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79 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft
Vorweg: Auch ich gehöre zu denjenigen, die von Zeitgeist bis Atemlos inzwischen jedes Album daheim im Schrank haben. Ich gehöre damit also zur selben Gruppe derjenigen, die das Album, vielleicht etwas vorschnell, bereits als Langweilig und enttäuschend beschrieben haben. Trotzdem vertrete ich über Schillers neuestes Werk "ATEMLOS" ein gänzlich...
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Frank Dubielczyk

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Ich habe sehnsüchtig auf das neue Album von Schiller gewartet.
Meine Erwartungen waren recht groß. Ich bin großer Schiller-Fan und besitze bislang alle Alben von Schiller.
Die vorab im Netz veröffentlichten "Soundschnipsel" klangen soweit ersteinmal interessant und so habe ich mir das Album dann bei Amazon blind bestellt.
Ich habe die...
Veröffentlicht am 10. April 2010 von A. Döhring


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79 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft, 16. März 2010
Vorweg: Auch ich gehöre zu denjenigen, die von Zeitgeist bis Atemlos inzwischen jedes Album daheim im Schrank haben. Ich gehöre damit also zur selben Gruppe derjenigen, die das Album, vielleicht etwas vorschnell, bereits als Langweilig und enttäuschend beschrieben haben. Trotzdem vertrete ich über Schillers neuestes Werk "ATEMLOS" ein gänzlich andere Meinung.

Wenn man Schiller kennt, dann weiß man, dass Christopher von Deylen als Komponist gerne auch mal zu den etwas ruhigeren Tönen greift. "Atemlos" hat davon nun ganz besonders viel.

Wer eine Musik Schiller wie zu seinen Anfängen erwartet, wird hier ganz klar enttäuscht. Denn ATEMLOS geht in eine völlig andere musikalische Richtung. Dies läßt sich bereits am Cover feststellen, das, verglichen mit den vorherigen Motiven ein jeder CD, diesmal so völlig anders und ein wenig steril wirkt. Die Klänge sind weitgehend ruhig gehalten, enthalten viele Piano-, Synthesizer- und Glockenelemente, Schlagzeuge wurden eher minimalistisch bis garnicht eingesetzt. Dance-Nummern wie "Dream Of You" oder "Breathe" sucht man hier vergebens.

Aber das ist auch nicht Ziel des Albums. Ich habe inzwischen die Doppel-CD (sowie die Klangwelten) gute 10x hintereinander gehört und so langsam gewöhnt sich das Ohr an die zum Teil recht ungewohnten Klänge. Und erst durch häufiges Hören kann man die einfache Komplexität von Songs wie "Let it Rise", "Always You" oder "Sunrise" auch wirklich einfangen und genießen. Wer so lange nicht warten kann, kann sich für den Anfang erst einmal mit "I Will Follow You", "Un Solo Minuto", "Under My Skin" oder der aktuellen Single, "Try", auf den Rest des Albums einstimmen. Die instrumentalen Stücke auf ATEMLOS sind entgegen der Vorgängeralben hier häufig eher als Soundcollagen zu betrachten. Und besonders diese brauchen Zeit, um ihre Wirkung voll zu entfalten! (Erstaunlicherweise gilt letzteres nicht für die "Klangwelten". Diese sind zwar den instrumentalen Nummern des Albums ähnlich, jedoch kurioserweise eine Ecke eindringlicher.)

ATEMLOS bewegt sich weg vom Dance/Chillout und bewegt sich mehr im Bereich Chillout/Ambience. Langweilig ist das Album daher aber noch lange nicht. Man muss sich nur die Zeit nehmen, sich mit dem Album auch entsprechend auseinanderzusetzen. In unserer heutigen schnellebigen und hektischen Zeit ist ein Album wie dieses eine absolute Rarität.

