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4.0 von 5 Sternen Taras Bulba - Beeindruckende Literaturverfilmung mit kleinen Schwächen
"Nur Feuer und Galgen bestimmten seinen Weg
und sein Rat in der Regimentsversammlung hieß
einzig und allein Ausrottung und Vernichtung."
N.W.Gogol, Taras Bulba

"Steppensturm", im Orginal "Taras Bulba", entführt uns in die Ukraine des 17. Jahrhunderts. Die Dnjepr-Kosaken, die als polnische Hilfstruppen wertvolle Dienste bei der...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2011 von Arthur

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht Und Schatten
Der Film ist eigentlich eine Neuverfilmung der Novelle von Nikolai Gogol über den romantisierten Kosakenführer Taras Bulba und seine 2 Söhne Andrey und Ostap.
Während Ostap eher der "Kosakengeist" beseelt, findet Andrey die Liebe zu einer Polin in Kiev.
Der Film rühmt sich im Marketing, eine Art Braveheart zu sein, das einzige was an...
Veröffentlicht am 13. Juni 2010 von Marbod


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht Und Schatten, 13. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Der Film ist eigentlich eine Neuverfilmung der Novelle von Nikolai Gogol über den romantisierten Kosakenführer Taras Bulba und seine 2 Söhne Andrey und Ostap.
Während Ostap eher der "Kosakengeist" beseelt, findet Andrey die Liebe zu einer Polin in Kiev.
Der Film rühmt sich im Marketing, eine Art Braveheart zu sein, das einzige was an Braveheart erinnert ist eine Folter/Hinrichtungsszene im Film.
Es ist auch kein Schlachtenepos, wie die Aufmachung des Covers vermittelt, es gibt im ganzen Film eine Belagerung und eine größere Schlacht.
Der Film insgesamt ist eigentlich nicht schlecht und für eine Produktion aus dem Osten, ist die Synchronisation zumal wirklich ok, man ist da ja eher sehr lieblose Synchros gewohnt.
Schauspielerisch sind die meisten Charaktere gut andere (wie die polnische "Schönheit" in die sich Andrey verliebt) bleiben blass, die Ausstattung ist dagegen sehr gut.
Bei den Kampfszenen ist der Schnitt etwas langsam und die Bilder verlieren dadurch an Dynamik, manche Szenen wirken etwas plump wenn auch nicht billig.
Was mich gegen Ende des Films genervt hat, sind die Patoshymnen eines (fast) jeden sterbenen Kosaken , welche noch vor dem aushauchen des letzten Atemzugs zum besten gebracht werden, besonders, da es einfach aufgesetzt rüberkommt und somit wohl jeden der nicht irgendwie Verbundenheit zu Russland oder den Orthodoxen Christentum spürt, genervt sein dürfte. Wie gesagt, es ist sehr aufgesetzt was allerdings erst verstärkt in der letzten Schlacht aufkommt, dann aber richtig.
18er ist er nur, wegen etwas viel Kunstblut in der Entscheidungsschlacht und viel Aufwand bei der zuvor erwähnten Folterszene.
Die Musik kommt leider auch etwas Lieblos und mit wenig Abwechslung daher.
Bild und Ton sind einwandfrei.
Wer sich an viel Pathos nicht stört und/oder ein "Fan" der Novelle ist, kann sich den Film ohne weiteres mal näher anschauen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut enttäuschend und schrecklich platt!, 28. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Sehr gespannt war ich auf diesen russischen Historienfilm, hatte ich doch schon einige gesehen, die mich aufgrund der Ausstattung und der historischen Detailtreue sehr beeindruckt haben.
Doch was mich erwartete, war eine der größten Enttäuschungen, die ich seit langem hatte - und ein Schock!
Dieser Film stellte sich als ein zweistündiges, geballtes Machwerk voller schwülstiger, kitschiger unerträglicher Dialoge heraus, die vor nationalistischem Chauvinismus und religiöser Hetze nur so triefen.
Was den Hinweis auf "Braveheart" betrifft, so ist das tatsächlich nicht ganz unberechtigt. Sowohl der zähe, uninspirierte Handlungsstrang als auch die Endsequenz ist eine unglaublich schlechte und dreiste Adaption von "Braveheart", die man auch eigentlich schon als Plagiat bezeichnen kann.Der Film ist auch sehr auffällig bemüht, die FSK 18 zu erfüllen und "Braveheart" in der Detailgenauigkeit von durchgeschnittenen Hälsen, abgeschlagenen Gliedmaßen und Köpfen, Zertrümmern von Gliedmaßen und Blutfontänen haushoch zu übertreffen.
Es wirkt auch sehr "glaubwürdig", wenn wirklich jeder sterbende Kosak, zerfetzt von Kugeln und Schwerthieben und mit Speeren gespickt, eine minutenlange Ode auf die Schönheit und moralischen Überlegenheit seiner russischen Heimat und den Alleinanspruch des orthodoxen Glaubens hält, bis er mit tränenerfüllten, brechenden Augen in das blutgetränkte Gras sinkt und lächelnd das Zeitliche segnet.
Und der historische Hintergrund? Ach ja, da gab es ja einen, aber so richtig nachvollziehbar ist er leider nicht. Die einzige Botschaft ist: Böse katholische Polen unterjochen arme, unschuldige ukrainisch-russische, orthodoxe Kosaken, und die wehren sich und sterben den Heldentod.
Wer etwas über den wahren historischen Hintergrund erfahren will, sollte vorher bei WIKIPEDIA oder in der Fachliteratur nachlesen. Da erfährt man auch, was die Filmemacher (fast) schamvoll ausgeklammert haben - Kosaken und ihr Verhältnis zu den polnischen Juden, die genauso unterdrückt, aber wehrlos waren.
Schade, daß man nicht null Sterne vergeben kann!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taras Bulba - Beeindruckende Literaturverfilmung mit kleinen Schwächen, 12. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
"Nur Feuer und Galgen bestimmten seinen Weg
und sein Rat in der Regimentsversammlung hieß
einzig und allein Ausrottung und Vernichtung."
N.W.Gogol, Taras Bulba

