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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verschwörung auf der Spur
Der Journalist und Autor Robert Harris lieferte mit seinem mehrfach ausgezeichneten Roman "The Ghost" die Vorlage für den nun von Roman Polanski vorgelegten stimmigen Thriller "The Ghostwriter". Robert Harris schrieb das Buch zu einer Zeit, in der er gleichzeitig mit Polanski an der filmischen Umsetzung eines weiteren Romans, "Pompeii", beschäftigt war. In einem...
Veröffentlicht am 21. Juli 2010 von HEAVENSHALLBURN

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschte Erwartungen
Der Ghostwriter prangert Tony Blairs Naheverhältnis zu den USA an, aber nicht Blairs größtes Verbrechen, nämlich seine aktive Unterstützung des Irakkrieges. Was hätte man aus diesem Stoff für einen Film machen können! Statt dessen zeigt man nur eine lauwarme, viel zu langatmig erzählte, belanglose Geschichte, die den Zuseher...
Veröffentlicht am 5. Januar 2012 von Otto Hilscher


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Verschwörung auf der Spur, 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Der Journalist und Autor Robert Harris lieferte mit seinem mehrfach ausgezeichneten Roman "The Ghost" die Vorlage für den nun von Roman Polanski vorgelegten stimmigen Thriller "The Ghostwriter". Robert Harris schrieb das Buch zu einer Zeit, in der er gleichzeitig mit Polanski an der filmischen Umsetzung eines weiteren Romans, "Pompeii", beschäftigt war. In einem Interview sagte Harris, dass diese Zusammenarbeit dafür sorgte, dass "The Ghost" von der filmischen Arbeit Polanskis geprägt wurde. Diese Freundschaft führte dazu, dass auch an dem Drehbuch zu "The Ghostwriter" zusammengearbeitet wurde und dabei ein stiummungsvoller und bildgewaltiger Film entstand, der erste Streifen nach "Chinatown", den Roman Polanski wieder in den USA ansiedelte.

Der namenlose Ghostwriter "Ghost" wird von seinem Agenten davon überzeugt, dass er für eine Menge Dollars die Memoiren des ehemaligen Premierministers Adam Lang zu Ende schreibt. Lang selber liefert das mehrere hundert Seiten starke Manuskript und so ist es an "Ghost", unter massivem Zeitdruck ein stilistisch ansprechendes Buch zu verfassen, welches als "Adam Lang - mein Leben" den Weg in die weltweiten Buchläden findet. Adam Lang lebt mit seiner Frau Ruth, seiner Assistentin Amelia Bly und einem kleinen Stab bestehend aus Bodyguards und Beratern zurückgezogen auf der Atlantikinsel Martha's Vineyard. Das dortige Anwesen gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Dieser und der Umstand, dass der vorherige Autor, ein Freund des Premierministers ausser Dienst, an den Folgen eines mysteriösen Unfalls verstarb, schreckt "Ghost" nicht davon ab, auf die Insel zu reisen und seine Arbeit aufzunehmen. Schon bald wird klar, dass einiges nicht stimmt. Sowohl das zerrüttete Verhältnis zwischen dem Ehepaar Lang, als auch die Tatsache, dass das Manuskript wie ein Schatz gehütet wird, welches den Weg aus dem Safe nur unter Aufsicht zur Bearbeitung vor Ort findet, lassen frühzeitig darauf schliessen, dass es um weit mehr geht, als das Verfassen einer Biographie. Als Adam Lang von der Presse beschuldigt wird, an Folter und Kriegstreiberei im Kontext des Irak-Krieges aktiv beteiligt gewesen zu sein und "Ghost" die Hinterlassenschaft des tödlich verunglückten Vorgängers findet, bestehend aus Fotos und einer Telefonnummer, wandelt sich "Ghost" vom Schreiber zu einem investigativ arbeitenden Journalisten und ist schon bald einer Verschwörung auf der Spur, in der Geheimdienste und Waffenlobbyisten verstrickt zu sein scheinen. Bevor er sich versieht, ist er in tödlicher Gefahr und versucht von nun an den Schlüssel des Geheimnis in dem Manuskript und den gefundenen Fotos zu finden.