Fazit: Nach dem ersten Hören hätte ich dem Album bestenfalls 3 Sterne vergeben. Inzwischen kann ich ruhigen Gewissens auf die vollen 5 Sterne zurückgreifen. Ich rate jedoch im Vorfeld jedem Käufer, sich auf schillerserver.de oder auf Amazon vor dem Kauf in die Songs reinzuhören, ob man sich mit dem neuartigen "sterilen" Stil von ATEMLOS anfreunden kann oder nicht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bewährter Schiller-Sound, 19. März 2010
Mit "Atemlos" veröffentlicht Schiller nun sein 6. Studioalbum. Zu hören ist der bekannte Schiller-Sound ohne große Experimente oder Neuerungen. Von Deylens Impressionen in Eis und Schnee wirken sich diesmal etwas melancholischer aus als beim Vorgänger "Sehnsucht". Entstanden ist keine Frühstücksradio-Musik, die auf Superhit-Schrei-Sendern läuft sondern anspruchsvolle und beeindruckende Klänge, die man in aller Ruhe auf sich wirken lassen sollte. Bei der Wahl seiner Gastmusiker hat Schiller wieder eine recht gute Wahl getroffen: neben ausdrucksstarken, überwiegend weiblichen Stimmen, überrascht Schiller diesmal mit Ultravox-Sänger Midge Ure in "Let It Rise".

Höhepunkte auf CD1 sind das eher trance-lastige Stück "Soho" oder die Kooperation mit Schlagzeuger Jaki Liebezeit im Stück "Leidenschaft" aber auch das vorab veröffentlichte "Try", in dem Nadia Ali mit ihrer überzeugenden, kraftvollen Stimme verzaubert. Etwas enttäuschend fallen die beiden Titel mit Anggun aus. Wer ihren Hit "Snow On The Sahara" von 1997 noch im Gedächtnis hat kennt ihr großartiges stimmliches Potential. Dieses kommt hier leider etwas zu kurz.
Auf CD2 bleibt sofort die Stimme Henrees in "I Will Follow You" im Gedächtnis, aber auch das etwas aus dem Rahmen fallende in Italienisch gesungene "Un Solo Minuto" von Odette Di Maio. Weitere Höhepunkte sind die instrumentalen Stücke Salton Sea, Hochland und Himmelblau.

Die DVD überrascht mit zwei gelungenen Elektronik-Symphonien und einigen Titeln in bester 5.1 Surround-Sound-Qualität. Die Dokumentation vom Schiff der Polarstern ist leider etwas kurz: das meiste hat man schon in Fernsehausschnitten und Interviews gesehen.

Mit "Atemlos" ist Schiller ein größtenteils überzeugendes Album mit wohltuenden Klängen und Melodien gelungen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musik ist Geschmacksache !!, 16. März 2010
Die einen beschweren sich, weil Christopher zuwenig neues macht, die anderen, weil er es gewagt hat, nicht immer die selben Gastsänger immer wieder einzusetzen, die nächsten meinen, nach einmal hören könnte man das Album schon als langweilig abtun, und wieder andere finden alles viel zu kommerziell.

Also, ich find's gut. Besser als Sehnsucht. Und das fand ich auch schon gut. Und ich habe alle Alben seit Weltreise x-mal gehört. Und "Atemlos" habe ich mir jetzt mehrfach angehört.

Ich finde, die Wirkung der einzelnen Stücke entfalten sich erst nach mehrfachem hören. Wer nach einmal Hören denkt, er kann schon ein Urteil fällen, hat das wohl nicht verstanden. Atemlos ist meiner Meinung nach ein sehr interessantes Album, auch wenn das eine oder andere Stück etwas kommerziell daherkommt, aber mein Gott, es soll sich ja auch verkaufen. Es wirkt viel homogener and in sich abgeschlossener als "Sehnsucht", das zwar wie alle Schiller-Alben ein durchgehendes Thema aufweist, aber von den einzelnen Musikstücken sehr unterschiedliche Stile in sich vereint (was ja auch nicht schlecht ist). In Atemlos wirkt alles durchgängig etwas verträumt aber deswegen keinesfalls unspannend von den Arrangements und Melodien her. "Sehnsucht" war meiner Meinung nach viel kommerzieller.

Die Auswahl der Gastsänger(innen) empfinde ich persönlich als sehr gelungen und ich habe Jette nicht wirklich vermisst. Ich weiss nicht, was immer alle zu motzen haben. Das ist es doch, was wirklich jedes Schiller-Album einzigartig macht, das immer andere Künstler dabei sind. Wenn er 5 Alben mit Heppner gemacht hätte, wäre es vielleicht wirklich irgendwann langweilig geworden. Die Auswahl ist mit jedem Album aufs neue spannend. Diesmal Midge Ure als einen der Urgesteine der elektronischen Sphärenklänge einzuladen, passt irgendwie besonders gut.

