPHIS kuscheln gehen. "Innocence weakness" ist wie ein intensiver Gefühls-Parcour...melancholisch, düster, tieftraurig, voll positiver Zuversicht auf ein gutes Ende. 5 Sterne !!!
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Innocence weakness
Innocence weakness von Mandrake (Audio CD - 2011)
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