"The Ghostwriter" ist ein stimmiger und fantastisch gefilmter Politstreifen, der nicht mit Action geladenen Bildern und mit Specialeffects daherkommt, sondern, wie es für Roman Polanski typisch ist, eine langsam aufbauende Geschichte erzählt, deren Spannungsbogen zum Ende hin an Fahrt aufnimmt und ein Ende präsentiert, welches vielleicht ein wenig konstruiert wirkt, den Zuschauer dennoch in seinen Bann zieht, ein Publikum welches über weite Strecken auf eine undurchschaubare Fährte gelockt wird. Es sind diese kleinen Momente, die Beziehungen zwischen den einzelnen Rollen, die Kulissen und Drehorte, die karge und bedrohliche Winterlandschaft der Insel Sylt, samt der stürmischen Nordsee, welche die latent düstere und bedrohliche Stimmung des Films unterstreicht, und es sind die großartigen Schauspieler und deren Leistungen, die "The Ghostwriter" zu etwas besonderen werden lassen. Ewan McGregor als "Ghost", einer Rolle die ihm wie auf den Leib geschnitten ist, der zweifelnde und manchmal unentschlossen wirkende Schreiber und Autor, der Teil einer politische Intrige wird, dieses aber lange versucht von sich abzuweisen, da er nur einen Job macht, der mit Politik nichts zu tun hat. Pierce Brosnan, den ich im Gegensatz zu vielen anderen für seine schmierigen und aalglatten Rollen stets geliebt habe und der hier nach Filmen wie "After The Sunset", "Laws Of Attraction" und "Der Schneider von Panama" in der Rolle des unnahbaren und doch verletzlichen ehemaligen Premierministers Adam Lang zu glänzen weiss. Auch die weiblichen Hauptrollen sind mit Kim Cattrall, die mir bisher nur als sexsüchtige und konsumgeile Samatha in "Sex And The City" aufgefallen ist und die in "The Ghostwriter" die machtbesessene und attraktive Assistentin Amelia Bly spielt und Olivia Williams, als die Ehefrau Ruth Lang, von deren Rollen man zunächst annimmt, dass die Verletzbarkeit, die Verbissenheit und die gekränkte Eitelkeit auf das gestörte Verhältnis zu ihrem Mann zurückzuführen ist, fantastisch besetzt.

"The Ghostwriter" ist ein empfehlenswerter Politthriller der stillen und kleinen Momente, der als eine Art Verweis, mit dem dazugehörigen Augenzwinkern, auf die politische Realität dieser Zeit gesehen werden kann. Roman Polanski, der sich in der letzten Zeit mit seiner unrühmlichen Vergangenheit herumschlagen musste, überzeugt auf ganzer Linie und beweist erneut, dass er in einem Atemzug mit Regisseuren wie Scorsese oder Coppola genannt werden muß. Ende nächsten Jahres kann man dann auf ein weiteres Highlight von ihm gespannt sein.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieser GHOST ist geistreich, 23. November 2010
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Selbst wer den Politbestseller "Ghost" von Robert Harris kennt, dürfte bei diesem Film einige Überraschungen erleben. Denn obwohl der Regisseur Roman Polanski bei diesem Projekt eng mit dem Autor zusammengearbeitet hat, steht der Film auch für sich selbst, was man auf jeden Fall positiv bewerten kann. Ewan McGregor ("Big Fish") spielt einen jungen Briten, der von seinem Manager den gutbezahlten Job vermittelt bekommt, als Ghostwriter für die Memoiren des ehemaligen Premierministers Adam Lang zu arbeiten. Allerdings hat der Job einen unübersehbaren Haken, denn die Leiche seines Vorgängers wurde erst kürzlich an den Strand gespült. War es Selbstmord oder ein tragischer Unfall? Als der neue Ghost im Strandhaus des Politikers ankommt, erkennt er schnell, dass er in ein Schlangennest getreten ist. Jeder scheint hier etwas zu verbergen. Und was hat es mit dem Manuskript von McAra, seinem Vorgänger auf sich, welches anscheinend eine dunkle, höchst brisante Wahrheit ans Licht bringen sollte?