Bei einem Musikalbum zu sagen, es ist gut oder schlecht, hilft ja eigentlich niemandem weiter, da dies noch sehr viel mehr als z.B. bei Büchern vom persönlichen Geschmack abhängig ist. Ich als Schiller-Fan würde es jedem empfehlen, der sich auch als solchen bezeichnet, und jedem, der sich gerne nach der Arbeit mal richtig entspannen will.

Eines finde ich jedoch ein wenig ärgerlich: Die DVD und das Buch sind für mich nicht DAS Kaufargument; jedoch möchte ich ALLE Songs auf CD haben. Es wäre schön, wenn Christopher sich beim nächsten Album auch dazu durchringen könnte, eine Doppel-CD mit allen Liedern, aber ohne DVD / Buch zu veröffentlichen. Auch hoffe ich, dass er nicht, wie bei "Sehnsucht" im Nachgang noch einige weitere Varianten des Albums mit jeweils anderen Liedern (wie "You") herausbringt. Das ist nur äußerst verwirrend und intransparent.

Also, in diesem Sinne, ich denke, ich höre noch ein wenig weiter....
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schiller: Atemlos (Super-Deluxe Version), 12. März 2010
Von 
Thomas Adam (Wernigerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Sofort nach dem Erscheinen habe ich mir (als großer Schiller-Fan) das neue Album in der Super-Deluxe Version gekauft. Es ist grandios ausgestattet - 2 CDs sowie 1 DVD. Soundtechnisch gesehen grenzt das neue Werk an Perfektion. Auch die Stücke selbst sind durchaus hörenswert, jedoch mit Abstrichen gegenüber den Vorgängeralben. Meiner Ansicht nach sind die neuen Stücke nicht mehr so atmosphärisch dicht wie früher. Auch habe ich den Eindruck, dass die Stücke insgesamt sparsamer instrumentiert und produziert worden sind und außerdem nicht mehr so experimentierfreudig wie gewohnt.
Die Musik von Schiller hat beim Hören und Chillen bisher immer besondere Bilder in mir hervorgerufen. Das war diesmal leider nicht durchgängig so. Trotzdem - das Album schwimmt nicht in der allseits bekannten Pop-Mainstream-Welle mit. Somit ist der Gesamteindruck immer noch sehr positiv. Daher bewerte ich das Album insgesamt auch mit 5 Sternen.
Herausragende Stücke des Albums sind für mich "Try" (mit Nadia Ali), "Let It Rise" (mit Midge Ure) sowie "Lost Again" (mit Odette Di Maio).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 10. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe sehnsüchtig auf das neue Album von Schiller gewartet.
Meine Erwartungen waren recht groß. Ich bin großer Schiller-Fan und besitze bislang alle Alben von Schiller.
Die vorab im Netz veröffentlichten "Soundschnipsel" klangen soweit ersteinmal interessant und so habe ich mir das Album dann bei Amazon blind bestellt.
Ich habe die Doppel-CD nun schon mehrfach durchgehört und und weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.
Die Musik ist einerseits zum Relaxen sehr schön geeignet. Besonders die Instrumentalstücke.
Andererseits kommt beim Hören irgendwie eine gewisse Langeweile bei mir auf.
Besonders die Stücke mit Gesang gefallen mir nicht so, wie bei den Vorgängeralben.
Midge Ure und Kim Sanders hören sich toll an, aber mit den anderen Sängerinnen kann ich mich nicht anfreunden.
Die Stimmen klingen irgendwie alle langweilig. Anggun finde ich grottenschlecht. Ist für mich nur ein Gehauche und Gekrächze. Schade um die Songs. Eine Sängerin, wie z.B. Lisa Gerrard, hätte alles "rausgerissen"
Bei der Auswahl der Sängerinnen hat sich Christopher v. Deylen meiner Meinung nach etwas vertan.
Ist aber Geschmacksache, andere sehen das bestimmt anders.
Ich werde mir jetzt eine eigene Zusammenstellung mit den Instrumentaltiteln machen, damit ich die Vorspultaste-Taste nicht belasten muss.
Schade.
Ich wollte eigentlich in Berlin das Konzert aufsuchen, aber zum Glück habe ich mit dem Kauf der Karten gewartet. Ich denke, ich werde verzichten. Kann mir nicht vorstellen, dass da mit den neuen Tracks richtig Stimmung aufkommt. Und Anggun vielleicht live?........Au....meine Ohren!!!
Ich gebe dem Album 3 Sterne. Würde gerne mehr geben, aber irgendwie kann ich mich dazu nicht durchringen.
Christopher v. Deylen hätte lieber mehr Zeit auf die Produktion des Albums verwenden sollen, als die vielen anderen Veranstaltungen zu besuchen, bzw. auszurichten.
Lieber eine einzige CD mit "nur" 17 oder 18 Stücke, als 39 recht lieblos gemachten Stücken.
Ruhige Chill Out-Musik ist toll, aber bitte das nächste Mal auch wieder ein paar flotte Ohrwürmer wie in alten Zeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der diesmal melancholischen neuen Welt von Schiller, 3. April 2010
Schiller zeigt mit diesem Album einmal mehr die musikalische Vielfalt, die in ihm steckt. Wie bisher ist das aktuelle Album mit keinem der vorhergehenden vergleichbar. Schiller scheint wirklich für jedes Album "alle Regler auf Null zu setzen".
"Sich selbst neu zu erfinden" trifft vielleicht auf kaum einen anderen Künstler so zu, wie auf Schiller.

