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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Western, der in einigen Elementen die amerikanischen überbietet
Die Rezension bezieht sich auf den Film.
Filmtitel: Der Schatz im Silbersee
Produktionsland: Deutschland, Jugoslawien, Frankreich
Premiere: 1962
Mit: Lex Barker, Pierre Brice, Götz George, Herbert Lom, Karin Dor, Eddi Arent, Marianne Hoppe, Ralf Wolter u. A.
Regie: Harald Reinl
Literarische Vorlage: nach Motiven des gleichnamigen Romans...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von Mladen Kosar

versus
96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kann es das wirklich geben?
Der Film als solcher dürfte so ziemlich jedem Filmfreund ein Begriff sein. Ein Klassiker des deutsche Kinos der 60er Jahre eben. Hier wird also einzig die BD bewertet.
Was sich UNIVERSUM FILM bei diesem verpfuschten Elend gedacht hat, möchte man sich nicht einmal vorstellen. Diese Veröffentlichung ist nicht mal mehr eine Frechheit, sondern führt...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Knödelbrot


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96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kann es das wirklich geben?, 18. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film als solcher dürfte so ziemlich jedem Filmfreund ein Begriff sein. Ein Klassiker des deutsche Kinos der 60er Jahre eben. Hier wird also einzig die BD bewertet.
Was sich UNIVERSUM FILM bei diesem verpfuschten Elend gedacht hat, möchte man sich nicht einmal vorstellen. Diese Veröffentlichung ist nicht mal mehr eine Frechheit, sondern führt HD gänzlich ad absurdum!
Vom Anfang bis zum bitteren Ende Verschmutzungen im Bild, vertikale Risse durch das gesamte Bild; permanente Unschärfen (das ist noch milde ausgedrückt) und heftigstes Bildrauschen werden hier anscheinend zum Stilmittel erhoben. So gut wie keine Tiefenwirkung, den Hintergrund kann man im Höchstfall erahnen aber sicherlich niemals wirklich erkennen. Dem Bild fehlt dadurch jegliche Plastizität. Dazu gesellen sich flaue, ausgewaschen wirkende Farben und den Kontrast als solchen zu benennen, wäre lächerlich. Der Schwarzwert...ha ha ha, so etwas - oder auch nur im Ansatz ähnliches - konnte ich im ganzen Film nicht entdecken. Weiter geht es mit beinahe ständiger Unruhe im Bild - teilweise hüpft das Bild auf und ab - und an den Bildrändern rechts und links finden lustiger Weise sogar Formatverzerrungen eine neue Heimat. Das heisst, langezogene Gesichter - oder auch Pferde - sind an der Tagesordnung.
Es ist klar, dass Nachtaufnahmen bei diesem Film, durch den Einsatz von Filtern, am Tag realisiert wurden. Das kriegt man auch im Fernsehen mit. Bei dieser "BD" sehen solche Szenen aber aus, als würden sie am helllichten Tag spielen! Überhaupt ist das Bild viel zu hell und unnatürlich. Es sieht aus, als würde man die bewegten Bilder durch einen weißen Vorhang betrachten.
Jeden, der nun meint, man hätte es hier wohl mit einer hochgerechneten DVD zu tun, muss ich leider enttäuschen, denn das würde der Bildqualität dieser sog. Blu-ray nun doch nicht gerecht werden. Im besten Fall durfte ich Derartiges nämlich bei einer miesen VHS-Aufnahme "genießen"!
Ich für meinen Teil, werde niemals wieder eine BD von UNIVERSUM FILM kaufen, ohne vorher dutzende Rezensionen gelesen zu haben, denn dieses Studio vermiest einem das Hobby High Definition auf das Ärgste.

Zum Ton oder auch den Extras etwas zu schreiben, wäre bei der gebotenen Bildqualität, wie die sprichwörtlichen "Perlen vor die Säue" zu werfen. Darum mache ich das erst gar nicht.