Ewan McGregor beschreibt den Charakter seiner Rolle als unbeeindruckt. Er spielt einen professionellen Ghostwriter, für den die Person oder der Stellung seines Auftraggebers nicht besonders ins Gewicht fällt. Ob Popsternchen oder Politiker möchte er den Unterhaltungswert der persönlichen Geschichte seines Gegenübers in Worte fassen, die den Leser nicht auf den ersten paar Seiten einnicken lassen. Als er jedoch das Manuskript seines Vorgängers im Büro von Lang ein erstes Mal durchgeht, fallen ihm bald die Augen zu. Misstrauisch beäugt von Langs persönlicher Betreuerin Amelia Bly (ziemlich sexy: Kim Cattrall) und von der Ehefrau des Politikers, Ruth Lang (Olivia Williams, "An Education") ermuntert, versucht er einen eigenen Eindruck von Adam zu erhalten. Allerdings spitzt sich die Lage in dem ohnehin ziemlich abgeschotteten Domizils der Langs zu, als in einem Fernsehinterview gefordert wird, den ehemaligen Premierminister wegen Kriegsverbrechen anzuklagen. Gegen seinen Willen wird der Ghost, der bisher der einzige Gast im Hotel des sonst so verlassenen Ortes war, in das ehemalige Zimmer von McAra im Strandhaus einquartiert, um den eingetroffenen Demonstranten und Journalisten keine Angriffsfläche zu bieten. Als er den Kleiderschrank ausräumt, stößt er auf einen Umschlag mit verwirrenden Informationen. McAra, der jahrelang als treuer Berater von Lang tätig war, schien tatsächlich an einer geheimnisvollen und brisanten Geschichte aus der Politvergangenheit seines Arbeitgebers dran gewesen zu sein. Hat ihn diese Sache letztlich auch das Leben gekostet? War dieser ominöse Unfall in Wirklichkeit Mord? Was hat der erste Ghostwriter herausgefunden? Wird sich sein Schicksal an seinem Nachfolger wiederholen, oder wird die Wahrheit ans Licht kommen?

In dem Film dominieren kalte Farben und klare Linien, die eine bedrohliche und spannende Atmosphäre schaffen. Das Strandhaus ist nicht heimelig mit Holzdach und wärmenden Kaminfeuer, sondern gleicht von außen einem kastenförmigen Gefängnis und ist innen sehr modern und distanziert eingerichtet. Von Anfang an fordert der Film die Aufmerksamkeit des Zuschauers, der die selbstironische Art des namenlosen Helden schätzen lernt und mit ihm die Bewohner der neuen Umgebung in Augenschein nimmt. Die Dialoge sind geistreich und unterschwellig von den Empfindungen des einzelnen geprägt. Da sich der Fokus hauptsächlich auf vier Personen beschränkt, fällt die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Charakteren relativ leicht. Obwohl fast permanent eine gefährliche und aufgeladene Stimmung herrscht, kommt die Geschichte fast völlig ohne Gewalt aus, was sehr angenehm ist. Wie Robert Harris in einem Interview zugibt, ist er von der Energie und der Dynamik von Hitchcocks Werken schwer beeindruckt, was auch die filmische Umsetzung des Ghostwriters beeinflusst haben mag.
Leser des Romans können sich bestimmt noch an eine gewisse Schlüsselszene erinnern, die hier nicht näher beschrieben werden soll, um die Spannung nicht zu verderben. Daher soll nur angemerkt werden, dass diese Szene im Film aufgegriffen und phantastisch ausgeleuchtet wurde. Auch wenn die Figuren etwas verändert wurden und zum Beispiel Adam Lang längst nicht so charismatisch herüberkommt, wobei Pierce Brosnan sich manchmal nicht in der Lage zu fühlen scheint, die dargestellte Person eindeutig als gierigen Machtmensch oder als engagierten Gutmenschen zu spielen, ist die filmische Erzählung in sich sehr stimmig und macht den Zuschauer zum mündigen Beobachter.
Die zum Teil sehr sehenswerten und erfrischend straff gehaltenen Extras sind hier besonders erwähnenswert. Robert Harris sitzt eindeutig der Schalk im Nacken wenn er berichtet, dass ihn ein Fernsehinterview von 2006 inspiriert hat, in dem gefordert wurde, Tony Blair für Kriegsverbrechen zu belangen und er im nächsten Atemzug betont, dass Adam Lang aber natürlich kein Abziehbild des realen Vorbilds ist. "Der Ghostwriter: Fiktion oder Realität?" sowie die Interviews mit den Schauspielern gehen auch auf das ungewöhnliche Ende des Films ein. Außerdem wird auf die Bedeutung des Manuskripts eingegangen, welches im Film fast die Bedeutung einer realen Figur erhält. Diese Informationen sind faszinierend und ergänzen sehr gut die eigenen Seheindrücke.
Nicht so beachtenswert ist das Featurette "Der Ghostwriter: Die Besetzung", weil hier vor allem Lobeshymnen der einzelnen Schauspieler auf die Kollegen oder auf den Regisseur gesungen werden, die offenbar für unverzichtbar gehalten wurden.
Fazit: Eine gelungene Literaturverfilmung, die für anspruchsvolle und spannende Unterhaltung sorgt!
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49 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beklemmender Polithriller, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
"Der Ghostwriter" ist ein ruhiger, abgründiger Politthriller. Weder beginnt er spektakulär, noch endet er spektakulär. Und dennoch erzeugt er von der ersten Minute an eine unterschwellige Spannung, die den Zuschauer wie ein Sog mit sich zieht.