Das Thema, dem sich dieses neue Album diesmal verschrieben hat, kann man guten Gewissens durchweg die "Melancholie" nennen. Diese ist selbst in den nur wenigen schnellen Titeln mehr als deutlich vorhanden.

Hier sehe ich auch den Grund der vielen bisherigen eher schlechteren Rezensionen des Albums. Es wurde wohl mehr ein echter "Nachfolger" des letzten erwartet, in ähnlicher Art und mit ähnlichen Titeln. Und diese Erwartung wurde nicht erfüllt.
Doch, wie bereits erwähnt, war dies bisher ausnahmslos für jedes Album der Fall. Schiller kündigt dies sogar zu Beginn an: "Willkommen in der *neuen* Welt von Schiller". Und das ist es in der Tat. Jedes Album eine neue Welt.

Für mich hat dieses Album, sowohl objektiv als auch subjektiv die vollen 5 Sterne mehr als verdient! Es gibt weder Ausfälle noch Füllmaterial. Von welchem Doppelalbum eines anderen Künstlers kann man so etwas behaupten? Es scheint, als wurde jeder Titel genau für dieses Album geschrieben, und zwar mit altbekannter Liebe zu Detail und Perfektion.

Ich gebe zu, ich habe ebenfalls eine Weile benötigt, mich in das Album "reinzuhören". Doch dafür liebe ich es jetzt umso mehr!
Es vergeht in letzter Zeit kaum ein Tag, an dem ich nicht einen Ohrwurm von einem Titel des Albums habe. Und das ist umso erstaunlicher, als dass es sich dabei immer wieder um einen anderen Titel des Albums handelt.
Seit der Veröffentlichung höre ich nun fast täglich immer wieder Titel des Albums, es wird nicht langweilig oder nervig. In alter "Schiller-Manier" bietet jeder Song eine eigene Schönheit und Instrumentation. Abwechslung, die sich über ganze zwei CDs erstreckt, kein Song ähnelt einem anderen.

Rein technisch, das brauch man bei Schiller kaum noch erwähnen, ist ebenfalls mit dem Wort "perfekt" alles gesagt. Die Songs über entsprechend gute Lautsprecher oder Kopfhörer zu hören macht einfach nur Spass.

Fazit: Dieses Doppelalbum lässt einen tatsächlich "hineintauchen" in die "Welt von Schiller". Im Ranking der bisherigen Alben spielt dieses ganz klar, ganz oben mit. Über zwei CDs eines Albums hinweg konstant die Qualität der Songs auf so hohem Niveau zu halten verdient Respekt.
Meine persönlichen Highlights sind dabei das hypnotisch-wunderschöne "Lost" und natürlich, da führt kein Weg vorbei, das herzzerreißende "Let it Rise".
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zuwenig "Leben", 16. März 2010
Von 
Für Viele, die regelmäßig nach Schiller ausschau hielten, war es wohl
schon klar, dass dieses Album so werden würde. Bereits "Tagtraum" und "Sehnsucht"
waren wesentlich atmosphärischer, leider auch weniger kraftvoll als die besonders
gut gelungenen Alben Weltreise, Leben und Tag & Nacht.