"Steppensturm", im Orginal "Taras Bulba", entführt uns in die Ukraine des 17. Jahrhunderts. Die Dnjepr-Kosaken, die als polnische Hilfstruppen wertvolle Dienste bei der Türkenabwehr leisteten, kämpfen für den Erhalt ihrer Privilegien, wie freies Siedlungsrecht und die Unabhängigkeit der ukrainischen orthodoxen Kirche. Doch die machtbesessenen polnischen Magnaten denken nicht daran, die Freiheiten der Kosaken zu bestätigen. Vor allem die Saporosher Sitsch ist ihnen ein Dorn im Auge. Der Ostranica-Aufstand von 1637-38 wird letztlich durch Hetman Potocki im Auftrag der polnischen Krone niedergeschlagen. So viel zum historischen Hintergrund.

Der Film, der zum 200. Geburtstag N.W. Gogols in die russischen und ukrainischen Kinos kam, basiert auf dessen 1835/1851 erschienenen Novelle über einen legendären Kosakenführer namens Taras Bulba und seine beiden Söhne Andrej und Ostap. Sie bietet keine Darstellung realer geschichtlicher Vorgänge, sondern ist mehr oder weniger literarische Fiktion. Die Vorlage von 1851 wird in der russischen Neuverfilmung von Wladimir Bortko fast 1:1 umgesetzt. Die US-amerikanische Version von 1962 (mit Yul Brynner in der Hauptrolle) hielt sich weit weniger eng an das Buch. Was Tricktechnik und Ausstattung betrifft, trennen beide Filme natürlich Welten.