Welch spektakulären Zündstoff enthalten die Memoiren des Ex-Premierministers Adam Lang? Wie ist der Vorgänger des Ghostwriters ums Leben gekommen? Welche Rolle spielt die Ehefrau des Ministers? Warum verfrachtet man den Ghostwriter für die Wochen des Schreibprozesses auf eine abgelegene Insel? Warum bedrängen ihn all die zwielichtigen Gestalten? All diese und mehr Fragen drängen sich auf, und werden zum Ende hin logisch und stimmig aufgelöst. Keine abstrusen Twists, sondern die konsequente Zusammenführung zuvor gestreuter Hinweise.

Wer Polanskis Filme kennt, weiß dass man auch hier ein wenig Geduld mitbringen muss. Wer auf rasant geschnittene Thriller, Verfolgungsjagden im Minutentakt und ähnlichem steht, könnte sich hier schnell langweilen.
Die Inszenierung ist ruhig, viele Details und Unstimmigkeiten werden nur subtil angedeutet, und es dauert ein wenig, bis der bald dramatische Handlungsverlauf so richtig in Schwung kommt. In diesem Sinne ist es ein fast schon altmodischer Film, was das Sehvergnügen aber keineswegs schmälert. Auch die finale Filmszene beantwortet zwar die noch offen stehenden Fragen, ist aber zugleich wieder so ambivalent und bitterböse, dass sich neue Fragen auftun und einen noch über den Abspann hinaus beschäftigen. So sollte es auch sein.

Handwerklich ist der Film auf höchstem Niveau umgesetzt. Meisterregisseur Roman Polanski zieht im Hintergrund mit sicherer Hand und viel Feingefühl die Strippen. Vor der Kamera glänzen Ewan McGregor, Pierce Brosnan und Olivia Williams in ihren jeweiligen Rollen. Optisch ist der ganze Film in düsteren und bedrückenden Grau- und Blautönen gehalten. Alle Handlungsorte stehen in einem diffusen Licht, was auch die zwiespältigen Charaktere unterstreicht.