Atemlos ist ein Album, welches zum Großteil aus spährischen Klängen besteht,
leider lassen sich musikalisch kaum Höhepunkte sehen, und wie auch schon meine
Vorredner beschrieben haben, plätschert es so vor sich hin. Ideal zum Nebenbeihören,
auch hier wieder teilweise sehr schöne Klänge dabei, die einen vielleicht in der richtigen
Stimmung ein, zweimal angenehm aufmerken lassen. Aber keinesfalls zum "aktiven" Musikhören
geeignet, die tolle Percussion und die inhaltliche Tiefe der Tracks fehlen einfach vollkommen.
Bei "Weltreise" konnte man sich noch richtig etwas vorstellen bei der Musik.

Tolle Titel auf diesem Album sind "Playing with Madness", "Try", "Opium" und "Hochland".
Bei den übrigen Tracks kommt man sich eher vor wie auf einem Wolkenflug, nur ohne Farbe.

An und für sich hat von Deylen mit den ersten drei Alben so tolle Arbeit geleistet,
dass niemand enttäuscht sein muss, wenn er mal nicht schafft, es noch zu toppen.
Mit Sicherheit kann man in absehbarer Zeit neue Musik von ihm erwarten, dann hoffentlich
wieder etwas knackiger, weniger "entschwebt". Und vielleicht mit Tracks von z.B. Peter Heppner,
der schon mal wieder auf ein Schiller-Album gehört hätte!!!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entspannung unterm Apfelbaum, 18. März 2010
Die Idee und das Konzept von Schiller fand ich, als es entstand, großartig, Christopher machte ja Ambient-Musik salonfähig. Den künstlerischen Höhepunkt hatte er meiner Meinung nach zwischen "Leben" und "Tag und Nacht". Es waren nie die großen Melodien, sondern meistens die Sounds, die faszinierten. Dass man das in dieser Form nicht endlos wiederholen kann, wird bei diesem Album mehr als deutlich. Ca. 80% der Songs vermitteln den Eindruck, als hätte man sie schon tausendmal gehört.
Das Vermarktungskonzept setzt dem ganzen die Krone auf: ca. 6 verschiedene Editionen, die kompletteste von allen kostet 100 Euro und ist schon vergriffen, ca. 5 Stunden Gesamtmaterial, einen Teil gibt es nur als Download bei Kauf im Laden XX - irgendwann einmal ist die Grenze des Zumutbaren erreicht. Eine Vorabsingle gibt es nicht, man soll ja das Album kaufen. Und in einem halben Jahr gibt es, vermute ich, die "Summer Edition" und Weihnachten die "Winter Edition" mit je 2 neuen Tracks.
Das wäre noch auszuhalten, wenn nicht 80% des Materials vom Format "Entspannung unterm Apfelbaum" wäre - ich verwende diese Bezeichnung als Anlehnung an belanglose Meditations-CDs von noch belangloseren Künstlern, die unter ähnlichem Namen in Drogeriemärkten zu kaufen sind. "Atemlos" bietet zuh 80% Materials dieser Kategorie. Vor allem ist es VIEL ZU VIEL.
Irgendwelche Zauberbegriffsnamen a la Polarstern - und dahinter eine langweilige Soundsoße, größtenteils auf 4 Minuten langgestreckte Wiederholungen weniger Tonsequenzen. Da kann ich mich nicht entspannen, da wache ich genervt auf. Schon das Doppelalbum hätte ein Einfachalbum, wenn nicht gar eine EP sein MÜSSEN ! Dass es noch eine Bonus CD "Atemlose Klangwelten" mit noch langweiligerem Material, teilweise Instrumentalversionen der Albumsongs gibt, setzt dem ganzen die Krone auf. Es klingt für mich, mit Verlaub, wie das, was Klaus Schulze in 2 Stunden freestyle einklimpern würde.
Und die "Elektronischen Sinfonien" auf der Bonus-DVD ... o je ... das ist Verunglimpfung des musikalischen Fachbegriffes. Ein bisschen Wasserrauschen, ein bisschen Geklimper, fertig ist dieser völlig überflüssige Bonus.