Mein Rat an alle Liebhaber der Karl May Filme lautet also: HÄNDE WEG VON DIESEM ZUSTAND, WELCHER MIT BLU-RAY, ODER AUCH NUR HIGH DEFINITION IM ANSATZ, ABER AUCH NICHT DAS GERINGSTE ZU TUN HAT!!!
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ungenügend!, 20. Januar 2010
Von 
Stavros (Unterfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee [Blu-ray] (Blu-ray)
Was der Käufer hier zu sehen bekommt, ist eine Frechheit. Nicht der Film an sich, sondern seine Umsetzung auf blu-ray. Immer wieder kommt es zu Farbsprüngen. Häufig wechselt mitten in einer Szene der Farbton. Teilweise wirkt der Film so, als wäre er gar nicht bearbeitet worden. Ein gelblicher Schleier liegt häufig über dem Bild, das sich zudem oft unscharf präsentiert. Da hat man fast den Eindruck, eine alte VHS-Kassette anzusehen. Die Toneffekte sind sehr spärlich. DTS HD-Master? Nichts davon zu spüren.
Dass es auch anders gehen kann, sieht man bei manch anderen blu-ray-Veröffentlichungen ("Der unsichtbare Dritte", "Die gefürchteten Vier" etc.). Wie brilliant gerade die alten Bond-Filme auf das neue Medium umgesetzt wurden, ist ja kein Geheimnis. Wer unter "Der Schatz im Silbersee" leidet, sollte sich mal "James Bond jagt Dr. No" ansehen. Der Streifen stammt ebenfalls aus 1962 und ist so hervorragend für HD umgesetzt, dass man meinen könnte, der Film sei eine aktuelle Produktion.

Schade, "Der Schatz im Silbersee" ist eigentlich ein prima Familien-Klassiker, aber die Umsetzung ist wirklich schlecht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Western, der in einigen Elementen die amerikanischen überbietet, 18. November 2011
Von 
Mladen Kosar (Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee (DVD)
Die Rezension bezieht sich auf den Film.
Filmtitel: Der Schatz im Silbersee
Produktionsland: Deutschland, Jugoslawien, Frankreich
Premiere: 1962
Mit: Lex Barker, Pierre Brice, Götz George, Herbert Lom, Karin Dor, Eddi Arent, Marianne Hoppe, Ralf Wolter u. A.
Regie: Harald Reinl
Literarische Vorlage: nach Motiven des gleichnamigen Romans von Karl May
Musik: Martin Böttcher
Kamera: Ernst W. Kalinke
Genre: Western > Literaturverfilmung