Kein Popcorn-Kino, kein Film den man sich mal eben zur reinen Unterhaltung anschaut. Stattdessen ein tiefgründiger, spannender und nachdenklich stimmender Politthriller. Und das wiederum ist ja dann für manche auch perfekte Unterhaltung.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll gefilmter, atmosphärisch gelungener Thriller !, 1. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Der Ghostwriter von Polanski ist einer der interessantesten Filme, jenseits des Blockbustergenres, in diesem, noch jungen Jahr. Die Tatsache, das Polanski dafür bekannt ist, seine Geschichten sorgfältig auzuwählen und zu erzählen macht diesen Film zu einem echten Geheimtipp. Selten habe ich mich so unwohl gefühlt, die Amtosphäre ist beklemmend, die Darsteller toll ausgewählt und Stück für Stück wird einem die Auflösung um das Rätsel eines britischen Ex -Premierministers, der angeblich MArionette der CIA war, vor Augen geführt.
Vorsicht: Der Film lebt von seine ruhigen, atmosphärisch dichten Erzählweise. Großartige Shooouts etc sollte man nicht erwarten, auch regt der FIlm, bzw. sollte der Film die grauen Zellen zum NAchdenken anregen...bis zum konsequent angedeutetem Ende ! Wer sich darauf nicht einlässt wird sich schnell langweilen. Alle anderen bekommen einen tollen Politthriller serviert, jenseits aller Mainstreampfade (Wobei es auch in diesem JAhr bereits tolle Mainstreamfilme gab :) )
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannender Thriller - empfehlenswert, 20. März 2011
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum ersten Mal von "Der Ghostwriter" gehört habe ich durch einen Trailer zum Film, der sehr vielversprechend aussah, weswegen ich mir den Film doch mal ausleihen wollte. Das neuste Roman Polanski Werk weiß dabei rasch Spannung aufzubauen und den Zuschauer zu fesseln und auch wenn er schnell die Wogen der Handlung glättet, erhebt sich scon bald eine neue Gischt bestehend aus Suspense und Thrill. Nicht selten kommt einem der Name Alfred Hitchcock in den Sinn und wie man später in einem Featurette vom Romanautor Robert Harris erfahren sollte, wollte er mit seinem Buch eben diese Stimmung auch erzeugen. "Der Ghostwriter" ist ein gekonnt inszenierter Kriminal Thriller, der nicht sofort alles offenbart und einiges anders zeigt, wie es scheint. Die Auflösung ist ebenso brilliant wie verblüffend. Chapeau!
Nicht unerwähnt bleiben sollte übrigens die herausragende Darstellung von Schauspieler Ewan McGregor, der hier nicht nur auf gewohnt hohem Niveau spielt, sondern auch seinem Charakter sehr viel Authentizität und Persönlichkeit verleiht.
Das Bild präsentiert sich in 2.35:1 und wurde in VC-1 codiert. Da die Handlung sowohl gleichmäßig im Dunklen wie im Hellen spielt, wurde dies hier sehr gut umgesetzt und sowohl Farbsättigung als auch Schwarzwert werden sehr gut dargestellt, wobei auch die Kontraste sich auf hohem Niveau befinden. HD-Puristen dürfen sich indes über eine sehr gute Schärfe freuen.
Beim Ton geht die Freude weiter, denn Arthaus hat hier sowohl für das englische Original als auch die deutsche Synchronisation eine DTS-HD MA 5.1 Spur spendiert. Zwar wird man bei einem Thriller hier keine Effekt Spektakel wie bei einem Abenteuer oder Action Film erwarten, aber auch so wurden die Surround Effekte sehr gut eingesetzt. Die Dialoge sind jederzeit sehr gut verständlich und der Gesamteindruck erweist sich jederzeit positiv. Die Abmischung wurde sehr dynamisch durchgeführt. Für einen Film dieses Genres könnte der Ton nicht besser sein.
Die Extras bieten eine Menge zusätzlicher Infos. Vor allem das Featurette 'Der Ghostwriter: Fiktion oder Realität?' erweist sich hier als sehr interessant und informativ, präsentiert hier Autor Robert Harris die Herangehensweise und Recherche zu seiner Buchvorlage. Die Interviews mit den Darstellern und Machern des Films bieten des Weiteren individuelle Ansichten zu 'Der Ghostwriter'. Neben den Special Features zum Film gibt es obendrauf noch einige Trailer zu weiteren empfehlenswerten Filmen.
Wer auf spannende Filme steht, sollte sich 'Der Ghostwriter' unbedingt mal anschauen. Zwar wird hier nicht die Intensität eines Film Noir erreicht, aber das braucht es auch nicht, denn die Spannung und Dichte dieses Thrillers macht dies locker wieder wett!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, 18. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Der Film, mal so gleich auf den Punkt gebracht, ist richtig gut. Tolle Schauspieler in einem Thriller, den man nicht ausmacht weil es so spät ist um morgen den Rest zu schauen. Dafür ist er einfach zu spannend, hat überhaupt keine Längen und ist in mancherlei Hinsicht sehr interessant bzw. aufschlussreich. Zum Beispiel die Erklärung des ehemaligen Premiers, die vom Ghostwriter geschrieben wurde und von der Presse in den Nachrichten verpackt verkündet wird. Ich bin sicher, dass ist gängige Praxis überall und man kommt um ein schmunzeln nicht umhin. Zur Handlung, ein Ghostwriter ist ein Mensch, der z.B. für Promis ihre Memoiren schreibt bzw. deren Manuskripte so überarbeitet, dass daraus möglichst ein spannendes Buch wird. Dieser, verkörpert im Film von Ewan Mc Gregor, wird eingestellt als Ersatz für einen ermodeten Kollegen, der die Memoiren eines umstrittenen Ex Premiers schrieb. Was dieser bei seinen Recherchen und im Laufe der Dinge so entdeckt und wie sich die Geschichte entwickelt, hat Roman Polanski klasse zu einem Thriller geschaffen, der volle Punktzahl dafür von mir erhält. In wieweit so was realistisch ist, werden sich die Meinungen teilen, ich bin der Ansicht, nichts ist unmöglich heut mehr.
Man muss zuweilen aufpassen um wirklich den ganzen Plot zu verstehen, bekommt dafür ein tolles Filmerlebnis.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung mit großartigen Schauspielern, 26. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Polanski hat hier einen großartigen Film geschaffen. Sehr nah am Roman von Robert Harris, der wohl mit seinem ehemaligen Freund Toni Blair abrechnet. Polanski bestitt zwar das Brosnan Blair spielt, aber allein seine Besetzung macht dieses deutlich. Der Film lebt von der Spannung und den großartigen Schauspielern , die es schaffen, ein unheimliches Gefühl auf die Zuschauer zu übertragen. Besonderst Olivia Williams und Pierce Brosnan geben eine beeindruckende Leistung als Ex-Premier Ehepaar ab. Unbedingt anschauen und sich in diese unwirkliche Welt hineinziehen lassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polit Thriller mit Spannungsaufbau, 25. Oktober 2010
Der Film ist das beste Beispiel für einen gelungenen Spannungsaufbau.Der Film beginnt sehr ruhig und steigert seine Spannung.Der namenlose Ghost findet immer mehr heraus bis der Film in einem atemberaubenden Ende endet.Dennoch sind es ruhige Momente die den Film auszeichnen.Die Schauspieler sind alle perfekt ,obwohl Pierce Brosnan viel zu selten zu sehen ist.Jedoch war mir klar das viele den Film als langsam ansehen werden.