"Steppensturm" eröffnet mit einer Ansprache Taras Bulbas in schwarz/weiß, um dann in Farbe zu wechseln. Die eigentliche Handlung beginnt. Genau wie in der Literaturvorlage kehren Andrej und Ostap vom Studium auf den elterlichen Hof zurück. Der Vater sieht es als seine Pflicht an, echte Kosaken aus ihnen zu machen und führt sie in die Männergesellschaft der Saporosher Sitsch ein. - Bemerkenswert ist die Adaption des Repin Gemäldes "Die Saporosher schreiben einen Brief an den türkischen Sultan". Diese Szene soll sich im Jahre 1676 so zugetragen haben. - Dann kommen schlechte Nachrichten. Taras' Ehefrau und seine Untergebenen wurden von den Polen ermordet, sein Hof verbrannt. Dem Hetman und den Kosaken-Obersten in der Ukraine erging es nicht besser. Gerüchte über die Schankwirte, die in der Ukraine die Kirchen verpachten, haben antijüdische Ausschreitungen zur Folge und der Ältestenrat entscheidet sich spontan zu einem Feldzug gegen die polnischen Unterdrücker. Der Sturm auf Dubno wird im Film groß in Szene gesetzt. Taras' jüngerer Sohn Andrej, der sich während seiner Studienzeit in Kiew in Elzhbeta, die Tochter eines polnischen Wojewoden verliebt hatte, läuft dabei zum Feind über, denn er erfährt, dass sich die Geliebte in der belagerten Stadt befindet. Nachdem er als Anführer der polnischen Husaren bei einem Ausfall mehrere Kosaken niedergemacht hat, wird er von seinem Vater als Verräter erschossen. Taras' älterer Sohn Ostap gerät unterdessen in polnische Gefangenschaft und wird in Warschau zu Tode gefoltert. Seine Hinrichtung ist die grausamste Szene des Films. Taras rächt den Tod seines Sohnes und richtet in den polnischen Gebieten große Verheerung an. Durch Hetmann Potocki in die Enge getrieben, opfert sich der Held am Ende selbst, um seinen Leuten das Entkommen zu ermöglichen.

Störend wirkt, wenn sich der Film zu dicht an die Vorlage hält. Daß eine Stimme aus dem Off mit Originalzitaten die Filmhandlung kommentiert, lässt sich noch ertragen, aber wenn jeder verwundete Kosak im Sterben, geradewegs in die Kamera blickend, noch einen Lobpreis des orthodoxen Russlands anstimmt, wirkt das unfreiwillig komisch. Im Theater mag so was angehen, aber nicht in einem Film, der halbwegs realistisch und keine Komödie sein will.
Der Judenpogrom wurde wohl aus Gründen der Political Correctness etwas verharmlost dargestellt. Der Aufruf zur Ermordung der Juden fehlt. Überhaupt sind antisemitische Äußerungen aus dem Munde der Kosaken im Film weggelassen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Juden, die sich als Verwalter in den Dienst der polnischen Herren stellten, zu den bevorzugten Opfern der Kosaken zählten. Die Ermordung von Taras' Ehefrau kommt dagegen im Buch nicht vor. Auch nicht die Schwangerschaft und der Tod des polnischen Fräuleins. Ansonsten gibt es inhaltlich keine nennenswerten Abweichungen zur Literaturvorlage.

FSK 18 ist auf Grund übermäßiger Gewaltdarstellung voll gerechtfertigt. Schon Gogol ging hier bis ins Detail. Es werden Körper aufgeschlitzt, Gefangene zerstückelt und mit Blut wird nicht gegeizt. Die Schlachtenszenen, die etwa 60 % des Filmes ausmachen, sind mit sichtlichem Aufwand nachgestellt und die Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig. Exakt gearbeitete historische Kostüme und originalgetreue Waffen beeindrucken. Die Schauspielerleistung der Hauptdarsteller ist brilliant. Vor allem Bohdan Stupka in der Rolle des Taras setzt Maßstäbe. Nicht umsonst bekleidete Stupka auch die Rolle des Kosaken-Hetmans Bohdan Chmelnyzkyj in der polnischen Verfilmung von "Mit Feuer und Schwert". Die wichtigsten polnischen Rollen in "Steppensturm" sind auch mit polnischen Schauspielern besetzt. Als Panotschka Elzhbeta weiß die schöne Magdalena Mielcarz zu gefallen.