Die allererste Winnetouverfilmung ist sehr schön gemacht. Für das frühe Jahr 1962 ein beachtlicher pro-indianischer Film, der von Anbeginn ein edles und würdiges Indianerbild vermittelt, was nicht mal in den USA immer selbstverständlich war. Obwohl die erste Hälfte hauptsächlich den Kampf zwischen Weißen beinhaltet, so deutet sich in der zurückhaltenden, schönen Gestalt von Pierre Brice die Güte und Weisheit der indianischen Lebenshaltung an. Später, als die Indianerstämme dargestellt werden, wird der positive Zugang zu den Indianern verstärkt. Das Indianerdorf wurde liebevoll gestaltet und ist für deutsch/jugoslawische Produktionsverhältnisse eine überragende Leistung. Dazu kommt die Einbettung sämtlicher Akteure in wunderschöne Landschaften, die sich abenteuerlich abwechseln und das Auge des Zuschauers erfreuen und verblüffen. Die Auswahl der Locations samt deren Übergängen und Wechsel ist besonders gut gelungen. Die ganze Handlung sprüht vor Energie und Action, die stellenweise auszuufern scheint. Aber gerade dieser eher unbeschwert und naiv an die Romanvorlage herantretender Zugang nähert sich den teilweise seicht-unrealistischen Erzählstrukturen von Karl May. Er ist der Prototyp des Autors, der in seinen Geschichten stets naiv-leichte Lösungen zaubert, so dass sie im populär-unterhaltendem Sinn eher der Schundliteratur angehören, als realitätsbezogener Erzählweise. Auch wenn die Verfilmung der literarischen Vorlage weniger gerecht wird, so verkörpert sie im technischen Sinne sehr gut die Intention des Schriftstellers. Ihm ging es darum, mithilfe leichter, praktischer Lösungen seine Frohbotschaft von dem edlen Indianerhelden und seinem weißen Blutsbruder auszubreiten, sowie eine Alternative für die indianischen Völker zu finden, als ob er die reale indianische Tragödie irgendwie abwenden wollte. Und die Verfilmung folgt dieser Absicht sehr authentisch. Tatsächlich scheint es in der ganzen Filmgeschichte keinen indianischen Helden wie Winnetou zu geben, mit einer solchen kompromisslos edlen, weisen, starken, schönen, mythischen, faszinierenden, fehlerlosen Persönlichkeit. Die ganze amerikanische Filmgeschichte hat eine solche indianische Heldengestalt nicht annähernd zuwege gebracht. Der Grund mag in der Tatsache liegen, dass es wenige Idealisten wie Karl May gab, die keine Scheu hatten, eine solche fantastische Persönlichkeit zu schaffen. Die Amerikaner scheinen dafür nicht berufen zu sein. So ist es nur logisch, dass Europa in Vertretung Deutschlands und Jugoslawiens einen solchen, fulminanten, würdigen Film geformt hat.
Zu den beiden überirdisch wirkenden Heldenfiguren Pierre Brice und Lex Barker sind die Nebendarsteller besonders kreativ gewählt. Herbert Lom brilliert beeindruckend als Bösewicht, Götz George begeistert mittels seiner athletischen Wendigkeit, Karin Dor glänzt aufgrund ihrer Frische und Glaubwürdigkeit. Tragik, Action, Humor und Edelmut erlangen alle ihren angemessenen Ausdruck.
Obwohl die jugoslawischen Reiter sämtlich gut ausgebildet waren und aufgrund mehrerer historischer Filme geübt in Action- und Kampfszenen, so fällt doch auf, dass der steinige Boden der jugoslawischen Wildwestterritorien viel härter war, als die sandigen Wüsten Arizonas. Umso schmerzlicher und problematischer muß der Aufprall auf dem Boden gewesen sein, wenn man vom Pferde fiel. Sichtlich wird ein am Boden liegender Banditen-Komparse vom Fuß eines Pferdes am Kopf getroffen. Die ganzen Actionszenen waren ganz bestimmt nicht zimperlich und keinesfalls ein Honiglecken für die Stuntleute und übrigen Komparsen.
Umso höher ist die gesamte Leistung dieser Verfilmung zu würdigen.
Mladen Kosar
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58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Schatz im Silbersee, auf Blu-Ray eine Zumutung, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film als solcher soll hier nicht bewertet werden, es ist und bleibt der schönste aller Karl May-Verfilmungen in Cinemascope. Was aber die neue Veröffentlichung auf Blu-ray angeht sind doch einige Anmerkungen zu machen. Ich habe mir sowohl die DVD als auch die Blu-ray parallel mit einem Mitsubishi Beamer auf einer 3 Meter 50 breiten Leinwand angesehen, die DVD wurde mit einem Toshiba HD-XE1 widergegeben, die Blu-ray mit einem Samsung BD-P1400. Einen Unterschied im Bild konnte ich beim besten Willen nicht feststellen, schlimmer noch, die Bildfehler, die schon auf den beiden ersten DVD-Veröffentlichungen zu sehen waren sind nicht mal ansatzweise korrigiert worden (Farbsprünge, Unschärfen, ausgebleichte Szenen). Der einzige Unterschied ist der Ton (DTS-HD), aber das kommt gerade mal in zwei! Szenen zur Geltung, einmal kommt bei einer Schiesserei ziemlich am Anfang des Films der Ton von hinten (was auch völlig korrekt ist, die Personen agieren im Rücken des Betrachters), die zweite Szene mit Surroundton ist, als Old Shatterhand mit seinen Begleitern auf Butlers Farm ankommt (sie reiten links an der Kamera vorbei und der Ton folgt genau den gallopierenden Pferden). Das war's auch schon mit Toneffekten. Die Laufzeit ist korrekt mit 111 Minuten angegeben, bedingt durch die Wiedergabe mit 24-Bildern/s statt wie bei der DVD mit 25b/s.