Fazit:Es ist ein wirklich ganz eigener Film , wer aber Gefallen an ruhigen Szenen hat und alte Hitchcock Klassiker mag ,wird der Film bestimmt ansprechen.Jedoch muss man auch sagen , das Polanski das Rad hier nicht neu erfunden hat.

Die DVD kommt mit zwei Keep Cases in einem Schuber daher.In Keep Case 1 ist der Film "Der Ghostwriter" und die zugehörigen , sehr informativen Extras und in Keep Case 2 der Bonusfilm "Polanski :Wanted and Desired" ,welchen ich bisher noch nicht gesehen habe.Kaufempfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er kam und ging wie ein Geist im Nichts, 9. Oktober 2010
Von 
M. A. Kiwitz (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Mit "Der Ghostwriter" wagt sich Regisseur Roman Polanski ("Tanz der Vampire", "Der Pianist") an die Verfilmung des gleichnamigen Beststeller-Romans des Autors Robert Harris (orig. "Ghost"). Über genau jenes Buch bin ich auf den Film aufmerksam geworden. Da mich die Geschichte bereits hier begeistert hatte war ich gespannt darauf zu sehen, wie Polanski diesen Stoff umzusetzen vermag.

Zu meiner großen Freude hat er dabei ganze Arbeit geleistet. Wer das Buch bereits gelesen hat wird sich mit der Verfilmung gut arrangieren können, sind meines Erachtens alle wichtigen Aspekte der Romanvorlage wiederzufinden. Sowohl die Charaktere als auch die Stimmung wurden wunderbar transportiert.
Dazu trägt natürlich neben der hervorragenden Inszenierung Polanskis, für den es zu Recht den Silbernen Bären für die Beste Regie gab, der perfekt Besetzte Cast mit Pierce Brosnan ("James Bond") und Ewan McGregor ("Illuminati") bei. Brosnan, der wie bisher kaum ein anderer einen ehemaligen britischen Premierminister zu verkörpern versteht und McGregor, mal wieder in der unscheinbaren Rolle eines etwas blassen Außenseiters, der sich von den Geschehnissen um sich herum mitreißen lässt.
Abgerundet wird der Cast mit überzeugenden Nebendarstellern wie Kim Cattrall, Olivia Williams und James Belushi.