Ich habe mir nach dem Sehnsucht-Album gewünscht, dass Christopher nun mal den Norden und die Kälte (aber auch das nordische Licht, die versteckte Wärme) vertont. Als ich erfuhr, dass er das tatsächlich mache, habe ich Luftsprünge vorn Freude gemacht. Nur scheint der Norden auf ihn gänzlich anders zu wirken als auf mich. Ich fühle beim Begriff "Norden": Island, Björk, Sigur Ros, Norwegen, Edward Grieg, Eiskristallklirren, dazu warme nordische, helle Stimmen a la Tarja Turunen (wie genial war "Tired Of Being Alone"?) - nichts dergleichen. Völlig unpassende Gastmusikerwahl - und nordisch klingt für mich hier rein gar nichts. Es klingt für mich wie "Sehnsucht - Kummer Edition".
Wenige Lichtblicke gibt es, allen voran die Zusammenarbeit mit Anggun, "Always You". Ich würde mal meinen, dass dieser Song der beste ist, den er je gemacht hat. Endlich mal nicht nur irgendwelche Töne, sondern eine Melodie. Todtraurige Harmonien, todtrauriger Gesang - ORGANISCH unterlegt. Weniger Elektrogeklimper ist mehr. Noch schöner: das sich anschließende "Reprise", welches eine Fortsetzung von "Always You" ist. Grandios! Schrittweise setzen organische Instrumente ein, z.B. Klarinette und E-Gitarre - tränenrührend.
Desweiteren 3, 4 nette Tracks wie z.B. die Radiosingle "Try" oder die Collaboration mit Midge Ure, "Let It Rise", der Rest ist verzichtbar.
Christopher, beim nächsten Mal wünsche ich mir:
- nimm dir Zeit. keiner erwartet alle 2 Jahre ein Triplealbum
- setz Dir das Limit: 12 Songs, nicht mehr. Alles überflüssige bitte auf "Einlassmusik 12 bis 65" oder ganz verwerfen
- arbeite mehr mit organischen Instrumenten. "Always You" ist perfekt. lass Dich von dieser Richtung leiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 23. März 2010
Von 
Nachdem ich erfahren hatte, dass die neue Schiller CD am 12.3.2010 erscheint, musste ich natürlich sofort los und mir die Deluxe Version noch am 12.3.2010 kaufen. Seitdem höre ich dieses Meisterwerk fast ununterbrochen. Für mich ist es die beste Schiller-Cristopher van Deylen bislang. Die Aufmachung der Deluxe Ausgabe ist großartig. Einzelne Stücke mag ich eigentlich nicht hervorheben, aber als Anspieltipp empfehle ich Soho, Try, Leidenschaft und Polarstern. Am meisten fasziniert haben mich die versteckten Zitate von den alten Tangerine Dream. Fühle mich dabei glatt um 30 Jahre zurück versetzt. Seit jeher bin ich Elektronik Fan, aber Schiller überzeugt mich vor allem durch die rythmischen Elemente. Die CD 2 bringt ebenfalls sehr gute Stücke. Anspieltipp hier Un solo minuto und Under my skin.
Die DVD lohnt sich durch den 5.1 Dolby Sound und die Studiosession mit Jaki Liebezeit. Einzig die Elektronik Symphonie hat sich mir noch nicht erschlossen. Danke für diesen tollen Soundtrack für den Frühling 2010!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen anders aber extrem gut, 30. März 2010
Nachdem ich viele Meinungen hier gelesen hatte, wollte ich mir das neue Album erst gar nicht kaufen. Aber ich habs dann doch getan und muß ehrlich sagen...ich kann die Meckerer und Nörgler nicht verstehen. Sicher das Album ist mal was neues. Atmossphärischer, aber nicht ruhiger als manch anderes Schiller Album. Ich benötige auch nicht zwei oder mehrmaliges Hören um es gut zu finden. Ich finds ab dem ersten Ton megageil und kann den Kauf nur empfehlen. Die DVD hab ich noch nicht gesehen.
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