Ich kann denjenigen, die sich den Film zulegen möchten nur raten: Finger weg von der Blu-ray, sie bringt keine Verbesserung, man ärgert sich nur über rausgeschmissenes Geld.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht doch, 4. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es geht doch!! Was war ich bei der Erstauflage enttäucht! Habe es ja damals gepostet. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher ob ich die Neuauflage der Blu-Ray kaufen soll. Ich bin halt ein "Kind" der Fünfziger und habe die Filme als echtes Kind noch im Kino als Erstaufführung gesehen... sowas prägt also.
Kurz gesagt ,ja, es lohnt sich. Deutlich detailreicher als die die von mir gelobte Universum DVD. Farben stimmen. Filmfehler wurden getilt. Deutliche Steigerung.Kommt natürlich nicht an digitale Filme von heute in Bezug auf High Tech Bild un Sound aus, aber ehrlich , was sollen diese Vergleiche.Der Film wird bald 50!!!Empfehlung,definitiv, und die Erstauflage als Andenken in die SAmmlung.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt...den SCHATZ IM SILBERSEE neu erleben !, 9. April 2012
Spezifische Besprechungen über die techn. Qualität dieser Blu-Ray sind hier bereits veröffentlicht. Ich will nicht ganz soweit gehen, aber ich möchte unentschlossenen Fans dieses Karl May-Klassikers den Rat geben - kauft Euch diese Blu-Ray ! Ich bin seit Anfang dieses Jahres ( 2012 ) Besitzer eines 50er Zoll Plasma-Fernsehers ( das einfach zur Info ) und als ich die Blu-Ray das erste mal in den Player schob, war ich einfach begeistert, wie der Film jetzt aussieht. So scharf und farbenprächtig sind Lex Barker und Pierre Brice noch nie durch den jugoslawischen Westen geritten ! Ja, die Bildqualität reicht nicht an Referenz-Blu-Rays von Filmen, die in etwa gleich alt sind, heran ( wie etwa THE SEARCHERS und THE BIG COUNTRY ) und auch ich hätte mir gewünscht, daß TOBIS/UNIVERSUM-Film einen völlig neuen HD-Transfer für diese Veröffentlichung erstellt und eine wirklich alle heutigen Möglichkeiten ausnutzende Restaurierung des vorhandenen Filmmaterials vornimmt. Trotzdem macht diese Blu-Ray ungeheuren Spaß und hinterlässt bei mir einen insgesamt überaus positiven Eindruck. Im Dezember feiert dieser Klassiker sein 50jähriges Jubiläum...SO, haben Sie ihn zuhause noch nie erleben können.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Der Schatz im Silbersee" reloaded - 2.0, 19. Dezember 2010
Von 
Joerg Schmidt (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Film gestern zum ersten Mal nach gefühlten 10 Jahren gesehen. Fazit: Die Bildbearbeitung ist sehr ordentlich geworden. Aber der Ton ist noch "old fashioned".Macht aber nichts, da sich das Ergebnis sehr gut sehen lassen kann. Deshalb klare Kaufempfehlung! Im übrigen noch ein Wort zu meinen Vorrezensenten: Man sollte die Qualität einer Bluray und nicht die Verkaufspolitik eines Verleihs bewerten. Diese Fassung ist gut gelungen, auch und gerade weil es die vorherige Fassung offensichtlich nicht war. Ggf. hat sich der Verleih gerade wegen der negativen Kritiken zur Vorgängerversion entschlossen, "Der Schatz im Silbersee reloaded" zu produzieren. Warum diese Einsicht trotzdem zu einer schlechteren Bewertung dieser bluray führen soll, erschließt sich mir nicht.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen An den Marterpfahl!, 25. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Macher dieser Blu-ray gehören an den Marterpfahl: wenn man es nicht schafft, die Bildqualität über den ganzen Film hochauflösend zu halten, soll man die Finger davon lassen. Hier wechseln sich - oft in einer Szene(!)- Farbspiele ab, die von einer verstaubten 25 Jahre alten VHS-Cassette stammen könnten bis hin zu 'na ja, ginge doch'. Unwürdig für eine Blu-ray, da eine Qual für das Auge! 5:1? Glatte Fehlanzeige! Na ja, fast, immerhin einmal hat man den Eindruck, die herrliche Musik von Böttcher käme tatsächlich aus allen 5 Boxen. Und beim Überfall auf die Ranch wurden ein paar Schüsse dazugelegt, aber das wars!
Sollte Winnetou 1-3 in diesem Format genauso lieblos auf die Fans losgelassen werden, grabe ich echt das Kriegsbeil aus! Mein Sternchen bezieht sich nur auf den Nostalgiefaktor, der sich in manchen kurzen Momenten einstellt, nicht aber den Gestaltern der Blu-ray 'Schatz im Silbersee'. Diese gehören skalpiert. Hugh! Ich habe gesprochen!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser geht's (leider) nicht!, 19. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schatz im Silbersee [Blu-ray] (Blu-ray)
Was man hier mit richtigem Wiedergabeequipment zu sehen bekommt, entspricht ungefähr dem, wie der Film 1962 in den Kinos ausgesehen haben muss! Ein Wahnsinn!