"Steppensturm" ist ein qualitativ hochwertiger, unterhaltsamer und anspruchsvoller Film, eine Geschichte über den Konflikt zwischen Vätern und Kindern, über Verrat und Rache, einer jener Filme, die man auch mehrmals schauen kann.
Neben der deutsch synchronisierten Version, ist die russische Originalversion mit oder ohne deutsche Untertitel verfügbar.
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5.0 von 5 Sternen Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken, 9. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Patriotische Durchhalteparolen und unerträgliches Pathos über die Schönheit und die Macht von Mütterchen Russland kennzeichnen dieses Historiengemälde über den aus der Erzählung von Nikolai Wassiljewitsch Gogol bekannten, fiktiven Kosakenführer Taras Bulba und seine beiden Söhne.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen entsetzliche Zeitverschwendung, 16. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Steppensturm , so der deutsche Titel:

Gestern Abend habe ich in der Videothek nach einem Film gesucht, Titel & Cover schienen ok, nimm ihn mit.

Ein grandioser Fehler, ca. 2 Stunden meines Lebens fehlinvestiert:

Ein unterirdisch schlechter Film, , völkerverhetzend, peinlich im logischen Schnitt und Abfolge, bis zum Erbrechen voll von nationalistischem Pathos, unreflektiert, kritiklos, der Film auf einem Skala von 1-10, wobei 10 exzellent wäre, bekäme ne glatte 0 von mir.

Es wird so gut wie nichts vom Leben der Kosaken gezeigt (außer einer andauernd saufenden und sich prügelnden Horde Männer, die sich andauernd rühmen müssen, Männer zu sein und Kosaken usw. usf., sinnlose Brutalität, Glorifizierung des christlichen (oder orthodoxen?) Glaubens, Schmähung der Polen oder aller anderen Ungläubigen, eine Aneinanderreihung sinnleerer Szenen und Sprüche und Handlungen mit logischen Brüchen

Mit einem Wort: hundsmiserabel: spart euch Zeit und Geld.

PS.: vielleicht habe ich den Film auch missverstanden und es ist eine grandiose Persiflage die sich meinem minderbemittelten Verstand verschließt, dann entschuldigt diesen Kommentar ;-)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein Steppensturm, eher laues Lüftchen, 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Zuerst muss ich sagen, dass ich froh bin dass es Label gibt die Filme aus Osteuropa in Deutschland veröffentlichen und hier zugänglich gemacht werden, weil es durchaus Perlen darunter gibt. DIeser Film hier ist aber leider eindeutig KEINE Perle.
Was wirklich einem nervt ist die ewige lobdudelei des "russischen Volkes" "der russischen Seele" und der "russischen Muttererde".
Die Geschichte der 2 Brüder, die später zu totfeinden werden ist durchaus interressant, hätte aber mehr tiefgang vertragen.
Und dann ist es irgendwie sehr lustig, am Anfang des Films, als die Kosaken sich "mal wieder" betrinken und feststellen dass sie schon lange keine Schlacht mehr geschlagen haben und sich überlegen ob sie nicht mal die Osmanen überfallen sollen, und setzten ihren König ab weil der Frieden mit denen geschlossen hat. Aber siehe da, plötzlich kommt ein blutverschmierter Kosake an der verkündet, dass die grässlichen Polen sie überfallen haben. Die Polen, die Hunde, die ungläubigen Schweine.
Olala hab ich nur gedacht, die Polen kommen hier echt nicht gut weg.
Bei der "Schlacht am ende, die für mich eher den Charakter einer großen Wirtshausschlägerei hat, werden Polnische Flügelhusaren in massen Massakriert, bevor ein Kosake stirbt nimmt dieser noch mindestens 5 weitere Feinde in den tot und hat auch noch Zeit seinen Kameraden mitzuteilen, wie froh er ist für sein russisches Volk, für seine russische Muttererde gefallen zu sein. (stöhn)
Und manchmal muss auch ein Kosake von einem ganzen Haufen Polen zu Boden gezerrt werden und dieser kann sich dann in Buds Spencer manier wieder befreien. (sehr lustig)
Die Folterszenen zum Schluss fallen heftig aus, deshalb die FSK 18, aber so richtig mitleid hat man mit diesen Kosaken auch nicht mehr. Da sie den ganzen Film fast nur genervt haben.