Die fesselnde Geschichte wird wunderbar in den Film transportiert und nimmt den Zuschauer von der ersten bis zu letzten Minute in seinen Bann; und das ganz ohne viel actionhaltige Szenen, die einen Thriller gerne überladen. An erster Stelle stehen hier Story und Charaktere und diese alleine reichen aus um genug Spannung für die gesamte Spiellänge von knapp 123 Minuten zu erzeugen.

Wer mit etwas intellektuelleren Thrillern nichts anzufangen weiß und eine gewisse Portion Action samt physischen Auseinandersetzungen erwartet oder sucht, sollte sich lieber für einen anderen Film entscheiden. Wem es aber auf die Geschichte ankommt, auf überzeugende und einnehmende Charaktere und einen spannenden und mitreißenden Plot, der ist mit "Der Ghostwriter" sehr gut bedient.

Bild und Ton sind auf der technischen Seite ebenfalls gut gelungen. Die Bilder wirken klar, mit einer gewissen kühlen Optik, die sich optimal an der Handlung orientiert. Ebenso verhält es sich mit einem gut gemischten Ton, der zu einer dichten Atmosphäre beiträgt.

Die Single-Disc enthält als Extras Interviews mit Ewan McGregor, Olivia Williams, Pierce Brosnan, Robert Harris und Roman Polanski, eine Fotogalerie und Trailer sowie als Featurettes "Der Ghostwriter: Die Besetzung" und "Der Ghostwriter: Fiktion oder Realität".

Ebenfalls enthalten ist ein Wendecover.

Für eine gelungene Buchverfilmung und hervorragende Unterhaltung erhält "Der Ghostwriter" daher 5 Sterne und das von mir geteilte Urteil der Süddeutschen Zeitung, dem nicht mehr hinzuzufügen ist:

"Der perfekte Thriller!"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer ist wer auf Martha's Vineyard?, 3. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Ghostwriter (DVD)
Auf Martha's Vineyard gibt es Tage, an denen sich der Himmel kaum noch von der Erde unterscheidet, weil die Linie am Horizont in einem tristen einheitlichen Grau versinkt, das von den dunklen Wolken am Firmament fließend auf das darunterliegende Meer übergeht. Tosende Wellen brechen auf die Sandstrände dieser Insel vor der amerikanischen Ostküste ein, das Gras in den Dünen neigt sich durch den Sturm zur Seite, strömender Regen peitscht herunter, Blätter wirbeln durch die Luft und aus der Ferne schimmert das diffuse Licht eines nur schemenhaft wahrnehmbaren Leuchtturms durch die Finsternis, sodass es fast so scheint, als würde das Ungemach, das den Protagonisten widerfahren wird, aus der unbändigen Natur erwachsen, gegen die sie sich mit jedem Schritt im Freien stemmen. In diese düstere Atmosphäre schickt Roman Polanski einen Ghostwriter, dessen Namen wir nie erfahren werden. Er soll anhand des Manuskriptes seines tödlich verunglückten Vorgängers die Memoiren des früheren britischen Premierministers Adam Lang überarbeiten, der in dieser Enklave wie Napoleon auf St. Helena festsitzt, denn die neue Regierung in London ist willens ihn an das Den Haager Kriegsverbrechertribunal auszuliefern, das gegen Lang Anklage erhoben hat, weil unter seiner Führung Terrorverdächtige in geheimen Operationen illegal in die Foltergefängnisse der CIA geschickt wurden. Dem neuen Ghostwriter obliegt es nun, in verschwommenen Erinnerungen zu wühlen, hier und da ein paar prosaische Passagen einzufügen, um die Biographie so zu frisieren, dass sie dem gefallenen Gott doch noch einen Platz im Pantheon der Geschichte sichert.