Mit einem jungen Film darf man die BD nicht vergleichen, da sind schon mal Welten dazwischen, was BD noch so alles an Reserven hat, aber wenn das Ausgangsmaterial schlecht ist, sind die Möglichkeiten, welche man auf BD bannen kann nun auch mal leider etwas beschränkt. Das ist ungefähr so, wie wenn man eine MC auf CD überspielt: Die CD klingt wie eine MC, jedoch hat eine CD noch viel höhere Klangreserven.

Gleich vorweg: Der Film ist fast 50 Jahre alt, wurde mies behandelt, schlecht gelagert und viel beschnitten. Die Produzenten dieser BD haben sich jedoch echt bemüht, das bestmögliche aus diesem Film zu machen. Der Käufer erhält dadurch eine Komplettfassung von dem Film, vom jeweils besten noch erhaltenen Ausgangsmaterial, welches aufwändig restauriert wurde. So kann es schon mal vorkommen, dass mitten im Film bei einer Szene auf eine qualitativ schlechtere MAZ oder eine rotstichige 35mm-Positivkopie zurückgegriffen wurde, um dem Konsumenten letztendlich den vollständigen Film verkaufen zu können.

Habe die BD sowohl mit einem Projektor (Panasonic PT-AE4000) als auch mit einem LCD-TV (Pioneer KRL) jeweils mit der Universum-DVD vom gleichen Film verglichen. Es ist ein enormer Unterschied, was da an Qualität noch hinausgeholt wurde! Ich bin begeistert! Man erkennt auf der BD Details, die vorher noch nie aufgefallen sind, die Farbsättigung stimmt (auf der DVD waren die ja - im Nachhinein betrachtet - absolut pervers und echt übertrieben), das Bild wirkt natürlich, die 24p-Wiedergabe ist auch authentisch, die Unterschiede in der Schärfe sind enorm. Ein echtes Vergnügen, diesen Film auf BD zu sehen!

Die DVD kann man getrost in den Müll schmeißen. Alles matschig, unscharf, verschwommen, übersättigt und widernatürlich. Letztere Satz traue ich mich auch nur machen, weil ich nun die BD von dem Film habe. Früher war ich schon von der DVD hellauf begeistert. Aber - ich wiederhole mich - auf der BD ist es endlich so, wie es sich gehört!

