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Nur widerwillig geht Ferdinand Griffon (Jean-Paul Belmondo) mit seiner Frau zu einer Party seines Schwiegervaters, deren Gast auch Hollywood-Regisseur Samuel Fuller ist, der seine Auffassung vom Kino erläutert. Wegen der blassierten anderen Gäste geht er vorzeitig und trifft in seiner Wohnung auf die als Babysitter angestellte Ex-Geliebte Marianne Renoir (Anna Karina). Vom Leben in Wohlstand gelangweilt verschwindet er mit Marianne und wird in den Mordfall an ihrem Geliebten verwickelt. Beide fliehen nach Südfrankreich und halten sich mit Diebstählen über Wasser. Doch bald sind Gangster hinter Marianne her, denen es um das Geld des ermordeten Ex-Geliebten geht. Die zwielichtige Marianne verschwindet - und als Ferdinand sie Wochen später in Toulon wieder trifft, hat sie einen neuen Geliebten. Doch Ferdinand lässt sich erneut auf vage Versprechen ein ...

Jean-Luc Godard (*1930) drehte seinen radikal pessimistischen Film nach dem Noir-Kriminalroman OBSESSION von Lionel White. Trotz der innovativen und extrem bunten Farbdramaturgie ist der erste Cinemascope-Filme des Regisseurs in seiner Grundaussage Absage an die einst bewunderten und verklärten USA - ein radikales Pamphlet gegen den amerikanischen Imperialismus und seinen Krieg in Vietnam, dem ehemaligen Französisch-Indochina. Bereits in dem von der französischen Zensur mehr als zwei Jahre zurückgehaltenen LE PETIT SOLDAT (1960) hatte Godard gegen den Krieg (in diesem Falle den französischen in Algerien) polemisiert. Neben dieser politischen Aussage ist PIERROT LE FOU (dessen deutscher Verleihtitel ELF UHR NACHTS sich aus einer Dialogpassage am Anfang herleitet und den Cineasten eher irritiert) auch ein Film über enttäuschte Liebe und Tod - und gewissermaßen ein persönlicher Abschiedsbrief an Anna Karina, von der er sich nach mehrjähriger Liebe und Zusammenarbeit 1965 getrennt hatte.

Die Blu-ray von STUDIOCANAL (identisch mit der bereits 2010 in der STUDIOCANAL COLLECTION veröffentlichten Disc) präsentiert den 2009 von der Cinematheque Francais aufwendig rekonstruierten und in 2K neu abgetasteten Film in hervorragender Bildqualität. Die Tonspuren (Französisch, Deutsch, Englisch, Spanisch) liegen in Mono vor. Durch eine merkwürdige Programmierung der Disc sind Wechsel der Tonspur oder Verwendung der zahlreichen Untertitel nur im entsprechenden Menu-Punkt möglich. Als Extra ist die Dokumentation GODARD, LIEBE UND POESIE (2007, 53 min, untertitelt) enthalten, die ausführlich die Beziehung zu Anna Karina und deren Ende beleuchtet. Ferner sind eine kurze Einleitung von Colin MacCabe (3 min) sowie der französische und deutsche Kinotrailer enthalten. Der Menu-Punkt "Filmanalyse von Jean-Bernard Pouy" startet den Film in französischer Sprache mit unterlegtem Audio-Kommentar, wobei wesentliche Dialoge und der Kommentar als deutsche Untertitel erscheinen. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Für Sammler anspruchsvoller Klassiker in jedem Fall ein Pflichtkauf!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2008
...erbarmt sich Universal und beginnt, auch hierzulande die "Godard Collection" zu veröffentlichen. Warum der Film - der definitiv zu den drei besten Filmen Godard's zählt! - dann allerdings unter dem antiquierten Titel der deutschen Erstverwertung im Kino veröffentlicht wird, bleibt wohl ein Rätsel.

Normalerweise würde ich hier blindlings fünf Punkte vergeben, allerdings verdient die Aufmachung (mindestens) einen Minusstern für Lieblosigkeit. Warum gerade eine Major Company sich ausserstande sieht, (reichlich existierendes!) Bonusmaterial zur Verfügung zu stellen, ist (leider) kein Wunder, sondern in diesem Hause üblich. Folglich sollte sich niemand davon täuschen lassen, dass Amazon die DVD fälschlich als Special Edition bezeichnet - ein paar Bildchen, ein Trailer und eine banale "Einführung" von einem Mr. MacCabe, rechtfertigen diese Bezeichnung keinesfalls.

Am Rande angemerkt sei, dass die "Godard Collection" in England, den Niederlanden, Frankreich und Australien schon seit einiger Zeit vertrieben wird. Groteskerweise erscheinen überall unterschiedliche Titel in teilweise unterschiedlicher Ausstattung (Tonspuren / Untertitel) - Hélas Pour Moi gibt es z.B. nur in Australien, Passion nur in Australien und den Niederlanden. Lizenzrechtliche Probleme dürften hierbei kaum eine Rolle spielen, da Universal der Rechteinhaber ist. Ich hoffe also nur, dass diese Edition hierzulande weitergeführt wird - am Liebsten mit Alphaville.
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am 17. August 2008
Godard ist nicht vollständig, wenn man diesen Film nicht gesehen hat. Im Schatten von Weekend wird dieses Meisterwerk gern übersehen. Eine klare Empfehlung für Cineasten.
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am 19. August 2010
Ich versteht(schließt) warum in den gewissen Ländern nicht(nicht ein), man ändere oft den Titel des fims - Derjenige hier in Frankreich, wenn Ruf seines wahren Titels "Pierrot le Fou" Was sagen will " Peterchen der Narr " - Christian ( France )
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