Die Geschichte hatte durchaus Potential und es hätte echt etwas daraus werden können, vielleicht sollt mal Ridley Scott sich eines Drehbuches widmen, dann kommt vierlleicht nicht so ein murks heraus wie dieser hier.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Propaganda, 8. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Ein schöner Propagandafilm auf die herrlichkeit Russlands. Nur sehenswert auf russisch mit deutschen Untertiteln. Auch mit kleinen Macken sehr unterhaltsam. Ich mag ihn :)
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade..., 10. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
...um die schöne Ausstattung und die doch halbwegs (gemessen an anderen übersetzten Filmen russischer Machart) gelungene Synchonisation.

Leider erfährt man in diesem Schinken nicht wirklich fiel über Kosaken. Ausser das sie ziemlich blöde, saufende Krawallbrüder waren.

Die eindeutig überzogenen nationalistischen Parolen sind einfach so lächerlich, dass sie schon fast wieder Slapstick Charakter haben. Gleiches gilt auch für Schlachtszenen...

Ich würde gerne -5 Punkte vergeben, da ein durchaus interessantes Thema der polnisch-russischen Geschichte hier mehr als pervertiert widergegeben wurde. Geht leider nich. Daher 1 Punkt.

Wirklich so jammerschade um die schöne Ausstattung...*seufz*
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Historisches Melodrame, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Ich habe es nur gekauft, weil ich den Hauptort des Geschehens kenne und dort noch heute die Kulissen des Films stehen, die man besichtigen kann.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Heimat ist dort, wo das Herz wohnt? Nicht hier! Hier wird pariert und ideologisch wirksam abgetreten.., 12. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken (DVD)
Soviel nationalistisches, peinlich pathetisches und verlogenes Getöse, gepaart mit unverhohlenem Antisemitismus und rustikaler Blödheit muß man erstmal verdauen!
Warum hat Putin eigentlich nicht mitgespielt?
Einen Stern gibt es für Kostüme und Bauten, welche (zumindest mir) zusagten.

FAZIT: Die Tatsache, daß ich von Anfang an auf Seite der Polen (hier "der böse Feind") war und dem "verräterischen" Sohn des vierschrötigen Bulba als Einzigem eine glaubwürdige und nachvollziehbare Motivation zugestehen konnte spricht für sich!
Positive, erstrebenswerte Dinge wie Frieden, Liebe, Romantik, Menschlichkeit und Selbstfindung wurden hier, stellvertretend am Beispiel der Person des Andriy, aufs Bösartigste und Primitivste als Negativmotivation und Verrat an allem ausgelegt, was (der zugrunde liegenden Ideologie zur Folge) als Sinnbild von "Männlichkeit und Vaterlandsliebe" gelten darf.
Und weil den Produzenten offensichtlich erst am Schluß klar wurde, daß inmitten all dieses salbadernden, reaktionären Schunds die einseitige und drastische Bestialisierung des Feindes auf der Strecke blieb ließ man den polnischen Untermenschen gegen Ende nochmal ordentlich foltern, pfählen, kokeln etc.
Freilich hatte ich mich vorher bereits ausgiebig übergeben!
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Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken
Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken von Bogdan Stupka (DVD - 2010)
EUR 7,99
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