Unter den strengen Augen von Spindoktoren, PR-Beratern, Rechtsanwälten und steifen Bürokraten macht er sich ans Werk, doch je tiefer der Ghostwriter in die Vergangenheit von Lang vordringt, desto mehr Widersprüche offenbaren sich ihm. Warum wandte sich Lang in seiner Jugendzeit so plötzlich von der Theaterkunst ab, ehe er in die Labour-Partei eintrat? Welche Rolle spielte damals seine politisch aktive Frau Ruth, die er eigentlich nicht mehr liebt und längst gegen eine Affäre mit seiner persönlichen Assistentin Amelia getauscht hat? Wie war es ihm möglich, so schnell aufzusteigen? So jemand muss doch einflussreiche Unterstützer besessen haben. Warum taucht ein CIA-Agent auf alten Studienfotos auf? All dies sind Fragen, die den Tod des ersten Ghostwriters in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ging dem wirklich nur ein Unfall voraus, als das Meer seine Leiche nachts an den Strand spülte? Und warum wird das alte Manuskript wie eine Gefahr für die nationale Sicherheit behandelt? Spuren tauchen aus dem Nichts auf, die nach eigenen Nachforschungen verlangen und den Ghostwriter allmählich begreifen lassen, wie ernst die Sache eigentlich ist. Man trachtet ihm plötzlich nach dem Leben, bis sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zuzieht. Doch wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Wer manipuliert wen? Die Lösung steht als Rätsel chiffriert in den Anfangszeilen der ersten Seiten des mysteriösen Manuskriptes.

Roman Polanski inszeniert das Geschehen dieser fiktionalen Verschwörungstheorie in gewohnter Manier an einem beklemmend erscheinenden Ort, der in seiner klaustrophobischen Enge und den kobaltblauen Farbkontrasten eine schauerliche Bedrohung ausstrahlt, die sich scheinbar nahtlos auf die nervöse Psyche der Protagonisten überträgt. In Filmen wie "Rosemary's Baby" oder "Ekel" waren das noch Mietshäuser, in "Der Pianist" das Warschauer Ghetto und in "Ghostwriter" ist es eben jene spärlich besiedelte Atlantikinsel, die man aus den Nachrichten als Urlaubsdomizil des politischen Establishments kennt und sich irgendwie anders vorgestellt hat, was auch nicht von ungefähr kommt, denn gedreht wurde dieser Thriller auf Sylt und Usedom. Entsprechend der Handlung schildert Polanski die Ereignisse mit einem sehr diskreten Zungenschlag, sodass die Wahrheit stets der Kamera verborgen bleibt und sich abseits der Bilder abspielt. Es sind die Darsteller, die uns spüren lassen, dass es unter Oberfläche bereits kräftig brodelt. Ewan McGregor porträtiert diesen Ghostwriter am Anfang als charmanten Typen, der mit einem lockeren Spruch auf den Lippen sich etwas naiv in dieses teuflische Labyrinth aus Macht, Medien, Intrigen, Lebenslügen, der Angst um Privilegien und konspirativen Netzwerken stürzt und sich so zunächst zum Komplizen eines medialen Blenders macht, der von Pierce Brosnan als einer jener politischen Phrasenautomaten interpretiert wird, in die man getrost ein 10-Cent-Stück einwerfen kann, um ein paar vorgefertigte, wohlfeile Sätze aus ihrem Mund zu ziehen. Obwohl der Irakkrieg nie explizit erwähnt wird, sondern immer nur vom Krieg im Nahen Osten die Rede ist, wird es doch sofort augenscheinlich, dass Polanski mit dieser USA-hörigen Marionette eigentlich Tony Blair meint, der seinerzeit als Bushs handzahmes Schosshündchen von der britischen Boulevardpresse verspottet wurde. So richtig interessant wird dieses morbide Kammerspiel jedoch erst durch die Frauenfiguren. Ganz subtil deutet Kim Cattrall als Sekretärin Amelia mit jedem Blick und jeder Geste dem Zuschauer an, dass sie hinter ihrer kühlen Professionalität die nötige Distanz zu ihrem Chef längst verloren hat. Weshalb sie auch den zynischen Humor von Langs Gattin Ruth, vortrefflich gespielt von Olivia Williams, regelmäßig über sich ergehen lassen muss. Die gedemütigte Ruth ist sehr labil und verletzlich, besitzt aber auch viel Selbstbewusstsein und einen messerscharfen Verstand, der sie im Vergleich zu ihrem Mann eigentlich zur besseren Politikerin macht. Bei nahezu jeder Person, auf die der Ghostwriter trifft, klaffen Schein und Sein ebenso auseinander wie Anspruch und Wirklichkeit, wobei es diese Menschen sogar noch schaffen, sich selbst zu betrügen.
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Der Ghostwriter von Roman Polanski (DVD - 2010)
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