An alle Kritiker, die nur schlechtes von der BD berichten: Findet eine 35mm-Positivkopie von dem Film, welche besser ausschaut, als diese BD! Oder überlegt einmal, was ihr bei der Restauration besser gemacht hättet! Das Filmmaterial damals war nicht das beste, der Film war einer der ersten deutschen Cinemascope-Produktionen überhaupt (da gab's halt noch Verzerrungen und Nichtlinearitäten im Bild), der Ton war nur in Mono.
Apropos Ton: Der Ton ist gut, die (Surround-)effekte sind echt spärlich und sehr dezent. Ursprünglich war der Ton in Mono. Ich bin selber ein totaler Surroundfreak, aber was will man bei dem Film machen, damit der Ton besser klingt? Meiner Meinung nach soll man sowieso auf die Monospur umschalten, weil nur das dem Original entspricht.

Der einzige negative Kritikpunkt, mit dem ich übereinstimme, ist, dass ich den Eindruck habe dass das Bild zu hell wirkt. Ich hätte also das Gamma etwas heruntergeschraubt, aber das ist unter anderem Geschmackssache und lässt sich auch noch beim guten Wiedergabegerät einstellen. Ich, jedoch, verstelle den Fernseher deswegen nicht. Obwohl die "Day-for-Night"-Aufnahmen in diesem Film wirklich lächerlich wirken. Aber - wie gesagt - damals hatte man nicht die technischen Möglichkeiten, die man heute hat. "Video" & "Digitaltechnik" sind Begriffe, die anno dazumal noch völlig unbekannt waren.

Alles in allem eine gelungene Produktion. Ich hoffe, dass bald die anderen Karl-May-Filme ebenfalls auf BD released werden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute Neuauflage einer Blu Ray, 2. Oktober 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
So etwas ist wirklich selten! Diese Blu-ray wurde neu überarbeitet und irgendwo habe ich auch etwas von einer Rückrufaktion gelesen, da sich Fans über die Bildqualität massiv beschwert hatten. Als Extra ist auch ein kleiner Bericht über die Bildqualität der Originalfassung im Vergleich zur ersten und aktuellen Version enthalten. Sicher ist, selten war ein fast 50 Jahre alter Streifen optisch besser als "Der Schatz im Silbersee". Ab und an sind die Farben etwas zu durchdringend, aber was aus dem Film heraus geholt wurde, ist einfach Wahnsinn! Das wird einer Blu-ray wirklich gerechter als man erwartet. Man muss ja schon oft Angst um die Bildqualität haben, wenn ein Achtziger Jahre Streifen auf DVD veröffentlicht wird. Zu dem Film gibt es noch ein nettes Extra über die Dreharbeiten mit Interviews der damaligen Helden Götz George (lang) und Pierre Brice (kurz) sowie anderen Beteiligten. Da wäre noch mehr drin gewesen, doch private Aufnahmen und ein Blick auf die Dreharbeiten und Hintergrundinfos sind sehr interessant. Die kurzen Interview und Werbeschnipsel von 1962 sprechen auch Bände und zeigen dem Zuschauer noch einmal eindrucksvoll wie anders damals die Zeit war.
Kommen wir nun zum Film! "Der Schatz im Silbersee" wirkt abseits der nostalgischen Verklärung meiner Jugend wie ein schnell herunter gekurbelter B-Western mit tollem Soundtrack von Martin Böttcher vor den traumhaften Landschaften des ehemaligen Jugoslawiens. Die Geschichte der ersten und damit wegweisenden Karl May Wildwest Verfilmung ist wie immer: ein Bösewicht (Herbert Lom) und seine Schergen wollen den Schatz im Silbersee erbeuten, bringen dafür Menschen um und säen Zwietracht unter den Indianern. Die Helden und Blutsbrüder Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) retten die Situation mit Hilfe von Sam Hawkins (Ralf Wolter) und einigen anderen Helfern, von denen Karin Dor, Eddie Arent und natürlich der junge Götz George die besten Rollen haben. Ein richtiger Hauptdarsteller oder markante Dialoge bzw. etwas Interaktion zwischen den Helden abseits des roten Fadens findet nicht statt, vom Originalroman wurde auch wenig übernommen. Da haben die späteren Streifen etwas mehr Tiefgang, sind aber halt Massenfilme mit für damalige Zeit fetter Action und heute zurecht Kult!
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Der Schatz im Silbersee
Der Schatz im Silbersee von Harald Reinl (DVD - 2010)
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